Mercedes-Benz Vans: Elektrifizierende Pläne für die Reisemobilbranche

Die Sparte Mercedes‑Benz Vans, zu der auch das Düsseldorfer Sprinter-Werk zählt, hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt mit der kompakten ‚hauseigenen‘ Marco Polo Camperfamilie im Reisemobilmarkt etabliert; ebenso als erfolgreicher Basisfahrzeuglieferant für Reisemobilhersteller weltweit – und dass über das gesamte Vans Portfolio hinweg. Nun geht die Marke mit Stern den nächsten Schritt und nähert sich dem Zukunftsthema der Stunde – der elektrischen und somit lokal emissionsfreien Zukunft der Reisemobilbranche. Der Austausch mit Endkunden und Branchenexperten sowie die Zusammenarbeit mit anderen Herstellern nimmt dabei zunächst eine zentrale Rolle ein. Einer der ersten marktreifen eCamper basiert auf dem batterie-elektrischen EQV. Der Umbau stammt von der Schweizer Firma Sortimo Walter Rüegg AG, ist bereits im Zweirechnungsgeschäft erhältlich und umfasst u.a. ein Aufstelldach, eine Schlafeinheit für den Fond und ein Küchenmodul für den Kofferraum. Klaus Rehkugler, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes‑Benz Vans: „Der Reisemobilmarkt ist für Mercedes-Benz Vans von strategischer Bedeutung. Wir wollen hier weiterwachsen und eine Vorreiterrolle in puncto Innovationen und Nachhaltigkeit einnehmen. Für uns ist klar: Die Zukunft ist elektrisch, auch in der Reisemobilbranche!“

Aus- und Weiterbildung wird auf dem Düsseldorfer Arbeitsmarkt immer wichtiger

Nur mit einer guten Ausbildung können wir die Arbeitslosenzahlen auf Dauer senken – das betont Birgitta Kubsch-von Harten, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Düsseldorfer Agentur für Arbeit. Schon jetzt seien 80 Prozent der offenen Stellen für Fachkräfte ausgeschrieben. Hilfstätigkeiten werden in Zukunft immer stärker automatisiert werden, warnt die Leiterin der Agentur für Arbeit. Unternehmen sollten deshalb schon jetzt gegensteuern und Mitarbeiter ausbilden, die bisher keine Ausbildung haben. Besonders dringend werden aktuell Fachkräfte in Handwerksberufen gesucht. Aber auch in der Pflege wird der Bedarf an Fachkräften in den nächsten Jahren weiter steigen. Aktuell sind in Düsseldorf 23.911 Menschen arbeitslos gemeldet, das ist eine Quote von 6,9 Prozent.

Quellen: Antenne Düsseldorf u.a.

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SPIE aus Ratingen nächster Großmieter im EUREF-Campus – Fertigstellung 2024

SPIE Deutschland & Zentraleuropa, eine Tochtergesellschaft der SPIE Gruppe, wird 2024 den derzeit entstehenden EUREF-Campus Düsseldorf beziehen. SPIE Deutschland & Zentraleuropa verlagert damit seinen Unternehmenssitz auf den größten klimaneutralen Campus in Nordrhein-Westfalen und schafft zugleich eine moderne und kreative Arbeitsumgebung für die Mitarbeitenden sowie eine Innovations- und Digitalisierungsplattform für die Entwicklung klimaneutraler und nachhaltiger Lösungen für die Energie- und Mobilitätswende.

