Klimaneutralität bis zum Jahr 2035: Rheinmetall trägt mit Photovoltaik zur Reduzierung von klimaschädlichen CO2-Emissionen bei

Die Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf

Der Technologiekonzern Rheinmetall ist einen weiteren Schritt auf dem Weg zur geplanten CO2-Neutralität im Jahr 2035 gegangen. Dank des Engagements des Konzerns und mit Unterstützung der lokalen Behörden konnte im Sommer dieses Jahres am Standort der Konzerntochter Pierburg SA in Abadanio, Spanien eine großflächige Solaranlage auf den Dächern der Werkshallen installiert werden.

Insgesamt 1.635 Solarmodule, die auf den Dachflächen verbaut wurden, erzeugen nun seit kurzem Solarstrom. Gerechnet wird mit einem jährlich erzeugten Volumen von rund 730.000 kWh. Durch diese nachhaltig erzeugte Energie können klimaschädliche CO2-Emissionen in Höhe von 175 Tonnen pro Jahr eingespart werden, so Berechnungen des Unternehmens.

Seit mittlerweile bereits zwölf Jahren arbeitet das Unternehmen in Spanien intensiv an einem langfristigen Aktionsplan zur Reduzierung klimaschädlicher Emissionen, nachdem im Jahr 2009 ein erstes Energieaudit durchgeführt worden war. Seither ist es angestrebtes Ziel, ein auch unter Gesichtspunkten des Umweltschutzes und der Emissionsreduzierung effizienter Produktionsstandort zu werden. So gelang über die jetzige Installation hinaus mit der Implementierung verschiedener Maßnahmen im Laufe der Jahre die Effizienzsteigerung in puncto Nachhaltigkeit auch in weiteren industriellen Prozessen. Zu nennen sind hier insbesondere die Einführung eines geothermischen Austauschsystems, einer Isolierung von Rohrleitungen, automatischen Steuerungssystemen für Heizlüfter, automatischen Druckluftregelungssystemen sowie von Druckluftsystemen zur Leckerkennung, der LED-Technologie und von intelligenten Beleuchtungssystemen (KNX) sowie einer Kühlmittelfilterung und Brikettierungssystemen.

Im Verlauf dieser Jahre wurde der Standort von verschiedenen Einrichtungen und staatlichen Stellen für sein Engagement und die kontinuierlich erfolgreich durchgeführten Optimierungsmaßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen ausgezeichnet. Im Jahr 2014 erhielt Pierburg in Spanien eine besondere Anerkennung der Energieabteilung der baskischen Regierung, im darauffolgenden Jahr wurde das Energiemanagementsystem im Rahmen der EFQM-Auszeichnung als gute Praxis anerkannt und im Jahr 2016 erhielt der Standort eine besondere Anerkennung durch den CEBEC, den Verband der wichtigsten Unternehmen in Bizkaia.

Wir werden noch einige Zeit mit hohen Inflationsraten leben müssen, sagt Ulrike Neyer, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität


Foto: HHU

Die Inflationsraten in der Eurozone sind so hoch wie noch nie. Deshalb hat die Europäische Zentralbank (EZB) begonnen, den Leitzins zu erhöhen. Gleichwohl werden wir noch einige Zeit mit hohen Inflationsraten leben müssen, sagt Ulrike Neyer, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Die extrem hohen Inflationsraten in der Eurozone sind vornehmlich dem Mangel geschuldet: an Gas und anderen Energieträgern, an Vorprodukten aufgrund gestörter Lieferketten und nicht zuletzt an Fachkräften, die vor allem in Deutschland fehlen. Da kann die Europäische Zentralbank mit einem höheren Leitzins doch nur wenig ausrichten, oder?

Die Erhöhung des Leitzinses bringt in puncto Inflationsbekämpfung schon etwas, sie wirkt allerdings erst mittelfristig. Kurzfristig kann die EZB die Inflationsrate nicht nach unten drücken. Wir müssen also davon ausgehen, dass die Inflationsrate in den nächsten Monaten noch relativ hoch bleibt.

Wenn sich die Energiepreise stabilisieren, wird die Inflationsrate im kommenden Jahr wieder sinken.

