IG Metall und Gesamtmetall fordern die unverzügliche Einführung eines Industriestrompreises, um die strukturelle Benachteiligung am Standort Deutschland zu beenden

(ud) Gesamtmetall und IG Metall fordern die unverzügliche Einführung eines Industriestrompreises, um die strukturelle Benachteiligung am Standort Deutschland zu beenden. Beide betonen die Dringlichkeit für die Metall- und Elektro-Industrie.

Dr. Stefan Wolf, Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall: „Auf dem Weg zurück zu einem wettbewerbsfähigen Standort sind viele Schritte zu gehen. Ein ganz wesentlicher ist, für bezahlbare Energie zu sorgen. Ein Industriestrompreis von 5, besser 4 Cent pro Kilowattstunde muss nun kommen, auch als Zeichen an die Unternehmen, dass die Kostenprobleme des Standortes nun wirklich angegangen werden. Wir haben eine innovative Industrie sowie gute und motivierte Mitarbeiter. Sie haben das gemeinsame Interesse daran, dass sich die Produktion am Standort Deutschland wieder rechnet.“

Christiane Benner, Erste Vorsitzende der IG Metall: „Für die Arbeitsplätze in der Industrie ist es schon jetzt fünf nach zwölf. Der angekündigte Industriestrompreis muss darum jetzt endlich kommen. Ohne diese Entlastung drohen weiter Zehntausende Arbeitsplätze in den energieintensiven Industrien für immer verloren zu gehen. Die Politik darf dem nicht einfach tatenlos zusehen. International wettbewerbsfähige Energiepreise sind für ein Industrieland wie Deutschland schon heute entscheidend. Künftig wird das noch wichtiger, weil in einer klimaneutralen Wirtschaft grüner Strom viele fossile Energieträger ersetzen wird. Der Wandel der Industrie darf nicht auf Kosten von Arbeitsplätzen gehen.“

Die energieintensive Industrie in Deutschland steht unter massivem Wettbewerbsdruck. Während Länder wie Frankreich, Schweden oder die USA ihren Unternehmen durch staatlich regulierte oder subventionierte Strompreise deutliche Kostenvorteile verschaffen, zahlen deutsche Betriebe mit die höchsten Industriestrompreise in Europa. Diese strukturelle Benachteiligung gefährdet nicht nur Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Inland, sondern auch die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland. Unternehmen, Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften drängen darum schon lange auf eine spürbare Entlastung bei den Energiepreisen.

An diesem Wochenende: Alle Highlights von „Chefs in town“

(cs) An diesem Wochenende (26. bis 28. September 2025) verwandelt sich unsere Stadt wieder in ein kulinarisches Epizentrum: „Chefs in Town“ geht in die zweite Runde! In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Martin Behle, Gastronomiechef der METRO AG, über die Entstehung der Veranstaltungsreihe, ihre Highlights und darüber, was die Gastrobranche aktuell bewegt. Wie steht es um die Gastronomie in Düsseldorf? Welche Herausforderungen prägen den Alltag der Gastgeberinnen und Gastgeber – und wie unterstützt ein Global Player wie die METRO die Branche vor Ort? Freuen Sie sich auf spannende Einblicke, inspirierende Ideen und echte Leidenschaft für gutes Essen.

Diese Folge hören Sie hier!


Hintergrund:

Drei Tage lang feiern wir die Gastro-Szene der Stadt: in den Restaurants, an den Theken und auf den Tellern der Gäste. Ob Fine Dining, Szenebar oder Kult-Imbiss – bei Chefs in Town kommen alle zusammen, um die Vielfalt und Kreativität der Branche zu zelebrieren.

Erleben Sie spannende Star-Tandems, inspirierende Talks und überraschende Events, bei denen bekannte nationale und internationale Persönlichkeiten der Gastronomie Seite an Seite mit Düsseldorfs Gastgebern stehen. Doch erst durch die breite Teilnahme der lokalen Gastro-Szene wird Chefs in Town zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ihr Beitrag zählt – also öffnen Sie Ihre Küchen und Theken für ein Wochenende voller Genuss und Begegnungen!

Screenshot: www.chefsintown.de

📍 Wann & Wo?
Vom 26. bis 28. September 2025 in teilnehmenden Gastronomiebetrieben in ganz Düsseldorf.
Alle Details und das vollständige Programm finden Sie ab Anfang September auf www.chefsintown.de und auf Instagram: @chefsintowndus.

