Marktdurchbruch in Österreich für Rheinmetall

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall ist im Rahmen des Aufwuchsplans des österreichischen Bundesheeres mit einem bedeutenden Vorhaben der Flugabwehr beauftragt worden. Der Auftrag über hochmoderne Skyranger-Flugabwehrsysteme hat ein Volumen in Höhe eines mittleren dreistelligen MioEUR-Betrags. Die Auslieferung wird ab 2026 erfolgen.

Armin Theodor Papperger, Vorstand Rheinmetall

Rheinmetall ist bei dem Vorhaben Unterauftragnehmer des Fahrzeugherstellers GDELS, der seinerseits als Teil der Mobilitätsoffensive der Streitkräfte mit der Erneuerung der österreichischen Flotte an Pandur-Fahr-zeugen beauftragt wurde. Bei Skyranger handelt es sich um eine vielseitige Flugabwehr-Turmlösung, die auf der Basis diverser geeigneter Fahrzeug-Plattformen realisierbar ist, hier auf dem 6×6 GDELS Pandur EVO.

Ein Teil der österreichischen Pandur-Flotte – 36 Fahrzeuge – wird mit dem Skyranger-Turm ausgerüstet, um Aufgaben der mobilen Fliegerabwehr übernehmen zu können. Skyranger vereinigt modernste Sensoren, eine leistungsstarke 30mm Rohrbewaffnung sowie Lenkflugkörper, in diesem Fall Mistral.

Nach dem Entwicklungsauftrag, den Rheinmetall mit dem Skyranger im Dezember 2023 in Ungarn gewonnen hat, erfolgt mit diesem ersten Serienauftrag nun der endgültige Marktdurchbruch.

Der Erfolg in Österreich bildet den Anfang einer breiten Einführung des Skyranger 30 in Europa. So wird eine zeitnahe Beauftragung aus Deutschland und Dänemark erwartet, wie auch – nach erfolgreichem Abschluss des Entwicklungsauftrags in dem Land – aus Ungarn.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Wir sind dankbar für das Vertrauen unserer Freunde und Partner in Österreich. Das durch Rheinmetall in der Schweiz entwickelte System leistet einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Fähigkeiten in der Luftverteidigung – zunächst in Österreich, aber auch zeitnah in weiteren Ländern.“

Mit der Beschaffung von 36 Flugabwehrsystemen Skyranger 30 auf dem 6×6 GDELS Pandur EVO sichert sich Österreich eine Vorreiterrolle in der mobilen bodengebundenen Luftverteidigung in Europa.

Das österreichische Bundesheer hat dank einer außerordentlichen und umfassenden Situationsanalyse, welche international hohe Anerkennung fand, die Gesamterneuerung der Flugabwehr zur Priorität erklärt. Die im Dezember 2023 beschlossene Modernisierung und Aufrüstung der bestehenden stationären 35mm-Systeme zu Skyguard Next Generation (NG) bildet hierfür den ersten Schritt. Nun wird mit der Entscheidung, den Skyranger 30 einzuführen, auch die Lücke in der mobilen Flugabwehr geschlossen.

Oliver Dürr, CEO der Rheinmetall Air Defence: „Rheinmetall unterstreicht damit einmal mehr seine technologische Führungsposition in der Nahbereichsflugabwehr.“

Mit der fast zeitgleichen Einführung einer rasch verlegbaren 35mm-Lösung, kombiniert mit einer hochmobilen 30mm Lösung (Skyranger), stellt sich das Bundesheer in der Flugabwehr richtungsweisend auf. Die weiterführende Vernetzung und Integration in bestehende und übergeordnete Systeme bringt entscheidende strategische Vorteile mit sich.

Dank der hohen Kompetenz der Entscheidungsträger konnte in enger Zusammenarbeit mit den Rheinmetall-Spezialisten eine besonders leichte Variante des Skyranger 30 entworfen werden, welche in den GDELS Pandur gut integriert werden kann. Der Skyranger 30 wird den aktuellen und neu aufkommenden Bedrohungen aus der Luft entschieden entgegentreten und es den Landstreitkräften erlauben, sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren. Die durchdachte Kombination verschiedener Wirkmittel, eine hohe Dynamik mit einem großen Elevationsbereich, sowie modernste Sensoren ermöglicht sowohl einen autonomen als auch einen vernetzten Einsatz.

