Unser Institut erkennt mittlerweile Grenzen des Follower-Wachstums

Mit Klicks, Werbung und eigenen Produkten verdienen Influencer sechsstellige Gehälter im Jahr. Vor allem junge Menschen nehmen Influencer zunehmend als normalen Beruf wahr. Doch der Markt ist gesättigt, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Auf Plattformen wie Instagram, YouTube und TikTok scheinen Influencer derzeit wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Das Geschäftsmodell: Auf digitalen Plattformen verwandeln sie die Aufmerksamkeit ihrer Follower in Geld. Mit Werbepartnerschaften, Klicks und eigenen Produkten verdienen sie teilweise Millionen – der Markt scheint dabei niemals gesättigt zu sein.

Aufmerksamkeit ist aber keine unendliche Ressource. Denn die Anzahl der Menschen, die eine Person wahrnehmen und mit denen sie interagieren kann, ist begrenzt. Das gilt auch für Influencer, die ihre Follower teilweise wie Freunde im Alltag begleiten. Mit höchstens 150 Menschen kann eine Person Studien zufolge in regelmäßigem Kontakt bleiben. Verwendet man diese Zahl für den deutschen Influencer-Markt, zeigen sich die Grenzen des Wachstums.

Im Influencer-Olymp ist nicht für jeden Platz
Nicht jeder Influencer kann von seiner Arbeit in sozialen Medien leben. Erst ab einer Followerzahl von mindestens 20.000, eher noch 100.000, kann man davon ausgehen, dass ein Influencer damit seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Gäbe es im deutschen Markt nur mittelgroße Influencer mit 20.000 Followern, würde – unter Berücksichtigung der 150er-Regel – die Aufmerksamkeit der deutschen Internetnutzer ausreichen, um 543.000 Influencer im Markt zu halten. Bereits jetzt verdienen laut Umfragen allein 500.000 Menschen der Generation Z ihren Lebensunterhalt als Influencer. Hinzu kommen noch Influencer anderer Generationen, und Influencer aus dem Ausland – unter diesen Annahmen dürfte der Markt als gesättigt angesehen werden.

Eine Influencer-Karriere ist unsicher
Gleichzeitig ist die Branche in Bewegung: Neue Influencer gewinnen Follower, ältere verlieren sie, oder zumindest ihre Aufmerksamkeit. Eine längere Karriere als Influencer bestreiten zu können, ist nur den wenigsten vergönnt. Aber: Influencer sind nur ein Teil der Wertschöpfungskette. Unternehmen, die Influencer monetarisieren, ihnen eine Plattform bieten oder an Audio- und Videoinhalten mitarbeiten, sind Teil eines wachsenden Marktes. „Junge Menschen, die sich für eine Karriere als Influencer interessieren, sollten sich bei der Berufswahl eher an den angrenzenden Bereichen wie der IT-Branche orientieren“, rät IW-Digitalisierungsexpertin Barbara Engels. „Die Chancen stehen schlecht, dauerhaft als Influencer Geld zu verdienen.“

Quelle: IW Köln (Link)

Mercedes-Benz eSprinter: Pilotprojekt mit der Österreichischen Post zu moderner Feinstaub-Filtertechnik liefert erste Ergebnisse

Der eSprinter wird auch in Düsseldorf an der Rather Straße gebaut.

Im Spätsommer wurden zwei eSprinter der Österreichischen Post mit integrierten Feinstaubfiltern im Frontmodul zur Reduzierung von Feinstaubemissionen ausgestattet. Seither sind die vollelektrischen Transporter täglich in Graz unterwegs und haben mittlerweile zusammen fast 6.400 km auf ihren Auslieferrouten zurückgelegt. Mercedes‑Benz Vans erprobt zusammen mit der Österreichischen Post die in Kooperation mit MANN+HUMMEL entwickelte Filtertechnik damit im Realbetrieb. Die Technik wurde erstmals im Oktober 2021 mit dem Technologieträger SUSTAINEER (SUSTAINABILITY PIONEER) von Mercedes‑Benz Vans vorgestellt. Weitere Ergebnisse aus dem Testbetrieb werden zur Mitte des Jahres 2023 erwartet. Der eSprinter wird unter anderem in Düsseldorf produziert.

Die Luftqualität ist ein Schlüsselfaktor für urbane Lebensqualität. Doch insbesondere CO2-Emissionen und Feinstaub belasten Klima, Mensch und Umwelt. Zur Reduzierung der Feinstaubbelastung und um umfassende Erkenntnisse bezüglich Effektivität, Wettereinflüsse und Dauerhaltbarkeit im Realbetrieb zu gewinnen, starteten Mercedes‑Benz Vans, die Österreichische Post sowie MANN+HUMMEL im August ein Pilotprojekt. Dazu wurden zwei eSprinter Serienfahrzeuge der Österreichischen Post mit integrierten Feinstaubfiltern im Frontmodul ausgestattet. Die beiden eSprinter sind seither in der Grazer Innenstadt unterwegs. Sie absolvieren ihre Routen im wöchentlichen Wechsel, um über die verbauten Feinstaubsensoren repräsentative Werte zur Feinstaubkonzentration zu ermitteln.

Erste Ergebnisse nach 3 Monaten

Auf ihren täglichen Touren fahren die vollelektrischen Transporter im Durchschnitt 53 km. Dabei führen die Routen vom Post-Logistikzentrum in Kalsdorf in die Grazer Innenstadt und zurück. Auf einer Tour liefert jeder der beiden eSprinter im Durchschnitt 160 Pakete aus und stoppt knapp 100-mal.

Nach erfolgter Überprüfung und Untersuchung der Filter durch den Filtrationsspezialisten MANN+HUMMEL lässt sich feststellen, dass die Filter unbeschädigt und ohne Verformung sind. Seit Beginn des Pilotprojektes waren die eSprinter an knapp 60 Tagen im Einsatz und haben jeweils rund 6400 Milligramm Staub aus der Umgebungsluft gefiltert.

