Teleoperiertes Fahren auf der Schiene: Rheinmetall bringt Fernsteuerungstechnologie in Bahn-Forschungsprojekt ein

(cs) Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall beteiligt sich über seine Tochtergesellschaft MIRA an dem neuen Forschungsprojekt „RemODtrAIn“ (Remote operated train with AI based Obstacle Detection). Ziel des Vorhabens ist es, zentrale Bausteine für einen hochautomatisierten und perspektivisch fernbedienten Zugbetrieb zu entwickeln. Die Konsortialführung liegt bei Siemens Mobility, beteiligt sind darüber hinaus Industriepartner, Bahnunternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung einer sicheren Fernsteuerungslösung für Schienenfahrzeuge sowie einer modularen, KI-gestützten Hinderniserkennung. Als Demonstrator wird ein ICE 4 mit einem Teleoperationssystem ausgestattet. Dieser soll auf dem Gelände des DB-Instandhaltungswerks Köln-Nippes von einem zentralen Bedienplatz aus ferngesteuert bewegt werden. Die Datenübertragung erfolgt über eine 5G-basierte Kommunikationslösung, die einen hochverfügbaren und sicheren Betrieb auch unter wechselnden Bedingungen ermöglichen soll.

Parallel dazu wird die KI-basierte Hinderniserkennung in realen Betriebsumgebungen erprobt. Tests sind unter anderem im Umfeld der S-Bahn Berlin vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, automatisierte Systeme zuverlässiger in bestehende Bahnprozesse zu integrieren.

MIRA bringt in RemODtrAIn ihre Erfahrung aus dem Bereich Teleoperation ein. Gemeinsam mit den Projektpartnern entwickelt das Unternehmen eine robuste Fernsteuerungslösung, die sowohl für Neufahrzeuge als auch als Retrofit für bestehende Fahrzeugflotten geeignet ist. Das System besteht aus einem kompakten Bediengerät für den Remote Operator, einem Teleoperations-Kit im Fahrzeug sowie einem cloudbasierten Flottenmanagement-System, das den Betrieb mehrerer Fahrzeuge aus einer Leitstelle heraus unterstützt.

Der Fokus liegt zunächst auf Bereitstellungs-, Depot- und Abstellfahrten. Diese werden bislang überwiegend von Triebfahrzeugführern vor Ort durchgeführt. Durch eine einheitliche Bedienoberfläche und standardisierte Schnittstellen soll künftig eine Bedienlogik für unterschiedliche Fahrzeugtypen ausreichen. Damit zielt das Projekt auf eine effizientere Nutzung von Personalressourcen und adressiert zugleich den zunehmenden Fachkräftemangel im Bahnbetrieb.

Zu den technischen Kernelementen der MIRA-Lösung zählen ein sicherheitsgerichtetes Sichtsystem mit ASIL-D-Auslegung, ein hochverfügbares Kommunikationssystem, zertifizierte Fahrzeugschnittstellen – entwickelt in Zusammenarbeit mit Cattron als Unterauftragnehmer – sowie ein kompaktes RTO-System (Remote Train Operation), das die einschlägigen Normen des Bahnsektors erfüllt. Innerhalb von RemODtrAIn werden zudem Spezifikationen erarbeitet, die einen späteren Einsatz im Regelbetrieb ermöglichen sollen, etwa in Werkstätten, Depots oder weiteren Anwendungsfeldern des Schienenverkehrs.

Ein zentrales Ziel ist es, dass ein Remote Operator perspektivisch mehrere Fahrzeuge steuern oder flexibel zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen wechseln kann. Dadurch sollen betriebliche Abläufe stabilisiert, Ressourcen besser ausgelastet und die Resilienz des Gesamtsystems Schiene erhöht werden.

