Startup-Woche Düsseldorf 2023

Die 8. Startup-Woche Düsseldorf bietet wieder zahlreiche Seminare, Workshops, Pitch- und Networking-Events an. © Wirtschaftsförderung/M.Lübke

Vom 22. bis 26. Mai findet die 8. Startup-Woche in Düsseldorf statt. Das Programm steht und ist online abrufbar: www.startupwoche-dus.de

In rund 100 Veranstaltungen bietet die 8. Startup-Woche Wissen zu Themen wie Geschäftsmodell, Strategie, Marketing, Finanzen, Investorengewinnung, Förderung und Internationalisierung. 80 Prozent der Veranstaltungen finden wieder in Präsenz statt, rund ein Viertel in Englisch oder zweisprachig Englisch/Deutsch.

Radiotipp: In unserem Podcastfolge 123 stellt uns Theresa Winkels, Leiter der Wirtschaftsförderung, die Start-Up-Woche vor. Hier bitte klicken, um die Folge zu hören.

Die Wirtschaftsförderung Düsseldorf, Organisatorin der Startup-Woche, hat auch in diesem Jahr wieder ein spannendes Angebot zusammengestellt: Ausrichter aus Privatwirtschaft und Verbänden bieten Seminare, Workshops, Pitch- und Networking-Events an, bei denen sich Gründerinnen und Gründer treffen und sich mit Vertretern großer Unternehmen, Investoren, Beratern und Mentoren vernetzen können.

Achtung: Montag, 22.Mai, wird es ein Geheimkonzert geben. Karten dazu können auf Instagram und LinkedIn gewonnen werden…also dranbleiben an den Social-Media-Kanälen der Startup-Woche Düsseldorf!

Tickets sind ab 3 Euro erhältlich. Die meisten Veranstalter haben sich entschlossen, die Teilnahmegebühr für den fe:male Innovation Hub zu spenden. www.femaleinnovationhub.de

Die Startup-Woche 2023 wird unter anderem von den Unternehmerschafts-Mitgliedern bzw. -Partnern Provinzial Versicherung AG, CGI, NRW.BANK und Stadtsparkasse Düsseldorf unterstützt.

Hintergrund:

Der Startup-Standort Düsseldorf entwickelt sich dynamisch: mittlerweile sind mehr als 550 Startups mit über 6.000 Beschäftigten (einschließlich Alumnis) in Düsseldorf vertreten. Gegenüber 2022 ist das eine Zunahme von 11 Prozent.
Die Rahmenbedingungen, insbesondere für Startups mit B2B-Geschäftsmodellen, sind im Düsseldorfer Startup-Ökosystem hervorragend: 557.000 Unternehmen und 13,5 Millionen Einwohner befinden sich in einen Radius von 50 Km und bieten ein riesiges Marktpotenzial. Zahlreiche internationale, innovative Unternehmen haben in Düsseldorf ihren Sitz und sind perfekte Kooperationspartner. 58 Business Center und Coworking Spaces, stellen rund 130.000 flexible Flächen für die unterschiedlichsten Anforderungen bereit.

Mobiles Arbeiten setzt sich durch

In unseren Produktionsbetrieben bleibt die Homeoffice-Quote natürlicherweise gering. Im Bild die neue Füchschen Brauerei am Stadtrand. Fotoquelle: Füchschen Brauerei

Viele Betriebe setzen auf einen flexiblen Wechsel zwischen dem mobilen Arbeiten und dem Arbeiten vor Ort im Büro. Das geht aus den ifo-Umfragen hervor. Im November stieg der Anteil der Beschäftigten, die flexibel arbeiten, auf über 70 Prozent. „Insgesamt stabilisiert sich der Anteil in der deutschen Wirtschaft bei 25 Prozent der Beschäftigten. Das dürfte auch der neue langfristige Wert werden“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien.

„Bereits im April 2022 nach der Aufhebung der Pflicht zum Homeoffice lag die Quote bei 24,9 Prozent“, fügt Falck hinzu. Vor der Coronapandemie hatten weniger als 15 Prozent der Erwerbstätigen manchmal oder häufig im Homeoffice gearbeitet. In den USA zeichne sich in den letzten Monaten eine Stabilisierung bei 30 Prozent der Arbeitstage ab, ergänzt Falck.

