18. Juni! Unternehmen sucht Frau: miteinander reden, voneinander lernen

Viele Männer und nur wenige Frauen – das ist ein Bild, was wir in der Vergangenheit auch in vielen Düsseldorfer Unternehmen gesehen haben wie zum Beispiel im Handwerk oder im Maschinenbau. Immer noch sind Frauen in solchen Berufen oft unterrepräsentiert und das, obwohl das Einstellen von Frauen Unternehmen einen großen Mehrwert bietet und ihre Sichtweise verändern kann. Damit Unternehmen und Frauen in Zukunft besser zusammenfinden, bietet die Taskforce in Düsseldorf. nächste Woche die Veranstaltung „Unternehmen sucht Frau: miteinander reden, voneinander lernen“ an. Zu der Taskforce gehören die IHK, die Handwerkskammer, die Unternehmerschaft Düsseldorf, die Agentur für Arbeit, Competentia, jobcenter und die Landeshauptstadt. Stattfinden wird die Veranstaltung am 18. Juni, 10 Uhr, in der Handwerkskammer. Wer daran teilnehmen möchte muss sich im Vorfeld online anmelden.

Quelle: Antenne Düsseldorf

So berichtet die Rheinische Post

Tarifrunde #Chemie24: Verhandlungen erneut vertagt

Matthias Bürk Foto: BAVC

Die Chemie-Tarifverhandlungen sind auch in der zweiten Bundesrunde ohne Ergebnis geblieben. Die Verhandlungen für 1.700 Betriebe mit 585.000 Beschäftigten werden am 26./27. Juni in Bad Breisig fortgesetzt.

Keine Annäherung in den wesentlichen Punkten

„Trotz intensiver Verhandlungen über zwei Tage war es nicht möglich, in Wiesbaden einen Tarifabschluss auszuhandeln. Die Positionen liegen in vielen zentralen Fragen schlicht und einfach noch weit auseinander“, sagte BAVC-Verhandlungsführer Matthias Bürk. „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind schwierig und die Forderungen der IGBCE komplex. Wir müssen uns die Zeit nehmen, die wir für einen Kompromiss brauchen, und weiter an Schnittmengen arbeiten, die die Interessen beider Seiten berücksichtigen.“

BAVC-Verhandlungsführer Bürk: „Weiter konstruktiv verhandeln“

„Am Ende brauchen wir einen Tarifabschluss, der für die Unternehmen in allen Bestandteilen tragbar ist.“ Nun gelte es, kühlen Kopf zu bewahren. „Wir werden uns nicht unter Druck setzen lassen, sondern weiter konstruktiv an einem Kompromiss arbeiten. Beide Seiten sind in der Pflicht, für Fortschritte in den Verhandlungen zu sorgen.“

Präsident Arndt G. Kirchhoff im Amt bestätigt

Die nordrhein-westfälischen Unternehmer haben ihren Präsidenten Arndt G. Kirchhoff (69) am Donnerstag auf ihrer Mitgliederversammlung in Düsseldorf für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Kirchhoff war im Jahr 2016 zum Präsidenten der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) gewählt worden. Die Spitzenorganisation der nordrhein-westfälischen Wirtschaft vertritt die Anliegen von 129 Mitgliedsverbänden mit rund 80.000 Betrieben und mehr als drei Millionen Beschäftigten. Kirchhoff ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der KIRCHHOFF Gruppe mit Sitz in Iserlohn. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 13.500 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro.

Arndt G. Kirchhoff ist zudem Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Mitglied im Präsidium des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Außerdem ist Kirchhoff Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW) und zugleich Vizepräsident von Gesamtmetall.

Präsident Kirchhoff: „Nur mit einer starken Wirtschaft bleiben wir ein starkes Land“

Die nordrhein-westfälischen Unternehmer haben die Bundesregierung aufgefordert, endlich die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in den Mittelpunkt ihrer Wirtschafts- und Finanzpolitik zu stellen. Ihr müsse bewusst sein, dass Deutschland nur mit einer starken Wirtschaft ein starkes Land bleiben könne. Allerdings verliere das Land in seinen Kernbereichen mehr und mehr an Wettbewerbsfähigkeit. „Unsere industrielle Basis bröckelt, unsere Wertschöpfungsketten sind in Gefahr mit unmittelbaren Folgen für Handel, Dienstleistungen und Handwerk. Ich mache mir große Sorgen“, erklärte der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, am Donnerstag auf dem Unternehmertag seiner Organisation in Düsseldorf. Viel zu lange habe die Politik Investitionen vernachlässigt und stattdessen Konsum bevorzugt. Deutschland lebe seit Jahren von seiner Substanz. „Wir brauchen dringend wieder mehr wirtschaftspolitische Vernunft und einen klareren Blick auf die wirtschaftlichen Realitäten“, sagte Kirchhoff.

