So innovativ sind unsere Betriebe in Zeiten des Chaos

Nach 2019 hat die IW Consult in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung zum zweiten Mal die Innovativen Milieus auf Unternehmensebene identifiziert und analysiert.

Außerdem nimmt die Studie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Innovationsgeschehen in Deutschland in den Blick und zeigt, dass speziell die innovationsfernen Milieus in Folge der Pandemie erkennbar weniger innoviert haben.

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass sich auf gesamtwirtschaftlicher Ebene ein Rückgang der Innovationstätigkeit beobachten lässt. So liegt der innovative Output der gesamten Unternehmenslandschaft 2022 um 15 Prozent unter dem Niveau von 2019.

Zudem wird ersichtlich, dass wirtschaftlicher Erfolg und die Beschäftigungsdynamik eng mit dem Innovationsprofil der Unternehmen zusammenhängen. So liegt die Nettoumsatzrendite bei den innovationsstärksten Milieus um 27 Prozent über dem Durchschnitt aller Unternehmen.

Link zur Studie

Bedingungsloses Grundeinkommen: eine zumindest teilweise ungerechte Utopie

Die Mehrheit der Deutschen seien für das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) – zumindest, wenn es nach einer neuen Umfrage geht. Was dabei übersehen wird: Die Fragen wurden recht eindimensional gestellt. Und: Die Utopie ist ungerecht auf vielen Ebenen.

Immer wieder taucht die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens aus den Untiefen der politischen Debatten auf – und wird damit beworben, dass die Mehrheit der Deutschen das angeblich befürworten würde. In Volksentscheiden sprechen sich die Bürger dagegen regelmäßig gegen die Idee aus, so wie in der Schweiz oder zuletzt in Berlin. Die jüngste Umfrage aus dem Jahr 2022 legt nun dankenswerterweise offen, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen vor allem von denen befürwortet wird, die davon persönlich profitieren. Andere sollen dafür höhere Einkommens- und Vermögenssteuern zahlen, während man selbst dank eines hohen Grundeinkommens weniger oder gar nicht arbeiten muss.

Leider wird in den Umfragen nicht gefragt, ob die höheren Einnahmen besser für Bedürftige oder bessere Bildung verwendet werden sollten. Auch typische Ausweichreaktionen werden ignoriert: So könnte man auch fragen, ob diejenigen, die höher besteuert werden sollen, weniger oder gar schwarz arbeiten würden.

Außerdem bleiben viele weiteren Ungerechtigkeiten unerwähnt:

  • Haben wirklich alle Anspruch auf ein BGE? Also auch Geflüchtete und alle EU-Bürger, die nach Deutschland kommen?
  • Warum bekommen Kinder bei vielen Modellen nur die Hälfte und wie passt das zur Bedingungslosigkeit?
  • Wenn die unterschiedlichen Wohnkosten bei den Sozialleistungen nicht mehr berücksichtigt werden, können sich dann nicht nur noch Reiche das Wohnen in Innenstädten leisten?
  • Bekommen Menschen mit Behinderung auch nicht mehr als der arbeitsunwillige Mitbürger?
  • Verfallen bei der Umstellung auf ein BGE alle erworbenen Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder muss die junge Generation weiter in der Rentenversicherung einzahlen, ohne Ansprüche zu erwerben?
  • Die Idee, dass eine Leistung mit einer Gegenleistung ausgeglichen wird, ist die Grundlage menschlichen Zusammenlebens. Für Arbeit erhält man einen Lohn und wer bedürftig ist, erhält soziale Leistungen. Bedingungsloses Geben fällt sogar Eltern bei den eigenen Kindern nicht immer leicht: Ein Lächeln als Gegenleistung für durchwachte Nächte macht es schon leichter. In einer anonymen Großgesellschaft von über 80 Millionen Menschen daraufzusetzen, erscheint gewagt, wenn nicht irrational und gefährlich.

Die entscheidende Frage ist: Warum sollten wir das im internationalen Vergleich so erfolgreiche Modell der Sozialen Marktwirtschaft durch radikale Umwälzungen mit ungewissem Ausgang gefährden?

Denn Deutschland gehört in verschiedenen Rankings zu den besten Ländern weltweit, beispielsweise wenn es um soziale Gerechtigkeit geht, um Resilienz vor Krisen, die erfolgreiche Entkopplung von CO₂-Emissionen, Wachstum und die Erfüllung der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN. Statt über nicht umsetzbare, irreführende Konzepte nachzudenken, sollten besser die trotzdem bestehenden Probleme zielgenau und bedürftigkeitsgeprüft gelöst werden. Ein bedingtes Grundeinkommen, das viele Leistungen zusammenfasst und dennoch unterschiedliche Bedarfe wie höhere Mietpreise in Städten berücksichtigt und Chancengerechtigkeit ermöglicht, ist gerechter, weil es nicht Ungleiches gleich behandelt.