👥 Wer steckt dahinter?
Initiatorin von Chefs in Town ist die METRO, gemeinsam mit starken Partnern wie der Stadt Düsseldorf, der IHK Düsseldorf und der DEHOGA Nordrhein. Unterstützt wird das Event von Sponsoren wie Coca-Cola, Pro Wein, Rational, 25hours Hotel Das Tour und vielen mehr.

Rheinmetall baut Munitionsfabrik in Lettland

(cs) Die Republik Lettland und das Düsseldorfer Technologie-Unternehmen Rheinmetall haben eine umfassende Kooperation zur Errichtung einer Munitionsfabrik beschlossen. Im Beisein der lettischen Premierministerin Evika Siliņa wurde am Donnerstag in Hamburg ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das den Bau einer modernen Fertigungsanlage für Artilleriemunition des Kalibers 155 Millimeter vorsieht. Der Schritt gilt als bedeutendes Signal für die sicherheitspolitische Eigenständigkeit Lettlands und den strategischen Ausbau der europäischen Rüstungsproduktion.

Die neue Anlage wird als Joint Venture realisiert, an dem die Rheinmetall Waffe Munition GmbH mit 51 Prozent die Mehrheit hält. Die lettische Staatsgesellschaft State Defence Corporation, LLC wird 49 Prozent der Anteile übernehmen. Der Produktionsstart ist für 2027 geplant, der Baubeginn soll bereits im Frühjahr 2026 erfolgen.

Investition in Sicherheit und Industrie

Mit einem Gesamtvolumen von rund 275 Millionen Euro ist das Projekt eine der größten Einzelinvestitionen in der lettischen Verteidigungsindustrie. Neben der Munitionsfertigung umfasst die geplante Anlage auch eine Geschossschmiede und eine Füllstation. Die Jahreskapazität soll im Bereich von mehreren zehntausend Artilleriegeschossen liegen – sowohl zur Versorgung der lettischen Streitkräfte als auch zur Belieferung von Partnerstaaten innerhalb der EU und NATO.

Etwa 150 Arbeitsplätze sollen direkt vor Ort geschaffen werden. Zudem wird die lettische Wirtschaft in die entstehende Wertschöpfungskette eingebunden, etwa durch Zulieferungen, Logistik oder Dienstleistungen im Anlagenbetrieb.

Premierministerin Evika Siliņa betonte die sicherheitspolitische Dimension der Zusammenarbeit:

„Die Unterzeichnung dieser Absichtserklärung ist ein klarer Schritt zur Stärkung der Sicherheit Lettlands und zur Entwicklung unserer Verteidigungsindustrie“, so Siliņa. „Durch die Partnerschaft mit Rheinmetall stärkt Lettland nicht nur seine nationale Verteidigung, sondern trägt auch zur Versorgungssicherheit in Europa bei.“

Rheinmetall setzt Internationalisierung fort

Für Rheinmetall ist das Projekt Teil einer klaren Expansionsstrategie. Bereits Ende 2024 war das Unternehmen mit dem Aufbau einer vergleichbaren Munitionsfabrik in Litauen beauftragt worden. Die Anlage in Baisogala, etwa 100 Kilometer nördlich von Vilnius, steht kurz vor Baubeginn und soll ebenfalls Geschosse des Kalibers 155mm fertigen.

Screenshot

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, sieht in dem Projekt einen doppelten Gewinn:

„Wir freuen uns, einen Beitrag zur nationalen Souveränität Lettlands im Bereich der Munition leisten zu können. Gleichzeitig bauen wir unsere Position als weltweit führender Hersteller von Artilleriemunition weiter aus.“

Rheinmetall reagiert mit dem Ausbau seiner Produktionskapazitäten auf die drastisch gestiegene Nachfrage nach Munition infolge des Ukraine-Kriegs. Die 155mm-Artilleriemunition ist dabei ein zentrales Produkt, das insbesondere bei der Unterstützung ukrainischer Streitkräfte eine Schlüsselrolle spielt.