Nach Worten des NRW-Unternehmerpräsidenten habe die Bundesregierung im vergangenen Jahr zwar vieles angekündigt, doch tatsächlich nur wenig umgesetzt. Das Wachstumschancengesetz entfalte nicht die Strahlkraft, um einen grundlegenden wirtschaftspolitischen Kurswechsel herbeizuführen. Bei der Umsetzung des Bürokratieentlastungsgesetzes machten einige Minister den Eindruck, als gelte es nicht für sie. Und in der Energiepolitik fehlten weiterhin verlässliche Perspektiven für die Industrie. Nach wie vor seien die Energiepreise deutlich höher als vor der Energiekrise. „Das ist für viele ein absoluter Investitions-Killer“, so Kirchhoff. Stattdessen setze die Bundesregierung wie etwa beim Cannabisgesetz völlig falsche Prioritäten. „Es ist viel wirtschaftspolitisches Stückwerk und eben keine Politik, der man abnimmt, den Ernst der Lage wirklich erkannt zu haben“, betonte Kirchhoff.

Die Unternehmen warteten „schon sehnsüchtig“ auf einen echten wirtschafts- und finanzpolitischen Impuls. In Anwesenheit von Bundesfinanzminister Christian Lindner forderte Kirchhoff eine investitionsfreundlichere Steuerpolitik. Deutschland sei nach wie vor weit von einem international wettbewerbsfähigen Steuerniveau entfernt. Ein wichtiges Signal vor allem für den Mittelstand wäre die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags. Um Anreize insbesondere für Investitionen in die Transformation zu schaffen, könnten etwa Turbo-Abschreibungen und Steuer-Gutschriften geeignete Instrumente sein. Für den enormen öffentlichen Investitionsbedarf etwa zur Sanierung der Verkehrs- und den Ausbau der Energieinfrastruktur brachte Kirchhoff ein streng zweckgebundenes Sondervermögen ins Spiel. „Die generelle Schuldenbremse sollten wir aber nicht in Frage stellen“, sagte er. Zu oft habe die Politik diese Mittel in der Vergangenheit nicht für Investitionen, sondern für andere Dinge verwendet.

Der NRW-Unternehmerpräsident forderte einen Bewusstseinswandel darüber, „was sich das Land leisten kann und was es überfordert“. Deutschland werde um Einschnitte auch im konsumtiven Bereich nicht herumkommen. Kirchhoff warnte davor, jeden Debattenbeitrag hierzu gleich als sozialen Kahlschlag zu bezeichnen und  Sozialausgaben grundsätzlich als sankrosankt zu betrachten. „Wer den Sozialstaat erhalten will, muss die Kraft haben, sich den Realitäten zu stellen“, betonte Kirchhoff. Er warb zugleich für ein neues Bewusstsein für den Wert von Arbeit. Wer arbeite, müsse mehr haben als der, der nicht arbeite. Die Beschäftigten in den Betrieben betrachteten dies auch als eine Frage der gesellschaftlichen Fairness und der Leistungsgerechtigkeit. „Ein Sozialstaat, der hier die Maßstäbe verschiebt, wird zwangsläufig ein Akzeptanzproblem bekommen“, sagte Kirchhoff. Es sei eine Illusion zu glauben, dass Wohlstand ohne Anstrengung und Leistung möglich sei. Zudem sei es ein Irrglaube, dass Wohlstand und hohe soziale Standards mit immer weniger Arbeit zu halten seien. „Ich bin überzeugt, dass dies auch immer mehr Menschen in unserem Land erkennen“, so Kirchhoff.

Die Europawahl am 9. Juni bezeichnete Kirchhoff als „eine der wichtigsten Wahlen seit Bestehen der Europäischen Union“. Sie sei ohne Zweifel eine Richtungswahl, die darüber entscheide, ob Europa ein Kontinent des Nationalismus, der Abschottung, der Ausgrenzung und des Protektionismus werde oder die sieben Jahrzehnte lange Erfolgsgeschichte aus Frieden, Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit fortgeschrieben werden könne. Auch das wirtschaftliche Umfeld sei für Europa unübersichtlich und schwierig geworden. Umso wichtiger sei jetzt eine echte wirtschaftspolitische Agenda für Europa, andernfalls drohe der Kontinent im harten internationalen Standortwettbewerb immer mehr ins Hintertreffen zu geraten. Brüssel dürfe nicht mehr für überbordende Bürokratie und Regelungswut stehen. „Europa wird sich Bremsklötze wie diese nicht mehr leisten können, ohne an wirtschaftlicher Stärke zu verlieren“, erklärte Kirchhoff. Sie sei aber die Basis dafür, „um unsere Werte und unsere Freiheit verteidigen zu können“.

