Im Herzen Düsseldorfs entsteht Bauprojekt „LeCoeur“ – OB Keller besucht Baustelle im Rahmen seiner Unternehmenstour 2024

Zwischen Königsallee und Breitestraße entsteht am Standort der ehemaligen Commerzbank ein neuer Gebäudekomplex für Büro, Gastronomie und Einzelhandel: Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller besuchte die Baustelle des „LeCoeur“, gemeinsam mit dem Investor Hines Immobilien GmbH, im Rahmen seiner aktuellen Unternehmenstour 2024 statt. Der aktuelle Planungsstand.

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Die Baustellensituation und ihre Auswirkungen auf umliegende Einzelhandelsunternehmen waren ein zentrales Thema des Besuchs des Oberbürgermeisters. Gemeinsam soll auch in Zukunft auf eine aktive Zusammenarbeit gesetzt werden, um mögliche Beeinträchtigungen mithilfe ansprechender Bauzaungestaltung zu reduzieren.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Im Herzen Düsseldorfs wächst ein weiteres attraktives Flächenangebot für unterschiedliche Ansiedlungs- und Nutzungsformen. Das ‚LeCoeur‘ ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung der westlichen Kö und der gesamten Innenstadt. Die enge Zusammenarbeit und der partnerschaftliche Austausch mit den Projektentwicklern ist für uns von hoher Bedeutung und trägt maßgeblich zur Förderung des Innenstadtdialogs bei. Gemeinsam können wir die besten Ergebnisse für eine positive Entwicklung des Standorts erzielen.“

Mit dem Bau des „LeCoeur“ wird das belebte Zentrum erweitert. Der neue Gebäudekomplex verbindet verschiedene Nutzungsformen miteinander, trägt durch frei zugängliche Bereiche, Terrassen und Grünflächen zur erhöhten Aufenthaltsqualität bei und schafft einen Mehrwert für eine innovative Düsseldorfer Innenstadt.

Um den produktiven Austausch weiter auszubauen, wurde die Hines Immobilien GmbH eingeladen, sich im Rahmen des städtischen Citymanagements am ‚Runden Tisch‘ der Standortgemeinschaften zu beteiligen. Bereits jetzt trägt das Projekt zum Ziel des Dialogverfahrens ‚Zukunft der Kö‘ bei, das den Charakter der Königsallee als Luxus- und Flaniermeile nicht nur bewahren, sondern insgesamt erneuern möchte.

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Hintergrund
Das Bauvorhaben „LeCoeur“ wird von den Architekturbüros Pickard Chilton, RKW Architektur + und AVP realisiert. Die Fertigstellung des Projekts ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Mit einem Anteil von etwa 50 Prozent genutzter Bausubstanz aus dem ehemaligen Commerzbank-Gebäude ist das Bauvorhaben „LeCoeur“ exemplarisch für nachhaltiges Bauen im Bestand. Von den rund 47.000 Quadratmetern Gesamtnutzfläche sollen 38.000 Quadratmeter für hochwertige Büroräumlichkeiten, Einzelhandels- und Gastronomieangebote zur Verfügung stehen.

Anmietungen durch die international agierenden Anwaltskanzleien Freshfields Bruckhaus Deringer, Clifford Chance und Noerr wurden bereits bekannt gegeben. Damit sind schon heute drei Viertel der Büroflächen vermietet. In enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Düsseldorf werden nun Gespräche mit potenziellen Mieterinnen und Mietern für die Retail- und Gastronomieflächen aufgenommen, um weitere Ansiedlungen zu realisieren. Dabei liegt der Fokus in Richtung Königsallee und Benrather Straße auf dem Luxussegment, während an der Trinkausstraße und Breitestraße Raum für regionale Einzelhandelskonzepte geboten wird.

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

175 Jahre Fritz Henkel: Der Pionier, der die Welt veränderte

Grundsteinlegung des Henkel-Werks in Holthausen. Screenshot Instagram

Vor 175 Jahren wurde Fritz Henkel, der Unternehmensgründer von Henkel, geboren. Mit Mut, Entschlossenheit und großem unternehmerischen Geschick legte er den Grundstein für eines der bedeutendsten deutschen Familienunternehmen.