Quelle: IW Köln

„Shape the M“ – METRO rollt internationale Employer Branding Kampagne aus

Generationenmix, Wertewandel, Digitalisierung und der Wettbewerb um die besten Talente – wer als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden will, hat einige Herausforderungen zu meistern. Vor diesem Hintergrund startet METRO unter dem Claim „Shape the M“ eine neue internationale Employer Branding Kampagne und positioniert sich im Wettbewerb um die besten Talente als attraktive Arbeitgebermarke, die potenzielle Mitarbeitende aktiv auf sich aufmerksam macht.

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Uns fehlen fast 310.000 Arbeitskräfte im MINT-Bereich

Der „MINT-Frühjahrsreport“ zeigt, dass die Fachkräftelücke im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) trotz konjunktureller Abkühlung auf hohem Niveau bleibt. Die MINT-Fachkräftelücke erreicht im April 2023 mit insgesamt 308.400 einen der höchsten Werte für den Monat April. Differenziert man die MINT-Fachkräftelücke nach MINT-Bereichen, so zeigen sich die größten Engpässe in den Energie-/Elektroberufen mit 88.600, in den Berufen der Maschinen- und Fahrzeugtechnik mit 56.600 und in den IT-Berufen mit 50.600. An vierter Stelle folgen die Bauberufe mit 40.000. In den kommenden Jahren dürften die Engpässe an MINT-Kräften weiter steigen, denn die Unternehmen erwarten steigende Bedarfe an MINT-Kräften, um z. B. die Herausforderungen von Klimaschutz und Digitalisierung zu meistern. Zugleich führt der demografische Wandel zu steigenden Ersatzbedarfen, während die Studienanfängerzahlen und auch die Anzahl an MINT-Auszubildenen gesunken sind.  

Prof. Dr. Axel Plünnecke, Leiter Themencluster Bildung, Innovation und Migration am Institut der deutschen Wirtschaft Köln: „Die MINT-Lücke wäre heute noch dramatisch höher, wenn in den letzten zehn Jahren nicht erste Erfolge zur MINT-Fachkräftesicherung bei Frauen, Älteren und Zuwanderern erreicht worden wären. Der Frauenanteil in MINT-Berufen hat von 13,8 Prozent Ende 2012 auf 16,0 Prozent im September 2022 zugenommen. Die MINT-Beschäftigung von Personen im Alter ab 63 Jahren ist in den letzten zehn Jahren stark gestiegen und hat damit einen hohen Anteil zur MINT-Fachkräftesicherung beigetragen. Unter ausländischen Arbeitskräften ist die Beschäftigungsdynamik besonders groß – ohne Erfolge bei der Zuwanderung würden rund 385.700 MINT-Fachkräfte zusätzlich fehlen.“

Indra Hadeler, Geschäftsführerin Bildung und Internationale Beziehungen des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall:  
„Den erneuten Anstieg der Fachkräftelücke in den Energie- und Elektroberufen um 6.100 Personen im Vergleich zum Vorjahr müssen wir als ein deutliches Alarmsignal verstehen. Um die Energiewende stemmen zu können, sind wir dringend auf mehr Fachkräfte aus diesem Bereich angewiesen. Das gilt für sämtliche Qualifikationsniveaus, vom Facharbeiter bis zum Spezialisten. Die Metall- und Elektroindustrie ist eine der Schlüsselindustrien in den Bereichen Zukunftstechnologie und Innovation. Für das Erreichen der großen Nachhaltigkeitsziele ist die M+E-Industrie mit zuletzt rund 100,7 Milliarden Investitionsaufwendungen also ein wichtiger Weichensteller für Deutschland. Um den Anschluss nicht zu verlieren, müssen die zukünftigen Fachkräfte jetzt für MINT-Fächer begeistert werden. Das bedeutet, dass wir insbesondere bei der MINT-Förderung jetzt nicht nachlassen dürfen, so dass die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen M+E- Industrie nicht gefährdet sind.“

Christina Ramb, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der BDA: „MINT-Berufe sind für unsere Wettbewerbsfähigkeit und damit für den Wohlstand Deutschlands von zentraler Bedeutung. Um sie zu stärken, bedarf es einer gemeinsamen Kraftanstrengung und Kommunikation. Lehrkräfte, Eltern und Wirtschaft müssen klar machen: MINT-Berufe sind für Zukunftsfragen, wie z. B. die Transformation unserer Wirtschaft hin zur Klimaneutralität oder für eine nachhaltige Energieversorgung, essenziell. Wir brauchen möglichst viele MINT-Fachkräfte. Dafür gibt es verschiedene Hebel: Frauen für MINT begeistern, Auszubildende und Studierende in der anspruchsvollen MINT-Ausbildung begleiten, damit sie durchhalten, ältere Beschäftigte länger im Beruf halten und Zuwanderung bewerben und ermöglichen. Dazu brauchen wir vereinfachte Verfahren und eine ausgeprägte Willkommenskultur in Betrieben und Gesellschaft. Denn schon heute wäre die MINT-Fachkräftelücke ohne ausländische Beschäftigte deutlich höher.“