Im Verarbeitenden Gewerbe bieten vor allem die Hersteller von Bekleidung (32,1 Prozent) und die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten (26,6 Prozent) Homeoffice an. „Auf der anderen Seite gibt es Berufe, die einfach nicht für das Arbeiten von zuhause ausgelegt sind“, sagt Falck. Dies trifft beispielsweise auf den Produktionsbereich und die Gastronomie zu. Auch in der Beherbergung (2,4) und im Holzgewerbe (4,5) blieben die Quoten niedrig.

Insgesamt nutzten unter den Dienstleistern 36,1 Prozent der Beschäftigten Homeoffice. Im Großhandel und im Verarbeitenden Gewerbe waren es knapp 16 Prozent. Im Einzelhandel waren es 6,1 und in der Baubranche 5,3 Prozent.

Dies bestätigt auch eine aktuelle Umfrage der RP-Redaktion (Ausgabe vom 22. Mai 2023). In dem Zeitungsartikel heißt es unter anderem: „Viele Unternehmen in NRW setzen inzwischen auf mobiles Arbeiten. (…) Bayer mit Sitz in Leverkusen hatte während der Pandemie 40 Prozent der Belegschaft zum Arbeiten nach Hause geschickt – das waren laut einem Sprecher etwa 12.000 Beschäftigte. (…) Auch nachdem die Pandemie für beendet erklärt wurde, können Büroangestellte zwei oder drei Tage von zu Hause aus arbeiten. Die aktuelle Homeoffice-Quote müsse zwischen 40 und 60 Prozent liegen“.

Dies betonen auch einige Unternehmensmitglieder der Unternehmerschaft Düsseldorf. Die Betriebe haben mit einem flexiblen Wechsel zwischen mobiler Arbeit und dem Arbeiten im Unternehmen gute Erfahrungen gemacht. In der Regel können Mitarbeitende zwischen zwei bis drei Tagen mobil arbeiten, soweit dies möglich ist.

Huawei Roadshow 2023: Grüne und digitale Lösungen in acht deutschen Städten

Huawei Europe Enterprise Roadshow 2023 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/162816 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Auf Digitalisierungstour durch Deutschland: Die Düsseldorfer Huawei Europe Enterprise Roadshow 2023, die seit März mit zwei Trucks durch Europa rollt, macht bis Ende Juni Halt in acht deutschen Städten. Bei der diesjährigen Roadshow legt Huawei den Schwerpunkt auf digitale und nachhaltige Lösungen für branchenübergreifende Vernetzung. Dabei präsentiert Huawei neue Technologien für zahlreiche Branchen und vernetzt Kunden, Partner und Experten.

Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Roadshow, bei der mehr als 8.500 Besucher den Truck besuchten, wird sich das Event auch in diesem Jahr wieder auf dedizierte Branchenszenarien wie Bildung, Verwaltung, Gesundheitswesen, Internetdienste, Einzelhandel, Finanzen und Verkehr konzentrieren. Die Tour durch Deutschland ist Teil der Huawei Europe Enterprise Roadshow, die durch insgesamt 22 Länder führt.

„Huawei ist entschlossen, der bevorzugte und verlässliche Partner für die digitale Transformation von Unternehmen zu sein“ , sagt Todd Sun, Vice President of European Enterprise Marketing & Solution Sales Department. „Ziel des diesjährigen Events ist es daher, unseren Kunden und Partnern über alle Branchen hinweg ein offenes Forum zu bieten, auf dem wir gemeinsam mit ihnen ihre individuellen Anforderungen identifizieren. Anhand personalisierter Szenarien möchten wir so mit unseren neuesten, innovativsten Produkten und Lösungen echten Mehrwert schaffen.“

Erfahren Sie, wie Huaweis neueste Innovationen verschiedene Branchen revolutionieren können. Hier erfahren Sie, wann die Roadshow auch in Ihrer Nähe Halt macht.

