REMEX feiert Produktionsjubiläum und bekommt hohen Besuch von unserer Bauministerin

Über den Beitrag des Recyclings mineralischer Baustoffe für Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz bei dem Düsseldorfer Unternehmen REMEX  informierte sich die nordrhein-westfälische Bauministerin Ina Scharrenbach am gestrigen Montag. REMEX-Geschäftsführer Michael Stoll stellte bei dem Vor-Ort-Termin eine Baustoffrecyclinganlage nahe des Düsseldorfer Hafens vor. Dort wird seit fast 40 Jahren mineralischer Bauabfall der Landeshauptstadt und der nahen Umgebung zu güteüberwachten Recycling-Baustoffen verarbeitet. Die produzierte RC-Baustofftonnage summiert sich inzwischen auf 10 Millionen Tonnen.

Auf dem Weg zur Ressourcenwende: REMEX-Geschäftsführer Michael Stoll mit NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach auf einer Baustoffrecyclinganlage in Düsseldorf. Foto: REMEX GmbH

„Die Bauwirtschaft ist Schlüsselindustrie und Innovationstreiber bei der Erreichung unserer Klimaziele. Nachhaltiges Bauen wird vor allem durch den Einsatz klimafreundlicher Ressourcen ermöglicht. Ein zentraler Baustein sind hierfür Recycling-Baustoffe. Für einen effektiven Klimaschutz im Bausektor braucht es Unternehmen, die innovative Lösungen für das Recycling von mineralischen Baustoffen schaffen und für Menge sorgen. Eine diese unternehmerischen Erfolgsgeschichten schreibt REMEX aus Nordrhein-Westfalen – und das schon seit fast 40 Jahren. REMEX macht Bauschutt wieder zu Baustoff: Das spart CO2, das spart Ressourcen bei gleichzeitig hoher Güte. Damit leistet das Unternehmen einen wertvollen Beitrag für das Bauen der Zukunft“, so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Neben dem Schutz von Rohstoffen tragen Maßnahmen zur Ressourceneffizienz nicht unwesentlich zum Klimaschutz bei. Bisher kommen Recycling-Baustoffe überwiegend im Tiefbau zum Einsatz. Das Ziel der nordrhein-westfälischen Bauministerin ist es, Recycling-Baustoffen auch im Hochbau zum Durchbruch zu verhelfen.

Ressourcenwende für nachhaltiges Wirtschaften

Mineralische Abfälle machen mit ca. 220 Millionen Tonnen pro Jahr mehr als 50 Prozent des gesamten Abfallaufkommens in Deutschland aus. Sie dienen als Basis für die Herstellung von Ersatzbaustoffen, deren Nutzung und Marktchancen durch eine geplante Abfallende-Verordnung auf Bundesebene erhöht werden sollen. Knackpunkt: Im aktuellen Eckpunktepapier werden nur wenige ausgewählte Ersatzbaustoffe und -qualitäten behandelt. „Ein optimierter Einsatz von Ressourcen in der Baubranche erfordert die Umsetzung des Produktstatus für alle in der Ersatzbaustoffverordnung definierten Ersatzbaustoffe und Materialklassen. Wir möchten die Landesregierung ermutigen, sich bei der Ausgestaltung der Abfallende-Verordnung mit uns und den Fachverbänden für diesen Ansatz einzusetzen“, so REMEX-Geschäftsführer Michael Stoll.

Die rechtssichere Regelung des Abfallendes gehört zu den Kernforderungen des 7-Punkte-Plans, den REMEX als einer der international führenden Produzenten von Ersatzbaustoffen im Januar vorgestellt hat, und der die wichtigsten Handlungsempfehlungen an die Politik für eine „Ressourcenwende jetzt“ zusammenfasst.