Prof. Dr. Christoph Meinel, Vorstandsvorsitzender von MINT Zukunft schaffen: „Die Attraktivität des MINT-Unterrichts an Schulen muss zwingend gesteigert werden, da diese eine entscheidende Rolle spielt, um sowohl den Anteil der Mädchen in MINT-Fächern zu erhöhen als auch die Anzahl MINT-affiner Schulabgänger zu steigern. Dies zeigt sich deutlich in der Praxis bei Schulen, die ein MINT-Siegel tragen. Ein verstärkter Fokus auf die MINT-Bildung sowie der konsequente Einsatz digitaler Technologien in Bildungseinrichtungen – sowohl im Unterricht als auch in der Organisation – bereitet Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf zukünftige Herausforderungen vor und sichert so die Grundlage für Deutschlands Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit.“

Edith Wolf und Dr. Ekkehard Winter, Vorstände des Nationalen MINT Forums: „Die immens hohe MINT-Fachkräftelücke in Höhe von 308.400 Personen ist ein alarmierendes Signal. Sie zeigt deutlich: Die Bedeutung der MINT-Bildung muss in der Politik höhere Priorität erhalten. Dazu sollte die Förderung der MINT-Aktionspläne mit längerfristigen Perspektiven versehen und die Gelder für die stetige MINT-Förderung fest im Budget des Ministeriums für Bildung und Forschung verankert werden. Darüber hinaus braucht es nicht nur die vertikale Kooperation zwischen den einzelnen Akteuren der Bildungskette, sondern auch die horizontale Kooperation zwischen den einzelnen politischen Ressorts, da die MINT-Fachkräftelücke nicht allein über Maßnahmen der Bildungspolitik geschlossen werden kann.“

Über den MINT-Report
Der MINT-Report wird zweimal jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt. Die Studie entsteht im Auftrag folgender Mitglieder des Nationalen MINT Forums: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Arbeitgeberverband Gesamtmetall und MINT Zukunft schaffen.

ifaa-Studie: Künstliche Intelligenz in produzierenden Unternehmen – 32 Prozent erwarten, dass durch KI mehr Arbeitsplätze entstehen

„Erfahrungen im Umgang mit KI-basierten Unterstützungssysteme können die Einstellung gegenüber dem Einsatz von KI verändern,“ so Dr.-Ing. Markus Harlacher wissenschaftlicher Experte des Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.

Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie „Künstliche Intelligenz in produzierenden Unternehmen“ des ifaa. So erwarten rund ein Drittel mehr Befragte aus Unternehmen mit Erfahrung mit KI-Anwendungen als aus Unternehmen ohne Bezug zum Thema KI, dass durch die Einführung von KI mehr Arbeitsplätze entstehen als vernichtet werden. Weitere Ergebnisse unter:https://www.arbeitswissenschaft.net/ki-studie-ergebnisse

Bedenken beim Einsatz von KI

Neben dem Mangel an KI-Experten stellen Ängste der Beschäftigten gegenüber KI ein wesentliches Hindernis bei der Einführung von KI-Anwendungen dar. Weitergehende Analysen zeigen, dass die Bedenken hinsichtlich des Einsatzes von KI bei Beschäftigten ohne Führungsverantwortung höher sind als bei Führungskräften.

Schlussfolgerungen:

„Diese Bedenken gilt es zu adressieren und die Potenziale für die Unternehmen und Beschäftigten gleichermaßen aufzuzeigen.“, so der Studienleiter Harlacher. „Als förderlich hierfür erscheinen praktische Erfahrungen mit KI-Anwendungen zu sein, wie der Vergleich der Teilstichproben aufzeigt.“ Einen anwenderfreundlichen Einstieg ins Thema mit einigen Praxisbeispielen bietet die ifaa-Praxisbroschüre Künstliche Intelligenz (Praxisbroschüre Künstliche Intelligenz: Arbeitswissenschaft.net).