Neues Modell der betrieblichen Pflegeversicherung: ARAG Pflege-AsseCura

Auch Pflegekräfte wollen ihre eigene pflegerische Versorgung für den Fall der Fälle gut absichern. Die ARAG Krankenversicherung hat deshalb in enger Abstimmung mit dem ABVP – dem Arbeitgeber- und BerufsVerband Privater Pflege e.V. – eine betriebliche Pflegezusatzversicherung entwickelt: ARAG Pflege-AsseCura kombiniert starke Leistungen für den Pflegefall mit einem Ansparmodell. Mit diesem können Arbeitnehmer, beispielsweise bei Verrentung, die Versicherung privat zu bezahlbaren Konditionen fortführen. „ARAG Pflege-AsseCura steht zunächst nur den Beschäftigten der tarifgebundenen Unternehmen im ABVP e.V. offen“, erläutert Dr. Roland Schäfer, Vorstandssprecher der ARAG Krankenversicherungs-AG. „Mit der innovativen Ansparkomponente hat unser neues Produkt jedoch Modellcharakter für die gesamte betriebliche Pflegeversicherung – also auch für andere Branchen.“

ARAG Pflege-AsseCura kombiniert einen Pflegekostentarif mit einer integrierten Ansparkomponente. Der Pflegekostentarif verdoppelt die Leistung der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung und schützt den Arbeitnehmer während der Dauer seiner Beschäftigung gegen die finanziellen Risiken, die durch einen Pflegefall entstehen. Scheidet der Arbeitnehmer – beispielsweise durch Renteneintritt – aus dem Beschäftigungsverhältnis aus, unterbreitet ihm die ARAG Krankenversicherung ein individuell zugeschnittenes Angebot für die private Fortführung seines Versicherungsschutzes. Darin eingerechnet sind die bisher angesammelten Mittel der Ansparkomponente. Dies reduziert den aufzubringenden Beitrag spürbar und ermöglicht somit einen umfassenden Versicherungsschutz zu bezahlbaren Beiträgen auch im Alter.

Der Arbeitgeber leistet für ARAG Pflege-AsseCura einen Beitrag von 80 Euro pro Monat und Mitarbeiter. Dieser Beitrag wird von den Pflegekassen in vollem Umfang refinanziert. ARAG Pflege-AsseCura setzt damit nachhaltig neue Maßstäbe in Sachen soziale Absicherung der Arbeitnehmer über die Phase der Beschäftigung hinaus.

Entwickelt wurde ARAG Pflege-AsseCura speziell für die tarifgebundenen Arbeitnehmer der im

ABVP e.V. organisierten ambulanten Pflegedienste. Diese Pflegezusatzversicherung ist auf die Anforderungen der im Ergänzungstarifvertrag zwischen dem ABVP e.V. sowie der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) vereinbarten arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge zugeschnitten. Sie steht dabei nicht nur den tarifgebundenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung. Sie kann darüber hinaus vom Arbeitgeber auch für andere Beschäftigtengruppen auf freiwilliger Basis abgeschlossen werden. „Die Pflege-AsseCura ist eine Pflegeversicherung, die von der Pflege für die Pflege entwickelt wurde. Die Versicherung entstand in enger Zusammenarbeit zwischen der ARAG und dem ABVP e.V. So konnten alle Bedürfnisse der Pflegenden berücksichtigt werden. Das Produkt ist einzigartig und optimal für unsere Branche“, betont die Vorsitzende des Vorstands des ABVP e.V., Carmen Kurz-Ketterer.

Für die ARAG Krankenversicherung hat das neue betriebliche Pflegeprodukt einen wichtigen Modellcharakter. „Durch die Umsetzung einer solchen attraktiven Vorsorgemöglichkeit für die Zielgruppe Pflegekräfte haben wir einen idealen Rahmen geschaffen, der sich einfach und schnell auf künftige Lösungen für andere Branchen übertragen lässt. So leisten wir einen wichtigen Beitrag, dass Lücken rund um die Absicherung von Pflegerisiken passend geschlossen werden können“, unterstreicht Dr. Roland Schäfer, Vorstandssprecher der ARAG Krankenversicherung.

Wirtschaft etwas optimistischer

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich gegenüber dem Spätherbst 2022 verbessert, wie die aktuelle IW-Konjunkturumfrage zeigt. Dies gilt vor allem für den Dienstleistungssektor, während die Unternehmen im Baugewerbe weiterhin sorgenvoll nach vorn blicken. Insgesamt geben die positiveren Umfrageergebnisse noch keine Anhaltspunkte für einen bevorstehenden Aufschwung.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich gegenüber dem Spätherbst 2022 verbessert, wie die aktuelle IW-Konjunkturumfrage zeigt. Dies gilt vor allem für den Dienstleistungssektor, während die Unternehmen im Baugewerbe weiterhin sorgenvoll nach vorn blicken. Insgesamt geben die positiveren Umfrageergebnisse noch keine Anhaltspunkte für einen bevorstehenden Aufschwung.

