„Ich kauf gern vor Ort“ – EP:Kundin gewinnt Hauptpreis bei markt intern Aktion

Torsten Raschka, Geschäftsführer von EP:Raschka (Mitte), und Christoph Diel von der markt intern gratulieren der Kundin zum Gewinn.

Im Rahmen der deutschlandweiten Kampagne „Ich kauf gern vor Ort“ des Fachmagazins markt intern kann sich nun eine Kundin aus Hamm über den Hauptgewinn von 3.000 Euro freuen. Ebenso freut sich der Inhaber von EP:Raschka, denn es ist sein Unternehmen, das von der Gewinnerin als „Lieblingsfachgeschäft vor Ort“ nominiert wurde. „Wir gratulieren unserer Stammkundin Irina Koschel und bedanken uns in diesem Zuge auch bei ihr für das tolle Lob an unser Team“, erklärt Torsten Raschka. Eine Initiative von ElectronicPartner in Düsseldorf.

Seit 2003 wirbt die markt intern gemeinsam mit Markenherstellern, Fachhändlern und Meisterbetrieben für den Einkauf in stationären Geschäften. Zentrales Element ist ein jährlich stattfindendes Gewinnspiel unter dem Motto „Ich kauf gern vor Ort“. Dieses setzt sich für den lokalen Handel ein und stellt die Vorteile des Fachhandels in den Vordergrund. „Unsere Kunden können die Ware bei uns anschauen, anfassen und direkt mitnehmen, außerdem beraten wir umfassend und bieten umfangreiche Servicedienstleistungen wie Lieferung, Montage und Reparatur. Wir sind also auch nach dem Kauf zuverlässige und schnell erreichbare Ansprechpartner“, erklärt Torsten Raschka.

Das überzeugt auch Irina Koschel, die beim Gewinnspiel mitgemacht und dabei den Fachhändler ihres Vertrauens, das Elektronikgeschäft EP:Raschka, benannt hat. Im April meldete sich Geschäftsführer Torsten Raschka bei ihr und überbrachte die frohe Botschaft. Er freut sich, dass es ausgerechnet eine seiner langjährigen Stammkundinnen erwischt hat. „Als ich sie anrief, konnte sie es zunächst gar nicht glauben, damit hatte sie nicht gerechnet. Die Freude war entsprechend groß, bei uns beiden!“, erinnert sich Torsten Raschka.

Die Übergabe fand am 9. Mai 2023 in den Geschäftsräumen von EP:Raschka statt. Mit dabei waren Vertreter der markt intern Redaktion sowie der Verbundgruppe ElectronicPartner, die sowohl Torsten Raschka als auch seiner Kundin gratulierten.

Unternehmerschaft Düsseldorf startet „Meet DUS“ und Fachkräfte-Initiative

Im Rahmen des Düsseldorfer Arbeitgebertages haben wir zwei neue Initiativen in der Unternehmerschaft gestartet. Sie bündeln die Aktivitäten unter zwei große Überschriften IN den Kompetenzfeldern der Unternehmerschaft: nämlich in den drei Themenbereichen BILDUNG, KOMMUNIKATION und ANGEBOTE FÜR AZUBIS.

Starten wir mit dem Themenbereich KOMMUNIKATION:

Hier geht es vor allem darum, unser Netzwerk für die Unternehmen im Bereich KOMMUNIKATION zu stärken und aufzuwerten.

Wir nennen diesen Kompetenzbereich: MEET DUS – das Kommunikations-Netzwerk für die Wirtschaft.

 

 

Wir bieten Ihnen eine Vielzahl von Kommunikationsmöglichkeiten, um unsere Unternehmen und die „Düsseldorfer Wirtschaft“ optimal zu präsentieren und zu vernetzen. Wir arbeiten hier seit Corona, also seit März 2020, sehr eng mit den Streamboxstudios und Frank Wiedemeier zusammen.

Dazu gehören Livestreams, Podcasts, Events, Workshops, Remote-Veranstaltungen und On-Demand-Formate.

Unsere Plattformen bieten den Unternehmen zudem Zugang zu hochwertigem Audio- und Videomaterial.