Reallabore zeigen breitenwirksamen Nutzen

„Auch der Aufbau sowie die breitenwirksame Nutzung von KI-Reallaboren, wie wir es im Verbundprojekt WIRKsam (www.WIRKsam.nrw) aufbauen, erweist sich als förderlich. Hier können KI-Anwendungen nicht nur im geschützten Raum erprobt und weiterentwickelt werden.“, so der Experte. „Das Reallabor ermöglicht es zukünftig auch, Wissen über KI zu vermitteln und Auswirkungen von KI auf Arbeit aufzuzeigen. Dadurch kann Verständnis, Vertrauen und Offenheit gegenüber der neuen Technologie gefördert und Bedenken sowie Ängste genommen werden.“

Weitere Informationen zur Studie und erste Ergebnisse finden Sie unter https://www.arbeitswissenschaft.net/ki-studie-ergebnisse

TEEKANNE zum vierten Mal in Folge mit dem Best Managed Companies Award ausgezeichnet

Die Düsseldorfer TEEKANNE in Heerdt konnte auch in diesem Jahr den Expertenrat und eine Fachjury aus Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Medien mit unternehmerischer Exzellenz in den Kategorien Strategie, Produktivität und Innovation, Governance und Finanzen sowie Kultur und Commitment überzeugen.

Sebastian Moebus, CFO der TEEKANNE Gruppe, nahm den Preis für hervorragend geführte Unternehmen gestern während der offiziellen Verleihung in der Classic Remise in Düsseldorf persönlich entgegen: „Wir sind stolz, zum vierten Mal in Folge mit dem Best Managed Companies Award ausgezeichnet zu werden. Der Goldstatus des Preises steht stellvertretend für unsere Nachhaltigkeitsbestrebungen, die tief in der TEEKANNE Unternehmens-DNA verwurzelt sind. Für uns ist der Preis eine Bestätigung, den richtigen Weg zu gehen“, freute sich Sebastian Moebus.

Frank Schübel, CEO der TEEKANNE Gruppe, erklärt die Strategie, die hinter dem Erfolg des Unternehmens steht: „Als unabhängiges Familienunternehmen pflegen wir unsere „Wurzeln“ und entwickeln unsere „Flügel“, um das Unternehmen erfolgreich und nachhaltig in die neue Generation zu führen. Und zwar mit genussvollen Produkten, die einen positiven Beitrag zu einem gesunden Lebensstil unserer Verbraucher leisten. Außerdem setzen wir neue Standards in unseren Kategorien und schaffen innovative Angebote entlang der kompletten Wertschöpfungskette – zwei wichtige Punkte die Best Managed Company in der Bewertung würdigt.“

Der renommierte Award würdigt Mittelstandsunternehmen in Deutschland mit einem Jahresumsatz von mindestens 150 Millionen Euro, die sich durch ein vorbildliches Management auszeichnen und dabei strategischen Weitblick mit Innovationskraft, einer nachhaltigen Führungskultur und guter Unternehmensführung verbinden.

Anhand der Bewerbungsunterlagen und den Auswertungen der persönlichen Interviews definierte der Expertenrat des Best Managed Companies Award die Shortlist – im Anschluss wurden die Preisträger von einer Jury, bestehend aus renommierten Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ausgewählt. In die Bewertung fließen Leistungen in den vier unternehmerischen Schlüsselbereichen Strategie, Produktivität und Innovation, Kultur und Commitment sowie Finanzen und Governance ein. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Best Managed Companies ist seine Internationalität: Das Programm wurde in den 1990er-Jahren von Deloitte in Kanada ins Leben gerufen und ist inzwischen in mehr als 45 Ländern erfolgreich eingeführt worden.

Wirtschaftstag Japan – „Nachhaltigkeit in Handel, Dienstleistung und Industrie: Treiber für die Wirtschaft“

Beim Wirtschaftstag Japan (v.l.n.r.): Felix Neugart, Geschäftsführer NRW.Global Business, Theresa Winkels, Amtsleiterin Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Setsuko Kawahara, japanische Generalkonsulin in Düsseldorf, Akira Sato, Präsident der Japanischen Industrie und Handelskammer zu Düsseldorf e. V., und Ralf Schlindwein, Geschäftsführer International IHK Düsseldorf; Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Auf dem Wirtschaftstag Japan präsentierten Branchenvertreterinnen und -vertreter aus Japan und Deutschland zukünftige Perspektiven und Anwendungen zum Thema „Nachhaltigkeit in Handel, Dienstleistung und Industrie: Treiber für die Wirtschaft“.