Im Winter blieb die Energieversorgung in Deutschland stabil, die Preise für Energie haben sich von den Allzeithochs ein gutes Stück entfernt. Und auch die internationalen Lieferketten funktionieren wieder besser. Das alles führt dazu, dass die Unternehmen in Deutschland mit mehr Optimismus auf das Jahr 2023 blicken als im Herbst (Grafik):

Der Saldo der positiven und negativen Produktionssaussichten der deutschen Betriebe für 2023 liegt derzeit bei annähernd plus 10 Prozentpunkten.

Bei der vergangenen IW-Befragung im Herbst 2022 betrug der Saldo von Optimisten und Pessimisten noch minus 14 Prozentpunkte.

Auch die wirtschaftlichen Kennzahlen bewegen sich in die richtige Richtung. Nach einer Rezession im vierten Quartal 2022 (minus 0,5 Prozent) stagnierte das Bruttoinlandsprodukt laut Statistischem Bundesamt in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.

Maßgeblich für diese Entwicklung ist die gestiegene Industrieproduktion. Hervor sticht dabei die Automobilindustrie. Nach Einbrüchen durch die Coronapandemie und den Beginn des Ukraine-Kriegs erreicht sie nun wieder das Produktionsniveau des vierten Quartals 2019. Auch in der energieintensiven Chemieindustrie zeigt die Kurve moderat nach oben, wenngleich die Produktionslücke zum Jahr 2021 noch groß ist.

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Rheinmetall: Großauftrag aus Wien

Das Düsseldorfer Unternehmen Rheinmetall hat mit der österreichischen Bundesbeschaffung GmbH Wien einen Rahmenvertrag zur Lieferung verschiedener Logistikfahrzeuge für das Österreichische Bundesheer (ÖBH) geschlossen. Der Rahmenvertrag ist auf sieben Jahre angelegt und sieht Lieferungen von bis zu 1.375 Fahrzeugen der Baureihen HX, TGS und TGM vor.

Das mögliche Auftragsvolumen liegt bei bis zu 525 MioEUR.

Die staatliche LKW-Ausschreibung der Republik Österreich umfasste insgesamt 23 Lose, von denen sechs Lose für den militärischen Bereich vorgesehen waren. Im Hinblick auf die unterschiedlichen technischen Anforderungen der Lose bot RMMV Fahrzeugtypen der Baureihen TGM, TGS und HX in unterschiedlichen Achskonfigurationen an. Dazu kamen unterschiedliche Aufbausysteme wie z. B. Krane, Pritschen, Kipper, Abrollsysteme, Wechselsysteme und Schneeräumsysteme. Die RMMV erhielt den Zuschlag der gesamten sechs militärischen Lose.

„Dass wir aus unserem Werk in der österreichischen Hauptstadt Wien das Bundesheer mit hochmodernen LKW-Systemen versorgen können, erfüllt uns mit großem Stolz“, so Michael Wittlinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der RMMV. „Unser Anspruch bei Rheinmetall ist es, diejenigen bestmöglich auszustatten, die für unsere Sicherheit eintreten. Wir sind überzeugt davon, dass unsere Fahrzeuge die österreichischen Soldatinnen und Soldaten auf bestmögliche Weise schützen, unterstützen und zufriedenstellen werden.“

Die Beschaffung der Logistikfahrzeuge ist Teil einer umfassenden Modernisierung des Bundesheeres. Die österreichische Verteidigungsministerin Klaudia Tanner unterstreicht die Bedeutung dieser Initiative: „Mit einem Investitionsvolumen von 560 Millionen Euro werden jetzt bis zum Jahr 2029 insgesamt 170 gepanzerte Fahrzeuge modernisiert sein. Das betrifft 58 Kampfpanzer Leopard 2 A4 und 112 Schützenpanzer Ulan. Es ist nach dem großen Investitionspaket zur Beschaffung von 36 Hubschraubern des Typs AW169 ‚Lion‘ um 873 Millionen Euro der nächste große Schritt zu einem modernen Heer. So wird der Slogan ‚Mission vorwärts‘ durch konkrete Taten erfüllt.“

