Neue Podcastfolge aus Gelsenkirchen

Lisa Marie Schelig moderiert den Podcast aus unserer Verbandsgeschäftsstelle in Gelsenkirchen. (Archivfoto mit Christoph Sochart) Foto: Frank Wiedemeier

Wir als Arbeitgeberverbände engagieren uns stark im Azubi- und Fachkräftemarketing, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Wir denken sogar noch einen Schritt weiter und würden den Fachkräftemangel in Zukunft gerne vermeiden. Dafür stellen wir – bestmöglich – die Weichen für eine vorausschauende Arbeitskräftepolitik schon heute. Und dennoch, werfen wir – besonders in diesem Jahr – einen Blick auf die aktuellen Ausbildungszahlen und – um ehrlich zu sein – erschrecken uns.

Zusätzlich erleben wir es hautnah mit, denn wir stecken nicht nur im Ausbildungsmonat August (und schon fast September), sondern wir führen gerade unsere bekannten Einführungstage für Auszubildende durch, um themenkompakt und branchenunabhängig den Ausbildungsstart zu begleiten und anfängliche Tipps und Methoden für den Einstieg den Auszubildenden mit an die Hand zu geben. Ist neben den anderen Seminarthemen für Auszubildenden, die wir das ganze Jahr über anbieten, ein sehr beliebtes Format für und mit unseren Mitgliedsunternehmen an allen Standorten. Und eigentlich mit jährlich steigender Nachfrage verbunden!

Obwohl wir auch in diesem Jahr gute Anmeldezahlen schreiben, müssen wir mit Erschrecken feststellen, wie viele unbesetzte Ausbildungsplätze es aktuell noch gibt. Manche Mitgliedsunternehmen haben die Vergabe der Ausbildungsplätze in diesem Jahr sogar ganz aufgegeben.

GE:wirtschaft(et): Folge 4 – Auszubildende dringend gesucht – Zahlen, Daten, Fakten zum Ausbildungsmarkt 2022
Moderatorin Lisa Marie Fitzner spricht mit Jörn Klare von unternehmer nrw über Zahlen, Daten, Fakten im Ausbildungsgeschehen und sie schauen sich den Ausbildungsmarkt 2022 mal genauer an.

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Unser Podcast ist eine gemeinsame Produktion der Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe und Frank Wiedemeier (Wiedemeier Kommunikation). Feedback, Anregungen, Hinweise, Ideen oder Hörer:innen-Fragen gerne an podcast-ge@unternehmerschaft.de

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Zahl neuer Ausbildungsverträge bleibt historisch niedrig

Die Zahl neuer Ausbildungsverträge ist im Jahr 2021 auf einem historisch niedrigen Niveau geblieben: Insgesamt wurden 466.200 neue Ausbildungsverträge in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, war die Zahl der Neuverträge damit zwar um 0,6 % höher als im ersten Corona-Jahr 2020. Sie blieb jedoch noch immer 9 % hinter dem Ergebnis des Vorkrisenjahres 2019 zurück, als mehr als 500.000 Neuverträge verzeichnet worden waren. Insgesamt befanden sich Ende 2021 deutschlandweit 1.255.400 Personen in einer dualen Berufsausbildung. Das waren 3 % weniger als ein Jahr zuvor. Die Rangfolge der am häufigsten gewählten Ausbildungsberufe veränderte sich 2021 nicht: Wie im Vorjahr waren die meisten Neuabschlüsse im Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel (24.300) zu verzeichnen, gefolgt von den Kaufleuten für Büromanagement (22.900), Verkäufer/-innen (20.100), Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen (19.900) und Medizinischen Fachangestellten (17.400). Die Handwerksberufe, in denen die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Corona-Jahr 2020 vergleichsweise schwach zurückgegangen war, verzeichneten im Jahr 2021 ein Plus von 1.400 oder 1 % mehr Neuverträgen. In der Landwirtschaft setzte sich der Positivtrend des Vorjahres fort: Die Zahl der Neuverträge stieg hier noch einmal um 340 oder 3 %. Den stärksten Zuwachs verzeichneten allerdings die Freien Berufe mit 3.500 oder 9 % mehr Neuabschlüssen. Starke prozentuale Rückgänge verzeichnen die Hauswirtschaftsberufe (-80 bzw. -5 %) und der öffentliche Dienst mit 500 oder 3 % weniger neuen Auszubildenden, während die Zahl der Neuverträge im größten Ausbildungsbereich Industrie und Handel mit -1.800 oder -0,7 % prozentual nur leicht rückläufig war.
(Mit Material von: Destatis)

„The Sound of Literature“ in unserer Stadt

Thalia, marktführender Buchhändler im deutschsprachigen Raum, und das in Berlin ansässige internationale Musikunternehmen BMG präsentieren gemeinsam ein neues Veranstaltungsformat ‚The Sound of Literature‘. Ziel ist es, neue Zielgruppen für Buch und Musik zu erschließen.

