Düsseldorfer Nachwuchsprogramm zeichnet digitale Entdeckerinnen und Entdecker aus

Im Rahmen von DIGITAL SEEDS, dem HUAWEI-Nachwuchsprogramm für digitale Entdeckerinnen und Entdecker, hatten auch dieses Jahr wieder interessierte Studierende die Chance, sich aktiv in die dynamische Geschäftswelt der Digitalisierung einzubringen und sich in einem Ideationsprozess um eine Reise nach China zu bewerben.

Gemeinsam mit dem Medienpartner Handelsblatt Media Group und der Stadt Düsseldorf wurde von HUAWEI ein umfangreiches Programm mit Weiterbildungsmöglichkeiten und Design Thinking-Workshops für 200 Teilnehmende angeboten. Die dort entwickelten Ideen wurden von den im Laufe des Programms gebildeten, insgesamt 33 Studienrenden-Teams in thematisch getrennten Pre-Pitches im Laufe des Sommers in Neunkirchen/Saar (Mobilität), Berlin (Nachhaltigkeit) und München (Metaverse) präsentiert. Pro Themenblock kamen fünf Teams in die Endauswahl und durften sich mit ihren weiter ausgefeilten und schließlich zu zukunftsfähigen und marktgerechten digitalen Produkten und Geschäftsmodellen ausgewachsenen Ideen der hochkarätig besetzten Jury des finalen IDEATHON-Wettbewerbs in Düsseldorf im Rahmen des Digital Demo Days stellen.

Diese Gewinner-Teams haben sich nun für ihre Reise nach China qualifiziert:

  • Mobilität: Drive2Gether, First Responder, Smart Truck
  • Nachhaltigkeit: Lipophil, Reparto, TailorMed
  • Metaverse: triscan, braVR, YouWork

Carsten Senz, Vice President Corporate Communications von HUAWEI Deutschland: „Wir haben aus langjähriger Erfahrung mit DIGITAL SEEDS ein hochattraktives Programm für Studierende aus Deutschland und der Schweiz etabliert, in dem wir die jungen Menschen aus der Theorie in die Praxis katapultieren. Wir vermitteln unserem Nachwuchs das Handwerkszeug, um digitale Lösungen eigenständig als unternehmerisch Handelnde in innovativen Geschäftsmodellen auf die Straße zu bringen. Sie lernen dabei andere und sich selbst beim Teambuilding näher kennen und entwickeln Erfahrungen als Macher*innen und Führungskräfte, die sie als Gründer*innen oder Intrapreneur*innen in die deutsche Wirtschaft einbringen. Wir haben heute wieder gesehen, dass engagierte und begeisterte Menschen innerhalb kurzer Zeit Großes leisten können. Insbesondere den Gewinnerinnen und Gewinnern der Reise nach China ist zu gratulieren. Der internationale Austausch wird ihnen zur weiteren Perspektiverweiterung dienen und ihnen die Herausforderungen modernen Unternehmertums im globalen Kontext vor Augen führen.“

Christian Sellmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Handelsblatt Media Group, ist sehr zufrieden mit der diesjährigen Initiative: „Wir sind von dem Engagement und dem Innovationsgeist, der von der DIGITAL SEEDS-Initiative ausgeht, wirklich beeindruckt und freuen uns sehr, diese unterstützen zu dürfen. Die jungen Menschen hier haben in jeglicher Hinsicht neue Türen aufgestoßen. Mehr denn je müssen wir gegenüber anderen Kulturen – wie China – offen bleiben, uns mit ihnen beschäftigten und voneinander lernen. Die mit der Initiative verbundenen kraftvollen Anstöße gehen dabei weit über rein technologische Aspekte hinaus.“

Dr. Michael Rauterkus, Beigeordneter für Wirtschaft, Digitalisierung, Personal und Organisation der Landeshauptstadt Düsseldorf, zeigt sich beeindruckt: „Ich bin beeindruckt von den vielen Ideen und Projekten, die die Teams seit April entwickelt haben. Die Initiative DIGITAL SEEDS von HUAWEI trägt maßgeblich dazu bei, den Unternehmergeist unter den Studierenden zu fördern und passt perfekt zur Startup City Düsseldorf und dem Digital Demo Day.“

In den aufregenden Metropolen Shenzhen, Shanghai und Peking erwartet die Siegerinnen und Sieger nun der Kontakt mit Start-ups, Tech-Konzernen, Innovation-Hubs, Thinktanks und Universitäten sowie ein weiteres „Ideathon“-Wochenende mit chinesischen Studierenden, bei dem die erworbenen Kenntnisse nochmals in einer neuen Umgebung getestet werden.