Der Auftragserfolg unterstreicht Rheinmetalls Rolle, die Streitkräfte in Europa angesichts neuer Bedrohungen aufgabengerecht auszurüsten. Dazu gehören auch Lösungen im Bereich der stationären und der mobilen Flugabwehr der Rheinmetall Air Defence unter der Leitung von Oliver Dürr.

„Blitzer“ im Kö-Bogen-Tunnel gehen heute in den Betrieb; Stadt warnt: „aktives Abbremsen bei der Tunneleinfahrt ist notwendig“

Nach einer ausführlichen Testphase werden die Geschwindigkeitsmessanlagen im Kö-Bogen-Tunnel am Freitag, 23. Februar, in Betrieb genommen.

Die neuen Geschwindigkeitsmessanlagen im Kö-Bogen-Tunnel werden ab Freitag, 23. Februar, in Betrieb genommen. Zuletzt wurden Hinweisschilder an den Einfahrten des Tunnels angebracht, die Autofahrer mit der Aufschrift „Radarkontrolle“ rechtzeitig auf die Überwachung der erlaubten Geschwindigkeit hinweisen. Zuvor war die Anlage geeicht und ausführlich getestet worden.

Bei diesen Testmessungen wurde festgestellt, dass gleich mehrere hundert Fahrzeuge täglich die zulässige Geschwindigkeit nicht einhielten. Es ist davon auszugehen, dass die Fallzahlen durch Bekanntwerden der Überwachung sowie durch die Hinweisschilder sinken und das Befahren des Tunnels somit sicherer wird.

Mit den neuen Messanlagen wird den Anforderungen der „Quantitativen Risikoanalyse gemäß den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT)“ Rechnung getragen. Gemäß dieser Risikoanalyse ist ein sicherer Betrieb des Kö-Bogen-Tunnels nur gewährleistet, wenn das vorgegebene Tempolimit eingehalten wird. Auswertungen ergaben jedoch, dass Fahrzeugführer regelmäßig 10 bis 15 Stundenkilometer über der maximal zugelassenen Geschwindigkeit von 50 km/h unterwegs sind. Damit die zugelassenen Geschwindigkeiten im Tunnel künftig eingehalten werden, war der Einbau der Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen daher erforderlich.

Insgesamt wurden drei Radaranlagen unmittelbar vor der jeweiligen Zusammenführung von Verkehrsströmen, so genannten „Verflechtungsbereichen“, im Kö-Bogen-Tunnel installiert. Die Anbringung der Radaranlagen an diesen Stellen waren notwendig, um eine optimale Abdeckung und Überwachung zu gewährleisten. Die Stadt warnt in einer Pressemitteilung an unsere Redaktion: „Es wurde berücksichtigt, dass Fahrzeuge beim Spurwechsel sowie aufgrund des starken Gefälles im Tunnel dazu neigen könnten, zu schnell zu fahren – ein aktives Abbremsen bei der Tunneleinfahrt ist daher notwendig, um die zulässige Geschwindigkeit einzuhalten und nicht „geblitzt“ zu werden!“

Herzliche Einladung: Live Skill Sessions im März!

unsere Online-Skill-Sessions für Führungskräfte gehören zu den beliebtesten Formaten des Veranstaltungsjahres. Besonders aufregend: Zu ausgewählten Themen können Sie sie auch live erleben!

Das sind unsere Live-Skill-Sessions im März:

Dienstag, 05. März 2024 I 09.00 – 13.00 Uhr I Gelsenkirchen
Skill Sessions für Führungskräfte: Wie Wertschätzung von Mitarbeitenden gelingt – Vom Schulterklopfen zum Aufbau einer Wertschätzungsstrategie

Was ist eigentlich Wertschätzung? Und wie setzt man diese als
Führungskraft sinnvoll ein? In welchen Momenten wird sie dringend gebraucht und wann ist sie vielleicht auch fehl am Platze? – Eine Wertschätzungsstrategie muss her. Und genau damit beschäftigen wir uns im Seminar.

Infos & Anmeldung I Referent: Peter Diekmann, PR & Kommunikation

Mittwoch, 13. März 2024 I 09.00 – 13.00 Uhr I Düsseldorf
Skill Sessions für Führungskräfte: Wirksame Change-Kommunikation

Wie eine strategische Interne Kommunikation die Wahrnehmung von Veränderungen wandeln kann.
Veränderungen werden von Mitarbeitenden vielfach als Bedrohung wahrgenommen. Die Folgen sind unter anderem Leistungsverlust, ein Mangel an Veränderungsbereitschaft oder gar Widerstand. – Was tun?
Infos & Anmeldung I Referent: Peter Diekmann, PR & Kommunikation

Über die angegebenen Links können Sie sich gerne anmelden. Alle finalen Informationen erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.
Hinweis: Die Teilnehmendenplätze sind begrenzt.

