Handwerksausbildung nach dem Abitur auf dem Vormarsch

Kammerpräsident Andreas Ehlert. Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf (Quelle: Instagram Andreas Ehlert)

Aktuelle Daten der Handwerkskammer Düsseldorf zeigen einen zunehmenden Trend: Immer mehr Abiturienten entscheiden sich für eine Ausbildung im Handwerk, wobei viele von ihnen direkt vom Berufskolleg kommen. Axel Fuhrmann, Geschäftsführer der Handwerkskammer, begrüßt diese Entwicklung, hebt jedoch die Notwendigkeit eines differenzierten Blicks auf die beruflichen Perspektiven nach dem Abitur hervor. Bei der bevorstehenden Meisterprüfungsfeier am heutigen Samstag (04.05.2024) im Rather Dome werden alle 990 Absolventen des vergangenen Jahres geehrt. Mit rund 3000 erwarteten Gästen verzeichnet die Veranstaltung die höchste Teilnehmerzahl seit 25 Jahren. Obwohl das Interesse an einer Selbstständigkeit im Handwerk steigt, erwägt nur etwa die Hälfte der Absolventen ernsthaft, einen eigenen Betrieb zu gründen. Einer der Gründe dafür ist die als kompliziert empfundene Bürokratie. Kammerpräsident Andreas Ehlert fordert daher von der Landespolitik eine Vereinfachung der bürokratischen Verfahren und eine Reduzierung der Mehrfachabfragen von Informationen durch den Staat. Ein Beispiel hierfür ist die jährliche Beantragung eines Parkausweises für Handwerkerfahrzeuge.

Unser Mitgliedsunternehmen Rheinmetall startet Pilotprojekt zu innovativen Ladebordsteinen im öffentlichen Raum

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern startet gemeinsam mit der Gemeinde Nörvenich als Initiator und der Westenergie AG als Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter ein Pilotprojekt zur Erprobung von Ladebordsteinen im öffentlichen Verkehrsraum der Gemeinde.

Ziel des Projekts ist die Integration und Pilotierung der von Rheinmetall entwickelten Ladebordsteine an zwei unterschiedlichen Standorten. Die Gemeinde liegt im Einzugsgebiet des Ballungsraums Köln und ist mit rund 12.000 Einwohnern ländlich geprägt. Nachdem Rheinmetall und die Projektpartner kürzlich einen entsprechenden Pilotvertrag unterzeichnet hatten, kamen Vertreter aller Projektpartner für den offiziellen Startschuss am 29. April 2024 in Nörvenich zusammen.

Das Pilotprojekt schließt nahtlos an den kürzlich erfolgten Roll-out erster Ladebordsteine im Ballungsgebiet der Stadt Köln an. Städte mit hoher Bevölkerungsdichte stehen bekanntlich vor Herausforderungen wie geringer Flächenverfügbarkeit, städtebaulichen Restriktionen sowie hohem Parkdruck, gleichwohl treten in kleinen Gemeinden – gerade in durch Mehrfamilienhäuser geprägten Bereichen – vergleichbare Probleme auf. Auch dort müssen Restgehwegbreiten, Sichtachsen, Versorgungsleitungen im Gehweg sowie baudenkmalrechtliche Fragestellungen bei der Planung und Umsetzung berücksichtigt werden, was Standorte vielfach unmöglich oder kostentechnisch unattraktiv macht.

Ambitionierte Klimaschutzziele sowie die durch die Bundesregierung zugeteilte Rolle des Schlüsselakteurs für den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur stellen kleinere Gemeinden vor Herausforderungen. Einfache und flächendeckend verfügbare Ladeinfrastruktur zahlt auf diese Herausforderungen ein und sorgt für eine langfristige Attraktivität der Kommune für die Bewohner.

Die Integration des Elektronikmoduls in einen Bordstein nutzt vorhandene Infrastruktur und ermöglicht somit die Installation von Ladeinfrastruktur auch dort, wo normalerweise keine Ladesäule gestellt werden könnte. Christoph Müller, Divisionsleiter Power Systems: „Wir freuen uns sehr, dass die Gemeinde Nörvenich die Vorteile unserer Lösung erkannt und vieles in Bewegung gesetzt hat, um zu den ersten zu gehören, die die Systeme im öffentlichen Raum pilotieren können. Unsere Ladebordsteine, die sich fast unsichtbar in das Straßenbild einfügen, helfen, ein großes Problem der Transformation hin zu mehr E-Mobilität auf breiter Basis zu lösen. Ladeinfrastruktur muss für alle flächendeckend, unkompliziert und zuverlässig zur Verfügung stehen.“

Dr. Timo Czech, Bürgermeister der Gemeinde Nörvenich, zeigt auf, warum das innovative Ladekonzept eine sinnvolle Lösung für unterschiedliche Einsatzorte ist, getragen von dem Willen als moderne und aufgeschlossene Gemeinde, die Mobilitätswende proaktiv mitzugestalten: „Gerade für Menschen in Wohnungen oder Einfamilienhäusern ohne Stellplätze auf eigenem Grundstück ist der Einstieg in die Elektromobilität oft schwierig. Diese können weder eine Wallbox anbringen, noch dürfen sie ein Kabel über den Gehweg zum Laden ihres Fahrzeugs verlegen. Genau hier ist der Rheinmetall-Ladebordstein eine ideale Lösung, weil eine Lademöglichkeit direkt am Stellplatz im öffentlichen Raum angeboten wird, ohne dass die sonst übliche Ladesäule auf dem Gehweg Platz finden muss und den Raum für die Fußgänger weiter einschränkt.“