Henkel stärkt strategische Positionierung mit neuem Auftritt der Unternehmensmarke

Henkel hat gemeinsam mit MetaDesign, der Markenberatung der Publicis Groupe Germany, seinen internationalen Markenauftritt strategisch weiterentwickelt und neugestaltet. Henkel stärkt die strategische Positionierung der Unternehmensmarke Henkel als Pionier mit Verantwortung für das Wohl künftiger Generationen mit einem dynamischen, neuen Auftritt. Eine klare Markenarchitektur und ein flexibles Design schaffen ein modernes und konsistentes Markenerlebnis.

„Die Henkel-Marke macht für unsere unterschiedlichen Zielgruppen weltweit sichtbar, wer wir sind, wofür wir stehen und was wir tun. Daher ist eine starke Unternehmensmarke mit weltweitem Wiedererkennungswert wichtig – nicht nur für uns selbst, sondern für alle unsere Stakeholder“, sagt Rabea Laakmann, Head of Corporate Branding & Communications Strategy bei Henkel. „Sie schafft Verbindung, bietet Orientierung, ermöglicht Differenzierung und vermittelt Emotion.“

Als Unternehmen blickt Henkel auf eine über 145-jährige Geschichte mit starken Marken und einer langen Tradition für Innovation, Nachhaltigkeit und Verantwortung zurück. Der Unternehmenszweck (Purpose) „Pioneers at heart for the good of generations“ leitet die Transformation des Unternehmens und bildet das Herzstück der neuen Markenpositionierung. Henkel verfolgt den Anspruch, das Leben immer neu zu gestalten und zu bereichern. Jeden Tag – heute und für kommende Generationen.

Ein klarer Rahmen, der Freiheit schafft

Der neue Henkel-Markenauftritt wird seit Jahresbeginn weltweit schrittweise eingeführt. Eine integrierte Markenarchitektur schafft dabei einen klaren, verbindlichen Rahmen für das Zusammenwirken der Unternehmensmarke Henkel, den beiden künftigen Unternehmensbereichen, Adhesive Technologies und Consumer Brands, und deren Produktmarken sowie allen Konzernfunktionen und -initiativen.

Das neue Henkel-Design verbindet Flexibilität, Vielfalt und Dynamik mit Einfachheit und Klarheit. Es lässt sich für jeden Anwendungszweck – von digital über Print bis zu Events – flexibel anpassen, um den Anforderungen der verschiedenen Unternehmensbereiche und Zielgruppen gerecht zu werden. Der Auftritt modernisiert die Marke – ohne dabei aufzugeben, was sie wiedererkennbar macht: Das traditionsreiche Henkel-Logo, das seit mehr als 100 Jahren für die Qualität von Henkel steht, und die Kernfarben Rot und Weiß bilden das Fundament des Designs. Gleichzeitig kommen mit neuen Farbkombinationen Vielfalt und Dynamik ins Spiel. Eine emotionale und progressive Bildsprache sowie eine eigenständige, variable Schrift (Henkel GT Flexa) machen den Markenauftritt lebendig und ausdrucksstark.

Die Marke erlebbar machen

Zum Launch der neuen Henkel-Marke wurde ein breites Spektrum an Kommunikationsaktivitäten entwickelt. Wichtig ist es, die Henkel-Marke für alle internen und externen Zielgruppen erlebbar zu machen. Der neue Henkel Brand Hub für die mehr als 52.000 Mitarbeiter:innen weltweit und externe Partner erklärt die Markenstrategie und das Design und bietet Best Practices und Vorlagen. Individuelle Beratung und interaktive Markentrainings ergänzen die weltweite Implementierung. Aktiviert wird die neue Positionierung im Rahmen einer Markenkampagne entlang der strategischen Themen Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

„Die Marke Henkel befindet sich im Wandel. Sie hat eine starke Heritage, einen starken Purpose, eine starke Innovationskultur und nun auch einen starken Markenauftritt. Das neue Design ist den Wurzeln der Marke treu und unterstützt die Transformation des Unternehmens“, sagt MetaDesigns Düsseldorfer Managing Director Diana Brix.