Über die REMEX GmbH

Die REMEX GmbH ist spezialisiert auf das professionelle Management mineralischer Abfälle und die Rückgewinnung darin enthaltener Ressourcen. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf ist sowohl in Europa als auch in Asien tätig. Die Aktivitäten der REMEX GmbH sowie ihrer mehr als 30 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften umfassen alle mit dem Mineralstoffmanagement verknüpften Bereiche – von der Logistik über die Aufbereitung bis zur anschließenden Verwertung oder Beseitigung. Schwerpunkte liegen in den Feldern Produktion und Bereitstellung von Ersatzbaustoffen und Recyclingmetallen, Flächensanierung, Bodenbehandlung, Bergversatz und Deponiemanagement. Mit seinen Recyclingaktivitäten reduziert REMEX nachweislich den Verbrauch von Kies, Sand und Naturstein und verbessert die Klimabilanz bei der Metallproduktion. Das Unternehmen ist international führend bei der Entwicklung richtungweisender Recyclingtechnologien und zählt zu den größten Herstellern von Ersatzbaustoffen in Europa. REMEX gehört zur weltweit tätigen REMONDIS-Gruppe.

TARGOBANK erhöht Stiftungskapital auf 10 Mio. Euro

Im Rahmen der Gesellschaftlichen Dividende* hat die Düsseldorfer TARGOBANK AG das Kapital der TARGOBANK Stiftung von 1,5 Mio. Euro auf 10. Mio. Euro aufgestockt. Corporate Social Responsibility (CSR) ist eine wichtige Komponente im strategischen Plan der TARGOBANK. „Mit der signifikanten Aufstockung des Stiftungskapitals möchten wir die langfristigen Handlungsmöglichkeiten der Stiftung für Initiativen zu Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschutz sowie finanzieller Bildung deutlich stärken – und so die Bedeutung und Sichtbarkeit der Stiftung erhöhen“, sagt Vorstandsvorsitzende Isabelle Chevelard, die seit dem 1. Februar 2023 auch den Vorsitz der TARGOBANK Stiftung innehat.

Die TARGOBANK in Düsseldorf

Durch die mit dem Stiftungskapital erwirtschafteten Zinserträge hat die Stiftung in der Zukunft bedeutend mehr finanzielle Möglichkeiten, Projekte und Organisationen im Rahmen ihres Stiftungszwecks zu fördern. So sichert ein höheres Stiftungskapital nachhaltig die Handlungsfähigkeit der Stiftung. „In den kommenden Monaten werden wir unsere Prozesse neu aufstellen und die Stiftung zu einem wichtigen Teil der CSR-Strategie machen,“ erläutert der Geschäftsführer und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der TARGOBANK Stiftung, Dr. Lars Goebel.

*Gesellschaftliche Dividende

Im Januar 2023 hat der Mutterkonzern der TARGOBANK mit der sogenannten “ Gesellschaftlichen Dividende“ eine Innovation eingeführt, die ganz im Zeichen des Genossenschaftsgedankens steht und mit der die Crédit Mutuel Alliance Fédérale ein neues und einzigartiges Zeichen gegen die Klimakrise und für gesellschaftliche Solidarität setzt: Jedes Jahr werden 15 Prozent des konsolidierten Nettoergebnisses in die Finanzierung von Projekten zur ökologischen und solidarischen Wende fließen. Die Hälfte der Gesellschaftlichen Dividende wird in einen Impact-Fonds zur sozialökologischen Transformation der Wirtschaft investiert. 35 Prozent werden für die Einführung von integrativen Bank- und Versicherungsdienstleistungen bereitgestellt. 15 Prozent der gesellschaftlichen Dividende fließen in die Fondation Crédit Mutuel Alliance Fédérale, um große Projekte für Solidarität und Umweltschutz auf lokaler und überregionaler Ebene zu unterstützen. Die erste Dividende in Höhe von 525 Millionen Euro wurde bereits auf Basis der Geschäftsergebnisse aus 2022 umgesetzt.

Über die TARGOBANK Stiftung

Die TARGOBANK Stiftung wurde im Jahr 1986 gegründet. Viele Jahre setzte sie sich dafür ein, das Verständnis der Menschen in Deutschland für ökonomische Zusammenhänge und finanzielle Grundlagen zu verbessern. Im Jahr 2020 wurde der Stiftungszweck entscheidend erweitert, um globale Herausforderungen wie Klima- und Gesundheitsschutz einzuschließen. Mit der Förderung nachhaltiger Entwicklungschancen für alle Menschen folgt die TARGOBANK Stiftung damit auch dem Stiftungszweck der Fondation Crédit Mutuel Alliance Fédérale.

