Rheinische Post: Bauprojekte sind in Düsseldorf immer schwerer umsetzbar

Die Visionen in unserer Stadt sind schön, die Realität aber sieht anders aus: es wird immer weniger gebaut und immer mehr Büros stehen leer. Foto: duesseldorf.de

Bauprojekte in unserer Stadt sind immer schwieriger zu realisieren, hat die Rheinische Post herausgefunden. Reporter Alexander Esch sieht wenig Motivation und Engagement bei Investoren und Wohnungsbaugesellschaften. Dies läge an den hohen Baupreisen und an den daraus resultierenden hohen Mieten. Über diese Problematik berichtete unlängst auch unternehmerschaft.de. Dort heißt es unter anderem: „Eine Entlastung zeichnet sich kurzfristig nicht ab, denn die Zahl der Baugenehmigungen ist jüngst wieder gesunken. Sie belief sich 2020 nur noch auf 2.560. Parallel wird für die Baufertigstellungen ein Rückgang auf 1.800 Einheiten vermeldet, was der zweitniedrigste Wert der vergangenen sieben Jahre ist. Angebot und Nachfrage klaffen somit weiterhin auseinander und die Nachfrage kann nur in Ansätzen bedient werden.“

Diesen Trend kennt auch die Bauindustrie, die uns mitgeteilt hat: „Der Rückgang der Baugenehmigungen hält auch im Januar 2023 an: Die Zahl der genehmigten Wohnungen (Neu- und Umbau) ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 26 Prozent zurück.“

Alexander Esch erklärt diese Situation in der Rheinischen Post vom 19. April so: „Die zentralen Herausforderungen sind hohe Zinsen sowie weiter steigende Baukosten. Vor allem bezahlbare Mieten sind so kaum umsetzbar. Hinzu komme laut Stadt, dass Banken höhere Sicherheitsanforderungen stellten. Auswirkungen hat das auch generell auf den Immobilienmarkt.“ Dies wirkt sich auch auf den Düsseldorfer Büromarkt aus, der mit hohen Leerständen zu kämpfen hat. Grund: Immer mehr Menschen in unserer Stadt arbeiten mobil. Noch einmal Alexander Esch: „Auch der Büroflächenmarkt befinde sich im Wandel, was vor allem auf mehr Homeoffice zurückzuführen sei. Eine Prognose sei derzeit aus Sicht der Stadt schwer zu stellen. Allerdings sagt sie doch: „Gemäß jüngster Äußerungen von Geschäftspartnern wird auf eine (leichte) Entspannung nach den Sommerferien gehofft.“

Im Grunde genommen ist die Vision der Stadtplaner diese: mehr Wohnraum in der Stadt, namentlich in der Altstadt. Darüber berichtete vor einigen Tagen RP-Chefreporter Uwe-Jens Ruhnau im „Rheinpegel“-Podcast der Rheinischen Post. Die Wirklichkeit aber sieht anders aus: Die Lage verschärfe sich, aber Gegenmittel seien nicht in Sicht, so Alexander Esch.

Düsseldorfer METRO bringt pflanzliche Drinks auf den Markt

Ingo Thybussek, Bereichsleiter Eigenmarken bei METRO Deutschland

Das Düsseldorfer Großhandelsunternehmen bietet ab sofort unter der Eigenmarke METRO Chef neun Varianten an pflanzlichen Drinks an. Hafer-, Mandel-, Kokos-, Reis- oder Sojadrink – Getränke auf Basis von Nüssen, Hülsenfrüchten oder Getreide erweitern das breite Sortiment an veganen Produkten bei METRO Deutschland. Alle Varianten sind EU BIO zertifiziert und in ökologisch nachhaltiger Verpackung ab sofort erhältlich.

Wenn Gäste heutzutage einen Kaffee bestellen, erwarten sie inzwischen oft mehr als nur die Auswahl zwischen schwarz oder mit herkömmlicher Kuhmilch. Daher bieten auch immer mehr Cafés, Bars, Restaurants oder aber auch Bäcker und Büro-Kantinen eine Auswahl an Heiß- und Kaltgetränken mit Hafer-, Mandel-, Kokos-, Reis- oder Sojagetränken an. „Ziel war es, mit genau dieser Sortimentsauswahl eine große Bandbreite des Bedarfs von Gastrobetreibenden abzudecken“, sagte Ingo Thybussek, Bereichsleiter Eigenmarken bei METRO Deutschland. Dabei wurde auch bedacht, dass vor allem eine gute Schaumleistung bei der Barista-Edition der pflanzlichen Drinks erzielt wird, um beispielsweise den Hafer-Cappuccino im Café besonders abzurunden.