Der EUREF-Campus Düsseldorf wird der neue klimaneutrale Unternehmenssitz von SPIE Deutschland & Zentraleuropa und unterstützt die Wachstums- und Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens: „Dienstleistungen für eine kohlenstofffreie Wirtschaft sind das Kerngeschäft von SPIE. Deshalb verstehen wir uns als Teil der Lösung für eine nachhaltige Zukunft. Der Umzug auf den EUREF-Campus Düsseldorf unterstreicht wie kaum ein anderer Ort diese Ausrichtung von SPIE. Wir versprechen uns hier viele Möglichkeiten des Austauschs und der Zusammenarbeit mit starken Partnern, die sich wie wir für die Energie- und Mobilitätswende einsetzen. Zugleich bieten wir für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine einzigartige Umgebung, um zu arbeiten, sich zu vernetzen und sich wohlzufühlen – aber auch SPIE ganz neu zu entdecken und für die Zukunft zu gestalten“, sagt Markus Holzke, Geschäftsführer / CEO von SPIE Deutschland & Zentraleuropa. Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender der EUREF AG, der nach dem EUREF-Campus Berlin nun den zweiten Campus seiner Art in Düsseldorf realisiert: „Mit dem EUREF-Campus Düsseldorf entsteht ein weiterer Campus, der zeigt, dass die Energiewende machbar und bezahlbar ist. Der Campus in Düsseldorf wird ein echter Zukunftsort und gibt Raum für die Ideen von Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Forschung.“

Innovationsplattform für Mobilität, Energiewende und Klimaschutz

„Mit unserer Ausrichtung als Multitechnik-Dienstleister sind wir breit aufgestellt und bieten in vielen Bereichen Lösungen für den Klimaschutz: Wir begleiten den Wandel hin zu einer nachhaltigen Mobilität. Als führender Anbieter im technischen Facility Management bieten wir Lösungen für die Energieoptimierung von Gebäuden, Anlagen und Infrastrukturen. Wir sind führender Anbieter im Bereich der Übertragungs- und Verteilnetze und damit wichtiger Partner für Projekte, die den Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix erhöhen. Außerdem wollen wir bei der Zukunftstechnologie Wasserstoff eine führende Position einnehmen“, sagt Dr. André Schimmel, CSO und Mitglied der Geschäftsleitung von SPIE Deutschland & Zentraleuropa. „Auf dem EUREF-Campus finden wir zahlreiche Gleichgesinnte und ein Netzwerk aus großen und kleinen Unternehmen, die die Energie- und Mobilitätswende gestalten. Aus bisherigen Partnerschaften – wie z.B. der ARENA2036 in Stuttgart – wissen wir, wie inspirierend ein Ort der gelebten Zusammenarbeit für die Entwicklung neuer Ideen und innovativer Lösungen ist“, so Dr. André Schimmel weiter.

Innovative und inspirierende Arbeitswelt

Mit dem Umzug auf dem EUREF-Campus Düsseldorf setzt SPIE Deutschland & Zentraleuropa ein Statement für eine innovative und inspirierende Arbeitsumgebung: „Der Campus bietet viele Möglichkeiten für den gemeinsamen Austausch und die Entwicklung neuer Ideen. Mit offen angelegten Räumen stehen die Menschen und ihre Interaktion im Mittelpunkt. Wir schaffen flexible Lösungen für eine moderne und smarte Arbeitswelt. Eine Arbeitswelt, die das mobile Arbeiten attraktiv mit den Tagen des gemeinsamen Präsenzaustauschs kombiniert und viel Flexibilität unterstützt“, sagt Bianca Stöhr, Leiterin People, Culture & CSR und Mitglied der Geschäftsleitung von SPIE Deutschland & Zentraleuropa.

Technischer Betrieb des Campus durch SPIE

„Ganz besonders freut uns natürlich, dass wir als SPIE den EUREF-Campus Düsseldorf nicht nur beziehen, sondern als Multitechnik-Dienstleister auch den technischen Betrieb der Gebäude sicherstellen“, sagt Rainer Hollang, Leiter des Geschäftsbereichs Efficient Facilities und Mitglied der Geschäftsleitung von SPIE Deutschland & Zentraleuropa. SPIE wird das technische Facility Management am Campus mit einer Fläche zur Eröffnung in 2024 von 36.000 Quadratmetern und mit Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts in 2025 um weitere 27.000 Quadratmeter verantworten. Der EUREF-Campus Düsseldorf ist ein Gebäudekomplex mit technisch hohem Anspruch und einem innovativen Energiekonzept: Dank einer hochtechnisierten Energiezentrale und der Nutzung von erneuerbaren Energien wird das Campusgelände CO2-neutral versorgt.

