Düsseldorf feiert die japanisch-deutsche Freundschaft – Kultur, Wirtschaft und Innovation im Fokus

Foto: www.visitduesseldorf.de

(cs) Ende Mai wird Düsseldorf erneut zur Bühne einer besonderen Freundschaft: Der Japan-Tag Düsseldorf/NRW am 24. Mai 2025 steht ganz im Zeichen der engen kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Japan und Deutschland. Und am 26. Mai gibt es den „Wirtschaftstag Japan“ mit dem Schwerpunktthema „Wasserstoffwirtschaft“.

Mit seinem vielfältigen Programm zählt der Japan-Tag zu den beliebtesten Veranstaltungen der Stadt. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein Fest der Begegnung freuen – mit traditioneller und moderner japanischer Kultur, Musik, Tanz, Kampfsportvorführungen und kulinarischen Spezialitäten. Den krönenden Abschluss des Tages bildet das spektakuläre japanische Feuerwerk über dem Rhein.

Der Japan-Tag ist Ausdruck der tiefen Verbindungen zwischen Düsseldorf und Japan. Rund 400 japanische Unternehmen und über 7.000 Japanerinnen und Japaner prägen das Leben in der Landeshauptstadt – Düsseldorf gilt als wichtigster Standort japanischer Wirtschaft in Kontinentaleuropa.

Wirtschaftstag Japan am 26. Mai 2025: Fokus auf die Wasserstoffwirtschaft

Im wirtschaftlichen Rahmenprogramm des Japan-Tages findet am Montag, den 26. Mai 2025, im Hotel Kö59 der Wirtschaftstag Japan statt – eine der größten deutsch-japanischen Wirtschaftskonferenzen Europas. In diesem Jahr dreht sich alles um ein zukunftsweisendes Thema:

„Wasserstoffwirtschaft – Deutsche und japanische Geschäftsmodelle für die Zukunft“

Von 14 bis 20 Uhr treffen sich führende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um über Entwicklungen, Herausforderungen und Kooperationschancen in der Wasserstofftechnologie zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist bis zum 19. Mai erforderlich.

Programm-Highlights:

  • Eröffnung und Grußworte, u.a. von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und dem japanischen Generalkonsul Yoshitaka Tsunoda

  • Podiumsdiskussion: „Wasserstoffstandort NRW – Perspektiven aus Politik, Industrie und Wirtschaft“

  • Best Practices und Erfahrungsberichte: Beiträge von Unternehmen wie 2G Energietechnik, Asahi Kasei, TOYOTA Gazoo Racing und Uniper

  • Ab 18 Uhr: Networking-Abend – ideale Gelegenheit für neue Kontakte und Kooperationen

Ziel der Veranstaltung ist es, Synergien zwischen deutschen und japanischen Akteuren sichtbar zu machen, den Austausch zu intensivieren und gemeinsam neue Impulse für eine klimaneutrale Zukunft zu setzen.

Weitere Informationen & Anmeldung:
[Programmflyer Download]
www.wirtschaftstagjapan.de
www.japantag-duesseldorf-nrw.de

Trotz aller Unkenrufe sind Deutschlands Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Großen und Ganzen zufrieden

Trotz aller Unkenrufe sind Deutschlands Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Großen und Ganzen zufrieden – und das bereits seit Jahrzehnten. Engagement, Begeisterung und eine enge Bindung an den Arbeitgeber prägen nach wie vor den Arbeitsalltag vieler Menschen. Symbol-Foto: VODAFONE

(cs) Deutsche Arbeitnehmer bleiben zufrieden: Immer wieder wird behauptet, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland seien zunehmend unzufrieden in ihrem Job. Eine neue Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt jedoch ein ganz anderes Bild: Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet weiterhin gerne und fühlt sich ihrem Arbeitgeber eng verbunden. Die RHEINISCHE POST berichtet heute (28.04.2025) zuerst über die noch nicht veröffentlichte Studie.