Das Österreichische Bundesheer ist bereits seit vielen Jahren ein sehr guter Kunde der RMMV. Verschiedene Fahrzeuge der Baureihen TGM, TGS und HX sind bereits erfolgreich im Einsatz. Über 200 Fahrzeuge der Baureihe TGM mit Doppelkabine und Wechselaufbausystem befinden sich in Nutzung. Des Weiteren sind für die nächsten Jahre Fahrzeuge der Baureihen HX mit Drei-Seiten-Kipperaufbau und Heckkran sowie Fahrzeuge der Baureihe TGS 8×8 mit Palfinger Hakensystem in der Zulieferung. Seit Ende 2021 nutzt das Bundesheer auch die integrierte geschützte Wechselkabine Integrated Armoured Cabin. Sie kann innerhalb kürzester Zeit je nach Anforderungen auf die Bestandsfahrzeuge der HX-Baureihe montiert werden.

RMMV ist eine Joint Venture-Gesellschaft, an der die Rheinmetall AG mit 51% und die MAN Truck & Bus SE mit 49% beteiligt sind.

Podcastfolge 124: Live vom „Düsseldorfer Arbeitgebertag“

Die Podcastfolge 124 kommt live vom „Düsseldorfer Arbeitgebertag“. Foto: Frank Wiedemeier

Herzlich Willkommen zur neuen Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“. In dieser Folge (Nr. 124 am 17. Mai 2023) geht es um das Thema Cyber-Security und Hacker. Dabei werden wir uns genauer anschauen, welche Bedrohungen durch Hacker existieren und wie Unternehmen sich davor schützen können. Außerdem sprechen wir über den „Düsseldorfer Arbeitgebertag 2023“ und stellen den Gewinner des Rheinischen Innovationspreis 2023 vor.

Zunächst einmal: Was ist Cyber-Security? Cyber-Security bezeichnet den Schutz von IT-Systemen vor unautorisiertem Zugriff, Datenverlust oder -diebstahl sowie vor Viren und anderen Schadprogrammen. Der Schutz der digitalen Infrastruktur ist gerade für Unternehmen unerlässlich, da sie immer stärker von digitalen Prozessen abhängig sind.

Hacker sind eine ernsthafte Bedrohung für die Cyber-Security von Unternehmen. Sie versuchen, in IT-Systeme einzudringen und dort Schaden anzurichten. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Hackern: Zum einen gibt es sogenannte „White-Hat-Hacker“, die von Unternehmen beauftragt werden, um Schwachstellen in deren IT-Systemen aufzudecken. Zum anderen gibt es jedoch auch „Black-Hat-Hacker“, die ohne Genehmigung in fremde Systeme eindringen und dort Schaden anrichten.

Um sich vor Hackern zu schützen, gibt es verschiedene Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können. Eine wichtige Maßnahme ist die Implementierung von Firewalls, die den Zugriff auf das IT-System kontrollieren. Zudem sollten regelmäßige Updates und Patches durchgeführt werden, um Sicherheitslücken zu schließen. Auch Schulungen für Mitarbeiter können dazu beitragen, das Bewusstsein für die Gefahren von Hackerangriffen zu schärfen.

Insgesamt zeigt sich, dass Cyber-Security ein sehr komplexes und vielschichtiges Thema ist, das Unternehmen nicht unterschätzen sollten. Ein erfolgreicher Hackerangriff kann nicht nur finanzielle Schäden verursachen, sondern auch das Vertrauen der Kunden in das Unternehmen nachhaltig schädigen. Deshalb sollten Unternehmen sich intensiv mit dem Thema Cyber-Security auseinandersetzen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um sich vor den Bedrohungen durch Hacker zu schützen.