Am Flughafen entsteht zur Zeit der neuen EUREF Campus. Ab 2024 sollen etwa 2.500 Mitarbeiter auf mehr als 80.000 m2 aus Unternehmen, Start-ups und der Wissenschaft auf dem Campus zu den Themen Energie, Mobilität, Umweltschutz und Nachhaltigkeit forschen. Großmieter sind unter anderem Spie sowie Schneider Electric. Der Campus soll komplett klimaneutral sein. Eine große Freifläche bekommt ein Glasdach mit Solarmodulen, und an den Fassaden sollen Algen wachsen, die Sauerstoff produzieren. Fotoquelle: EUREF Campus

Anziehende Dynamik am Büromarkt Düsseldorf

• Nach Analysen von Aengevelt Research erzielte der Büromarkt in der Region Düsseldorf (inkl. Neuss, Ratingen, Erkrath etc.) im Gesamtjahr 2021 einen Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) von rd. 324.500 m². Gegenüber dem Vorjahr 2020 (284.000 m²) bedeutet dies eine Steigerung um 14 %. Im Vergleich zum Dekadenmittel (Ø 2011-2020: 387.000 m²) sind es 16 % weniger. Von den rd. 324.500 m² entfallen rd. 280.200 m² auf das Düsseldorfer Stadtgebiet und knapp 44.300 m² auf das Umland.

• Am Ende des zweiten Coronajahres werden die Anzeichen für eine Erholung am Düsseldorfer Büromarkt deutlicher. Nach einem schwachen ersten Halbjahr 2021 mit insgesamt 112.500 m² für die Region Düsseldorf (Stadtgebiet: 96.000. m²; Umland: rd. 16.500 m²) zog das dritte Quartal kräftig an und erreichte mit rd. 105.200 m² (Stadtgebiet: 91.000. m²; Umland: rd. 14.200 m²) nahezu das Umsatzniveau des gesamten ersten Halbjahres 2021. Das Vorjahresquartal (3. Quartal 2020: rd. 58.000 m²) wurde sogar um rd. 81 % übertroffen.

Auch das vierte Quartal konnte dieses Niveau halten und sogar noch leicht übertreffen. Mit rd. 106.800 m² (Stadtgebiet: 93.200 m²; Umland: 13.600 m²) konnte das beste Quartalsergebnis des Jahres 2021 erzielt werden. Das Vorjahresquartal (4. Quartal 2020: rd. 42.800 m²) wurde um bemerkenswerte 150 % überboten. Das Vorkrisenniveau konnte bisher zwar noch nicht erreicht werden (Q4 2019: 130.000 m²), doch der Bürovermietungsmarkt in Düsseldorf gewinnt nach den schwachen Corona-Quartalen (Q2 2020 – Q2 2021) wieder an Fahrt.

• Für das Gesamtjahr 2021 wurde von Aengevelt Research aufgrund der Pandemie zum Ende des 1. Halbjahres zunächst ein Büroflächenumsatz um 275.000 m² prognostiziert. Dies wären 47 % weniger als im Rekord-Vorjahr 2019 gewesen und läge rd. 29 % unter dem Dekadenmittel. Diese Prognose wurde indessen um knapp 50.000 m² übertroffen.

Dazu Matthias Brinkmann, Senior Analyst von Aengevelt Research: „Besonders die ersten beiden Quartale 2021 waren von einer schwachen Umsatzdynamik geprägt. Das erste Halbjahr wies kaum großflächige Abschlüsse jenseits der 1.000 m²-Marke auf. Großabschlüsse über 5.000 m² konnten in der ersten Jahreshälfte überhaupt nicht erzielt werden. Umso mehr freut uns die positive Entwicklung im zweiten Halbjahr. Die Vermietungsleistung zog sowohl im dritten als auch im vierten Quartal deutlich an. Die (zeitlichen) Rückstellungen von Expansions-Plänen und die pandemiebedingte Unsicherheit der Mieter reduzierten sich im Jahresverlauf merklich. Entsprechend wurden in den beiden Quartalen Q3 und Q4 2021 auch wieder Mietverträge über 5.000 m² kontrahiert, einige überschritten dabei sogar die 10.000 m²-Marke. Mit über 25.000 m² ist die Anmietung der AOK (Eigennutzer) im TONIQ II einer der prägnantesten Deals des Jahres.“