Damit wird bereits nach wenigen Wochen Testbetrieb klar, dass der Einsatz der Filter in dieser urbanen Ausliefersituation ein geeigneter Anwendungsfall ist. Der Feinstaub wird quellennah, d.h. dort wo die Feinstaubemissionen entstehen, gefiltert.

Neben der Dauerhaltbarkeit der Filter werden im Rahmen des Pilotprojekts auch die Auswirkungen auf die Fahrzeuge analysiert. Durch Druckverlustmessungen wurde die Haltbarkeit der Filter bestätigt und ein Beladungszustand von 15 Prozent festgestellt. Bisher gibt es keine Einschränkungen im Betrieb und um weitere Erkenntnisse zu sammeln, läuft das Pilotprojekt noch bis Mitte des Jahres 2023.

Das Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) in Duisburg begleitet das Projekt wissenschaftlich. Die weitere regelmäßige Überprüfung der Filter vor Ort erfolgt durch Mercedes-Benz Vans und den Filtrationsspezialisten Mann+Hummel.

Die Initiative fügt sich nahtlos in das smarte Gesamtkonzept der Österreichischen Post ein, das sich „Grünes Graz“ nennt. Schon seit November 2021 sind in der Grazer Flotte der Österreichischen Post ausschließlich rein elektrische Fahrzeuge für die Zustellung von Paketen, Briefen, Werbesendungen und Printmedien im Einsatz, sodass diese frei von Abgasen erfolgt. Damit tragen die Maßnahmen der Österreichischen Post zu einer Reduzierung der CO2– und Lärmemissionen in der Stadt bei. Das Pilotprojekt soll aufzeigen, wie diese Erfolge weiter optimiert werden können. Bis 2030 will die Österreichische Post im gesamten Land rein elektrisch zustellen. Seit dem Frühjahr dieses Jahres wird die Flotte nur noch um rein elektrische Zustellfahrzeuge erweitert.

2021 bereits im SUSTAINEER vorgestellt: Frontmodul- und Unterbodenfilter reduzieren Feinstaubfußabdruck
Die Technik dieses Pilotprojekt stammt aus der Entwicklung des Mercedes-Benz Vans Technologieträgers SUSTAINEER. Der SUSTAINEER zeigt, wie der elektrifizierte, gewerbliche Transportsektor zu lebenswerten Städten und Ressourcenschonung beitragen kann. Der Ende 2021 vorgestellte Technologieträger ist zur Reduzierung des Feinstaubfußabdruck mit zwei Feinstaubpartikelfiltern ausgestattet. Die moderne Filtertechnik wurde in Kooperation mit dem Filtrationsspezialisten MANN+HUMMEL entwickelt, sie filtert die Luft im direkten Fahrzeugumfeld und kompensiert einen Teil der Feinstaubemissionen in einer Partikelgröße von bis zu zehn Mikrometern (PM10). Der positive Effekt hängt dabei von der Umgebungskonzentration ab, das bedeutet in Gebieten mit schlechterer Luftqualität kann der SUSTAINEER einen größeren Teil seiner eigenen Emissionen kompensieren.

Im Pilotprojekt mit der Österreichischen Post wird derzeit der im Frontmodul des SUSTAINEER integrierte Filter erprobt. Er filtert in Kombination mit dem bereits im Fahrzeug vorhandenen Sauglüfter Feinstaub aus der Luft. Er kann auch bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten und während des Ladevorgangs Feinstaub aus der Umgebungsluft herausfiltern. Zudem ist das Fahrzeug mit einem Feinstaubsensor ausgestattet. Dieser misst die Feinstaubkonzentration in der Luft und kann entsprechend die Filtrationsleistung steuern. So lässt sich das Fahrzeug auch als mobile Messstation nutzen. Die Filterelemente können beim jährlichen Service einfach entnommen und ersetzt werden.

Rheinmetall AG aus Düsseldorf mit voller Punktzahl in den Bereichen Ausbildung und duales Studium

Zum dritten Mal in Folge wurde der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall vom Wirtschaftsmagazin CAPITAL als eines der besten Ausbildungsunternehmen in Deutschland ausgezeichnet.

Mit fünf Sternen im Bereich Ausbildung und fünf Sternen im Bereich Duales Studium konnte das Unternehmen erneut Bestwerte für sich verbuchen. Seit sechs Jahren führt CAPITAL eine umfangreiche Studie durch, um die Qualität verschiedener Ausbildungsstätten zu bewerten. Dabei wird nach verschiedenen Gesichtspunkten unterschieden, namentlich Betreuung, Lernen im Betrieb, Ausbildungsmarketing, Digitalisierung und Innovation sowie die Erfolgschancen nach Abschluss des Studiums oder der Lehre. Von Ende März bis Ende Mai 2022 wurden zu diesem Zweck Umfragedaten von über 700 Unternehmen erhoben und ausgewertet. 22 von 25 maximal erreichbare Punkte im Bereich Ausbildung und 23 im Bereich Duales Studium attestieren Rheinmetall hervorragende Ausbildungsbedingungen, von denen aktuell 684 Azubis und 112 dual Studierende profitieren.

Zuvor konnte Rheinmetall bereits bei der „Universum Young Professional Survey 2022” überzeugen und kletterte in der Rubrik Ingenieurwesen drei Plätze hoch auf Rang 22 der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands.