Unser Podcastfolge hören Sie in Ihrer Lieblings-APP. Bitte, empfehlen Sie uns gerne weiter in Ihren beruflichen und persönlichen Netzwerken.
Sie hören die Folge ab dem 17. Mai 2023, 05:55 Uhr, hier: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/

Unsere Metro wächst zweistellig

Im Q2 2022/23 setzt METRO den positiven Umsatztrend fort. Dies war getrieben durch die konsequente Umsetzung der sCore-Strategie, gestützt durch die anhaltende Inflation. Zudem hat sich das Konsumentenvertrauen in der EU zuletzt deutlich erholt und auch das Gastgewerbe startete mit einer positiven Umsatzentwicklung ins laufende Geschäftsjahr. Der Umsatz von METRO in lokaler Währung stieg im Q2 2022/23 um 10,5 %, der berichtete Umsatz erhöhte sich um 10,4 % auf 6,9 Mrd. € (Q2 2021/22: 6,2 Mrd. €). Zu dem Wachstum trugen alle Vertriebskanäle (stationäres Geschäft, Belieferung und METRO MARKETS) sowie alle Segmente außer Russland bei. Das EBITDA bereinigt erreichte 111 Mio. € (Q2 2021/22: 157 Mio. €). Der Rückgang ist wesentlich auf das Auslaufen von Posttransaktionseffekten (Real) zurückzuführen.

Im H1 2022/23 stieg der Umsatz in lokaler Währung um 7,7 % trotz der während des Cyberangriffs im Q1 2022/23 entgangenen Umsatzerlöse (niedriger 3-stelliger Millionen-Euro-Betrag). Zu dem Wachstum trugen insbesondere die Segmente Ost, West und Deutschland bei. Der berichtete Umsatz stieg um 8,3 % auf 15,0 Mrd. €. Das EBITDA bereinigt ging auf 577 Mio. € zurück (H1 2021/22: 678 Mio. €). Der Rückgang ist auf den Cyberangriff (mittlerer bis hoher 2-stelliger Millionen Euro Bereich) im Q1 2022/23, das Auslaufen von Posttransaktionseffekten (Real) und die erwartete und eingetretene Kosteninflation zurückzuführen. Der Ausblick für Umsatz und EBITDA bereinigt für das Geschäftsjahr 2022/23 sowie die mittelfristigen Ambitionen werden bestätigt.

Henkel erzielt sehr starkes organisches Umsatzwachstum im ersten Quartal

Das Düsseldorfer Henkel hat im ersten Quartal 2023 den Konzernumsatz auf rund 5,6 Mrd Euro gesteigert. Das sehr starke organische Umsatzwachstum von 6,6 Prozent war durch eine zweistellige Preisentwicklung getrieben, bei gleichzeitig rückläufigem Volumen. Nominal betrachtet stieg der Umsatz um 6,4 Prozent.

„Wir sind gut ins Jahr gestartet – und das in einem unverändert herausfordernden wirtschaftlichen Marktumfeld. Die sehr starke Umsatzsteigerung in beiden Unternehmensbereichen zeigt die Stärke unseres Portfolios mit erfolgreichen Marken und innovativen Technologien. Auch im ersten Quartal haben wir unsere Preisanpassungen fortgesetzt, um die Belastungen aus den Rohstoff- und Logistikkosten zu kompensieren“, sagte Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel. „Wir haben heute unsere Prognose für das Jahr 2023 bekräftigt und blicken auf Grundlage der sehr starken organischen Umsatzentwicklung im ersten Quartal zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr.“

Die sehr starke organische Umsatzsteigerung im Unternehmensbereich Adhesive Technologies wurde im ersten Quartal von allen Geschäftsfeldern getragen. Auch der neue Unternehmensbereich Consumer Brands konnte den Umsatz im ersten Quartal in allen Geschäftsfeldern organisch steigern und erreichte ebenfalls ein insgesamt sehr starkes Wachstum.

„Zudem haben wir die Umsetzung unserer strategischen Prioritäten mit Nachdruck vorangetrieben und dabei wichtige Fortschritte erzielt. So bringen wir zum Beispiel im Unternehmensbereich Consumer Brands die Integration und Portfolio-Fokussierung konsequent voran, richten im Unternehmensbereich Adhesive Technologies die Organisationsstruktur noch stärker an unseren Kunden aus und haben in beiden Geschäften relevante Innovationen erfolgreich auf den Markt gebracht“, erläuterte Carsten Knobel.

Im Rahmen der Kapitalallokation hatte Henkel außerdem im Jahr 2022 erstmalig ein Aktienrückkauf-Programm gestartet und dieses im ersten Quartal 2023 erfolgreich abgeschlossen: Bis Ende März wurden Aktien im Wert von rund 1 Mrd Euro zurückgekauft.

