Woche der „Beruflichen Bildung“: Arbeitgeberpräsident Kramer besucht Düsseldorfer Gymnasium

Die berufliche Bildung in Deutschland ist ein weltweit anerkanntes Erfolgsmodell, das breite Anerkennung und Wertschätzung auch in der deutschen Öffentlichkeit verdient. Daher findet erstmalig in Deutschland vom 16. bis 20. April 2018 unter dem Motto „Du bildest Zukunft“ eine Woche der beruflichen Bildung statt.

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer wird zum Abschluss der Themenwoche am 20. April 2018 mit Schülern und Lehrkräften des Max-Planck-Gymnasiums Düsseldorf über den Wert einer umfassenden Berufsorientierung sprechen, die – neben einem Studium – erfolgreiche Wege in der beruflichen Bildung ebnet.

Der Bundespräsident und seine Ehefrau besuchen in dieser Woche ausbildende Unternehmen, Berufsschulen, Kammern und Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland, um sich von der Leistungsfähigkeit und der hohen Qualität der beruflichen Bildung zu überzeugen. Damit wollen sie auf den hohen Stellenwert der beruflichen Bildung für die Fachkräftesicherung aufmerksam machen und die Leistungen der beteiligten Akteure würdigen.

„Die berufliche Bildung ist eine große Stärke Deutschlands und sorgt mit dafür, dass den Unternehmen in Deutschland die betrieblich qualifizierten Fachkräfte nicht ausgehen. Sie ist verantwortlich für die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa und bietet spannende berufliche Perspektiven“, betont DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Ermöglicht wird das durch ein gutes Zusammenspiel von engagierten Unternehmen, standortnahen beruflichen Schulen und Kammern vor Ort. Ziel der Woche der beruflichen Bildung soll es sein, die Vielfalt der beruflichen Bildung, ihre Integrationskraft für unsere Gesellschaft und die Brückenfunktion zwischen Bildungssystem und Arbeitsmarkt herauszustellen. Ziel ist es zugleich, Herausforderungen zu formulieren und die Zusammenarbeit der Partner weiter zu verbessern. „Gerade auch junge Menschen mit guten Schulabschlüssen und deren Eltern sollen überzeugt werden, dass sich eine duale Ausbildung vor allem in Verbindung mit einer sich anschließenden Höheren Berufsbildung lohnt“, unterstreicht Schweitzer.

Vom 16. bis 20. April werden in zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet die Attraktivität und Qualität der beruflichen Bildung beleuchtet. Der Bundespräsident und Elke Büdenbender nehmen an insgesamt dreizehn Veranstaltungen in sechs Bundesländern teil, die von den Partnern organisiert werden. Zum Abschluss der Woche hält Bundespräsident Steinmeier am 20. April die Laudatio bei einer Festveranstaltung zur Ehrung von Prüferinnen und Prüfern in der beruflichen Bildung. Diese wird von der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf ausgerichtet. Neben dem Bundespräsidenten und seiner Frau nehmen der DIHK-Präsident, der Präsident der IHK Düsseldorf sowie Spitzenvertreter der anderen Partner der Woche der beruflichen Bildung in Düsseldorf teil und unterstreichen damit die enorme Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die berufliche Bildung.

Die Woche ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sowie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und wird von der Kultusministerkonferenz (KMK) unterstützt. Alle Partner werden die Woche nutzen, um bundesweit für die berufliche Bildung zu werben. So finden bei den Industrie- und Handelskammern zahlreiche Veranstaltungen unter dem Motto „Du bildest Zukunft“ statt.

Büro: Darf mich mein Chef zum Aufräumen zwingen?