Fit für die Zukunft

Peter Sebastian Krause, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Rheinmetall AG: „Rheinmetall steht für Kontinuität in der Lehrqualität und entwickelt fortwährend wirksame Konzepte und Strategien für eine erstklassige und zukunftsorientierte Ausbildung. Diese Auszeichnung gebührt ganz besonders unseren Auszubildenden und Ausbildern, die sich tagtäglich mit Herz und Seele in ihre Arbeitsbereiche einbringen. Wir gehen den erfolgreich eingeschlagenen Weg gemeinsam als Team weiter und werden unseren Auszubildenden alle Unterstützung zukommen lassen, um sie weiter fit für eine sichere berufliche Zukunft zu machen.“

Wer seine berufliche Zukunft plant, kann bei Rheinmetall aus 41 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen wählen. Das breit gefächerte Angebot bietet vor allem technisch Interessierten eine große Auswahl. Im Jahr 2021 wurden rund 80 Prozent der Jugendlichen bei Rheinmetall im gewerblich-technischen Bereich ausgebildet. Neben beliebten Berufsbildern wie Industriemechaniker(in), Fachinformatiker(in) oder Mechatroniker(in), werden auch Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich angeboten.

Ifo: Lage der Autoindustrie verbessert sich etwas

Der neue Mercedes-Benz eSprinter

Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich im November etwas verbessert. Das geht aus der aktuellen ifo Umfrage hervor. Im November stieg der Wert auf minus 2,2 Punkte, nach minus 4,3 im Oktober. Die Erwartungen an die kommenden Monate stiegen kräftig auf minus 13,3 Punkte, nach minus 35,3 im Oktober. „Das Risiko einer Gasmangellage im Winter und damit einer tiefen Rezession hat sich verringert“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Das stimmt die deutsche Autoindustrie zuversichtlicher.

Vor allem unter den Autoherstellern verbesserte sich die Stimmung. Die Erwartungen stiegen kräftig auf minus 2,8 Punkte, nach minus 30,6. Die Geschäftslage legte ebenfalls zu auf plus 8,2 Punkte, nach plus 2,6. „Die Autobauer planen bereits mit einer steigenden Produktion“, sagt Falck. Der Indikator für die nächsten drei Monate stieg auf plus 76,4 Punkte. Im November haben sie die Produktion aber gesenkt (minus 36,6) und damit der gefallenen Nachfrage (minus 34,1) angepasst.

Auch bei den Zulieferern stieg die Lage, auf minus 6,7 Punkte, nach minus 16,2 im Oktober. Die Erwartungen legten nur geringfügig zu und blieben mit minus 26,6 Punkten im Keller.

Auf YouTube: Digitalisierung in der Beruflichen Orientierung unserer Stadt

Stephan Schneider („Mr. Vodafone“), Host des beliebten Podcast „Digikonkret“ der Digitalen Stadt Düsseldorf sprach jetzt mit Christoph Sochart, Geschäftsführer unserer Unternehmerschaft, über die Digitalisierung in der Beruflichen Orientierung in unserer Stadt.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Düsseldorf vergeben: alle Gewinner heute bei uns!

Foto: Deutscher Nachhaltigkeitspreis/Christian Koester

In Anwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz wurde am Freitag der 15. Deutsche Nachhaltigkeitspreis in Düsseldorf übergeben. Vorreiter der Transformation aus verschiedenen Branchen und Sektoren wurden für wirksame Konzepte gegen Klimawandel, Ressourcenverschwendung und gesellschaftliche Spaltung ausgezeichnet. Fürst Albert II. von Monaco, die französische Sängerin Zaz und Musiker Michael Patrick Kelly nahmen Ehrenpreise für ihr soziales und ökologisches Engagement entgegen.

„Dass die Spitzen des Staates bei uns die Akteure der Transformation gewürdigt haben, zeigt, dass Nachhaltigkeit weiter oben auf der politischen Agenda steht. Die Wirtschaft ist der Motor des Wandels.“ sagt Stefan Schulze-Hausmann, der Initiator der Auszeichnung.

Spitzen der Politik

Neben dem Bundeskanzler, der den Abend mit einer Rede eröffnete, zählten die Bundestagspräsidentin und diesjährige Schirmfrau Bärbel Bas, Bundesratspräsident Dr. Peter Tschentscher und Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze zu den politischen Bühnengästen.

Fürst Albert II. von Monaco wurde für seine „Prince Albert II of Monaco Foundation“, die Musiker Michael Patrick Kelly und Zaz für soziale Projekte gewürdigt. Beide sorgten neben der OPUS-Preisträgerin Tianwa Yang und Andrew Roachford, Sänger von „Mike & the Mechanics“, für das musikalische Entertainment des Abends.

Vorreiter in der Wirtschaft

Seit 2008 zeichnet der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Unternehmen aus, die ihr Geschäftsmodell nachhaltig ausrichten, und konkrete Beiträge zum Wandel leisten. In diesem Jahr gewann im Transformationsfeld Biodiversität die Allos Hof-Manufaktur GmbH, führender und B-Corp zertifizierter Hersteller von vegetarischen und veganen Bio-Lebensmitteln. Das Dialoghaus Hamburg gGmbH, das Besucher:innen in Ausstellungen erleben lässt, wie Menschen mit Behinderungen unsere Umgebung wahrnehmen, erhielt den Preis im Feld Gesellschaft. Für Klimaschutzengagement wurden die nachhaltig orientierte Druckerei Lokay e. K. und die Klöckner & Co SE geehrt, die im Bereich grüne Stahlindustrie eine Vorreiterrolle übernimmt. Der Naturkosmetikhersteller Laverana GmbH & Co. KG und die Nickelhütte Aue GmbH setzten sich beim Thema Ressourcen durch. Die Wildling Shoes GmbH überzeugte mit ihrer auf sozialer und ökologischer Ebene besonders nachhaltigen Lieferkette.