Am 20. April 2023 hatte Henkel den Abschluss einer Vereinbarung über den Verkauf der Geschäftsaktivitäten in Russland an ein Konsortium von lokalen Finanzinvestoren bekanntgegeben. Die Aufgabe seiner russischen Geschäfte hatte das Unternehmen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im vergangenen Jahr angekündigt. Mittlerweile ist die Transaktion abgeschlossen, der Verkaufspreis beläuft sich auf 54 Mrd Rubel (rund 600 Mio Euro).

Umsatzentwicklung Konzern

Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2023 nominal um 6,4 Prozent von 5.271 Mio Euro im Vorjahresquartal auf 5.609 Mio Euro. Organisch – also bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments – erhöhte sich der Umsatz um 6,6 Prozent. Die sehr starke Umsatzsteigerung auf Konzernebene war preisgetrieben. Akquisitionen und Divestments minderten den Umsatz um -1,1 Prozent. Wechselkurseffekte wirkten sich mit 0,9 Prozent leicht positiv auf die Umsatzentwicklung aus.

Im ersten Quartal lag das organische Umsatzwachstum in der Region Europa bei 4,2 Prozent. In der Region IMEA legte der Umsatz organisch um 27,8 Prozent zu. In der Region Nordamerika steigerten wir den Umsatz organisch um 7,1 Prozent. In Lateinamerika erreichten wir ein organisches Umsatzwachstum von 17,6 Prozent. Die organische Umsatzentwicklung in der Region Asien/Pazifik lag bei -4,8 Prozent.

L’ORÉAL: Gemeinsam für mehr Vielfalt und Akzeptanz

In diesem Jahr kooperiert die Friseurmarke REDKEN mit dem CSD Deutschland. Zusammen stehen sie gegen jegliche Art von Ausgrenzung und Mobbing, schreibt uns das Düsseldorfer Unternehmen L’ORÉAL Deutschland.

Mobbing und Vorurteile sind leider weit verbreitet und auch 100 % der befragten REDKEN Hair Stylist:innen haben bereits Mobbing erfahren. REDKEN möchte ein ganz klares Zeichen setzen und hat deshalb bereits letztes Jahr die Initiative Hairdressers United ins Leben gerufen. Das Ziel des Projektes ist es, einen Safe Space für Mitarbeiter:innen und Salonkund:innnen zu schaffen und so einen Ort der Vielfalt, Inspiration und Individualität zu kreieren.

Seit diesem Jahr kooperiert REDKEN mit der bekannten Organisation CSD Deutschland e.V. und konnte damit nun den perfekten Partner gewinnen, um Friseur:innen in Deutschland, Österreich und Schweiz weiter aufzuklären, Hoffnung zu geben und aktive Unterstützung für Betroffene zu bieten.

CSD Deutschland und REDKEN vertreten dieselben Werte

Der CSD Deutschland e. V. unterstützt unter anderem Menschen, die aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität oder Orientierung diskriminiert werden. „Die Integration unterschiedlicher Herkunft und Orientierung ist schon seit der Gründung der Marke REDKEN eine der obersten Prioritäten. Wir freuen uns daher sehr über die Zusammenarbeit mit dem CSD und sind gespannt was wir als starkes Team bewegen können. Unser Ziel ist es gemeinsam eine Atmosphäre des Respekts und der gegenseitigen Wertschätzung zu fördern sowie die Akzeptanz in der Gesellschaft für die LGBTQIA+ Community weiter auszubauen“, so Cornelia von Gosen, Geschäftsleitung REDKEN. Hierzu bietet REDKEN über die eigene Educationplattform ACCESS spezielle Kurse an. Seit Anfang Mai haben Salons so die Möglichkeit, sich zu einem Safe Space zertifizieren zu lassen und können in den Kursen beispielsweise lernen, wie man ein Allie für Betroffene werden kann.

REDKEN One United

Die Kooperation REDKEN x CSD ist eine großartige Möglichkeit, um unsere Werte und Überzeugungen nach außen zu tragen. Und gemeinsam mit einem starken Partner an unserer Seite einem wichtigen Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Wie? REDKENS beliebtes Spray One United erstrahlt jetzt in neuem Glanz. Die Message: Ein multifunktionales Spray, das nicht nur 25 Benefits in einem vereint, sondern für ALLE geeignet und gedacht ist. Durch den Verkauf der Special Edition unterstützt REDKEN den CSD Deutschland e. V. mit einer Fördersumme in Höhe von 25.000 €.