„Düsseldorfer Wirtschaft“ präsentiert exklusives Hörfeature über den Hidden Champion A.u.K. Müller

Wieder einmal ein Blick hinter die Kulissen eines interessanten Düsseldorfer Unternehmens: Die neueste Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ hat diesmal den Hidden Champion A.u.K. Müller (www.akmueller.de), ein inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen mit mehr als 100 Jahren Erfahrung in der lösungsorientierten Entwicklung und Fertigung von Elektromagnetventilen, Steuergeräten und Spezialarmaturen besucht. Im Gespräch mit Professor Dieter Riedel und seinen Mitarbeitern kommen wir dem Erfolgsrezept des Unternehmens auf die Spur und schauen uns gemeinsam an, wie Produkte dort entstehen. Link zur Podcastfolge!

Einblicke in das Unternehmen A.u.K. Müller im Düsseldorfer Süden. Rechts unten im Bild Gesprächspartner Professor Dieter Riedel. Fotos: Frank Wiedemeier und A.u.K. Müller; Collage: Unternehmerschaft Düsseldorf

Seit der Gründung im Jahr 1919 in Gablonz, dem heutigen Tschechien, hat sich A.u.K. Müller zu einem führenden Hersteller von Ventiltechnik im internationalen Wettbewerb entwickelt. Im Jahr 1946 erfolgte der Umzug nach Düsseldorf, begleitet von der Herstellung von Geräten für verschiedene technische Anwendungen.

A.u.K. Müller zeichnet sich durch die Variantenfertigung von überwiegend Hochleistungskunststoff-Elektromagnetventilen aus. Diese werden für die Fluidtechnik eingesetzt, um Flüssigkeiten zu schalten, zu dosieren, zu mischen und aufzubereiten. Dies vorwiegend in den Anwendungsfeldern Medizin-, Umwelt- und Sanitärtechnik sowie in der Lebensmittelindustrie.

Neben zahlreichen Varianten hochentwickelter Spezialventile für unterschiedlichste Anwendungen realisiert das Unternehmen auch kundenspezifische, individuelle und passgenaue Entwicklungen außerhalb des Produktsortiments.

Im Jahr 2009 setzte A.u.K. Müller einen weiteren Meilenstein mit der Eröffnung einer der modernsten hochautomatisierten Produktionen für Spritzgießwerkzeuge in Deutschland.

Die Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ bietet einen exklusiven Einblick in die Geschichte und die Innovationen von A.u.K. Müller. Erfahren Sie mehr über die Erfolgsgeschichte dieses Hidden Champions.

Die Sendung über A.u.K. Müller ist Folge 138 des beliebten Podcasts „Düsseldorfer Wirtschaft“. Das Team der Unternehmerschaft ist mit diesem Format Pionier seit März 2020 und Stimme der Düsseldorfer Wirtschaft. Bis zu 1.000 Mal wird jede Folge gehört. Die beliebtesten Folgen und Alleinstellungsmerkmal sind die auditiven Betriebserkundungen, die exklusiven „Hör-Features“ aus den Unternehmen, die arbeitsrechtlichen Updates sowie die Sonderfolgen von Großveranstaltungen (wie dem Weihnachtsmarkt oder dem Arbeitgebertag) und Live-Podcasts.

Die Podcastfolge ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen und unter www.unternehmerschaft.de verfügbar. Das Team freut sich, wenn Sie die Folgen weiterempfehlen in Ihren beruflichen und privaten Netzwerken und den Link weiterleiten.

Produzent: Frank Wiedemeier
Produktion: Streamboxstudios

 

Zu Besuch beim Hidden Champion A.u.K. Müller im Düsseldorfer Süden (von links): Marketingleiter Peter Bitting, Inhaber Prof. Dr. Dieter Riedel, Betriebsleiter Thomas Gerecke und Podcast-Host Christoph Sochart. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Fußball-EM in unserer Stadt: Tickets für ausländische Fans bereits fast alle weg – umfangreiches Bühnenprogramm – Hotelpreise steigen bereits um das Dreifache