Das liegt auch daran, dass wir für die Berechnung der Inflationsrate aktuell Preise vergleichen mit Preisen von vor einem Jahr, als die Energiepreise noch relativ niedrig waren. Da die Energiepreise aller Wahrscheinlichkeit nach nicht massiv sinken werden, werden sich die Preise im Zwölfmonatsvergleich erst im kommenden Jahr wieder annähern – und dann wird auch die Inflation gebremst. Entscheidend ist also, wie sich die Energiepreise entwickeln: Stabilisieren sie sich, wird die Inflationsrate wieder sinken.

Was hält die EZB davon ab, den Leitzins einfach auf 10 Prozent zu erhöhen?

Die Europäische Zentralbank sollte die Zinsen nicht abrupt anheben, sondern besser mit Augenmaß weiter erhöhen, um den Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten, also des Bruttoinlandsprodukts, in Grenzen zu halten. Für weitere Erhöhungen mit Augenmaß gibt es drei Gründe: Zum Ersten betreibt die EZB ja immer noch eine expansive Geldpolitik – die Zinsen sind ja nach wie vor relativ niedrig, sie wirken noch stimulierend auf die Nachfrage, während das Angebot beschränkt ist. Und das wiederum treibt die Preise noch nach oben.

Zweitens wird die Inflation angetrieben, weil Waren, die wir aus den USA importieren, teurer werden. Denn die amerikanische Zentralbank hat die Zinsen schon früher und stärker erhöht als die EZB. Deswegen kaufen Anleger eher amerikanische Anleihen, es werden also Dollar nachgefragt. Folglich wertet der Dollar auf und der Euro wertet ihm gegenüber weiter ab. Dadurch werden Güter wie beispielsweise Erdöl, die importiert werden müssen, weiter teurer – und das trägt ebenfalls zur steigenden Inflation bei. Um diese importierte Inflation einzudämmen, sind also weitere Zinserhöhungen der EZB nötig.

Und der dritte Punkt, warum die Zinsen steigen sollten, ist, dass die Inflationserwartungen stabilisiert werden müssen. Die EZB muss signalisieren, dass die Inflationsbekämpfung wirklich ihr oberstes Ziel ist.

Für das kommende Jahr sagen die Konjunkturprognosen für viele Länder eine Rezession voraus, auch für Deutschland. Was bedeutet das für die EZB?

Wir erwarten für den Euroraum im kommenden Jahr eine wirtschaftliche Abkühlung, in Deutschland wird der Abschwung am größten ausfallen. Wenn die EZB nun massiv die Zinsen erhöhen würde, würde dieser Effekt noch verstärkt werden. Schon jetzt geht das reale Einkommen der Menschen und damit deren Nachfrage zurück, das reduziert den Druck auf die Preise bereits.

Die Inflationsraten in der Eurozone sind extrem unterschiedlich – rund 6 Prozent in Frankreich, mehr als 24 Prozent in Estland. Kann die Geldpolitik der EZB diesen gravierenden Unterschieden überhaupt gerecht werden?

Das ist schwierig. Deshalb orientiert sich die EZB an der durchschnittlichen Inflationsrate der Eurozone. Das wird allerdings umso problematischer, je weiter die Inflationsraten der Euroländer auseinanderliegen. Die durchschnittliche Inflationsrate der Eurozone liegt im Moment bei rund 10 Prozent und an diesem Durchschnittswert orientiert sich die EZB, obwohl Estland höhere Leitzinsen bräuchte als Frankreich.

In Deutschland beträgt die Inflationsrate rund 10 Prozent, in den laufenden Tarifverhandlungen ist nur noch selten von Lohnzurückhaltung die Rede. Droht uns eine Lohn-Preis-Spirale?

Im Moment ist das nicht zu befürchten. Die Löhne werden steigen, ja, aber eine Gefahr der massiven Steigerung des Lohnniveaus, die zu exorbitant höheren Produktionskosten und damit wiederum zu erneut steigenden Verbraucherpreisen führt, sehe ich aktuell nicht.

Die Bundesregierung gibt sehr viel Geld aus, um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten. Sollte sie, statt die Symptome der Krise zu behandeln, nicht lieber an die Ursachen ran? Also beispielsweise die erneuerbaren Energien schnellstmöglich ausbauen und neue Lieferländer für kritische Rohstoffe suchen?