Rückblick auf den Düsseldorfer Arbeitgebertag 2024: Ein Tag voller Impulse und Innovationen

Am Mittwoch, den 5. Juni 2024, fand der diesjährige Düsseldorfer Arbeitgebertag im entspannten Ambiente des Van der Valk Airporthotels statt. Rund 300 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft versammelten sich mit Spannung und Vorfreude, um an diesem vielfältigen Jahrestreffen teilzunehmen. Organisiert wurde der Arbeitgebertag von der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung, dem größten freiwilligen, lokalen Arbeitgebernetzwerk in der Landeshauptstadt. Die Vorsitzende Jutta Zülow und Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eröffneten den Tag.

Von Christoph Sochart (Text) und Frank Wiedemeier (Fotos)

Ein besonderes Highlight des Tages war die lebhafte Diskussion mit Armin Papperger, dem Vorstandsvorsitzenden der Rheinmetall AG, und dem renommierten WDR-Journalisten Uwe Schulz. Gemeinsam erörterten sie, wie die deutsche Rüstungsindustrie zur Stärkung der sicherheitspolitischen Rolle Deutschlands und zur technologischen Souveränität Europas beitragen kann. Die Einblicke und Perspektiven von Papperger und Schulz fesselten das Publikum und führten zu angeregten Gesprächen im Anschluss.

Zuvor fand die feierliche Verleihung des „Rheinischen Innovationspreises“ statt. Steffen Pörner, Mitglied im Beirat der Unternehmerschaft Düsseldorf und Geschäftsführer des Bankenverbandes NRW, hielt eine inspirierende Laudatio. Die ausgezeichneten Innovationen beeindruckten durch ihre Vision und ihr Potenzial, zukünftige Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft maßgeblich zu beeinflussen. Die Preisverleihung unterstrich die Bedeutung von Kreativität und Erfindergeist für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region.

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In diesem Jahr ging der Preis an das Neusser Unternehmen Maschinenfabrik Reinartz GmbH & Co. KG für sein innovatives Trennverfahren. Diese Technologien setzen Maßstäbe bei der Gewinnung von erstklassigen Pflanzenölen und proteinhaltigen Presskuchen aus Insektenlarven. Mit dem Sonderpreis für „Transformation & Nachhaltigkeit“ 2024 wurde die Vodafone GmbH für ihre Innovation „5G-Litfaßsäulen“ ausgezeichnet.

Letzter offizieller Programmpunkt: die neue Initiative „Powerjahr Praktika“, die nach den Sommerferien in Düsseldorf startet. Ziel ist es, Unternehmen in der Stadt zu motivieren, mehr Praktikumsplätze für Schülerinnen und Schüler auf der neu gestalteten Onlineplattform www.praktikum-dus.de anzubieten. Oberbürgermeister Keller betonte, dass jährlich 15.000 Praktikumsplätze in Düsseldorf benötigt werden. Teammitglieder der Stiftung Pro Ausbildung und der Kommunalen Koordinierung informierten die Unternehmensvertreterinnen und -vertreter wie die Eintragung schnell und einfach gelingt.


Schauen Sie sich auch dieses Video zum Thema an:


Der Düsseldorfer Arbeitgebertag 2024 bot nicht nur tiefgehende Einblicke und wertvolle Impulse, sondern auch eine Plattform für eine wirksame Vernetzung und Austausch. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und gemeinsam über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Trends zu diskutieren.

Wir sind stolz darauf, dass unser Arbeitgebertag sich als das zentrale Jahrestreffen für Entscheidungsträger aus Düsseldorf und Umgebung etabliert hat. Mit seinem abwechslungsreichen Programm und den hochkarätigen Gästen setzte er auch in diesem Jahr wieder Maßstäbe und lieferte wertvolle Anregungen für die Zukunft.

Freuen Sie sich auf weitere interessante Veranstaltungen und bleiben Sie informiert über die neuesten Entwicklungen und Initiativen in unserer Region unter www.unternehmerschaft.de. Der Düsseldorfer Arbeitgebertag 2024 war ein voller Erfolg und ein eindrucksvoller Beweis für die Innovationskraft und das Engagement unserer Arbeitgeber-Gemeinschaft.

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Im Wandel: Deutschlands Norden und Osten auf dem Vormarsch

In Deutschland tut sich etwas. Laut dem aktuellen Regional-Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), „unserem“ Wirtschaftsinstitut in Köln, haben sich die besten Zukunftsperspektiven in Sachen Wohlstand, Lebensqualität und Arbeitsplätze überraschend in den Norden und Osten des Landes verlagert. Während Städte und Kreise in Bayern und Baden-Württemberg weiterhin bei der Leistungsfähigkeit dominieren, verlieren sie in puncto Dynamik an Boden.

Das IW untersucht alle zwei Jahre die 400 Städte und Kreise der Bundesrepublik hinsichtlich ihrer Wirtschaftsstruktur, des Arbeitsmarktes und der Lebensqualität. Faktoren wie Unternehmensgründungen, der Anteil der Hochqualifizierten, die Erwerbsquote von Frauen, die Ärztedichte und der Anteil von Naturflächen werden dabei berücksichtigt – all das, was eine Region lebenswert macht.