Dr. Timo Czech hatte bereits früh sein Interesse an der Ladelösung bekundet und sich bereit erklärt, seine Kommune für einen Pilotversuch zur Verfügung zu stellen. Als Partner stand ihm dabei die Westenergie Metering zur Verfügung, die bereits heute mehr als 1.700 Ladepunkte betreibt. Und auch Rheinmetall hatte genau solche Partner gesucht: Ein Unternehmen mit Erfahrung im Bereich Ladeinfrastruktur und eine Kommune, die es ermöglicht, das Laden im öffentlichen Raum zu testen.

Gemeinsam haben die Gemeinde und Westenergie im Gemeindegebiet geeignete Flächen gesucht, die einerseits hoch frequentiert sind und andererseits die erforderliche Netzinfrastruktur vorweisen. So wurden zwei Standorte ausgewählt: in Eschweiler über Feld an der Heribertstraße sowie in Nörvenich an der Ubierstraße. Das Dürener Tiefbauunternehmen Lück und Wahlen setzte die benötigten Anschluss- und Tiefbauarbeiten für das Projekt in kürzester Zeit um.

Dr. Stefan Küppers, Technikvorstand der Westenergie, erläuterte: „Der Ausbau der Elektromobilität erfordert auch neue, innovative Lösungen, die die unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort und die Bedürfnisse der Bürger berücksichtigen. Neben den klassischen Ladepunkten sind Ladebordsteine nun eine sinnvolle Ergänzung. Hier ist es uns gelungen, das Projekt in kürzester Zeit umzusetzen – dank der Gemeinde Nörvenich, den Projektpartnern und einer guten Portion Pragmatismus.“

Der ländliche Raum steht in den kommenden Jahren ebenso vor vielfältigen Herausforderungen wie die wachsenden Metropolen: Klimawandel und Klimaschutz, Mobilität, wirtschaftlicher Wandel und Digitalisierung. Die öffentliche Ladeinfrastruktur nimmt eine Schlüsselrolle bei der Mobilitätswende ein: Flächendeckende Lademöglichkeiten sind eine wesentliche Voraussetzung zum Umstieg auf Elektromobilität. Nur mit einem entsprechenden Ausbau kann das ambitionierte Ziel der Bundesregierung von 15 Millionen Elektroautos im Jahr 2030 erreicht werden. Dazu bedarf es ca. 1 Million öffentlicher Ladepunkte in Deutschland, um auch Menschen ohne eigene Stell- und Lademöglichkeit den Umstieg auf emissionsarme Elektromobilität zu ermöglichen.

Die schnelle, flexibel skalierbare und kostengünstige Installation von frei zugänglichen, öffentlichen Ladepunkten ist hierfür entscheidend. Die von Rheinmetall entwickelte Lösung setzt daher auf die intelligente Nutzung vorhandener städtischer Infrastruktur und bietet E-Autofahrern das Laden mit bis zu 22kW. Der Ladebordstein ist somit eine ideale Ergänzung zur herkömmlichen Ladesäule im öffentlichen Raum. Die robuste Lösung ist flächendeckend fast uneingeschränkt installier- und damit auch skalierbar, was für Infrastrukturanbieter wie Westenergie von entscheidender Bedeutung ist: Somit kann verlässliche Ladeinfrastruktur auf breiter Fläche angeboten werden und kann auch dort zum Einsatz kommen, wo eine Ladesäule nicht gestellt werden kann.

Sicherheit hat bei Rheinmetall höchste Priorität: die Systeme wurden umfangreichen Tests unterzogen, bevor diese nun im Rahmen eines weiteren Pilotprojekts im öffentlichen Raum zum Einsatz kommen sollen. Rheinmetall leistet mit der entwickelten Lösung einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende und übernimmt Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft. Nähere Informationen dazu finden sich unter https://www.rheinmetall.com/de/produkte/e-mobilitaet/ladebordstein.

Fischmarkt startet am 5. Mai in die zweite Runde

Foto: www.rheinlust.de

Am 5. Mai um 11 Uhr startet der Fischmarkt an der Tonhalle in seine zweite Runde! Die einzigartige Veranstaltung in Düsseldorf begeistert Besucher mit toller Atmosphäre und wunderschöner Aussicht auf den Rhein. Mit rund 80 Händlern bietet sie ein Sortiment von Fisch und Meeresfrüchten bis hin zu Delikatessen, Blumen und Kunsthandwerk. An sieben Sonntagen zwischen Mai und November wird die Location zur Gastromeile zum Einkaufen, Schlemmen und Genießen. Die weiteren Termine: 02.06.2023 | 07.07.2024 | 04.08.2024 | 01.09.2024 | 06.10.2024 | 03.11.2024. Foto: www.rheinlust.de

NEUE PODCASTFOLGE ONLINE – Folge 145: Nachhaltige Lösungen für unsere Zukunft mit Corbiota

In unserer neuesten Podcastfolge geht es um Hühner und um Regenwürmer. Und um nachhaltige Lösungen für unsere Zukunft mit/Dank Corbiota.