Basierend auf aktuellen Daten aus dem renommierten Sozio-oekonomischen Panel (SOEP), einer der wichtigsten Langzeitstudien in Deutschland, ergibt sich: 48 Prozent der Arbeitnehmer sind mit ihrer Arbeit hochzufrieden, 49 Prozent bewerten ihre Zufriedenheit als mittel. Einen generellen Negativtrend, wie zuletzt in einer Studie des Beratungsunternehmens Gallup angedeutet, bestätigt das IW nicht. Im Gegenteil: Betrachtet man die Entwicklung der Arbeitszufriedenheit seit 1990, bleiben die Schwankungen über die Jahre gering.

Die jüngste Gallup-Erhebung hatte berichtet, nur 45 Prozent der Beschäftigten in Deutschland seien zufrieden und blickten optimistisch in die Zukunft. Im europäischen Vergleich lag Deutschland dabei auf Platz 21 von 38 Ländern. Das IW stellt nun klar: Diese Ergebnisse decken sich nicht mit den Erkenntnissen der Langzeiterhebung.

Arbeiten mit Engagement und Begeisterung

Die IW-Studie zeigt, dass viele Beschäftigte nicht nur zufrieden, sondern auch hoch engagiert sind:
Mehr als die Hälfte gibt an, bei der Arbeit regelmäßig Begeisterung zu empfinden. Für ebenso viele vergehen Arbeitstage oft „wie im Flug“. Beeindruckende 90 Prozent der Befragten sind überzeugt, in ihrem Job überwiegend gute Leistungen zu erbringen.

Weniger Jobwechsel nach der Pandemie

Auch beim Thema Jobwechsel zeigt sich ein klarer Trend: Nach der Corona-Pandemie sind sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte vorsichtiger geworden. Viele Arbeitgeber besetzen Stellen zurückhaltender, während Arbeitnehmer angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten seltener den Arbeitsplatz wechseln. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit ist leicht gestiegen: Während früher etwa jedes zweite Arbeitsverhältnis kürzer als ein Jahr dauerte, ist dieser Anteil inzwischen um 2,5 Prozentpunkte gesunken (Vergleich der Jahre 2019 und 2023).

Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April 2025

Alle Fotos stammen von der Düsseldorfer Messe A+A.

(cs) Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Investitionen in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zeigen messbare Wirkung – und machen Unternehmen langfristig erfolgreicher. Anlässlich des Welttags für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April rückt das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft in Düsseldorf die Bedeutung einer gelebten Sicherheitskultur in den Fokus.

Im aktuellen Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2023“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wird deutlich: Arbeitsschutz wirkt.


Arbeitssicherheitsschuhe: in vielen Düsseldorfer Unternehmen ein Muss.

Rekordtief bei Arbeitsunfällen – Rückgang bei Berufskrankheiten

Die Fakten im Überblick:

  • Die Unfallquote pro 1.000 Vollzeitbeschäftigte liegt mit 18,8 auf einem historischen Tiefstand.

  • Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle sank im Vergleich zu 2022 um 6,4 % auf 499 Fälle.

  • Die Zahl der Verdachtsanzeigen auf Berufskrankheiten ging um rund 60 % zurück – auf 150.368 Anzeigen. Damit liegt sie zwar noch über dem Vor-Pandemie-Niveau, zeigt aber eine klare Entlastungstendenz.


Das 1964 gegründete Unternehmen JSP ist ein führender Hersteller von PSA für den Kopf, spezialisiert auf Kopf-, Augen-, Gesichts- und Atemschutz sowie Höhensicherheitsprodukte.

„Gesunde Arbeit ist ein Wettbewerbsfaktor“

„Sicherheit und Gesundheit sind heute entscheidende Erfolgsfaktoren im Wettbewerb um Fachkräfte und Innovation. Unternehmen, die hier investieren, sichern langfristig ihre Leistungsfähigkeit“, betont Dr. Stephan Sandrock, Leiter des Fachbereichs Arbeits- und Leistungsfähigkeit am ifaa.

Gerade im Zuge des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und neuer Arbeitsanforderungen erweist sich eine gezielte Gesundheits- und Präventionskultur als strategischer Vorteil.


Mehr als Pflicht – Arbeitsschutz als Teil der Unternehmenskultur

Immer mehr Unternehmen setzen auf sichere, ergonomisch durchdachte Arbeitsplätze, um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen und Risiken präventiv zu vermeiden. Dabei geht es längst nicht mehr nur um gesetzliche Pflichten:
Moderne Arbeitsschutzkonzepte tragen entscheidend zur Produktivität, Innovationskraft und Attraktivität als Arbeitgeber bei.