Der Architekturpreis für die nachhaltigsten Bauprojekte

Zum zehnten Mal wurde am Freitagnachmittag im Rahmen des 15. Deutschen Nachhaltigkeitstages der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur verliehen. Sieger ist in diesem Jahr das Hotel WILMINA in Berlin, ein Bauprojekt der Grüntuch Ernst Architekten. Die Transformation des ehemaligen Frauengefängnisses überzeugte die Jury als gelungenes Beispiel für die Nachverdichtung im Gebäudebestand mit minimalem C02-Fußabdruck und bei gleichzeitiger Entsiegelung und Renaturierung von Flächen. Der Preis wird gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. und mit Unterstützung durch die Bundesarchitektenkammer, den Bund Deutscher Architekten und die Bundesstiftung Baukultur sowie CAPAROL vergeben.

Globale Unternehmenspartnerschaften für die gleichberechtigte Teilhabe aller

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Globale Unternehmenspartnerschaften zeichnet seit 2018 nachhaltige Kooperationen zwischen in Deutschland ansässigen Unternehmen und einem im Globalen Süden ansässigen Partner aus. Im Fokus der Ausschreibung stand in diesem Jahr die gleichberechtigte Teilhabe aller am sozialen, politischen und wirtschaftlichen Leben, unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Hautfarbe, Behinderung oder anderen Merkmalen. Gewonnen hat das Textilunternehmen Verdonna mit dem peruanischen Partner INTERLINKS CONSULTING GROUP SAC. Die Partnerschaft richtet sich nach den “Women’s Empowerment Principles” und ermöglicht den Handarbeiter:innen in Peru ein selbstbestimmteres Leben. Der Preis wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vergeben und wurde am Abend von Bundesministerin Svenja Schulze überreicht.

Innovative Verpackungslösungen

Die Saier Verpackungstechnik GmbH & Co. KG hat mit dem S-Liner Peel einen Verpackungseimer auf den Markt gebracht, der mit einer abziehbaren Innenfolie versehen ist, sodass Produktreste (z. B. von Wandfarben, Bauklebern oder anderen halbflüssigen Baustoffen) einfach und wirksam entfernt werden können. Somit wird die Recyclingfähigkeit einer unvermeidbaren Einwegverpackung bzw. die Qualität des Rezyklats eklatant verbessert, die Eimer können potenziell sogar wieder befüllt werden. Der Sonderpreis Verpackung wurde zum vierten Mal von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der REWE Group vergeben.

Start-ups der Green Economy

Nach einem inhaltlichen Relaunch wurde der Next Economy Award 2.0 gemeinsam mit Evonik Industries vergeben. Neben grünen Start-ups, die die „nächste“, nachhaltigere Wirtschaft mitgestalten wollen, konnten sich erstmalig auch Kooperationen zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen bewerben. Nach den Live-Pitches im Kongress verkündete die Jury im Anschluss die drei Sieger des diesjährigen NEA. Gewonnen haben die Installion GmbH, die über die eigene digitale Plattform deutschlandweit Montage-Aufträge in den Bereichen Photovoltaik, Batteriespeicher und Ladeboxen vermittelt und somit Engpässen in der Branche entgegenwirkt, die ProteinDistillery GmbH, die ein Verfahren entwickelt hat, durch das vegane Produkte tatsächlich alle relevanten Aspekte von tierischen Produkten ersetzen, ohne dass dabei auf Zusatzstoffe zurückgegriffen werden muss und die traceless materials GmbH, die biozirkuläre, vollständig kompostierbare Kunststoffalternativen für die kunststoffverarbeitende Industrie herstellt.

Neue Auszeichnung für „Local Heroes“

Erstmalig wurde am Freitagabend der Sonderpreis „Local Heroes“ verliehen. Die Auszeichnung richtet sich an Unternehmen jeder Größe und aller Branchen, die Nachhaltigkeit auf regionaler Ebene an ihrem Standort vorantreiben. Gewonnen hat das Sozialunternehmen Quartiermeister – korrekter Konsum GmbH, die erste gemeinwohlbilanzierte Biermarke Deutschlands. Das Unternehmen investiert 10% ihrer Roherlöse in soziale und kulturelle Projekte, über die die Gesellschaft selbst durch ein offenes Online-Voting entscheidet. Der Sonderpreis wird in Zusammenarbeit mit den Sparkassen und der DekaBank verliehen.

Ehrenpreise für starke Stimmen der Nachhaltigkeit

Mit den Ehrenpreisen würdigt die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis jedes Jahr prominente Persönlichkeiten, die sich auf vielfältige Weise öffentlich für mehr Nachhaltigkeit einsetzen. Durch ihre Strahlkraft verhelfen sie ökologischen und sozialen Themen und somit auch den Preisträgern der Wettbewerbe zu mehr Aufmerksamkeit. Im Rahmen der Preisverleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Design am Donnerstagabend erhielten Toni Garrn und Prof. Dr. Michael Braungart den Ehrenpreis. Mit ihrer „Toni Garrn Foundation“ sorgt das Model für bessere Bildungschancen für junge Frauen in Afrika. Prof. Dr. Michael Braungart wurde als Begründer des Cradle-to-Cradle-Designprinzips geehrt, das als herausragender Ansatz für eine besonders konsequente Kreislaufwirtschaft gilt. Der „grüne Fürst“ – wie Albert II. in Monaco genannt wird – stellt sich seit Beginn seiner Amtszeit in den Dienst des Klimaschutzes. Seine „Prince Albert II of Monaco Foundation“, eine der wirkungsstärksten Umweltstiftungen weltweit, organisiert Projekte im Kampf gegen den Klimawandel. Sängerin Zaz macht sich mit ihrer Organisation Zazimut vor allem für die Themen Bildung und nachhaltige Entwicklung stark. Michael Patrick Kelly sorgt seit einigen Jahren mit seinem Friedensprojekt #Peacebell für Aufmerksamkeit. Symbol des Projektes ist eine aus Kriegsschott gegossene Friedensglocke.