Über TARGOBANK

Die TARGOBANK verfügt über knapp 100 Jahre Erfahrung auf dem deutschen Bankenmarkt. Sie betreut 3,6 Millionen Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden.

Das Angebot für Privatkund*innen umfasst die Bereiche Konto & Karten, Kredit & Finanzierung, Sparen & Geldanlage, Vermögen & Wertpapiere sowie Schutz & Vorsorge. Angebote für Geschäfts- und Firmenkunden ergänzen ihr Geschäftsmodell: So bietet die TARGOBANK Absatzfinanzierungen für den Einzelhandel, über die Autobank Einkaufs- und Absatzfinanzierungen für den Kfz-Handel sowie Finanzprodukte für Klein- und Kleinstunternehmen, Selbstständige, freiberuflich Tätige und Gründer*innen an. Zum Leistungsspektrum im Firmenkundengeschäft gehören Unternehmens- und Sonderfinanzierungen für den gehobenen Mittelstand sowie Finanzierungen von Gewerbeimmobilien ebenso wie Zahlungsverkehr und Anlageprodukte. Darüber hinaus bietet die TARGOBANK Unternehmen Finanzierungslösungen in den Bereichen Factoring, Leasing und Investitionsfinanzierung an.

Der Schwerpunkt im Privat-, Geschäfts- und Firmenkundengeschäft liegt auf einfachen, attraktiven Bankprodukten, gutem Service sowie auf einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung. Um nah an ihren Kund*innen zu sein, betreibt die TARGOBANK 332 Standorte in über 250 Städten in Deutschland und ist online sowie telefonisch im Kundencenter rund um die Uhr erreichbar. Die Bank kombiniert somit die Vorteile einer Digitalbank mit persönlicher Beratung und exzellentem Service in den Filialen und bei Kund*innen zuhause.

Hauptsitz der TARGOBANK ist Düsseldorf. Deutschlandweit beschäftigt sie 7.000 Mitarbeiter*innen. In Duisburg führt die Bank ein Kundencenter mit 2.000 Mitarbeiter*innen. Hinzu kommen Verwaltungsgebäude in Mainz (Factoring), Düsseldorf (Leasing & Investitionsfinanzierungen) und Frankfurt (Corporate & Institutional Banking). Als Tochter der genossenschaftlichen Crédit Mutuel Alliance Fédérale, einer der größten und finanzstärksten Banken Europas, ist die TARGOBANK eine sichere Partnerin für ihre Kund*innen.

Weiterführende Informationen: www.targobank.de

IG Metall: In nächster Tarifrunde geht es vor allem ums Geld

Christiane Benner Foto: Thomas Pirot

Die IG Metall strebt in der kommenden Tarifrunde Gehaltserhöhungen an und möchte den Fokus auf die finanzielle Situation der Beschäftigten legen. Die Gewerkschaftsvorsitzende Christiane Benner erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass sie keine generelle Verkürzung der Wochenarbeitszeit fordern werde, jedoch mehr Flexibilität für die Arbeitnehmer in Bezug auf Geld und Freizeit anstrebt. Benner betonte, dass die Gewerkschaft bereits jetzt Möglichkeiten wie freie Tage für Erziehung und Pflege oder für Schichtarbeiter unterstützt und diese Optionen ausweiten möchte. Unsere Redaktion hat das RP-Interview nachfolgend unkommentiert zusammengefasst.

Die IG Metall führt derzeit Umfragen in den Betrieben durch, um die Stimmungslage zu erfassen, und wird im Sommer ihre Forderungen für Lohnerhöhungen präsentieren. Benner deutet an, dass der Fokus in dieser Tarifrunde vor allem auf finanziellen Verbesserungen für die Arbeitnehmer liegen wird.

Angesichts der Herausforderungen in der deutschen Wirtschaft, einschließlich geringem Wachstum und Unternehmensabwanderungen, sieht Benner die kritische Phase, in der sich die Wirtschaft befindet. Sie verweist jedoch auch auf neue Investitionen, wie beispielsweise durch Tesla, Northvolt, Intel und Microsoft, auch wenn viele dieser Unternehmen staatliche Subventionen erhalten. Benner sieht die deutsche Wirtschaft vor der Herausforderung, sich auf exogene Schocks, die Transformation zur Klimaneutralität und die Digitalisierung einzustellen.