„Mit RemODtrAIn und der Teleoperations-Lösung von MIRA bringen wir unser System-Know-how aus der Mobilität in den Schienenverkehr ein“, erklärt Win Neidlinger, Geschäftsführer der MIRA GmbH. Fernsteuerbare Triebfahrzeuge in Werkstätten und Depots könnten die Effizienz steigern, Personal entlasten und die Basis für weitere Automatisierungsschritte im Bahnsektor schaffen.

Das Projekt RemODtrAIn wird aus Mitteln der Europäischen Union sowie über das Förderprogramm „DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt. Insgesamt stehen rund 17 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Das Vorhaben soll damit einen Beitrag zur Digitalisierung des Bahnsystems, zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Infrastruktur und zur nachhaltigen Modernisierung des Schienenverkehrs in Deutschland und Europa leisten.

Für Olympia: Licht-Video-Installation am Düsseldorfer Schauspielhaus – Abstimmung erfolgt ausschließlich per Briefwahl

(cs) Die Bewerbung unserer Region um die Olympischen und Paralympischen Spiele gewinnt weiter an Dynamik. Mit Blick auf den Bürgerentscheid am 19. April 2026 beginnt nun eine breit angelegte Informations- und Werbekampagne gestartet. Ziel ist es, die Menschen im Land umfassend über Chancen, Inhalte und Hintergründe der Bewerbung zu informieren – und sie für ein positives Votum zu gewinnen. Der Auftakt fand in Düsseldorf statt (Foto unten).

Foto: Melanie Zanin

Begleitet wurde der Kampagnenauftakt von einer spektakulären Licht-Video-Installation am Düsseldorfer Schauspielhaus. Das markante Gebäude im Herzen der Landeshauptstadt wurde zur Projektionsfläche für die olympische Vision an Rhein und Ruhr und setzte damit ein weithin sichtbares Zeichen für den Anspruch der Bewerbung.

Zum Auftakt der Kampagne begrüßte Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zahlreiche Gäste am Schauspielhaus, darunter die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Mona Neubauer, Düsseldorfer Landtagsabgeordnete sowie erfolgreiche Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der Landeshauptstadt. Mit dabei waren unter anderem die Olympiateilnehmerin Karla Borger (Beachvolleyball) und Sandra Mikolaschek, die 2024 bei den Paralympischen Spielen in Paris Gold im Para-Tischtennis gewonnen hatte.

Oberbürgermeister Keller unterstrich die Bedeutung der Bewerbung für Düsseldorf und die gesamte Region: „Düsseldorf erhält durch eine Bewerbung die historische Gelegenheit, Teil der olympischen Geschichte zu werden. Die Landeshauptstadt kann Gastgeberin der größten Sportveranstaltung und dem größten Festival der Welt zur Völkerverständigung werden.“ Rund 470.000 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer seien abstimmungsberechtigt, so Keller weiter. Man hoffe auf „ein klares, positives Ergebnis für Olympia an Rhein und Ruhr“.

Getragen wird die Kampagne von einem breiten Bündnis: Die 17 beteiligten Kommunen arbeiten gemeinsam mit der Landesregierung, dem Landessportbund NRW, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW, Athletinnen und Athleten sowie zahlreichen Sportfachverbänden zusammen. Gemeinsam werben sie für Zustimmung bei der Abstimmung im Frühjahr 2026. Die finale Entscheidung, ob Deutschland sich mit der Region KölnRheinRuhr offiziell um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt, fällt am Samstag, 26. September 2026, auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Ein besonderes Merkmal der Bewerbung ist der Umfang der Bürgerbeteiligung. Nordrhein-Westfalen ist die einzige Bewerberregion, die am 19. April 2026 in allen beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durchführt. Insgesamt sind rund vier Millionen Menschen aufgerufen, über eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 abzustimmen. Damit bezieht keine andere Bewerberregion weltweit mehr Bürgerinnen und Bürger in einen solchen Entscheidungsprozess ein.

Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Briefwahl. Alle Abstimmungsberechtigten erhalten automatisch ihre Unterlagen, ohne diese beantragen zu müssen. Die Initiatoren erhoffen sich dadurch eine hohe Beteiligung – und ein starkes demokratisches Signal für eine mögliche Olympiabewerbung aus Nordrhein-Westfalen.

Transformation des Neusser Rheinmetall-Werks schreitet zügig voran

(cs) Gute Nachrichten aus dem Rheinmetall-Werk in Neuss. Es befindet sich seit einigen Monaten in einer Übergangsphase – von einem reinen Automobil-Zuliefererbetrieb zu einer hybriden Fertigungsstätte. In einem aktuellen Instagram-Post berichtet das Düsseldorfer Technologieunternehmen über den Besuch hochrangiger Vertreter des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am Rheinmetall-Standort Neuss. Generalmajor Dr. Frank Utzerath (Vizepräsident des BAAINBw) und Brigadegeneral Michael Bender (Chef des Leitungsstabes der Koblenzer Beschaffungsbehörde) informierten sich über aktuelle und geplante Aktivitäten am neuen Defence-Werk am Niederrhein. Aktuell werden in Neuss Schutzelemente für gepanzerte Fahrzeuge gefertigt.  Zukünftig geplant: Geschützte Kabinen, Skyranger-Flugabwehrsysteme, Drohnen, Satelliten und Fahrzeuge.

Für den Januar werden in Düsseldorf wieder höhere Arbeitslosen-Zahlen erwartet – gedämpft präsentiert sich weiterhin die Nachfrage nach Arbeitskräften

(cs) Mit Blick auf den Januar 2026 rechnen Arbeitsmarktexperten wieder mit steigenden Arbeitslosenzahlen in Düsseldorf. Erfahrungsgemäß führen die zum Jahresende auslaufenden befristeten Arbeitsverträge zu einem saisonalen Anstieg der Erwerbslosigkeit. Trotz der positiven Entwicklung der vergangenen Monate dürfte sich dieser Effekt auch zu Beginn des neuen Jahres bemerkbar machen.

Zum Jahresende selbst zeigte sich der Düsseldorfer Arbeitsmarkt jedoch noch robust. Bereits im vierten Monat in Folge ging die Zahl der Arbeitslosen zurück. Im Dezember 2025 waren bei der Agentur für Arbeit Düsseldorf und dem Jobcenter insgesamt 28.062 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 625 Personen weniger als im November, zugleich aber 1.017 mehr als im Dezember des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 7,7 Prozent und lag damit leicht über dem Wert von 7,6 Prozent aus dem Dezember 2024.

Ein genauer Blick auf die Bewegungen am Arbeitsmarkt zeigt: 1.731 zuvor erwerbstätige Menschen meldeten sich im Dezember arbeitslos. Das waren 4,3 Prozent weniger als im Vormonat und 6,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten 1.477 Personen ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Beschäftigung beenden. Dieser Wert lag leicht unter dem des Vorjahresmonats und deutlich unter dem Novemberniveau.

Unterschiedlich entwickelte sich die Lage in den beiden Leistungssystemen. Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung nach SGB III erhielten im Dezember 10.196 Personen – ein Rückgang von 4,3 Prozent gegenüber dem Vormonat, jedoch ein Plus von 6,5 Prozent im Jahresvergleich. In der Grundsicherung nach SGB II waren 17.866 Arbeitslose registriert. Hier zeigte sich ebenfalls ein leichter Rückgang zum November, während die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent anstieg.

Gedämpft präsentierte sich weiterhin die Nachfrage nach Arbeitskräften. Die Düsseldorfer Unternehmen meldeten im Dezember 770 neue Stellen bei der Arbeitsagentur. Das entspricht einem Minus von 11,4 Prozent gegenüber dem November und sogar von 25,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 12.013 offene Stellen gemeldet – fast 17 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Auch der Stellenbestand schrumpfte deutlich und lag Ende Dezember bei 4.052 offenen Arbeitsplätzen.

