Unsere Podcast-News zum Nachlesen

Wir erle­ben die ver­mut­lich schwers­te Wirt­schafts­kri­se nach Ende des zwei­ten Welt­krie­ges. Die Zahl der Kurz­ar­bei­ter explo­diert, die Regie­rung erwar­tet für 2020 einen Ein­bruch des Wirt­schafts­wachs­tums um 6,3 Pro­zent und die Zahl der Arbeits­lo­sen in NRW steigt um fast 11 Pro­zent. Mehr als 718.000 Men­schen in NRW haben der­zeit kei­nen Job. In Düs­sel­dorf sind es über 25.000 Men­schen. Das sind über 2.700 mehr als noch vor einem Monat. Und jetzt kommt die eigent­li­che schlech­te Nach­richt: Nie­mand kann heu­te seri­ös abschät­zen, wie schlimm die Rezes­si­on wirk­lich wird.

Rund 500.000 Euro inves­tiert die Stif­tung Pro Aus­bil­dung, eine Stif­tung des Arbeit­ge­ber­ver­ban­des „düs­sel­dorf metall“, auch in die­sem Jahr in die Bil­dungs­land­schaft der Stadt — von den Kitas bis zu den Hoch­schu­len. Unter­stützt wird die Stif­tung u.a. von der Lan­des­haupt­stadt und der Düs­sel­dor­fer Agen­tur für Arbeit. Der Schwer­punkt der Arbeit der Stif­tung ist dabei die För­de­rung der Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung und die der MINT-Fächer in den wei­ter­füh­ren­den Schu­len Düs­sel­dorfs sowie die Lese- und Sprach­ent­wick­lung unse­rer Kin­der. Beim Düs­sel­dor­fer Lese­fest erle­ben rund 10.000 Kin­der, das Lesen Freu­de macht. In den Hoch­schu­len führt die Stif­tung unter ande­rem Pra­xis­un­ter­stüt­zung und Plan­spie­le durch. Mehr zum Pro­gramm der Stif­tung unter stiftung-proausbildung.de.

Die Coro­na-Pan­de­mie bringt zuse­hends die Düs­sel­dor­fer Wirt­schaft in Bedräng­nis. Für Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men hat die städ­ti­sche Wirt­schafts­för­de­rung online eine Über­sicht zu den wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen rund um Ent­schä­di­gun­gen, Kurz­ar­beit, Kre­di­ten, Stun­dun­gen von Steu­ern, finan­zi­el­le Hil­fen der Stadt, etc. zusam­men­ge­stellt. Die Infos fin­den Sie unter duesseldorf.de/wirtschaftsfoerderung.

Ein Ber­li­ner Gas­tro-Start-up gewinnt den von METRO erst­mals aus­ge­lob­ten Preis für nach­hal­ti­ge Gas­tro­no­mie. Grün­der Mau­ritz Schrö­der konn­te sich mit sei­nem Kon­zept in einem Pitch im Rah­men des Kon­gres­ses zum Deut­schen Nach­hal­tig­keits­tag gegen star­ke Kon­kur­renz durch­set­zen. Die krea­ti­ve Ver­wer­tung über­schüs­si­ger Lebens­mit­tel und der Wil­le des Grün­der­teams, nach­hal­tig etwas in der Gastro­bran­che zu ver­än­dern, über­zeug­ten das anwe­sen­de Publi­kum und die Exper­ten-Jury.

Die Kri­se setzt den Düs­sel­dor­fer Arbeits­markt mas­siv unter Druck”, heißt es in einem Bericht der Agen­tur für Arbeit. Über die aktu­el­len Arbeits­lo­sen- Zah­len berich­te­ten wir vor­hin. Das Gast­ge­wer­be trifft es beson­ders hart. In die­sem Bereich gibt es in Düs­sel­dorf die meis­ten Zugän­ge bei den Arbeits­lo­sen. Hier sind die Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Pan­de­mie dem­nach beson­ders deut­lich zu spü­ren. Gene­rell sind aber alle Bran­chen in unse­rer Stadt betrof­fen. — Es wer­den auch deut­lich weni­ger Men­schen neu ein­ge­stellt als sonst. Nor­ma­ler­wei­se ist der Arbeits­markt im April ent­spannt. Die­ses Jahr ist die Zahl der Neu­ein­stel­lun­gen von 6.000 auf 3.000 zurück­ge­gan­gen.