ElectronicPartner: Auf Hartmut Haubrich folgt Professor Stefan Feuerstein im Vorsitz des Verwaltungsrates der ElectronicPartner Handel SE

Zum Ende des Jahres 2019 hat Hartmut Haubrich sein Amt als Verwaltungsratsvorsitzender der ElectronicPartner Handel SE nach 14 Jahren niedergelegt und ist aus dem Gremium ausgeschieden. Sein Nachfolger ist Prof. Stefan Feuerstein, der dem Verwaltungsrat bereits seit 2011 angehört. Weitere Mitglieder des Verwaltungsrates sind Michael Haubrich (stellv. Vorsitzender), Rüdiger Haubrich und Dr. Christian Mielsch.

Seit 1970 hat Hartmut Haubrich zunächst als geschäftsführender Gesellschafter, später dann als Verwaltungsratsvorsitzender die Geschicke der ElectronicPartner Gruppe gelenkt, die er gemeinsam mit seinem Bruder Edgar gegründet hat.

Als Vorsitzender des Verwaltungsrates und geschäftsführender Direktor der Muttergesellschaft von ElectronicPartner Handel SE, der Haubrich Holding SE, ist er weiterhin dem Unternehmen eng verbunden.

Hartmut Haubrich hat sein Amt als Verwaltungsratsvorsitzender der ElectronicPartner Handel SE niedergelegt.

ifaa: Möglichkeiten für Mobile Arbeit in Deutschland bei weitem nicht ausgeschöpft

Kommentar des Direktors des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft zum aktuellen Gutachten zur mobilen Arbeit – https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/publikationen/azv-pub-gutachten-zur-mobilen-arbeit/

In einem aktuellen Gutachten weist das in Düsseldorf beheimatete ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. daraufhin, dass sich in Zukunft der Anteil der Beschäftigten, die orts- und zeitflexibel arbeiten werden, noch weiter stark erhöhen wird. Immer mehr Beschäftigte wollen ihren Arbeitsort, ihre Arbeitszeit und ihre Arbeitsaufgaben selbstständig organisieren und somit das Arbeits- und Privatleben besser miteinander vereinbaren. Die Arbeitsforschung erwartet, dass orts- und zeitflexible Arbeit immer mehr zum Normalfall für einen Großteil der Beschäftigten wird.

Dazu erklärt Prof. Dr. Sascha Stowasser:

„In unserer Studie zeigen wir, dass gegenwärtig die Möglichkeiten für Mobile Arbeit in Deutschland bei weitem nicht ausgeschöpft werden, obwohl die digitalen Technologien es ermöglichen, orts- und zeitflexibel zu arbeiten. Damit weitere Beschäftigte und Unternehmen die Mobile Arbeit nutzen können, ist es wichtig, gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen, gesetzliche Regelungen, technologische und arbeitsorganisatorische Infrastrukturen in Unternehmen sowie Chancen und Risiken zu thematisieren.“ 

Mit unserer Übersichtsstudie widersprechen wir der zum Teil aktuell vorliegenden skeptischen Berichterstattung zur Mobilen Arbeit. Wir konnten nicht belegen, dass die zeit- und ortsflexible Arbeit eine Reihe von Nachteilen mit sich bringt und eine größere psychische Belastung als das Arbeiten im Unternehmen mit festen Anwesenheitszeiten darstellt. Verschiedene ausgewertete Studienergebnisse weisen auf ein positives Bild und das enorme Potenzial der Mobilen Arbeit hin. Die Beschäftigten empfinden den geringeren Aufwand des Pendelns zum Arbeitsplatz, die bessere Vereinbarkeit zwischen Arbeitszeit und Privatleben sowie die gespürte bessere „Qualität“ der Arbeitsblöcke –die Tätigkeiten lassen sich besser erledigen –als wichtige positive Errungenschaften der Mobilen Arbeit. Auch im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte kann Mobile Arbeit einen wesentlichen Attraktivitätsfaktor für das Unternehmen darstellen. 

Neben den Chancen für Beschäftigte und Unternehmen leistet Mobile Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Als Effekt der Mobilen Arbeit können in ländlichen Regionen und Ballungsgebieten, die durch starke Ballungseffekte geprägt sind, umfassende Pendlerströme, Arbeitswege, Fahrtzeiten und der CO2-Ausstoß reduziert werden. Nach unseren Berechnungen sind enorme Einsparpotenziale in Bezug auf CO2, Fahrtzeit, Spritkosten und Abnutzung des Autos zu erwarten. In der Öffentlichkeit sind diese umweltpolitischen Aspekte weniger bekannt. 