„MetaDesign hat uns mit strategischem Weitblick, kreativer Exzellenz im Markendesign und in enger Zusammenarbeit, bei der die Chemie einfach stimmt, bei der Entwicklung des neuen Markenauftritts begleitet. Wir freuen uns gemeinsam, die traditionsreiche Henkel-Marke weiter in die Zukunft zu führen“, beschreibt Rabea Laakmann die erfolgreiche Partnerschaft mit MetaDesign.

3M: Ausbildende auf Parookaville 2022

Es gibt Jobs, und es gibt coole Jobs. Einen besonders coolen Job hatten jetzt die Auszubildenden von 3M am Standort in Neuss. Denn sie dürften das Sponsoring des Unternehmens beim diesjährigen Parookaville Festival selbst organisieren und durchführen. Das Parookaville Festival auf dem Airport Weeze ist mit durchschnittlich 80.000 Besuchern jährlich eines der größten Electronic-Dance-Festivals in Deutschland. Nach einem Corona-konformen „Mini-Festival“ in 2020 und der Absage 2021 soll das Parookaville in diesem Jahr wieder im gewohnten Rahmen stattfinden.

Die 3M-Azubis entwickelten das Sponsoring-Konzept komplett eigenständig. Sie planten ihre eigenen Aktionen und kümmerten sich um das eigene Budget. Vieles hatten sich die Azubis einfallen lassen. So gab es beispielsweise eine „3M Safety Apotheke“ mit Gehörschutz, Pflaster und auch Klebeband. Und am Foto-Hotspot „Wall of Dreams“ konnten die Festivalbesucher ihre Wünsche und Träume auf Post-it Notizen schreiben und anschließend ein Selfie schießen. Die jungen 3M Nachwuchskräfte erstellten auch den Content über das Event für ihre Social Media Kanälen.

Eine rund herum gelungene Azubi-Aktion.

Neuer Hundebesuchsdienst des DRK-Düsseldorf für Senioren

Hundegestützte Aktivitäten können bei demenziell veränderten Menschen Gefühle und Erinnerungen aktivieren, mobilisierend aber auch beruhigend wirken und für Freude und Abwechslung sorgen. Aus diesem Grund hat das Demenznetz des DRK-Düsseldorf (Mitglied in der Unternehmerschaft Düsseldorf) einen Hundebesuchsdienst für Seniorinnen und Senioren mit und ohne Demenz initiiert, der nun allen Interessierten offensteht.

Um das Angebot zu realisieren, warb das Demenznetz in den vergangenen Monaten Hundehalter mit einem menschenbezogenen und gut sozialisierten Hund an und schulte die Besuchsteams umfassend. Hierfür kooperierte das DRK-Düsseldorf mit der Hundeschule Hundetalente. Über 10 Hund-Halter-Teams nahmen an der Qualifizierung teil und freuen sich nun auf die ersten ehrenamtlichen Besuche.

Der Hundebesuchsdienst soll die Seniorinnen und Senioren direkt in den eigenen vier Wänden erreichen, um Einsamkeit und sozialer Isolation entgegenzuwirken. Zudem können die hundegestützten Aktivitäten die Kontaktfähigkeit als auch die sensomotorischen und kognitiven Fähigkeiten der Senioren fördern und die Angehörigen stundenweise entlasten.Die Kosten für den Hundebesuchsdienst des DRK-Düsseldorf können von der Pflegekasse übernommen werden. Wenden Sie sich bei Interesse an: Deutsches Rotes Kreuz Düsseldorf, Marion Fleischer, Tel.: 0211 56685182, E-Mail: marion.fleischer@DRK-Duesseldorf.de

Dr. Wilhelm von Moers zum Vizepräsidenten von unternehmer nrw gewählt

Die nordrhein-westfälischen Unternehmer haben ihren Präsidenten Arndt G. Kirchhoff am Mittwoch auf ihrer Mitgliederversammlung in Düsseldorf für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Kirchhoff war im Jahr 2016 zum Präsidenten der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) gewählt worden. Die Spitzenorganisation der nordrhein-westfälischen Wirtschaft vertritt die Anliegen von 129 Mitgliedsverbänden mit 80.000 Betrieben und mehr als drei Millionen Beschäftigten. Kirchhoff ist Vorsitzender des Beirats der KIRCHHOFF Gruppe mit Sitz in Iserlohn. Das Familienunternehmen beschäftigt weltweit rund 12.500 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 2,25 Milliarden Euro. Zum Vizepräsidenten wurde gewählt Dr. Wilhelm von Moers (Foto), Geschäftsführer Handelshof Management GmbH, Köln / Landesverband Großhandel-Außenhandel-Dienstleistungen NRW, Düsseldorf. Herr von Moers wurde von unserem Großhandelsverband vorgeschlagen und vertritt die Interessen der Groß- und Außenhändler in NRW.