Collage: Unternehmerschaft Düsseldorf

Pascal Heithorn ist Co-Founder und COO von Corbiota, einem innovativen StartUp, welche sich zum Ziel gesetzt hat, neue Kategorien zu schaffen und zum neuen Standard für natürliche Tiergesundheits- und Tierwohllösungen zu werden, die dennoch die Produktivität steigern können und somit auch den Anforderungen der Landwirte gerecht werden.

Freuen Sie sich auf ein außergewöhnliches und innovatives Gespräch!

Unternehmerschaft Düsseldorf: https://bit.ly/3HgJXYg

Unser Podcast ist eine gemeinsame Produktion der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. und Frank Wiedemeier M.A. (Wiedemeier Kommunikation GmbH/Streamboxstudios – Livestreams und hybride Events aus einer Hand).

Feedback, Anregungen, Hinweise, Ideen oder Hörer:innen-Fragen gerne an podcast@unternehmerschaft.de.

Die aktuelle Podcastkooperation „Düsseldorfer Wirtschaft x Wirtschaftsförderung Düsseldorf“ lädt monatlich Gesprächs-partner:innen aus der Start-Up-Szene ein. Moderiert werden die Folgen von Lisa Marie Schelig, Moderatorin der Düsseldorfer Wirtschaft und Gioacchino Aquilino, Wirtschaftsförderung Düsseldorf.

Mentalisieren: Die besondere Stärke einer modernen Führungskraft

In der heutigen zunehmend komplexen und dynamischen Geschäftswelt ist das Konzept des „Mentalisierens“ zu einer wichtigen Fähigkeit für Führungskräfte geworden. Mentalisieren bezieht sich auf die Fähigkeit, nicht nur die eigenen Gedanken und Emotionen zu verstehen, sondern auch die Gedanken und Emotionen anderer Menschen zu erkennen, zu interpretieren und darauf angemessen zu reagieren. Eine Übersicht von Christoph Sochart.

Durch Mentalisieren verstehen wir besser, was in uns selbst und in anderen vorgeht. Wie wir die Technik im Alltag für uns nutzen, lesen Sie auch im Sonderheft Psychologie Heute Compact 76: Menschen lesen (keine Werbung, da selbst gekauft). Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf (Fotoquelle: Psychologie Heute)

Was ist Mentalisieren?

Mentalisieren geht über einfache Empathie hinaus. Es beinhaltet nicht nur das Verständnis dessen, was eine andere Person fühlt, sondern auch das Erkennen der Gründe und Motive hinter diesen Gefühlen. Eine Führungskraft, die mentalisieren kann, ist in der Lage, die Perspektiven und Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter zu verstehen, auch wenn diese unterschiedlich von ihren eigenen sind.

Warum ist Mentalisieren wichtig für Führungskräfte?

1. Effektive Kommunikation: Indem sie die Gedanken und Gefühle anderer verstehen, können Führungskräfte klarer und effektiver kommunizieren. Sie können ihre Botschaften besser an die Bedürfnisse und Erwartungen ihres Teams anpassen.

2. Konfliktlösung: Das Verständnis der verschiedenen Perspektiven innerhalb eines Teams ermöglicht es Führungskräften, Konflikte frühzeitig zu erkennen und konstruktive Lösungen zu finden. Sie können dazu beitragen, Missverständnisse zu klären und eine harmonische Arbeitsumgebung zu fördern.

3. Team-Performance verbessern: Durch die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und Stärken jedes Teammitglieds können Führungskräfte die Leistung des Teams insgesamt steigern. Sie können Aufgaben und Verantwortlichkeiten entsprechend verteilen und ein Umfeld schaffen, das die Zusammenarbeit und Produktivität fördert.

4. Authentische Führung: Mentalisieren ermöglicht es Führungskräften, authentisch und einfühlsam zu führen. Sie können Vertrauen aufbauen und eine positive Unternehmenskultur fördern, indem sie sich um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter kümmern und sie in ihren beruflichen und persönlichen Zielen unterstützen.

Wie kann man Mentalisieren als Führungskraft entwickeln?

1. Aktives Zuhören: Nehmen Sie sich Zeit, um Ihren Mitarbeitern wirklich zuzuhören und ihre Anliegen ernst zu nehmen.

2. Empathie entwickeln: Versetzen Sie sich in die Lage anderer und versuchen Sie, die Welt aus ihrer Perspektive zu sehen.

3. Selbstreflexion: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Reaktionen, um ein besseres Verständnis für sich selbst und andere zu entwickeln.

4. Training und Schulung: Nutzen Sie Schulungen und Workshops zum Thema Emotional Intelligence und Kommunikation, um Ihre mentalisierenden Fähigkeiten weiter zu verbessern.

Insgesamt ist Mentalisieren eine entscheidende Fähigkeit für moderne Führungskräfte, um erfolgreich mit den Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt umzugehen und ihre Teams zu inspirieren, zu motivieren und zu führen. Durch ein tieferes Verständnis für die Gedanken und Gefühle ihrer Mitarbeiter können Führungskräfte eine positive und produktive Arbeitsumgebung schaffen, die zum langfristigen Erfolg des Unternehmens beiträgt.