Der Wirtschaftstag Japan ist ein Bestandteil des traditionellen Japan-Tages in Düsseldorf und wurde von Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Setsuko Kawahara, japanische Generalkonsulin in Düsseldorf, und Akira Sato, Präsident der japanischen Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf e. V., eröffnet.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Der Aufbau einer nachhaltig klimafreundlichen Wirtschaft ist eine globale Herausforderung, für die wir starke Partnerinnen und Partner benötigen. Japanische Unternehmen in ganz Nordrhein-Westfalen helfen mit ihren innovativen Technologien und kreativen Lösungen, die klimaneutrale Transformation weiter voranzutreiben. Durch enge Handelsbeziehungen und vertrauensvolle Zusammenarbeit leisten wir so zusammen einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit in Handel, Dienstleistung und Industrie und somit zur Zukunftsfähigkeit unseres Planeten.“

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Als führender Japan-Standort in Kontinentaleuropa ist Düsseldorf ein Platz für Innovation und Entwicklung. Als Landeshauptstadt möchten wir bis 2035 klimaneutral werden. Dieses wichtige Ziel können wir nur zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern und der Wirtschaft erreichen, darum freue ich mich sehr über den gemeinsamen Austausch im Rahmen des Wirtschaftstages Japan.“

Unternehmen, nicht nur in Deutschland und Japan, tragen als Produzenten und Anbieter von Waren und Dienstleistungen, als Treiber von Forschung und Entwicklung sowie als Nachfrager von Rohstoffen und Vorprodukten eine große Verantwortung für die Erreichung der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung. Die Kreislaufwirtschaft ist dabei eine Möglichkeit, um den wachsenden Verbrauch nicht erneuerbarer Rohstoffe einzudämmen und ressourcenschonend zu agieren. Fortschrittliche Recycling- und Nachhaltigkeitslösungen in Industrie, Handel und Dienstleistungen weltweit haben zudem das Potential, Produktions- sowie Konsumverhalten in eine nachhaltige Richtung zu lenken.

Setsuko Kawahara, japanische Generalkonsulin in Düsseldorf: „Die heutige Präsentation der Initiativen deutscher und japanischer Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit ist von besonderer Bedeutung. Denn Japan und Deutschland als dritt- und viertgrößte Industrienation der Welt haben eine besondere Verantwortung. Darüber hinaus sind die effiziente Nutzung und Wiederverwertung von Ressourcen sowohl für die globale Nachhaltigkeit notwendig als auch für Japan und Deutschland mit eigenen wirtschaftlichen Vorteilen verbunden. Ich sagte bereits, dass Nachhaltigkeit eine große Herausforderung ist, aber sie bietet uns auch große wirtschaftliche Chancen. Es ist möglich, durch Technologie und Innovation neue Geschäftsmodelle und Industriezweige zu schaffen. Dieses Symposium wird die Erkenntnisse und Ideen von Geschäftsleuten vorstellen, die sich tagtäglich vor Ort mit diesen Fragen auseinandersetzen. Ich hoffe sehr, dass dies Sie inspirieren und Innovationen weiter vorantreiben wird.“

Akira Sato, Präsident der japanischen Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf e. V.: „Unternehmen mit Innovationkräften und neuen Werten können durch die Bildung industrieller Kreislaufprozesse mit effizienter Kooperation zur Ersparnis des Ressourceverbrauchs und zur Erreichung der CO2-Neutralität beitragen. Das Land NRW, die Stadt Düsseldorf und die dort ansässigen japanischen Unternehmen können mit ihren Innovationskräften in diesem Bereich eine wichtige Rolle spielen.“

Im Rahmen der Veranstaltung wurden verschiedene Vorträge gehalten, unter anderem von Prof. Dr. Mika Goto, Professor der School of Environment and Society am Tokyo Institute of Technology über „Creating Sustainable Social Value from Research and Innovation at Tokyo Tech“ und Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer, Abteilungsleiter für zukünftige Energie- und Industriesysteme beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, über „Ziel 2050 – Transformation der energie- und emissionsintensiven Industrien“. Darüber hinaus standen Beiträge und Fallbeispiele japanischer sowie deutscher Expertinnen und Experten sowie Firmenvertreterinnen und -vertreter rund um fortschrittliche Recycling- und Nachhaltigkeitslösungen auf dem Programm. Bei einer Podiumsdiskussion hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem die Möglichkeit, die Themen des Tages weiter zu vertiefen und im anschließenden Netzwerktreffen Kontakte zu knüpfen.

Hintergrund
Seit 2002 veranstalten die Landeshauptstadt Düsseldorf, das Land Nordrhein-Westfalen und die japanische Gemeinde Düsseldorfs gemeinsam mit Partnern jährlich den Wirtschaftstag Japan zu aktuellen deutsch-japanischen Wirtschaftsthemen. Der Wirtschaftstag Japan trägt den vielfältigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Japan, Nordrhein-Westfalen und der Landeshauptstadt Düsseldorf Rechnung und ist eine wichtige Plattform des Austausches. Rund 400 japanische Unternehmen sind alleine in Düsseldorf und etwa 650 in ganz Nordrhein-Westfalen ansässig. Damit ist Nordrhein-Westfalen mit der Landeshauptstadt Düsseldorf der stärkste Japan-Standort in Deutschland und Kontinentaleuropa.

Fast 800 Düsseldorfer Kids kommen „auf Tour“

Wo liegen meine wirklichen Stärken? Was interessiert mich wirklich? Was sind meine Lebens- und Berufsziele? Um diese und andere Fragen geht es in dieser Woche bei »komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft« im Düsseldorfer Sprinterwerk.