Neue Lösungen aus Düsseldorfer für die Personaleinsatzplanung: digital und individuell

(ud) Kurzfristige Ausfälle, schwankende Auftragszahlen, variable Kundenanforderungen oder spontane Wünsche der Beschäftigten können Dienst- und Personaleinsatzpläne schnell durcheinanderbringen. „Die größte betriebliche Herausforderung besteht darin, dass herkömmliche Tabellenkalkulationspro­gramme die zunehmende Komplexität der Personaleinsatzplanung kaum noch bewältigen können,“ sagt wissenschaftlicher Experte, Dr. Ufuk Altun vom ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft in Düsseldorf.

Die aktuelle Broschüre „Digitale Personaleinsatzplanung im Wandel“ des ifaa zeigt, wie Unternehmen und Organisationen eine passgenaue digitale Lösung erarbeiten können. Die Broschüre steht kostenlos unter Broschuere_Digitale_Personaleinsatzplanung_final.pdf zur Verfügung.

Richtungsweisende Handlungshilfe

Einerseits arbeiten Unternehmen wie im Blindflug und reagieren, ohne ihre Situation anhand konkreter Daten und Kennzahlen genau einschätzen zu können. Andererseits stehen am Markt zahlreiche Tools zur Verfügung. Moderne Softwarelösungen bieten eine wertvolle Unterstützung, um die Personaleinsatzplanung schnell, transparent und effektiv umzusetzen. Doch welche Software hilft, eine bedarfsgerechte und mitarbeiterfreundliche Personaleinsatzplanung umzusetzen? Insbesondere die Konzeption, Auswahl und Beschaffung von digitalen Instrumenten zur Personaleinsatzplanung sowie eine strukturierte Vorgehensweise stellen viele Unternehmen vor Herausforderungen.

Die ifaa-Broschüre hilft betrieblichen Akteuren, die steigende Komplexität zu meistern und eine digitale, zeitlich flexible Personaleinsatzplanung gezielt zu planen, vorzubereiten und einzuführen.

Autonome Systeme gegen Fachkräftemangel – das Düsseldorfer ifaa startet neues Forschungsprojekt

(ud) Der Fachkräftemangel stellt viele Industrien vor große Herausforderungen. Automatisierung und Digitalisierung können helfen, Produktivität trotz weniger Arbeits- und Fachkräften zu sichern. Autonome Systeme bieten Chancen, erfordern aber auch Investitionen, Sicherheit, IT-Infrastruktur und Akzeptanz.

„Aktuell untersuchen wir zusammen mit den Fraunhofer-Instituten IESE und IEM im Rahmen des Projekts autoWert, welche Voraussetzungen Unternehmen für den Einsatz solcher Systeme benötigen, welche Potenziale bestehen, und welche Risiken entstehen“, sagt Projektleiter Sebastian Terstegen vom ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Weitere Informationen über das Projekt autoWert:https://www.arbeitswissenschaft.net/autowert

In dem Verbundprojekt autoWert erforschen und bewerten die Projektpartner die Potenziale aktueller und zukünftiger Automatisierungslösungen zur Bewältigung von Fachkräfteengpässen in der industriellen Wertschöpfung. Gemeinsam mit einem Gremium aus Expertinnen und Experten ermitteln sie interdisziplinäre Gestaltungsansätze und entwickeln neuartige Thesen zum Handlungs- und Forschungsbedarf – mit einem klaren Fokus auf unternehmerische Bedarfe und vielseitige Verwertungsmöglichkeiten für Forschung und Praxis.