Der Schreibtisch meines Kollegen biegt sich vor Papier, Stiften, Zetteln, Kaffeetassen. Manchmal finde ich ihn gar nicht vor lauter Krempel. Da habe ich mir schon oft die Frage gestellt, ob unser Chef diesen Kollegen zwingen könnte, seinen Arbeitsplatz aufzuräumen. Und das Ergebnis: Ja, der Chef darf das, schließlich gehören Schreibtisch und Arbeitsplatz dem Arbeitgeber. Das gilt im übrigen auch für private Dinge und Deko. Wichtig dabei: Gleiches Recht für alle. Das heißt: dann müssen eben alle ihre Schreibtische aufräumen und wenn beispielsweise private Sachen verboten sind, dann gilt dies auch für alle.

Themenwoche „Du bildest Zukunft!“ – Arbeitgeberpräsident in Düsseldorf

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Unternehmerschaft Düsseldorf, ergreift die Initiative zur Woche der beruflichen Bildung vom 16. bis 20. April 2018. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender übernehmen die Schirmherrschaft.

Die duale berufliche Bildung in Deutschland ist ein über Jahrzehnte bewährtes Erfolgsmodell, das zu Recht auch im Ausland viel Beachtung findet. Die duale berufliche Bildung muss ins Zentrum deutscher Bildungspolitik gerückt werden. Dem dient auch die Themenwoche, deren Ziel es insbesondere ist, auf die zahlreichen Karrierechancen der beruflichen Bildung für Absolventen von Haupt- und Realschulen, aber auch für Abiturienten aufmerksam zu machen und ihren unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung von qualifizierten Fachkräften für die Unternehmen ins Bewusstsein zu rücken. Für die im europäischen Vergleich sehr niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ist gerade unsere erfolgreiche berufliche Bildung von entscheidender Bedeutung.

Während der Woche der beruflichen Bildung wird in zahlreichen Veranstaltungen in ausbildenden Unternehmen, Schulen, Berufsschulen und Bildungszentren unmittelbar das Gespräch mit jungen Menschen gesucht. Besonders wichtige Themen sind die Qualifizierung von jungen Menschen für eine zunehmend digitale Arbeitswelt, die Gewinnung von jungen Frauen für typische „Männerberufe“ und die Integration von jungen Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund in Ausbildung und Arbeit.

Auf folgende Veranstaltungen weist die Unternehmerschaft Düsseldorf besonders hin:

  • Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer wird am 17. April 2018 zum Beginn der Themenwoche bei der Bayer AG in Berlin mit einem breiten Spektrum von Auszubildenden, dual Studierenden und Ausbildern über Karrierechancen und Fachkräftesicherung mittels beruflicher Bildung diskutieren.
  • Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer wird zum Abschluss der Themenwoche am 20. April 2018 mit Schülern und Lehrkräften des Max-Planck-Gymnasiums Düsseldorf über den Wert einer umfassenden Berufsorientierung sprechen, die – neben einem Studium – erfolgreiche Wege in der beruflichen Bildung ebnet. Presseeinladungen werden zeitnah folgen.
  • Zum Auftakt der Themenwoche am 16. April 2018 beim DEHOGA Berlin wird die BDA mit Vizepräsident Dr. Gerhard F. Braun und bei der abschließenden Festveranstaltung am 20. April 2018 bei der IHK in Düsseldorf mit Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer vertreten sein.

Unternehmerschaft + Startup-Woche

In unserer „Düsseldorfer Wirtschaft“ auf Antenne Düsseldorf berichten wir am 11. April tagesaktuell über die Startup-Woche, die zwei Tage später, am 13. April, beginnen wird. Über 170 Veranstaltungen stehen auf dem Programm für 5.000 Teilnehmer. Eingeladen sind Gründer, aber vor allem auch Unternehmensvertreter aus allen Mitgliedsunternehmen der Unternehmerschaft Düsseldorf. Lernen Sie als Unternehmen dieses imposante und rasant wachsende Netzwerk kennen mit zur Zeit 300 Startups und 2.000 Beschäftigten. Folgende Mitgliedsunternehmen und Netzwerkpartner sind dabei: Vodafone, Quiagen, Agentur für Arbeit, Factory Campus, Handwerkskammer Düsseldorf, Deloitte. Programm und Informationen: https://www.startupwoche-dus.de/