In den Wachstumsraten fällt der Süden zurück. Vor vier Jahren lagen dort noch zwei Drittel der Städte und Kreise über dem Durchschnitt, heute sind es nur noch 40 Prozent. Der Norden und Osten hingegen holen kräftig auf, begünstigt durch neue Großinvestitionen in die Chip- und Batteriefertigung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Hanno Kempermann, Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Foto: IW

Und wie schlägt sich Nordrhein-Westfalen (NRW), das bevölkerungsreichste Bundesland? Laut Hanno Kempermann, Geschäftsführer der IW Consult und Mitautor der Studie, steht NRW vor großen Herausforderungen. Nur neun der 53 Kreise und Städte in NRW liegen im Niveau-Ranking über dem Bundesdurchschnitt. Keiner von ihnen schafft es unter die Top Ten. Die besten Platzierungen in NRW erreichen Leverkusen (Platz 19), Düsseldorf (Platz 29) und der Kreis Mettmann (Platz 94). Im Gegensatz dazu sind gleich fünf Städte aus NRW unter den zehn Schlusslichtern zu finden: Hagen (394), Oberhausen (396), Duisburg (398), Gelsenkirchen (399) und Herne (400). Das Schluss-Trio der Untersuchung wird somit von drei Ruhrgebietsstädten gebildet.

Die Problematik des Ruhrgebiets, das immer noch mit den Folgen der Deindustrialisierung kämpft, überrascht nicht. Auffällig ist jedoch, dass einst prosperierende Regionen wie Ostwestfalen und das Sieger- und Sauerland ebenfalls zurückfallen. Hier sind es oft mittelständische Unternehmen, die weltweit erfolgreich agieren. Kempermann nennt die Gründe: „Westfalen leidet stärker unter den steigenden Energiepreisen und ist stärker auf traditionelle Industriezweige wie die Autozulieferung für Verbrennungsmotoren angewiesen, was jetzt zum Nachteil wird.“

Auch attraktive Städte wie Köln (Platz 214), Bonn (111) und Aachen (335) haben im Niveau verloren. Trotz einer aktiven Gründerszene und gut ausgebildeter Arbeitskräfte schneiden sie bei Kriminalität, Frauenerwerbsquote und Familienfreundlichkeit schlecht ab. Städte wie Mönchengladbach und Münster haben sich zwar verbessert, kämpfen aber mit einer schwachen Wirtschaftsstruktur bzw. einem Mangel an Wohnraum für Familien.

NRW insgesamt hat Schwierigkeiten, mit den Herausforderungen der Digitalisierung und dem Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft mitzuhalten. Während flexible Mittelständler im Süden und Norden besser auf das neue Umfeld reagieren, fehlt es in NRW an Platz für Neuansiedlungen. Großkonzerne wie Northvolt, Intel und TSMC haben sich deshalb für Standorte in Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt entschieden. Selbst der Autozulieferer Kirchhoff fand kein Grundstück in NRW und zog nach Sachsen um.

Obwohl NRW über exzellente Universitäten verfügt, bleiben viele Absolventen nicht in der Region. „Es gibt zu wenige attraktive Arbeitgeber in NRW. Absolventen von Exzellenzuniversitäten gehen lieber in den Süden zu BMW, Mercedes, Google oder Microsoft,“ erklärt Kempermann. Es fehlt an einem umfassenden Konzept, um ein attraktives Umfeld für neue Ansiedlungen zu schaffen – von Fachkräften über Flächen bis hin zu grünem Strom.

Es gibt jedoch auch positive Entwicklungen. Im Dynamik-Ranking der Studie liegen 29 Städte und Kreise in NRW über dem Bundesdurchschnitt. Leverkusen, dessen größter Konzern Bayer derzeit Schwierigkeiten hat, belegt Platz fünf der dynamischsten Städte Deutschlands. Dies liegt unter anderem an drastischen Gewerbesteuersenkungen, die Unternehmen aus dem In- und Ausland angelockt haben, sowie einem hohen Qualifikationsniveau und einem Zuwachs an wissensintensiven Dienstleistungen.

Das Ruhrgebiet zeigt ebenfalls erste Erholungstendenzen. In Bochum entsteht ein Zentrum für Cyber-Sicherheit, Dortmund punktet mit Mikroelektronik und Logistik, und Essen beherbergt viele Konzernzentralen. Selbst Duisburg, das Schlusslicht, erlebt einen Dynamikschub.

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft hat also noch erhebliches Potenzial. Besonders die Wissenschafts- und Wirtschaftscluster rund um Wasserstoff, Biotechnologie und Quantencomputing könnten maßgeblich zur zukünftigen Dynamik beitragen.

Es bleibt spannend, wie sich die Regionen weiterentwickeln und ob NRW seine Herausforderungen erfolgreich meistern kann.