Wir sind damit auch eine tagesaktuelle eine Informationsplattform für aktuelle Themen und Entwicklungen in der Wirtschaft.

Unser Radiomagazin rundet das Angebot ab und versorgt die Menschen mit aktuellen Nachrichten und interessanten Interviews.

Botschaft an die Unternehmen: Werden Sie Teil unseres Netzwerks und nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten, um Ihr Unternehmen zu präsentieren und zu vernetzen!

MEET DUS – das Kommunikations-Netzwerk für die Wirtschaft – bekommt auch eine eigene Seite im Internet und mit www.meet-dus.de.


Im Bildungsbereich starten wir die Initiative „Wir gestalten Ihre Zukunft mit – unser Expertenwissen – Ihre Fachkräftesicherung“.

An dieser Stelle verzahnen wir alle unsere Aktivitäten im Bereich der Beruflichen Orientierung und der Nachwuchssicherung, die wir als Unternehmerschaft und als Stiftung durchführen.

Wir sind der Auffassung, dass eine umfangreiche und in alle Richtungen gleichermaßen aufklärende Berufs- und Studienorientierung in den Schulen die Lösung ist für Fachkräftesicherung in unseren Betrieben.

Die Unternehmen sollen in der Strategie bestärkt werden, sich aktiv in der Nachwuchsförderung zu engagieren und sich zeitgleich als Ausbildungsbetrieb und als symphatische Arbeitgebermarke direkt in den Schulen vorzustellen.

Flyer Fachkräfte finden

Die Medienarbeit der Zukunft, wie wir mit Frittenfett demnächst fliegen werden und was genau sind eigentlich die „Schubladenhelden“?

von rechts: Jutta Zülow, Julia Becker, Michael Grütering Fotos: Frank Wiedemeier

„Herzlich willkommen“ hieß es auch gestern wieder beim großen Jahrestreffen für Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aus Düsseldorf und Umgebung im Van der Valk Airporthotel – beim Düsseldorfer Arbeitgebertag.  Ein Pflichttermin für Führungskräfte, Weiterdenker und innovative Menschen.

Jutta Zülow, Vorsitzende der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung, begrüßte die rund 250 Gäste am heutigen 08. Mai 2023 zum diesjährigen Düsseldorfer Arbeitgebertag der Unternehmerschaft Düsseldorf.

Im Mittelpunkt stand das spannende Gespräch mit der Aufsichtsratsvorsitzenden der Funke Mediengruppe aus Essen, Julia Becker. Ihr Thema „Die Zukunft eines modernen Medienunternehmens“. Im gemeinsamen Gespräch mit WDR-Moderator Uwe Schulz stand Becker Rede und Antwort, gab aber auch zukunftsweisende Impulse.

In harmonischer Atmosphäre klärt WDR-Journalist Uwe Schulz im Gespräch mit Julia Becker auch kritische Fragen.

Ein weiteres Highlight – auf das die Gäste schon ungeduldig warteten – war die Verleihung des Rheinischen Innovationspreises. Sieger des diesjährigen Rheinischen Innovationspreis wurde die „Neste Germany GmbH“, mit ihren innovativen Lösungen, um Kohlenstoff in Kreisläufen wiederzuverwerten – immer und immer wieder. Neste verfolgt ein klares Ziel: Kindern einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen und geht daher neue Wege. Das Unternehmen ist heute der weltweit größte Hersteller von erneuerbarem Flugzeugtreibstoff und erneuerbarem Diesel sowie erneuerbaren Lösungen bei Rohstoffen für die Kunststoff- und Chemieindustrie. Gewonnen unter anderem aus „altem Frittenfett“. Die Jury, mit Vertretern aus der Düsseldorfer Wirtschaft, war sich schnell einig: Neste ist verdient Preisträger des diesjährigen Rheinischen Innovationspreis.

Die Firma Neste gewinnt den Innovationspreis 2023.

“Wir freuen uns und sind stolz, Sieger des Rheinischen Innovationspreis 2023 zu sein. Die Auszeichnung würdigt unsere Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels und für einen schnelleren Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft. Innovation und Technologie sind seit jeher in der DNA von Neste verankert ”, sagt Mercedes Alonso, Executive Vice President Renewable Polymers & Chemicals bei Neste und Geschäftsführerin von Neste Deutschland.