Die Gewerkschaftsvorsitzende identifiziert Managementfehler in vielen Unternehmen, die sich zu spät auf Innovationen eingelassen haben und zu behäbige Entscheidungsstrukturen aufweisen. Sie fordert mehr Mitbestimmung bei strategischen Fragen und betont, dass einige Geschäftsmodelle veraltet sind. Benner mahnt auch an, dass Deutschland zu wenig Wachstum in Bereichen wie autonomes Fahren verzeichnet.

Benner spricht sich für eine Lockerung der Schuldenbremse aus, um staatliche Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Wohnungsbau und Klimaschutz zu fördern. Sie betont die Notwendigkeit von Reformen im Sozialstaat und plädiert für eine Stabilisierung des Rentenniveaus sowie für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes.

In Bezug auf die Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie kündigt Benner an, dass die Gewerkschaft keine pauschale Verkürzung der Wochenarbeitszeit fordern werde, jedoch die Möglichkeit für Arbeitnehmer, zwischen mehr Geld und mehr Freizeit zu wählen, ausweiten möchte.

Benner warnt vor Jobverlusten im Stahlsektor aufgrund der Umstellung auf klimaneutrale Produktion und unterstützt Instrumente wie flexible Arbeitszeiten.

Zur Debatte um den Mindestlohn und den Umgang mit der AfD erklärt Benner, dass die EU-Richtlinie einen Mindestlohn von etwa 14 Euro vorsieht. Sie fordert eine stärkere Einbindung der Gewerkschaften bei solchen Entscheidungen und betont die klare Ablehnung rassistischer Ideologien innerhalb der IG Metall.

Abschließend betont Benner die Notwendigkeit eines klaren Bekenntnisses gegen Rassismus und Rechtsextremismus und lehnt einen formalen Unvereinbarkeitsbeschluss zwischen der IG Metall und der AfD ab, während sie auf die Bedeutung von Vielfalt und Demokratie in der Arbeitswelt hinweist.

Für diesen Artikel haben wir das Interview in der Rheinischen Post vom 02.02.2024 umkommentiert dokumentiert.

UEFA EURO 2024: alle Spiele in unserer Stadt

Vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 findet in Deutschland die Fußballeuropameisterschaft statt – und Düsseldorf ist einer der zehn Austragungsorte!

Folgende Partien finden in Düsseldorf statt:

Österreich – Frankreich (Montag, 17. Juni 2024, 21 Uhr)
Slowakei – Sieger Play-offs B (Freitag, 21. Juni 2024, 15 Uhr)
Albanien – Spanien (Montag, 24. Juni 2024, 21 Uhr)
Montag, 1. Juli 2024 (Achtelfinale)
Samstag, 6. Juli 2024 (Viertelfinale)

Alles zur UEFA EURO 2024:
www.duesseldorf.de/UEFAEURO2024

Bankenverband: Schwache Konjunktur und hohe Unsicherheit drücken Stimmung bei Unternehmen

Zeichnung: Unternehmerschaft Düsseldorf

Unsere Wirtschaft setzt ihre ausgeprägte Schwächephase auch im Winterhalbjahr 2023/24 fort. Das Bruttoinlandsprodukt ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal merklich gesunken (0,3 % ggü. dem Vorquartal). Ein erneuter Rückgang in den ersten drei Monaten dieses Jahres ist sehr wahrscheinlich. Mehr noch: Die konjunkturellen Stimmungsindikatoren deuten auf keine rasche Belebung der deutschen Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf hin, schreibt uns der Bankenverband. Alle konkreten bekannten Details:

Gleichwohl gibt es wichtige Stabilisatoren, allen voran der robuste Arbeitsmarkt und die gesunkene Inflation. Ein weiterer Rückgang der Inflation – im Jahresverlauf könnte die Inflation von derzeit 2,9 % auf unter 2,5 % sinken – sollte die Kaufkraft der privaten Haushalte und damit den privaten Konsum stärken.