Ja! Mein Problem mit den ganzen Entlastungspaketen ist, dass sie zum großen Teil nicht zielgenau sind. Es sollten nur die Haushalte finanziell entlastet werden, die die aktuellen Preissteigerungen nicht selbst tragen können. Hier wären Direktzahlungen sinniger. Im neuen Gutachten des Sachverständigenrats gibt es eine schöne Grafik, die zeigt, wie stark die unterschiedlichen Haushaltstypen von der Inflation betroffen sind. Da sieht man sehr gut, dass Haushalte mit einem geringen Einkommen eine höhere Inflationsrate haben als solche mit einem relativ hohen Einkommen. Das liegt einfach daran, dass Einkommensschwächere einen größeren Anteil ihres Budgets für Lebensmittel, Miete und Energie aufwenden müssen als wohlhabendere Menschen – und genau diese Waren und Güter sind besonders teuer geworden.

Gibt es aus Ihrer Sicht ein Land in Europa, das aktuell eine bessere Inflationspolitik hinbekommt als Deutschland?

Die Geldpolitik ist ja für alle 19 Länder der Eurozone gleich, weil die EZB für deren Preisstabilität zu sorgen hat. Die EZB hat zwar zu spät reagiert, aber jetzt ist sie ja mit den Zinserhöhungen auf dem richtigen Weg.

Ein Land, das schon recht früh einen Gaspreisdeckel zur Stromerzeugung eingeführt hat, ist Spanien. Auch Frankreich hat seine Bürger früher und stärker entlastet als Deutschland. Aber dabei werden Preissignale außer Kraft gesetzt und gerade in Spanien hat das dazu geführt, dass die Knappheitsverhältnisse nicht mehr gesehen wurden und der Gasverbrauch zur Stromerzeugung sogar angestiegen ist.

Ich wüsste also kein Land, das die Bekämpfung der Inflation deutlich besser als Deutschland hinbekommen hat.

Quelle: IW Köln

Sonderausgabe der M+E-Zeitung zum Tarifabschluss

Mehr Geld in zwei Stufen für die Beschäftigten, Planungssicherheit für die Betriebe: Das bringt der Tarifabschluss 2022 für die Metall- und Elektro-Industrie. „In einem Umfeld von Rezession, Preisdruck auf Beschäftigte wie Unternehmen, Corona und Krieg schaffen wir damit langfristige Planbarkeit für alle Beteiligten und setzen ein deutliches Zeichen der Zuversicht“, betont Gesamtmetall-Präsident Dr. Stefan Wolf. Der Abschluss sei ein Vorschuss auf das Wachstum, auf das die Unternehmen ab 2024 wieder hoffen.

Dem Kompromiss in Baden-Württemberg vorausgegangen waren lange und schwierige Verhandlungen der M+E-Tarifparteien sowie bundesweite Warnstreiks. Mit dem Abschluss in der fünften Runde konnte ein Arbeitskampf abgewendet werden. Für Deutschlands größten Industriezweig mit seinen über 3,9 Millionen Beschäftigten gilt die Vereinbarung als Pilotabschluss.

Die wichtigsten Eckpunkte der Einigung: Die Beschäftigten erhalten 5,2 Prozent mehr Geld ab Juni 2023 und weitere 3,3 Prozent ab Mai 2024. Außerdem gibt es 3.000 Euro als steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichsprämie, ausgezahlt in zwei Tranchen. Die lange Laufzeit von 24 Monaten bringt Unternehmen und Beschäftigten Planungssicherheit.

Alle Ergebnisse in dieser Sonderausgabe der M+E-Zeitung.

Podcastfolge 110: Tarifabschluss sorgt für Planungssicherheit in Unternehmen

Mit der Übernahme des baden-württembergischen Pilotabschlusses in der Tarifauseinandersetzung der Metall- und Elektroindustrie gibt es für die Betriebe in Düsseldorf, Neuss und dem Kreis Mettmann wieder etwas mehr Planungssicherheit. Das ist für die Unternehmen eine gute Nachricht. Weitere Streiks wurden damit abgewendet. Wir schauen in der Podcastfolge 110 unseres Podcasts „Düsseldorfer Wirtschaft“ auf diesen Tarifabschluss und sagen Ihnen, was er für die heimischen Unternehmen bedeutet. Link: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/

Tarifabschluss für die M+E-Industrie in Nordrhein-Westfalen

Unternehmer und Arbeitgeberpräsident Arndt Günter Kirchhoff, Foto: Sebastian Konopka / FUNKE Foto Services