• Die letzten beiden Quartale 2021 haben gezeigt, dass der Düsseldorfer Büromarkt auch während der immer noch vorherrschenden Pandemie solide Flächenumsätze erzielen kann. Entsprechend erwartet Aengevelt Research ungeachtet weiterer möglicher zukünftiger Einschränkungen im Zuge der Pandemie für 2022 einen anziehenden Büroflächenumsatz um 370.000 m², der über dem Niveau von 2020 und 2021 liegt und sich weiter an das Dekadenmittel annähert.

Leichter Anstieg der Angebotsreserve.

• 2019 reduzierte sich die kurzfristig verfügbare Angebotsreserve (bezugsfähig innerhalb von drei Monaten) deutlich um 110.000 m² von 730.000 m² auf 620.000 m² Bürofläche. Die Leerstandsquote sank von 7,8% auf 6,6 %. Aufgrund des noch starken ersten Quartals 2020 (121.000 m²) konnte ein weiterer Abbau der Angebotsreserve beobachtet werden. Ende des vergangenen Jahres pendelte sich die Angebotsreserve bei rd. 600.000 m² ein, so dass sich die Leerstandsquote nochmals auf 6,4 % verringerte.

• Im 1. Halbjahr 2021 stieg die Angebotsreserve bis Ende Juni moderat von 600.000 m² auf rd. 630.000 m² an. Dieser Trend setzte sich auch im dritten und vierten Quartal 2021 fort: Die Angebotsreserve erhöhte sich erneut geringfügig auf 650.000 m² in Q3 und stellt sich zum Ende des Jahres 2021 auf rd. 670.000 m².

• Entsprechend stieg die Leerstandsquote von 6,4 % auf rd. 7,2 % bei einem Büroflächenbestand von aktuell rd. 9,3 Mio. m² in der Region Düsseldorf (Stadtgebiet:7,6 Mio. m²; Umland: rd. 1,7 Mio. m²).

• Für das Jahr 2022 prognostiziert Aengevelt Research dann wieder eine moderate Reduzierung der Angebotsreserve auf rd. 650.000 m².

Weiterhin moderate Büroflächenfertigstellung.

• 2021 wurden insgesamt knapp 98.500 m² neue Bürofläche fertiggestellt. Dieser Wert übertrifft das Vorjahresniveau (2020: rd. 90.000 m²; 2019: rd. 88.000 m²) geringfügig und liegt 17 % über dem 10 Jahres-Mittel (Ø 2011-2020: rd. 84.000 m² p.a.).

• Aufgrund der in Summe weiterhin moderaten Fertigstellungsvolumina zeichnet sich laut Matthias Brinkmann indessen zumindest mittelfristig keine deutliche quantitative und insbesondere qualitative Erhöhung des Büroflächenangebots in Düsseldorf ab. Damit bestehe weiterhin ein Mangel an modernen, nachfragegerechten und unter ESG-Kriterien nachhaltigen Büroflächen.

Stabiles Mietpreisniveau mit Steigerungstendenzen in der Spitze.

• Die gewichtete Spitzenmiete in Düsseldorf stellt sich Ende 2021 konstant auf EUR 28,50/m² (Q1-Q3 2021: EUR 28,50/m²; 2020: EUR 28,50/m²).

• Die mittlere Miete in Citylagen verbleibt ebenfalls auf einem konstanten Mietniveau von EUR 21,90/m².