Eine Dramatisierung der Mobilen Arbeit sowie deren angeblichen negativen Folgen sind unbedingt zu vermeiden. Bestehende Risikofaktoren, wie eine schleichende Ausweitung von Arbeitszeit und unbezahlter Arbeit sowie interessierte Selbstgefährdung, lassen sich schon heute durch lösungsorientierte, betriebliche Regelungen reduzieren. Im Mittelpunkt der Diskussionen sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Zeitsouveränität und betrieblichen Belangen stehen. Ziel muss es also sein, die unterschiedlichen Interessen der Unternehmen und der Beschäftigten in Einklang zu bringen. Deshalb sollten die Arbeitgeber gemeinsam mit ihren Beschäftigten entscheiden, ob (bei weitem nicht jede Tätigkeit kann orts- und zeitflexibel ausgeübt werden, z. B. Produktion, Handwerk, Pflege) und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen orts- und zeitflexibel gearbeitet wird.

Mobile Arbeit basiert aus unserer Sicht auf der „doppelten Freiwilligkeit“, das heißt beide –sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer –einigen sich auf die „Spielregeln“ und finden im allgemeinen betriebsspezifische Lösungen. Flexibles Arbeiten mit freier Zeit- und Ortswahl erfordert klare Strukturen. Eine Kultur des Vertrauens, verbindliche Absprachen, Planbarkeit und Eigenverantwortung gehören ebenso dazu. Pauschal formulierte Regeln liefern keine Antwort auf neue Herausforderungen. In der Praxis existieren zahlreiche positive betriebliche Lösungsansätze, Best-Practice-Beispiele, überbetriebliche Netzwerke und Handlungshilfen.

So enthält zum Beispiel der neue Tarifvertrag zum Mobilen Arbeiten in der Metall- und Elektroindustrie Rahmenregelungen für Beschäftigte, die zeitweise oder regelmäßig außerhalb des Betriebes tätig werden. In unserer Studie zeigen wir, dass gegenwärtig die Möglichkeiten für Mobile Arbeit in Deutschland bei weitem nicht ausgeschöpft werden, obwohl die digitalen Technologien es ermöglichen, orts- und zeitflexibel zu arbeiten. Damit weitere Beschäftigte und Unternehmen die Mobile Arbeit nutzen können, ist es wichtig, gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen, gesetzliche Regelungen, technologische und arbeitsorganisatorische Infrastrukturen in Unternehmen sowie Chancen und Risiken zu thematisieren. Was muss in der Politik hierzu gelöst werden? 

Die aktuellen Arbeitszeitregelungen und Arbeitsschutzbestimmungen basieren auf einem Normalarbeitsstandard mit geregelten Arbeitszeiten (z. B. 8-Stunden-Tag) und festen Arbeitsorten. Diese aus industrieller Anfangszeit stammenden Arbeitsmodelle passen nicht mehr in die Arbeitswelt 4.0 mit orts- und zeitflexibler Arbeit. Das bestehende Arbeitsrecht mit seinen veralteten und verkrusteten Regelungen (beispielsweise starr geblockten Ruhezeiten) muss an die neuen Realitäten, arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen sowie die Bedarfe von Beschäftigten und Unternehmen angepasst werden. Ein weiteres Augenmerk sollte auf der flächendeckenden Vermittlung von IT-Kompetenzen liegen. Digitale Technologien ermöglichen über alle Altersgruppen hinweg flexibles, zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten und lebenslanges Lernen. Hier besteht Bedarf an Qualifizierungen auf allen Stufen des Bildungssystems. Bildung in der digitalen Welt ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die ein gemeinsames Handeln aller gesellschaftlichen Akteure erfordert.“

Für den Auftraggeber kommentiert FDP-Arbeitsmarktexperte Johannes Vogel (MdB) die Ergebnisse folgendermaßen:

„Eine Arbeitswelt, in der mehr Menschen orts- und zeitunabhängiger arbeiten können, ist ein Gewinn für alle. In der gesellschaftlichen Debatte wird noch zu wenig über Homeoffice diskutiert – und leider noch weniger über die Chancen für den Klimaschutz. Das Gutachten bestätigt drei Dinge:

Das mobile Arbeit und das Arbeiten im Homeoffice können einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dieser Aspekt wird in der gesellschaftlichen Debatte noch viel zu wenig beachtet. 