Die Sieger der Preisverleihung am 2. Dezember auf einen Blick:

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Unternehmen 2023

Transformationsfeld Biodiversität

  • Allos Hof-Manufaktur GmbH

Transformationsfeld Gesellschaft

  • Dialoghaus Hamburg gGmbH

Transformationsfeld Klima

  • Druckerei Lokay e. K.
  • Klöckner & Co SE

Transformationsfeld Ressourcen

  • Laverana GmbH & Co. KG
  • Nickelhütte Aue GmbH

Transformationsfeld Lieferkette

  • Wildling Shoes GmbH

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Architektur 2023

  • Hotel WILMINA (Grüntuch Ernst Architekten)

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Globale Unternehmenspartnerschaften 2023

  • Verdonna mit INTERLINKS CONSULTING GROUP SAC

Sonderpreis Verpackung 2023

  • SAIER Verpackungstechnik GmbH & Co. KG

Next Economy Award (NEA 2.0) 2023

  • Installion GmbH
  • ProteinDistillery GmbH
  • traceless materials GmbH

Sonderpreis „Local Heroes“ 2023

  • Quartiermeister – korrekter Konsum GmbH

Awardkugeln #DNP15 / brandmission

Unsere Stiftung unterstützt auch 2023 Studierende der Hochschule Düsseldorf

Unsere Stiftung freut sich auch im kommenden Jahr wieder Studierende der Hochschule Düsseldorf aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Verfahrenstechnik unterstützen zu können. Betreut werden sie in der Stiftung von Christina Moeser (2.v.l.). Die Studierenden erhalten monatlich 300 EUR und werden zu vielen Workshops und Seminaren der Unternehmerschaft Düsseldorf eingeladen. Außerdem können die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure im Netzwerk der Unternehmerschaft mitwirken und frühzeitig Kontakte zu Düsseldorfer Unternehmen aufbauen.

Der neue eSprinter wird ab dem zweiten Halbjahr 2023 in Charleston, Düsseldorf und Ludwigsfelde produziert

Der neue Mercedes-Benz eSprinter

Ein Vorserienfahrzeug des neuen Mercedes-Benz eSprinter absolvierte jetzt eine besondere Testfahrt: Mit nur einer Akkuladung und ohne Nachladen führte die Route vom Mercedes-Benz Museum in Stuttgart bis zum Flughafen München und wieder zurück. Das entspricht einer Streckenlänge von 475 Kilometer bei einem Stromverbrauch von 21,9 kWh auf 100 Kilometer. Und das, obwohl die Strecke durch hohe Autobahnanteile und den Anstieg auf die Schwäbische Alb mit Blick auf Verbrauchswerte äußerst anspruchsvoll ist. Fazit der Testfahrt: Der neue Mercedes-Benz eSprinter überzeugt. Der neue eSprinter wird ab dem zweiten Halbjahr 2023 sukzessive in Charleston (South Carolina/USA), Düsseldorf und Ludwigsfelde produziert werden, bestätigt uns die Mercedes-Benz-Presseabteilung.

Der neue Mercedes-Benz eSprinter wird mit drei unterschiedlichen Batteriegrößen auf den Markt kommen. Für die Testfahrt wurde ein Vorserienfahrzeug mit der größten der drei Varianten ausgewählt. Mit Blick auf eine praxisnahe Fahrzeugkonfiguration für den KEP-Einsatz (Kurier-, Express-, Paketdienst) wurde ein extralanger eSprinter mit Hochdach ausgewählt, um zu zeigen: Der neue Mercedes-Benz eSprinter ist auf Effizienz getrimmt. Zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten und ein hohes Ladevolumen bei gleichzeitig großer Reichweite machen den eSprinter zu einem der variabelsten elektrischen Large Vans der Welt.

Die Testfahrt

Um reale Bedingungen einer Express-Lieferung zwischen Stuttgart und München herzustellen, wurde die Fahrt nicht auf einer abgesperrten Teststrecke oder gar einem Prüfstand absolviert, sondern im innerstädtischen Verkehr sowie auf Bundesstraßen und Autobahnen und das bei realen topografischen Streckenbedingungen wie beispielsweise dem Anstieg auf die Schwäbische Alb. Neben dem Mercedes-Benz Versuchsfahrer saß während der gesamten Testfahrt ein Prüfer des TÜV Süd auf dem Beifahrersitz. Als neutrale Prüfinstanz bescheinigt der TÜV Süd, dass der auf dieser Testfahrt von Stuttgart nach München und zurück laut Kombiinstrument erzielte Verbrauch von 21,9 kWh auf 100 Kilometer mit einer Akkuladung erzielt wurde und dass das Fahrzeug in einem ordnungsgemäßen Zustand war.

Die Strecke

Um einen typischen Einsatzzweck aus der KEP-Branche nachzustellen, ging die Fahrt vom Mercedes-Benz Museum direkt am Mercedes-Benz Werk Untertürkheim auf der B10 in Richtung Göppingen und weiter nach Ulm. Dort wurde auf die Autobahn gewechselt, auf der A8 sowie der A99 führte die Strecke zum Flughafen München. Anschließend ging es auf der Autobahn zurück Richtung Stuttgart, wo am Wendlinger Kreuz die Fahrt über die B313 und die B10 wieder zum Mercedes-Benz Museum führte. Die Länge der Strecke betrug 475 Kilometer, der niedrigste Streckenabschnitt lag bei 210 Höhenmetern, der höchste bei 785 Metern über Normalhöhennull. Nach Ankunft zeigte das Kombiinstrument eine verbleibende Restreichweite von ca. 20 km an.