• „Zwar belastet die COVID-19-Krise noch immer den Büromarkt. Allerdings ist ein erhöhtes Marktgeschehen zu erkennen. Aufgrund der anziehenden Dynamik und der geringen Verfügbarkeit markt- und nachfragegerechter Büroflächen ist indessen kein nennenswerter Rückgang des Mietpreisniveaus zu erwarten. Vielmehr erwarten wir bis Ende 2022 sogar eine leichte Erhöhung der Spitzenmiete auf EUR 29,00/m²“, so Matthias Brinkmann.

unternehmer nrw: Tanja Nackmayr zum 1. Januar 2022 zur neuen stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin berufen

Neue stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) ist mit Wirkung zum 1. Januar 2022 Tanja Nackmayr (46), bisher Geschäftsführerin Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik des Verbandes. unternehmer nrw ist der Zusammenschluss von 129 Verbänden mit 80.000 Betrieben und drei Millionen Beschäftigten und Mitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Die Organisation vertritt zudem die Interessen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) als dessen Landesvertretung. Präsident der Spitzenorganisation der nordrhein-westfälischen Wirtschaft ist der Unternehmer Arndt G. Kirchhoff (66), Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Jurist Johannes Pöttering (44).

Nackmayr, 1975 in Berlin geboren, absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Politikwissenschaft an der Universität Passau, dem Heidelberg College (USA) und der Freien Universität Berlin, das sie 2001 mit dem Diplom abschloss. Danach arbeitete sie bis 2012 bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in Berlin, zuletzt als stellvertretende Leiterin der Abteilung Bildung / Berufliche Bildung. Im Jahr 2012 wechselte Nackmayr zur Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) und wurde 2016 zur Geschäftsführerin berufen.

Neustart statt schon wieder – das ifaa gibt Tipps für berufliche Vorsätze

Der Jahreswechsel: Die ideale Gelegenheit alte Gewohnheiten zu durchbrechen. Gute Vorsätze lohnen sich auch im Berufsleben. „Es ist ein guter Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen: Wie sah mein Jahr aus?“ so Dr. Anika Peschl, wissenschaftliche Expertin am ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Folgende Fragen helfen beim Jahresrückblick: Was hat im vergangenen Jahr gut funktioniert? Was hätte besser laufen können? Was waren meine Kraftquellen? Was hat mir Energie geraubt? Dann gilt es optimistisch in die Zukunft zu blicken: Was behalte ich bei? Was möchte ich im neuen Jahr anders machen? Für einen guten Neustart 2022 hat die Expertin einige Tipps:

+ Ziele setzen und am Ball bleiben: Notieren Sie sich, welche beruflichen Themen Sie, basierend auf Ihren Jahresrückblick, im neuen Jahr angehen möchten. Damit Ihre Ziele nicht in Vergessenheit geraten, kann es hilfreich sein, diese sichtbar aufzuhängen und sich immer wieder daran zu erinnern. Wenn in Ihrem Unternehmen jährliche Zielvereinbarungsgespräche üblich sind, ist das eine gute Gelegenheit, sich gemeinsam mit Ihrer Führungskraft über Ihre vergangenen Erfolge und zukünftigen Pläne auszutauschen. Prüfen Sie zur Jahresmitte, welche Ziele Sie bereits umsetzen konnten.

+ Selbstmotivation stärken: Hatten Sie im vergangenen Jahr häufig Durchhänger? Dann gilt es jetzt über die Ursachen nachzudenken. Vielleicht stellen Sie fest, dass Sie sich gerne von Smartphone und Co. von der Arbeit ablenken lassen oder unangenehme Aufgaben aufschieben. Um fokussiert bei der Sache zu bleiben, kann es hilfreich sein, sich zu Beginn einer Arbeitswoche und/oder eines Arbeitstages zu notieren, welche Arbeiten Sie in dem entsprechenden Zeitraum erledigt haben möchten. Das Erreichen kleiner Etappenziele hilft dabei, motiviert zu bleiben.

+ Persönliche Stärken und Schwächen kennen: Konnten Sie bei Ihrem Jahresrückblick fachliche Defizite ausmachen? Gibt es Bereiche, in denen Sie sich weiterentwickeln möchten, um Ihre Arbeitsaufgaben noch besser ausführen zu können? Zeigen Sie Initiative und sprechen Sie Ihren Arbeitgeber auf Weiterbildungsmöglichkeiten an.