Immer mehr Beschäftigte wollen flexibler arbeiten. Diesen Veränderungen muss die Politik gerecht werden: Mit einem „Recht auf Homeoffice“ nach niederländischem Vorbild und einem modernen Arbeitszeitgesetz, das in die heutige Zeit passt. Dort, wo es sinnvoll ist, soll freier entscheiden werden, wann man wie und von wo arbeitet.

Drittens, müssen wir in der gesellschaftlichen Debatte endlich die offensichtlichen Chancen diskutieren, und uns nicht immer nur in German-Angst-Manier auf die Risiken beschränken. Bisher gibt die Politik keine konkreten Antworten. Wir müssen in Deutschland wieder mehr über die Chancen der Zukunft sprechen. Wir müssen die Chancen gestalten und nutzen wollen.“

SMS group liefert Stranggießanlage mit Industrie 4.0- Technologien für hochwertige Stahlgüten

Shandong Iron & Steel Group Co. Ltd., Rizhao, China, hat nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der Stranggießanlage für ultrabreite Brammen SMS group (www.sms-group.com) die Abnahme (FAC – Final Acceptance Certificate) erteilt.

Die Einstrang-Gießanlage ist ausgelegt für eine jährliche Produktion von 1,5 Millionen Tonnen Stahlbrammen mit Breiten bis zu 3.250 Millimetern und 150 Millimetern Dicke. Auf der Anlage werden damit die breitesten Brammen der Welt produziert. Auf der Strang- gießanlage werden Baustähle sowie mikro- und niedriglegierte Stähle gegossen, mehr als 45 Prozent der Gesamtproduktion sind peritektische Stahlgüten.

Die auf der Anlage produzierten Brammen werden anschließend im Hot Charging-Verfahren im Steckelwalzwerk zu Blechen und Warmband weiterverarbeitet. Shandong Iron & Steel hat sich auch für Digitalisierungslösungen entschieden, die vor allem die Brammenqualität beeinflussen.

Otto Fuchs bestellt Aluminium Mehrkammerschmelzofen bei Hertwich

Otto Fuchs KG erweitert ihre Gießerei in Meinerzhagen mit einem Ecomelt-PS150-Schmelzofen und zwei kippbaren Warmhalte-und Gießöfen von Hertwich Engineering, einem Unternehmen der SMSgroup. Der neue Recyclingofen ist bereits der fünfte und mit einer Kapazität von 7,7 Tonnen pro Stundeauch der größte Ecomelt-Schmelzofen bei Otto Fuchs.

Die zwei gleichfalls zum Auftragsumfanggehörenden Einkammerschmelzöfen sind für eine Kapazität von jeweils 20Tonnenausgelegt. Diese Bestellung setzt die seit über 15 Jahren erfolgreich bestehende Zusammenarbeit zwischen OttoFuchs und Hertwich fort. Als führendes, international tätiges Unternehmen der NE-Metall-industrie ist die Otto Fuchs KG besonders als leistungsstarker Lieferant von hochwertigen Halbzeugen (Schmiedestücke, Strangpresserzeugnisse und gewalzte Ringe aus Aluminium und anderen Metallen) sowieeinbaufertiger geschmiedeter Pkw-Räder bekannt. Schmiedeteile von Otto Fuchs werden im Automobilbau, in der Luft-und Raumfahrt und in der Bauindustrie eingesetzt.

Die hohe Belastung dieser Bauteile sowie die außerordentlichen Sicherheitsanforderungen setzen bereits beim Vormaterial eine präzise Kontrolle aller Fertigungsschritte voraus. Um die Qualität ihrerErzeugnisse gewährleisten zu können, setzt Otto Fuchs konsequent auf eine eigene Vormaterialproduktion. In den weiterverarbeitenden Betrieben entstehende Kreislaufmaterialien (z.B. Anfangs-und Endstücke, Grate, Späne) werden nahezu vollständig im eigenen Hause recycelt. Der Schmelztechnik stellt sich die Aufgabe, diese Schrotte möglichst sortenrein sowie mit hoher Qualität und höchster Effizienz umzuarbeiten. Der aktuell bestellte Ecomelt-PS150 ist mit einer Schmelzleistung von 7,7 Tonnen pro Stundeder größte bislang bei Otto Fuchs installierte Mehrkammerschmelzofen. Der neue Ofen kombiniert die Schrottvorwärmung und das Einschmelzen der gereinigten Schrotte im Tauchschmelzverfahren in einem kompakten Aggregat. Der gesamte Ofenbetrieb ist mithilfe von Kontrollinstrumenten und Regeleinrichtungen durchgehend automatisiert.