Vor der Europawahl: Unternehmens-Präsident warnt vor populistischen und nationalistischen Kräfte

Arndt G. Kirchhoff

Arndt Kirchhoff, Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW, betont heute in einem Gastbeitrag in der Rheinischen Post die immense Bedeutung der bevorstehenden Europawahl und warnt vor den Gefahren, die durch populistische und nationalistische Kräfte entstehen könnten.

Kirchhoff hebt hervor, dass ein starkes Europa unabdingbar für Frieden, Freiheit, Demokratie und Wohlstand ist. Besonders für Nordrhein-Westfalen wäre ein Austritt Deutschlands aus der EU katastrophal, da dies zu einem Verlust von 5% der Wirtschaftsleistung und fast 500.000 Arbeitsplätzen führen würde.


NRW und Deutschland braucht zwingend eine starke Wirtschaft – vielleicht mehr denn je. Doch unser Land ist in schlechter Verfassung. Jahrelang wurde viel zu wenig in die Zukunft investiert.


Kirchhoff kritisiert die EU für übermäßige Bürokratie und fordert Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Wirtschaft. Deutschland selbst sei in schlechter Verfassung, mit vernachlässigter Infrastruktur, hoher Bürokratie, langsamer Digitalisierung und steigender Steuer- und Abgabenlast. Die industrielle Basis des Landes sei bedroht, und es fehle an strategischen Konzepten zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Energieversorgung.


Die wirtschaftliche Lage immer ernster. Weltweit ist Deutschland das einzige Industrieland, das schrumpft. Unsere industrielle Basis bröckelt. Unsere Wertschöpfungsketten sind in Gefahr. Wir reden hier über die Kernbereiche unserer Volkswirtschaft. Doch ausgerechnet jetzt erleben wir eine Regierung ohne Strategie.


Er fordert, dass Wirtschaft und Arbeit Priorität erhalten, um den Wohlstand zu sichern. Eine Illusion sei es zu glauben, Wohlstand sei ohne Anstrengung und Leistung möglich. Statt einer Verkürzung der Arbeitszeit müsse eher mehr und länger gearbeitet werden, um einen wehrhaften Staat, einen leistungsfähigen Sozialstaat und die erfolgreiche Transformation zu gewährleisten.

Quelle: Rheinische Post

Recruiter enthüllen: Fünf Fehler, die Bewerbern auch im „Arbeitnehmermarkt“ Absagen einbringen

Im Journalistengespräch mit unserer Redaktion: Matthias Wiesmann von unserem Mitgliedsunternehmen „personalisten“

Die Suche nach dem perfekten Kandidaten für eine offene Stelle kann für Unternehmen eine anspruchsvolle Aufgabe sein. Während Bewerber hart daran arbeiten, sich von ihrer besten Seite zu präsentieren, gibt es einige häufige Fehler, die sie begehen können, die ihre Erfolgschancen erheblich beeinträchtigen können. Basierend auf einem Journalistengespräch, dass wir mit Experte Matthias Wiesmann von unserem Mitgliedsunternehmen „personalisten“ in Düsseldorf-Oberkassel führten, zeigen wir heute fünf häufige Fehler auf, die Bewerber machen, und wie Unternehmen darauf reagieren.

1. Unvollständige oder unklare Bewerbungsunterlagen

Häufig ermöglichen Bewerbungsportale Bewerbungen im 1-Klick-Verfahren oder über Auswahlfragen. Recruiter sehen daher oft Bewerbungen, die unvollständig sind oder wichtige Informationen vermissen lassen. Dazu gehören fehlende Lebensläufe, lückenhafte Arbeitsverläufe oder vage Anschreiben, die nicht auf die spezifische Position eingehen. Dies signalisiert dem Recruiter, dass der Bewerber möglicherweise nicht genug Zeit oder Mühe investiert hat, um sich angemessen auf die Stelle vorzubereiten oder sich diffus auf zahlreiche Positionen beworben hat.

Wie Unternehmen reagieren:
Unternehmen tendieren dazu, Bewerber mit unvollständigen Unterlagen abzulehnen, da dies darauf hinweist, dass der Bewerber nicht die erforderliche Sorgfalt und Aufmerksamkeit aufgebracht hat. Klare und vollständige Bewerbungsunterlagen sind ein erster Schritt, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen und das Interesse der Recruiter zu wecken.

2. Mangelnde Anpassung an die Stellenanforderungen

Ein häufiger Fehler, den Bewerber machen, ist es, ihre Bewerbung nicht an die spezifischen Anforderungen der Position anzupassen. Dies kann bedeuten, dass sie wichtige Fähigkeiten oder Erfahrungen nicht hervorheben, die für die Stelle relevant sind, oder dass sie nicht erklären, wie ihre bisherige Arbeitserfahrung sie für die neue Position qualifiziert. Eigenwerbung ist hier definitiv erlaubt und förderlich.