Den Auftakt der Partnerschaft bilden drei Veranstaltungen im September in den Thalia und Mayersche Buchhandlungen in Düsseldorf und Kassel sowie in der Stadthalle Hagen. Zu den prominenten Gästen zählen die Sängerin, Komponistin und Texterin Inga Humpe sowie die Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Regisseurin Helene Hegemann. Sänger und Autor Chris Jagger begleitet die Abende musikalisch und liest aus seiner Biografie ‚Talking To Myself‘. Moderiert wird das neue Format von dem FAZ-Journalisten und Schriftsteller Rainer Schmidt.

Ingo Kretzschmar, Vorsitzender der Thalia Geschäftsführung: „Mit ‚The Sound of Literature‘ bieten wir gemeinsam mit BMG ein spannendes neues Veranstaltungsformat an, welches Leser*innen und Musik-Fans in unseren Buchhandlungen zusammenbringt. Damit erreichen wir nicht nur neue Zielgruppen für Thalia, sondern locken mit unserem hochkarätigen Programm ein kulturinteressiertes Publikum in die Innenstädte.“

Seit Juli testet das Buchhandelsunternehmen zudem ein ausgewähltes Vinyl-Sortiment an Standorten in Düsseldorf, Hamburg, Köln, Münster und Osnabrück.

BMG CEO Hartwig Masuch sagt: „Die Medien Buch und Musik haben in den vergangenen 15 Jahren einen radikalen digitalen Wandel durchlebt, der den Konsument*innen einen komplett neuen Service bietet. Das haptische Erlebnis von gebundenen Büchern oder einer Schallplatte ist und bleibt aber unersetzlich. Wir glauben, dass wir im Rahmen der Kooperationen mit Thalia viele Synergien in der Zielgruppenansprache nutzen können.“

Vorbild der Veranstaltungsreihe ist der 2015 von Rainer Schmidt gegründete und seitdem regelmäßig in Berlin veranstaltete Salon ‚Writers’ Thursday‘. Zu den bisherigen Gästen zählen u.a. Ronja von Rönne, Campino, Alexa Hennig von Lange, Sven Regener, Heike Makatsch, Flake und viele mehr. BMG unterstützt diese exklusive und beliebte Veranstaltungsreihe seit vielen Jahren.

Termine – The Sound of Literature:

Dienstag, 06.09.2022 – 20:15 Uhr Thalia Mayersche, Königsallee 18, 40212 Düsseldorf

Mittwoch, 07.09.2022 – 20:00 Uhr Stadthalle Hagen, Wasserloses Tal 2, 58093 Hagen (Ausweichort aufgrund einer Baumaßnahme in der Thalia Buchhandlung)

Donnerstag, 08.09.2022 um 20:15 Uhr Thalia Kassel, Obere Königsstr. 30, 34117 Kassel

Tickets sind in Thalia Buchhandlungen oder unter https://thalia.reservix.de erhältlich.

Dürresommer: Ist Landwirtschaft ohne Bewässerung noch möglich?

Kreisberegnungsanlage auf einem Kartoffelfeld.

2022 erleben wir einen weiteren trockenen, heißen Sommer. Flüsse führen wenig Wasser, Böden trocknen aus, es drohen Ernteverluste. Ob Bewässerung wirklich die Lösung ist, verrät Dr. Katrin Drastig vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Biookonomie e.V.

Wie kann die Landwirtschaft am besten mit Dürresommern umgehen? Ist Bewässerung die Lösung? „Trockenheit ist für Kartoffeln, Zuckerrüben und Braugerste besonders problematisch. Auch wasserhaltige Produkte wie Obst und Gemüse sowie Blumen und Zierpflanzen reagieren bei Trockenheit sehr empfindlich mit Qualitätsverlusten“, sagt Katrin Drastig auf der Plattform des Düsseldorfer vdi. Getreide kann laut der Expertin zeitweiligen Trockenstress in einzelnen Entwicklungsphasen gut kompensieren. „Aber wenn der Niederschlag wie in diesem Sommer zu lange ausbleibt, lohnt sich in einigen Regionen Deutschlands sogar die Beregnung von Winterweizen.“

Welche Bewässerungssysteme gibt es in Deutschland?