Das einzuschmelzende Material wird von oben in den vertikal angeordneten Vorwärmschacht chargiert. Vorgewärmt wird auf maximal 500°C, eine Temperatur, bei der das Metall nicht an-schmelzen kann. Ein Teil des Heizgases aus der Hauptkammer wird in die Schmelzkammer bzw. den Vorwärmschacht geleitet.Das erwärmte Material taucht am Schachtboden direkt in die strömende Schmelze der Schmelzkammer ein. Eine elektro-magnetische Pumpe sorgt dabei für die Schmelzeumwälzung zwischen den Ofenkammern und das Überfluten des Schachtbodens.

Rheinmetall gewinnt Großauftrag im Mobilfunkmarkt

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall erweitert die Aktivitäten seiner Automotive-Sparte konsequent in Richtung auf neue Produktfelder außerhalb der Automobilindustrie. Über sein 2001 gegründetes chinesisches Joint Venture HASCO KSPG Nonferrous Components Co., Ltd. (KPSNC) hat das Unternehmen jüngst einen Auftrag zur Herstellung von Aluminiumgehäusen für das 5G-Netz erhalten.

Für ein namhaftes international tätiges Unternehmen im Bereich Mobilfunk produziert KPSNC dazu Aluminiumgehäuse im Druckgussverfahren. Ein Großteil der Komponenten wird von KPSNC montiert und komplett einsatzfertig an den Kunden geliefert. Damit etabliert sich das Unternehmen als kompetenter Gusslieferant beim Aufbau der weltweiten 5G-Netze.

Das Unternehmen wird die Komponenten aus dem jetzt erteilten Auftrag in deutlich sechsstelliger Stückzahl noch im Jahr 2020 ausliefern. Dieser Erstauftrag erreicht bereits einen Gesamtwert von rund 150 MioEUR. Für Rheinmetall Automotive stellt er einen wichtigen Schritt in eine vollkommen neue und vor allem schnell wachsende sowie zukunftsträchtige Industrie dar. Er ist verbunden mit einem hohen Wachstumspotenzial in den kommenden Jahren. Experten gehen davon aus, dass beispielsweise allein in China für ein flächendeckendes 5G-Netz eine Anzahl an Sendemasten in zweistelliger Millionenhöhe benötigt wird.

Grund für die Auswahl Rheinmetalls als Lieferant für die Herstellung und Montage der Gehäuse war die Erfahrung des Spezialisten in der Automobilindustrie mit ihren sehr hohen Anforderungen an die Beständigkeit der großen Gussteile in den unterschiedlichsten Temperaturbereichen sowie an ihre generelle Wetterbeständigkeit.

Beschäftigungsstand in der Chemie auf Höchststand

Für die drittgrößte deutsche Industrie trüben sich die Perspektiven immer weiter ein. Zum vierten Mal senkte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) die Prognose für 2019 auf einen Produktionsrückgang von 7,5 Prozent.

Allerdings lohnt der genauere Blick. Der prognostizierte Rückgang bezieht sich auf die Chemie- und die Pharmaindustrie zusammen. Bei der Pharmaindustrie gilt es jedoch einen statistischen Sondereffekt zu beachten, der die Prognose nach unten zieht. 2018 war die Pharmaproduktion ungewöhnlich hoch ausgefallen. Die reine Chemiebranche – also ohne Pharma – dürfte also nur um 2,5 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen.

Hinzu kommt, dass die Chemie-Industrie gleichzeitig die Preise nicht nur halten, sondern auch noch erhöhen konnte. Das wirkt sich auch aus: Der Umsatz 2019 dürfte daher nur um fünf Prozent auf 193 Milliarden Euro zurückgehen. Vor allem aber berühren Umsatz- und Produktionsentwicklung nicht den Personalbestand. Der bewegt sich mit 464.800 Beschäftigten zurzeit noch auf dem höchsten Niveau seit 2001. So baut die Industrie ihre Forschung und Entwicklung weiter aus – und sucht gleichzeitig Fachleute für die Digitalisierung.

Quellen: FAZ., 4. Dezember 2019, Printausgabe Seite 17

voestalpine Tubulars nimmt neue Kümpelpresse von SMS group in Betrieb

Die voestalpine Tubulars GmbH & Co KG mit Sitz in Kindberg, in der Steiermark, Österreich, hat eine von SMS group (www.sms-group.com) gelieferte Drei-Backen-Kümpelpresse in Betrieb genommen.