Wie Unternehmen reagieren:
Recruiter suchen nach Bewerbern, die zeigen können, dass sie die Anforderungen der Stelle verstehen und die Fähigkeiten und Erfahrungen mitbringen, die benötigt werden. Bewerber sollten ihre Bewerbungsunterlagen sorgfältig auf die Stellenbeschreibung zuschneiden und klar darlegen, wie ihre Fähigkeiten und Erfahrungen einen Mehrwert für das Unternehmen darstellen.

3. Mangelnde Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Ein weiterer häufiger Fehler, den Bewerber machen, ist es, sich unzureichend auf das Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Dies kann bedeuten, dass sie nicht genug über das Unternehmen wissen, keine klaren Antworten auf häufig gestellte Fragen haben oder sich nicht darauf vorbereiten, Fragen zu stellen, um mehr über die Position und das Unternehmen zu erfahren.

Wie Unternehmen reagieren:
Recruiter erwarten, dass Bewerber gut vorbereitet zum Vorstellungsgespräch erscheinen. Sie möchten sehen, dass der Bewerber sich mit dem Unternehmen und der Position auseinandergesetzt hat und in der Lage ist, relevante Fragen zu stellen. Bewerber sollten sich gründlich über das Unternehmen informieren, ihre Antworten auf häufig gestellte Fragen üben und vorbereitet sein, um ihre Eignung für die Stelle zu demonstrieren.

4. Negative Online-Präsenz

Die Online-Präsenz eines Bewerbers kann einen erheblichen Einfluss auf seine Erfolgschancen haben. Recruitern wird oft geraten, Bewerber online zu recherchieren, um mehr über sie zu erfahren. Negative Inhalte wie unprofessionelle Social-Media-Posts, unangemessene Kommentare oder Bilder können den Eindruck eines Bewerbers stark beeinträchtigen.

Wie Unternehmen reagieren:
Recruiter nehmen die Online-Präsenz von Bewerbern ernst und können Bewerber aufgrund negativer Inhalte online ablehnen. Bewerber sollten daher sicherstellen, dass ihre Online-Profile professionell und positiv sind und ihr persönliches Branding unterstützen.

5. Fehlende Follow-Up-Kommunikation

Nach dem Vorstellungsgespräch versäumen es Bewerber manchmal, sich angemessen zu bedanken oder Follow-Up-Kommunikation aufrechtzuerhalten. Dies kann den Eindruck erwecken, dass der Bewerber kein starkes Interesse an der Stelle hat oder nicht die erforderliche Höflichkeit und Professionalität besitzt.

Wie Unternehmen reagieren:
Recruiter schätzen es, wenn Bewerber sich nach dem Vorstellungsgespräch angemessen bedanken und Follow-Up-Kommunikation aufrechterhalten. Dies zeigt Engagement und Interesse an der Stelle. Bewerber sollten sich daher nach dem Vorstellungsgespräch per E-Mail oder Telefon beim Recruiter bedanken und gegebenenfalls nach dem Stand des Bewerbungsprozesses fragen.

„Auch wenn sich in vielen Bereichen Bewerber Stellen und Unternehmen aufgrund des Fachkräftemangels aussuchen können, zeigen manche Entwicklungen im Arbeitsmarkt wie Restrukturierungen und Personalabbaumaßnahmen größerer Unternehmen, dass dem Bewerbungsverfahren wieder mehr Bedeutung zukommt. Viele Bewerber müssen sich nach langjähriger Phase ohne Arbeitssuche wieder mit dem Thema beschäftigen“

„Insgesamt können Bewerber ihre Erfolgschancen erheblich steigern, indem sie diese häufigen Fehler vermeiden und sich stattdessen sorgfältig auf jede Bewerbung und jedes Vorstellungsgespräch vorbereiten. Durch klare und vollständige Bewerbungsunterlagen, eine Anpassung an die Stellenanforderungen, gründliche Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch, eine positive Online-Präsenz und angemessene Follow-Up-Kommunikation können Bewerber einen positiven Eindruck hinterlassen und ihre Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung deutlich erhöhen“, so Matthias Wiesmann gegenüber unserer Redaktion.

Rheinmetall wird neuer Partner unserer DEG und der Borussia in Dortmund – auch der Bergische HC (Handball) wird weiterhin unterstützt