Fritz Henkel war durch und durch Unternehmer und ein Pionier. Er verließ bekannte Pfade, um neue Wege zu gehen. Für seine Produkte setzte er von Beginn an auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sowie auf hohe Qualität und innovative Werbung. Zugleich stand er für Verantwortung und Fürsorge für seine Mitarbeiter:innen.

Seine Ideen, Leistungen und Werte haben Henkel geprägt. Sie inspirieren und leiten das Unternehmen. Heute und auch in Zukunft. Daher würdigt Henkel mit einer interaktiven Website sein großes Lebenswerk. Fritz Henkel wurde 1848 in einem kleinen hessischen Ort geboren. Bereits früh begeisterte er sich für Chemie. Mit gerade mal 17 Jahren verließ er seinen Geburtsort für eine Kaufmannslehre – der Beginn einer einzigartigen Unternehmerkarriere.

Am 26. September 1876 gründete Fritz Henkel mit zwei Partnern die Firma Henkel & Cie in Aachen. Bereits zwei Jahre später verlegte er das Unternehmen nach Düsseldorf. 1878 gelang Fritz Henkel mit Henkel’s Bleich-Soda der erste Markenartikel-Erfolg. In den nachfolgenden Jahrzehnten erweiterten viele weitere innovative, einfallsreiche und erfolgreiche Produkte das Sortiment. Viele dieser traditionsreichen Marken bestehen bis heute.

Fritz Henkel war überzeugt, dass es seinem Unternehmen und ihm nur gutgehe, wenn es auch seinen Mitarbeiter:innen gutgeht. Seine Haltung prägte die Personal-, Lohn-, aber auch die Sozialpolitik des Unternehmens und hatte wesentlichen Anteil daran, dass Henkel aus den schweren Krisen der Zeit gestärkt hervorgegangen ist.

Er revolutionierte als Unternehmer und mutiger Pionier den Alltag vieler Menschen. Damit legte er den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Henkel. Die ganze Geschichte gibt es im Netz unter www.fritz-henkel.com/de

Exklusiv für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen: Das Seminar- & Veranstaltungsangebot im zweiten Halbjahr 2024

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Auch für das zweite Halbjahr haben wir Ihnen ein vielseitiges Programm mit Seminaren, Workshops und Events zusammengestellt, analoge und digitale Termine, damit Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben und sich vernetzen können. Sie erhalten regelmäßig Updates zu wichtigen Veränderungen und Entwicklungen. Außerdem präsentieren wir aktuelle Trends und bieten ein Forum für konstruktiven Austausch.

Eine Übersicht aller geplanten Termine finden Sie in unserem neuen digitalen Programmheft HIER.

Teilen Sie dieses gerne mit Ihren Kolleginnen und Kollegen sowie Ihrem beruflichen Netzwerk. Die Teilnahme an unseren Veranstaltungen ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen kostenlos. Auch andere Interessierte sind herzlich willkommen.

Einladungen zu den einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie rechtzeitig. Nutzen Sie diese Übersicht für Ihre persönliche Planung. Aufgrund möglicher Terminüberschneidungen kann es zu Änderungen kommen. Warten Sie daher bitte die jeweilige Einladung ab.

Aktuelle Informationen zu allen Terminen finden Sie auf unserer Homepage unter www.unternehmerschaft.de.

Pendler-Zugverbindungen nach und von Düsseldorf seit heute nahezu komplett gekappt

Viele Baustellen gibt es zur Zeit bei der Deutschen Bundesbahn. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf; KI-generiert

Die Zugstrecke zwischen Düsseldorf und dem Ruhrgebiet ist seit heute Früh (Montag, 22. Juli 2024) nahezu komplett gekappt. Grund sind mehrere Baustellen. Am Autobahnkreuz Kaiserberg wird eine Brücke erneuert. Die darunter liegende Bahnstrecke muss deshalb gesperrt werden. Die Bahn nutzt diese Gelegenheit und erneuert zwischen dem Flughafen und Duisburg sowie an mehreren Stellen im Ruhrgebiet Schienen, Kabel und Oberleitungen. Bis nächste Woche Freitag (2. August 2024) wird der Fernverkehr zwischen Düsseldorf und Dortmund weiträumig umgeleitet, fast alle S- und Regionalbahnen fallen aus. Einzig die S1 ist unterwegs. Wer zum Flughafen möchte, kann außerdem die S11 nutzen. Ebenfalls gesperrt ist die Bahnstrecke nach Mönchengladbach. Hier sind unter anderem die S8 und S28 betroffen, für die in Neuss Endstation ist.