Der neue eSprinter

Mit dem neuen eSprinter setzt Mercedes-Benz Vans seine Elektrifizierungsstrategie konsequent um und unterstreicht seinen Führungsanspruch „Lead in Electric Drive“. Die Anforderungen wurden in enger Zusammenarbeit mit den Kunden definiert: Mit drei Batterie- und mehreren Aufbauvarianten vom Kastenwagen bis hin zum Fahrgestell für beispielsweise Kofferaufbauten wird der neue eSprinter deutlich flexibler und sowohl neue Kundensegmente als auch Märkte (neben Europa unter anderem auch erstmals USA und Kanada) erschließen. Die Reichweite kann sich im Vergleich zum aktuellen eSprinter je nach Konfiguration mehr als verdoppeln.

Prototype new Mercedes-Benz eSprinter

Durch Krisen geprägt: Mieten in deutschen Großstädten heute bis zu 37 Prozent höher als vor 5 Jahren

Die Mieten in Düsseldorf sind durchschnittlich um 16% gestiegen.

Die Mieten in deutschen Großstädten steigen seit Jahren nahezu unaufhaltsam an. Wer heute eine Mietwohnung sucht, zahlt bis zu 37 Prozent mehr als noch 2017. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von immowelt, in der die Angebotsmieten von Wohnungen (40 bis 120 Quadratmeter, Bestand ohne Neubau) zwischen Januar und Oktober 2017 mit dem gleichen Zeitraum im Jahr 2022 verglichen wurden.

Demnach haben sich die Kaltmieten in den vergangenen 5 Jahren in allen 79 untersuchten Städten verteuert. In 33 Städten zahlen Wohnungssuchende aktuell sogar mindestens 20 Prozent mehr als noch 2017. Zum Vegleich: Die Inflation beträgt im gleichen Zeitraum knapp 15 Prozent, wobei vor allem die Entwicklung im laufenden Jahr die Teuerung getrieben hat.

Bis zur Corona-Krise erhöhten sich die Mieten in den meisten Großstädten nahezu ungebremst. Im Zuge der Pandemie stockte das Wachstum in den größten Städten allerdings. Die Nachfrage verschob sich in Richtung kleinerer Großstädte, wo sich die Preise in der Folge deutlich verteuerten. Zuletzt haben die Mieten auch in den Metropolen wieder zugelegt. So ist der Immobilienkauf aufgrund der seit Jahresbeginn deutlich gestiegenen Bauzinsen für viele Menschen nicht mehr leistbar. Dadurch konzentriert sich die Nachfrage noch stärker auf den Mietmarkt, was sich preistreibend auswirkt.

Hochpreisige Städte werden immer teurer

In den ohnehin hochpreisigen Städten sind die Mieten in den vergangenen 5 Jahren deutlich gestiegen. So sind die Angebotsmieten in München von 16,00 Euro auf 18,70 Euro pro Quadratmeter geklettert. Das entspricht einer Steigerung von 17 Prozent. In Stuttgart, der zweitteuersten Großstadt, zahlen Wohnungssuchende sogar 22 Prozent mehr für die Miete als vor 5 Jahren. Der Quadratmeter in der Schwabenmetropole kostet aktuell im Median 13,90 Euro. Damit sind Mietwohnungen in Stuttgart inzwischen teurer als in Frankfurt, wo die mittlere Angebotsmiete seit 2017 um 12 Prozent gestiegen ist und aktuell bei 13,50 Euro pro Quadratmeter liegt. Etwas stärker fällt der prozentuale Anstieg in Hamburg (12,50 Euro) und Köln (11,80 Euro) aus, wo sich Mietwohnungen seit 2017 um jeweils 18 Prozent verteuert haben. In Berlin (10,80 Euro) steht im gleichen Zeitraum ein Plus von 13 Prozent zu Buche. Für die Preissteigerungen ist insbesondere die ungebrochen starke Nachfrage nach Wohnraum bei gleichzeitig geringem Angebot verantwortlich. Zuletzt hat neben dem Anstieg der Bauzinsen und der daraus resultierenden Verschiebung der Nachfrage in Richtung Mietmarkt auch der Zuzug von Geflüchteten aus der Ukraine dafür gesorgt, dass sich die Mietpreise weiter erhöht haben.

In Düsseldorf beträgt der Anstieg plus 16 Prozent (11,30 EUR/qm), in Neuss plus 19 Prozent (9,20) und in Mönchengladbach sogar plus 23 Prozent (7,50).

Stärkste Anstiege in kleineren Großstädten

Noch stärkere prozentuale Anstiege als in den Metropolen gibt es in mehreren kleineren Großstädten. Diese haben vor allem im Zuge der Corona-Pandemie eine steigende Nachfrage verzeichnet, als die Einführung von Home-Office das Arbeiten fernab der Metropolen ermöglicht hat. Am deutlichsten fällt das Plus in Rostock aus, wo sich die Angebotsmieten seit 2017 um 37 Prozent erhöht haben. Während Wohnungssuchende vor 5 Jahren für den Quadratmeter noch 6,00 Euro zahlten, sind es aktuell bereits 8,20 Euro. Damit zählt Rostock allerdings immer noch zu den günstigeren Großstädten. In Heilbronn (+34 Prozent) und Heidelberg (+29 Prozent) haben die Angebotsmieten ebenfalls einen großen Sprung gemacht. Mit Quadratmeterpreisen von 11,00 Euro bzw. 12,50 Euro liegt das Preisniveau in beiden Städten allerdings deutlich über dem von Rostock. Wer hingegen eine Mietwohnung in Hildesheim (7,70 Euro; +28 Prozent) oder Pforzheim (9,40 Euro; +27 Prozent) sucht, zahlt totz starker Preisanstiege nach wie vor weniger als 10 Euro für den Quadratmeter.