Die Hotelpreise in Düsseldorf zur Fußball-EM steigen deutlich an, teilweise um das Dreifache. Dieses Hotel hier nimmt über 1.200 Euro für ein Standard-Zimmer für die Nacht vom 17.-18. Juni 2024. Der teuerste Preis, den wir entdeckten: fast 1.700 EUR für eine 72qm-Suite an der KÖ, wohlgemerkt: für eine Nacht. Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf

Für Düsseldorf wird ein „Sommermärchen“ wahr, wenn die Fußball-Europameisterschaft EURO 2024 in Düsseldorf stattfindet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Sie findet statt vom 14. Juni bis zum 14. Juli. 24 Mannschaften spielen dann in insgesamt 51 Spielen ihren Europameister aus – mit bis zu 2,5 Millionen Fans in den Stadien und mehreren Milliarden TV-Zuschauerinnen und -Zuschauern. Weitere Standorte neben Düsseldorf sind Gelsenkirchen, Berlin, München, Stuttgart, Hamburg, Köln, Leipzig, Dortmund und Frankfurt am Main.

Düsseldorf wird in dieser Zeit zum „Fanmagnet“, schreibt die Rheinische Post. Viele Fans werden in diesen Sommertagen in der Stadt sein. Und: Sie werden nicht nur die Spiele besuchen, sondern werden länger in Düsseldorf bleiben und die Museen und die Gastronomie besuchen. Die Hotelpreise in Düsseldorf zur Fußball-EM steigen deshalb deutlich an, teilweise um das Dreifache. Ein Hotel nimmt beispielsweise über 1.200 Euro für ein Standard-Zimmer für die Nacht vom 17.-18. Juni 2024. Der teuerste Preis, den wir entdeckten: fast 1.700 EUR für eine 72qm-Suite an der KÖ, wohlgemerkt: für eine Nacht. Verschiedene Hotels bieten darüber hinaus Zimmer nur für mehrere Nächte an.

Die Spiele in Düsseldorf:

Österreich – Frankreich (Montag, 17. Juni 2024, 21 Uhr; Gruppe D)
Slowakei – Sieger Play-offs B (Freitag, 21. Juni 2024, 15 Uhr; Gruppe E)
Albanien – Spanien (Montag, 24. Juni 2024, 21 Uhr; Gruppe B)
Montag, 1. Juli 2024 (Achtelfinale)
Samstag, 6. Juli 2024 (Viertelfinale)

Dr. Markus Rieß (ERGO, l.), Annette Grabbe (Rheinbahn, 2.v.l.), Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (3.v.l.) und Maskottchen Albärt stellen die deutsche Willkommensbahn vor. Foto: Michael Gstettenbauer

Fan Zones

Es wird drei Fan Zones mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm im Stadtgebiet geben. Die Fan Zone Burgplatz wird an allen Turniertagen geöffnet sein. Auf einer großen Leinwand werden dort alle Fußballspiele des Turniers gezeigt. Besucherinnen und Besucher können sich zudem auf ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm unter Einbeziehung lokaler Künstlerinnen und Künstler freuen. Gemeinsam mit dem Fußballverband Niederrhein (FVN) gestalten lokale Fußballvereine ein vielseitiges Angebot von Aktivitäten. Das Untere Rheinwerft verwandelt sich im Turnierzeitraum zu einer klassischen „Public Viewing“-Zone. Dort werden alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft und die Spiele, die in Düsseldorf stattfinden, gezeigt.

Die Fan Zone Gustaf-Gründgens-Platz wird ebenfalls an allen Veranstaltungstagen geöffnet sein. Auch das Düsseldorfer Schauspielhaus wird Teil des Programms. In den Abendstunden soll das ikonische Gebäude illuminiert und von den lokalen Künstlerinnen und Künstlern der Düsseldorfer Medien- und Musikszene bespielt werden. Außerdem bringt das Schauspielhaus erneut seine letzte Produktion vor der Sommerpause auf den Gustaf-Gründgens-Platz. Zudem ist ein hochwertiges kulturelles Begleitprogramm geplant – erarbeitet und umgesetzt gemeinsam mit der lokalen Kulturszene und dem Düsseldorfer Schauspielhaus.

„Ganz Düsseldorf wird im Sommer 2024 eine große Fußballbühne. Darauf bin ich sehr stolz und dankbar, dass die Wahl zur Host City mit derart breiter Mehrheit auf unsere Stadt gefallen ist. Ich bin mir sicher, dass die Stadt, aber auch die Gesellschaft tolle Gastgeber sein werden. Auch die Düsseldorfer Kunst- und Kulturszene möchten wir einladen, das kulturelle Programm mitzugestalten. Mit der Illuminierung des Schauspielhauses und durch weitere spannende Kunstaktionen möchten wir die Vielfalt der lokalen Kultur aufzeigen“, sagt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche.