Kostenfreies Webseminar zu Autonome Systeme

Für alle, die an diesem Thema interessiert sind, empfiehlt Terstegen das kostenfreie Webseminar »ifaa-Wissen kompakt« am 16.01.2026: „Unser Forschungspartner und Experte für Autonomous Systems Dr. Rasmus Adler vom Fraunhofer-IESE bietet einen praxisnahen Einstieg in dieses Thema und beleuchtet Herausforderungen, Chancen und Risiken.“ Mehr Informationen und der Teilnahmelink finden sich unter https://www.arbeitswissenschaft.net/wissen-kompakt

Förderhinweise

Das Forschungsprojekt autoWert wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Programm „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ (Förderkennzeichen: 02J24B000) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betreut.

Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft” verzeichnet starkes Wachstum in 2025

(cs) Der Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft” war im Jahr 2025 erfolgreich und hat seine Position als wichtige Stimme der regionalen Wirtschaftsszene deutlich gefestigt. Die aktuellen Zahlen von Spotify und Apple Podcast sprechen eine klare Sprache: Das Format trifft den Nerv seiner Zielgruppe.

Hörer*innenzahlen steigen um 11 Prozent

Mit einem Zuwachs von 11 Prozent bei den Gesamthörer*innen zeigt sich, dass der Podcast zunehmend Aufmerksamkeit gewinnt. Diese solide Steigerung belegt, dass die Themenauswahl und die Aufbereitung wirtschaftlicher Inhalte aus der Düsseldorfer Region bei den Zuhörenden Anklang finden.

Starke Entwicklung bei Neuhörer*innen

Besonders beeindruckend ist der Anstieg der Neuhörer*innen um 999 Prozent. Diese außergewöhnliche Wachstumsrate deutet darauf hin, dass der Podcast durch gezielte Verbreitungsmaßnahmen, Empfehlungen oder besondere inhaltliche Highlights eine deutlich größere Reichweite erzielen konnte. Offenbar gelingt es dem Format zunehmend, auch Menschen anzusprechen, die bisher nicht zur Stammhörerschaft gehörten.

Community wächst um 34 Prozent

Die Zahl der Followerinnen stieg um 34 Prozent – ein deutliches Zeichen dafür, dass Hörerinnen dem Podcast nicht nur einmalig lauschen, sondern aktiv Teil der Community werden möchten. Follower abonnieren den Podcast, um keine neue Episode zu verpassen, und tragen so zur langfristigen Bindung bei.

Fazit: Starke Positionierung im regionalen Wirtschafts-Podcast-Segment

Die Statistiken von Spotify und Apple Podcast zeichnen ein eindeutiges Bild: „Düsseldorfer Wirtschaft” hat 2025 einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Die Balance zwischen Bestandshörer*innen und der Erschließung neuer Zielgruppen scheint optimal zu funktionieren. Für die Zukunft bietet diese Entwicklung eine hervorragende Basis, um die Rolle als führende Audio-Plattform für Wirtschaftsthemen in der Region weiter auszubauen.​​​​​​​​​​​​​​​​

Die Podcast-Redaktion freut sich auch die Medienpartnerschaft mit ANTENNE DÜSSELDORF (immer mittwochs ab 19:04 Uhr) weiter fortsetzen zu können. 

Den Podcast, der erste in Düsseldorf zum Thema „Lokale Wirtschaft“, gibt es seit 6! Jahren. Produziert wird er von Frank Wiedemeier und den Streamboxstudios. Gemacht wird er von der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung.

Der Podcast ist Sprachrohr der Unternehmen: Wollen Sie Ihrer Öffentlichkeitsarbeit noch mehr Wirkung verschaffen? Dann können Sie sich in unserem Podcast und in der gleichnamigen ANTENNE DÜSSELDORF-Sendung kostenfrei präsentieren mit NEWS & FACTS (keine Werbung!). Wie das geht sagt Ihnen Christoph Sochart sochart@unternehmerschaft.de

boot 2026: Düsseldorf wird wieder zum Treffpunkt der internationalen Wassersportwelt

(cs) Mit vollen Segeln steuert die boot Düsseldorf 2026 auf neue Ufer zu: Am Samstag, 17. Januar, eröffnet die weltweit größte Boot- und Wassersportmesse ihre Tore und macht die Landeshauptstadt für neun Tage erneut zum Zentrum der Branche. Bis zum 25. Januar präsentieren internationale Werften, Händler und Ausrüster ihre Neuheiten – und nutzen die boot wieder als wichtigste Plattform zum Start in die neue Saison.