In Deutschland sind mobile Beregnungsmaschinen, die sogenannten „Wasserkanonen“, am weitesten verbreitet. Sie sind bei noch vertretbaren Kosten flexibel einsetzbar . „Allerdings machen die notwendigen hohen Wasserdrücke von 7-9 bar das Verfahren energieintensiv. Pro mm Beregnungswasser bei 50 m³/h Wasserförderung muss 1 l Dieselkraftstoff eingesetzt werden“, erklärt Drastig. In Ostdeutschland mit seinen großen Feldeinheiten sind zunehmend die, durch hohen Grad der Automatisierung, kostengünstigen Kreisberegnungsmaschinen im Einsatz. Diese teilmobile Beregnungstechnik braucht im Vergleich zu den zuvor genannten Starkregnern weniger Energie. Im Gartenbau wird aktuell meist die oberirdische, wassersparende Tropfbewässerung eingesetzt.

Wie digital sind die Bewässerungstechniken? „Aktuell ist eine Transformation der Bewässerung in Deutschland hin zur Digitalisierung und Automatisierung von Bewässerungssystemen, zu Präzisionsbewässerung bzw. teilflächenspezifischer Bewässerung zu verzeichnen . Zunehmend kommen auch, teilweise mit Sensorik ausgestattet, Bewässerungssteuerungssysteme zum Einsatz, die es möglich macht, die effektiven Wassergaben zu ermitteln“, so die Expertin vom Leibniz-Institut.

Ist Landwirtschaft mit Bewässerung noch wirtschaftlich?

Mit zunehmendem Auftreten und stärkerer Ausprägung von Trockenjahren steigt die Beregnungswürdigkeit sowohl bereits beregneter Standorte als auch solcher, die bislang mit der Niederschlagsmenge zurechtkamen. „Ob eine Bewässerung wirtschaftlich ist, hängt auch ab von der Entwicklung der Kosten für Wassermanagementsysteme sowie der Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktpreise. Ein steigendes Produktpreisniveau könnte eine Bewässerung für einige Fruchtarten und Standorte rentabel machen, während fallende Preise zum Verlust der Rentabilität auf Grenzstandorten führen“, schätzt Drastig gegenüber dem VDI ein.

Für Winterroggen und Silomais ist die Beregnung weder aktuell noch bei einem Preisanstieg von bis zu 20% rentabel, während Beregnung für Kartoffeln sogar bei einer Preisminderung von bis zu 20% auf 97% der Flächen rentabel bleibt .

Angesichts der aktuell hohen Dieselpreise wandelt sich zudem das Bewusstsein hin zu mehr Energieeffizienz und zum Energiesparen in der Landwirtschaft. Alternative Energieträger wie Solartechnik, Windenergie etc. könnten einen bedeutenden Beitrag leisten, um hier die Unabhängigkeit von fossiler Energie für den Betrieb von Pumpen in der Bewässerung zu erhöhen.

74% des Bewässerungswassers in Deutschland stammen aus dem Grundwasser, etwa 13% aus Oberflächengewässern, also Speichern, Seen und Fließgewässern. Weitere etwa 12 % stammen aus öffentlichen oder privaten Versorgungsnetzen, also Trinkwassernetzen. Spitzenreiter ist hier das Bundesland Rheinland-Pfalz, das 72% des Wassers aus dem Trinkwassernetz nimmt.

Verbesserte Ausnutzung des Niederschlagswassers: Ackerbauliche Maßnahmen

Zu den ackerbaulichen Maßnahmen, die eine verbesserte Ausnutzung des Niederschlagswassers und auch des Bewässerungswassers ermöglichen können, zählen unter anderem:

  • Fruchtfolgen und Zwischenfrüchte optimieren
  • Bodenbearbeitung: insbesondere Aufrauen der Oberfläche bzw. Aufbrechen von Krusten, um eine bessere Infiltration des Niederschlagswassers zu ermöglichen
  • hohe Bestandsdichte: Ziel ist eine schnelle und lückenlose Bodenbedeckung und tiefe Durchwurzelung
  • möglichst früh und zügig sähen, Saatgut eventuell vorkeimen, um der Frühjahrstrockenheit zu begegnen.
  • Humuswirtschaft: Ausbringen organischer Substanz, Mulchen, um die Evaporation von der Bodenoberfläche zu vermindern
  • Wahl trockenheitstoleranter Sorten bzw. von Sorten mit hoher Transpirationseffizienz

Katrin Drastig betont jedoch: „Es besteht weiterhin dringender Forschungsbedarf zum Einsatz wassersparender (Bewässerungs-)Techniken und auch zur verbesserten Ausnutzung des Niederschlagswassers. Wir brauchen mehr Studien zur Bewertung von Maßnahmen für ein verbessertes Wassermanagement in der deutschen Landwirtschaft. Aktuell arbeiten wir beispielsweise in der Arbeitsgruppe „Wasserproduktivität in der Landwirtschaft“ am Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) daran, die Produktivität des technischen Wassers und des Niederschlagswassers im landwirtschaftlichen Betrieb zu verbessern.“

Weitere Informationen sowie Quellennachweise unserer Statement-Geberin finden Sie auf vdi.de.