Volunteers gesucht!

Anpfiff für die Freiwilligen: Genau ein Jahr vor dem Start der UEFA EURO 2024 in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli 2024) öffnet die Volunteer-Bewerbungsplattform für das Turnier. Insgesamt 1.600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sucht die Stadt Düsseldorf für den Turnierzeitraum. Allein etwa Dreiviertel der Volunteers sollen in der Düsseldorfer Arena unterstützen. Weitere Einsatzorte sind unter anderem die Innenstadt mit ihren Fan Zones, der Hauptbahnhof sowie der Flughafen. Gemeinsam werden die Volunteers das Gesicht der Stadt sein und Fans und internationale Gäste oftmals als erste Anlaufstelle willkommen heißen und ihnen zu einem tollen Turnier-Erlebnis in der Landeshauptstadt verhelfen – und es so auch zu einem eigenen Heimspiel machen. Denn: Die UEFA EURO 2024 ist, getreu dem Düsseldorfer Motto, Everybody’s Heimspiel!

Erstmals führt die Europäische Fußball-Union (UEFA) ein Volunteer-Programm gemeinsam mit den zehn Host Cities (Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart) durch. Das bedeutet auch für die Düsseldorfer Volunteers, dass alle erstmalig diesselbe Ausstattung, Verpflegung und kostenfreie Nutzung des ÖPNV im Stadtgebiet erhalten. Im bekannten Maxhaus auf der Schulstraße in Düsseldorf wird die zentrale Anlaufstelle für die Volunteers eingerichtet. Dort können sich die Ehrenamtlichen erholen, austauschen und stärken.

In allen zehn Ausrichterstädten werden in Summe 16.000 freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht. Sie repräsentieren Deutschland als Gastgeberland, begrüßen Gäste aus aller Welt und sind ein zentraler Bestandteil für das große Ziel: Eine UEFA EURO 2024 für alle feiern, unter dem Motto „United by football. Vereint im Herzen Europas.“ Das Interesse am Ehrenamt ist groß: Mehr als 1.000 Personen haben bereits ihre Bereitschaft, Teil der Europameisterschaft in Düsseldorf zu werden, durch eine Vorregistrierung bekundet. Die Landeshauptstadt wirbt auch mit einer eigenen Werbekampagne für Volunteers zur UEFA EURO 2024 – angelehnt an das Düsseldorfer Turnier-Motto „Everybody’s Heimspiel“.

Bewerbungen sind unter www.euro2024volunteers.com möglich. Nach einer erfolgreichen Online-Bewerbung erfolgt die Einladung zu einem Interview-Termin. Um allen einen reibungsfreien Ablauf zu garantieren, ist für die Webseite und die Bewerbungsplattform eine digitale Assistenzsoftware für Barrierefreiheit im Einsatz.

„Wir sind stolz darauf, dass wir uns als Landeshauptstadt Düsseldorf in die Reihe der Gastgeber-Städte für die EURO 2024 einreihen können“, betont Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. „Von allen Gastgeber-Städten haben wir ein Stadion mit einer der geringsten Zuschauerkapazitäten, umso mehr ist es eine große Auszeichnung und Wertschätzung unserer Arbeit, dass gleich fünf Spiele bei uns stattfinden. Das Vertrauen der UEFA und des DFB ist für uns Belohnung und Motivation zugleich, dass wir in zwei Jahren eine großartige EURO für Fans und unsere Bürgerinnen und Bürger mit einem vielfältigen und hochwertigen Programm in Düsseldorf feiern werden.“

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche ergänzt: „Die Vorfreude auf das internationale Sportereignis ist riesig. Düsseldorf bietet als Sportstadt mit ihrer einzigartigen Infrastruktur beste Voraussetzungen für Großevents wie die EURO. Bereits im Bewerbungsverfahren haben wir im Ranking der deutschen Städte einen hervorragenden dritten Platz belegt. Mit der heutigen Entscheidung, dass wir hier in 2024 fünf Spiele austragen dürfen, wird dieses tolle Ergebnis noch einmal bestätigt.“