Steffen Pörner wie immer sehr eloquent bei seiner Laudatio.

Die Laudatio auf die Neste Germany GmbH hielt in gewohnt unterhaltsamer Manier Steffen Pörner, Geschäftsführer des Bankenverbands Nordrhein-Westfalen und Mitglied des Vorstandes der Unternehmerschaft Düsseldorf.

Stefan Schneider stellt die Initiative „Schubladenhelden“ vor.

Im Rahmenprogramm des Düsseldorfer Arbeitgebertages wurde außerdem das Projekt „Schubladenhelden“präsentiert, bei dem alte Handys vor Ort gesammelt wurden. Viele Unternehmen der Region sind bereits beteiligt. Ziel des Projektes ist die Wiederaufbereitung oder das Recycling der Geräte, um bedürftigen Menschen digitale Teilhabe zu ermöglichen oder durch die Werte der Rohstoffe regionale Projekte zu unterstützen.

Die Podcastfolge „Düsseldorfer Wirtschaft“ wird am 17. Mai über den Arbeitgebertag berichten.

Ericsson wird bei den diesjährigen Red Dot Product Design Awards für zwei energieeffiziente 5G-Mobilfunkantennen ausgezeichnet

Die mit dem Red Dot Product Design Award 2023 ausgezeichnete Dual-Band-Mobilfunkantenne Radio 4490 wird von einem Techniker auf einem Dach der Ericsson-Headquarters installiert. Foto: obs

Das Düsseldorfer Unternehmen Ericsson hat den Essener Red Dot Product Design Award 2023 für die Dual-Band-Mobilfunkantenne Radio 4490 und die ultraleichte Massive-MIMO-Antenne Radio AIR 3268 aus dem Ericsson Radio System-Portfolio erhalten. In der Vergangenheit hatte Ericsson bereits 14 der renommierten Red Dot Awards gewonnen. Die erneute Auszeichnung zeigt, dass Ericsson neben dem hochwertigen Designansatz auch eine Produktstrategie verfolgt, die die Energieeffizienz erfolgreich im Blick hat. In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.400 Mitarbeitende an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

David Hammarwall, Head of Product Area Networks, Ericsson, sagt: „Die Red Dot Design Awards für die beiden Antennen Ericsson Radio 4490 und Ericsson AIR 3268 sind ein Beweis dafür, dass sich die Anstrengungen auszahlen, die wir in die Optimierung des Produktdesigns stecken. Dank des geringeren Gewichts und Stromverbrauchs sind unsere Produkte nicht nur leicht zu transportieren und zu installieren, sondern auch energieeffizienter als frühere Generationen.“

Der 1955 ins Leben gerufene Red Dot Design Award ist mit rund 20.000 Einsendungen pro Jahr einer der größten Designwettbewerbe der Welt. Die Jury, die sich aus internationalen Expert*innen zusammensetzt, bewertet die Produkte anhand verschiedener Kriterien. Diese werden ständig an neue technische, soziale, wirtschaftliche und ökologische Anforderungen angepasst.

Dr. Peter Zec, Gründer und CEO von Red Dot, kommentiert die Preisvergabe wie folgt: „Unternehmen und Designstudios aus aller Welt stellten sich dem professionellen Urteil der Red Dot Jury. Diese internationalen Expert*innen haben dann im Laufe des Wettbewerbs eine beachtliche Anzahl von Produkten begutachtet. In einem mehrtägigen Bewertungsprozess wurden die Einreichungen eingehend geprüft und unter anderem nach ihrer Designqualität und ihrem Innovationsgrad beurteilt. Aus einem so starken Teilnehmerfeld als Sieger hervorzugehen, zeugt von der außergewöhnlichen Qualität der Produkte – eine bemerkenswerte Leistung!“

Der diesjährige Red Dot Product Design Award bestätigt den Wert von Ericssons Designanstrengungen bei der Produktentwicklung. Hierbei steht immer eine gute Benutzererfahrung im Mittelpunkt. Die Produkte sollen nicht nur ästhetisch ansprechend sein, sondern auch dazu beitragen, den Energieverbrauch und den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Außerdem achten Ericssons Designteams darauf, dass sie einfach und effizient zu installieren und zu warten sind.

