Sehr wichtig für die Düsseldorfer Wirtschaft: Rekordjahr 2023 und Ausblick auf die drupa 2024

Vom 28. Mai bis 07. Juni 2024 findet in Düsseldorf die drupa, weltweit führende Fachmesse für Drucktechnologien, statt. 1.640 Aussteller aus 52 Ländern und rund 200.000 Besucher aus 160 Nationen werden an den 11 Messetagen erwartet. Foto: Messe Düsseldorf

Die Düsseldorfer Hotels erlebten im Rekordjahr 2023 beeindruckende 5,4 Millionen Übernachtungen. Es gibt viele Anzeichen dafür, dass diese Zahl in diesen Tagen übertroffen wird, insbesondere dank der Messe drupa. Erstmals seit 2016 kehrt die „Druck und Papier“-Messe wieder auf das Düsseldorfer Messegelände zurück. Über 200.000 Fachbesucher aus mehr als 180 Ländern und 1642 Aussteller aus 52 Nationen werden erwartet. Seit 1951 findet die drupa alle vier bis fünf Jahre in Düsseldorf statt und gilt als die weltweit größte Messe der Printmedien sowie als bedeutendste Leistungsschau der Druck- und Druckmedienindustrie. Die diesjährige Messe endet am 7. Juni.

Bedeutung der drupa für die Branche

Thomas Schiemann, Geschäftsführer des Fachverbandes Druck- und Papiertechnik, betont: „Die Branche ist hochgradig relevant und sie wächst.“ Die weltweite Druckindustrie erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von mehr als 837 Milliarden Euro und beschäftigt über vier Millionen Mitarbeiter weltweit. Laut einer Smithers-Studie soll die Branche in den nächsten fünf Jahren ein durchschnittliches jährliches Wachstum von über 2,1 Prozent erzielen, verglichen mit 1,1 Prozent in den vergangenen fünf Jahren. Diese Entwicklung wird vor allem durch den Bereich Etiketten und Verpackungen getragen.

Lage in Deutschland

In Deutschland erwirtschaften die rund 6900 Druck- und Medienunternehmen mit gut 110.000 Beschäftigten etwa 17,6 Milliarden Euro. Kerstin Hommelhoff, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Druck und Medien (BVDM), erklärt: „Print wird es immer geben. Ohne Print geht nichts. Deutschland hat nach wie vor den größten Zeitungsmarkt Europas.“ Besonders der Markt für Verpackungen wächst stetig, und „jeder Supermarkt ist eine Leistungsschau der Druckindustrie“, so Hommelhoff.

Nachhaltigkeit in der Druckindustrie

Hommelhoff nutzt die Gelegenheit, um auf die Kampagne „Umwelt.Bewusst.Gedruckt.“ aufmerksam zu machen, die mit Vorurteilen über die Nachhaltigkeit der Branche aufräumen soll. Es sei nicht wahr, dass für die Papierindustrie in Deutschland Naturwälder abgeholzt würden. Stattdessen werde überwiegend Material aus Plantagenanbau oder Sägespäne verwendet. Zudem könnten über 80 Prozent der grafischen Papiere in Deutschland hochwertig recycelt werden, und 90 Prozent des Wassers in der Papierproduktion würden wiederverwendet.

Fachkräftemangel und Herausforderungen

Wie viele andere Branchen leidet auch die Druckindustrie unter Fachkräftemangel. Laut der Branchenumfrage 2023 des BVDM gehören steigende Arbeitskosten und der Mangel an Fachkräften zu den größten Herausforderungen für mehr als 50 Prozent der Betriebe. Auch hohe Energiepreise und bürokratische Hürden belasten die Branche. Auf der drupa wird es daher zahlreiche Initiativen der Verbände und Hochschulen geben, die für Berufsfelder in der Druckindustrie werben.

Besuch der drupa 2024

Die drupa 2024 ist für Fachbesucherinnen und Fachbesucher von Dienstag, 28. Mai, bis Freitag, 7. Juni 2024, geöffnet. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr und Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr. Die Tageskarte kostet 60 Euro, die 3-Tageskarte 165 Euro und die 5-Tageskarte 255 Euro. Weitere Informationen zu Parktickets und Tickets für den öffentlichen Nahverkehr finden Sie im Ticketshop: drupa.de

Pendler sollten Staus einplanen

Pendler nach Düsseldorf sollten Staus einplanen am Vormittag zwischen 8.30 – 10 Uhr und am Abend gegen 17 Uhr. Von den Autobahnen wird die A44 besonders betroffen sein. Auch der Verkehr in Richtung Messe bzw. abends in die Innenstadt wird außergewöhnlich hoch sein.

Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie sowie in der chemischen Industrie

Die aktuellen Entgelttarifverträge der Metall- und Elektroindustrie, die im Tarifabschluss von 2022 vereinbart wurden, sind erstmals zum 30. September 2024 kündbar. Die Diskussion über die neuen Forderungen hat bereits begonnen. Screenshot: Gesamtmetall

Im Fokus stehen die neuen Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie sowie in der chemischen Industrie. Die aktuellen Entgelttarifverträge der Metall- und Elektroindustrie, die im Tarifabschluss von 2022 vereinbart wurden, sind erstmals zum 30. September 2024 kündbar. Die Diskussion über die neuen Forderungen hat bereits begonnen.

Zum Auftakt der bundesweiten Tarifverhandlungen für die rund 585.000 Beschäftigten der Chemie- und Pharmaindustrie haben die Arbeitgeber noch kein Angebot vorgelegt. Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) betonte bereits vor dem ersten Treffen die schwierige Lage der Branche. BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller erklärte, dass ohne eine gemeinsame Einschätzung der Situation kein Angebot gemacht werden könne. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 7 Prozent sowie zusätzliche Vorteile für Gewerkschaftsmitglieder.

Zeichen setzen: Gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Toleranz! – Düsseldorfer Erklärung zum 75. Jahrestag des Grundgesetzes

OB Dr. Keller (l.) unterzeichnete mit (v.l.n.r.) Sigrid Wolf, DGB, Dr. Peter Achten, Handelsverband NRW – Rheinland e.V., und Michael Grütering, Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V., eine Erklärung. Fotos: Gstettenbauer

Anlässlich des 75. Jahrestages des Grundgesetzes unterzeichneten gestern in Düsseldorf vier Persönlichkeiten eine wichtige Erklärung: Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Sigrid Wolf, DGB-Regionsgeschäftsführerin Düsseldorf Bergisch Land, Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. sowie Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes NRW – Rheinland e.V. Diese Erklärung hebt die Bedeutung des Grundgesetzes als Fundament für 75 Jahre Freiheit, Frieden und Demokratie in Deutschland hervor – eine Erfolgsgeschichte, die keine Selbstverständlichkeit ist.

Unter dem Titel „Zeichen setzen: Gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Toleranz!“ bekennen sich die Unterzeichnenden zu dem obersten Verfassungsgrundsatz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.

Im Weiteren bekennen sie sich zum demokratischen und sozialen Rechtsstaat als Basis für das freiheitliche und soziale Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell der Bundesrepublik Deutschland.

Stimmen der Unterzeichner

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller:
„75 Jahre Grundgesetz sind wahrlich ein Grund zum Feiern – seit jeher ist das Grundgesetz der Garant für unser Zusammenleben in einer demokratischen und offenen Gesellschaft. Es betont im Kern die unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte und bildet damit die Basis für ein Miteinander, das von Freiheit, Vielfalt und Toleranz geprägt ist. Aus den zentralen Leitlinien des Grundgesetzes folgt für uns alle zugleich die zivilgesellschaftliche Verpflichtung, gemeinsam die Würde aller Menschen zu schützen.“

Sigrid Wolf, DGB-Regionsgeschäftsführerin Düsseldorf Bergisch Land:
„Für die Gewerkschaften ist das Grundgesetz die Basis unserer Demokratie, des sozialen Rechtsstaates, der Sozialpartnerschaft und der Tarifautonomie. Die Würde aller Menschen in unserer Gesellschaft zu achten und zu schützen, ist jedoch nicht allein Aufgabe des Staates. Als Akteure der Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbände in Düsseldorf und der Region sehen wir darin auch eine zivilgesellschaftliche Aufgabe und Verpflichtung. Nur so können wir uns als freie Gewerkschaften für alle Arbeitnehmenden einsetzen.“

Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände e.V.:
„Für unsere Betriebe ist das Grundgesetz die Basis für ein stabiles und verlässliches Wirtschaftsumfeld. Es gewährleistet die Rechtsstaatlichkeit, die uns die Sicherheit gibt, in einem fairen und transparenten System zu agieren. Dies ist unerlässlich für wirtschaftliches Wachstum und Innovation. In unseren Unternehmen setzen wir uns aktiv für ein Arbeitsumfeld ein, das von Respekt und Offenheit geprägt ist. Vielfalt und Inklusion sind nicht nur moralische Imperative, sondern auch wirtschaftliche Erfolgsfaktoren. Unterschiedliche Perspektiven bereichern unsere Teams und führen zu kreativeren und innovativeren Lösungen.“

Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer Handelsverband NRW – Rheinland e.V.:
„75 Jahre Grundgesetz sind ein echter Anlass zum Feiern gerade in Zeiten wie diesen, wo auch in Europa für einige Menschen die bei uns geltenden Grundrechte keinesfalls selbstverständlich sind. Zu den Grundrechten zählt auch die Tarifautonomie als das verbriefte Recht der Sozialpartner untereinander und ohne staatliches Diktum Arbeitsbedingungen miteinander vereinbaren zu dürfen.“

Aufruf zur Teilnahme an den Wahlen

Zum Abschluss der Erklärung rufen die Unterzeichnenden alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich im Hinblick auf die Europa- und Kommunalwahlen gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Toleranz in unserer Region, in Deutschland und Europa einzusetzen. Sie betonen die Wichtigkeit, dem Recht wählen zu gehen, nachzukommen und somit aktiv zur Stärkung unserer demokratischen Grundwerte beizutragen.

Gemeinsam können wir ein starkes Zeichen setzen für eine Zukunft, die auf den Werten des Grundgesetzes basiert: Demokratie, Vielfalt und Toleranz. Lassen Sie uns diese Verpflichtung ernst nehmen und uns für eine offene und gerechte Gesellschaft einsetzen.

Zum fünften Mal in Folge erhält TEEKANNE den renommierten Best Managed Companies Award

Das Düsseldorfer Unternehmen TEEKANNE, Marktführer im Bereich Tee, sichert sich auch im Jahr 2024 den Best Managed Companies Award. Diese prestigeträchtige Auszeichnung, die für exzellente Unternehmensführung steht, wurde am 23. Mai im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt verliehen. Damit ehrt die Jury aus Experten und Branchenvertretern TEEKANNE, Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf, zum fünften Mal in Folge als hervorragend geführtes Unternehmen, das mit strategischem Weitblick, Innovationskraft und einer nachhaltigen Führungskultur überzeugt.

Fünf Jahre, fünf Auszeichnungen: TEEKANNE überzeugt erneut 

Der renommierte Best Managed Companies Award, der von Deloitte Private, UBS, der Frankfurter Allgemeine Zeitung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. vergeben wird, zeichnet mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 150 Millionen Euro aus, die sich durch vorbildliches Management und dabei strategischen Weitblick in den Schlüsselbereichen Strategie, Produktivität und Innovation, Kultur und Commitment sowie Governance und Finanzen auszeichnen. TEEKANNE überzeugte die Jury – bestehend aus renommierten Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Medien – erneut durch eine konsequente und innovative Unternehmensstrategie. „Diese kontinuierliche Anerkennung belegt unser Engagement für Qualität und Nachhaltigkeit in der Teeproduktion und bestärkt uns in unserem Streben, den Tee-Genuss kontinuierlich auf die nächste Stufe zu bringen“, erläuterte Frank Schübel, CEO der TEEKANNE Gruppe, bei der Preisverleihung. Die Grundlage für den anhaltenden Erfolg liegt in der starken Verankerung des Unternehmens in traditionellen Werten kombiniert mit einer zukunftsorientierten Ausrichtung. Als unabhängiges Familienunternehmen setzt TEEKANNE nicht nur auf bewährte Qualität, sondern auch auf innovative Produktentwicklungen und nachhaltige Anbaumethoden..

Das Best Managed Companies Programm ist ein Wettbewerb und Gütesiegel für erfolgreiche mittelständische Firmen. Die Vision: Aufbau eines nationalen und globalen Ökosystems hervorragend geführter mittelständischer Unternehmen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Best Managed Companies ist seine Internationalität: Best Managed Companies wurde in den 1990er Jahren von Deloitte in Kanada ins Leben gerufen und ist inzwischen in mehr als 45 Ländern erfolgreich eingeführt worden..