Unternehmensverbände fordern wirksame Entlastungen bei Energiepreisen

Die nordrhein-westfälischen Unternehmer haben die Politik in Bund und Land eindringlich aufgefordert, „wirklich alles zu tun, damit unsere Wirtschaft stark bleibt“. Dies sei die zentrale Voraussetzung dafür, sich auch künftig gegenüber den Autokratien dieser Welt erfolgreich behaupten zu können. „Nur mit einer starken Wirtschaft werden wir sozialpolitisch, gesellschaftspolitisch und auch sicherheitspolitisch in Zukunft stark sein können“, erklärte der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, auf dem Unternehmertag seiner Organisation am Mittwoch in Düsseldorf. Er appellierte zugleich an die Politik, die Unternehmen auf den globalen Märkten nicht allein zu lassen. Deutschland müsse den Menschen überall auf der Welt immer wieder aufs Neue beweisen, „dass sie in unserem Gesellschafts- und Wirtschaftssystem ein besseres Leben haben“. Kirchhoff warb auch für ein neues Miteinander „mit unseren Freunden in der Welt“. Die europäische Politik müsse schleunigst einen neuen Anlauf für ein umfassendes Freihandelsabkommen mit den USA nehmen.

Mit Blick auf die Energiepreiskrise forderte Kirchhoff die Politik dringend zu wirksamen Entlastungen für die Wirtschaft auf. Die Unternehmen benötigten wettbewerbsfähige Energiepreise, sonst verlöre Deutschland seine industrielle Basis und damit die Grundlage für Arbeitsplätze und Zukunftsinvestitionen im Land. „Bei allem Respekt vor der Krisenpolitik der Bundesregierung: Was wir hier erleben, ist bislang noch völlig unzureichend“, sagte Kirchhoff. Angesichts der drohenden Gasmangellage warnte der NRW-Unternehmerpräsident vor Tabus und Denkverboten in der Energiepolitik. Die Beschleunigung der Energiewende sei zwar völlig richtig, um Deutschland bei der Energieversorgung unabhängiger zu machen. „Das allein wird aber kurzfristig nicht reichen“, so Kirchhoff. Daher müssten Kohlekraftwerke noch schneller aus der Reserve ans Netz und die Laufzeit der Kernkraftwerke mindestens im Streckbetrieb verlängert werden. Die teuren Gaskraftwerke hingegen müssten umgehend weitestmöglich raus aus der Stromerzeugung. „Es gilt unbedingt einen Blackout aus humanitären und wirtschaftlichen Gründen zu vermeiden. Und auch: Weil es sonst ein Sieg für Putin wäre“, betonte Kirchhoff.

Als „völlig unverständlichen Anachronismus im Zeitalter der Digitalisierung“ bezeichnete Kirchhoff das neue Nachweisgesetz von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Das Gesetz solle vordergründig Arbeitsbedingungen transparenter machen, dessen detaillierte Regelungen aber zwängen Unternehmen in die Rückkehr zur Zettelwirtschaft. Trotz der hochgradig angespannten Wirtschaftslage schraube der Arbeitsminister unverdrossen an neuen sozialpolitischen und bürokratischen Belastungen für die Unternehmen. Und gleichzeitig füge der wiederholte staatliche Eingriff beim Mindestlohn der Tarifautonomie schweren Schaden zu. Auch die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland seien angesichts der demografischen Entwicklung in der gegenwärtigen Verfassung nicht zukunftsfest. „Umso unverständlicher ist die parteiübergreifende Ablehnung weiter Teile der deutschen Politik, über eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit auch nur nachzudenken“, erklärte der NRW-Unternehmerpräsident.