Hinweis: Dieser Text ist KEINE Zusammenfassung des Artikels in Psychologie Heute.

Laut einer Studie wollen immer mehr Menschen weniger arbeiten – dieser Schuss könnte allerdings nach hinten losgehen

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), basierend auf umfassenden Datenanalysen, zeigt einen deutlichen Trend hin zu einem geringeren Arbeitszeitwunsch bei Beschäftigten aller Altersgruppen. Dieser Befund wirft ein interessantes Licht auf das aktuelle Narrativ des Arbeitskräfte- und Fachkräftemangels. Insbesondere bei jüngeren Arbeitnehmern bis zum Alter von 25 Jahren sowie bei mittelalten und älteren Beschäftigten ist eine ausgeprägte Neigung zu einer Reduktion der wöchentlichen Arbeitsstunden zu beobachten. Die Rheinische Post berichtet zunächst über diese Studie, die noch nicht veröffentlicht ist.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mit Sitz in Köln ist ein unabhängiges Wirtschaftsforschungsinstitut, das sich mit Fragen der Wirtschaftspolitik, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie der Unternehmensentwicklung befasst. Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf (Quelle: IW Köln)

Die Untersuchung, die auf Umfragen bei einer Vielzahl von Beschäftigten basiert, zeigt, dass der durchschnittliche Wunsch nach Arbeitszeitverkürzung über die Jahre zugenommen hat. Frauen äußern dabei im Durchschnitt den Wunsch, rund 29,5 Stunden pro Woche zu arbeiten, während Männer eine durchschnittliche Präferenz von etwa 35,4 Wochenstunden zeigen – ein Unterschied von rund sechs Stunden.

Besonders deutlich ist dieser Trend bei Männern zwischen 26 und 40 Jahren erkennbar. Während im Jahr 2007 noch eine Wochenarbeitszeit von fast 40 Stunden angestrebt wurde, ist dieser Wert bis 2021 auf etwa 36 Stunden gesunken. Auch bei anderen Altersgruppen, wie beispielsweise den über 40-Jährigen, zeigt sich eine vergleichbare Tendenz.

Interessanterweise lässt sich ein ähnliches Muster auch bei Schülern und Studenten erkennen, die zunehmend weniger Interesse an einer Vollzeitarbeit zeigen. Gleichzeitig steigt bei Nicht-Erwerbstätigen über 50 Jahren der Wunsch nach Teilzeitarbeit deutlich an.

Das IW betont, dass diese steigende Präferenz für Freizeit in einer Zeit auftritt, in der der demografische Wandel das Arbeitskräfteangebot stark beeinträchtigt. Diese Entwicklung stellt eine Herausforderung für die politischen Entscheidungsträger dar, da sie sich mit den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft auseinandersetzen müssen.

Dr. Martin Kessler, Leitender Redakteur Politik bei der Rheinischen Post. Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf. Quelle: pressrelations

Bereits vor einigen Tagen hatte RP-Chronist Martin Kessler die veränderte Einstellung der Deutschen zur Arbeit beleuchtet. Wir hatten darüber berichtet. Kessler schrieb unter anderem: >> Das US-Finanzportal „Bloomberg“ äußerte besorgt, ob die berühmte Arbeitsethik der Deutschen verloren gegangen sei. Laut OECD-Zahlen von 2022 arbeiteten deutsche Arbeitnehmer im Durchschnitt 1341 Stunden pro Jahr, der niedrigste Wert unter den entwickelten Ländern.

Eine „Neue Arbeit“ wurde von jungen Menschen angestrebt, die den Sinn des Lebens nicht mehr ausschließlich in der Berufstätigkeit sahen. Die Gewerkschaften hatten dazu beigetragen, die Wochenarbeitszeiten zu verkürzen, während die Babyboomer-Generation den Arbeitsmarkt verließ und damit Lücken hinterließ. Es wurde betont, dass Deutschland eine hohe Erwerbstätigenquote aufwies, aber fünf Millionen Arbeitnehmer bis 2030 fehlen würden. <<

Die Transformation zur Klimaneutralität erfordere jedoch Wachstum, höhere Produktivität und Mehrarbeit, so Kessler. Die Wertschätzung der Arbeit wäre daher von großer Bedeutung, um negative Folgen zu vermeiden. Kessler betonte: „Die Transformation der Wirtschaft hin zur Klimaneutralität war aber nur mit Wachstum, höherer Produktivität und Mehrarbeit zu schaffen. Wir mussten den Wert der Arbeit wieder mehr schätzen lernen. Sonst konnte es böse enden.“ Dies sei die stärkste Botschaft zum 1. Mai, so Kessler.