Bislang hat Ericsson 14 Red Dot Awards gewonnen, die verschiedene Bereiche des Unternehmensportfolios abdecken, von Makro-Funkeinheiten und modernen Antennenlösungen bis hin zu Produkten für den Innenbereich wie dem Ericsson Radio Dot und der MINI Link-Serie. Das Ericsson AIR 3239 wurde 2020 von den Red Dot Awards mit der Auszeichnung „Best of the Best“ besonders honoriert.

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst unter anderem die Geschäftsbereiche Networks; Cloud Software and Services sowie Enterprise Wireless Solutions and Technologies & New Businesses. Die Innovationsinvestitionen von Ericsson haben den Nutzen des Mobilfunks für Milliarden Menschen weltweit nutzbar gemacht. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 106.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2022 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 271,5 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ in Stockholm und New York gelistet.

Ericsson ist an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 141 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. www.ericsson.com/5g

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.400 Mitarbeitende an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

Podcastfolge 123: Good bye „gelber Schein“ – Die besten Tipps, damit Sie nichts falsch machen

Arbeitsjurist Alexander Jarre. Foto: Frank Wiedemeier

Good bye „gelber Schein“. Seit Januar 2023 erfolgt die Krankschreibung nur noch digital. Das betrifft Mitarbeitende und vor allem die Betriebe. Wie funktioniert das neue Verfahren? Welche Informationen werden eigentlich wann, von wem und an wen übermittelt? Welche Fehler können wir machen? Die „eAU“ verunsichert viele. Arbeitsrechtsexperte Alexander Jarre klärt uns auf und verrät in dieser Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ seine besten Tipps, damit wir nichts falsch machen. Das Gespräch führt Lisa Marie Schelig. Außerdem sprechen wir in dieser Folge mit Theresa Winkels, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die quirlige Wirtschaftsförderin stellt uns das neue Programm der Start-Up-Woche vor. Die Produktion dieser Folge liegt in den bewährten Händen von Streamboxstudios. Sie finden diese Folge in Ihrer Lieblings-APP und im Netz unter www.unternehmerschaft.de. Bitte, empfehlen Sie uns und unsere Folge gerne in Ihrem Kolleginnen- und Kollegenkreis. Sie können gerne auch den Link weiterleiten. Wir freuen uns auch über Feedback unter podcast@unternehmerschaft.de. (ab 03. Mai 2023, 05:55 Uhr)

Metro: Neues Mitglied in der Geschäftsführung

Matthias Dutschmann Foto: METRO Deutschland

Zum 01. Juni 2023 übernimmt Matthias Dutschmann, zuletzt bei der METRO AG tätig, die Position des Geschäftsführers Einkauf und Supply Chain bei METRO Deutschland. Matthias Dutschmann begann seine Karriere 2008 als Head of Internationalisation and Expansion bei der METRO AG – zuvor war er in verschiedenen Positionen bei der Gemini Consulting GmbH in Deutschland tätig. Nach verschiedenen Führungspositionen im Einkauf in Asien, Singapur, China und Hongkong wechselte er 2016 als Geschäftsführer Einkauf zu METRO Rumänien.

Dort vollzog er die Transformation des Einkaufs mit einem klaren Großhandels-Fokus. Seit Februar 2021 verantwortet Matthias Dutschmann als Senior Vice President Wholesale Business Transformation bei der METRO AG die Großhandels-Transformationsaktivitäten aller Länder innerhalb der METRO. Seine umfangreichen Erfahrungen und Expertise in diesem Feld soll Matthias Dutschmann ab dem 01. Juni 2023 bei METRO Deutschland einbringen. „Matthias Dutschmann hat bereits in anderen Ländern mit Erfolg die konsequente Großhandelsausrichtung vorangetrieben. Wir sind sehr froh, ihn als Geschäftsführer von METRO Deutschland bei der weiteren operativen Umsetzung der METRO sCore-Strategie an Bord zu haben“, sagt Martin Schumacher, CEO METRO Deutschland.