Von der neuen schwarz-grünen Landesregierung erwarten die nordrhein-westfälischen Unternehmer in dieser Legislaturperiode zentrale Weichenstellungen für eine erfolgreiche Transformation. „Die kommenden fünf Jahre sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Landes“, betonte Kirchhoff. Ohne eine massive Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren werde allerdings der Umbau Nordrhein-Westfalens zum ersten klimaneutralen Industrieland Europas nicht klappen. „Der Landesregierung muss klar sein, dass der Umbau des Landes an dieser Frage scheitern kann“, sagte Kirchhoff. Aufgrund der Ressortverteilung im Landeskabinett hätten die Grünen mit der Zuständigkeit für Wirtschaft, Energie, Klima, Umwelt und Verkehr nun eine besondere Verantwortung für zentrale Infrastrukturbereiche des Landes. Sie seien für NRW existenziell, weil sich dort der Erfolg des notwendigen grundlegenden Strukturwandels entscheide. Erwiesen sich die Grünen hier als Pacemaker, brächte ihnen dies viel Vertrauen der Unternehmer zurück. Dies sei in der rot-grünen Regierungszeit zwischen 2010 und 2017 verloren gegangen, als das Land unter einer zu oft bremsenden grünen Wirtschafts- und Umweltpolitik massiv gelitten habe.

Hoffen auf Regen

Der Rheinpegel bei Düsseldorf sinkt und sinkt. Leittragende sind neben den Schiffern und ihren Familien selbst unser Hafen in Düsseldorf und auch die Betriebe, die ihre Güter auf dem transportieren, beispielsweise unsere Unternehmen der chemischen Industrie und der Metall- und Elektroindustrie.

Wer in diesen Tagen am Rhein spazieren geht, dem fällt es besonders auf. Der Rheinpegel sinkt und sinkt. Grund sind die Sommerhitze und der ausbleibende Regen. Auch, wenn die eigentliche Fahrrinne noch nicht betroffen ist, so schränkt das Niedrigwasser dann doch die Schifffahrt extrem ein. Das betrifft auch die Kohle, die seit dem Krieg besonders wichtig geworden ist. Aber, auch andere Dinge sind betroffen, wie Getreide, Chemikalien und Mineralien. Das Problem: wegen des niedrigen Wasserstands fahren die Schiffe derzeit mit weniger als der Hälfte der üblichen Ladungsmenge.

Das Niedrigwasser ist allerdings kein neues Problem. Bereits 2018 war das Niedrigwasser rekordverdächtig tief. – damals entstand ein wirtschaftlicher Schaden von rund 5 Milliarden Euro.

Ähnliche konjunkturelle Einbrüche könnte es in diesem Jahr geben, sollte der Wasserstand des Rheins den Transport großer Gütermengen verhindern. Leittragende sind neben den Schiffern und ihren Familien selbst unser Hafen in Düsseldorf und auch die Betriebe, die ihre Güter auf dem transportieren, beispielsweise unsere Unternehmen der chemischen Industrie und der Metall- und Elektroindustrie.

Problematisch ist das Niedrigwasser auch, das haben wir gestern im Rahmen einer Veranstaltung in Düsseldorf diskutiert, da die geringeren Transportmengen auf bereits angespannte Lieferketten treffen. Und eine eingeschränkte Produktion treibt letztlich die Preise in Höhe, denn: die Betriebe können auf Straße und Schiene ausweichen – aber diese Transportwege sind erheblich teurer.

Außerdem stellt sich die Frage, wer beispielsweise die Züge und LKWs fahren soll – auch hier herrscht einer extremer Fachkräftemangel.

So hoffen wir weiter auf Regen: in Düsseldorf, NRW und Deutschland.

Jetzt kommt die „große Arbeiterlosigkeit“ – die Unternehmerschaft Düsseldorf unterstützt mit dem eigenen Expertenteam „Fachkräftesicherung“

Nein, es ist kein Schreibfehler. Den Begriff „Arbeitslosigkeit“ kennen wir alle. „Arbeiterlosigkeit“ ist eine neue Wortschöpfung und ist ein anderes Wort für „Fachkräftemangel“24.

Derzeit haben die Unternehmen die größten Probleme damit, Personal mit Berufsausbildung oder Fortbildungsabschluss zu finden. Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie besteht nach wie vor in vielen Berufen Fachkräftemangel. So gab es im Dezember 2020 insgesamt fast 200 Engpassberufe: hier gibt es weniger qualifizierte Arbeitslose als offene Stellen gab. Der demografische Wandel wird die Engpässe künftig weiter verstärken. Um Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen, arbeiten wir als Unternehmerschaft Düsseldorf mit unseren eigenen Expertinnen und Experten sowie allen wichtigen Unterstützungspartnern zusammen, beispielsweise auch mit dem „Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung“ unseres Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW).