MHK Group und ElectronicPartner bauen Kooperation aus

Eine größere Anzahl von Herstellern, ein spannendes Produktportfolio und Chancen auf mehr Umsatz – das sind die Benefits, die durch den Ausbau der Kooperation zwischen der MHK Group und der Verbundgruppe ElectronicPartner entstehen. Alle deutschen MHK Gesellschafterinnen und Gesellschafter aus Handel und Handwerk profitieren ab sofort von einem direkten Zugriff auf die interne ElectronicPartner Bestellplattform INFONET und damit auf ein Netzwerk von mehr als 100 Herstellern. Erreichbar ist das INFONET mit nur einem Click über das MHK Extranet.

Das Produktportfolio, auf das die MHK Gesellschafter bei ElectronicPartner ab sofort zugreifen können, umfasst die Warenbereiche TV und Audio, Computer und Büro sowie Haushalt. Im Segment Elektrokleingeräte sind namenhafte Hersteller wie De’Longhi, Kenwood, Braun, WMF, Tefal und Philips vertreten. Im Bereich Home-Entertainment sind Marken wie Sony, LG, Panasonic, Grundig, Samsung, Bose, Loewe, Sonos und Yamaha mit Produkten wie LCD- und (O)LED-Fernsehern, Receivern und Lautsprechern dabei. Acer, Lenovo oder Apple runden das Anbieterspektrum im Bereich Computer und Smartphones ab.

„Unsere Handelspartner profitieren von dieser Kooperation in doppelter Hinsicht“, erläutert Dr. Olaf Hoppelshäuser, der als MHK Vorstand unter anderem den Einkauf verantwortet. „Zum einen können sie über die Bestellplattform Produkte, zum Beispiel für die Gestaltung ihrer Ausstellungen, zum attraktiven Einkaufspreis beziehen. Zum anderen bietet ihnen der Zusatzverkauf von Elektrokleingeräten, Küchenutensilien oder Multimedia-Geräten eine hervorragende Möglichkeit, ihre Kundinnen und Kunden in ihren eigenen vier Wänden professionell zu beraten und die maximale Investition abzuschöpfen. Das ist Impact!“

Die MHK Group und ElectronicPartner arbeiten seit rund zwei Jahren eng zusammen. Zur IFA 2022 stellten beide Verbundgruppen eine Kooperation im Segment „Küchen“ vor, von dem insbesondere die zur ElectronicPartner-Gruppe gehörenden MEDIMAX Franchisepartner profitieren. „Die Kooperation ermöglicht unseren Mitgliedern, Partnerinnen und Partnern die Erweiterung ihres Sortiments von Elektrogeräten auf vollständige Lösungen im Bereich Kücheneinrichtung“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol. Das MHK-Team berät die EP:Fachhändler, MEDIMAX Franchisepartner und weitere Mitgliedsbetriebe bei der Ausstellungsplanung, betreut die Umsetzung und übernimmt die Schulungen sowohl für die Küchenplanungssoftware CARAT als auch für den Verkauf der MHK Eigenmarke xeno. Die Aufstellung und Montage der Küchen können die Mitglieder der Verbundgruppe ebenfalls bei MHK beauftragen.

Mit der Erweiterung der Kooperation auf die Nutzung des ElectronicPartner INFONETS für MHK Gesellschafter bauen die beiden Unternehmen ihre erfolgreiche Partnerschaft weiter aus und festigen so ihre herausragende Marktposition.

Rezession in der Metall- und Elektro-Industrie hält im 1. Quartal 2024 ungebremst an

Die Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) befindet sich weiterhin in der Rezession. Das belegen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. So ging die Produktion im 1. Quartal 2024 um 2,4 Prozent gegenüber dem bereits schwachen Vorquartal zurück. Damit lag die Produktion in der mit über 25.000 Betrieben und fast 4 Millionen Beschäftigten größten deutschen Industriebranche um 7 Prozent unter 2023. Der Abstand zum Vorkrisenniveau 2018 vergrößerte sich erneut auf nunmehr 14 Prozentpunkte.

„Die Rezession hat sich in der M+E-Industrie im 1. Quartal ungebremst fortgesetzt. Die anhaltende Nachfrageschwäche trotz der robusten Weltwirtschaft zeigt deutlich, dass Deutschland ein strukturelles Standort- und Wettbewerbsproblem hat“, sagt Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer.