Unsere Azubitage weiterhin auf hohem Niveau gebucht

Die Sicherung und die Entwicklung des Nachwuches an Fachkräften- und Führungskräften für unsere Betriebe gehören zu den wichtigsten Aufgaben unserer Verbändegemeinschaft. Angesichts des demografischen und gleichermaßen digitalen Strukturwandels stehen die Unternehmen vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen bei deren Bewältigung wir auf vielfältige Weise unterstützen.

Wir unterstützen unsere Betriebe von Aachen bis nach Münster mit vielfältigen Angeboten. Über 50 Azubiseminare bieten wir in NRW pro Jahr an. Höhepunkte sind in diesen Wochen wieder unsere beliebten „Azubitage 2022“, die wir analog und digital im August und September anbieten. Über 600 Auszubildende nehmen diesmal wieder an unseren jeweils eintätigen Veranstaltungen teil.

Sie wissen ja: Für unsere Mitgliedsbetriebe ist die Teilnahme der Auszubildenden KOSTENFREI!

Link zu den Azubitagen

Premiere auf dem Caravan Salon Düsseldorf: Die neue Mercedes Benz T Klasse mit Marco Polo Modul – auch neue Sprinter-Modelle aus Düsseldorf dabei

Die neue Mercedes-Benz T-Klasse mit Marco Polo Modul

Die Menschen hier in Düsseldorf, NRW und Deutschland haben offenbar große Lust auf die Themen Camping, Reisen und Outdoor. Am ersten Wochenende des Caravan Salons sind mehr als 70.000 Menschen auf das Messegelände geströmt. Mit insgesamt 16 belegten Halen ist die Messe in diesem Jahr (2022) so groß wie noch nie. Über 650 Ausstellerinnen und Austeller stehen zurzeit auf dem Messe Gelände. Auf der Caravan Salon Messe gibt es alles rund um das Thema Mobiles Reisen und Camping. Mit dabei auch Mercedes-Benz mit seinen Sprintern aus Düsseldorf und den neuem T-Modell.

(Mit Material von Mercedes-Benz und Antenne Düsseldorf) Mercedes-Benz ergänzt seine Marco Polo Familie um ein neues Einstiegsmodell und stellt damit die Weichen für weiteres Wachstum im Reisemobilmarkt. Neben dem beliebten Campingbus Marco Polo auf Basis des Midsize-Vans V‑Klasse, umfasst das Portfolio zukünftig ein flexibel ein- und ausbaubares Camping-Modul ab Werk für die neuen Small Vans mit Stern.

Das sogenannte Marco Polo Modul mit serienmäßiger Bett- und optionaler Kücheneinheit für Fond bzw. Heck ist ab Ende des Jahres bei den Mercedes‑Benz Niederlassungen und Händlern erhältlich. Erstmals zu sehen ist die neue T‑Klasse mit Marco Polo Modul auf dem Mercedes‑Messestand in Halle 16 auf dem Caravan Salon in Düsseldorf vom 27. August bis zum 4. September 2022. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2023 folgt zudem ein vollständig integrierter Micro-Camper auf Basis des Mercedes-Benz Small Vans. Damit steigt die Marke mit Stern verstärkt in das Segment der Micro-Camper ein.

„Der Reisemobilmarkt ist für uns von strategischer Bedeutung. Wir bauen unsere Präsenz kontinuierlich aus. Die neue T‑Klasse mit Marco Polo Modul ist unsere Antwort auf die steigende Nachfrage nach Micro‑Campern, die vor allem in der jungen, stark wachsenden Vanlife-Fangemeinde immer beliebter werden. Das liegt zum einen daran, dass sie sich dank ihres häufig modular ausgeführten Umbaukonzepts flexibel als Alltagsfahrzeug oder Camper einsetzen lassen. Und zum anderen sind sie durch ihre geringen Außenmaße und ihr Gewicht von unter drei Tonnen einfach zu handhaben und können mit der Führerscheinklasse B gefahren werden“, sagt Klaus Rehkugler, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes‑Benz Vans.