Quelle: Antenne Düsseldorf

Zahlreiche Baustellen in den kommenden Wochen: Bahnstrecken werden gesperrt – auch Theodor-Heuss-Brücke nachts ab 22 Uhr geschlossen

Wer im Raum Düsseldorf mit der Bahn unterwegs ist, muss sich in den kommenden beiden Wochen Alternativen suchen oder mehr Zeit einplanen. Wegen Bauarbeiten werden viele Strecken gesperrt. Ab heute Abend (Freitag, 19. Juli 2024) fahren zwischen dem Hauptbahnhof und Mönchengladbach sowie zwischen dem Flughafen-Bahnhof und Duisburg viele Züge nicht wie sonst, meldet ANTENNE DÜSSELDORF.

Zwischen dem Flughafen und Duisburg werden in den kommenden beiden Wochen Gleise erneuert. Fünf Regionalexpresslinien sind betroffen. Bahnkundinnen und -kunden können aber alle anderen Züge auf der Strecke nutzen. Allerdings beginnen am Montag (22. Juli 2024) Bauarbeiten am Autobahnkreuz Kaiserberg in Duisburg. Dann fallen mit Ausnahme der S1 alle Fern- und Regionalzüge zwischen Düsseldorf und dem Ruhrgebiet aus bzw. werden umgeleitet. Auch diese Arbeiten dauern bis zum 2. August. Ebenso jene zwischen Düsseldorf und Mönchengladbach. Von heute Abend an ist für den RE13 am Hauptbahnhof Endstation, für die S8 und S28 in Neuss. Der RE4 wird zwischen Bilk und Mönchengladbach umgeleitet.

Die Theodor-Heuss-Brücke muss Ende des Monats voll gesperrt werden. Grund: die Stadt führt Überprüfungen an den Brückenkabeln durch. In mehreren Nächten kann die Brücke deshalb nicht befahren werden. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Ausserdem muss die Theodor-Heuss-Brücke muss Ende des Monats voll gesperrt werden. Grund: die Stadt führt Überprüfungen an den Brückenkabeln durch. In mehreren Nächten kann die Brücke deshalb nicht befahren werden.

Laut der Stadt handelt es sich um Routinearbeiten. Um die Brückenseile zu checken, müssen Hubarbeitsbühnen aufgestellt werden. Deshalb wird die Brücke gesperrt, und zwar ab dem 28. Juli für fünf bis sieben Nächte. Zwischen 22 und 5 Uhr wird der Verkehr umgeleitet, über die Oberkasseler- und die Rheinkniebrücke. Auch einige Rheinbahnbusse sind betroffen. Die Theodor-Heuss-Brücke hat ihren letzten Lebensabschnitt erreicht. Sie soll neu gebaut werden. Im Herbst gehen die Planungen weiter. Dann wird es eine Öffentlichkeitsbeteiligung geben. Auch die Süd- und die Fleher Brücke müssen in den kommenden Jahren neu errichtet werden.

Quelle: ANTENNE DÜSSELDORF

Rheinmetall sichert sich zwei Aufträge für Abgastechnologie im Bereich der Hybridtechnik

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat zwei Aufträge im Bereich der Abgastechnologie für Hybridfahrzeuge mit einem Gesamtwert von rund 20 MioEUR gewonnen. Beide Aufträge beziehen sich auf die Tochtergesellschaft Pierburg China.