Siemens: Förderprogramm für Flüchtlinge wird fortgesetzt

Im Düsseldorfer Ausbildungszentrum von Siemens haben wie schon 2016 und 2017 erneut 16 jugendliche Flüchtlinge mit dem Förderunterricht begonnen. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit organisiert Siemens das mehrstufige Programm zur Integration von Flüchtlingen, an dem vorwiegend Jugendliche aus Syrien, Afghanistan und Iran teilnehmen. Dem sechsmonatigen Unterricht folgen dreimonatige Praktika: bei ausreichender Qualifikation winkt schließlich ein Ausbildungsplatz.

Während des sechsmonatigen Unterrichts steht vor allem auch der Erwerb von deutschen wie berufsrelevanten Sprachkenntnissen im Vordergrund. Zudem werden Grundlagen der Elektrotechnik vermittelt. Im benachbarten Siemens-Werk Krefeld lernen sie im dortigen Trainingscenter erste Kenntnisse aus der Metallverarbeitung sowie im Umgang mit Werkzeugen, Maschinen und Materialien kennen.

„Eine solide Berufsausbildung ist die Grundlage für die Integration. Auch ist es wichtig, die deutsche Sprache zu beherrschen, um in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Mit unseren großen Erfahrungen in der Berufsausbildung sind wir in der Lage, die jungen Menschen für die Berufswelt vorzubereiten. Die sehr guten Vermittlungsquoten der vergangenen Jahre geben uns Recht; einige unserer Teilnehmer beendeten 2017 das Programm mit Erfolg vorzeitig und erhielten einen Ausbildungsplatz“, freut sich Holger Bentler, Leiter der Siemens-Ausbildung in NRW. Immerhin mehr als 50 Prozent der Flüchtlinge begännen nach Abschluss des Programms eine Berufsausbildung.

„Das Engagement aller Beteiligten ist überwältigend. In den vergangenen zwei Jahren haben bereits rund 250 Flüchtlinge ein Praktikum an verschiedenen Siemens-Standorten absolviert. Bei Siemens in NRW machten 22 Flüchtlinge ein Praktikum an den Standorten Düsseldorf (fünf), Krefeld (vier) und Mülheim (13). Das Siemens Ausbildungszentrum Düsseldorf unterrichtete seit 2016 rund 40 von deutschlandweit 160 Förderschülern aus dem Integrationsprogramm.

Hierzulande stehen dieses Jahr 100 Praktikumsplätze an 23 Siemens-Standorten für Flüchtlinge zur Verfügung, die sich zuvor im Förderunterricht qualifizieren konnten. Das zwölfwöchige Praktikum richtet sich an Jugendliche, die bereits erste technische Kenntnisse aus Beruf, Studium oder Förderunterricht aufweisen können. Aus dem Förderklassen-Jahrgang 2017 machen NRW-weit in diesem Jahr mehr als ein Dutzend Jugendliche an den Siemens Standorten Düsseldorf, Krefeld und Mülheim ein Praktikum, vorwiegend in der Fertigung, Forschung, Konstruktion und Entwicklung, aber auch in kaufmännischen Bereichen und betriebsärztlichen Dienststellen.

Das Förderprogramm zur Integration von jungen Flüchtlingen hat Siemens im Jahre 2016 gestartet und dafür deutschlandweit kurzfristig rund eine Million Euro Spendenmittel sowie Eigenleistungen in gleicher Größenordnung bereitgestellt.