Der beliebte Erlebnisparcours „komm auf Tour“ kommt nach coronabedingter Zwangspause wieder nach Düsseldorf / 725 Schülerinnen und Schüler haben sich einen der begehrten kostenfreien Plätze über ihre Schule gesichert / Gastgeber ist das Mercedes-Benz Werk in Derendorf

Die Vorfreude ist groß: Rund 725 Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler werden in diesem Jahr an dem interessanten und kurzweiligen Erlebnisparcours „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ im Mercedes-Benz Werk teilnehmen. Die Plätze sind begehrt. Die Teilnahme ist kostenfrei, da verschiedene Partner die Initiative finanziell unterstützen. Veranstalter von „komm auf Tour“ sind die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Agentur für Arbeit, die BürgerStiftung Düsseldorf und die Stiftung Pro Ausbildung. Das Mercedes-Benz Werk stellt seine Infrastruktur zur Verfügung. Durchgeführt wird der Parcours von SINUS – Büro für Kommunikation.

Der Erlebnisparcours bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre individuellen Stärken, Interessen und Talente auf spielerische Art und Weise zu entdecken und weiterzuentwickeln. Dabei beschäftigen sie sich auch mit ersten Vorstellungen für ihren Ausbildungsweg und ihre Lebensplanung. Zudem erfahren sie, wie sie ihre Stärken im späteren Berufsleben einsetzen können.

Die Initiative wird von erfahrenen Moderator*innen begleitet, die den Jugendlichen wertvolle Tipps und Anregungen geben. Die Schülerinnen und Schüler werden in kleinen Gruppen durch den Parcours geführt und haben dabei die Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen.

Die Stationen des Erlebnisparcours umfassen unter anderem Übungen zur Verbesserung von Teamfähigkeit, Kreativität und Selbstbewusstsein. Hierbei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch interaktive Aufgaben und Gruppenaktivitäten motiviert, über ihre Talente und Stärken nachzudenken.

Beim Presserundgang am 24.05. waren mit dabei: Michael Hellmann (Produktions- und Standortleiter Mercedes-Benz Werk Düsseldorf), Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Michael Flak (Agentur für Arbeit, Leiter der Berufsberatung), Uwe Schorscher (Schulamt für die Landeshauptstadt Düsseldorf), Gregor Nachtwey (Leiter der Kommunalen Koordinierung), Tatjana Meixner (Bürgerstiftung Düsseldorf), Michael Grütering (Unternehmerschaft Düsseldorf/Düsseldorfer Arbeitgeberverbände), Christoph Sochart (Stiftung Pro Ausbildung).

Zitat Stadtdirektor Burkhard Hintzsche:

„Ich freue mich sehr, dass der Erlebnisparcours „komm auf Tour – meine Stärken, meine

Zukunft“ in diesem Jahr erneut stattfindet. Die Initiative zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorfer Förder-, Haupt- und Gesamtschulen auf eine einzigartige Art und Weise zu fördern und spielerisch ihre individuellen Stärken, Interessen und Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln. Dabei lernen sie auch, wie sie ihre Stärken im späteren Berufsleben einsetzen können und beschäftigen sich mit Fragestellungen zu ihrer Lebensplanung. Die Initiative wird von einer Reihe von Partnern unterstützt, darunter das Mercedes-Benz Werk, das uns den Ort zur Verfügung stellt und auch Auszubildende aktiv einbindet, die Agentur für Arbeit und die BürgerStiftung Düsseldorf, die die Initiative neben der Landeshauptstadt finanziell unterstützen sowie Organisationen aus verschiedenen Bereichen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Begleiter in den Parcours entsenden. Ich danke auch den Schulen und Lehrkräften, die sich an „komm auf Tour“ beteiligen. Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, dass Jugendliche ihre individuellen Stärken entdecken und gestärkt ins Berufsleben starten.“

Zitat Produktions- und Standortleiter Michael Hellmann, Mercedes-Benz Werk Düsseldorf:

„Ich freue mich sehr, dass der Erlebnisparcours von „komm auf Tour“ wieder bei uns im Mercedes-Benz Werk in Düsseldorf zu Gast ist. Als einer der größten industriellen Arbeitgeber in der Region übernehmen wir Verantwortung für die berufliche Entwicklung junger Menschen und bieten mit unserem breiten Ausbildungsangebot einen attraktiven Einstieg in das Berufsfeld der Automobilproduktion. Der Erlebnisparcours von „komm auf Tour“ hilft den Jugendlichen dabei, ihre Stärken zu entdecken und auf spielerische Art eine erste berufliche Orientierung zu entwickeln. In der heutigen Zeit stehen junge Menschen vor einem riesigen und teilweise sehr komplexen Ausbildungs- und Studienangebot. Wir halten es für wichtig, die Jugendlichen schon frühzeitig an das Berufsleben heranzuführen und ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten aufzuzeigen. Neben Schülerpraktika, Werksbesichtigungen und Schulbesuchen ist „komm auf Tour“ eine weitere schöne Möglichkeit für uns, mit Jugendlichen in Kontakt zu treten und sie bei ihrer Berufswahl zu unterstützen.“