Klaus Sauer ist seit 2016 Geschäftsführer bei METRO Deutschland und verantwortete zuletzt den Einkauf, die Logistik sowie das Marketing der Gesellschaft. „Klaus Sauer hat in den letzten Jahren in seiner Funktion wesentlich dazu beigetragen, das Unternehmen wirtschaftlich voranzubringen und die neue strategische Ausrichtung zu initiieren. Dafür sind wir ihm sehr dankbar“, sagt Martin Schumacher. „Für seine neuen Aufgaben wünschen wir ihm viel Erfolg.“

Klaus Sauer Foto: Metro

Köln-Düsseldorfer: Leinen los!

Schaufelradschiff Goethe mit der Schönburg bei Oberwesel am romantischen Mittelrhein. Foto: ots

Leinen los! Mit ganz viel Schwung und Zuversicht startet die Flotte der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt GmbH (KD) in die neue Saison. Die Schiffstouren auf Rhein, Main und Mosel sind viel mehr als ein Weg von A nach B. Sie verheißen Entspannung, Entschleunigung, verschaffen neue Eindrücke, ermöglichen ein Wiederentdecken von liebgewonnenen Zielen und sorgen für Glücksmomente.

Optimierter KD Fahrplan für die Gäste

Am Samstag, den 29. April, beginnt die Hauptsaison der KD auf dem Rhein mit einem dichten Fahrplantakt. Dann legen die Schiffe wieder täglich außer montags ab ins Siebengebirge, und am Mittelrhein geht u.a. das inzwischen 110 Jahre alte Schaufeldradschiff GOETHE auf Nostalgie-Tour durch das UNESCO Welterbe von Koblenz bis Rüdesheim und zurück.

Der neue Fahrplan wurde auf Basis intensiver Gespräche mit Mitarbeitern, Partnern und Fahrgästen optimiert. Die zahlreichen Anregungen der Gäste haben dabei besondere Beachtung gefunden. So setzt die KD, wie in der vergangenen Saison, auf echte Rundfahrten am Mittelrhein. Gleich vier Abfahrten täglich gibt es für die Loreley-Rundfahrt im Herzen des Welterbes zwischen Boppard und St. Goar. Ab Rüdesheim ist die Rheinromantik auf insgesamt drei täglichen Rundfahrten zum sagenumwobenen Felsen zu erspüren. Der Ein- und Ausstieg für einen Landgang zwischendurch ist dank des dichten Fahrplannetzes der KD ebenfalls möglich.

Neues Dach für die GOETHE

Ein besonderes Erlebnis ist und bleibt die Fahrt mit dem historischen Schaufelradschiff GOETHE auf der Nostalgie-Route. Die Gäste erleben an Bord des detailgetreu restaurierten Klassikers aus dem Jahr 1913 die gesamte Strecke des UNESCO Welterbes Oberes Mittelrheintal. Ab 29. April geht es täglich (außer montags) von Koblenz nach Rüdesheim und zurück. Wer bei der nächsten Fahrt genau hinschaut, wird entdecken, dass die GOETHE ein neues Dach bekommen hat. Zum 110. Geburtstag des einmaligen Klassikers wurde diese Sanierung über den Winter vorgenommen. Kosten ca. 250.000 Euro.

Eventbereich: Etablierte Formate und neue Events

Für ihren gesamten Eventbereich blickt die KD sehr optimistisch nach vorne. Nach den schwierigen Jahren der Corona-Pandemie, in denen zahlreiche Events gar nicht stattfinden konnten, überzeugte die KD bereits 2022 mit einem gut gefüllten Eventkalender und zahlreichen ausverkauften Veranstaltungen. 2023 können sich die Gäste neben den etablierten Formaten wie Partys, all-inclusive Abendfahrten und Sonntagsbrunch in Köln und in Düsseldorf auf viel Neues freuen. So kommen neue kulinarische Events hinzu wie die „Kitchen Party“ in Düsseldorf, bei der die Chefköche der KD die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten überraschen oder die verschiedenen Dinnerfahrten mit Entertainment-Programm.