Die neue Presse ersetzt bei voestalpine Tubulars die Vorgängerversion, die 1998 ebenfalls von der SMS group geliefert wurde, und ermöglicht dem österreichischen Unternehmen eine höhere Anlagenverfügbarkeit und eine gesteigerte Material- ausbringung. Zudem trägt die neue Anlage zur weiteren Optimierung der Kümpelgeometrie sowie zur Vermeidung von Rüstzeiten bei. Die Taktzeit des gesamten Kümpelzyklus im Zusammenspiel mit den angrenzenden Aggregaten konnte auf 17 Sekunden reduziert werden.

Als Kümpeln wird das Verfahren zur Umformung von Metallblechen bezeichnet, bei dem gewölbte Formteile ohne Änderung der Materialdicke hergestellt werden. Dank der modernen Hydraulik- und Steuerungssysteme im Zusammenspiel mit den drei-Wege-geregelten Hydraulikzylindern ist die neue Kümpelpresse bei voestalpine Tubulars in der Lage, die Kümpelung zentrisch bei einer sehr kurzen Taktzeit durchzuführen.

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Dabei werden keine Schubspannungen in das Walzmaterial ein- gebracht und Faltenbildungen zwischen den Kümpelbacken ver- mieden. Dies hat auch eine essenzielle Verbesserung der Kümpel- ausformung bei den sehr unterschiedlichen Hohlblockgeometrien zur Folge.

„SMS group hat unsere Erwartungen bezüglich Technik, Lieferfristen, Qualität und Lösungskompetenz in jeder Hinsicht erfüllt. Die neue Kümpelpresse wird einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Anlagenperformance im Stoßbankbereich leisten“, so Heinz Teuschl, Betriebsleiter am Standort in Kindberg.

Die neue Kümpelpresse ist Teil der CPE-Anlage (Cross Piercing Elongating) auf der voestalpine Tubulars hochqualitative Rohre für einen breiten Anwendungsbereich erzeugt.

BGA: Noch ist der Großhandel Fels in der Brandung

„Der Großhandel stemmt sich weiter robust gegen die abkühlende Konjunktur. Allerdings sind die Warnsignale nicht überhörbar. Der Handel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen liegt deutlich hinter den Möglichkeiten, während der Konsum noch einiges auffängt. Das Ausblenden der nicht mehr so stabil laufenden Konjunktur kann sich zu einer gravierenden Hypothek entwickeln. Wirtschaftspolitisch angemahnte Reformen sollten nicht ignoriert werden, da der politische Kurs gegen die tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft läuft.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Veröffentlichung der Entwicklung der Großhandelsumsätze im dritten Quartal 2019.

Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Umsätze im dritten Quartal um 2,2 Prozent nominal und 3,1 Prozent real. Im Produktionsverbindungshandel (Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen) gingen dabei die Umsätze nominal um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurück, real stiegen sie um 1,7 Prozent. Der Konsumgütergroßhandel setzte nominal 5,0 Prozent und real 4,6 Prozent mehr um. Insgesamt stiegen die Umsätze im Zeitraum Januar bis September 2019 um nominal 2,5 Prozent und real um 2,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

„Im Vorfeld des SPD-Parteitages ist es wichtig, Klarheit in den Kurs der Politik zu bringen. Die SPD muss Farbe bekennen: Steht sie zur Koalition oder nicht? Im aktuell schwierigen internationalen Umfeld und den neuen strukturellen Anforderungen aus Energiewende, Emissionsminderung und Digitalisierung müssen wir die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland stärken und vielfältige bürokratische Hürden für den Strukturwandel abbauen. Deutschland muss wieder attraktiver werden, um im Wettbewerb nicht noch weiter überholt zu werden. Dafür brauchen wir keine weiteren Renten- und Konjunkturprogramme, sondern eine Unternehmensteuerreform, mit der wir zu anderen attraktiven Ländern aufschließen. Unternehmen brauchen mehr Freiraum und Anreize, um zu investieren, anstelle von immer neuen Regulierungen“, so Dr. Bingmann abschließend.