Michael Brill, Geschäftsführer von Arenabetreiberin D.Live, betont: „Die Fußball-Europameisterschaft 2024 wirft ihre Schatten voraus. Nationale und internationale Fußballfans werden in der Arena zusammenkommen. Dass wir tatsächlich fünfmal unsere Stadiontore während der EURO öffnen dürfen, ist Lohn unserer erfolgreichen Zusammenarbeit im Projektteam zwischen Stadt und D.LIVE.“

Weitere Infos zur EURO 2024 in Düsseldorf sind zu finden unter: www.duesseldorf.de/uefaeuro2024

Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf

Henkel und Stadt retten das BV 04-Osterturnier

Alles klar für die 60. Auflage des BV 04-Osterturniers: Die Japanische Hochschulauswahl wird als Titelverteidiger auch 2024 an der Ausspielung der U19 Champions Trophy teilnehmen. Foto/Text: Landeshauptstadt Düsseldorf

Das 60. BV 04 Osterturnier um die U19 Champions Trophy ist gerettet. Dank der Unterstützung der Landeshauptstadt Düsseldorf und Henkel kann das Jubiläumsturnier in Derendorf wie geplant vom 28. März bis zum 1. April 2024 stattfinden.

„Das Osterturnier wird seit über 60 Jahren in Düsseldorf ausgetragen und ist eine feste Größe im jährlichen Fußballkalender. Im Jahr der Europameisterschaft im eigenen Land und einem Everybody’s Heimspiel bei uns in Düsseldorf war es mir eine Herzensangelegenheit, hier zu unterstützen. Mit Mannschaften aus Asien, Australien, Afrika und Europa unterstreicht das Osterturnier die Internationalität und Weltoffenheit der Landeshauptstadt. Es freut mich, dass wir zur Rettung dieses Fußballfestes beitragen konnten, und ich wünsche den Mannschaften einen spannenden Turnierverlauf“, so Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

„Wir freuen uns, dass das BV 04 Osterturnier um die U19 Champions Trophy durch unser Engagement im Schulterschluss mit der Stadt auch in diesem Jahr wieder stattfinden kann. Seit vielen Jahren ist diese Veranstaltung ein prestigeträchtiges und hochkarätiges Fußballturnier, das hier in Düsseldorf talentierte junge Spieler aus der ganzen Welt zusammenbringt, die die Zukunft des internationalen Fußballs repräsentieren. Mit unserer Unterstützung möchten wir nicht nur den Sport fördern, sondern auch die Werte von Gemeinschaft, Fairplay und Teamgeist in der nächsten Generation von Athleten vorantreiben“, erklärt Henkel-CEO Carsten Knobel.

Turnierleiter Martin Meyer: „Wir sind der Stadt und Henkel sehr dankbar, dass sie das 60. BV 04 Osterturnier um die U19 Champions Trophy möglich machen. Das Jubiläum bedeutet für mein Team und mich Abschied nehmen. Denn mit dem letzten Abpfiff geben wir die Turnierleitung wieder an den BV 04 e.V. zurück. Der Verein wird das Turnier nach dieser lange geplanten Übergabe dann wieder selbst organisieren. Wir sagen Danke für zehnmal Champions Trophy und wünschen dem Osterturnier alles Gute für die Zukunft. Ostern feiern wir aber noch einmal gemeinsam ein tolles Fußballfest.“

Damit wird Düsseldorf vom 28. März bis zum 1. April mit einem großen Fußballfest auf die Europameisterschaftsspiele in der Landeshauptstadt (17. Juni bis 6. Juli) eingestimmt.

Zehn Mannschaften werden Ostern in zwei Gruppen um den Charly-Meyer-Wanderpokal spielen: Diesmal kommen der Sydney FC aus Australien, die Japanische Hochschulauswahl, ein Mixed-Team des FC Nordsjaelland aus Dänemark und seiner Right-To-Dream-Academy aus Ghana, der FC Everton aus England und Royal Charleroi aus Belgien. Aus Deutschland geben sich der Deutsche Meister FSV Mainz 05, Union Berlin, Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf und der BV 04 die Ehre.

Schülerfirma „InteGREATing“ zu Gast bei Herrn Keller

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (Mitte) mit den Schülerinnen und Schülern von „inteGREATing“ sowie Lehrer Marc Götze (2.v.r.) Foto: Ingo Lammert

Die Schülerfirma „InteGREATing“ des Max-Planck-Gymnasiums hat ein Spiel zur Förderung der sprachlichen und kulturellen Integration entwickelt. Am Donnerstag, 15. Februar, empfing Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller neun der Schülerinnen und Schüler im Rathaus der Landeshauptstadt und sprach mit ihnen über die Entwicklung und Produktion.