MS RheinGalaxie in Düsseldorf

Im Charter- und B2B-Bereich punktet die KD vor allem mit ihrer imposanten Eventflotte. Neuer Star ist die im Frühjahr 2022 getaufte MS RheinGalaxie in Düsseldorf. Das neueste Mitglied der KD-Flotte bietet ein besonderes Maß an Komfort und Luxus und ist perfekt geeignet für Events, Firmenveranstaltungen, Tagungen, Party- und Genussfahrten. Das 85 m lange und 14 m breite Eventschiff fasst bis zu 1.000 Gäste und wird hauptsächlich im Bereich Düsseldorf/Köln/Bonn eingesetzt. Eventkatamaran MS RheinEnergie ist mit bis zu 1.650 Gästen das größte Schiff der KD. Auch hier hat die KD über den Winter kräftig in das Interieur des Schiffes investiert. Die Gäste können sich auf einen neuen Boden, neue Sonnensegel und neue Theken auf dem Freideck freuen.

NEU: Event- und Partykreuzfahrten mit Übernachtung auf dem Fluss

Nach der erfolgreichen Premiere der Partykreuzfahrten von Düsseldorf nach Amsterdam im Winter 2022/23 baut die KD ihr Kurzreisen-Programm in diesem Jahr weiter aus. In der Nebensaison von November 2023 bis März 2024 wird es neben den 3-tägigen Partykreuzfahrten in die Grachtenmetropole auch neue Eventkreuzfahrten ab Köln den Rhein hinauf mit Besuch der Weihnachtsmärkte in Koblenz und Bonn geben. Auch eine Silvesterreise nach Amsterdam ist geplant. Zudem kann das Original KrimiDinner in Köln mit einer Übernachtung auf dem Hotelschiff unter dem Namen „KrimiHotel“ gebucht werden. Alle Kreuzfahrten finden als Wochenendtrips statt.

Die KD liefert auf ihrer Website zahlreiche Tipps und Inspirationen für einen perfekten Urlaubstag auf dem Rhein. Infos und Tickets zu allen Veranstaltungen sind ebenfalls unter www.k-d.com erhältlich.

„Die Gewerkschaften haben ein ernstes Zukunftsproblem“, sagt IW-Tarifexpertin Carolin Fulda – Fünf Fakten zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit

Die Gewerkschaften haben ein Zukunftsproblem, sagt Carolin Fulda vom Institut der Deutschen Wirtschaft.

Am 1. Mai stehen traditionell die Interessen der Arbeiter im Fokus, in diesem Jahr unter dem Motto „ungebrochen solidarisch“. Der Deutsche Gewerkschaftsbund plant etliche Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet. Allerdings tun sich Gewerkschaften seit Jahren schwer damit, genug Mitglieder hinter sich zu versammeln. Fünf Fakten zur Organisation der Gewerkschaften.

  1. Im Jahr 2021 war nur jeder sechste Arbeitnehmer Mitglied einer Gewerkschaft. Der Wert hat sich seit 2018 nicht nennenswert verändert. Das darf sogar als Erfolg gewertet werden: Von 1980 bis 2018 hat sich der Anteil der gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer halbiert. Der enorme Mitgliederschwund dürfte eines der größten Probleme der Gewerkschaften sein.
  2. Knapp 39 Prozent der Beamten sind gewerkschaftlich organisiert – mehr als alle anderen Gruppen. Seit 2018 hat sich ihr Anteil noch einmal deutlich erhöht. Die gewerkschaftliche Vertretung ist hier besonders hoch, weil die Gruppe im Vergleich zu anderen recht homogen ist – und sich so etwas leichter mobilisieren lässt als andere.
  3. Gewerkschaften haben ein Nachwuchsproblem. Gerade einmal 15,4 Prozent der U30-jährigen Arbeitnehmer sind auch Gewerkschaftsmitglied. Gleichzeitig sind 21 Prozent 50 Jahre oder älter – offenbar lassen sich Jüngere bisher schwerer von einer Mitgliedschaft überzeugen.
  4. Frauen sind deutlich unterrepräsentiert. Der Statistik zufolge ist die Gewerkschaft eher Männersache: 20,8 Prozent der deutschen Arbeitnehmer haben eine Mitgliedschaft, aber gerade einmal 13,9 Prozent der Arbeitnehmerinnen. Lediglich bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sind Frauen in der Mehrheit.
  5. Arbeitnehmer mit einer Ausbildung sind vergleichsweise gut repräsentiert, ihr Anteil liegt bei 20 Prozent. Geringqualifizierte kommen auf rund 13 Prozent, Akademiker auf 15,4 Prozent.