Henkel bestätigt Ausblick für das Geschäftsjahr 2019

Die Geschäftsentwicklung von Henkel war im dritten Quartal durch ein zunehmend schwieriges Marktumfeld geprägt. Nominal stieg der Umsatz an und lag organisch leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Die bereinigte EBIT-Marge, das bereinigte EBIT sowie das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) lagen unter dem Vorjahr. Diese wurden vor allem durch die zu Beginn des Jahres angekündigten zusätzlichen Wachstumsinvestitionen in die Konsumgütergeschäfte und Digitalisierung beeinflusst. „Die einzelnen Unternehmensbereiche zeigten im dritten Quartal eine unterschiedliche Entwicklung. Die Geschäfte im Unternehmensbereich Adhesive Technologies waren von einer weiter deutlich rückläufigen Nachfrage in wichtigen Abnehmerindustrien geprägt. Dennoch erzielte der Unternehmensbereich eine robuste Entwicklung mit einer Umsatzrendite auf sehr hohem Niveau“, sagte Hans Van Bylen, Vorsitzender des Vorstands von Henkel. „Trotz erster positiver Effekte unserer zusätzlichen Investitionen in Marken und Innovationen lag die Entwicklung bei Beauty Care unter dem Vorjahr. Während das Friseurgeschäft seine positive Entwicklung fortsetzte, wurde das Retail-Geschäft durch eine langsamere Erholung in Westeuropa und, wie erwartet, durch die fortgesetzten Anpassungen von Lagerbeständen in China beeinflusst. Im Bereich Laundry & Home Care trug dagegen die erfolgreiche Einführung von Innovationen zu der positiven Entwicklung bei.“ Weiterlesen: https://kurzelinks.de/ztjt

Stipendium der Düsseldorf Business School und Unternehmerschaft für Ihre MitarbeiterInnen

Die Düsseldorf Business School GmbH an der Heinrich-Heine-Universität lobt in Kooperation mit der Unternehmerschaft Düsseldorf ein Stipendium für den Studiengang General Management (in deutscher Sprache) mit dem Abschluss Master of Business Administration MBA aus.

Voraussetzungen, die Bewerberinnen und Bewerber für dieses Stipendium erfüllen müssen, sind:

  • Abgeschlossenes Diplom, 1. Staatsexamen, Magister, Bachelor, Master oder eine vergleichbare (internationale) Qualifikation beliebiger Fachrichtung,
  • mindestens zweijährige Berufstätigkeit mit ersten Führungserfahrungen und dem Ziel, künftig Leitungsfunktionen einzunehmen,
  • Beschäftigung bei einem Mitgliedsunternehmen der „Unternehmerschaft Düsseldorf/Düsseldorfer Arbeitgeberverbände“,
  • Bereitschaft, über 21 Monate hinweg berufsbegleitend das MBA-Studium mit großem Engagement zu betreiben,
  • die Bereitschaft zur Teilnahme an allen Pflicht- und Wahlkursen des Präsenzstudiums sowie an allen studienbegleitenden Prüfungen, die zum Abschluss MBA führen.

Bei erfolgreichem Studienabschluss erhält die Bewerberin oder der Bewerber den akademischen Grad Master of Business Administration MBA, verliehen durch die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Heinrich-Heine-Universität.

Von den Studiengebühren in Höhe von 28.500 € deckt das Stipendium 9.500 € ab, so dass die Stipendiatin oder der Stipendiat bzw. sein Arbeitgeber lediglich einen Eigenanteil von 19.000 € aufbringen müssen. Darin eingeschlossen sind der Besuch aller Pflicht- und Wahlpflichtkurse des Präsenzstudiums, die Anfertigung der Masterarbeit, die Teilnahme an allen Prüfungen sowie die Lehrmaterialien.

Das Studium findet in der Regel am Donnerstag- und Freitagabend sowie am Samstagvormittag auf dem Campus im Oeconomicum der HHU statt. Studienbeginn ist der 16. Januar 2020. Weitere Informationen zum Studium finden Sie hier oder unter der Telefonnummer 0211/7119222 (Frau Dipl.-Kff. Helen Steinrück).

Bewerbungen sind bis zum 06. Dezember 2019 zu richten an den Geschäftsführer der Düsseldorf Business School GmbH, Prof. Dr. Christoph J. Börner, Lehrstuhl für BWL, insbesondere Fi-nanzdienstleistungen, Heinrich Heine Universität, Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf.

Nach einem Bewerbungsgespräch mit dem Geschäftsführer und basierend auf einer Auswahl durch den Kanzler der HHU entscheidet der Wissenschaftliche Beirat der Düsseldorf Business School GmbH über die endgültige Vergabe des Stipendiums und die Zulassung zum Studium.

Wir freuen uns, wenn Sie oder Ihre MitarbeiterInnen Interesse an diesem Studiengang haben und sich bewerben.