Quellen: Rheinische Post (Ausgaben vom 30. April und 2. Mai 2024)

Klüh-Gruppe veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2023 Familienunternehmen erzielt erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz

Klüh-Nachhaltigkeitsbericht 2023 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/31416 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Für die Düsseldorfer Klüh-Gruppe, Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf, war das Geschäftsjahr 2023 ein besonders erfolgreiches: Erstmals in der Unternehmensgeschichte konnte der Multiservice-Dienstleister die Umsatzmarke von 1 Mrd. Euro überspringen – eine Steigerung um 10,9 % (plus 100,9 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahr. Zu diesem Erfolg haben insbesondere die Geschäftsbereiche Cleaning mit 12,2 % (plus 40,2 Mio. Euro), Security mit 11 % (plus 19,0 Mio. Euro), Catering mit 7,6 % (plus 13,5 Mio. Euro) und Clinic Service mit 6,3 % (plus 11,1 Mio. Euro) Zuwachs beigetragen. Mit 284,7 Mio. Euro betrug der Anteil des Auslandsgeschäftes 27,8 % vom Gesamtumsatz der Klüh-Gruppe und konnte im Vergleich zu 2022 um 20,9 % (plus 49,3 Mio. Euro) gesteigert werden.

Frank Theobald, Sprecher der Holding-Geschäftsführung: „Das erfolgreiche Jahr zeigt, dass wir unsere Rolle als Zukunftsleister wieder einmal sehr gut ausgefüllt haben. Der zunehmende Einsatz digitaler Technologien ist für Klüh hierbei ebenso selbstverständlich wie das Bestreben, immer nachhaltiger zu Wirtschaften – sowohl bei den Angeboten für die Kunden als auch im eigenen Unternehmen.“

Der Weg zum nachhaltigeren Wirtschaften

Ein gutes Beispiel für nachhaltigen Erfolg durch smarte Prozesse und Produkte ist das Eco System for Smart Services, mit dem die Dienstleistungen von Klüh an den Bedarf der Kunden angepasst werden können. Mit dem 360-Grad-Konzept haben die Klüh-Geschäftsbereiche Cleaning und Clinic Service im Geschäftsjahr 2023 ihre Reinigungsqualität und -effizienz gesteigert und ressourcenschonende Prozesse erfolgreich installiert. So konnte der Verbrauch vor allem von Reinigungsmitteln und Wasser signifikant reduziert werden. Der Catering-Sparte wiederum ist es erfolgreich gelungen, Lebensmittelabfälle zu verringern. Hierzu nutzt der Geschäftsbereich KI-basierte Absatzprognosen sowie ein Abfallanalysetool zur Optimierung des Speiseplanes und zur Reduzierung des Wareneinsatzes.

Verantwortung als Arbeitgeber

Mit großem Engagement und innovativen Recruiting-Maßnahmen hat es das Unternehmen zudem trotz des allgemeinen Arbeitskräftemangels 2023 wieder geschafft, sich als attraktiver Arbeitgeber im Markt zu behaupten. „Wir müssen uns immer etwas Neues einfallen lassen für Mitarbeitende und potenzielle Mitarbeitende. Denn wir möchten ein guter Arbeitgeber sein, bei dem die Menschen gerne und lange tätig sein können, und unsere Kunden nachhaltig zufriedenstellen“, sagt Holding-Geschäftsführer Christian Frank, der auch den Bereich Personal verantwortet.

Überzeugen konnte Klüh unter anderem in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Recruiting. So wurde das Unternehmen etwa für sein innovatives Bewerbermanagement mit dem „Best Recruiters“-Award vom career Institut & Verlag sowie den „German Brand Award“ 2023 vom German Brand Institute ausgezeichnet. Durchsetzen konnte sich Klüh hierbei mit seinem optionalen WhatsApp-Bewerbungsverfahren, welches den Bewerbungsprozess vereinfacht und beschleunigt.

Weiterführende Informationen über das Geschäftsjahr 2023 und die Nachhaltigkeitsstrategie von Klüh unter www.klueh.de/nachhaltigkeit.

Jubiläum auf dem Areal Böhler: polis Convention feiert ihr 10. Jahr

Fotos: Foto: Melanie Zanin/ Stadt Düsseldorf

Die renommierte polis Convention, die nationale Leitmesse für Stadt- und Projektentwicklung, feierte jetzt ihr zehnjähriges Jubiläum in den Alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler. Die Veranstaltung versammelte Entscheidungsträger, Immobilienexperten, Investoren und Vertreter der Stadtplanung und -entwicklung unter dem diesjährigen Thema „Same. Same… but different – alles bleibt… anders“. Die Eröffnung des Stadtplans übernahm Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am ersten Tag.

„Stadtentwicklung verstehen wir als ein gemeinschaftliches Projekt von Stadtverwaltung, Bürgern, Fachleuten aus Projektentwicklung, Architektur, Ingenieurwesen sowie Investoren“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. „Sie alle bringen ihre Ideen und Visionen für Düsseldorf als innovative, internationale und lebenswerte Stadt ein. Nachhaltige und intelligente Lösungen stehen im Mittelpunkt, um die Transformation baulicher Strukturen voranzutreiben und klimafreundliche Lebensbedingungen zu schaffen.“

Stadtplanungsdezernentin Cornelia Zuschke setzte ebenfalls einen wichtigen Impuls für die Zukunft, indem sie neben aktuellen Entwicklungen im Wohnungsbau das Digitale Stadtmodell der Stadt Düsseldorf vorstellte. Besucher der polis Convention hatten die Gelegenheit, die Digitalanwendung am Stand der Landeshauptstadt zu testen.