„Die Gewerkschaften haben ein ernstes Zukunftsproblem“, sagt IW-Tarifexpertin Carolin Fulda: „In der Mitgliederstruktur lässt sich der demografische Wandel sehr deutlich ablesen. Wenn sich der Trend künftig nicht fundamental ändert, haben viele Gewerkschaften eine ungewisse Zukunft vor sich.“ Vor allem ver.di hat darauf mit einer aggressiveren Tarifpolitik reagiert. Im Zuge der vielen Warnstreiks in den letzten Monaten wurden laut ver.di über 70.000 Mitglieder gewonnen. Sollte diese im Fachjargon „Organisieren am Konflikt“ genannte Strategie Schule machen, drohen künftig härtere Tarifauseinandersetzungen.

Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann besucht Ausbildungswerkstatt von Mercedes-Benz Vans in Düsseldorf

Arbeitsminister Laumann.„Ich freue mich sehr, dass Mercedes-Benz diesen Weg so konsequent geht und Menschen mit Handicap eine Chance gibt, am ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Einerseits natürlich für die Beschäftigten selber – aber auch für das Unternehmen, das erkannt hat, welche Potenziale auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Inklusion liegen. Für mich zeigt das Beispiel des Mercedes-Benz-Werks Düsseldorf, dass Ausbildung und Inklusion, wichtige Bausteine für unsere Unternehmen auf dem Weg aus der Fachkräftekrise sind“. Archivbild: Unternehmerschaft Düsseldorf

Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann hat das Mercedes-Benz-Werk in Düsseldorf besucht, um die dortige Ausbildungswerkstatt zu besichtigen. Seit ihrer Einrichtung im Jahr 2000 wurden dort 1200 junge Menschen praxisnah aus- und fortgebildet. Aktuell absolvieren dort fünf schwerbehinderte Personen eine Ausbildung. Im Werk in Düsseldorf arbeiten mehr als 5.600 Menschen, über 14 Prozent davon gelten als schwerbehindert.

„Das Engagement von Mercedes-Benz in der Ausbildung behinderter wie nicht-behinderter junger Menschen hat mich sehr beeindruckt. Am Beispiel der Lehrwerkstatt und des Inklusionsprogramms am Düsseldorfer Standorts zeigt sich eindrucksvoll, dass Inklusion funktioniert, wenn man bereit ist, auf die Bedürfnisse behinderter Menschen bei der Ausbildung aber auch bei der Anpassung von Arbeitsabläufen einzugehen“, so Arbeitsminister Laumann.„Ich freue mich sehr, dass Mercedes-Benz diesen Weg so konsequent geht und Menschen mit Handicap eine Chance gibt, am ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Einerseits natürlich für die Beschäftigten selber – aber auch für das Unternehmen, das erkannt hat, welche Potenziale auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Inklusion liegen. Für mich zeigt das Beispiel des Mercedes-Benz-Werks Düsseldorf, dass Ausbildung und Inklusion, wichtige Bausteine für unsere Unternehmen auf dem Weg aus der Fachkräftekrise sind“.

„Ausbildung ist seit jeher enorm wichtig für uns als Industrie-Unternehmen. Wir bilden bedarfsgerecht aus und sichern somit aktiv die Zukunft unseres Unternehmens. Eine besondere Rolle spielt dabei das Thema der Inklusion, das wir hier am Standort fest in unser Ausbildungsprogramm eingebunden haben. Wir sind davon überzeugt, dass in den jungen Menschen und deren Vielfältigkeit, die Zukunft für unser Werk liegt”, sagt Michael Hellmann, Standort- und Produktionsleiter Mercedes-Benz Vans Düsseldorf. „Jeder Mensch ist einzigartig und damit auch sein Potenzial und seine Fähigkeiten. Wir verstehen Vielfalt als Chance und setzen ganz bewusst auf die individuellen Stärken unserer Beschäftigten, die wir benötigen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.“

Menschen mit Beeinträchtigungen sind eine wichtige Zielgruppe der Fachkräfteoffensive Nordrhein-Westfalen. Denn Wirtschaft und Gesellschaft können es sich nicht länger leisten, dass Menschen mit ihren Potenzialen nur wegen ihrer Beeinträchtigung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ankommen. Das Land setzt sich nachdrücklich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen ein: Hier sind zum Beispiel das Bündnis für Beschäftigung und der Inklusionspreis des Landes in der Fachkategorie „Arbeit und Qualifizierung“ zu nennen.