 

Das Marco Polo Modul im Überblick

Mit dem Marco Polo Modul lässt sich die neue T‑Klasse in einen Micro-Camper verwandeln:

  • Die serienmäßige Betteinheit bietet mit einer zwei Meter mal 1,15 Meter großen Liegefläche Platz für zwei Personen. Ein punktelastisches Tellerfedersystem und eine mit zehn Zentimetern extra dicke Matratze sorgen für ein ergonomisches Liegen bis in die Randbereiche. Zur Nutzung wird das Bettgestell komfortabel nach vorne ausgezogen und die Matratze ausgeklappt. Während der Fahrt befindet sich das Gestell mit zusammengefalteter Matratze im Kofferraum. Die Fondsitze können dann uneingeschränkt genutzt werden. Zum Serienumfang für hohen Schlafkomfort gehören außerdem Verdunklungselemente für alle Fensterscheiben und ein Belüftungsgitter mit Insektenschutz, das zwischen Scheiben und Rahmen geklemmt wird. Ebenfalls serienmäßig sind beidseitig zwei Fenstertaschen zwischen C- und D-Säule für kleinere Utensilien.
  • Die optionale Kücheneinheit basiert auf einem Schubladensystem mit Push to Open und Soft Close Funktion. Sie umfasst eine Spüle mit gut zugänglichem 12-Liter-Wassertank, eine
    15-Liter-Kühlbox und einen flexibel entnehmbaren Gaskartuschenkocher. Weitere Schubladen bieten Platz für Besteck, Geschirr und Lebensmittelvorräte. Darüber hinaus führt sie zwei Campingstühle und einen Tisch. Der Tisch bietet zwei verschiedene Füße. Dadurch kann er sowohl im Freien aufgestellt als auch in der neuen T‑Klasse hinter der Mittelkonsole befestigt werden – ein Novum im Segment.

Bett- und Kücheneinheit werden an den Verzurr-Ösen im Kofferraum fixiert. Zwei Personen können das gesamte Marco Polo Modul mit wenigen Handgriffen aus der neuen T-Klasse entnehmen bzw. einsetzen. Der Schritt vom Alltagsfahrzeug zum Micro-Camper und zurück dauert somit nur wenige Minuten.

Das gesamte Marco Polo Modul ist in einem stilvollen, cleanen Design und der Farbe Anthrazit gehalten. Damit fügt es sich nahtlos in den wertigen Innenraum des Mercedes‑Benz Small Vans ein. Zudem zeigen der Mercedes-Stern sowie –Schriftzug die klare Zugehörigkeit zur Marke.

Die Preise für das Marco Polo Modul werden mit Start Bestellbarkeit Ende des Jahres bekanntgegeben.

Die neue T‑Klasse im Überblick

Die neue Mercedes‑Benz T‑Klasse, die erst vor kurzem Markteinführung feierte, verbindet Multifunktionalität und ein großzügiges Platzangebot mit einem hochwertigen Ausstattungsniveau. Zu ihren Produkthighlights gehören:

  • Kompakte Außenmaße mit viel Raumangebot: Die T‑Klasse mit fünf Sitzen ist 4.498 Millimeter lang, 1.859 Millimeter breit und 1.811 Millimeter hoch. Damit bietet sie auch ein Volumen von bis zu 2.390 Liter für jede Menge Laderaum (bei umgeklappter Rückbank). Hinzu kommen zahlreiche Ablagen und Staufächer im Innenraum. Eine Variante mit langem Radstand und bis zu sieben Sitzplätzen folgt.
  • Einfaches Beladen: Die niedrige Ladekante von nur 561 Millimetern erleichtert das Beladen. Zudem ermöglichen weit öffnende Schiebetüren auf beiden Fahrzeugseiten einen einfachen Zugang zum Fond. Die Rücksitzbank ist serienmäßig umklappbar, sodass sie mit dem Kofferraumboden eine nahezu ebene Ladefläche bildet.
  • Elegantes Design und viel Komfort: Die neue T‑Klasse ist auf Anhieb als Mitglied der Mercedes‑Benz Familie zu erkennen. Ausgewogene Proportionen und sinnliche Flächengestaltung mit reduzierten Linien kennzeichnen das Design. Hinzu kommt eine Vielzahl an Lackvarianten, darunter der elegante Farbton Rubellitrot metallic sowie Limonitgelb metallic. Echten Premiumcharakter verkörpert auch die Auswahl der Materialien im Interieur. Die Serienausstattung umfasst zudem bereits unter anderem das MBUX Infotainmentsystem mit 7‑Zoll‑Touchscreen und Smartphone-Integration, das Multifunktionslenkrad mit Touch Control Buttons oder KEYLESS Start. Für eine nochmals gesteigerte Hochwertigkeit stehen zwei Ausstattungslinien zur Wahl (Style und Progressive). Sie bieten unter anderem Chromapplikationen oder eine Ambientebeleuchtung mit bis zu acht Farbtönen.
  • Umfassende Konnektivität: Ab Werk ist die T‑Klasse bereits für die Nutzung zahlreicher digitaler Dienste von Mercedes me connect[4] Das sind zum Beispiel Remote-Dienste wie die Fernabfrage des Fahrzeugstatus oder die Türfernschließung und -entriegelung. Mit diesen Diensten lassen sich die wichtigsten Daten des Fahrzeugs jederzeit per App überprüfen.
  • Hohe Sicherheitsausstattung: Sieben Airbags und zahlreiche Fahrassistenzsysteme sind serienmäßig an Bord. Dazu gehören Berganfahr-Assistent, Seitenwind-Assistent, Müdigkeitswarner ATTENTION ASSIST, Aktiver Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion, Aktiver Spurhalte-Assistent, Totwinkel-Assistent und Geschwindigkeitslimit-Assistent.
  • Moderne, durchzugstarke und verbrauchsgünstige Motoren: Aktuell stehen ein Diesel- und ein Benzinmotor in jeweils zwei Leistungsstufen zur Verfügung. Die Vierzylindermotoren zeichnen sich durch kraftvollen Durchzug bereits bei niedrigen Drehzahlen und optimierte Verbrauchswerte aus. Alle Motoren sind mit einer ECO Start/Stopp-Funktion kombiniert. Neben dem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ist für die beiden Dieselvarianten und den stärkeren der beiden Benziner auch das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) erhältlich. Abgerundet wird das Motorenportfolio zukünftig mit dem sich aktuell noch in der Entwicklung befindlichen elektrisch-angetriebenen EQT.