Die Tarifparteien der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie haben den in der Vorwoche in Baden-Württemberg vereinbarten Pilot-Abschluss übernommen. Der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, sagte am Dienstag (22.11.2022) nach der fünften Tarifverhandlung für die rund 700.000 Beschäftigten dieses Industriezweigs in Düsseldorf, das Tarifergebnis sei „sehr hoch, aber durch die lange zweijährige Laufzeit und diverse Entlastungsmöglichkeiten für die Betriebe noch so gerade vertretbar“. Die abgelaufene Tarifrunde sei angesichts der schlechten Wirtschaftslage und der anhaltenden Risiken eine der schwierigsten der vergangenen Jahre gewesen. Die Anspannung in den Betrieben sei mit Händen zu greifen, die Lage bleibe für die gesamte Industrie weiterhin mehr als herausfordernd. „Deshalb sind die 3.000 Euro Inflationsausgleichsprämie und 8,5 Prozent höhere Tabellenentgelte am Ende der Laufzeit für sehr viele Betriebe im Land ein ganz dickes Brett“, erklärte Kirchhoff. Die Arbeitgeber hätten Wort gehalten, den großen Sorgen der Beschäftigten wegen der hohen Inflation Rechnung zu tragen. Der Flächentarif habe unter dem Strich eine schwere Bewährungsprobe bestanden und für Tariffrieden bis September 2024 gesorgt. „Das ist schon ein hoher Wert an sich“, betonte der NRW-Metallarbeitgeberpräsident. Jetzt gelte es, alle Kraft in die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu legen. „Wir müssen alles tun, um den Industriestandort Deutschland gut durch das schwierige wirtschaftliche Umfeld zu bringen“, forderte Kirchhoff.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

·        Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten und endet am 30. September 2024.
·        Vollzeit-Beschäftigte erhalten eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000 Euro, Teilzeit-Beschäftigte erhalten einen Betrag abhängig von ihrer vertraglichen Arbeitszeit, mindestens aber 400 Euro. Auszubildende bekommen 1.100 Euro.
·        Die Auszahlung der Prämie wird auf zwei Tranchen à 1.500 Euro verteilt: Sie sind in den Jahren 2023 und 2024 jeweils bis zum 1. März auszuzahlen (von der ersten Tranche 750 Euro spätestens im Januar). Die Unternehmen haben allerdings die Möglichkeit, die Auszahlung jeweils vorzuziehen oder gemeinsam mit dem Betriebsrat nach hinten zu verschieben und damit die kalenderjährliche Kostenbelastung selbst zu bestimmen.
·        Die Tarifentgelte werden zum 1. Juni 2023 um 5,2 Prozent und zum 1. Mai 2024 um 3,3 Prozent erhöht.
·        Die Erhöhung des im Februar zu zahlenden jährlichen Transformationsgeldes (T-Geld) von 18,4 auf 27,6 Prozent eines Monatsentgelts entfällt.
·        Das jeweils im Juli ausgezahlte tarifliche Zusatzgeld (T-ZUG B) in Höhe von 561,20 Euro in 2023 und 579,70 Euro in 2024 kann zeitlich dann geschoben, gekürzt oder gestrichen werden, wenn ein Unternehmen eine Nettoumsatzrendite von mindestens 2,3 Prozent nicht erreicht.
·        Die Tarifparteien haben sich auf einen Prozess verständigt, wie auf eine mögliche Energienotlage während der Laufzeit des Tarifvertrages schnell und flexibel reagiert werden kann.

Schulz & Sohn GmbH mit „Prinzessin“ beim Bundesweiten Vorlesetag

Seit vielen Jahren schon mit dabei, doch in diesem Jahr mit ganz besonderer Begleitung: mit Sonnenblumenprinzessin Saleia. Dr. Klaus Vitalis Schulz  engagiert sich seit Jahren im Bereich der frühen Förderung am Standort Düsseldorf – ob durch Bücher oder persönlichen Einsatz. In diesem Jahr war er gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin und Künstlerin „Saleia“ im Einsatz und hat Kinderaugen zum Strahlen gebracht. Sie lasen aus dem eigenen Kinderbuch von Saleia vor. „Wir kommen gerade glücklich aus der Kita. Es war wirklich magisch. Die Kinder waren alle so ruhig, haben aufmerksam meiner Geschichte zugehört und das Glänzen in den Augen als ich gesungen habe, hat mich total glücklich gemacht.“ Ob wir damit eine Vorleserin für die nächsten Vorlesetage gefunden haben? Da gehen wir fest von aus!