Screenshot: Rheinmetall Instagram

Das Düsseldorfer Unternehmen Rheinmetall tritt künftig als Partner des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund (BVB) und der DEG auf. Das Gründungsmitglied der Deutschen Eishockey Liga (DEL), die Düsseldorfer EG, und die Rheinmetall AG gehen künftig gemeinsame Wege. Zur Saison 2024/25 wird der Düsseldorfer Technologiekonzern „Premium Partner“ des achtmaligen deutschen Eishockey-Meisters. Die Kooperation ist zunächst auf ein Jahr ausgelegt. Rheinmetall wird bei den Heimspielen auf Untereis-Flächen, auf Banden sowie auf weiteren Flächen präsent sein.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Die Förderung des Spitzensports in der Metropolregion Rhein-Ruhr begreifen wir als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung ─ und das bereits seit vielen Jahren. Die DEG ist ein sportliches Aushängeschild Düsseldorfs und steht für Tradition und Leidenschaft. Eishockey ist ein bodenständiger und authentischer Sport, der unzählige Fans begeistert. Mit unserem Engagement wollen wir den Stadt-Sport und das gesellschaftliche Miteinander fördern. Und natürlich wollen wir Rheinmetall als attraktiven Arbeitgeber im Hightech-Bereich noch bekannter machen. Hierbei ist die DEG ein großer Sympathie-Träger und Multiplikator in der Region.“

Harald Wirtz, Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH: „Rheinmetall ist ein traditionsreiches Unternehmen sowie einer der wichtigsten und größten Arbeitgeber der Region. Für uns ist es daher eine Selbstverständlichkeit, dass Rheinmetall den Kreis unserer Partner erweitert. Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit, die uns dabei hilft, unsere künftigen Ziele zu erreichen. Es ist schön zu sehen, wie die Stadt Düsseldorf – auch dank unseres Oberbürgermeisters Stephan Keller – bei der Unterstützung des Sports zusammensteht.“

Für die Zukunft beabsichtigen die Partner, einen Vielzahl von Aktionen zusammen durchzuführen: So sollen im Rahmen eines Spieltag-Sponsorings nicht nur Mitarbeiter von Rheinmetall, sondern auch eine größere Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern in den PSD Bank Dome eingeladen werden. Darüber hinaus wollen sich Rheinmetall und die DEG künftig weiter in der Düsseldorfer Stadtgesellschaft engagieren, beispielsweise in Form von sozialen Projekten.

Zuvor wurde bekannt, dass Rheinmetall sich auch als „Champion Partner“ im sportlichen und gesellschaftlichen Umfeld des BVB agieren wird. Die Partnerschaft ist auf drei Jahre ausgelegt und umfasst eine Vielzahl von Vorteilen, darunter die Nutzung von Werbeflächen, Vermarktungsrechte sowie Event- und Hospitality-Angebote im Stadion und auf dem Vereinsgelände. Ein bemerkenswerter Höhepunkt dieser Partnerschaft ist die erstmalige Sichtbarkeit des Rheinmetall-Logos während der Vorbereitung des BVB auf das Champions-League-Finale.

Borussia Dortmund setzt im Rahmen seiner Partnerschaften bewusst auf gesellschaftliche, soziale und ökologische Entwicklungspotenziale neben den sportlichen und wirtschaftlichen Aspekten. Der Verein engagiert sich bereits in verschiedenen Bereichen wie der Förderung regenerativer Energien, digitaler Teilhabe sowie Vielfalt und Gleichberechtigung. Mit acht deutschen Fußball-Meisterschaften und einem UEFA-Champions-League-Sieg im Jahr 1997 zählt Borussia Dortmund zu den erfolgreichsten Fußballvereinen Deutschlands und steht erneut im Finale am 1. Juni 2024.

Die Partnerschaft mit Borussia Dortmund ermöglicht Rheinmetall, sportliche Spitzenleistungen in Nordrhein-Westfalen zu fördern. Der international erfolgreiche DAX-Konzern setzt sich für substanzstarkes Wachstum ein und übernimmt gesellschaftliche Verantwortung in den Bereichen Sport, Soziales, Bildung und Kultur. Als Mitglied im Initiativkreis Ruhr, einer Plattform für regionale Entwicklung, zeigt Rheinmetall sein Engagement für die Metropolregion Rhein-Ruhr, in der sich auch Borussia Dortmund aktiv einbringt.

Armin Papperger (im Bild rechts), Vorsitzender des Vorstands der Rheinmetall AG, betont die Übereinstimmung der Ambitionen und Werte beider Partner: „Der BVB ist ein Verein aus dem Herzen von Nordrhein-Westfalen und steht wie kaum ein anderer für das Streben nach Spitzenleistung und internationalem Erfolg. Rheinmetall ist in der Metropolregion Rhein-Ruhr tief verwurzelt und möchte seine Marke als führendes Systemhaus der Verteidigungsindustrie und als Treiber industrieller Innovationen in zivilen Märkten auch international noch bekannter machen.“

Hans-Joachim Watzke (im Bild links), Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund, hebt die Bedeutung der Partnerschaft für die Diskussion über Sicherheit und Verteidigung hervor: „Gerade heute, da wir jeden Tag erleben, wie Freiheit in Europa verteidigt werden muss. Mit dieser neuen Normalität sollten wir uns auseinandersetzen. Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit Rheinmetall und öffnen uns als Borussia Dortmund ganz bewusst für einen Diskurs.“