Stärkung der europäischen Verteidigungskapazitäten

Auch Ingrīda Ķirse, Vorstandsvorsitzende der lettischen State Defence Corporation, hebt die Bedeutung der Kooperation hervor:

„Dieses Projekt vereint nationale Sicherheitsinteressen mit internationaler Expertise. Es ist ein Meilenstein für die Entwicklung unserer Verteidigungsindustrie.“

Mit dem Aufbau eigener Munitionskapazitäten trägt Lettland zur angestrebten Unabhängigkeit Europas bei sicherheitsrelevanter Rüstung bei. In Brüssel wird seit Längerem kritisiert, dass viele EU-Staaten nicht über ausreichende industrielle Kapazitäten zur eigenen Verteidigung verfügen – ein Mangel, der durch die kriegsbedingte Knappheit von Munition besonders deutlich wurde.

Lohnstückkosten belasten Wettbewerbsfähigkeit: unser Standort unter Druck

(cs) Die wirtschaftlichen Vorzeichen für den Standort Deutschland stehen auf Sturm. Zwar ist die Produktivität der deutschen Industrie nach wie vor hoch – doch sie reicht nicht mehr aus, um die zunehmende Kostenlast zu kompensieren. Im internationalen Vergleich gehört Deutschland inzwischen zu den Ländern mit den höchsten Lohnstückkosten. Ein Alarmsignal, das tiefgreifende strukturelle Probleme offenbart und den Druck auf Politik und Wirtschaft erhöht.

Lohnstückkosten im internationalen Vergleich: Deutschland auf Platz vier

Eine aktuelle Auswertung des Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln zeigt: Deutschland liegt bei den Lohnstückkosten – also den Arbeitskosten je produzierter Einheit – im Vergleich von 27 führenden Industriestaaten auf Rang vier. Nur Lettland, Estland und Kroatien schneiden schlechter ab. Insgesamt liegt Deutschland 22 Prozent über dem Durchschnitt der untersuchten Länder. Noch gravierender: Im Vergleich zu den direkten Wettbewerbern USA und Japan liegt die Bundesrepublik sogar 24 bzw. 32 Prozent zurück.

Während andere Länder ihre Produktionskosten durch ein günstigeres Verhältnis von Arbeitskosten und Produktivität besser steuern, wird genau dieses Verhältnis in Deutschland zunehmend zur Achillesferse. Zwar ist die Produktivität weiterhin stark – Deutschland rangiert im internationalen Vergleich auf Platz sieben –, doch die Lohnkosten treiben die Lohnstückkosten nach oben.

Nur Dänemark und Belgien verzeichnen noch höhere Arbeitskosten als Deutschland. Insbesondere osteuropäische Länder produzieren weitaus günstiger – ein klarer Standortnachteil für die exportorientierte deutsche Wirtschaft.

Starke Industrie, schwächelnde Performance

Ein Blick auf die Entwicklung zeigt, dass die Lohnstückkosten in Deutschland zwar ähnlich dynamisch gewachsen sind wie im internationalen Durchschnitt – jährlich um 0,7 Prozent seit 1999 –, doch bereits das Ausgangsniveau war deutlich höher. Insofern fällt Deutschland im Wettbewerbsvergleich nicht zurück, weil es sich schlechter entwickelt, sondern weil es sich bereits seit Jahren auf einem strukturell kostspieligen Niveau befindet.

Ein weiterer kritischer Punkt: Die Exportperformance Deutschlands hat sich seit 2015 kontinuierlich verschlechtert – unabhängig von Phasen, in denen sich die Lohnstückkosten temporär verbesserten. Ursachen dafür könnten das rückläufige Arbeitsvolumen im Verarbeitenden Gewerbe (-7,7 Prozent zwischen 2018 und 2024) und die sinkende industrielle Bruttowertschöpfung (-3 Prozent) sein. Beides unterstreicht die mangelnde Resilienz der deutschen Industrie in Krisenzeiten.

Ursachenforschung: Strukturelle Probleme statt Einmaleffekte

Die hohen Lohnstückkosten sind dabei kein vorübergehendes Phänomen. Sie sind Symptom einer tieferliegenden Problematik: Der Standort Deutschland leidet unter einer Reihe struktureller Schwächen, die sich über Jahre hinweg aufgebaut haben. Dazu zählen:

  • Demografischer Wandel: Der zunehmende Fachkräftemangel und der Anstieg der Sozialabgaben durch eine alternde Gesellschaft verteuern Arbeit langfristig.

  • Hohe Steuer- und Abgabenlast: Unternehmen werden durch Lohnnebenkosten, Steuern und Bürokratie zunehmend belastet.