Beauftragt wurde einerseits die Lieferung von Kraftstofftank-Absperrventilen (FTIV) durch einen namhaften chinesischen Anbieter von Carbon-Kanistern. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und einen Gesamtwert von rund 10 MioEUR. Das Absperrventil für den Kraftstofftank spielt eine Schlüsselrolle bei Plug-in-Hybridfahrzeugen, da es das Entweichen von Kraftstoffdämpfen verhindert und das Druckverhältnis im Kraftstofftank reguliert, wenn das Fahrzeug im Elektromodus fährt. Es zeichnet sich durch eine kompakte Größe, ein schnelles Ansprechverhalten und einen geringen Stromverbrauch aus. Die bestellten Absperrventile werden auf dem Kohlendioxidbehälter installiert, um eine bessere Kontrolle über das Entweichen von Kraftstoffdämpfen zu erreichen und die Anforderungen an die Emissionsvorschriften besser zu erfüllen. Nach dem Prinzip „local for local“ wird Rheinmetall für diesen Auftrag im Pierburg-Werk in Kunshan eine neue Produktionslinie aufbauen, um mit der Serienproduktion im Januar 2026 zu starten.

Symbol-Foto: Rheinmetall

Zweitens wurden Niederdruck-Abgasrückführventilen (LP AGR) von einem namhaften chinesischen Premium-OEM geordert. Der Auftragswert liegt ebenfalls bei rund 10 MioEUR und bezieht sich auf die Premium-Limousinen- und SUV-Modelle des Herstellers. Die Ventile werden auch im Pierburg-Werk in Kunshan gefertigt. Der Beginn der Serienproduktion ist für Dezember 2025 geplant, die Vertragslaufzeit beträgt sechs Jahre. Durch die Niederdruck-Abgasrückführventile werden die Stickoxidemissionen reduziert und der Kraftstoffverbrauch gesenkt. Den Kunden haben die Qualitätsmerkmale des kompakten Klappenventils mit hervorragender Haltbarkeit, langer Lebensdauer, starker Korrosionsbeständigkeit und hoher Positioniergenauigkeit überzeugt.

Rheinmetall unterstreicht mit dem Vertriebserfolg das strategische Ziel, die Position als einer der globalen Marktführer im Bereich Emissionsreduzierung langfristig zu erhalten und weiter auszubauen. Das Marktsegment der Fahrzeuge, die entweder rein durch einen Verbrennungsmotor oder hybrid angetrieben werden, wird trotz der hohen Bedeutung einer modernen emissionsfreien Mobilität noch für einen langen Zeitraum eine hohe Nachfrage generieren. Rheinmetall ist Systempartner bei allen Fragen der genauen Regelung der Abgasrückführrate, unabhängig davon ob Diesel-, Otto- oder Hybridmotoren, ob Pkw, Nutzfahrzeug oder Industriemotor. Das Kompetenzportfolio reicht über Abgasrückführungssysteme im Bereich Hoch- oder Niederdruck, Kaltseiten- oder Heißseitenaufbau, „smart“ oder „non-smart“ sowie Metall- oder Kunststoffgehäuse. Die Produkte werden individuell auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt.

CHINA FIRST! Warum immer mehr Unternehmen (auch aus Düsseldorf) unter Druck geraten

CHINA FIRST! Die Auswirkungen der chinesischen Marktstrategie sind deutlich spürbar: Besonders die Heizungsbauer stehen derzeit unter enormem Druck. Der Markt für Wärmepumpen stagniert völlig, während chinesische Produkte in immer größeren Mengen eingeführt werden. Ein Blick ins Internet verdeutlicht das Problem – häufig tragen Produkte deutsche oder europäisch klingende Namen und werden von scheinbar deutschen Adressen geliefert, stammen aber tatsächlich aus China. Dies ist nur ein Beispiel für die Herausforderungen, vor denen deutsche Unternehmen stehen. Das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln warnt: So kann es nicht weitergehen.

Von CHRISTOPH SOCHART

Deutschland verzeichnet rückläufige Exporte in einigen Branchen, wie beispielsweise bei chemischen Erzeugnissen, oder kann bei den Absatzsteigerungen nicht mit China mithalten. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 2023 exportierte China rund 130 Prozent mehr E-Autos in den Globalen Süden als im Vorjahr, während Deutschland lediglich ein Plus von 82 Prozent erzielte. Diese Disparität verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich deutsche Unternehmen gegenübersehen.