„Unser Anspruch an die neuen pflanzlichen Drinks METRO Chef war von Beginn der Produktentwicklung an, ein Produkt zu entwickeln, das den hohen Ansprüchen der Profikundschaft gerecht wird und das für den Einsatz in der Gastronomie sehr gut geeignet ist. Es sollte zudem qualitativ auch in Sachen Nachhaltigkeit einen Mehrwert bieten“, erklärt Ingo Thybussek.

Ohne Zuckerzusatz und nachhaltig verpackt

Neben der besonderen Eignung für den Barista-Bedarf, war es bei der Produktentwicklung ebenfalls wichtig, dass alle pflanzlichen Drinks von METRO Chef ohne Zusatz von Zucker auskommen und dazu noch auf Grund ihrer verarbeiteten Zutaten aus kontrolliert ökologischem Landbau ein EU Bio-Siegel tragen. Die neuen Getränke schmecken dabei von Natur aus bereits leicht süßlich und haben eine milchige Färbung, die beispielsweise im Kaffee oder Müsli für eine gewohnte Optik sorgen. Nicht nur die Zutaten der pflanzlichen Drinks sind nach besonderem Standard ausgewählt worden, auch die Verpackung wurde aus 80% nachwachsenden Rohstoffen, wie Holz und Zuckerrohr, hergestellt.

METRO Chef Veggie Bio Hafergetränk und METRO Chef Veggie Bio Hafergetränk Barista-Edition

Auf einer Basis von 12% Haferanteil, bzw. 14% bei der Barista-Edition, hat das METRO Chef Veggie Bio Hafergetränk ein angenehm mildes Aroma, das die natürliche Süße des Hafers bestimmt und ohne zusätzlichen Zucker auskommt. Auch wenn das Getränk pflanzlichen Ursprungs ist, erinnert der pflanzliche Drink mit milchig beiger Färbung, cremiger Textur und mit ähnlicher Konsistenz, an herkömmliche Kuhmilch.

METRO Chef Veggie Bio Sojagetränk und METRO Chef Veggie Bio Sojagetränk Barista-Edition

Mit mildem Aroma und auf Basis von 8,5% Soja (Barista-Edition enthält 9,5% Sojaanteil), hat das METRO Chef Veggie Bio Sojagetränk alle Vorzüge, die für eine Alternative zu bspw. Kuhmilch wünschenswert sind. Von einer cremigen Konsistenz, über eine leicht vanillige Färbung, bis hin zum sanften Geschmack, macht sich der das Sojagetränk optimal im Kaffee oder Tee, oder zum Beispiel auch bei der Zubereitung von Süßspeisen, die sonst bspw. mit Kuhmilch angefertigt würden.

METRO Chef Veggie Bio Mandelgetränk und METRO Chef Veggie Bio Mandelgetränk Barista-Edition

Das auf Basis von Mandeln hergestellten Getränk gilt im allgemeinen als Fitness-Booster und ist als natürliche Quelle von Kalzium und Vitamin D besonders bei gesundheitsbewussten Verbrauchern beliebt. Mit einem Mandelanteil von 2,8% bzw. 2,5% bei der Barista-Edition, ist das Mandelgetränk eine gesunde Alternative zu bspw. Kuhmilch für Fitness-Motivierte. Damit eignet sich der Drink unter anderem besonders gut als Basisflüssigkeit für die Zubereitung von beispielsweise Fitness-Shakes und cremigen Smoothies.

METRO Chef Veggie Bio Kokosnussgetränk und METRO Chef Veggie Bio Kokosnussgetränk Barista-Edition

Das Kokosaroma kommt vor allem in besonderen Kaffeevariationen oder im Smoothie mit Südfrüchten gut zur Geltung. Mit einem Kokosmilchanteil von 5,3% (Barista-Edition enthält ebenfalls 5,3% Kokosmilchanteil) und einer milchig-weißen Färbung, ist der Geschmack von Natur aus leicht süßlich, sodass das Kokosgetränk ohne Zuckerzusatz auskommt.

METRO Chef Veggie Bio Reisgetränk

Auf der Basis von 13% Reisanteil ist das Reisgetränk milchähnlich und hat eine weiße Färbung. Die natürliche Reissüße und das feine, frische Reisaroma passt du unterschiedlichen Speisen und Getränken und kann sowohl warm als auch kalt zum Einsatz kommen.

Menschzentrierte Industrie 4.0-Systeme im Mittelpunkt – Neuauflage der Normungsroadmap Industrie 4.0 anlässlich der Hannover Messe 2023 präsentiert

Auch bei der HANNOVER MESSE 2023 ein Thema: Die Arbeit des Menschen im Rahmen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.