Die neue Mercedes-Benz T-Klasse mit Marco Polo Modul

Podcastfolge 99: Düsseldorfer Gespräche, ein cooler Job für Azubis, Wirtschaft hofft auf Regen, Bildungsforscher, Lehrer und Eltern in großer Sorge, Gastro-Branche zittert, Fachkräftemangel am Unterbacher See

Stellen in unserem Podcast die Zwischenbilanz der Initiative 321fachkraft vor: Yvonne Preiß (Technologiezentrum Glehn, TZG), Claudia Trampen (Leitung der Kommunalen Koordinierung im Rhein Kreis Neuss), Melina Bauer-Nolden (Kommunale Koordinierung) und Verena Duden (TZG).

Es war wieder viel los in der „Düsseldorfer Wirtschaft“ in dieser Woche. Unter anderem berichten wir über diese Themen: die Arbeitsmarktgespräche feierten Premiere I Auszubildende auf Parookaville 2022 I das Initiative 321fachkraft zieht mit unserem Podcastteam eine Zwischenbilanz I Henkel entwickelt einen neuen Markenauftritt I die Schifffahrt in Düsseldorf, aber nicht nur dort, hofft auf Regen I Bildungsforscher, Lehrer und Eltern in großer Sorge I Der Preis für Eis ist heiß I Digitale Entdecker ausgezeichnet I Gastro-Branche zittert I Fachkräftemangel am Unterbacher See I Neue Corona-Schutzverordnung für Düsseldorf I Neuigkeiten aus dem Pop-Up-Store in den Düsseldorf Arkaden I Termintipp: „Generation Z – das unbekannte Wesen“. Sie hören uns überall dort, wo es Podcasts gibt und hier: www.unternehmerschaft.de. Bitte, empfehlen Sie uns weiter, wenn Ihnen gefällt, was Sie hören.

„Generation Z – das unbekannte Wesen“

Junge Menschen der Generation Z sind heute zirka 12 bis 25 Jahre alt. Es sind die morgigen Berufseinsteiger, die aktuellen Auszubildenden und die jungen Leute, die vor kurzem ihren Berufsabschluss erworben haben. „Die daddeln nur auf ihren Handys und sind an nichts interessiert“, klingt es zuweilen von der älteren Generation. Aber: Wofür interessieren sich die jungen Leute, die die Zukunft in unseren Unternehmen sind? Und wie kann ich sie motivieren?

Wir schauen uns in der Skill Session an, was die Generation Z bewegt und welche Erwartungen sie an ihren Beruf hat. Dabei richten wir unseren Blick auf Aspekte, die wir als Unternehmen bieten sollten und auch auf solche, wo ggf. klare Grenzen nötig sind. Wichtig: Auch das Setzen von Grenzen sollte auf die Wertewelt dieser jungen Menschen abgestimmt sein. Wollen wir Vertreter*innen der Generation Z für das Unternehmen und seine Aufgaben begeistern und sie langfristig binden, so kommen wir nicht umhin, uns auf ihre Bedürfnisse einzustellen. Wie das gelingen kann, darüber sprechen wir.