Geringstes Plus in Salzgitter, Ingolstadt und Chemnitz

Doch nicht in allen Großstädten liegen die prozentualen Mietpreisanstiege im zweistelligen Bereich. Insgesamt sind die Angebotsmieten in 21 von 79 untersuchten Großstädten langsamer gestiegen als die Inflation. Am geringsten fällt die Veränderung im niedersächsischen Salzgitter (+4 Prozent) und im bayerischen Ingolstadt (+5 Prozent) aus. Daneben haben sich Mietwohnungen auch in mehreren ostdeutschen Großstädten seit 2017 nur moderat verteuert: Sowohl in Dresden und Halle (jeweils +9 Prozent) als auch in Magdeburg (+7 Prozent) und Chemnitz (+6 Prozent) liegt der prozentuale Zuwachs deutlich unter der Inflationsrate von etwa 15 Prozent im gleichen Zeitraum. Eine Außnahme ist Leipzig, wo die Angebotsmieten in den vergangenen 5 Jahren um 25 Prozent geklettert sind. Dank attraktivem Freizeit- und Kulturangebot und einer renommierten Universität ist die sächsische Großstadt vor allem bei jungen Erwachsenen beliebt. In den kommenden Jahren könnte es jedoch auch in anderen ostdeutschen Großstädten zu deutlich stärkeren Mietpreisanstiegen kommen. Dafür sprechen insbesondere die zunehmende Ansiedlung von Industrieunternehmen im Osten sowie das bisher vergleichsweise niedrige Preisniveau. In Zukunft könnte die Nachfrage nach Wohnraum in ostdeutschen Städten somit deutlich zunehmen.

Ausführliche Ergebnisgrafiken stehen hier zum Download zur Verfügung.

Berechnungsgrundlage:

Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils zwischen Januar und Oktober 2017 und 2022 angebotenen Wohnungen (40 bis 120 Quadratmeter, Bestand ohne Neubau) wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Bei den Mietpreisen handelt es sich um Nettokaltmieten bei Neuvermietung.

boot Düsseldorf punktet auch 2023 mit ihrer besonderen Internationalität und hoher Qualität

Foto: Messe Düsseldorf

Im Düsseldorfer Messeturm herrscht große Vorfreude auf die boot 2023, die vom 21. bis 29. Januar wieder in Düsseldorf ihre Leinen auswirft. Rund 1.500 Aussteller werden im kommenden Jahr an Bord sein. „Unser großer Dank geht an die internationale Ausstellerschaft, die uns durch ihre Treue und Begeisterung für die boot so hervorragend unterstützen. Die Besucher werden auf der boot 2023 ein Feuerwerk an Yachten, Booten, Spaß, Sport und Action auf einer Fläche in der Größenordnung von 31! Fußballfeldern in 16 Messehallen erleben. Und ich sage ganz deutlich: alle Düsseldorfer Messen im Herbst, Winter und Frühjahr 2022/2023 werden stattfinden. Wir sind sowohl für Energie-Engpässe als auch gegen eine Virenverbreitung in den Hallen bestens gerüstet. Unsere Messehallen sind mit neuesten Hochleistungspartikelfiltern, sogenannten Hepafiltern, ausgestattet, die 99,9 Prozent der Viren aus der Luft eliminieren und auch die Energieversorgung ist rundum sicher. In den Hallen wird wie gewohnt eine durchgängige Temperatur von 19 Grad herrschen. Verglichen mit den wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen unserer Zeit verdient die boot 2023 das Prädikat besonders wertvoll“, erklärt Messechef Wolfram Diener.

Die boot Düsseldorf punktet auch 2023 mit ihrer besonderen Internationalität und hoher Qualität. Bootswerften, Anbieter von Tauchausstattung, Hersteller von Boards und Kanus ebenso wie zahlreiche Destinationen und Zubehör für den Wassersport verwandeln die Hallen im Januar in die größte, globale Indoor-Bootsmesse. boot Director Petros Michelidakis: „Die ganze Welt ist wieder zu Gast in Düsseldorf. Die Liste der ausstellenden Länder reicht von Australien bis Zypern. Ganz besonders freut mich, dass auch zahlreiche Tauchregionen wieder den Weg zu uns gefunden haben und die Besucher in exotische Unterwasserwelten entführen werden. So präsentieren sich zum Beispiel Tauchbasen in Ägypten, Curaçao, Israel, Kuba, Mauritius, Oman und Palau. Mit dem neuen Tauchturm und innovativem Equipment ist die Halle 12 der Dreh- und Angelpunkt der Tauchszene.“ Sowohl bei der Ausstellungsfläche als auch bei der Ausstellerzahl liegt die Internationalität bei fast 65 Prozent, damit erreicht die boot einen Topwert für Fachmessen.  Insgesamt sind im Januar mehr als 60 Länder in Düsseldorf vertreten.

Foto: Messe Düsseldorf

Mit den Slogans “My business starts here“ / „My freedom starts here“ spricht die boot Düsseldorf die Fachleute aus der Branche und alle Fans des Wassersports an und lädt wieder mit einem breiten Angebot für alle Menschen, die auf oder im Wasser aktiv sind, nach Düsseldorf ein. Erwartet werden eine Vielzahl an Boots- und Yachtpremieren. Und schon im Dezember werden die ersten Yachten nach Düsseldorf reisen, viele auf eigenem Kiel oder mit einem Yachttransport standesgemäß über den Rhein direkt zu ihrem temporären Liegeplatz im Messegelände.