 

Düsseldorfer Lesefest geht erfolgreich zu Ende

Mit einer wunderschönen und kurzweiligen Veranstaltung des Kommunalen Integrationszentrum (KI) ging am Montag Abend das 14. Düsseldorfer Lesefest, gemacht von der Düsseldorfer Lesebande, der Stiftung Pro Ausbildung und der Unternehmerschaft Düsseldorf, zu Ende. Rund 5.000 Kinder und 1.000 Erwachsene besuchten unsere Veranstaltungen. Höhepunkt war der bundesweite Vorlesetag mit rund 100 ehrenamtlichen Vorleserinnen und Vorlesern aus unserer Stadt.

Düsseldorfer Unternehmen verschenken in diesem Jahr auch wieder Vorlesebibliotheken im Gesamtwert von 15.000 EUR an Düsseldorfer Kitas. Düsseldorfer Buchhändlerinnen und Buchhändler wählten wiederum die besten deutschen Kinderbücher für diese „Bücherkiste“ aus, die die Kitas verbunden mit einem kostenfreien, jedoch verbindlichen Vorleseseminar für Erzieherinnen und Erzieher bzw. Vorlesepaten/innen, erhalten.

Folgende Unternehmen haben sich u.a. beteiligt: Dillenberg GmbH & Co. KG, Stadtwerke Düsseldorf, Siemens AG, Komatsu Germany GmbH, DKV Business Center, ElectronicPartner Handel SE, H.Schmincke & Co. GmbH & Co KG, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, NSK Deutschland GmbH, IST Studieninstitut GmbH, TK Elevator GmbH, Beko Technologies GmbH, Nikon Deutschland und Parker Hannifin GmbH. Den Betrieben ist die Leseförderung in den Kitas der Region ein besonderes Anliegen.

Wir freuten uns auch über prominente Vorleserinnen und Vorleser, beispielsweise Ministerpräsident Hendrik Wüst, unser Oberbürgermeister Dr. Stefan Keller, Journalist Sara Bildau (ZDF) und Rheinbahn-Sprecher Thomas Kötter. Mit Sara Bildau konnten wir auch eine neue Lesebotschafterin für unser Lesefest begrüßen. Auch dies hat uns sehr gefreut.

Das Lesefest kann nur durchgeführt werden durch die sachlichen und personellen Ressourcen, die uns Unternehmen, Vereine und Verbände schenken. Aber, auch durch die Unterstützung der Mitarbeiterinnen unserer Stiftung Pro Ausbildung, Christina Moeser und Lisa Marie Schelig.

Bislang erhält das Lesefest keine finanzielle Unterstützung durch Stadt und Land, lediglich von der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. und durch die Stiftung Pro Ausbildung. Die Lesefest-Organisatoren hoffen auf eine Förderung im kommenden Jahr 2023.

Fotos: Hans-Juergen Bauer, Landeshauptstadt Düsseldorf, Hendrik Wüst (Instagram) und Christoph Sochart

Weitere Berichte finden Sie nachfolgend:

+ Erfolgsautor Martin Baltscheit beim Lesefest

+ So berichtet die Landeshauptstadt

+ Vorlesetag 2022 in unserer Stadt

+ Eine Entdeckungsreise zu den Weltmeere

+ Oberbürgermeister eröffnet Lesefest

+ Presseinfo zum Lesefest

+ Berichterstattung Antenne Düsseldorf

+ Webseite des Lesefest

ifaa-Trendbarometer „Arbeitswelt“: Flexibilität ist gefordert

Corona, Probleme bei Lieferketten, Krieg in der Ukraine: Wir leben in Multi-Krisen-Zeiten. Aber nicht erst diese Ereignisse und Umstände sorgen für den Wunsch nach mehr Flexibilität sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Beschäftigten.

Die Analyse der letztjährigen Erhebungen des ifaa-Trendbarometer „Arbeitswelt“ zeigt, dass vor allem zwei Themen wesentlich an Bedeutung gewonnen haben: „Vernetzte Digitalisierung & Industrie 4.0“ und „Mobile Arbeit“. Das ifaa sitzt an der Uerdinger Straße in Düsseldorf.