Auch der Auftragseingang hat die Talsohle noch nicht erreicht. Im 1. Quartal 2024 gingen die Neuaufträge um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück. Das Niveau von 2023 wurde damit um 7 Prozent unterschritten. Die Beurteilung der Auftragsbestände hat sich weiter verschlechtert. Inzwischen sind zwei von fünf M+E-Firmen von Auftragsmangel betroffen.

„In den harten Zahlen gibt es noch keine Bodenbildung. Auch die Aussichten bleiben sehr ungewiss. Die Produktionspläne der M+E-Firmen sind weiter abwärtsgerichtet. Wir gehen daher für 2024 von einem erneuten Produktionsrückgang von mehr als 3 Prozent Jahr aus. Angesichts des desolaten Investitionsklimas und der zunehmenden Entkoppelung vom weltweiten Wachstum braucht Deutschland dringend die Wirtschaftswende hin zu einer Angebotspolitik“, so Lars Kroemer weiter.

Weitere Informationen und aktuelle Zahlen zur wirtschaftlichen Lage finden Sie unserem aktuellen Konjunkturbericht unter www.gesamtmetall.de/zahlen-fakten/konjunkturbericht

Zum Japantag werden 650.000 Besucher erwartet

Foto: Japantag/Instagram

Der Japan-Tag findet am 1. Juni in Düsseldorf zum 21. Mal statt und zieht jährlich rund 650.000 Besucher an. In diesem Jahr wurden die Veranstaltungsfläche und das Programm erweitert. Die Stände öffnen um 11 Uhr und bieten bis 19 Uhr eine Vielzahl japanischer kulinarischer und kultureller Highlights an mehr als 90 Ständen.

Da die Zeit auf jeden Fall sehr voll sein wird sollten wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Die Innenstadt ist vom Hauptbahnhof aus schnell mit der U-Bahn oder zu Fuß erreichbar. Der Fußweg führt durch das interessante Viertel Little Tokyo an der Immermannstraße. Für Autofahrer gibt es zahlreiche Parkhäuser und Parkplätze in der Innenstadt. Diese sind allerdings bereits gegen 11.30 Uhr nahezu ausverkauft.

Zu den Höhepunkten zählt der Auftritt der japanischen Singer-Songwriterin Higuchi Ai, die um 21:45 Uhr auf der Hauptbühne am Burgplatz auftreten wird. Higuchi begann im Alter von zwei Jahren mit dem Klavierspielen und entdeckte mit 18 das Singen. Ihren Durchbruch hatte sie vor zwei Jahren mit dem Lied „Akuma no ko“ aus der TV-Animeserie Attack on Titan.

V.l.: Felix Neugart, NRW.Global Business, Takao Hariya, Präsident Japanischer Club Düsseldorf e.V., Setsuko Kawahara, japanische GK, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, OB Dr. Stephan Keller, Michael Brill, D.LIVE. Foto: MWIKE NRW/R. Sondermann

In der Innenstadt gibt es zahlreiche Veranstaltungsorte. Auf der Bühne am Burgplatz treten ab 11:30 Uhr die Taiko-Kids auf, und die offizielle Eröffnung erfolgt um 12 Uhr mit dem traditionellen Anschlagen des Sake-Fasses. Auf dem Marktplatz gibt es von 11 bis 18 Uhr Aktivitäten wie Masken-Basteln, Puppen- und Bilderbuchtheater, gemeinsames Singen und sportliche Begegnungen mit Fortuna und DEG. Die Popkultur-Bühne am Johannes-Rau-Platz präsentiert Auftritte von Samurai Apartment und anderen Musikgruppen, während die Stände vor der Reuterkaserne sich auf Manga und Anime konzentrieren. Auf der Sportbühne vor dem Landtag werden japanische Kampfkünste wie Judo und Jiu-Jitsu vorgeführt, und das Olympia-Team Düsseldorf wird ebenfalls anwesend sein. Auch Samurai und Bogenschießen können dort ausprobiert werden.

Ein neues Highlight in diesem Jahr ist der Parcours am unteren Rheinwerft, der Teil der Toyota Aygo X Parcours Tour ist. Dort zeigen die besten Ninjas Deutschlands ihr Können, und Besucher können ebenfalls am Parcours teilnehmen. Zeitslots können vor Ort oder vorab per E-Mail an hello@aygox-tour.de reserviert werden. Auch hier wird japanische Gastronomie angeboten.