Nach einer marktbedingten Flaute in den vergangenen beiden Jahren zeigt sich die Branche wieder deutlich optimistischer. „Im Sommer konnten wir erfolgreiche Gespräche mit den Herstellern führen und können uns auf eine umfassende und vielversprechende boot 2026 freuen“, sagt boot Director Petros Michelidakis. Vor allem Katamaran- und große Serienboothersteller setzen im Januar auf Präsenz in Düsseldorf. Viele Unternehmen hätten erkannt, dass ein erfolgreiches Bestehen im Markt eng mit der Teilnahme an der boot verbunden sei. Denn nirgendwo sonst träfen internationale Facheinkäufer, Spezialisten und ein breites, begeistertes Publikum aus Seglern, Motorbootfahrern, Surfern, Tauchern, Kanuten und Wassersportfans so konzentriert aufeinander.

Über 1.000 Boote in 16 Hallen

Internationale Werften und Händler zeigen 2026 wieder Flagge. Mehr als 1.000 Boote und Yachten legen in 16 Messehallen an und verwandeln das Gelände in eine der größten Marinas der Welt. Die Bandbreite reicht von kompakten Einsteigerbooten bis zu luxuriösen Yachten. Im Fokus stehen zudem technische Innovationen: leistungsstarke Elektromotoren mit großer Reichweite, nachhaltige Antriebs- und Materialkonzepte sowie futuristisch anmutende Rumpfdesigns, die Effizienz und Performance weiter steigern sollen.

Aussteller aus 68 Nationen

Mit Ausstellern aus 68 Ländern bildet die boot Düsseldorf erneut den globalen Wassersportmarkt ab. Neben bekannten Marken prägt vor allem die Vielfalt an Herstellern das Bild der Messe. Ein besonderes Signal setzt die boot 2026 mit Blick auf den Nachwuchs: Erstmals ist einer der weltweit größten Dinghy-Hersteller vertreten. In Halle 15 stehen zudem internationale Highlights des Regattasports, Verbände sowie Nachwuchs- und Förderprojekte im Mittelpunkt.

„Wir möchten das Segeln stärker im sportlichen Angebot für Kinder und Jugendliche verankern und mehr Aufmerksamkeit für diese Sportart schaffen“, betont Michelidakis. Schließlich hätten in den vergangenen fünf Jahrzehnten viele tausend junge Seglerinnen und Segler ihre ersten Wenden und Halsen in der boot Sailing School gelernt. Ergänzt wird das Angebot durch E-Sailing, das besonders bei jüngeren Besuchern an mehreren Stationen ausprobiert werden kann.

Große Vielfalt für Besucher

Einen umfassenden Überblick bietet die Ausstellerdatenbank mit rund 1.500 Anbietern – von Herstellern über Händler bis hin zu Destinationen und Charterfirmen. Dort lassen sich auch einige bekannte Namen wiederfinden, die in den wirtschaftlich schwierigen Jahren zuletzt gefehlt hatten. Sowohl die Motorboot- als auch die Segelhallen zeigen sich 2026 wieder in starker Besetzung.

Hinweis für Pendler

Pendler sollten die boot ab Montag, 19. Januar, fest einplanen: Vor allem auf den Autobahnen rund um Düsseldorf sowie auf den Zufahrtsstraßen zum Messegelände ist mit erheblich mehr Verkehr zu rechnen.

Mit ihrer internationalen Strahlkraft, technischen Innovationen und der großen thematischen Vielfalt unterstreicht die boot Düsseldorf 2026 einmal mehr ihren Anspruch als Nummer eins der weltweiten Boot- und Wassersportmessen.