Mit dem kompetetiven Brettspiel „Reise durch Deutschland“ können Spielerinnen und Spieler aller Altersgruppen ihre Deutschkenntnisse und ihr kulturelles Wissen testen und erweitern. Das Spiel und weitere Informationen sind unter https://www.integreating.de/ zu finden.

Neue Maßstäbe für moderne Berufsinformation: M+E-Truck begeistert Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler – Dank an Konecranes für die Kooperation

Auf zwei Etagen mit insgesamt 80 Quadratmetern lädt der ME-Berufsinformationstruck zur großen Entdeckungsreise durch die Berufe der Metall- und Elektro-Industrie ein. In dieser Woche ist er zu Gast bei Konecranes in Benrath. Zu Gast sind Schülerinnen und Schüler der Realschule Benrath, der Gesamtschule Stettiner Straße, des Albrecht-Dürer-Berufskolleg und des Gymnasium Norf (Neuss).

Drei Vormittage können Schülerinnen und Schüler in die MINT-Berufe hineinschnuppern und sich erlebnisreich über die ganze Branche informieren. „Wir haben Technologie an Bord, die auch wirklich in der Industrie zum Tragen kommt“, berichtet Lisa Marie Schelig vom Arbeitgeberverband „Düsseldorf Metall“. „Ein großer Vorteil, denn so können sich die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren und erleben, wie es denn wäre und wie es sich anfühlt, in so einem Beruf zu arbeiten.“

In der unteren Etage erleben die Schülerinnen und Schüler anschauliche Mitmachstationen, an denen die Faszination Technik greifbar wird. Ein besonderes Highlight bieten der kollaborativ arbeitende Roboter Cobot mit seinen Einblick in die moderne Industrie 4.0. Die Schülerinnen und Schüler bauen mit ihm gemeinsam ein Zahnradgetriebe zusammen und erleben so, wie Mensch und Roboter als Team funktionieren können. Andere programmieren selbst eine CNC-Maschine, um damit ein Werkstück zu fräsen.

In der zweiten Fahrzeugebene erhalten die Teilnehmenden tiefergehenden Berufskundeunterricht. BerufeScouts informieren auf einem riesigen Hochkant-Monitor zu den gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen der Metall- und Elektro-Industrie. „Wer noch nicht weiß, welcher Beruf zu ihm passt, kann das spielerisch herausfinden. Und findet auch direkt dazu passende freie Ausbildungsplätze in Düsseldorf und Umgebung“, so Lisa Marie Schelig. Die BerufsScouts geben wertvolle, grundlegende Tipps, wie die Bedeutung von Praktika und den Nutzen von Bewerbungen.

Noten seien wichtig, jedoch seien Erfahrungen und Zuverlässigkeit ebenso entscheidend. Schelig ermutigt Mädchen, sich ebenfalls zu bewerben: „Die Metall- und Elektroberufe werden noch immer sehr stark von Jungs gewählt. Dabei sind die Mädchen in der Regel oft sogar im Schnitt eine Note besser. Die können das.“

Der M+E Truck ist ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung an der Schule. Mit seiner innovativen Konzeption und hochwertigen Ausstattung erweist er sich als ein Highlight. „Die Schüler haben die Möglichkeit, in die Welt verschiedener Berufsfelder einzutauchen, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich über verschiedene Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten zu informieren, das ist schon toll“, betont Lisa Marie Schelig.

Passend zu den Infotagen im Düsseldorfer Süden wird auch die bundesweite Informationsseite www.zukunftsindustrie.de relauncht. Ab 2025 rollt dann auch der erste Infotruck mit neuem Design durch Düsseldorf.

Wir danken auch dem Ausbildungsplatz-Team von Konecranes, dass wir mit dem Truck zu Gast sein dürfen. Das Unternehmen kooperiert sehr gerne mit der Unternehmerschaft, in erster Linie in den Bereichen Kommunikation und Bildung. Wir haben dort auch einen schönen Podcast produziert, den Sie hier hören können.

Metall- und Elektro-Industrie: 2024 ist ein erneuter Produktionsrückgang absehbar – Wechsel zur Angebotspolitik für wirtschaftliche Trendwende nötig

Die Produktion in der Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) lag 2023 zwar um 2,6 Prozent über dem Vorjahr, allerdings nur aufgrund von Nachholeffekten in der ersten Jahreshälfte, die auf einer verbesserten Materiallage und aufgestauten Aufträge basierten. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Erholung ist aber in der zweiten Jahreshälfte 2023 gekippt. Im vierten Quartal 2023 ging die Produktion das zweite Quartal in Folge wieder zurück. Das Produktionsniveau liegt damit wieder rund 10 Prozent unter dem Stand des Vorkrisenniveaus von 2018.