Traditionell gehören verkleidete Besucher zum Japan-Tag dazu. Der Cosplay-Wettbewerb findet in Zusammenarbeit mit der Dokomi auf der Popkultur-Bühne statt. Die Anmeldung erfolgt vor Ort von 11:30 bis 13 Uhr, und die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Preisverleihung findet um 17:35 Uhr auf der Hauptbühne statt. Der Hauptgewinn ist ein Hin- und Rückflug nach Japan, gesponsert von Japan Airlines.

Der 18. Manga-Zeichenwettbewerb findet dieses Jahr erstmals in der Zentralbibliothek am Düsseldorfer Hauptbahnhof statt. Zu gewinnen gibt es ebenfalls einen Hin- und Rückflug von Japan Airlines. Teilnehmer können sich einen Teilnahmebogen in der Zentralbibliothek abholen und eine vierteilige Bildergeschichte zu einem vorgegebenen Thema zeichnen. Abgaben sind bis 18 Uhr möglich. Die 15 besten Werke werden im EKÔ-Haus prämiert und ausgestellt.

Das Feuerwerk, das ursprünglich für 2020 geplant war, wird nun endlich zu sehen sein. Unter dem Motto „Goldmedaillen und Goldregen über Düsseldorf: Olympischer Glanz von Tokio bis Paris“ erleuchtet es ab 23 Uhr den Himmel über der Stadt. Das 25-minütige Spektakel soll den Tag abschließen. Besucher werden gebeten, sich am Rheinufer zu verteilen. Ursprünglich war das Feuerwerk für die Olympischen Spiele in Japan geplant, konnte jedoch wegen der Pandemie nicht stattfinden. Letztes Jahr verfolgten über 500.000 Menschen den Live-Stream. Der WDR überträgt das Feuerwerk live von 22:25 bis 23:25 Uhr.

Quellen: Rheinische Post und www.japantag-duesseldorf-nrw.de

Rheinmetall akquiriert Fördermittel für den Bereich Wasserstoff und Elektrifizierung

Screenshot: Rheinmetall

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat für die Entwicklung von innovativen Produkten und Lösungen im Bereich Wasserstoff und Elektrifizierung Fördermittel vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen (NRW) in Höhe von insgesamt rund 7,7 MioEUR akquiriert. Die gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus Industrie und Wissenschaft gestarteten drei Projekte sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Zukunftstechnologie Wasserstoff steigern und nachhaltige Mobilität forcieren. Als Koordinatoren wirken je nach Projekt die Programmgesellschaft NOW GmbH oder PTJ Projektträger Jülich.

Das Förderprojekt H2.MODUS wird im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahr-zeuge (LIS) mit insgesamt 5,7 MioEUR durch das Rheinische Revier und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Projektlaufzeit beträgt vier Jahre.

Rheinmetall arbeitet am Standort Neuss gemeinsam mit den Projektpartnern FEV, einem renommierten Entwicklungsdienstleister für nachhaltige Mobilitätslösungen, und dem Lehrstuhl für Thermodynamik mobiler Energiewandlungssysteme (tme) der RWTH Aachen University an der Vereinfachung des Aufbaus von Brennstoffzellensystemen, um eine Senkung der Herstellungskosten und parallel eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Technologien zu erzielen. Hierfür werden die Funktionen mehrerer einzelner Komponenten gebündelt und in Moduleinheiten und Teilsystemen zusammengebracht.

Im Rahmen des Programmes „Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase II“ fördert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) Rheinmetall am Standort Berlin mit rund 1 MioEUR. Es werden neue Lösungen entwickelt, um den CO2-Ausstoß im Mobilitätssektor weiter zu verringern, Brennstoffzellen¬systeme im Hinblick auf Lebensdauer zu verbessern und Kosten zu reduzieren.

Im Rahmen des Verbundvorhabens M-KaV wird deswegen ein funktionsintegriertes Mehrwegeventil für den Kathodenpfad von Brennstoffzellensystemen entwickelt. Es kombiniert die Funktionalität von mehreren Ventilen in einem Produkt. Das Mehrwege-Kathoden-Ventil reduziert damit die Anzahl der Ventile, die bislang in der Brennstoffzelle verbaut werden müssen.

Im Rahmen des Projekts beschäftigt sich der Projektpartner BrennstoffzellenTechnik GmbH (ZBT) aus Duisburg mit der Simulation des Ventils, Dauerlauftests des Ventils im realen System und Untersuchungen zur Materialbeständigkeit, die im Umgang mit dem korrosionsfördernden, hochflüchtigen Wasserstoff unerlässlich ist. Anfang des Jahres 2024 wurde der Start des Projekts im Rahmen einer offiziellen Auftaktveranstaltung in Berlin gefeiert.