📊 Mehr Informationen im aktuellen Bericht der BAuA:
➡️ Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2023

Das Neusser Unternehmen 3M ist Marktführer der Sicherheits-Branche.

Drei Highlights, ein Wochenende: Düsseldorf feiert Kultur, Kulinarik und Sport

Screenshot: www.duesseldorfmarathon.de

(cs) Düsseldorf zeigt an diesem Wochenende seine ganze Vielfalt. Ob Kunstnacht, Stadtteilfest oder Sportevent – wer dabei sein will, hat die Qual der Wahl oder genießt einfach alles in Kombination. Wir sagen: Vollgas für die volle Ladung Düsseldorf!


1. Kunst, Klänge und Kultur: Die Nacht der Museen 2025

Am Samstag, 26. April, verwandelt sich Düsseldorf ab 19 Uhr in eine große Bühne für Kunst und Kultur. Bei der Nacht der Museen 2025 öffnen zahlreiche Museen, Galerien, Ateliers und Off-Spaces bis spät in die Nacht ihre Türen. Das Besondere: Mit nur einem Ticket (ca. 15 €) habt ihr Zugang zu allen Locations – und gleichzeitig freie Fahrt mit historischen Bahnen und Shuttle-Bussen, die im 10-Minutentakt auf drei Linien durch die Stadt rollen. Ein Abend – ein Ticket – unendlich viel zu entdecken.
👉 Weitere Infos: www.nacht-der-museen.de


2. Lorettostraße im Lichterglanz: Das Lorettofest 2025

Ebenfalls am Samstag lädt das beliebte Lorettofest zum Flanieren und Verweilen in den charmanten Süden Düsseldorfs ein. Rund 30 Geschäfte, Cafés und Restaurants auf der Lorettostraße öffnen bis 22 Uhr und bieten ein buntes Programm mit Late-Night-Shopping, Kulinarik und Kreativität. Freut euch auf Highlights wie:
– einen Pop-up-Store von Bellybird Jewellery bei Kleidsam,
Live-DJs im Hof von Stewardress,
Jutebeutel-Druck mit Lucky Cat Studio bei Hammermann,
– und Smash Burger vom Forum Restaurant.


3. Laufen für den guten Zweck: Der Uniper Düsseldorf Marathon 2025

Am Sonntag, 27. April, gehört die Stadt den Läuferinnen und Läufern. Beim Uniper Düsseldorf Marathon werden Tausende Sportbegeisterte erwartet – angefeuert von zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern entlang der Strecke. Titelsponsor ist das Energieunternehmen Uniper, das nicht nur Namensgeber, sondern auch Partner für mindestens drei Jahre ist.

Screenshot: www.duesseldorfmarathon.de

Besonderes Highlight: An zwei Spendentoren entlang der Strecke können Teilnehmende per Durchlauf 4 Euro an den Löwenstern e.V. spenden, den Förderverein für krebskranke Kinder am UKD. Die Spenden-Tore befinden sich bei:
📍 km 25,5 / 4,4 (Jägerhofstraße 18)
📍 km 33,8 / 12,7 (Oststraße 82)
Nach dem Lauf erhalten die Teilnehmenden eine Mail, in der sie die Spende aktiv bestätigen können.

👉 Weitere Infos: www.duesseldorfmarathon.de

Düsseldorf Festival 2025 – Ein Jubiläum voller Highlights und Unterstützung aus der Düsseldorfer Wirtschaft

Foto: Michael Lübke

(cs) Wenn sich im Herbst das Theaterzelt auf dem Burgplatz mit Leben füllt, dann ist wieder Düsseldorf Festival! Vom 10. bis zum 28. September 2025 feiert das renommierte Kulturereignis seinen 35. Geburtstag – mit einem internationalen Programm aus Tanz, Neuer Zirkus, Musik und Theater. Wie in den vergangenen Jahren tragen zahlreiche Mitgliedsunternehmen der Unternehmerschaft Düsseldorf durch gezielte Unterstützung einzelner Veranstaltungen zum Erfolg des Festivals bei.