In Workshops, Seminaren und Vorträgen begleiten wir die Betriebe bei diesem Thema. Hier einige Tipps für unsere Unternehmen:

  • EMPLOYER BRANDING: Stärken Sie Ihre Arbeitgebermarke, beispielsweise durch neue bzw. familienfreundliche Arbeitszeiten, schöne und praxisnahe Arbeitsumgebenheiten, Möglichkeiten des mobilen Arbeitens, sinngebende Tätigkeiten und nachhaltige Jobs. Wir begleiten Sie gerne mit Experten und Workshops. Zudem starten wir eine neue „Green Edition“-Plattform.
  • NEUE ZIELGRUPPEN ANSPRECHEN: Gestalten Sie Ihre Teams heterogener. Denken Sie auch an Geringqualifizierte, Einwanderer, Mütter und Väter, „wiedereinsteigende“ Frauen und Männer, Alleinerziehende, ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Quereinsteiger. Wir begleiten Sie gerne mit Experten und Workshops.
  • PRODUKTIVITÄT ERHÖHEN: Optimieren Sie Ihre Arbeitsprozesse und setzen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter effektiv und an den richtigen Stellen ein. Automatisieren Sie sich wiederholende Tätigkeiten. Wir arbeiten mit Start-Ups zusammen, die beispielsweise entsprechende Software-Programme entwickeln. Wir begleiten Sie gerne mit Experten und Workshops.

So sieht es mit dem Fachkräftemangel in NRW aus: LINK!

Berufliche Orientierung in Düsseldorf: erfolgreicher „Thementag 2022“

Nach der zwangsbedingten Coronapause gab es in diesem Jahr wieder einen „Thementag 2022“ für die Klassenlehrerinnen und -lehrer – gemacht von der Kommunalen Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf und unterstützt von der Stiftung Pro Ausbildung der Unternehmerschaft Düsseldorf.

In Vorträgen und Workshops wurden die „Standardelemente“ der Beruflichen Orientierung vorgestellt und interaktiv besprochen, beispielsweise der Berufswahlpass, die Berufsfelderkundungen, Praktika und Praxisphasen sowie die schulische Begleitung.

Hauptakteure in diesem Bereich sind neben den Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufliche Orientierung (StuBo’s) vor allem auch die Klassenlehrerinnen und -lehrer. Sie motivieren die Schülerinnen und Schüler sich mit ihrem Weg in die Arbeits- und Berufswelt intensiv zu beschäftigen. Dabei werden sie von den Expertinnen und Experten in unserer Stadt begleitet, beispielsweise der Unternehmerschaft Düsseldorf, der HWK und IHK, der Agentur für Arbeit und der Kreishandwerkerschaft. Auch diese waren am Thementag dabei, stellten ihre Angebote vor und konnten auch direkt angesprochen werden.

Der Tag begann mit einem Impulsvortrag von Professor Thorsten Bührmann zum Thema „Warum Berufsorientierung immer wichtiger wird“. Diesen Vortrag und alle Materialien finden Sie in Kürze auf der Seite der Kommunalen Koordinierung.

Wir danken den Kolleginnen und Kollegen, die diesen Tag möglich gemacht haben: Schulamtsdirektor Uwe Schorscher, Gregor Nachtwey, Christiane Stedeler-Gabriel, Andre Odenthal, Milena Pape, Ute Scheid, Renate Kiszkiel, Ezgi Yildiz, Claudia Abels, Katja Breuer, Eva Christen, Christina Moeser und Christoph Sochart.

Den Vortrag von Herrn Professor Bührmann finden Sie auch hier: https://www.youtube.com/watch?v=FriiCAOqdRI

Ausbildungskampagne #NRWirtschaftBildetAus

Mit der Ausbildungskampagne #NRWirtschaftBildetAus macht unternehmer nrw auch in diesem Sommer darauf aufmerksam, wie wichtig Ausbildung für die Wirtschaft ist. Auch der NRW-Wirtschaftsblog nimmt daher das Thema „Ausbildung“ in den Fokus. „Die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten, Förderungen und Hilfen für Auszubildende bieten in meinen Augen fantastische Möglichkeiten für die individuelle Karriere“, schreibt die Vorsitzende des Ausschusses Kultur und Bildungim EU-Parlament, Sabine Verheyen MdEP, im aktuellen Beitrag für Klartext im Westen.
Die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Dorothee Feller, schreibt im Blog der Vorwoche über die Zukunft der Ausbildung. Vier Punkte seien dafür wesentlich: Berufsorientierung, Durchlässigkeit von beruflicher und akademischer Bildung, Digitalisierung und Internationalisierung.

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