Darüber hinaus beteiligt sich Rheinmetall an dem Förderprojekt HZwoBoost. Dafür erhält der Unternehmensstandort Hartha (Sachsen) rund eine Million Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aus dem siebten Energieforschungsrahmenprogramm. Die Auftaktveranstaltung fand am 7. Februar 2024 in Hartha statt. Das Projekt läuft bis Ende 2026. Ziel des Projekts ist die Entwicklung neuer Produktionsverfahren zur Industrialisierung eines Wasserstoff-Rezirkulationsgebläses (Hydrogen Recirculation Blower – HRB) für Nieder- und Hochvolt.

Das HRB ermöglicht die kontrollierte Rezirkulation des Wasserstoffs in der Brennstoffzelle und sorgt hierdurch sowohl für eine höhere Effizienz als auch eine verlängerte Lebensdauer der Brennstoffzelle. Die Technische Universität (TU) Chemnitz und das Industrietechnologieunternehmen Sitec sind Projektpartner. Sitec übernimmt die Entwicklung eines neuen Laserschweißverfahrens. Dieses Verfahren ermöglicht es Rheinmetall, die Herstellungskosten des HRB zu reduzieren. Das Team am Standort in Hartha ist für die neuen Produktionsverfahren zur Herstellung des HRB verantwortlich. Zudem arbeitet Rheinmetall an der Integration des neuen Verfahrens in den Produktionsablauf. Die TU Chemnitz hat die Aufgabe, die End-of-Line-Prüfung neu zu konzipieren, um die Produktionszeit zu verkürzen.

Diese Förderprojekte sind wichtige Bausteine, um die Marktposition von Rheinmetall weiter auszubauen und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft zu leisten. Rheinmetall entwickelt im Rahmen seiner Wasserstoffstrategie innovative Lösungen und Produkte für die Industrie, die einen effizienten und zuverlässigen Einsatz von Brennstoffzellensystemen, Elektrolyseuren und Tanksystemen ermöglichen. Der Konzern zählt zu den führenden Anbietern von Produkten für Brennstoffzellensysteme.

Wechsel im Vorstand der Rheinmetall AG: Ursula Biernert folgt als Personalvorstand auf Peter Sebastian Krause 

Der seit 2017 amtierende Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Rheinmetall AG, Peter Sebastian Krause (64), wechselt nach Ablauf seines Vorstandsvertrags am 31. Dezember 2024 in den Ruhestand und beendet damit kurz vor seinem 65. Geburtstag seine langjährige Karriere bei Rheinmetall. Krause (Foto Mitte) ist auch Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Düsseldorfer Metall- und Elektroindustrie.

Peter Sebastian Krause (Mitte). Foto: Frank Wiedemeier

Seit seinem Einstieg bei der Rheinmetall Tochtergesellschaft Pierburg GmbH im Jahr 1997 bekleidete der studierte Jurist unterschiedliche Führungspositionen in einer Reihe von Tochtergesellschaften und in der Konzernholding, bis er 2017 schließlich in den Vorstand der Rheinmetall AG berufen wurde.

Seine Nachfolge tritt Dr. Ursula Biernert (54) an, die nach Stationen im Personalbereich bei Volkswagen, Porsche, Thales und DB Cargo derzeit als CHRO und Arbeitsdirektorin beim Automobilzulieferer Leoni AG tätig ist. Im Sinne einer zügigen Einarbeitung erfolgt die vollumfängliche Übertragung der Dienstgeschäfte an Dr. Ursula Biernert bereits mit Wirkung zum 1. Oktober 2024.

Der Vorstand der Rheinmetall AG besteht somit ab 1. Oktober 2024 aus Armin Papperger (Vorsitzender), Dagmar Steinert (Finanzen) und Dr. Ursula Biernert (Personal). Der Aufsichtsrat sowie die Vorstandskollegen der Rheinmetall AG danken Peter Sebastian Krause für seine wertvolle Arbeit über viele gemeinsame erfolgreiche Jahre.