Düsseldorfer Unternehmen, vor allem mittelständische Betriebe, sind teilweise bis zu 87% vom Export abhängig! (Quelle: „Düsseldorfer Konjunkturmonitor 2023“).


In Deutschland entscheidet die Privatwirtschaft im Gegensatz zu China, wo sie im Ausland investiert. Diese Freiheit birgt jedoch auch Risiken, besonders wenn der Staat nicht aktiv die Rahmenbedingungen für Handelsbeziehungen verbessert. Es ist dringend notwendig, die Außenwirtschaftspolitik zu überdenken und den Fokus verstärkt auf den Globalen Süden zu legen. Der Abschluss von Handelsabkommen sollte priorisiert werden, sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene.

So viel Prozent ihres gesamten Außenhandels wickelten die Staaten des Globalen Südens mit diesen Ländern ab

Zudem darf die Entwicklungshilfe nicht vernachlässigt werden. Durch gezielte Unterstützung können enge Kontakte zu neutralen Ländern gepflegt werden, was langfristig auch der deutschen Wirtschaft zugutekommt. Entwicklungshilfe kann dazu beitragen, stabile Partnerschaften aufzubauen, die für beide Seiten von Vorteil sind.

Durch diese Maßnahmen kann die deutsche Wirtschaft ihre Lieferketten und Rohstoffbezüge diversifizieren. Eine breite Streuung von Handelspartnern mindert das Risiko einseitiger Abhängigkeiten und stärkt die Resilienz der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig gewinnt der Staat mehr politischen Einfluss in den Ländern der Südhalbkugel, was in einer globalisierten Welt von zunehmender Bedeutung ist.

Es ist von größter Wichtigkeit, dass Deutschland und die EU zeitnah handeln. Nur durch eine gezielte und strategisch ausgerichtete Außenwirtschaftspolitik kann sichergestellt werden, dass deutsche Unternehmen auf dem globalen Markt konkurrenzfähig bleiben. Die Herausforderungen sind groß, aber mit einer klaren Strategie und entschlossenen Maßnahmen können sie bewältigt werden.

Henkel veröffentlicht vorläufige Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2024

Carsten Knobel ist sehr zufrieden. Foto: HENKEL

Henkel hat heute die vorläufigen Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2024 veröffentlicht. Der Umsatz betrug 10.813 Mio. Euro. Das entspricht einem guten organischen Umsatzwachstum von 2,9 Prozent. Insbesondere die bereinigte Umsatzrendite sowie das bereinigte Ergebnis je Aktie lagen über den Markterwartungen: Die bereinigte Umsatzrendite (bereinigte EBIT-Marge) stieg auf 14,9 Prozent (Vorjahr: 11,5 Prozent). Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie belief sich im ersten Halbjahr 2024 auf 2,78 Euro. Das ist bei konstanten Wechselkursen ein Anstieg von 32,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Aufgrund der sehr guten Entwicklung in der ersten Jahreshälfte – sowie der Annahmen für den weiteren Geschäftsverlauf hat Henkel die Erwartungen für die Ergebnisentwicklung für das Gesamtjahr angehoben. Hierzu trägt im Wesentlichen die höhere Gewinnerwartung im Bereich Consumer Brands bei, dies bei gleichzeitig steigenden Investitionen für Werbung zur Unterstützung von Innovationen. Die Prognose berücksichtigt dabei weiterhin die Erwartung höherer Preise für direkte Materialien in der zweiten Jahreshälfte. Henkel geht nun im Gesamtjahr 2024 von folgender Entwicklung für Umsatz und Ergebnis aus:

  • Organisches Umsatzwachstum: 2,5 bis 4,5 Prozent (unverändert)
    • Adhesive Technologies: 2,0 bis 4,0 Prozent (unverändert)
    • Consumer Brands: 3,0 bis 5,0 Prozent (unverändert)
  • Bereinigte Umsatzrendite: 13,5 bis 14,5 Prozent (bisher: 13,0 bis 14,0 Prozent)
    • Adhesive Technologies: 16,0 bis 17,0 Prozent (unverändert)
    • Consumer Brands: 13,0 bis 14,0 Prozent (bisher: 12,0 bis 13,0 Prozent)
  • Bereinigtes Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS): Anstieg in der Bandbreite von +20,0 bis +30,0 Prozent bei konstanten Wechselkursen (bisher: +15,0 bis +25,0 Prozent)

„Die insgesamt sehr gute Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr und die erneute Anhebung der Jahresprognose belegen sehr klar, dass wir mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind“, sagte Carsten Knobel, der Vorstandsvorsitzende von Henkel.