+ Von unnötigem Ballast befreien: Wenn Sie es in den letzten Wochen vor Weihnachten nicht schon geschafft haben, ist der Start ins neue Jahr eine gute Gelegenheit, den eigenen Arbeitsplatz aufzuräumen und unnötige Materialien auszusortieren. Das hilft dabei, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren. Versuchen Sie die Ordnung möglichst über das ganze Jahr beizubehalten.

Unterstützung bietet die ifaa-Checkliste Eigenverantwortung für Leistung und Gesundheit bei der Arbeit.

https://www.arbeitswissenschaft.net/Checkliste_Eigenverantwortung

Corona schiebt Homeoffice erneut an

Die steigenden Corona-Zahlen haben mehr Beschäftigte ins Homeoffice zurückgebracht. Im Dezember arbeiteten dort zeitweise 27,9 Prozent der Beschäftigten, im August waren es 23,8 Prozent. Am Höchststand im März waren es 31,7 Prozent. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. Der jüngste Anstieg ging quer durch alle Branchen. Bei den Dienstleistern stieg der Anteil von 33,4 auf 38,2 Prozent, im Großhandel von 15,8 auf 20,8 Prozent, in der Industrie von 16,4 auf 19,7 Prozent, im Einzelhandel von 5,3 auf 6,6 Prozent und auf dem Bau von 5,0 auf 8,5 Prozent.

„Nicht alle Unternehmen beachten offenbar die Ende November wieder eingeführte Homeoffice-Pflicht“, sagt Jean-Victor Alipour, Experte für Homeoffice beim ifo Institut. „Die Quote ist zwar wieder gestiegen. Sie liegt jedoch gut 4 Prozentpunkte unter dem Höchstwert vom März 2021. Einzig bei den Rundfunkveranstaltern und in der Telekommunikation stieg die Quote nochmals: Dort waren 63 bzw. 65 Prozent der Mitarbeitende von zuhause für ihren Arbeitgeber tätig.“ Das ifo Institut schätzt, dass über alle Branchen hinweg 56 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise im Heimbüro arbeiten könnten.

Quelle: https://www.ifo.de/node/67217

Materialmangel in der Industrie verschärft sich

Der Materialmangel in der deutschen Industrie hat sich im Dezember nochmals verschärft. 81,9 Prozent der Firmen klagten über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen. Das ist ein neuer Rekordwert. Im November waren es noch 74,4 Prozent. Dies geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. „Die Situation in der Industrie ist paradox“, sagt der Leiter der ifo Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Die Auftragsbücher sind voll. Der Materialmangel erlaubt es den Unternehmen aber nicht, ihre Produktion entsprechend hochzufahren.“

In nahezu allen Branchen ist die Anzahl der Unternehmen mit Beschaffungsproblemen gestiegen. Besonders betroffen sind die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit einem Anteil von 94 Prozent, gefolgt von der Automobilindustrie mit 93 Prozent und dem der Maschinenbau mit 91 Prozent. Deutlich verschlechtert hat sich die Lage im Papiergewerbe, wo der Anteil der betroffenen Firmen von 66 auf 89 Prozent gestiegen ist. Eine leichte Entspannung zeigte sich in der Lederindustrie, wo aber immer noch knapp jedes zweite Unternehmen von Problemen bei der Beschaffung berichtete.

Aufgrund der schwierigen Lage auf der Beschaffungsseite bleiben Preiserhöhungen auf der Tagesordnung. „Mindestens jedes zweite Unternehmen plant, seine Preise in den kommenden drei Monaten zu erhöhen“, ergänzt Wohlrabe.