Hoher Stellenwert von Ausbildung in NRW-Unternehmen

Als „starkes Signal für ein gutes Ausbildungsjahr“ werten die NRW-Unternehmensverbände die heute veröffentlichten Zahlen zum NRW-Ausbildungsmarkt. Zwar seien die Werte aus dem März zunächst nur ein erstes Stimmungsbild und der Markt in den nächsten Monaten noch stark in Bewegung, „die Tendenz stimmt uns jedoch zuversichtlich“, betonte der Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Dr. Luitwin Mallmann, am Donnerstag in Düsseldorf. Es sei erfreulich, dass die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze aktuell ein deutliches Plus von 4,6 Prozent aufweise. Wenn dieser Trend in den nächsten Monaten anhielte, wäre es der vierte Zuwachs innerhalb von fünf Jahren. „Die Zahlen beweisen den hohen Stellenwert der Ausbildung und der Auszubildenden für die Unternehmen zwischen Rhein und Weser“, erklärte Mallmann.

Anlass zur Sorge bereite jedoch, dass die Bewerberzahl aktuell um rund drei Prozent zurückgegangen sei. „Dies dürfte die Besetzungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt weiter verschärfen“, meinte Mallmann. Im Jahr 2017 war die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. „Dadurch besteht die Gefahr, dass Betriebe zwar ausbilden wollen, es aber mangels Bewerber nicht können und deshalb mittelfristig weniger Plätze anbieten oder sich ganz aus der Ausbildung zurückziehen“, erläuterte Mallmann. Beide Seiten müssten Flexibilität zeigen. So sollten Bewerber auch „rechts und links des vermeintlichen Traumberufs und jenseits ihres Wohnort nach Ausbildungsstellen suchen.“ Den Unternehmen empfahl Mallmann, bei ihrer Auswahl nicht nur die Schulnoten, sondern auch die Motivation und praktische Eignung eines Kandidaten in die Beurteilung einzubeziehen.

Kerstin Steffens bekommt in Aachen Bundesverdienstkreuz

Kerstin Steffens (rechts), Geschäftsführerin der Biron & Jansen Elektrogroßhandel GmbH in Würselen bei Aachen und Vorstandsmitglied im Großhandelsverband WIGADI KÖLN BONN AACHEN, erhielt heute (21. März) im Aachener Rathaus aus den Händen von Oberbürgermeister Marcel Philipp (links) das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Mit dabei u.a. die WIGADI-Vertreter Dr. Wilhelm von Moers (Handelshof Management GmbH), Horst Burrenkopf (H.O. Burrenkopf & Co.Schmierungstechnik), Markus Stolz (Metro) und Michael Grütering (Arbeitgeberverbände).

Tag der Technik 2018: Wissenschaft und Technik zum Anfassen

Was leisten „Microcontroller“ bei der Steuerung von Mechanismen? Was können „Metalle mit Erinnerung“? Einblick in die Technikwissenschaft und physikalische Phänomene zum Anfassen erleben Schüler beim Tag der Technik am 15. und 16. Juni 2018 in der Handwerkskammer Düsseldorf. Und nebenbei kann man sich über die guten Jobperspektiven in den Technik-Berufen informieren. Fernsehmoderator Burkhardt Weiß zeigt in seiner Show, wie faszinierend Technik ist und stellt sich den Fragen der jungen Besucher. Wieder mit dabei: das Solar-Auto-Rennen (SolarCup „Lichtblitz“) sowie viele Mitmach-Aktionen und spannende Experimente. Unternehmen und Verbände wie Mercedes-Benz, Rheinbahn, Linde, der VDE oder der Flughafen Düsseldorf sind mit Live-Demonstrationen beim Tag der Technik dabei und zeigen, dass Naturwissenschaft und Technik alles andere als trocken sind. Auch dabei der Berufe-Truck der Metall- und Elektroindustrie, düsseldorfmetall, metallnrw und das neue Düsseldorfer zdi (Zukunft durch Innovation).

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Neue Lernpartnerschaft in Düsseldorf

Seit 17 Jahren gibt es Lernpartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Düsseldorf – nun konnte die 135. Partnerschaft unterzeichnet werden zwischen der Düsseldorf Innung Sanitär, Heizung, Klima und der Anne-Frank-Realschule in Flingern.