Das Düsseldorf Festival hat sich seit seiner Gründung 1991 (damals noch unter dem Namen „Altstadtherbst“) zu einer festen Größe im kulturellen Kalender der Stadt entwickelt. Es begeistert mit innovativen Produktionen, emotionalen Geschichten und internationalen Stars – und lebt dabei auch vom Engagement lokaler Partner. „Dass sich so viele unserer Mitgliedsunternehmen auch in diesem Jahr wieder für Kunst und Kultur starkmachen, zeigt die enge Verbindung zwischen Wirtschaft und gesellschaftlichem Leben in Düsseldorf“, sagt ein Sprecher der Unternehmerschaft Düsseldorf.

Christiane Oxenfort & Andreas Dahmen Foto: Susanne Diesner

Zum Auftakt der Jubiläumssaison reist die Kompanie Circa aus Australien an – mit ihrer NRW-Premiere „Wolf“, einer elektrisierenden Mischung aus Zirkus, Tanz und wilder Club-Energie. Danach folgen Highlights wie das Schauspiel-Musik-Duo Matthias Brandt & Jens Thomas, die preisgekrönte Produktion „Soul Chain“ von tanzmainz, die Deutschlandpremiere des jungen Copenhagen Collective mit „The Genesis“ sowie ein Konzert von Voces8 in der Johanneskirche.

Auch der Jazz kommt nicht zu kurz: Das europäische Star-Trio Mare Nostrum bringt am 21. September seine neue CD auf die Festivalbühne, gefolgt von der gefeierten Kompanie Club Guy & Roni, die gemeinsam mit Künstler*innen aus dem globalen Süden mit „Faith“ ein starkes Zeichen für kulturellen Dialog setzt.

Mit poetischer Jonglage und barocken Streichquartetten berührt das französische Collectif Petit Travers, bevor am 28. September die Band Kolinga mit einem genreübergreifenden Mix aus Rumba, Jazz, Soul und Hip-Hop den musikalischen Festivalabschluss feiert.

Ein ganz besonderes Highlight erwartet das Publikum im November: Das monumentale Werk „Mass“ von Leonard Bernstein wird in Koproduktion mit der Johanneskirche und unter Mitwirkung von über 100 Künstler*innen inszeniert – eine große Musiktheaterproduktion über Glauben, Zweifel und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Festivalmacherinnen bedanken sich im Jubiläumsjahr bei allen Unterstützerinnen. „Viele unserer Förderer begleiten uns bereits seit den ersten Festivalausgaben. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, betont Festivalleiterin Christiane Oxenfort. Und Andreas Dahmen ergänzt: „Wir versuchen, in jedem Jahr eine inspirierende Mischung aus Kontinuität und Innovation zu präsentieren – und das gelingt uns auch dank der engen Partnerschaften mit Unternehmen aus der Region.“

Der Vorverkauf für das Düsseldorf Festival 2025 ist ab sofort gestartet. Weitere Informationen und Tickets unter www.duesseldorf-festival.de

Club Guy & Roni – FAITH Foto: Andreas Etter

IST-Studierende entwickeln digitale Kommunikationsstrategien für die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft

Foto: ist

(cs) Wie kann wissenschaftliche Arbeit verständlich und zielgruppengerecht online vermittelt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich Masterstudierende der IST-Hochschule für Management im Rahmen eines Praxisprojekts mit der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF). Ziel war es, die digitale Präsenz der gemeinnützigen Forschungsorganisation strategisch weiterzuentwickeln und ihre Inhalte noch besser sichtbar zu machen. Die IST ist Partner der Unternehmerschaft Düsseldorf.

Im Wintersemester 2024/2025 nahmen die Studierenden des Masterstudiengangs „Kommunikationsmanagement“ die bestehenden digitalen Kommunikationsmaßnahmen der JRF unter die Lupe. Im Modul „Digitale Kommunikation/Applied Digital Communications Lab“ analysierten sie in enger Abstimmung mit dem JRF-Team Stärken, Schwächen und Potenziale der bisherigen Online-Strategie.