  • Marode Infrastruktur: Veraltete Verkehrsnetze, schleppender Netzausbau und mangelnde Digitalisierung behindern Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit.

  • Teure Energie: Im internationalen Vergleich zahlen deutsche Unternehmen besonders viel für Strom und Gas – ein Nachteil in energieintensiven Branchen.

  • Investitionszurückhaltung: Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit, hohe Kosten und ein unübersichtlicher regulatorischer Rahmen schrecken Unternehmen von Investitionen ab.

Was jetzt zu tun ist: Reform statt Reparatur

Die politischen Handlungsspielräume sind begrenzt – doch sie sind vorhanden. Damit Deutschland im globalen Wettbewerb nicht weiter an Boden verliert, sind grundlegende Weichenstellungen notwendig:

  1. Sozialabgaben begrenzen: Eine strikte Ausgabendisziplin bei Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung ist unerlässlich, um weitere Kostensteigerungen für Unternehmen zu verhindern.

  2. Investitionen erleichtern: Bürokratieabbau, schnellere Genehmigungsverfahren und steuerliche Anreize können private Investitionen ankurbeln.

  3. Energiepreise senken: Eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung ist zentrale Voraussetzung für internationale Wettbewerbsfähigkeit.

  4. Infrastruktur modernisieren: Zielgerichtete Investitionen in Verkehrswege, Digitalisierung und Bildung sind notwendig, um Effizienzpotenziale zu heben.

  5. Innovation fördern: Mehr Forschung, Technologietransfer und Start-up-Förderung könnten die Basis für ein neues produktives Jahrzehnt legen.

Quelle: IW Köln

Neue Podcastfolge: 8 Tipps für entspannte Bewerbungsgespräche – mit TOP-Recruiterin Lisa Nouraei

(CS) Bewerbungsgespräche müssen kein Stress sein! In dieser Folge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ gibt Recruiting-Expertin Lisa Nouraei von den personalisten wertvolle Tipps, wie Bewerber*innen ruhig, souverän und authentisch bleiben – und wie auch Unternehmen zu besseren Gesprächen beitragen können. Kompakt. Ehrlich. Praxisnah. Host: Christoph Sochart Produzent: Frank Wiedemeier Eine Produktion der Streamboxstudios.
Jetzt reinhören in die neue Folge unseres Podcasts „Düsseldorfer Wirtschaft“!
Dieses Mal geht es um ein Thema, das viele bewegt – das Bewerbungsgespräch.
Zu Gast ist Lisa Nouraei, erfahrene Recruiterin bei den personalisten. Im Gespräch gibt sie 8 konkrete Tipps, wie Bewerbungsgespräche entspannter und souveräner ablaufen – von der Vorbereitung über den Gesprächsverlauf bis zum gelungenen Abschluss.
Nicht nur Bewerber*innen profitieren von dieser Folge: Auch Personalverantwortliche bekommen spannende Einblicke und praktische Anregungen für einen zeitgemäßen Bewerbungsprozess.
Jetzt überall, wo es Podcasts gibt – oder direkt hier reinhören: www.unternehmerschaft.de

Die Zukunft zum Anfassen: Die besten Ideen vom Future Tech Festival 2025

(cs) 5.000 Teilnehmende, 350 nationale und internationale Tech-Start-ups, 60 Pitch Battles und sechs Bühnen: Das Future Tech Festival 2025 (FTF) war ein voller Erfolg – für die Wirtschaftsförderung Düsseldorf, für den digihub Düsseldorf/Rheinland und nicht zuletzt für den scheidenden Geschäftsführer Peter Hornik.

Auch wir, die Unternehmerschaft Düsseldorf, waren mittendrin:
Mit exklusiven Messeführungen für unsere Mitgliedsunternehmen – die begehrten Tickets waren innerhalb weniger Stunden vergriffen – und mit einer Sonderfolge unseres Podcasts „Düsseldorfer Wirtschaft“ live vom Festivalgelände.

Eine Führung mit OB Dr. Keller: Dabei auch zahlreiche Vertreter von Mitgliedunternehmen unserer Unternehmerschaft Düsseldorf, beispielsweise Professor Dieter Riedel, A.u.K.Müller, Frank Schübel, Teekanne, und Klaus Kappen, Rheinmetall. Foto: Michael Lübke/Stadt Düsseldorf

In dieser Folge stellen wir die vier überzeugendsten Geschäftsmodelle des Festivals vor. Außerdem erklären etablierte Unternehmen, warum es für jeden Betrieb – vom Mittelstand bis zum Konzern – entscheidend ist, diese Ideen zu kennen.