Die Stimmung der Unternehmen ist angesichts der anhaltend hohen Unsicherheiten und schwachen Nachfrage sehr verhalten und teilweise angespannt. Doch die Wirtschaft ist insgesamt resilient aufgestellt, auch weil die Unternehmen ihre Risiken deutlich stärker im Blick haben. Investitionen werden unter diesen Bedingungen leider weiterhin hinausgeschoben, wenn sie nicht sehr dringend erforderlich sind.

Das Gesamtvolumen ausstehender Kredite an Unternehmen und wirtschaftlich Selb-ständige in Deutschland blieb laut Bundesbank im 4. Quartal 2023 nahezu stabil – es sank lediglich um 0,1 % gegenüber dem Vorjahreswert auf 1.129 Mrd. Euro (nominale Werte). Für die erste Jahreshälfte 2024 erwarten die Banken im Euroraum einen moderaten weiteren Rückgang der Kreditnachfrage vor allem im Immobilien- und Bausektor.

Positiv ist, dass es trotz einer leichten Verschärfung der Kreditstandards im 4. Quartal 2023 weiter keine strukturelle Verknappung des Finanzierungsangebots gibt: Vielmehr stehen Banken und Kapitalmärkte für die Finanzierung von Unternehmen offen. Die Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe bezieht sich – laut EZB – insbesondere auf Gewerbeimmobilien und das Baugewerbe.

Eine ausführliche Analyse zu diesen Punkten finden Sie im aktuellen Quartalsbericht des Bankenverbandes „Unternehmensfinanzierung AKTUELL“.

Solarenergie im Aufwind: Zahlreiche neue Solaranlagen in Düsseldorf installiert

Symbolfoto: AgroSolar Europe GmbH

Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland einen Rekordausbau von Photovoltaikanlagen, wie im neuen SolarAtlas von Selfmade Energy, einem führenden Vergleichsportal für Solaranlagen, festgehalten wurde. Auch unsere Stadt leistete dabei einen bedeutenden Beitrag: Im vierten Quartal des vergangenen Jahres wurden hier insgesamt 381 neue Solaranlagen installiert, was einem Anstieg von fast 10 % (9,5 %) im Vergleich zum dritten Quartal 2023 entspricht. Dieses Wachstum in Düsseldorf übertrifft den bundesweiten Durchschnitt von 7 %. Die Gesamtzahl der installierten Solaranlagen in unserer Stadt beläuft sich auf 4.411, was ungefähr der Fläche von 42 Fußballfeldern entspricht.

„ProWein Innovation: Der erste ‚Concept Store‘ für maßgeschneiderte Weinlösungen am Point of Sale!“

Die ProWein in Düsseldorf ist die international führende Fachmesse für Weine und Spirituosen. Vom 10. bis zum 12. März 2024 präsentieren sich über 6.000 Aussteller aus mehr als 60 Nationen. Foto: Messe Düsseldorf

Egal ob im Fachhandel, im Lebensmitteleinzelhandel oder am Büdchen um die Ecke – die Präsentation des Produktes Wein am „Point of Sale“ ist ein entscheidender Verkaufsfaktor. Dabei geht es neben der reinen Produktinformation und praktischer Tipps auch um das Mitgenommen werden, Emotionalisierung oder Optimierung der Verkaufsprozesse.

Der „Concept Store“ in Halle 9 (Stand A90), Teil der Sonderschau „Packaging & Design“, bietet hier hautnah und zum Anfassen konkrete Tipps und Anwendungsbeispiele. „Für unsere Fachbesucher aus dem gesamten Handelssektor ist der Concept Store die ideale Gelegenheit, sich über die Vermarktung am Point of Sale zu informieren – und zwar anhand maßgeschneiderter Lösungen für das Produkt Wein“, bringt es Peter Schmitz, Director der ProWein, auf den Punkt. „Noch stehen wir mit der Idee am Anfang, freuen uns aber, bereits einige Aussteller für diese ProWein-Premiere gewonnen zu haben.“

Vier Aspekte stehen im „Concept Store“ im Mittelpunkt:

  • Digital Signage
  • RFID
  • Weinprobe im „Self Service“
  • Wein-Etiketten

Vor allem die Digitalisierung der Wein-Etiketten mit vielfältigen interaktiven Anwendungsmöglichkeiten verspricht ein großes Potenzial. Ob Produktinformationen über QR-Codes oder NFC-Chips am Verkaufsort, Bilder, Videos, Animationen & Co. auf digitalen Schaufenstern, TV-Screens und anderen Plattformen – das Spektrum ist endlos. Es geht um Interaktivität, und damit den Kundendialog; er ist das A und O am „Point of Sale“. Entsprechende Lösungen präsentieren die Ruhrkraft GmbH (https://www.ruhrkraft.io) und die Imero Holding GmbH (https://imero.io/). Ebenfalls ein wichtiger Trend mit Potenzial ist die „Self-Service-Weinprobe“. Der Kunde kann zwanglos verkosten, der Store muss kein zusätzliches Personal dafür abstellen. Auch zu diesem Thema wird ein Aussteller entsprechende Lösungen vorstellen (https://www.bytheglass.de/). Den Transport, und damit nicht zuletzt den CO2-Abdruck, im Visier hat die Wein-Mehrweg eG. Die zehn Gründungsbetriebe, die mit 5.200 Hektar für über fünf Prozent der Gesamtrebfläche Deutschlands verantwortlich zeichnen, haben ein Mehrwegkonzept erarbeitet, das in der Gründung als Plattform und dem Inverkehrbringen der ersten 0,75 Liter-Wein-Mehrweg-Poolflasche gipfelte (https://www.wein-mehrweg.de/).

„Das Spektrum der bisher registrierten Aussteller zeigt die Bandbreite dessen, was am „Point of Sale“ alles möglich – und auch notwendig ist, die Kunden zu erreichen“, erläutert Kerstin Houf, Senior Project Manager der ProWein und für den Concept Store zuständig. Wer sich noch für den Concept Store anmelden möchte, kann dies per Email direkt an Kerstin Houf (HoufKe@messe-duesseldorf.de) tun.

HEIMSPIEL – Die Wirtschaftsgala zur UEFA EURO 2024 in Gelsenkirchen

Nur noch 100 Tage bis zur Fußball-Europameisterschaft vorbei. Grund genug für die Wirtschaftsgala in Gelsenkirchen, hier sind wir mit unserem Standort in der Ruhrmetropole Partner, eine Veranstaltung unter dem Motto „Heimspiel“ daraus zu machen. Lisa Marie Schelig, Host unseres beliebten Podcasts GE:wirtschaftet, hat zugehört. Freuen Sie sich auf eine interessante Podcastfolge, die in Zusammenarbeit mit Frank Bürgin von zeitlupe entstand.

Lisa Marie Schelig ist der Host unseres beliebten Wirtschaft-Podcast in Gelsenkirchen. Foto: Frank Wiedemeier

GE:wirtschaft(et) – Der Wirtschaftspodcast aus Gelsenkirchen! – Folge 22: HEIMSPIEL – Die Wirtschaftsgala zur UEFA EURO 2024 in Gelsenkirchen

Mit einem Klick zur Podcastfolge auf Ihrer Lieblingsplattform:
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Arbeitgeber-Emscher-Lippe: https://arbeitgeber-emscher-lippe.de/

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Unser Podcast ist eine gemeinsame Produktion der Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe und Frank Wiedemeier (Wiedemeier Kommunikation). Feedback, Anregungen, Hinweise, Ideen oder Hörer:innen-Fragen gerne an podcast-ge@unternehmerschaft.de.

Düsseldorf boomt: Rekordhafte 5,4 Millionen Übernachtungen im Jahr 2023!

OB Dr. Stephan Keller (3.v.r.), Ole Friedrich (l.), GF Visit Düsseldorf, und Frank Schrader (r.), GF Visit Düsseldorf und Düsseldorf Marketing, stellten mit Vertretenden der Tourismusbranche die Zahlen vor. Foto: Lammert

Das ist rekordverdächtig: unsere Stadt verzeichnet mit 5,4 Millionen Übernachtungen im Jahr 2023 einen neuen Rekord. Damit übertrifft Düsseldorf sogar den Deutschland- und NRW-Trend. Die enormen Zahlen unterstreichen einmal mehr die wachsende Attraktivität Düsseldorfs als Städtereisedestination.