„Der Zusammenschluss der Konsumentengeschäfte zeigt deutliche Erfolge und die Umsetzung unserer strategischen Maßnahmen und Initiativen wirkt sich sehr positiv auf die Umsatz-, Bruttomargen- und Ergebnis-Entwicklung aus. Wir haben in der ersten Jahreshälfte unsere erhöhten Investitionen in Marken und Innovationen beibehalten und werden diese im Jahresverlauf weiter steigern, um unsere Wachstumsambitionen zu untermauern. Auch in unserem Klebstoffgeschäft zeigen die angestoßenen Veränderungen deutliche Resultate und tragen zu der guten Entwicklung von Henkel entscheidend bei. Wir liefern, was wir uns vorgenommen haben, und wir sind auf dem richtigen Weg für weiteres profitables Wachstum“, führte Knobel weiter aus.

Vorläufige Geschäftsergebnisse im ersten Halbjahr 2024

Nach vorläufigen Zahlen hat Henkel im ersten Halbjahr 2024 einen Umsatz von 10.813 Mio. Euro erzielt. Das entspricht einem guten organischen Umsatzwachstum von 2,9 Prozent. Das Wachstum war in beiden Unternehmensbereichen durch eine positive Preisentwicklung getragen (+2,5 Prozent). Die Volumenentwicklung auf Konzernebene, die weiterhin durch die Portfoliomaßnahmen im Bereich Consumer Brands beeinflusst ist, zeigte ebenfalls eine leicht positive Entwicklung (+0,4 Prozent) gegenüber dem ersten Halbjahr 2023 als auch eine sequenzielle Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal 2024. Nominal lag der Umsatz -1,0 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, insbesondere bedingt durch die Veräußerung der Geschäftsaktivitäten in Russland und negativer Wechselkurseffekte. Positiv beigetragen haben hingegen die jüngst abgeschlossenen Akquisitionen von Seal for Life sowie Vidal Sassoon.

Das bereinigte betriebliche Ergebnis (bereinigtes EBIT) stieg im ersten Halbjahr um 28,4 Prozent auf 1.610 Mio. Euro, nach 1.254 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die bereinigte Umsatzrendite (bereinigte EBIT-Marge) legte ebenfalls sehr deutlich um 340 Basispunkte zu und erreichte 14,9 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie stieg im ersten Halbjahr 2024 auf 2,78 Euro. Bei konstanten Wechselkursen entspricht dies einem Anstieg von 32,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz des Unternehmensbereichs Adhesive Technologies lag im ersten Halbjahr 2024 bei 5.475 Mio. Euro. Organischerhöhte sich der Umsatz um 2,0 Prozent. Diese Entwicklung wurde durch eine Preiskomponente von +0,2 Prozent und ein Volumenwachstum von 1,8 Prozent erzielt. Damit zeigte der Unternehmensbereich eine sequenzielle Verbesserung bei der Volumenentwicklung gegenüber dem ersten Quartal 2024. Das bereinigte betriebliche Ergebnis stieg im ersten Halbjahr 2024 um 21,8 Prozent auf 933 Mio. Euro, nach 766 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte Umsatzrendite erhöhte sich sehr deutlich um 300 Basispunkte auf 17,0 Prozent.

Der Unternehmensbereich Consumer Brands erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 einen Umsatz von 5.266 Mio. Euro. Organisch lag das Umsatzwachstum bei 4,3 Prozent. Diese Entwicklung wurde durch eine Preiskomponente von +5,1 Prozent getrieben. Vor allem bedingt durch die fortgesetzten Maßnahmen zur Portfoliooptimierung entwickelte sich das Volumen mit -0,9% hingegen rückläufig, zeigte aber eine sequenzielle Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal 2024. Das bereinigte betriebliche Ergebnis lag bei 753 Mio. Euro und damit um 34,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die bereinigte Umsatzrendite erhöhte sich sehr deutlich um 390 Basispunkte auf 14,3 Prozent.