Zitat Michael Flak, Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Düsseldorf:

„Der Erlebnisparcours verschafft jungen Schülerinnen und Schülern erste positive und anschauliche Erfahrungen auf dem Weg, sich selbst und ihre beruflichen Interessen und Stärken besser kennen zu lernen. „komm auf Tour“ bietet daher einen perfekten Einstieg in das Thema Berufsorientierung in den 7. und 8. Klassen. Hand in Hand greift das wichtige Engagement unserer Ausbildungsmarktpartner und der Lehrkräfte für die Berufsorientierung mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Düsseldorf ineinander. Mit dem gemeinsamen Elternabend wird zudem ein Angebot für Eltern geschaffen, an dem sie sich direkt einbringen können. Wir freuen uns, dass der Parcours vielen Schülerinnen und Schülern der Haupt-#, Gesamt- und Förderschulen in Düsseldorf ermöglicht wird.“

Zitat Tatjana Meixner, BürgerStiftung Düsseldorf, Ressortleiterin Junge Erwachsene und Stipendiaten:

Es ist wunderbar, dass „komm auf Tour“ nun wieder stattfinden kann. Berufsorientierung und Stärkenanalyse sind wichtige Elemente im Prozess der Berufswegeplanung und Berufswahlentscheidung. Das Herausarbeiten von Stärken und Interessen hat sich als erster Schritt in der Berufswahl sehr bewährt. Der ressourcenorientierte Ansatz ermöglicht eine frühe Stärkung der Schülerinnen und Schüler, sowie eine Förderung des Selbstwirksamkeitserlebens und der Selbsteinschätzung. Dies bildet eine gute Grundlage, um lebensbestimmende Entscheidungen zu treffen – wie beispielsweise die der Berufswahl. Das Projekt „komm auf Tour“ setzt genau hier mit zielgruppenadäquaten Angeboten an und ermöglicht es den Jugendlichen, ihre Stärken im beruflichen Kontext zu entdecken. Die BürgerStiftung Düsseldorf unterstützt „komm auf Tour“ gemeinsam mit dem Schulamt und der Stiftung Pro Ausbildung sehr gern – damit dieses wichtige Projekt in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren jedes Jahr stattfinden kann. Die beruflichen Herausforderungen werden immer komplexer, sodass viele Schülerinnen und Schüler aus der Fülle der Optionen oftmals ihr persönliches Ziel noch nicht erkennen können. Doch wie schon Lao-Tse sagte: „Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ Die BürgerStiftung unterstützt „komm auf Tour“, damit die Jugendlichen ihr Ziel entdecken und ihren Weg gehen können.

Zitat Hauptgeschäftsführer Michael Grütering, Düsseldorfer Arbeitgeberverbände:

„Ich finde es großartig, dass es Initiativen wie den Erlebnisparcours „komm auf Tour“‘ gibt, die jungen Menschen dabei helfen, ihre Talente und Stärken zu entdecken und zu fördern. Als Vertreter des größten freiwilligen Arbeitgebernetzwerks in Düsseldorf weiß ich, wie wichtig es ist, seine Stärken zu kennen und zu nutzen, um erfolgreich zu sein. Ich hoffe, dass diese Initiative dazu beitragen wird, junge Menschen zu inspirieren und zu ermutigen, ihre Träume zu verfolgen und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Wir erhoffen uns durch die Initiative auch Impulse für die Nachwuchssicherung unserer Betriebe. Gut ausgebildete Fachkräfte und duale Ausbildung sind von entscheidender Bedeutung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Düsseldorfer Betriebe und die Karrieremöglichkeiten junger Menschen. In Düsseldorf gibt es eine breite Palette von dualen Ausbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen, die den Jugendlichen eine solide Grundlage für ihre berufliche Zukunft bieten. Ich danke allen Beteiligten, die diese Initiative finanziell und ideell unterstützen. Namentlich danke ich unserem Mercedes-Benz Werk für die Gastfreundschaft.“

Fotos: Ingo Lammert

 

Unser zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf macht mit bei den nachhaltigen Aktionswochen „Flottes Gewerbe“

Gewerbliche Lastenräder von unterschiedlicher Größe und Bauart spielen die Hauptrolle im Rahmen der Düsseldorfer Testwochen „Flottes Gewerbe“. Neben kleinen und großen Unternehmen sind auch wir dabei mit unserem zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf (www.mint-duesseldorf.de).