Vom 17. bis 21. April 2023 rückt die HANNOVER MESSE das Thema „KI in der Fertigung“ in den Fokus. Mit dabei auch viele Unternehmen und Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Düsseldorf. Neben der Optimierung von Prozessen setzen Aussteller auch auf KI in der Simulation, im Testing und in der Produktentwicklung. Generative KI wird auch die Industrie erobern. Die Messe bietet deshalb spezielle Guided Tours, ein eigenes Diskussionsformat und viele Aussteller, die KI-Tools und Use Cases zeigen – von der Robotik bis zur Produktionszelle.

Die Arbeit des Menschen hat in der Industrie eine große Bedeutung. Dies ist auch in der Industrie 4.0 der Fall. Arbeit und erforderliche Kompetenzen verändern sich dabei und nutzen die vielfältigen Möglichkeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. „Sie ermöglichen es, Arbeitssysteme immer mehr an die Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie das Leistungsvermögen des Menschen anzupassen und ihn so in seiner Tätigkeit unterstützen. Die Normungsroadmap enthält dazu entsprechende Handlungsempfehlungen,“ so Dr. Tim Jeske, wissenschaftlicher Experte des Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft und Co-Autor der Normungsroadmap. Kostenloser Download:https://www.dke.de/resource/blob/2244320/7954fb1eaf7265134b94f58e9fc919ff/deutsche-normungs-roadmap-industrie-4-0-version-5-data.pdf

Die neue Auflage der Normungsroadmap ist in Deutsch und Englisch verfügbar und wird am 18.04.2023 anlässlich der Hannover Messe vorgestellt und an Bundeswirtschaftsminister Habeck übergeben.

Dr. Tim Jeske hat das Thema „Menschzentrierte Industrie 4.0-Systeme“ gemeinsam mit Experten aus Verbänden und vielen weiteren Institutionen bearbeitet; dabei wurde es mit den verschiedenen Aspekten der Industrie 4.0 verzahnt. Dementsprechend wird im Vorwort von Prof. Wegener resümiert, dass „der Mensch, sein Wissen und seine Bedürfnisse bei der Erstellung der Normungsroadmap Industrie 4.0 im Mittelpunkt“ standen.

Die wichtigsten Aspekte rund um „Menschzentrierte Industrie 4.0-Systeme“:

  • Eine menschengerechte Gestaltung fördert Funktionalität, Zuverlässigkeit und Produktivität und vor allem die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten
  • Die komplexe, betriebliche Realität erfordert eine systematische Darstellung und Analyse der Interaktionen von Mensch und Technik.
  • Die etablierten Kriterien menschengerechter Arbeit eignen sich hier als Bewertungsmaßstab.
  • Aspekte von Industrie 4.0-Arbeitssystemen wie neuartige Schnittstellen und Interaktionen, technische Flexibilität und Komplexität erfordern spezifische Erneuerungen und Erweiterungen in der Normung zur Ergonomie.

HANNOVER MESSE 2023
Fotos: Deutsche Messe AG

Rheinmetall gewinnt Erstauftrag im Bereich E-Mobilität

Foto: www.rheinmetall.com

Unser Mitgliedsunternehmen  Rheinmetall hat über seine Division Materials and Trade einen Erstauftrag eines chinesischen Start-up-Unternehmens über die Fertigung von Dreiecksträgern zur Abstützung der Federbeinaufnahmen und dazugehörigen Montageplatten verbucht. Der Lieferumfang beläuft sich auf ca. 600.000 Sets. Der Auftragswert liegt im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich.

Die Sets, die von der Business Unit Castings hergestellt werden, bestehen aus einem Dreiecksträger und vier Montageplatten. Mit dem Gewinn der Ausschreibung konnte sich das Unternehmen gegen globale Wettbewerber durchsetzen. Die Produktion erfolgt ab dem Jahr 2024. Die Bauteile werden im Druckgussverfahren hergestellt und erfahren eine spezielle Wärmebehandlung. Auftraggeber ist das chinesische Unternehmen Xiaomi, das bisher für die Produktion von Smartphones bekannt ist, nun aber mit dem Xiaomi MS11 erstmals in den attraktiven Markt für Elektrofahrzeuge eintritt.

Rheinmetall unterstreicht mit dem Gewinn des Auftrags seine Expertise als zuverlässiger Partner im globalen Fahrzeugbau, auf den renommierte wie auch neue Player im Markt der E-Mobilität vertrauen.

Die Business Unit Castings gehört zur Konzerndivision Materials and Trade und zählt zu den weltweit führenden Herstellern und renommierten Partnern bei der Entwicklung von Systemkomponenten für den Grundmotor. Das Produktportfolio umfasst Zylinderkurbelgehäuse, Strukturbauteile, Getriebeteile und Komponenten im Bereich E-Mobility. Das Angebot umfasst die Gusstechniken Druck-, Nieder¬druck-, Sand- und Kokillenguss sowie Zusatzleistungen wie die Fertigbearbeitung, aber auch Oberflächenbeschichtung und Montage.