Darüber hinaus fördert die Landesregierung mit rund 2,5 Millionen Euro Investitionsmaßnahmen in Inklusionsbetrieben im Rahmen des „Landesprogramms Integration unternehmen! – LIu!“.

Weitere zwei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) stellt das Land für die „Aktion 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in NRW“ zur Verfügung. Das Programm fördert betriebliche Ausbildung für junge Menschen mit Behinderungen, die auch in der Nachvermittlungsphase nicht erfolgreich in eine Ausbildung eingemündet sind. In 16 Jahren wurden im Rahmen der Aktion über 1.710 zusätzliche Ausbildungen in zirka 1.650 Unternehmen ermöglicht.

Weiterführende Infos: Integration in Ausbildung und Arbeit

Tarifverhandlungen: Ganz schön konfliktfreudig

Eine IW-Auswertung für die acht Branchen, die bislang verhandelt haben, zeigt: Die Summe der in Tarifverhandlungen genutzten Konflikthandlungen war im ersten Quartal 2023 höher als im Durchschnitt des Vorjahres (Grafik).

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wurden die Tarifverhandlungen deutlich konfliktreicher geführt als im Vorjahr. An der Tendenz dürfte auch der am Wochenende gefundene Kompromiss im öffentlichen Dienst wenig ändern.

Kaum haben sich Bund, Kommunen und Gewerkschaften in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf mehr Geld für die 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst geeinigt, streikt das Sicherheitspersonal am Flughafen Berlin Brandenburg. Erst drei Tage zuvor hatten Arbeitsniederlegungen bei der Deutschen Bahn zu bundesweiten Zugausfällen geführt. Und auch dies war nicht der erste Streik in diesem Frühjahr. Gefühlt gab es in den vergangenen Monaten jede Woche wegen Arbeitsniederlegungen größere Beeinträchtigungen. Aber ist das wirklich so?

Eine IW-Auswertung für die acht Branchen, die bislang verhandelt haben, zeigt: Die Summe der in Tarifverhandlungen genutzten Konflikthandlungen war im ersten Quartal 2023 höher als im Durchschnitt des Vorjahres (Grafik oben).

Mit 8,9 Punkten übertraf die Konfliktintensität zwischen Januar und März 2023 die des Vorjahres um das 1,7-Fache.

Am konfliktreichsten ging es mit einer Konfliktintensität von 28 Punkten im öffentlichen Dienst zu (Grafik). Hier gab es neben zwei Streikdrohungen nach jeder der drei Verhandlungsrunden Streikaufrufe mit entsprechenden Warnstreikwellen. Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen sorgte eine Schlichtung schließlich am vergangenen Wochenende für eine Einigung: Sie sieht steuer- und abgabenfreie Sonderzahlungen von insgesamt 3.000 Euro in mehreren Stufen vor sowie ein Lohnplus in Form eines Sockelbetrags von 200 Euro ab März 2024 mit anschließend 5,5 Prozent mehr Lohn. Die Vertragslaufzeit soll 24 Monate betragen.

Auch bei der Deutschen Post, in der Textilindustrie sowie in der Papierverarbeitenden Industrie haben sich die Parteien inzwischen geeinigt. Andernorts schwelen die Konflikte dagegen weiter: Noch im April werden die Verhandlungen im Einzelhandel, im Groß- und Außenhandel sowie in der Süßwarenindustrie aufgenommen. Aufgrund der hohen Lohnforderungen werden wohl auch diese Verhandlungen nicht konfliktfrei vonstattengehen.

Quelle: Institut der Deutschen Wirtschaft