Fußball-Sommer in Düsseldorf: Drei Fan Zones bieten ein grandioses Programm

Im Sommer 2024 verwandelt sich Düsseldorf im Rahmen der UEFA EURO 2024 in eine Fußball-Metropole. Die Landeshauptstadt lädt ab dem Turnierbeginn am 14. Juni 2024 in drei zentral gelegene Fan Zones zu einem abwechslungsreichen Programm aus Fußball, Musik und Kultur ein. Die Fan Zone Burgplatz, die Fan Zone Schauspielhaus sowie das Public Viewing am Rheinufer werden zu lebendigen Treffpunkten für Einwohner und Fans aus aller Welt. Von CHRISTOPH SOCHART

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sagt: „Die EURO 2024 in Düsseldorf wird zu einem ‚Everybody’s Heimspiel‘. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Ein klassisches Public Viewing an der unteren Rheinwerft, ein kultureller Fußball-Hotspot am Schauspielhaus sowie die Fan Zone am Burgplatz mit allen Spielen, Musik und Unterhaltung. Wir bieten ein spannendes Rahmenprogramm und haben wichtige Themen wie Sicherheit, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit in unsere Planungen integriert.“

Thomas Neuhäuser, Projektleiter der Host City Düsseldorf, betont: „Düsseldorf möchte, dass alle Fans am UEFA EURO 2024 Festival teilnehmen können. Inklusion, Diversität und Vielfalt stehen bei allen Aktivitäten im Fokus. Es wird barrierefreie Zugänge zu den Fan Zones und dem Public Viewing geben, und ein Schutzkonzept zur Gewaltprävention wurde entwickelt. Unsere Veranstaltungen stehen für Vielfalt und ein friedliches Miteinander.“

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Vielfältiges Programm in den Fan Zones

Die Fan Zones werden von D.LIVE im Auftrag der Host City Düsseldorf geplant und betrieben. CEO Michael Brill erklärt: „Wir bringen unsere gesamte Expertise ein – vom Booking der Acts über unser Safety Department bis hin zu unserem Production- und Event-Team. Für die Fan Zone Burgplatz nutzen wir Synergien, zum Beispiel aus der Infrastruktur des Japan-Tags.“

Die Fan Zone Burgplatz öffnet täglich ab 12 Uhr und bietet ein vielfältiges Programm mit TV-Übertragungen, Live-Spielübertragungen sowie Auftritten bekannter Musik-Acts und lokaler Künstler. Hier findet auch das „EURO 2024 Festival eFußball Masters“ statt, bei dem lokale E-Sport-Teams im 11vs11-Format antreten.

Die Fan Zone Schauspielhaus kombiniert Fußball mit einem umfangreichen Kulturprogramm, darunter das Theaterstück „Glaube, Liebe, Fußball“. Es gibt auch spezielle Programme für Kinder und Schulklassen sowie Sing- und Tanzprojekte, XXL-Kicker, Dart-Fußball und Hip-Hop mit Ball.

Am Rheinufer können Fans die Spiele der deutschen Nationalmannschaft und die in Düsseldorf stattfindenden Matches in einer außergewöhnlichen Kulisse live verfolgen.

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Musik und Unterhaltung

Das Festival wird musikalisch von Künstlern wie Alle Farben, der das Programm am 14. Juni in der Fan Zone Burgplatz eröffnet, begleitet. Weitere Highlights sind Auftritte von LARI LUKE, TOPIC, David Puentez und JC Zeller & Daniel Danger.

Programm an spielfreien Tagen

An spielfreien Tagen bietet die Fan Zone Burgplatz in Zusammenarbeit mit dem Fußballverband Niederrhein Aktivitäten wie „Walking Football“ und Fußball für Grundschüler sowie das DFB-Junior-Coach-Turnier. Im Schauspielhaus gibt es verschiedene Kultur-Events, darunter Hip Hop Junior Battles, Poetry Slams und ein fußballaffines Theaterstück.

Das gesamte Programm ist auf [www.duesseldorf.de/uefaeuro2024] und im Host City Guide zu finden.

Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit

Düsseldorf legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Die Fan Zones und das Public Viewing werden mit Ökostrom betrieben und sind fußläufig erreichbar. Es wird Mehrweggeschirr verwendet, und die Stadt betreibt eine Wertstoffsammelstelle an der Arena. Materialien aus dem City Dressing-Programm werden weitergenutzt, und Volunteers dürfen kostenlos den ÖPNV nutzen.

Die Fan Zones sind barrierefrei zugänglich, und es gibt mobile Rampen und spezielle Podeste für Rollstuhlfahrer. Gebärdendolmetscher und Audiodeskriptionen werden angeboten. Ein umfassendes Awareness- und Schutzkonzept zur Gewaltprävention ist ebenfalls in Kraft, inklusive Awareness-Teams und eines „Safer Space“. Volunteers und Personal werden vorab geschult.

Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Fußball-Sommer in Düsseldorf!