Mit jedem Auftrag über Komponenten und Systeme zur modernen und umweltschonenden Mobilität gelingt es Rheinmetall, die Transformation der Industrie hin zur kompletten E-Mobilität weiter erfolgreich zu voranzutreiben.

Die Business Unit Castings ist ein globales Joint Venture zwischen Rheinmetall und HUAYU Automotive Systems Co., Ltd. (HASCO), einer Tochtergesellschaft der chinesischen SAIC-Gruppe. Castings besteht aus den beiden großen Unternehmen KS HUAYU AluTech GmbH in Europa und HASCO KSPG Nonferrous Components (Shanghai) Co., Ltd. (KPSNC) in China. Rheinmetall und SAIC halten jeweils 50 Prozent der Anteile an dem Joint Venture.

Vodafone in Düsseldorf: Mittelfristig soll die gesamte Stadt an das 5G+-Netz angebunden werden

Foto: Vodafone

Unser Mitgliedsunternehmen Vodafone aus Heerdt hat in unserer Stadt neue Mobilfunkstationen mit 5G-Technologie aufgestellt. Meilenstein im Infrastruktur-Projekt „5G für die Stadt Düsseldorf“: Vodafone hat in Düsseldorf auf der Ernst-Derra-Straße, Blücherstraße, Grünstraße, Bastionstraße, Friedrich-Ebert-Straße und Wettinerstraße sechs Mobilfunkstationen mit der neuen Technologie 5G+ in Betrieb genommen.

Mit der Eröffnung dieser mobilen Datenautobahn hat Vodafone zugleich die nächste Ausbaustufe für sein Mobilfunknetz in Düsseldorf gestartet. Bis Mitte 2024 wird Vodafone insgesamt 117 weitere Mobilfunk-Bauprojekte in Düsseldorf realisieren, um Funklöcher zu schließen, das bestehende Netz zu verstärken und darüber hinaus das 5G+-Netz in die Stadt zu bringen. Hintergrund der Ausbaumaßnahmen ist eine positive Entwicklung: Der mobile Datenverkehr in Städten wächst rasant – mit einer jährlichen Steigerungsrate von aktuell rund 28 Prozent. Die Menschen surfen also immer stärker im mobilen Internet – etwa um soziale Medien zu nutzen, Videos in HD-Qualität anzuschauen, Events aus Kultur und Sport (z.B. Fußball-Bundesliga und Champions League) im Live-Stream zu verfolgen oder sich in Nachrichtenportalen von Zeitungen und anderen Medien zu informieren. Dieser starken Nachfrage der Bevölkerung tragen wir mit unseren Investitionen in den weiteren Netzausbau Rechnung.

Ziel der Vodafone-Ausbauoffensive ist es, das bestehende Mobilfunknetz weiter zu verstärken und zudem bis 2025 möglichst die gesamte Bevölkerung auch an das 5G-Netz und 5G+-Netz anzubinden. Dabei wird Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine Antennen für 5G und 5G+, wo immer es möglich ist, an den bestehenden 302 Mobilfunk-Standorten in Düsseldorf in Betrieb nehmen. Die bereits bestehenden Mobilfunkstationen werden also nach und nach aufgewertet, indem dort zusätzlich 5G- und 5G+Technologie installiert wird – zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern. Dieses geschieht Station für Station im Laufe der nächsten Jahre. Aktuell sind bereits 194 Standorte in Düsseldorf mit 5G-Technologie ausgestattet – und die ersten 120 Standorte haben sogar bereits 5G+ an Bord. Bis Mitte 2024 sollen weitere 93 5G-Bauprojekte in der Stadt realisiert werden – darunter 66 neue 5G-Stationen. Konkret wird Vodafone in den nächsten Monaten 14 bestehende Standorte zu 5G-Stationen aufwerten, indem dort erstmals 5G-Technologie installiert wird. Darüber hinaus erhalten 13 vorhandene Breitband-Stationen zusätzliche Antennen, um die Kapazitäten im Einzugsgebiet der jeweiligen Stationen weiter zu erhöhen.

Die Vorteile von 5G

5G ist eine mobile Breitband-Technologie, die ähnlich wie die bestehende Mobilfunk-Generation LTE (=4G) funktioniert – das allerdings mit noch höherer Geschwindigkeit bei der Datenübertragung: Die Kunden können im Internet surfen und mobile Breitband-Datendienste nutzen. Das ist für Privatleute ein Stück Lebensqualität und auch für die heimische Wirtschaft ein wichtiger Faktor.