Die Episode gibt es überall dort, wo es gute Podcasts gibt. Und bei uns unter https://kurzlinks.de/0i29

Und so berichten wir auf ANTENNE DÜSSELDORF:

Produzent: Frank Wiedemeier

Produktion: Streamboxstudios

Gemacht von der Unternehmerschaft Düsseorf

Die vorgestellten Unternehmen:

www.whomoves.de

www.fibrecoat.de

www.esg-x.com

Partnerschaft bis April 2026 verlängert: Rheinmetall bleibt Premium-Sponsor der DEG

(ud) Eine bewährte Partnerschaft im Spitzensport geht in die Verlängerung. Das Düsseldorfer Traditionsunternehmen Rheinmetall und die Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft (DEG) haben vereinbart, ihre Premium Partnerschaft für eine weitere Saison bis April 2026 fortzusetzen.

Seit der Saison 2024/ 2025 ist Rheinmetall sowohl auf Banden, als auch auf verschiedenen Untereis-Flächen im Düsseldorfer PSD BANK DOME als Premium-Sponsor zu sehen.

Im Rahmen der fortlaufenden Partnerschaft sind erneut gemeinsame Aktionen geplant. Rheinmetall und die DEG streben weiterhin Spieltag-Sponsorings und Projekte in sozialen und gesellschaftlichen Bereichen an.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG über die Partnerschaft: „Die Förderung des Spitzensports in unserer Heimatstadt Düsseldorf und der Region ist uns ein wichtiges Anliegen. Die DEG steht für Leidenschaft, Tradition und Zusammenhalt – Werte, die auch wir bei Rheinmetall leben. Wir freuen uns, die Partnerschaft fortzuführen und gemeinsam einen Beitrag für den Sport und die Gesellschaft zu leisten.“

Frederik Wecker, Head of Sponsoring & Partnerships der DEG Eishockey GmbH:

„Dass Rheinmetall seinen Weg mit der DEG fortsetzt, ist ein starkes Zeichen in schwierigen Zeiten. Rheinmetall ist ein internationales Unternehmen mit tiefen Wurzeln in Düsseldorf und der Region. Wir sind sehr glücklich über die Verlängerung dieser Zusammenarbeit und freuen uns auf viele gemeinsame Aktionen.“

METRO setzt erfolgreiches Sozialengagement „Housing First meets Gastro“ fort – Neue Perspektiven für ehemals obdachlose Menschen

(cs) Die METRO AG führt ihr soziales Engagement mit dem Projekt „Housing First meets Gastro“ auch in diesem Jahr erfolgreich weiter. In Kooperation mit dem Verein Housing First Düsseldorf e. V. bietet das Unternehmen ehemals obdachlosen Menschen eine echte Chance auf gesellschaftliche Teilhabe und einen nachhaltigen Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben – durch praxisnahe Trainings in der Gastronomie.


Vom festen Dach über dem Kopf zur festen Perspektive

Der Verein Housing First Düsseldorf e. V. ist Teil einer europaweiten Initiative, die sich für die Beendigung von Wohnungslosigkeit einsetzt – mit einem Konzept, das in seiner Klarheit überzeugt: Zuerst Wohnraum, dann soziale und berufliche Stabilisierung. Der Verein wird von der Stadt Düsseldorf gefördert und vermittelt obdachlose Menschen in langfristige Mietverhältnisse, begleitet durch flexible Hilfsangebote, die den Wohnungserhalt sichern sollen.

Doch mit dem Einzug in eine eigene Wohnung ist der Weg zurück in die Gesellschaft noch nicht abgeschlossen. Der nächste logische Schritt: die Integration in den Arbeitsmarkt. Hier setzt die gemeinsame Initiative mit METRO an – und das mit nachweisbarem Erfolg.


Gastronomie als Sprungbrett: Ausbildung, Struktur, Selbstvertrauen

„Housing First meets Gastro“ geht 2025 bereits in die zweite Runde. Das Konzept: Ehemals wohnungslose Menschen erhalten ein vierwöchiges Training in der Gastronomie, das sowohl in der professionellen Testküche von METRO als auch in der Kantine auf dem METRO Campus durchgeführt wird. Unter Anleitung erfahrener Küchenprofis lernen die Teilnehmenden alles Wichtige – von Hygienestandards über die Zubereitung einfacher Gerichte bis hin zur Teamarbeit in einer Großküche.