Am Gemeinschaftsstand präsentierten nicht nur städtische Vertreter, sondern auch Experten aus Bau, Entwicklung, Planung, Fertigung und Vertrieb ihre innovativen Lösungen und aktuellen Projekte.

Am zweiten Messetag fand ein spezielles Start-up-Matching statt, bei dem ausgewählte Gründer der Immobilienbranche die Möglichkeit hatten, sich mit Unternehmensvertretern auszutauschen. Sechs aufstrebende Gründerteams aus der Region nahmen daran teil.

Am frühen Nachmittag besuchte Staatssekretär Daniel Sieveke vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen den Messestand der Landeshauptstadt und wurde vom Wirtschaftsdezernenten Christian Zaum empfangen. Später wurde Gabriele Willems, Geschäftsführerin des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW), ebenfalls am Stand begrüßt.

Zu den Partnern am Messestand der Landeshauptstadt Düsseldorf gehörten in diesem Jahr unter anderem Art-Invest Real Estate Management GmbH & Co. KG, Aengevelt Immobilien GmbH & Co. KG, Bonava Deutschland GmbH, bpd bouwfonds immobilienentwicklung und viele mehr.

Düsseldorf Festival! Highlights 2024 Vorverkauf startet mit Frühbucherrabatt – zahlreiche Mitgliedsbetriebe der Unternehmen unterstützen den Event

Vom 11. bis zum 30. September erleben wir in der 34. Ausgabe des Festivals internationale Produktionen, treffen auf alte Bekannte und lernen spannende Neuentdeckungen kennen. Die Tickets für die Programmhighlights sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich, bis zum 21. Mai zum Frühbucherrabatt. Zahlreiche Mitgliedsbetriebe der Unternehmerschaft Düsseldorf unterstützen den Kulturevent in unserer Stadt.

Festivalleiter Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Den Auftakt im Theaterzelt am Burgplatz macht in diesem Jahr die Eva Duda Dance Company aus Budapest mit einer Deutschlandpremiere. Am 11. und 12. September widmen sich die Tänzer*innen der mexikanischen Malerin Frida Kahlo. Mit ihrem Stück „Frida“ nähert sich die Company der Ikone des Feminismus und der exzentrischen Selbstinszenierung. Die Show spiegelt Kahlos Welt und fängt die Atmosphäre Lateinamerikas, seine reiche Kultur und den magischen Realismus ihrer Bilder mit Tanz, spektakulären Szenen und Zirkuselementen ein. Zu erleben ist die theatralische Vision einer dramatischen und zugleich lebensbejahenden Welt, die durch den außergewöhnlichen Lebensweg der Künstlerin inspiriert wurde.

Am 13. und 14. September folgt das Kollektiv People Watching aus Montreal. Die sechs multidisziplinären Künstler*innen verschmelzen elektrisierende Akrobatik mit Elementen des physischen Theaters und subtiler choreografischer Arbeit. People Watchings erste Kreation „Play Dead“, die in Düsseldorf Deutschlandpremiere feiert eröffnet ein bilderreiches Universum und präsentiert die schönen, verdrehten und lächerlichen Facetten des menschlichen Verhaltens in surrealen Szenen voller Poesie. „Play Dead“ feiert die Absurdität des Alltäglichen und das unstillbare Verlangen nach Verbindungen und Intimität.

Fotos (3): Düsseldorf Festival

Die in Casablanca geborene marokkanische Künstlerin, Sängerin und Songwriterin Oum gastiert am 15. September im Theaterzelt. Ihr mitreißender Gesang mischt souverän traditionell Arabisches und Musik der West-Sahara mit Soul, Jazz und elektronischen Klängen. Ihre ausdrucksstarke, unverwechselbare Stimme wird getragen von traditionellen Oud-Klängen, arabischen Perkussionsinstrumenten, Kontrabass und Trompete. Ihr aktuelles Album „Dakchi“ feiert die Kraft des Zusammenhalts.

Eine weitere Deutschlandpremiere in Koproduktion mit dem Düsseldorf Festival ist am 17. und 18. September auf dem Burgplatz zu erleben. Der israelische Choreograf Hofesh Shechter präsentiert seine Nachwuchskompanie Shechter II mit der neuen Show „From England with Love“. Die Ode an das Brexit-Land beleuchtet auch dessen dunkle Seiten und spürt zugleich seiner starken Verbundenheit mit tief verwurzelten Traditionen nach. „From England with Love“ bietet Einblicke in das Herz und die Seele dieses komplizierten Landes und spürt der besonderen Energie der „Englishness“ nach. Wie immer hat Shechter die Musik zu seiner Choreografie selbst zusammengestellt und komponiert, er konfrontiert Motive der klassischen Alten Musik aus England mit harter Rockmusik und avantgardistischer Elektronik.

Gravity & other Myths (GOM) tragen ihr Motto schon im Namen: Schwerkraft? Kennen die Mitglieder der australischen Kompanie nicht! Sie ist ein Mythos, den es zu überwinden gilt. Die spektakuläre Artistik und die schwindelerregenden Menschentürme der zehn Akrobat*innen begeisterte das Festival-Publikum schon vor zwei Jahren – nun präsentieren sie „The Mirror“, eine packende Kombination aus Akrobatik, Tanz, Musik, Licht und visueller Kunst. Vom 19. bis zum 21. September ist die Produktion – eine NRW-Premiere – im Theaterzelt zu sehen. Fünf Frauen und fünf Männer stellen brisante Fragen zu Geschlechterrollen und medialer Selbstinszenierung. Nachdenkliches und Unterhaltsames fügt sich zu einem schillernden Kaleidoskop, und bei GOM kommt auch der Humor nicht zu kurz.