Das Potenzial von 5G+

5G kann darüber hinaus eine Netzrevolution werden, die für zahlreiche Branchen und Industrien neue Produkte mit sich bringt und unseren Alltag in vielen Bereichen lebenswerter macht. Denn mit 5G+ kommen wir perspektivisch in der Echtzeit an. Diese erst macht beispielsweise vernetzte Fahrzeuge möglich. Denn nur verzögerungsfreie Informationen ermöglichen eine Welt ohne Ampeln, Staus und Verkehrstote. Genauso auch bei der Telemedizin. Mit 5G werden Dienste entstehen, die wir uns jetzt noch nicht ausmalen können – neben Automobilindustrie, Straßenverkehr und Gesundheitswesen auch in Bereichen wie Land- und Forstwirtschaft, Bildung, Maschinenindustrie, Logistik, Schifffahrt und in vielen weiteren Branchen.

Der weitere Mobilfunkausbau in der Stadt Düsseldorf

Parallel zum Aufbau des 5G-Netzes und 5G+-Netzes baut Vodafone auch sein bestehendes Mobilfunknetz in Düsseldorf weiter aus. Aktuell sind 99,9 Prozent der Bevölkerung an das Vodafone-Mobilfunknetz angeschlossen und 99,9 Prozent der Bevölkerung können das mobile Breitbandnetz LTE für mobile Datendienste nutzen. Bis Mitte 2024 wird Vodafone nicht nur das neue 5G-Netz weiter ausbauen (siehe oben), sondern auch acht Bauprojekte im Mobilfunk-Bestandsnetz umsetzen, um Funklöcher zu schließen sowie die Breitband-Kapazitäten und Geschwindigkeiten zu steigern.

Vodafone Deutschland | Wer wir sind

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Krisenzeiten am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunk-Netz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, nahezu 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit und versorgt damit zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 65 Millionen Menschen. Bis 2025 will Vodafone das besonders reaktionsschnelle 5G+ für 90 Prozent der Bevölkerung ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 330 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 21 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 155 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Foto: Vodafone

Viele Unternehmen sind im Bereich Fachkräftesicherung kreativ: mit dem Dienst-Bike zur Arbeit, das Kind in der Betriebs-KiTa untergebracht, Vollverpflegung am Arbeitsplatz und auch im Haushalt steht Unterstützung bereit

Das ist das Ergebnis der ifaa-Studie aus dem Jahr 2020. „Doch unsere Untersuchung zeigte auch, dass dies nicht die einzigen Benefits von Unternehmen für ihre Beschäftigten sind,“ so Amelia Gahmann, wissenschaftliche Expertin des Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Eine neu angelegte Studie möchte herausfinden, wo die Reise in Zukunft hingeht. https://www.arbeitswissenschaft.net/verguetungsstudie-2023

Mit dem Dienst-Bike zur Arbeit, das Kind in der Betriebs-KiTa untergebracht, Vollverpflegung am Arbeitsplatz und auch im Haushalt steht Unterstützung bereit – viele Betriebe sind kreativ in ihrem Angebot. Die aktuell neu aufgelegte Befragung hat das Ziel, die beliebtesten und weit verbreiteten Maßnahmen zusammenzutragen. Sie soll den Betrieben einen Benchmark und eine Hilfestellung bei der Konzeption ihres eigenen Angebots bieten.

Die gesamte Befragung ist durch einfaches Ankreuzen ausfüllbar und dauert ca. 20 Minuten. Der Befragungszeitraum läuft bis Ende Mai 2023. Die Auswertung erfolgt im Herbst dieses Jahres und bietet Ihnen einen Vergleich zu anderen Unternehmen Ihrer Branche.

Über den nachfolgenden Link gelangen Sie zu der Umfrage: https://www.arbeitswissenschaft.net/verguetungsstudie-2023

Düsseldorf will nicht still stehen – Städteplaner denken auch an mehr Wohnraum – Arbeitsplätze wollen gesichert werden – brach liegende Industrie- und Gewerbestandorte werden umgenutzt

Foto: duesseldorf.de

Städteplaner haben keinen leichten Job. Nicht in Düsseldorf. Unsere Stadt ist eine Stadt, die in den nächsten 25 Jahren weiter wachsen soll. Mehr Unternehmen, mehr Arbeitsplätze, mehr Menschen. Das bedeutet auch mehr Bildung, aber: das soll heute nicht unser Thema sein, sondern: wir brauchen auch mehr bezahlbaren Wohnraum. Aber, wie soll das gehen? Heute stehen die Zeichen auf Sturm, was meint: wenige Wohnungen stehen uns zur Verfügung, Preise steigen deutlich an, Familien können sich ein Leben eher in den angrenzenden Städten leisten (wenn überhaupt, denn auch dort wird Wohnraum knapp und die Preise steigen). RP-Chefreporter Jens-Uwe Ruhnau hat erfahren, dass langfristig in der Altstadt bezahlbarer Wohnraum entstehen soll. Zunächst bleibt dies eine Vision, aber eine „nette Vision“. Wir von unternehmerschaft.de fassen den aktuellen Stand der Diskussion nachfolgend zusammen.