Auf Initiative von Visit Düsseldorf kamen jetzt führende Vertreterinnen und Vertreter aus der Tourismusbranche mit dem Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf Dr. Stephan Keller zur Präsentation der Übernachtungszahlen in der Tourist-Information in der Düsseldorfer Altstadt zusammen.

Ole Friedrich, Geschäftsführer von Visit Düsseldorf, äußert sich erfreut über das herausragende Ergebnis: „5,4 Millionen Übernachtungen im Jahr 2023 sind ein historischer Erfolg für Düsseldorf. Wir sind stolz als Visit Düsseldorf mit unserer Arbeit unseren Teil dazu beizutragen. Mit unserer Strategie uns bei der Vermarktung vor allem auf unsere Nahmärkte zu konzentrieren, ziehen wir viele Gäste aus unseren Nachbarländern und Europa an. Die hervorragenden Übernachtungszahlen zeigen, dass die Tourismusbranche in unserer Stadt hervorragend aufgestellt ist und Düsseldorf als Städtereiseziel an Bedeutung gewinnt.“

Besonders das Weihnachtsgeschäft trug maßgeblich zum beeindruckenden Anstieg der Übernachtungszahlen bei. Allein im November und Dezember übernachteten Gäste knapp 970.000-mal in Düsseldorf. Bemerkenswert ist zudem, dass der Anteil an Freizeittouristinnen und -touristen kontinuierlich steigt.

Ausblick auf 2024: Besondere Ereignisse und weiteres Wachstum erwartet

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Düsseldorf ist ein starker Tourismusstandort. Gastronomie, Hotellerie, Kultur und der Handel sind hervorragend auf die Bedürfnisse unserer Gäste eingestellt. Das zeigen die Rekordzahlen 2023. Auch für das Jahr 2024 erwarten wir wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher, nicht zuletzt aufgrund einzigartiger Ereignisse wie der UEFA EURO 2024, dem Japan-Tag oder der Rolling Pin Convention und der drupa.“

„Das hervorragende Ergebnis bei den Übernachtungen bestätigt, dass unsere weitreichende Neuausrichtung der Marktbearbeitung zu Beginn von Corona richtig war und Früchte trägt“, so Frank Schrader, Geschäftsführer von Visit Düsseldorf und Düsseldorf Marketing. „Die Zahlen zeigen, wozu diese Stadt fähig ist, wenn alle Keyplayer zusammenarbeiten und alle Kräfte bündeln. Besonders bei der EURO 2024 arbeiten wir Hand in Hand. Besucherinnen und Besucher lernen während solcher Veranstaltungen Düsseldorf kennen und sind in der Regel mehr als begeistert. Wir freuen uns auf viele Gäste, die später nochmals zurückkehren.“

Als führende Vertreterinnen und Vertreter der Tourismusbranche stellten zudem General Manager des 25hours Hotels Timo Schmitz, Area General Manager des Hotel Kö59 Daniela Danz, Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft Königsallee e. V. Andrea Greuner und Geschäftsführerin der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt GmbH Nina Luig ihre Perspektive auf die Entwicklung des Tourismus in Düsseldorf dar.

„METRO Düsseldorf ruft zur Gastronomie-„Revolution“ auf: Neue Preisverleihung für Innovation, Nachhaltigkeit und Teamgeist!“

Die METRO hier in Düsseldorf startet einen neuen Gastropreis: ab sofort bis zum 31. Mai 2024 können sich Gastronomiebetreibende in den Kategorien Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Team bewerben.

Foto: Metro

Eine Fachjury wählt aus den Bewerbungen aus jeder Kategorie einen Gewinner aus. Mit der neuen Auszeichnung möchte METRO die Gastronomie besonders in den Bereichen stärken, die für die Branche zukunftsweisend sind und damit auch andere Betriebe mit dieser Innovationskraft inspirieren.