Über weitere Details der Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr wird Henkel am 13. August 2024 – wie geplant – ausführlich berichten.

Weitere Erwartungen für 2024

Unverändert gegenüber dem aktualisierten Ausblick von Anfang Mai 2024 bleiben die folgenden Erwartungen für 2024:

  • Akquisitionen/Divestments: neutraler Einfluss auf das nominale Umsatzwachstum
  • Umrechnung von Umsatzerlösen in Fremdwährung: negativer Einfluss im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich
  • Preise für direkte Materialien: stabile Entwicklung1
  • Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 250 bis 300 Mio. Euro
  • Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte zwischen 650 bis 750 Mio. Euro

1 Im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt

Apollinariswoche in Düsseldorf: Feierlichkeiten zu Ehren des Stadtpatrons

Fotos: Unternehmerschaft Düsseldorf

Im Altarraum der Basilika St. Lambertus liegen die Reliquien des Heiligen Apollinaris, der seit 1394 als Schutzpatron der Stadt Düsseldorf verehrt wird. Jedes Jahr feiert die Katholische Kirche in Düsseldorf den Gedenktag des Heiligen Apollinaris am 23. Juli mit einer Festwoche. Dieses Jahr finden die Feierlichkeiten bereits vor dem eigentlichen Gedenktag statt, und zwar vom 14. bis 21. Juli, parallel zur „Größten Kirmes am Rhein“.

Die festliche Vesper zu Ehren des Stadtpatrons St. Apollinaris fand heute Abend im Beisammensein von Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Kirche, Medien, Politik und Verwaltung in der Basilika St. Lambertus statt. Während der Vesper entzündete Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die Apollinaris-Kerze, um den Schutz Gottes für die Landeshauptstadt Düsseldorf und ihre Bewohner zu erbitten.

Für den musikalischen Rahmen sorgte Kantor Dr. Markus Uhl und das Ensemble Voces Lamberti unter Leitung von Alexander Niehues. Anschließend fand der Apollinaris-Empfang des Stadtdechanten und des Katholikenrates für geladene Gäste statt.

Am Donnerstag, 18. Juli, um 19:00 Uhr, wird das Festhochamt mit Reliquienprozession in der Basilika St. Lambertus zelebriert. Die Prozession endet mit einer Begegnung und einem Umtrunk auf dem Stiftsplatz.

Die Lichtfeier findet am Samstag, 20. Juli, um 11:00 Uhr in der Basilika St. Lambertus statt. In diesem Gottesdienst überreicht Stadtdechant Frank Heidkamp den geladenen Vertretern der Pfarrgemeinden und Orden für jede Kirche und jede Kapelle in ihrem Bereich eine Apollinariskerze.

Die Apollinariswoche bietet der Gemeinschaft eine Gelegenheit, den Schutzpatron Düsseldorfs zu ehren und gleichzeitig die Verbundenheit der Stadt und ihrer Bewohner zu feiern.

Quelle: Sabine Polster; Düsseldorfer Katholikenrat

Zukunft Personal Europe 2024 zeigt Innovationskraft der Personalbranche

Die diesjährige Zukunft Personal Europe (ZPE; 10. bis 12. September, Koelnmesse), Europas Leitmesse im Bereich Human Resources, trägt 2024 das Motto „People change things“. In den drei Messehallen (Hallen 4.1, 4.2 und 5.1) bietet die ZPE einen aktiven Zugang zu den vielfältigen Themen der HR-Welt und dient als lebendige, kollaborative Plattform für integrierte People-Transformation. Sie adressiert aktuelle Herausforderungen und präsentiert neue Ideen, Lösungen und Tools entlang der gesamten Employee Experience. Den Auftakt bildet die Paneldiskussion am 10. September, die sich mit einem der drängendsten Themen der heutigen Zeit beschäftigt: Die Ära der „Großen Erschöpfung“: Wie kann HR die Symptome erkennen und bekämpfen.