Die Hoffnung der Stadtplaner wird auf duesseldorf.de nahezu euphorisch beschrieben: „Düsseldorf steht nicht still: Neue Wohngebiete entstehen, Arbeitsplätze wollen gesichert werden, brach liegende Industrie- oder Gewerbestandorte werden umgenutzt. Durch oftmals durchgeführte qualitätssichernde Verfahren soll dabei die Qualität des Düsseldorfer Städtebaus erhalten und weiterentwickelt werden.“ Das hört sich gut an, aber die Realität sieht zumindest noch anders aus.

Obwohl die Stadt Düsseldorf mit ihrem Handlungskonzept für den Wohnungsmarkt und der im April 2022 aktualisierten Quotierungsregel den Spielraum von Investoren stärker flankiert und Anleger darüber hinaus mit Unsicherheitsfaktoren wie der weiteren Entwicklung von Zinsen und Baupreisen sowie der ESG-Taxonomie umgehen müssen, wird die Nachfrage nach Zinshäusern im Marktgebiet hoch bleiben. Düsseldorf ist und bleibt ein starker Wirtschaftsstandort mit einer hervorragenden Lebensqualität.

Düsseldorf konnte sich in den vergangenen Jahren auch in internationalen Rankings beim Thema Lebensqualität sehen lassen. So haben z. B. die Financial Times wie auch Mercer die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt in ihren zuletzt veröffentlichten City Rankings unter den Top 10 geführt. Es ist daher kaum überraschend, dass die Einwohnerzahl seit 2014 um rund 4 % gestiegen ist. Sie beläuft sich aktuell auf etwa 621.000 Personen.

Im Windschatten der langjährig positiven Bevölkerungsentwicklung und der damit verbundenen dynamischen Nachfrage nach Wohnraum hat die Angebotsseite reagiert. Der Wohnungsbestand ist seit 2014 entsprechend ebenfalls um 4 % gestiegen. Dennoch: Der Angebotsmangel bleibt. Die Zahl der Haushalte steigt rechnerisch jährlich seit 2014 im Durchschnitt um rund 3.000, entsprechend summiert sich das Plus zwischen 2014 und 2020 auf 21.000 zusätzliche Haushalte. Dem stehen nur 13.000 fertiggestellte Wohneinheiten im gleichen Zeitraum gegenüber.

Eine Entlastung zeichnet sich kurzfristig nicht ab, denn die Zahl der Baugenehmigungen ist jüngst wieder gesunken. Sie belief sich 2020 nur noch auf 2.560. Parallel wird für die Baufertigstellungen ein Rückgang auf 1.800 Einheiten vermeldet, was der zweitniedrigste Wert der vergangenen sieben Jahre ist. Angebot und Nachfrage klaffen somit weiterhin auseinander und die Nachfrage kann nur in Ansätzen bedient werden.

 

Foto: BNP

MARKT FÜR MIETWOHNUNGEN

Altstadt/Carlstadt am dynamischsten

In den vergangenen Jahren sanken zunächst die Mietpreise etwas. Dies lag daran, da dass eigene Häuschen im Vordergrund statt. Auch wegen Corona gab es weniger Zuzug und in diesem Zusammenhang sanken auch die Preise etwas in Düsseldorf. Mittlerweile können sich „Bauen“ und ein eigenes Häuschen weniger Menschen leisten. Zusätzlich gewinnt die Wachstumsdynamik in Düsseldorf wieder an Fahrt mit der Folge: die Mietpreise ziehen deutlich an. Hier wurden jüngst 12,60 €/m² aufgerufen (+26 % seit 2014), in den guten Lagen 11,60 €/m² (+29 %) und in den einfachen Lagen notieren die Angebotsmieten bei 10,00 €/m² (+25 %).

Die relativ geringe Mietpreisspanne zwischen einfachen und sehr guten Lagen unterstreicht die im gesamten Marktgebiet registrierte starke Nachfrage nach Wohnraum. Es sind nicht nur die Top-Lagen Oberkassel, Golzheim und Düsseltal, die hoch im Kurs stehen, vielmehr sind es auch die Randlagen inklusive Peripherie und Speckgürtel, die bei Wohnungssuchenden zunehmend gefragt sind.