Für viele bedeutet dieses Training nicht nur eine erste berufliche Qualifikation, sondern auch einen neuen Tagesrhythmus, Struktur und – vielleicht am wichtigsten – ein gestärktes Selbstbewusstsein. Die Teilnehmer werden anschließend in gastronomische Betriebe vermittelt, wo sie eine zweimonatige Testphase absolvieren, um erste praktische Erfahrungen im realen Arbeitsumfeld zu sammeln.

Dennis Nikolay, Projektleiter bei Housing First Düsseldorf e. V., betont:

„Menschen brauchen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch eine Perspektive. Die Kooperation mit METRO beweist, wie Wirtschaft und Sozialarbeit gemeinsam nachhaltige Lösungen schaffen können. Die Teilnehmenden erhalten eine Chance auf ein neues, geregeltes und unabhängiges Leben.“


Erfolg, der motiviert – für Teilnehmende und Partnerbetriebe

Schon der erste Durchlauf 2024 zeigte eindrucksvoll, wie viel Potenzial in dem Projekt steckt. Fünf der damaligen Teilnehmer fanden im Anschluss eine feste Anstellung – unter anderem im renommierten Düsseldorfer Restaurant Klapdohr Delikatessen sowie in der Betriebskantine von METRO.

Lars Klapdohr, Gastronom und Unterstützer der Initiative, berichtet begeistert von seinem neuen Teammitglied:

„Die Gastronomie ist eine tolle Branche – offen, bunt und oft sehr verständnisvoll gegenüber Menschen mit ungewöhnlichen Lebenswegen. Unser Kollege Heiko, der über das Projekt zu uns kam, ist ein echter Glücksgriff. Er bringt sich voll ein, ist engagiert und motiviert. Wir freuen uns, ihn auf seinem neuen Lebensabschnitt begleiten zu dürfen.“

Auch Christopher Rogge, Leiter der METRO-Kantine, lobt die Teilnehmenden der zweiten Runde:

„In der Küche zählt Teamgeist – und genau den haben auch unsere neuen Kollegen mitgebracht. Ihre Motivation ist ansteckend, sie sind mit Spaß und Einsatz bei der Sache.“

Ein besonders eindrückliches Beispiel ist Ralf Hesselfeld, der seit dem ersten Durchgang fester Bestandteil des Küchenteams der METRO-Kantine ist. Nach Jahren auf der Straße hat er durch das Projekt nicht nur Arbeit, sondern auch Selbstvertrauen und neue Lebensfreude gefunden:

„Ich hätte nie gedacht, wieder Teil eines Teams zu sein. Bei METRO wurde ich nicht nur aufgenommen, sondern gebraucht. Das hat mein Leben verändert.“


Chancengleichheit als gelebte unternehmerische Verantwortung

Für METRO ist das Projekt weit mehr als ein Akt der Wohltätigkeit – es ist Ausdruck einer unternehmerischen Haltung, die auf Verantwortung, Inklusion und Chancengleichheit setzt.
Ivonne Bollow, Senior Vice President Corporate Communications, Public Policy & Responsibility bei METRO, unterstreicht:

„Wir glauben an die Kraft von Chancen und daran, dass jeder Mensch das Potenzial hat, sich neu zu entfalten – wenn er die richtige Unterstützung bekommt. Deshalb stellen wir gerne Ressourcen, Zeit und Fachwissen bereit. Gleichzeitig leisten wir einen Beitrag zur Lösung eines weiteren gesellschaftlichen Problems: dem Fachkräftemangel in der Gastronomie.“

Nachhaltige Innovation: Henkel revolutioniert den Markt mit neuer Kartuschengeneration

(cs) Unser Mitglied Henkel, ein führender Anbieter im Bereich Konsumentenklebstoffe, geht einen entscheidenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: Ab September 2025 bringt das Unternehmen eine neuartige, papierbasierte Kartuschen-Technologie auf den europäischen Markt, teilen uns die Kolleginnen und Kollegen in Holzhausen heute mit. Diese Innovation betrifft ein breites Sortiment. In einer Zeit, in der Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft dringender denn je sind, zeigt Henkel damit, dass Innovation und Umweltverantwortung keine Gegensätze sein müssen – sondern gemeinsam neue Maßstäbe setzen können.