ONLINE Skills Session für Führungskräfte: Generation Z – das unbekannte Wesen
TERMIN: 20. September 2022

UHRZEIT: 10:00 – 11:00 Uhr

Düsseldorfer Nachwuchsprogramm zeichnet digitale Entdeckerinnen und Entdecker aus

Im Rahmen von DIGITAL SEEDS, dem HUAWEI-Nachwuchsprogramm für digitale Entdeckerinnen und Entdecker, hatten auch dieses Jahr wieder interessierte Studierende die Chance, sich aktiv in die dynamische Geschäftswelt der Digitalisierung einzubringen und sich in einem Ideationsprozess um eine Reise nach China zu bewerben.

Gemeinsam mit dem Medienpartner Handelsblatt Media Group und der Stadt Düsseldorf wurde von HUAWEI ein umfangreiches Programm mit Weiterbildungsmöglichkeiten und Design Thinking-Workshops für 200 Teilnehmende angeboten. Die dort entwickelten Ideen wurden von den im Laufe des Programms gebildeten, insgesamt 33 Studienrenden-Teams in thematisch getrennten Pre-Pitches im Laufe des Sommers in Neunkirchen/Saar (Mobilität), Berlin (Nachhaltigkeit) und München (Metaverse) präsentiert. Pro Themenblock kamen fünf Teams in die Endauswahl und durften sich mit ihren weiter ausgefeilten und schließlich zu zukunftsfähigen und marktgerechten digitalen Produkten und Geschäftsmodellen ausgewachsenen Ideen der hochkarätig besetzten Jury des finalen IDEATHON-Wettbewerbs in Düsseldorf im Rahmen des Digital Demo Days stellen.

Diese Gewinner-Teams haben sich nun für ihre Reise nach China qualifiziert:

  • Mobilität: Drive2Gether, First Responder, Smart Truck
  • Nachhaltigkeit: Lipophil, Reparto, TailorMed
  • Metaverse: triscan, braVR, YouWork

Carsten Senz, Vice President Corporate Communications von HUAWEI Deutschland: „Wir haben aus langjähriger Erfahrung mit DIGITAL SEEDS ein hochattraktives Programm für Studierende aus Deutschland und der Schweiz etabliert, in dem wir die jungen Menschen aus der Theorie in die Praxis katapultieren. Wir vermitteln unserem Nachwuchs das Handwerkszeug, um digitale Lösungen eigenständig als unternehmerisch Handelnde in innovativen Geschäftsmodellen auf die Straße zu bringen. Sie lernen dabei andere und sich selbst beim Teambuilding näher kennen und entwickeln Erfahrungen als Macher*innen und Führungskräfte, die sie als Gründer*innen oder Intrapreneur*innen in die deutsche Wirtschaft einbringen. Wir haben heute wieder gesehen, dass engagierte und begeisterte Menschen innerhalb kurzer Zeit Großes leisten können. Insbesondere den Gewinnerinnen und Gewinnern der Reise nach China ist zu gratulieren. Der internationale Austausch wird ihnen zur weiteren Perspektiverweiterung dienen und ihnen die Herausforderungen modernen Unternehmertums im globalen Kontext vor Augen führen.“

Christian Sellmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Handelsblatt Media Group, ist sehr zufrieden mit der diesjährigen Initiative: „Wir sind von dem Engagement und dem Innovationsgeist, der von der DIGITAL SEEDS-Initiative ausgeht, wirklich beeindruckt und freuen uns sehr, diese unterstützen zu dürfen. Die jungen Menschen hier haben in jeglicher Hinsicht neue Türen aufgestoßen. Mehr denn je müssen wir gegenüber anderen Kulturen – wie China – offen bleiben, uns mit ihnen beschäftigten und voneinander lernen. Die mit der Initiative verbundenen kraftvollen Anstöße gehen dabei weit über rein technologische Aspekte hinaus.“

Dr. Michael Rauterkus, Beigeordneter für Wirtschaft, Digitalisierung, Personal und Organisation der Landeshauptstadt Düsseldorf, zeigt sich beeindruckt: „Ich bin beeindruckt von den vielen Ideen und Projekten, die die Teams seit April entwickelt haben. Die Initiative DIGITAL SEEDS von HUAWEI trägt maßgeblich dazu bei, den Unternehmergeist unter den Studierenden zu fördern und passt perfekt zur Startup City Düsseldorf und dem Digital Demo Day.“

In den aufregenden Metropolen Shenzhen, Shanghai und Peking erwartet die Siegerinnen und Sieger nun der Kontakt mit Start-ups, Tech-Konzernen, Innovation-Hubs, Thinktanks und Universitäten sowie ein weiteres „Ideathon“-Wochenende mit chinesischen Studierenden, bei dem die erworbenen Kenntnisse nochmals in einer neuen Umgebung getestet werden.