Gute Speisen und eine schöne Atmosphäre gehören zu den Basis-Anforderungen der Gäste in der Gastronomie. Um dabei auch wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben, muss von den Betrieben im Hintergrund viel geleistet werden: Ein gutes, zuverlässiges Team für Service und Küche ist das A und O. Digitalisierung, um die Verwaltung des Betriebs zu vereinfachen, das Service-Angebot für Gäste zu erweitern und mit Engpässen beim Personal umzugehen, ist unumgänglich. Nicht zuletzt ist Nachhaltigkeit ein zukunftsbestimmendes Thema – z. B. beim Menü-Angebot und beim Verbrauch von Ressourcen: Denn das stellt nicht nur wirtschaftliches Einsparpotenzial dar, sondern ist auch ein zunehmend wichtiger Faktor für Gäste. METRO Deutschland möchte mit der neuen Auszeichnung speziell die Betriebe in den Mittelpunkt stellen, die besonders engagiert und innovativ in den drei Kategorien Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Team unterwegs sind und damit auch eine Inspiration für andere Betriebe geben.

Der bisherige METRO Preis für nachhaltige Gastronomie, der 2023 zum fünften Mal ausgeschrieben wurde, geht zukünftig mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit in der neuen Auszeichnung auf.

Drei Kategorien – drei Siegende

Die teilnehmenden Gastro-Betriebe können sich in einer Kategorie oder auch in mehreren Kategorien des METRO GastroPreis bewerben. Ergänzend zum Fragebogen können die Teilnehmenden optional ein Bewerbungs-Video abgeben. Pro Kategorie werden nach Punktevergabe zehn Konzepte in eine Vorauswahl für die Jury aufgenommen, die dann die drei Gewinner – einen in jeder Kategorie – bestimmt. Die Auswahlkriterien umfassen bei der Kategorie Digitalisierung beispielsweise die Nutzung von digitalen Systemen und Self-Services. In der Kategorie Nachhaltigkeit sind Schwerpunkte z. B. der verantwortungsbewusste Einkauf von Lebensmitteln und Materialien, das Abfallmanagement und der Umgang mit Ressourcen. Auf Arbeitszeitmanagement und Mitarbeiterbindung liegt der Fokus in der Kategorie Team.

Coachings von Christoph Digwa, Tim Raue und METRO Gastro Consulting für die Gewinner

Den drei Betrieben, die in der jeweiligen Kategorie gewinnen, winken tolle Preise: In der Kategorie Digitalisierung erhält der Gewinner-Betrieb ein professionelles Coaching von Christoph Digwa, Gastroingenieur und Experte für die Digitalisierung in der Gastronomie. Unterstützt wird dies von DISH, die digitale Lösungen für den Erfolg von HoReCa Betrieben entwickelt. In der Kategorie Nachhaltigkeit ist es ein Profi-Tag mit Tim und Katharina Raue und dem Team von Raue Consulting. Der bekannte Sternekoch Tim Raue und seine Frau Katharina beraten regelmäßig Gastro-Betriebe, beispielsweise in der Sendung „Raue der Restaurantretter“. Auch bringt Tim Raue die internationale Gourmetküche durch die Sendung „Herr Raue reist“ in die deutschen Haushalte. Der Betrieb, der in der Kategorie Team zur Nummer Eins gewählt wird, erhält eine umfassende Beratung von METRO Gastro Consulting, die u. a. auf die personellen Herausforderungen in der Gastronomie spezialisiert sind und wissen, wie ein erfolgreiches Miteinander funktionieren kann. Alle Sieger-Betriebe erhalten zudem ein METRO Einkaufsguthaben in Höhe von 500 Euro.

Jury mit Fach-Expertise

Die neunköpfige Fachjury kennt bestens die zukunftsweisenden Themen in der Gastro-Branche und entscheidet in Dreier-Teams, wer in welcher Kategorie gewinnt: Für Digitalisierung sind das Volker Gläser (DISH Digital Solutions), Katharina Blöcher (Foodservice Digital Hub) und Christoph Digwa (Experte Gastro 4.0). In der Kategorie Nachhaltigkeit wählen Matthias Tritsch (greentable e.V.), Kerstin Vlasman (FLORIS Catering) und Andrea Weber (METRO AG) den Sieger-Betrieb aus. Für die Kategorie Team stehen in der Jury Götz Braake (METRO Gastro Consulting), Kerstin Rapp-Schwan (Gastronomin und Projektpartnerin bei tellerrand consulting sowie Konen & Lorenzen) sowie Patrick Rothkopf (DEHOGA).

Weiterführende Informationen zum METRO GastroPreis finden Sie unter: metro.de/metro-gastropreis