Frische Perspektiven für die Wissenschaftskommunikation

Unter Anleitung von Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer und Dozent Tim Müßle entwickelten die Studierenden konkrete Handlungsempfehlungen – von innovativen Content-Formaten über zielgerichtetes Storytelling bis hin zu Strategien für Social Media und Website-Optimierung. Ihre Ergebnisse präsentierten sie in einem abschließenden Workshop am Zentrum für Brennstoffzellen-Technik (ZBT) in Duisburg, einem der 16 JRF-Institute.

„Die Zusammenarbeit mit den Studierenden war für uns ein großer Gewinn“, betont Ramona Fels, Leiterin der Geschäftsstelle und Vorstandsmitglied der JRF. „Mit einem frischen Blick und fundierter Analyse haben sie unsere digitale Kommunikation bereichert. Die Mischung aus Kreativität und strategischem Denken war sehr überzeugend.“

Reale Herausforderungen, praxisnahe Lösungen

Auch Prof. Dr. Bauer zieht ein positives Fazit: „Solche Projekte zeigen den hohen Praxisbezug unseres Studiengangs. Unsere Studierenden können ihr Wissen in realen Szenarien erproben – und Partnerinstitutionen wie die JRF profitieren von innovativen Ideen und Impulsen.“

Die erarbeiteten Konzepte sollen künftig in die Weiterentwicklung der digitalen Kommunikationsstrategie der JRF einfließen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der JRF als forschungsstarke Stimme in Nordrhein-Westfalen weiter auszubauen – digital, strategisch und zielgerichtet.

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Luchthaven Düsseldorf: Flughafen begrüßt niederländische Gäste in leuchtendem Oranje

Foto: Flughafen Düsseldorf

(cs) In den Niederlanden sagt man angeblich, dass der beliebteste holländische Flughafen der Airport in Düsseldorf sei. Vielleicht ein Witz? Keine Ahnung, aber: Zum niederländischen Königstag (Koningsdag) und den Maiferien setzt der Düsseldorfer Flughafen ein weithin sichtbares Zeichen für seine Gäste aus dem Nachbarland: Vom 26. April an nennt sich der Airport für eine Woche „Luchthaven Düsseldorf“ – und das ist kein verspäteter Aprilscherz. Ein neues, orangefarbenes Logo auf der Zufahrt ersetzt temporär das bekannte blaue DUS-Signet – ein symbolischer Schritt, der die enge Verbindung zum niederländischen Markt unterstreichen soll.

Mit der Aktion möchte der Flughafen seine Wertschätzung für die wachsende Zahl niederländischer Passagiere zum Ausdruck bringen. Diese stammen vor allem aus den angrenzenden Provinzen Limburg, Gelderland, Overijssel und Noord-Brabant. Von 2023 auf 2024 stieg ihre Zahl um 25 Prozent auf rund 1,5 Millionen – das entspricht etwa acht Prozent des gesamten Passagieraufkommens des Flughafens im vergangenen Jahr. Besonders attraktiv sind für viele niederländische Reisende die Nähe zur Grenze, ein vielfältiges Flugangebot sowie vergleichsweise günstige Parkmöglichkeiten, insbesondere bei frühzeitiger Online-Buchung. In Ferienzeiten macht sich das auch optisch bemerkbar: 2024 hatte jede fünfte Parkplatzbuchung ein niederländisches Kennzeichen.

Unter dem Motto „Voor jou oranje“ herrscht im Terminal in der Sonderwoche eine durch und durch niederländische Atmosphäre. Digitale Willkommensgrüße erscheinen auf Niederländisch, ein augenzwinkernder Selfie-Spot lädt zum Posieren ein, und auch die Flughafendurchsagen erfolgen zusätzlich in niederländischer Sprache. Kulinarisch setzt der Airport auf landestypische Akzente: Restaurants bieten eigens zusammengestellte Snacks wie „Kibbeling met Fritjes“ oder das klassische „Broodje Gezond“ an.

Für die jüngeren Gäste gibt es im Terminal eine Erlebniswerkstatt, ergänzt durch Walking Acts und Gewinnspiele, die das Urlaubsgefühl bereits am Flughafen beginnen lassen.