Henkel stärkt strategische Positionierung mit neuem Auftritt der Unternehmensmarke

Henkel hat gemeinsam mit MetaDesign, der Markenberatung der Publicis Groupe Germany, seinen internationalen Markenauftritt strategisch weiterentwickelt und neugestaltet. Henkel stärkt die strategische Positionierung der Unternehmensmarke Henkel als Pionier mit Verantwortung für das Wohl künftiger Generationen mit einem dynamischen, neuen Auftritt. Eine klare Markenarchitektur und ein flexibles Design schaffen ein modernes und konsistentes Markenerlebnis.

„Die Henkel-Marke macht für unsere unterschiedlichen Zielgruppen weltweit sichtbar, wer wir sind, wofür wir stehen und was wir tun. Daher ist eine starke Unternehmensmarke mit weltweitem Wiedererkennungswert wichtig – nicht nur für uns selbst, sondern für alle unsere Stakeholder“, sagt Rabea Laakmann, Head of Corporate Branding & Communications Strategy bei Henkel. „Sie schafft Verbindung, bietet Orientierung, ermöglicht Differenzierung und vermittelt Emotion.“

Als Unternehmen blickt Henkel auf eine über 145-jährige Geschichte mit starken Marken und einer langen Tradition für Innovation, Nachhaltigkeit und Verantwortung zurück. Der Unternehmenszweck (Purpose) „Pioneers at heart for the good of generations“ leitet die Transformation des Unternehmens und bildet das Herzstück der neuen Markenpositionierung. Henkel verfolgt den Anspruch, das Leben immer neu zu gestalten und zu bereichern. Jeden Tag – heute und für kommende Generationen.

Ein klarer Rahmen, der Freiheit schafft

Der neue Henkel-Markenauftritt wird seit Jahresbeginn weltweit schrittweise eingeführt. Eine integrierte Markenarchitektur schafft dabei einen klaren, verbindlichen Rahmen für das Zusammenwirken der Unternehmensmarke Henkel, den beiden künftigen Unternehmensbereichen, Adhesive Technologies und Consumer Brands, und deren Produktmarken sowie allen Konzernfunktionen und -initiativen.

Das neue Henkel-Design verbindet Flexibilität, Vielfalt und Dynamik mit Einfachheit und Klarheit. Es lässt sich für jeden Anwendungszweck – von digital über Print bis zu Events – flexibel anpassen, um den Anforderungen der verschiedenen Unternehmensbereiche und Zielgruppen gerecht zu werden. Der Auftritt modernisiert die Marke – ohne dabei aufzugeben, was sie wiedererkennbar macht: Das traditionsreiche Henkel-Logo, das seit mehr als 100 Jahren für die Qualität von Henkel steht, und die Kernfarben Rot und Weiß bilden das Fundament des Designs. Gleichzeitig kommen mit neuen Farbkombinationen Vielfalt und Dynamik ins Spiel. Eine emotionale und progressive Bildsprache sowie eine eigenständige, variable Schrift (Henkel GT Flexa) machen den Markenauftritt lebendig und ausdrucksstark.

Die Marke erlebbar machen

Zum Launch der neuen Henkel-Marke wurde ein breites Spektrum an Kommunikationsaktivitäten entwickelt. Wichtig ist es, die Henkel-Marke für alle internen und externen Zielgruppen erlebbar zu machen. Der neue Henkel Brand Hub für die mehr als 52.000 Mitarbeiter:innen weltweit und externe Partner erklärt die Markenstrategie und das Design und bietet Best Practices und Vorlagen. Individuelle Beratung und interaktive Markentrainings ergänzen die weltweite Implementierung. Aktiviert wird die neue Positionierung im Rahmen einer Markenkampagne entlang der strategischen Themen Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

„Die Marke Henkel befindet sich im Wandel. Sie hat eine starke Heritage, einen starken Purpose, eine starke Innovationskultur und nun auch einen starken Markenauftritt. Das neue Design ist den Wurzeln der Marke treu und unterstützt die Transformation des Unternehmens“, sagt MetaDesigns Düsseldorfer Managing Director Diana Brix.

„MetaDesign hat uns mit strategischem Weitblick, kreativer Exzellenz im Markendesign und in enger Zusammenarbeit, bei der die Chemie einfach stimmt, bei der Entwicklung des neuen Markenauftritts begleitet. Wir freuen uns gemeinsam, die traditionsreiche Henkel-Marke weiter in die Zukunft zu führen“, beschreibt Rabea Laakmann die erfolgreiche Partnerschaft mit MetaDesign.