Erwartet werden in diesem Jahr über 22.000 Besuchende sowie 700 Ausstellende, Sponsoren und Partner. Die Messe Zukunft Personal Europe richtet sich an Führungskräfte, Innovatoren im HR-Business und HR-Professionals. Sie findet dieses Jahr bereits zum 24. Mal statt. In der Messehalle 4.1 dreht sich alles um die Themen Recruiting & Attraction, zum Thema Operations & Services finden sich alle Ausstellenden und Informationen in Messehalle 4.2. Darüber hinaus bietet Halle 5.1 eine große Area zum Thema Learning & Development, legt einen besonderen Schwerpunkt auf Corporate Health und beherbergt einen Startup-Bereich.

Zukunftstrends der Personalbranche

„Ob neue Arbeits- und Denkweisen, auch in Bezug auf Corporate Health, kreative Organisationsstrukturen oder Technologien wie KI, es sind die Menschen im Business, die Innovation und Wandel schaffen“, sagt Martina Hofmann, ZP Chief Marketing & Communications Officer. Und weiter: „Digitalisierung und Transformation sind nicht nur Buzzwords, sondern entscheidende Themen für die Zukunftsfähigkeit von Organisationen. Die ZPE unterstützt Unternehmen dabei, diese Veränderungen zu verstehen und zu nutzen. Dabei bilden wir die gesamte Kette der Employee Experience ab.“

Programm-Highlights und HR Innovation Award

Im Fokus der Zukunft Personal Europe stehen Themen und Lösungen rund um das HR-Management, Digitalisierung, Leadership sowie menschenzentrierte Transformationsprozesse. Messebesuchenden bietet sich auf der Leitmesse ein vielfältiges Programm an Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Dialogformaten für Austausch, Vernetzung und den Wissenstransfer im HR-Bereich. Sie erhalten Zugang zu Impulsen und innovativen Lösungen. Heike Riebe, ZP Programme Director: „Kein HR-Thema kann isoliert betrachtet werden. Das spiegelt auch die Vielfalt der Vortragsthemen wider. Von Employer Branding über Corporate Influencing bis hin zu KI und neuen Arbeitskonzepten gibt das Programm Einblicke in aktuelle Debatten und die gelebte Praxis.“

Zum festen Programmpunkt gehört auch in diesem Jahr wieder der HR Innovation Award der ZPE. Damit werden Unternehmen ausgezeichnet, die innovative Produkte oder Dienstleistungen in den Bereichen Recruiting & Attraction, HR Tech & Digital Transformation, Learning & Development und Corporate Health bieten. Der HR Innovation Award wird am 10. September auf der ZPE verliehen.

 

Programm-Highlights

Die Ära der „Großen Erschöpfung“:

Wie kann HR die Symptome erkennen und bekämpfen

10. September 2024, 09:45 – 10:45 Uhr

Der erste Tag der Zukunft Personal Europe eröffnet mit einer Paneldiskussion, die sich einem der drängendsten Themen der Zeit widmet: „Die Ära der ‚Großen Erschöpfung‘ – Wie kann HR die Symptome erkennen und bekämpfen?“. Nina Weigel (AXA Konzern AG) und Prof. Dr. Jutta Rump (Institut für Beschäftigung und Employability IBE) liefern in dieser Keynote Einblicke in die Ursachen und Folgen von Erschöpfung am Arbeitsplatz und zeigen, wie HR-Abteilungen mit gezielten Strategien wirkungsvoll gegensteuern können.

Spitzengespräch: Woran Deutschland arbeiten muss

11. September 2024, 09:45 – 10:45 Uhr

Im Rahmen des Spitzengesprächs „Woran Deutschland arbeiten muss“ diskutieren Lilian Tschan (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Carmen Maja-Rex (Heidelberg Materials), Inga Dransfeld-Haase (Bundesverband der Personalmanager*innen) und Reiner Straub (Personalmagazin / haufe.de) wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Herausforderungen, die Deutschland heute prägen. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, welche konkreten Maßnahmen Unternehmen und das Personalmanagement ergreifen, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Referenten gibt es hier. Tickets sind ab sofort onlineverfügbar.

Zukunft Personal Europe, 10.-12.09.2024, Koelnmesse, Hallen 4.1, 4.2 und 5.1

Mehr unter: Zukunft Personal Europe