Zuvor gab es vor einigen Tagen einen Aktionstag rund um dieses interessante Thema. Es standen acht Lastenräder von folgenden Herstellern zur Verfügung: Babboe, Ca Go, Draisin, Riese & Müller, TRIPS und XCYC. Fachleute von der „cargobike.jetzt GmbH“ werden zu den verschiedenen Rädern beraten und Einweisungen zum Probefahren geben. So können Betriebe leichter herausfinden, welches Lastenrad für ihre betrieblichen Zwecke passend ist. Auch die Lastenrad-Wartungsfirma Yeply steht für Fragen zur Verfügung.

„Im Gegensatz zu den Anwendungen von Lastenrädern von privat sind gewerbliche Lastenräder und deren Einsatzmöglichkeiten weniger bekannt. Dabei gibt es mittlerweile eine Vielzahl von gewerblichen Lastenradmodellen, teilweise mit einer Zuladung von über 350 Kilo. Entsprechend vielfältig sind mittlerweile auch die potenziellen Einsatzmöglichkeiten“, erklärt Jochen Kral, Beigeordneter für Mobilität und Umwelt. Weitere Stände von verschiedenen Initiativen und Akteuren der umweltfreundlichen Mobilität ergänzen die Veranstaltung und informieren rund um das Thema Lastenrad.

„Der Lastenrad-Aktionstag ist Teil der Testaktion ‚Flottes Gewerbe‘, in der Unternehmen gewerbliche Lastenräder für einen Monat in ihren Betrieben testen. Düsseldorfer Unternehmen – vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zum großen Konzern – konnten sich im Februar 2023 für den einmonatigen Test von gewerblich einsetzbaren Cargobikes bewerben“, berichtet Ingo Pähler, stellvertretender Amtsleiter des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz. Aus den 57 Bewerbungen wurden acht aus unterschiedlichsten Branchen ausgewählt: „DURCHBLIKK“, die Franz Alberty Haustechnik, die Glaserei & Glasschleiferei Krajewski, die HPP Architekten, die Kaffeerösterei Lamëng, der Malermeisterbetrieb M.C. Hamacher, die Verkehrswacht Dienstleistungsgesellschaft und das zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf. Sie haben Ende April jeweils ein Lastenrad erhalten, das sie bis Ende Mai in ihren Betrieben testen werden.

Die Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf möchte mit der Aktion „Flottes Gewerbe“ und dem Aktionstag am Mittwoch, 17. Mai, Unternehmen motivieren, sich für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Lastenrad zu entscheiden.

Hintergrund
Die Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf unterstützt Unternehmen dabei, ihre betriebliche Mobilität umweltfreundlich zu gestalten. Die Mobilitätspartnerschaft wurde initiiert durch die Landeshauptstadt und die Düsseldorfer Wirtschaft – vertreten durch die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft Düsseldorf. Informationen dazu finden sich unter www.duesseldorf.de/mobilitaetspartnerschaft.

Mit der Konzeption und Ausführung der Lastenrad-Testaktion „Flottes Gewerbe“ hat die Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf die cargobike.jetzt GmbH aus Berlin beauftragt. Informationen zu der Aktion „Flottes Gewerbe“ finden sich online unter www.flottes-gewerbe.de.

20 Jahre Crefo Factoring Düsseldorf Neuss GmbH mit bestem Ergebnis im Jubiläumsjahr 2022

Die Crefo Factoring Düsseldorf Neuss GmbH wurde in 2002 gegründet. Als hoch qualifizierter Partner von Mittelständischen Unternehmen bietet sie individuelle und überzeugende Lösungen für ihre Kunden, die sich durch die geschaffene Liquidität und dem damit gesicherten Wachstum erfolgreich am Markt behaupten.

Verwurzelt ist Crefo Factoring in den betreuten Regionen rund um Düsseldorf und Neuss und damit nah an ihren Kunden. Besonders stolz ist Geschäftsführer Daniel Heck auf das beste Betriebsergebnis in der Firmengeschichte und dies zudem noch im Jubiläumsjahr 2022!

So konnte Crefo Factoring das bereits sehr hohe Betriebsergebnis aus dem Vorjahr um weitere 15 % steigern. „Dieses tolle Ergebnis ist eine Belohnung für das gesamte Crefo Factoring-Team“, so Daniel Heck, „das aus 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht“. Und der Erfolg soll fortgesetzt werden. „Wir sind in 2023 sehr gut in die Neukunden-Gewinnung gestartet“ sagt Heck, „und konnten die Zahl im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres mehr als verdoppeln. Das sehen wir als Zeichen, dass immer mehr Unternehmen Factoring zur Sicherung der Liquidität nutzen“.