„Wir wollen gute Gastgeber sein. Mit Herz und mit Freude“, betont Dr. Henning Pfisterer, Leiter Aviation am Düsseldorfer Flughafen. „Viele unserer niederländischen Gäste starten schon seit Jahren ab DUS in den Urlaub. Mit dieser Aktion wollen wir einfach sagen: Schön, dass ihr wieder hier seid. Und wir freuen uns, wenn künftig noch mehr eurer Landsleute die vielen Vorteile des Flughafens Düsseldorf entdecken.“


Der Koningsdag (Königstag) in den Niederlanden wird jedes Jahr am 27. April gefeiert. Der Tag ist dem Geburtstag von König Willem-Alexander gewidmet, der am 27. April 1967 geboren wurde. Fällt der 27. April auf einen Sonntag, wird der Koningsdag bereits am 26. April begangen – das kommt aber nur selten vor.

Es ist ein landesweiter Feiertag, an dem viele Menschen in Oranje gekleidet feiern, Märkte besuchen und an Konzerten und Veranstaltungen teilnehmen.

Uniper Düsseldorf Marathon 2025: Große Sportveranstaltung mit spürbaren Verkehrseinschränkungen

Die Grafik zeigt den Verlauf des Düsseldorf Marathons am Sonntag, 27. April 2025. Grafik: Amt für Verkehrsmanagement

(cs) Am kommenden Sonntag (27. April 2025) ist es endlich wieder so weit: Nach sechsjähriger Pause kehrt der Marathon zurück in die Landeshauptstadt. Unter dem Motto „Run to the beat“ verwandelt sich Düsseldorf in eine pulsierende Laufstrecke – tausende Teilnehmende gehen bei Marathon, Halbmarathon, Staffel und Kids Cup an den Start. Das Sportevent bringt allerdings auch erhebliche Einschränkungen für den Straßen- und Radverkehr mit sich.

Strecke und Verkehr: Einschränkungen im gesamten Stadtgebiet

Die Marathonstrecke verläuft durch zahlreiche Stadtteile und tangiert zentrale Verkehrsachsen – vor allem entlang des Rheins. Der motorisierte Individualverkehr wird in weiten Teilen der Innenstadt zeitweise unterbrochen. Auch der Radverkehr ist durch die Streckenführung stark betroffen.

Der Veranstalter richtet an verschiedenen Stellen querbare Übergänge ein, die von geschultem Personal betreut werden. Diese Übergänge ermöglichen es Anwohnern, Besuchern und Einsatzkräften, die Laufstrecke sicher zu überqueren.

Sicherheit hat Vorrang: Absperrungen und Halteverbotszonen

Zur Sicherheit der Teilnehmenden kommen umfangreiche Maßnahmen zum Einsatz: In der Innenstadt werden Absperrgitter und verkehrliche Vorsperren aufgebaut. Bereits in den frühen Morgenstunden beginnt die Absicherung der Strecke, da die ersten Kinderläufe um 8:00 Uhr starten. Der Halbmarathon folgt um 8:15 Uhr, der große Marathonlauf beginnt um 9:30 Uhr am Joseph-Beuys-Ufer – traditionell mit dem Startschuss durch Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Um 10:15 Uhr geht die Marathon-Staffel ins Rennen.

Um den Streckenverlauf frei zu halten, werden Halteverbotszonen eingerichtet und bestehende Taxi- oder Sharing-Stationen ggf. temporär verlegt. Auch in der Nutzung von Leihfahrrädern, E-Scootern und E-Rollern ist mit Einschränkungen zu rechnen.

Empfehlung: Innenstadt weiträumig umfahren oder ÖPNV nutzen

Die Landeshauptstadt Düsseldorf empfiehlt allen Verkehrsteilnehmenden, die am Veranstaltungstag mit dem Auto unterwegs sind, die Innenstadt möglichst weiträumig zu umfahren. Die Autobahnen A44, A46 und A57 bieten gute Ausweichmöglichkeiten. Für Menschen mit Ziel in der Stadt kann die Anfahrt zu innerstädtischen Parkhäusern erschwert sein.

Als komfortable Alternative stehen zahlreiche P+R-Plätze in den Außenbezirken oder im Umland zur Verfügung. Von dort aus erreichen Besucher die Innenstadt bequem mit Bus und Bahn. Besonders die U-Bahnlinien bieten eine gute Erreichbarkeit abseits der Laufstrecke.