Im Mittel werden aktuell die höchsten Mieten in der Düsseldorfer Altstadt/Carlstadt mit 16,05 €/m² aufgerufen. Aber auch linksrheinische Stadtteile wie Oberkassel (14,90 €/m²) und Niederkassel (12,75 €/m²) erreichen ein hohes Niveau. Und dennoch wollen die Stadtplaner hier langfristig Wohnraum, hoffentlich bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen. Jens-Uwe Ruhnau schreibt dazu in der RP: Neue Projekte sollen grundsätzlich Wohnen und Arbeiten mischen, hinzu kommen Gemeinschaftsnutzungen und Gastronomie. Neubauprojekte sollen kleinteilige Dienstleistungs- und Gewerbeflächen anbieten, am besten im Erdgeschoss. Im Gegenzug sollen die Investoren den öffentlichen Raum ihres Umfelds positiv mit gestalten.

Die Ziele der Stadtplaner sind klar: Sie wollen auf der einen Seite mehr Wohnraum schaffen. Auf der anderen Seite aber auch mehr Sicherheit in der Altstadt, mehr Lebendigkeit. Aber, wieviel Realität steckt eigentlich in dieser Idee? Da formuliert Jens-Uwe Ruhnau eher vorsichtiger: Sollte ein Investor aufgrund der guten Förderkonditionen sozial geförderte Wohnungen errichten wollen, begrüße die Stadt dies sehr. Sie betont, dass eine zusätzliche Durchmischung mit Wohnnutzung zudem das Sicherheitsgefühl fördere. Auch könne eine weitere Mischung mit kulturellen Nutzungen wie Atelierräumen dazu einen Beitrag leisten, schreibt er heute in der Zeitung. Ähnlich drückt er sich im Rheinpegel-Podcast aus.

Im Augenblick sieht die Lage allerdings ganz anders aus. Während es die Menschen eher in die Randgebiete der Stadt bzw. in den Kreis Mettmann und den Rhein-Kreis Neuss zieht, steigen die Mietpreise, wie oben beschrieben, weiterhin deutlich an.  Auch für Düsseldorf gilt in diesen bewegten Zeiten: Eigentumswohnungen sind für viele Privatanleger wertvolles Betongold. Dem Chronisten wurde gestern diese Wohnung angeboten: 3 Zimmer, 75qm, 650.000 EUR.

Das Interesse, Wohnungen zur Eigennutzung oder als Anlageprodukt zu erwerben, ist im Jahr 2021 noch einmal gestiegen und die Kaufpreisentwicklung hat erneut an Dynamik gewonnen. Im Mittel wird für die Angebotspreise im Marktgebiet im Bestand gegenüber 2020 ein Plus von gut 15 % auf aktuell rund 4.490 €/m² registriert. Düsseldorf reiht sich damit in punkto Preisanstieg hinter Hamburg und Köln (jeweils +16 %) an der Spitze des bundesweiten Feldes ein.

Quellen: eigene Gespräche, RP, BNP, duesseldorf.de

Foto: duesseldorf.de

Die Zukunft der Wirtschaft ist digital

Umweltschonend und effizient soll die Wirtschaft künftig in Deutschland und Europa sein. Ein Ausbau der Digitalisierung ist dazu unerlässlich. Die Unternehmen sehen den Bedarf, allerdings fehlt es ihnen oft an geeignetem Personal. Und die Fachkräftelücke in den Digitalberufen wird größer.

Die EU und damit auch Deutschland arbeiten daran, ihre Wirtschaft von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien umzustellen. Dekarbonisierung lautet das Stichwort. So will Europa zum einen das Klima schützen und zum anderen die eigene Industrie unabhängig von Öl- und Gasimporten machen.

Der Wandel erfordert eine stärkere digitale Vernetzung verschiedener Sektoren, denn der Strom wird dann nicht mehr leicht steuerbar in Kraftwerken produziert, sondern dezentral und abhängig von den äußeren Bedingungen. Da die Netze aber keine Speicherkapazität besitzen, braucht es eine gezielte Einspeisung. Die Koordination dieser zunehmend komplexen Aufgabe übernehmen digitale Informations- und Kommunikationstechnologien.

Aber auch jenseits des Stromsektors wird die Digitalisierung die Wirtschaft beeinflussen, etwa durch die smarte und teilweise automatisierte Steuerung von Logistik- und Materialströmen.

Ein weiterer Faktor, der bisher noch nicht so stark im Fokus der Firmen steht, ist die Ressourceneffizienz. Eine Befragung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Jahr 2020 hat ergeben, dass die Unternehmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad erfolgreicher darin sind, Material zu sparen.

Digital-Fachkräfte und IT-Experten fehlen

So weit, so gut. Doch in mehr als jedem zweiten Industrieunternehmen mangelt es an digitalem Know-how. Die unternehmensnahen Dienstleister sind besser aufgestellt, aber auch hier fehlen in 38 Prozent der Fälle Expertise und Fachpersonal. Die Botschaft ist klar: Deutschland braucht mehr Digital-Fachkräfte und IT-Experten.