Quelle: https://www.ifo.de/node/67212

Düsseldorfer Teehersteller TEEKANNE wird erneut für sehr gute Unternehmensführung ausgezeichnet

TEEKANNE, der global agierende Teehersteller aus Düsseldorf, ist erneut mit dem Axia Best Managed Companies Award ausgezeichnet worden. Schon im vergangenen Jahr hatte der Marktführer im Bereich Tee diese Auszeichnung erhalten. Mit dem Award und Gütesiegel zeichnet ein Verbund zusammengesetzt aus dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte, der WirtschaftsWoche, der Credit Suisse sowie dem BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie) hervorragend geführte mittelständische Unternehmen aus. Anhand der Bewerbungsunterlagen und den Auswertungen der persönlichen Interviews definierte der Expertenrat des Axia Best Managed Companies Award die Shortlist – im Anschluss wurden die Preisträger von einer Jury, bestehend aus renommierten Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ausgewählt.

Frank Schübel, CEO der TEEKANNE Gruppe, und ein Teil seines Managementteams nahmen den Preis im Besucherzentrum des TEEKANNE Stammhaus in Heerdt persönlich entgegen. „Wir freuen uns sehr über die zweite Auszeichnung mit dem Axia Best Managed Companies Award in Folge. Diese erneute Prämierung bestätigt uns in unserer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Strategie, in deren Rahmen wir neue Standards in unseren Kategorien setzen und innovative Angebote entlang der kompletten Wertschöpfungskette entwickeln“, erklärte Frank Schübel. In die Bewertung fließen Leistungen in den vier unternehmerischen Schlüsselbereichen Strategie, Produktivität und Innovation, Kultur und Commitment sowie Finanzen und Governance ein. Als weiterer wichtiger Gradmesser für die Auszeichnung fungierte in diesem Jahr das TEEKANNE Krisenmanagement: Die vorbildliche TEEKANNE Strategie rund um den Umgang mit der Covid-19-Pandemie überzeugte die Jury zusätzlich.

Das Axia Best Managed Companies Programm ist ein von Deloitte Private, WirtschaftsWoche, Credit Suisse und BDI in Deutschland durchgeführter Wettbewerb und Gütesiegel für erfolgreiche mittelständische Firmen. Die Vision: Aufbau eines nationalen und globalen Ökosystems hervorragend geführter mittelständischer Unternehmen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Best Managed Companies ist seine Internationalität: Best Managed Companies wurde in den 1990er Jahren von Deloitte in Kanada ins Leben gerufen und ist inzwischen in mehr als 30 Ländern erfolgreich eingeführt worden.

Preisverleihung Axia Best Managed Companie Award an TEEKANNE: v.l.n.r. Benedikt Brüggemann (Deloitte), Bernhard Münks, Frank Schübel, Sebastian Moebus, Michelle Sommer (alle TEEKANNE), Martin Henzler (Deloitte). (Bild: TEEKANNE GmbH & Co. KG)

Aber worüber hat Laschet eigentlich gelacht?

Wir erinnern uns: Laschet war im Juli zu Besuch im Katastrophengebiet. Mit dabei war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Und damit hat auch der Witz zu tun, der Laschet zum Lachen brachte.
Laschet soll den Landrat Frank Rock damit aufgezogen haben, dass er das Staatsoberhaupt nur mit „Herr Steinmeier“ und nicht als „Herr Bundespräsident“ begrüßt habe. Rock reagierte darauf mit einer Frotzelei: Er sei überrascht gewesen, dass Steinmeier „auch so klein ist wie du“, soll er Laschet geantwortet haben.
In Laschets Lachen schwang demnach Selbstironie mit. Später war es offenbar zu peinlich, um den Witz zu verraten, der sich ja auch um die Körpergröße des Staatsoberhaupts drehte. Diese wird übrigens mit 1,78 Meter angegeben. Laschet ist 1,72 Meter groß.
Aufgedeckt haben die Anekdote die beiden RND-Hauptstadt­­korrespondenten Steven Geyer und Andreas Niesmann zusammen mit Kollegen des „Kölner Stadtanzeigers“. Zum Nachhören gibt es die ganze Geschichte im zweiten Teil ihres Podcast-Jahresrückblicks.