Bus- und Bahnverkehr: Umleitungen in mehreren Stadtteilen

Durch die Sperrungen kommt es zu zahlreichen Änderungen im Fahrplan der Rheinbahn. Betroffen sind insbesondere Linien in der Innenstadt und den Stadtteilen Pempelfort, Derendorf, Düsseltal, Friedrichstadt, Unterbilk, Oberkassel und Niederkassel. Die aktuellen Informationen sind rechtzeitig vor dem Veranstaltungstag über die Rheinbahn-App sowie die elektronische Fahrplanauskunft verfügbar.

Radverkehr: Querungshilfen statt großräumiger Umleitungen

Da die Streckenführung ein durchgängiges Radverkehrsnetz am Veranstaltungstag unmöglich macht, werden großflächige Umleitungen nicht empfohlen. Radfahrende werden gebeten, die vom Veranstalter eingerichteten Querungspunkte zu nutzen. Weitere Hinweise hierzu gibt es auf der offiziellen Webseite des Events: www.duesseldorfmarathon.de.

Sharing-Angebote eingeschränkt verfügbar

Wer mit einem Leihfahrrad oder E-Scooter unterwegs ist, sollte beachten, dass einige Sharingstationen im Innenstadtbereich deaktiviert oder verlegt werden. Die aktuellen Abstellflächen lassen sich jederzeit über die Apps der Anbieter abrufen.

Marathon-Route online einsehbar

Detaillierte Informationen zum Streckenverlauf sowie zur Erreichbarkeit der Stadtteile sind über das Kartenportal „Düsseldorf Maps“ abrufbar: maps.duesseldorf.de/marathon. Dort finden sich alle relevanten Angaben zur Route, zu den Sperrzeiten sowie zu den Sicherheitsmaßnahmen.

Hinweis: Einsatzfahrzeuge haben immer freie Fahrt

Die Erreichbarkeit aller Bereiche für Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei ist selbstverständlich jederzeit sichergestellt.

Mehr Flexibilität beim Smartphone-Kauf: Vodafone startet neues Finanzierungsmodell mit Zinia

(cs) Das Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen Vodafone bietet seinen Kundinnen und Kunden ab sofort mehr Freiheit beim Kauf ihres Wunsch-Smartphones. Gemeinsam mit Zinia, der digitalen Finanzierungsplattform der Santander Group, hat das Unternehmen ein neues Finanzierungsmodell gestartet, das sich flexibel an die individuellen Bedürfnisse anpasst.

Konkret bedeutet das: Wer ein Smartphone in Verbindung mit einem GigaMobil- oder GigaMobil-Young-Tarif bei Vodafone erwirbt, kann dieses ab sofort wahlweise in 12, 24 oder 36 Monatsraten bezahlen. Je nach Wunsch entscheiden die Kundinnen und Kunden selbst, ob sie lieber mit höheren Raten über eine kürzere Laufzeit oder mit niedrigeren Raten über einen längeren Zeitraum finanzieren möchten. Zusätzlich profitieren sie von Rabatten auf ihren Mobilfunktarif – und das über die gesamte Laufzeit der Ratenzahlung.

Smartphone und Tarif erstmals getrennt buchbar

Bisher war die Handyfinanzierung bei Vodafone standardmäßig auf 24 Monate ausgelegt. Mit dem neuen Modell trennt Vodafone erstmals Tarif und Smartphone-Kosten – und sorgt damit für mehr Transparenz und größeren Entscheidungsspielraum. „Unsere Kunden möchten selbst entscheiden, wie sie ihr neues Smartphone bezahlen – ob schnell oder bequem in kleinen Raten. Genau das ermöglichen wir jetzt“, so ein Unternehmenssprecher.

Die Finanzierung ist direkt in den Online-Bestellprozess integriert und wird von Zinia – der Finanzierungstochter der Santander Bank – abgewickelt. Kundinnen und Kunden können sich dabei auf einen reibungslosen Ablauf und höchste Sicherheitsstandards verlassen.