ElectronicPartner startet Neuausrichtung

(ud) Wie beim Branchentreff im vergangenen November bereits angekündigt, geht ElectronicPartner 2026 in die Offensive. Ziel ist es, das eigene Mitglieder-Netzwerk als führenden lokalen Lösungsanbieter für Technik und Service zu positionieren. Die hierfür notwendigen strukturellen und personellen Anpassungen am Standort Düsseldorf finden im Laufe der kommenden Monate statt. 

Friedrich Sobol

Agieren statt reagieren

Für den stationären Fachhandel ist es aktuell von zentraler Bedeutung, eine Differenzierung zum Wettbewerb über Service, Kompetenz und Vertrauen zu schaffen – Eigenschaften, die vom Konsumenten zunehmend wichtiger eingeschätzt werden als die Produkte selbst. „Und genau hierauf wird unser Fokus liegen“, hält Friedrich Sobol, Vorstand von ElectronicPartner, fest. „Wir wollen agieren und nicht reagieren – das haben wir immer getan und das tun wir auch jetzt. Wir werden weiterhin die Zukunft des stationären Elektronikhandels mitgestalten und so ein verlässlicher und verantwortungsvoller Partner für unsere Mitglieder bleiben“, führt er aus. Erreichen möchte die Verbundgruppe dies durch eine Transformation zum Lösungsanbieter. Die Substanz und das Know-how dazu sind bereits vorhanden.

Voraussetzungen geschaffen – Basis erarbeitet

ElectronicPartner bietet schon heute mit über 5.000 Mitgliedsbetrieben das größte Elektronik-Vertriebsnetzwerk in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz. Die vor über zehn Jahren gestartete Qualitätsoffensive bei EP: und die erfolgreiche Privatisierung von MEDIMAX bilden eine klare Basis für lokales Unternehmertum und kundenzentrierten Service. Hinzu kommen starke Kooperationen – etwa mit der MHK im Bereich Küche – und neue Warenbereiche, wie nachhaltige Energiegewinnung mit der Marke WENDEpunkt, die das Kompetenzportfolio in Richtung Zukunftsmarkt erweitern. Auch das Technologie-Netzwerk comTeam als Nummer Eins im unabhängigen Systemhausgeschäft erschließt neue Wachstumsfelder wie IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz und Robotik.

Bedarf erkennen, Chancen nutzen

Im rasant wachsenden Segment Elektrotechnik fehlt es aktuell an einem flächendeckenden Vertriebs- und Servicenetzwerk, das Beratung, Installation, Integration, Reparatur und langfristigen Service aus einer Hand bietet. ElectronicPartner wird dieses Netzwerk sein – lokal verankert, technisch kompetent, nachhaltig und zuverlässig: Durch die strategische Zusammenarbeit mit der KRIX Academy, mit ASWO und mehr als 1.000 zertifizierten Servicepartnern ist die Verbundgruppe hier aktuell der stärkste Anbieter im Markt – in Österreich erstreckt sich dies in beispielhafter Weise auch auf den öffentlichen Sektor, wie die Arbeit mit der Caritas und dem Klima- und Energiefonds zeigt. „Als Zentrale unterstützen wir das Netzwerk der Mitglieder mit anwendungsorientierten Lösungen und Dienstleistungen aus einer Hand, die einfach zugänglich, kosteneffizient und wettbewerbsfähig sind. Dabei kommt uns auch zugute, dass wir in den vergangenen Jahren bereits intensiv in modernste Technologie und Digitalisierung investiert haben“, erklärt Matthias Assmann, ebenfalls Vorstand von ElectronicPartner.