Das Sprinterwerk an der Rather Straße ist Mitglied der Düsseldorfer Metall- und Elektro-Industrie. Foto: www.duesseldorfmetall.de

„Neben der Produktion waren auch Umsatz und Absatz im vierten Quartal weiter rückläufig. Zusätzlich zum schwachen Inlandsgeschäft sinken vor allem die Erlöse außerhalb der Eurozone. Mit Blick auf die schwache Auftragslage und den anhaltenden Pessimismus ist eine Fortsetzung des Abwärtstrends wahrscheinlich. 2024 dürfte die M+E-Produktion daher um 2 bis 3 Prozent sinken“, fasst Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer die Lage in der mit knapp 4 Millionen Beschäftigten größten deutschen Industriebranche zusammen.

Wie der Konjunkturbericht von Gesamtmetall weiter zeigt, lag das Auftragsvolumen 2023 5,1 Prozent unter dem Vorjahr. Trotz der Verbuchung von Großaufträgen zum Jahresende setzte sich der Rückgang im vierten Quartal 2023 fort. Die Nachfrage wird von den M+E-Firmen weiterhin schlecht bewertet, die Auftragsbestände stützen die Lage weit weniger als erhofft: 36 Prozent der M+E-Firmen melden für das erste Quartal 2024 Auftragsmangel als Produktionshindernis. Die Kapazitätsauslastung ging auf 83 Prozent zurück, womit sie unter dem langjährigen Mittelwert von 85 Prozent liegt.

Sowohl die Nachfrage im Inland als auch aus dem Ausland seien weiterhin rückläufig. Das spreche gegen die erhoffte Belebung in diesem Jahr, und das obwohl der IWF seine Prognose für die Weltwirtschaft zuletzt angehoben hat.

„Hier spiegeln sich die strukturellen Probleme des Wirtschaftsstandortes Deutschland wider. Die deutsche Industrieproduktion hat sich seit 2018 regelrecht vom weltweiten Wachstumstrend abgekoppelt und blieb auch spürbar unter der europaweiten Entwicklung. Für eine wirtschaftliche Trendwende bedarf es dringend eines Wechsels zur Angebotspolitik“, sagte Lars Kroemer weiter.

Weitere aktuelle Zahlen und Informationen unter www.gesamtmetall.de/zahlen-fakten/konjunkturbericht/

Drohnt uns eine DE-Industrialisierung?

In dieser aktuellen Folge Economic Challenges werfen Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, einen Blick auf die Industrieproduktion, die seit 2018 rückläufig ist – und erklären, wie es gleichzeitig sein kann, dass die Bruttowertschöpfung in dem Sektor dennoch konstant bleibt. Einen Bericht dazu finden Sie unten auf unserer Seite. Collage: Unternehmerschaft Düsseldorf

Die Sorge um den Wirtschaftsstandort Deutschland rückt in den Fokus der politischen Debatte. Friedrich Merz und Alexander Dobrindt, die Fraktionsvorsitzenden von CDU und CSU, adressierten kürzlich in einem Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ein Paket von zwölf Maßnahmen, die den Niedergang des Standortes Deutschland aufhalten sollen.
In dieser aktuellen Folge Economic Challenges werfen Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, einen Blick auf die Industrieproduktion, die seit 2018 rückläufig ist – und erklären, wie es gleichzeitig sein kann, dass die Bruttowertschöpfung in dem Sektor dennoch konstant bleibt.

Die Ökonomen untersuchen, was diese Zahlen für Deutschlands wirtschaftlichen Wohlstand bedeuten. Dabei betrachten sie auch, wie die Wettbewerbsfähigkeit durch gut ausgebildete Arbeitskräfte und eine solide Infrastruktur aufrechterhalten wird, und hinterfragen die Nachhaltigkeit dieser traditionell deutschen Wettbewerbsvorteile in Anbetracht rückläufiger ausländischer Direktinvestitionen.

Diese Folge finden Sie auf allen Podcast-Plattformen, wenn Sie „Economic Challenges“ in die Suchfunktion eingeben. Alle Folgen finden Sie beim Düsseldorfer Handelsblatt!