Dr. Ursula Biernert und Peter Sebastian Krause. Foto: Screenshot Rheinmetall/Instagram

Fortsetzung des Strategieprozesses: Düsseldorfer METRO verkleinert Vorstand – CEO Greubel verantwortet ab Juni auch Frankreich-Geschäft

CEO Dr. Steffen Greubel verantwortet auf Vorstandsebene zukünftig zusätzlich zu METRO Deutschland auch METRO Frankreich.

Das Düsseldorfer Großhandelsunternehmen METRO, Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf, verstärkt die Ausrichtung des Managements auf die Umsetzung der Großhandelsstrategie sCore. Der Vorstand wird in dem Zusammenhang von fünf auf vier Positionen verkleinert und alle Ressorts erhalten zusätzliche operative Funktionen. Dadurch wird METRO auch die Effizienz in der Vorstandsarbeit erhöhen. Alle Veränderungen im Vorstand treten zum 1. Juni 2024 in Kraft.

CEO Dr. Steffen Greubel verantwortet auf Vorstandsebene zukünftig zusätzlich zu METRO Deutschland auch METRO Frankreich. Er behält dabei die Zuständigkeit für den Online-Marktplatz METRO Markets sowie DISH.

Die Verantwortung für die weiteren METRO / MAKRO Länder geht im Vorstand auf Christiane Giesen über. Bislang war sie als Chief People and Culture Officer (CPCO) zuständig für die Personalstrategie der METRO. Im Rahmen der Übertragung der neuen Zuständigkeiten erhält Christiane Giesen einen neuen Vertrag bis 2029. In ihrer früheren beruflichen Tätigkeit hatte Christiane Giesen bereits signifikante operative Verantwortung in der Führung von Ländern und kann an diese Erfahrungen anknüpfen. In ihrer neuen Funktion als COO behält sie die bisherige Funktion der Arbeitsdirektorin. METRO und der bisherige COO, Rafael Gasset, trennen sich im gegenseitigen Einvernehmen.

Claude Sarrailh, bisher Chief Customer and Merchandise Officer (CCMO), wird das Unternehmen verlassen. Alle Fotos: METRO DEUTSCHLAND

Claude Sarrailh, Chief Customer and Merchandise Officer (CCMO), steht für eine Verlängerung seines aktuellen Vorstandsvertrags nicht zur Verfügung, weil er außerhalb des Unternehmens eine führende Managementaufgabe übernimmt. Der Vertrag mit Claude Sarrailh wird im gegenseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst. Guillaume Deruyter wird als dessen Nachfolger in den Vorstand berufen. Bislang hatte er inner- halb von METRO unterschiedliche Führungsaufgaben inne, zuletzt war er verantwort- lich für die Steuerung aller Belieferungsspezialisten im Konzern.

Mit dem Ausscheiden von Claude Sarrailh aus dem Vorstand geht die Gesamtverant- wortung für METRO Digital – als Gesellschaft zuständig für die IT im Gesamtkonzern – auf CFO Eric Riegger über. Er bringt für diese Aufgabe Erfahrungen aus anderen Handelsunternehmen und als früherer IT-Consultant mit.

Jürgen Steinemann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der METRO AG: „Die Entwicklung von METRO hin zum reinen Lebensmittelgroßhändler schreitet voran. Die Verschlankung des Vorstands ist dafür ebenso ein Ausdruck wie die stärkere operative Ausrichtung der einzelnen Vorstandsressorts. Wir bedauern das Ausscheiden von Claude Sarrailh und bedanken uns bei ihm für seinen engagierten Beitrag zur stetigen Ver- besserung von METRO. Auch Rafael Gasset danken wir für seinen profunden jahre- langen Einsatz. Beiden wünschen wir beruflich und persönlich für ihre Zukunft viel Erfolg!“

Dr. Steffen Greubel, CEO METRO AG: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im neu formierten Vorstandsteam und begrüße Guillaume Deruyter als neues Mitglied im Vorstand. Ich habe großes Vertrauen, dass Christiane Giesen mit ihrer langjährigen Erfahrung in operativen Führungspositionen die Verantwortung für die METRO / MAKRO Länder erfolgreich gestalten wird. Eric Riegger wird mit seiner Expertise unsere IT-Struktur im Rahmen der Großhandelsstrategie effizient aufstellen. Wir sind uns sicher, dass wir dadurch die Effizienz und Produktivität von METRO im Rahmen der sCore Strategie weiter steigern können. Das ist uns wichtig und dazu möchten wir nicht zuletzt auch mit der Verschlankung des Vorstands einen Beitrag leisten.“