Michelidakis: “Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit den Werften, Herstellern und Händlern, die boot wieder zum Branchentreffpunkt Nr. 1 zu machen. Bis auf sehr wenige Ausnahmen legen alle 2023 wieder in ihrem traditionellen Heimathafen in Düsseldorf an. Und die Besucher freuen sich darauf, mit der boot wieder in ihre Wassersportsaison zu starten. Erst vor wenigen Tagen ist der Online-Ticketverkauf für die boot gestartet und wir sehen schon jetzt eine gute Nachfrage nach den Eintrittskarten. Die boot Düsseldorf wurde in der Branche und in der Szene in den vergangenen drei Jahren schmerzlich vermisst. Umso schöner ist es, dass wir nun in alter Größe und Stärke im Markt zurück sind und wieder die gewohnten Impulse geben können.”

Ab sofort Tickets für die boot erhältlich

Tickets für die boot Düsseldorf 2023 sind ab sofort auf www.boot.de erhältlich. Der reguläre Online-Eintrittspreis beträgt 19,00 €, für www.boot.club.de und ADAC Mitglieder gibt es den vergünstigten Preis von 17,00 €. Eine Nachmittagskarte ist von Montag bis Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr für nur 10,00 € online erhältlich. An der Tageskasse vor Ort kostet der Eintritt 27,00 €. Kostengünstige Übernachtungen für alle boot und Caravaning Fans bietet im Januar das Caravan-Center der Messe Düsseldorf (25,00 € pro Nacht, Anreise ab 16:00 Uhr, Abreise bis 18:00 Uhr am nachfolgenden Tag). Über eine große Auswahl an Hotelzimmern verfügt die Reiseagentur bcd travel (Tel: +49 30 40365 2117, Mail: 347.01@bcdtravel.de) Alle aktuellen Informationen zur boot und ihrem Begleitprogramm gibt es online auf www.boot.de.

Startschuss für das erste „blue innovation dock“

Neben den zahlreichen Bootspremieren und neuen Trends zeigt die boot jedoch auch beim Thema Nachhaltigkeit und Wissenstransfer Flagge und gibt visionären Ideen eine Plattform. Das neue Nachhaltigkeitsforum “blue innovation dock” (bid) in der Halle 10, das schon im August sein erfolgreiches Kick-Off als Online-Veranstaltung während des CARAVAN SALON in Düsseldorf hatte, wird dabei internationale Maßstäbe setzen. Mit im Boot beim bid ist der Verband European Boating Industry (EBI), der mit seinem Sitz in Brüssel sehr gute Kontakte zur europäischen Politik unterhält. An allen neun Messetagen werden sich sowohl die Unternehmen aus und jenseits der Bootsbranche als auch Politik und Wissenschaft mit den drängenden Fragen rund um die maritime Zukunft beschäftigen und ihr Know-how mit dem Fachpublikum teilen. “Wir geben mit dem bid Themen wie Nachhaltigkeit, alternative Kraftstoffe, Kreislaufwirtschaft, Einsatz von alternativen Materialien beim Bootsbau oder auch den Nichtregierungsorganisationen (NGO) ein Forum, um sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Besonders beeindruckend ist die hervorragende Resonanz bei den potenziellen Sprechern und der europäischen Politik“, sagt Philip Easthill, EBI Generalsekretär.

Während der neun Messetage der boot 2023 tritt das bid jeden Tag mit einem anderen Panel-Motto an. Zum Auftakt am ersten boot Samstag steht der Dialog zwischen der Politik und der Branche im Fokus. Am Sonntag dreht sich alles um die Herausforderungen, die beim Einsatz nachhaltiger Antriebe auf Entscheider und Industrie zukommen werden. Internationale Start-Ups, Investment und ihre innovativen Entwicklungen sind die Themen am Montag. Wie sich die Kraftstoffe der Zukunft zusammensetzen wird am Dienstag diskutiert. Nachhaltige Materialien für eine gelungene Kreislaufwirtschaft werden am Mittwoch vorgestellt. Am Donnerstag fokussiert sich das bid auf nachhaltigen Tourismus und Wassersport. Aktuelle technische Innovationen für mehr Nachhaltigkeit sind das Topthema am Freitag. Am zweiten boot Samstag stellen sich die Akteure bekannter NGOs der Öffentlichkeit vor und gehen in den Dialog mit der Industrie. Engagierte Meeresaktivisten und Bootssportler sind am letzten boot Sonntag am Start und beantworten Fragen aus dem Publikum.

Zum bid sind alle Besucher der boot Düsseldorf 2023 herzlich eingeladen. Alle Panels werden gestreamt und auf www.boot.de ausgestrahlt.

Heimathafen für den internationalen Wassersport

boot Düsseldorf liegt vom 21. bis 29. Januar 2023 wieder am Rhein vor Anker

Die boot Düsseldorf ist seit 54 Jahren der Heimathafen und der Motor für den internationalen Wassersport. Sie bietet vom 21. bis 29. Januar 2023 Bootssport in allen Facetten und hat die Topmarken an Bord. Sowohl Segler als auch Motorbootfahrer finden hier vom Einstiegsbötchen und der Jolle bis zur Luxusyacht ein umfassendes Angebot. Auch Tauchen, Surfen, Paddeln oder Angeln stehen auf der boot im Fokus. Mit den innovativen und technisch ausgefeilten Produkten der Aussteller ist die boot die internationale Innovationsplattform ihrer Branche und jedes Jahr im Januar das Startsignal in die neue Wassersportsaison. Das umfassende touristische Angebot zum Urlaub und Sport auf, am und im Wasser der „Destination Seaside“ lockt alle Menschen, die ihre Freizeit am Meer, an Flüssen und Seen verbringen wollen. Attraktive Bühnenprogramme mit interessanten Interviewpartnern aus der Branche, neueste Trendsportangebote und ein hochkarätiger Mix aus Workshops und Meetings sowohl für den Freizeitsportler als auch für Experten machen die Messe weltweit einzigartig. Damit ist die boot Düsseldorf sowohl für die wassersportbegeisterte Familie als auch für internationale Fachleute 2023 wieder die erste Adresse.

Foto: Messe Düsseldorf