Am 22. September pumpt der London-Vibe durch die Stadt. Seed ist ein zehnköpfiges Ensemble aus der britischen Hauptstadt. Musiker*innen aus der pulsierenden dortigen Jazzszene haben sich unter der Leitung der Altsaxofonistin und Komponistin Cassie Kinoshi zusammengefunden. Mit ihrem westafrikanisch und karibisch geprägten Groove erforschen Seed. eine Mischung aus verschiedenen Genres. Ihre Musik überwindet mühelos Grenzen. Vom Township- Jazz Südafrikas zum Dubstep von heute, vom Soul-Jazz der 1960er Jahre bis zum HipHop der Jetztzeit. Und wenn Afrobeat und Highlife Westafrikas mit (afro)britischem Jazz so geklont werden, als wäre es das Einfachste auf der Welt, dann entsteht der typische Sound of Seed.

Ein Stück Tanzgeschichte hat die Choreografin Maguy Marin mit ihrem Werk „May B“ geschrieben. Am 24. und 25. September ist ihre Kompanie mit dem bereits 1981 entstandenen Klassiker im Theaterzelt zu Gast. Als kongeniale Antwort auf Samuel Becketts Dramen zeitlos aktuell, übersetzt Marin Becketts‘ Existenzialismus in Bewegung. Die zehnköpfige Gruppe bildet ein skurriles Panoptikum staubiger Greisen-Wesen, die unbehaust umherschlurfen. Becketts Feier der Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit gewinnt eine schwerelose Heiterkeit zu wehmütigen Klängen von Franz Schubert und Gavin Bryars. Unbeholfenheit wird zu betörender Grazie, Humor und Zärtlichkeit entwickeln eine zutiefst menschliche Würde.

Eine weitere NRW-Premiere: In der Johanneskirche bieten die Berliner Cembalistin Elina Albach und ihr Ensemble CONTINUUM am 27. September ihre Interpretation von Bachs Markus-Passion dar. Fehlende Teile der Passion werden mit zeitgenössischen Interludien von Caroline Shaw und Missy Mazzoli und mit historischen Bearbeitungen ergänzt. Der Schriftsteller Jürg Halter hat dazu Texte geschrieben, die er selbst rezitiert. Halter stellt sich Jesus als Zweifler vor und fragt sich, wie es wäre, wenn Jesus seine Passion heute nochmals er- und durchleiden müsste.

Foto: Michael Lübke

Längst Kultstatus erreicht hat das Projekt Urbanatix. Biking, Tanz oder Parkour, Artistik, Livemusik und multimediale Performance – die einzigartige Show ist ein furioser Mix urbaner Bewegungskünste. Einmal mehr präsentieren die Künstler*innen ihr Können in Düsseldorf – vom 27. bis zum 29. September. „Urbanatix: Essence“ erzählt eine Geschichte in einem dystopischen Zukunftsszenario: Eine Gruppe von Menschen lebt irgendwo am Ende der Welt ohne Kontakt zum Rest der Zivilisation. Das Ensemble aus zehn Multitalenten erforscht in dieser Situation die wesentlichen Fragen des Lebens und was uns eigentlich mit unseren Mitmenschen verbindet.

Den musikalischen Abschluss des Festivals am 30. September begehen in diesem Jahr Nubyian Twist. Ebenfalls beheimatet in der Londoner Jazzszene, fusioniert die Band Big-Band-Sound mit Jazz, Dub, Soul und Reggae. Für das neue Album „Find Your Flame“ konnten die Londoner unter anderem den Afrobeat- Thronfolger Seun Kuti – Sohn von Fela Kuti – und den legendären Produzenten und Funk-Gitarristen Nile Rodgers gewinnen.

In der Johanneskirche bieten die Berliner Cembalistin Elina Albach und ihr Ensemble CONTINUUM am 27. September ihre Interpretation von Bachs Markus-Passion dar. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Und auch ein großes Sonderprojekt findet in diesem Jahr Platz im Festivalprogramm: Mit einer Deutschlandpremiere ist das Klangforum Wien erstmals zu Gast beim Düsseldorf Festival. Am 15. September in der Messe Düsseldorf, Halle 7A.
Das Klangforum Wien ist eines der Spitzenensembles der Neuen Musik. Die bedeutendsten Komponist*innen der Gegenwart widmen der Formation ihre kühnsten Werke, unter ihnen Georg Friedrich Haas, der gerne als „Bruckner des 21. Jahrhunderts“ betitelt wird.

Das Werk „11.000 Saiten“, welches Haas für das Ensemble und eine monumentale Konzertinstallation von 50 jeweils mikrotonal, im Hundertsteltonabstand gestimmten Klavieren komponiert hat, findet nun also den Weg an den Rhein. Peter Paul Kainrath, Intendant des Klangforum Wien, wurde zu dem Projekt auf einer Reise nach China inspiriert und gab das Werk in Auftrag. Das Publikum erlebt ein existenzielles Hörabenteuer, im Zentrum der kreisförmig angeordneten Instrumente. Fast kosmisch anmutende Klänge entfalten einen gewaltigen Sog, wie ein Sturm aus den Tiefen des Universums oder dem Start eines gewaltigen Raumschiffs, so beschrieben es Zuhörer*innen in Wien bei der dortigen Österreichpremiere.