Sparen durch Tarif-Rabatte

Neben der flexiblen Finanzierung winken auch echte Preisvorteile: So sparen Kundinnen und Kunden bei der Kombination aus Smartphone-Finanzierung und Mobilfunktarif bares Geld. Beispiel gefällig? Im Tarif GigaMobil Mergibt sich bei einer 12-monatigen Ratenzahlung für das neue iPhone 16e eine Ersparnis von 90 Euro über die Vertragslaufzeit. Wer sich im GigaMobil XL für das neue Samsung Galaxy S25 Ultra entscheidet und eine Finanzierung über 36 Monate wählt, spart sogar 180 Euro.

Komfort und Service aus einer Hand

Das neue Modell bringt aber nicht nur mehr finanzielle Freiheit, sondern auch umfassenden Service: Kundinnen und Kunden können ihr altes Smartphone bequem in Zahlung geben und erhalten dafür einen Tauschbonus. Auf Wunsch lässt sich auch eine Handyversicherung abschließen, die etwa Displayreparaturen, Diebstahl oder Wasserschäden abdeckt.

Mit dem neuen Finanzierungskonzept stellt Vodafone einmal mehr den Kundennutzen in den Mittelpunkt – und bietet ein Rundum-Sorglos-Paket für alle, die ihr Wunsch-Smartphone flexibel, sicher und zu fairen Konditionen erwerben möchten.

IW-Konjunkturumfrage: Sorge um Jobs und Investitionen – deutsche Unternehmen bleiben pessimistisch

Die Ampeln vor dem Haus des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln stehen symbolisch auf Rot, wenn es um unsere Konjunktur geht. Foto: CS

(cs) Die wirtschaftliche Lage in Deutschland bleibt angespannt – und Besserung ist vorerst nicht in Sicht. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), für die im Frühjahr 2025 mehr als 2.000 Unternehmen befragt wurden. Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild: Investitionen werden zurückgefahren, Arbeitsplätze stehen auf der Kippe und die Stimmung ist auf breiter Front gedrückt.

Jede dritte Firma plant Stellenabbau

Besonders alarmierend: Rund 35 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, im Laufe dieses Jahres Personal abzubauen. Gleichzeitig will mehr als ein Drittel weniger investieren als noch 2024 – ein deutliches Zeichen für die Zurückhaltung angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit. Die Zahlen spiegeln eine Entwicklung wider, die bereits seit Herbst 2023 zu beobachten ist: Damals überwogen erstmals wieder die Pessimisten die Optimisten. Ende 2024 erreichte der Negativtrend einen Tiefpunkt, vergleichbar mit der globalen Finanzmarktkrise vor über einem Jahrzehnt.

Industrie und Bau besonders betroffen

Während sich im Dienstleistungssektor vorsichtiger Optimismus zeigt, blicken Industrie und Bauwirtschaft mit Sorge in die Zukunft. Besonders diese Branchen kämpfen mit einer Kombination aus schwacher Nachfrage, geopolitischen Unsicherheiten und zunehmenden strukturellen Problemen – von hohen Energiekosten bis hin zu stagnierender Digitalisierung.

Zollkonflikte trüben das Exportklima

Hinzu kommen internationale Belastungen, allen voran die drohende Eskalation im globalen Handel. US-Präsident Donald Trump hat erneut angekündigt, mit neuen Zöllen zu operieren – was besonders die exportorientierte deutsche Industrie trifft. Zwar waren konkrete Maßnahmen zum Zeitpunkt der Umfrage noch nicht in Kraft, doch das Klima sei bereits deutlich vergiftet, wie IW-Konjunkturchef Michael Grömling warnt: „Der Zollkrieg belastet das Tagesgeschäft enorm. Donald Trumps Launen kommen zu einer Unzeit und sind eine Härteprüfung für die deutsche Wirtschaft.“

Appell an die Politik: Stabilität schaffen

Grömling fordert eine koordinierte Reaktion der Politik: „Die neue Bundesregierung muss gemeinsam mit der EU klare und stabile Rahmenbedingungen schaffen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten brauchen Unternehmen Orientierung und Verlässlichkeit.“

Die IW-Umfrage zeigt eindrücklich: Die deutsche Wirtschaft steht vor immensen Herausforderungen. Ohne gezielte Impulse und verlässliche politische Entscheidungen droht der Abschwung, sich weiter zu verfestigen – mit spürbaren Folgen für Beschäftigung, Investitionen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.

Quelle: IW Köln