Im Jahr 2022 gab es in Deutschland in den Digitalisierungsberufen gut 97.000 offene Stellen ohne passend qualifizierte Arbeitslose.

Den größten Bedarf in den kommenden fünf Jahren – ausgehend vom Befragungszeitpunkt 2020 –, um klimafreundliche Technologien und Produkte zu entwickeln, sieht die Berufsgruppe Energie, Wasserversorgung, Entsorgung. Fast sechs von zehn Unternehmen benötigen hier mehr IT-Experten. Es folgen die unternehmensnahen Dienstleister mit knapp 40 Prozent. Mehr als jeder dritte Betrieb in Maschinenbau, Elektroindustrie und Fahrzeugbau braucht ebenfalls zusätzliches hochqualifiziertes IT-Personal.

Insgesamt steigt in rund 40 Prozent der Unternehmen der Bedarf an Experten für digitale Themen leicht oder sogar stark. Gefragt sind etwa Programmierer, KI-Experten oder Data-Analysten.

In der Breite erwarten die Betriebe allerdings einen stärkeren Bedarf an Mitarbeitern mit digitalen Anwender- und Grundkenntnissen (Grafik):

Mehr als jedes zweite Unternehmen in Deutschland gibt an, bis 2025 mehr Beschäftigte mit digitalen Anwenderkenntnissen zu benötigen.

In den Schulen ansetzen

Angesichts des wachsenden Bedarfs an IT-Fachkräften und IT-Experten und der immer größeren Fachkräftelücke gilt es dringend gegenzusteuern.

Zum einen muss das in den Schulen geschehen. Sie brauchen zunächst die passende Hardware und vor allem Internetzugang. Im Jahr 2018 hatten nur 26 Prozent der Achtklässler in Deutschland WLAN an ihrer Schule, in Dänemark lag die Quote damals schon bei 100 Prozent.

Auch die Lehrkräfte sollten ihre digitalen Kompetenzen durch Fortbildungen verbessern. Zudem müssen digitale Inhalte den Weg in die Lehrpläne finden – verbunden mit einem Feedbackmechanismus, um die Pläne an den Lernalltag anpassen zu können.

Mehr Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern und die Digitalisierung der Berufsausbildung zu verbessern, sind weitere Aufgaben für das Bildungssystem.

Darüber hinaus sollte der Staat verstärkt Hürden für ausländische IT-Fachkräfte und -Experten abbauen, um den Arbeitsort Deutschland für sie attraktiver zu machen.

Quelle: IW Köln

Lesen Sie dazu auch: Frauenmangel in Digitalisierungsberufen

Köln und Düsseldorf zogen 2021 die meisten Berufspendler an

Im Jahr 2021 sind 4,8 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen über die Grenzen ihres Wohnortes zur Arbeit gependelt. Aus Anlass der bevorstehenden Einführung des Deutschland-Tickets im Mai 2023 teilt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mit, dass die Stadt Köln der stärkste Einpendelknoten in NRW ist: Mit 346 086 Pendelnden zog Köln die meisten Beschäftigten an. Düsseldorf lag mit 319 747 auf Platz zwei der nordrhein-westfälischen Einpendler-Städte. Essen hatte mit 157 637 die dritthöchste Einpendelzahl des Landes. Zu einer Tätigkeit in Düsseldorf pendelten 319 747 Personen aus dem Umland. Die meisten kamen aus Duisburg (20 861; 6,5 Prozent), Neuss (18 234; 5,7 Prozent) und Köln (15 295; 4,8 Prozent). Nach Essen (157 637 Einpendelnde) pendelten die meisten Beschäftigten aus Gelsenkirchen (13 478; 8,6 Prozent), Bochum (13 455; 8,5 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (12 897; 8,2 Prozent) ein. Quelle: IT NRW

Marianne Heiß verlässt den Chefinnen-Sessel der Düsseldorfer Agentur BBDO – Nachfolger wird Christian Rätsch

Die BBDO- Chefin Marianne Heiß (Fotoquelle Wikipedia) gibt Ende April ihren Job bei der Düsseldorfer Kommunikationsagentur auf.  Frau Heiß hatte und hat ihren Lebensmittelpunkt in Wien und war auch deshalb in unserer Stadt nicht sonderlich bekannt. Seit 1996 war Heiß in unterschiedlichen Positionen bei BBDO tätig. Sie bleibt Aufsichts­rätin bei VW, Audi und Porsche. Ihr Nachfolger wird Christian Rätsch, meldet die Rheinische Post heute. Rätsch hatte bereits Ende 2022 seinen Chefsessel bei Saatchi & Saatchi verlassen, um „eine neue Aufgabe“ zu übernehmen.