„Vernetzte Digitalisierung & Industrie 4.0“ (erstmals 2017 abgefragt) wurde hinsichtlich der Bedeutung Jahr für Jahr kontinuierlich höher eingeschätzt, stagnierte 2018 bis 2020 und wurde zuletzt deutlich wichtiger. Das Thema „Mobile Arbeit“ (erstmals 2017 abgefragt) fand zunächst nur zögerlich Beachtung, um dann aber in den letzten Jahren rasant den Spitzenplatz einzunehmen. Mit Blick auf die „Corona“-Jahre verwundert es nicht, dass beide Themen so viel Beachtung erhalten haben. Dabei hatte die Pandemie aber nur beschleunigende Wirkung. Beschäftigte hatten auch davor schon zunehmend den Wunsch nach orts- und zeitflexiblen Arbeiten. Ohne Digitalisierung und Vernetzung ist dies aber nicht möglich.

Ein starkes Bündel an der Spitze

Seit Jahren werden an der Spitze der Bewertung die Themen Arbeitszeitflexibilität, kontinuierlicher Verbesserungsprozess, Fachkräftesicherung und Prozessorganisation genannt. Je nach aktuellen Entwicklungen variierte die Rangreihe dieser Top-Themen für die Unternehmen. Mit der Wichtigkeit der Arbeitszeitflexibilität korrespondierte die Entwicklung der Bewertung der „mobilen Arbeit“. Nahm Mobile Arbeit (Homeoffice) bis 2019 noch einen unteren Rangplatz ein, so änderte sich die Einschätzung dieses Themas im 1. Corona-Jahr 2020 erheblich, um im 2. Jahr nochmals deutlich zuzulegen. Die Nutzung vorhandener und der weitere Ausbau digitaler Strukturen hat den Unternehmen verholfen, Krisen zu begegnen. Die flexible Reaktion auf sich ständig wandelnde Gegebenheiten seitens der Unternehmen und der Beschäftigten ist auch immer stärker gefordert.

Arbeitsschutz hat weiterhin einen hohen Stellenwert

Dem gesetzlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz wird seit Jahren ein hoher Stellenwert eingeräumt. Das Thema hat in der Corona-Situation der letzten beiden Jahre an Bedeutung nochmal gewonnen. Gerade für die konkrete Auslegung behördlicher Vorgaben und Einschätzungen im Zusammenhang mit spezifischen betrieblichen Gegebenheiten war der Informationsbedarf sehr hoch und wird es absehbar auch in Zukunft sein.

Lesen Sie mehr in der aktuellen WERKWANDEL: https://magazin.werkwandel.de/

Machen Sie mit bei der aktuellen Umfrage:

https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/studien/ifaa-trendbarometer-arbeitswelt

Erfolgsautor Martin Baltscheit spielt im Kino vor 300 Kindern

Nein, keine Sorge: Martin Baltscheit musste beim Lesefest nicht vor leeren Rängen spielen – ganz im Gegenteil (aber dieses Foto schoß Christina Moeser bevor es richtig los ging): 300 Kinder kamen auf Einladung der „Düsseldorfer Lesebande“ und unserer Stiftung in Genuss, den Düsseldorfer Erfolgsautor LIVE zu erleben. Er spielte interaktiv Bücher wie „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ und „Selma tauscht Sachen“. Wir danken dem UCI-Kino im Hafen, die uns den Kinosaal schenkten.

Lesefest: Unternehmen schenken Vorlesebibliotheken im Gesamtwert von 15.000 EURO

Düsseldorfer Unternehmen verschenken in diesem Jahr auch wieder Vorlesebibliotheken im Gesamtwert von 15.000 EUR an Düsseldorfer Kitas. Düsseldorfer Buchhändlerinnen und Buchhändler wählten wiederum die besten deutschen Kinderbücher für diese „Bücherkiste“ aus, die die Kitas verbunden mit einem kostenfreien, jedoch verbindlichen Vorleseseminar für Erzieherinnen und Erzieher bzw. Vorlesepaten/innen, erhalten. Folgende Unternehmen haben sich u.a. beteiligt: Dillenberg GmbH & Co. KG, Stadtwerke Düsseldorf, Siemens AG, Komatsu Germany GmbH, DKV Business Center, ElectronicPartner Handel SE, H.Schmincke & Co. GmbH & Co KG, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, NSK Deutschland GmbH, IST Studieninstitut GmbH, TK Elevator GmbH, Beko Technologies GmbH, Nikon Deutschland und Parker Hannifin GmbH. Den Betrieben ist die Leseförderung in den Kitas der Region ein besonderes Anliegen.