Die meisten Veranstaltungen finden in dem Theaterzelt auf dem Burgplatz statt. Weitere Orte sind die Messehallen und die evangelische Stadtkirche. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Seit nunmehr 34 Jahren präsentiert das Düsseldorf Festival auf dem Burgplatz und in zahlreichen anderen Spielstätten in der Stadt ein aufregendes, facetten- und abwechslungsreiches Programm. Die hochkarätigen Produktionen haben eine große Strahlkraft, weit über die Region hinaus. Internationale Kompanien, Künstler*innen und Musiker*innen finden jedes Jahr ihren Weg in die Landeshauptstadt, viele zum wiederholten Male. Sowohl für die auftretenden Künstler*innen als auch für das Publikum möchte das Düsseldorf Festival ein Ort der Inspiration, des Zusammenkommens und des Austausches sein – vor, während und nach den Shows. Insbesondere im Foyer des Theaterzeltes am Burgplatz haben Gäste und Publikum einen Ort, der zu schönem und gemütlichem Beisammensein einlädt. Gerade in einer Zeit, in der es scheint, als seien Leichtigkeit, Sorglosigkeit, Neugier und Unbeschwertheit nicht in greifbarer Nähe, tut es gut, sich den schönen Dingen zu widmen. Und diese wollen wir mit Ihnen teilen. Wir können so viel meistern, wenn wir zusammenhalten. Solidarität, Respekt und die Liebe zur Vielfalt ist das, was uns verbindet – und was unser Programm beeinflusst.

Tickets für das Highlightprogramm gibt es bis zum 21. Mai zum Frühbucherrabatt (10 % Ermäßigung) hier https://tickets.duesseldorf- festival.de/

Fan Zone am Gustaf-Gründgens-Platz: Kultureller Hotspot der UEFA EURO 2024 nimmt Form an! Alle Infos und Bilder-Galerie

Fotos: Paul Young/ Stadt Düsseldorf

Die Vorbereitungen für die erste „fertige“ Fan Zone zur UEFA EURO 2024 laufen auf Hochtouren! Aktuell werden am Gustaf-Gründgens-Platz vor dem Schauspielhaus die Aufbauarbeiten vorangetrieben, und die Fertigstellung ist bereits für Mai geplant. Mit dem beeindruckenden Schauspielhaus im Hintergrund wird dieses Areal zum kulturellen Hotspot der EURO 2024 in Düsseldorf. Auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern können bis zu 2.000 Besucherinnen und Besucher im Sommer ein einzigartiges Erlebnis aus Fußballfieber, kulturellen Höhepunkten und architektonischer Schönheit genießen.

Das Kulturprogramm am Schauspielhaus beginnt bereits im Mai, daher wird die Fan Zone jetzt aufgebaut. Die Tribüne mit Blick auf das Schauspielhaus ist bereits errichtet, und in den nächsten Tagen werden auch die übrigen Installationen fertiggestellt und im unverkennbaren Düsseldorfer EURO-Design gebrandet.

Der Gustaf-Gründgens-Platz mit seinen markanten Wahrzeichen wie dem Kö-Bogen II, dem Dreischeibenhaus und dem Schauspielhaus bietet eine einzigartige Kulisse, um an allen Spieltagen der EURO 2024 Fußball und Kultur zu vereinen – eine Kombination, die es so bei einer EURO noch nie gegeben hat.

Die faszinierende Fassade des Schauspielhauses wird während des Turniers durch Lichtinstallationen und künstlerische Darbietungen von lokalen Künstlern zum Leben erweckt. Ein hochkarätiges Kulturprogramm, darunter das einzigartige Theaterstück „Glaube. Liebe. Fußball“, exklusiv produziert vom Ensemble des Schauspielhauses, wird die Besucherinnen und Besucher begeistern. Die Premiere des Stücks ist für Ende Mai 2024 geplant, und es wird während des gesamten Turniers wiederholt aufgeführt.

**Weitere Fan Zonen: Erlebnisse für alle Fußballfans**

Die Fan Zone Burgplatz, mitten im Herzen der Stadt gelegen, wird zum Treffpunkt für rund 5.000 Fußballfans. Hier gibt es nicht nur großartige Musik-Acts und lokale Künstlerinnen und Künstler, sondern auch kulturelle Darbietungen und interaktive Aktivitäten. Alle Spiele der UEFA EURO 2024 werden live übertragen, und die Fan Zone Burgplatz ist an allen Tagen des Turniers geöffnet.

Das Public Viewing am Rheinufer bietet eine einzigartige Atmosphäre mit dem Landtag, dem Rheinturm und der Rheinkniebrücke als Kulisse. Hier können rund 7.800 Fans die Spiele der deutschen Nationalmannschaft und alle Spiele in der Arena Düsseldorf verfolgen. Weitere Übertragungen werden gesondert angekündigt.