Die Markteinführung ist Teil eines mehrjährigen Transformationsprogramms, das nicht nur auf verbesserte Umweltverträglichkeit, sondern auch auf höheren Anwendungskomfort abzielt. Die neue Kartuschengeneration steht symbolisch für einen Paradigmenwechsel in einer Branche, die bislang auf eine Technologie aus den 1930er Jahren setzte.

Jahrzehntelange Dominanz der Kunststoffkartusche

Seit fast einem Jahrhundert basiert die Standardkartusche für Dicht- und Klebstoffe auf einem Kunststoffdesign, das sich kaum verändert hat. Diese herkömmlichen Kartuschen sind schwer zu recyceln, verursachen große Mengen an Restmüll und erfordern Werkzeuge zur Vorbereitung und Anwendung.

Vor diesem Hintergrund hat Henkel im Rahmen seiner globalen Nachhaltigkeitsstrategie eine Lösung entwickelt, die Umweltaspekte und Nutzerfreundlichkeit miteinander vereint – ohne die bewährte Produktleistung zu beeinträchtigen.

Die neue Generation: Papier trifft Technik

Die neue Kartusche besteht aus einem Körper aus 100 % recycelter Pappe und einem inneren Schlauchbeutel, ergänzt durch Bauteile aus mindestens 49 % recyceltem Kunststoff (Düse, Verschlusskappe, Kolben und Ring). Dieses Design reduziert den Kunststoffverbrauch pro Kartusche um mindestens 51 % im Vergleich zu herkömmlichen Modellen.

Nach Gebrauch können die Bestandteile getrennt entsorgt werden: Der Kartuschenkörper und der Ring sind recyclingfähig über das Altpapier- und Wertstoffsystem, während die verunreinigten Kunststoffteile im Restmüll landen. Das Ergebnis: Eine Reduktion des nicht wiederverwertbaren Abfalls um bis zu 73 % pro Kartusche.

Komfortable Anwendung – kein Werkzeug nötig

Neben der ökologischen Verbesserung punktet das neue Design auch in der Praxis: Die Kartusche lässt sich ohne Schneidewerkzeug öffnen. Ein Druck auf die handelsübliche Kartuschenpistole genügt, um den Innenbeutel zu aktivieren. Die Anwendung ist somit schneller, sicherer und intuitiver – insbesondere für Heimwerker und Gelegenheitsnutzer.

Zudem bleibt das Produkt nach dem Öffnen wiederverwendbar: Die Kartusche kann mit der Verschlusskappe sicher verschlossen und später erneut verwendet werden – ein Pluspunkt in puncto Benutzerfreundlichkeit.

Markteinführung und nächste Schritte

Die Umstellung beginnt im Herbst 2025 in Europa mit Silikondichtstoffen für Sanitär- und Mehrzweckanwendungen. Im Jahr 2026 folgt eine zweite Markteinführungswelle für weitere Produktkategorien. Parallel dazu plant Henkel die Durchführung internationaler Anwendertests, um die Ausweitung der Innovation auf andere Regionen zu evaluieren.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Mit der Einführung der papierbasierten Kartusche setzt Henkel ein starkes Zeichen in Sachen nachhaltiger Verpackungstechnologie. Die neue Lösung erfüllt ökologische Anforderungen ebenso wie die Erwartungen professioneller Anwender und Heimwerker.

Michael Grütering appelliert an die Unternehmen: „Auch wenn das Ausbildungsjahr bereits gestartet ist – es ist noch nicht zu spät!“

(ud) Das Ausbildungsjahr 2025 hat bereits begonnen und dennoch finden in vielen Betrieben weiter Bewerbungsgespräche statt. Warum das so ist und warum Unternehmen und Jugendliche auch jetzt noch zusammenfinden können, erläutern die Leiterin der Arbeitsagentur und die alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses der Düsseldorfer Arbeitsagentur gemeinsam. 

Während der Großteil der Nachwuchskräfte bereits ihre ersten Arbeitstage im Betrieb erleben, ist weiterhin Bewegung am Ausbildungsmarkt. Offene Ausbildungsstellen und unversorgte Bewerberinnen und Bewerber finden nicht immer auf Anhieb zusammen. Manchmal haben die jungen Menschen andere Berufswünsche als die Ausbildungsbetriebe anbieten und schöpfen nicht alle Möglichkeiten des Marktes aus oder die Ausbildungsbetriebe haben zu hohe Erwartungen an Schulabschlüsse und Zensuren.