 

Prozess gestartet

 

Die geplante Offensive beinhaltet eine Neuorganisation der Zentrale in Düsseldorf, um Strukturen und Prozesse auf das Zielbild anzupassen. Als Teil dieser Maßnahmen ist auch ein Stellenabbau in den kommenden Monaten geplant. Dabei bleibt ElectronicPartner seiner Linie treu, indem der Transformationsprozess gewohnt verantwortungsbewusst, fair und mit sozialer Rücksichtnahme durchgeführt wird – in enger und vertrauensvoller Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern. Außerdem wird das Unternehmen, welches sich nach wie vor im Besitz der Gründerfamilie befindet, aus eigener Kraft die Neuausrichtung gestalten, ohne finanzielle Unterstützung. „Der Spruch ‚Handel ist Wandel‘ ist so alt wie die Branche selbst und wird immer Gültigkeit behalten. Wir müssen uns ständig weiterentwickeln, Warten hilft niemandem – nicht unseren Mitgliedern, nicht unseren Mitarbeitenden, nicht uns als Unternehmen. ElectronicPartner hat sich in seiner Geschichte mehrfach erfolgreich gewandelt: überlegt, konsequent und mit ruhiger Hand – und das werden wir nun wieder tun. Wir agieren und bleiben dabei eigenständig und gestalten unsere Zukunft selbst“, fasst Matthias Assmann zusammen.

Die Maßnahmen für die Neuausrichtung sind bereits gestartet. Zum ElectronicPartner Kongress am 20. und 21. März 2026 wird die Verbundgruppe erste konkrete Ergebnisse und Zielsetzungen präsentieren.

Chemiearbeitgeber fordern tarifpolitische Atempause!

(ud) Am Mittwoch (14. Januar 2026) trafen die Chemiearbeitgeber und die Gewerkschaft IGBCE für den Bezirk Nordrhein zum Auftakt der diesjährigen bundesweiten Chemie-Tarifrunde in Köln aufeinander. Die Verhandlungen blieben ohne Ergebnis und sollen am 3. Februar auf der Bundesebene fortgesetzt werden.

Die IGBCE fordert eine Erhöhung der Einkommen für die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden, die die Kaufkraft weiter stärkt, sowie tarifliche Instrumente zur Beschäftigungssicherung.

Randolf Bursian, Verhandlungsführer der Chemiearbeitgeber Nordrhein und Thomas Meiers, Verhandlungsführer IGBCE Nordrhein

In einer intensiven und kontroversen Debatte erklärte der Verhandlungsführer der Chemiearbeitgeber Nordrhein, Randolf Bursian, dass historisch schlechte Umstände die deutsche Chemieindustrie belasten: „Hohe Energie- und Arbeitskosten, steigender Importdruck und neue Zölle, überbordende Bürokratie und schwache Nachfrage, geopolitische Verschiebungen und tiefgreifende strukturelle Veränderungen setzen die Unternehmen massiv unter Druck. Die Auslastung liegt auf einem historisch niedrigen Niveau. Tarifliche Regelungen müssen den Unternehmen Luft zum Atmen lassen, um Innovationen, Transformation und den Erhalt industrieller Wertschöpfung in Deutschland und in unserer Region zu ermöglichen. Eine tarifpolitische Atempause ist unverzichtbar“, unterstreicht Bursian.

Derzeit werden in der deutschen Chemieindustrie Tausende Arbeitsplätze abgebaut oder stehen zur Disposition. „Wir erleben auch hier in Nordrhein Anlagenschließungen und damit einhergehende Arbeitsplatzverluste infolge fehlender Wettbewerbsfähigkeit. Wenn einzelne Bausteine aus dem Verbundsystem wegbrechen, ist das ganze Produktionsnetzwerk der Region gefährdet“, verdeutlicht Friedrich Überacker, Geschäftsführer der Chemiearbeitgeber Nordrhein. „Sichere Arbeitsplätze lassen sich nicht verordnen, weder durch die Politik noch durch die Sozialpartner auf Branchenebene. Je schneller wir wieder wettbewerbsfähig werden, desto besser sind die Perspektiven für eine sichere Beschäftigung“, so Überacker.