Insgesamt bewerben sich in Düsseldorf aktuell noch mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene für einen Ausbildungsstart in diesem Jahr. Mehr als 700 Ausbildungsstellen sind noch nicht besetzt. Gesucht werden noch Auszubildende im Einzelhandel, in den Arztpraxen, im Handwerk, in der Verwaltung oder in der Gastronomie und Hotellerie.

Michael Grütering ist alternierender Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit Düsseldorf und vertritt die Arbeitgeberseite. Was für Unternehmen ein Aufsichtsrat ist, stellt für eine Behörde der Verwaltungsausschuss dar. Der Hauptgeschäftsführer Düsseldorfer Arbeitgeberverbände und Unternehmerschaft appelliert an die Unternehmen: Auch wenn das Ausbildungsjahr bereits gestartet ist – es ist noch nicht zu spät! In vielen Unternehmen gibt es weiterhin Bedarf an motivierten Nachwuchskräften. Ich rufe die Betriebe dazu auf, flexibel zu bleiben, Chancen zu geben und Gespräche auch mit Bewerberinnen und Bewerbern zu führen, die nicht jedem Idealbild entsprechen. Wer heute investiert, sichert sich die Fachkräfte von morgen.“

Sigrid Wolf, ebenfalls seit vielen Jahren alternierende Vorsitzende des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit, tritt in diesem Gremium für die Arbeitnehmerseite ein. Die DGB-Regionsgeschäftsführerin Düsseldorf-Bergisch Land betont die Chancen einer dualen Ausbildung für den weiteren beruflichen Werdegang: „Eine duale Ausbildung ist wichtig, da sie eine praxisnahe Qualifikation mit theoretischem Wissen kombiniert. Jugendliche erhalten durch die frühe Berufserfahrung bessere Karrierechancen und ein Gehalt während der Ausbildung, was den Berufseinstieg erleichtert. Fachkräfte mit Berufsausbildung sind sehr gefragt, selbst in Krisenzeiten. Eine Berufsausbildung ist nicht nur der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit, sondern auch entscheidend, um den Fachkräftemangel zu verringern. Daher fordert der DGB die Unternehmen und Verwaltungen in Düsseldorf auf, ihre Ausbildungsplätze nicht zurückzufahren, sondern sie weiter anzubieten und auch zu erhöhen. So haben junge Menschen die Chance auf einen guten Start in den Beruf! Die Arbeitsagentur in Düsseldorf kann geeignete Bewerber*innen vermitteln.“

Auch die Leiterin der Agentur für Arbeit Düsseldorf Birgitta Kubsch-von Harten wünscht sich von den Unternehmen mit Blick auf den wachsenden Fachkräfteengpass Ausbildungsbereitschaft und Flexibilität: „Kompetenzen lassen sich entwickeln und wir als Arbeitsagentur unterstützen mit unseren Förderangeboten.“

Beispielsweise kann die Bundesagentur mit einer Assistierten Ausbildung (AsA) individuelle und maßgeschneiderte Unterstützungsangebote unterbreiten. Auch eine Einstiegsqualifizierung (EQ) kann die richtige Lösung sein. Dabei handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges, mehrmonatiges Praktikum, das unter Umständen auf eine Ausbildung angerechnet werden kann.

Nähre Informationen zu den Instrumenten Assistierte Ausbildung (AsA) und Einstiegsqualifizierung (EQ) erhalten Arbeitgeber auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit.

„Jungen Menschen rät Kubsch-von Harten: „Nutzen Sie das bestehende Ausbildungsangebot. 700 Ausbildungsstellen sind noch frei. 700 tolle Chancen auf eine anspruchsvolle Karriere und ein sicheres Einkommen. Oft tut sich auch links und rechts neben dem ersten Berufswunsch eine Möglichkeit auf, hier helfen unsere Berufsberaterinnen und -berater bei der Orientierung.

Jugendliche und junge Erwachsene können sich auf der Online-Plattform meinBERUF informieren.

Kontakt und Infos zur Berufsberatung

Alle Infos zur Berufsberatung und Ausbildungsvermittlung finden Interessierte auf der Website der Agentur für Arbeit Düsseldorf: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/duesseldorf/berufsberatung