IT-Thementag: Künstliche Intelligenz (KI) in der Berufsausbildung im Fokus

Die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) nimmt in verschiedenen Berufen und Branchen sowohl strukturell als auch inhaltlich zu. Ein bevorstehender Thementag widmet sich den maßgebenden Fragen, die für die Zukunft der Berufsausbildung von entscheidender Bedeutung sind.

Lisa Marie Schelig moderiert den IT-Thementag.

Welche Veränderungen bringt der Einsatz von KI in der Ausbildung mit sich? Welche Anforderungen ergeben sich dadurch für Bewerber:innen? Wie können wir uns besser gegen Cyberattacken und Cyberkriminalität absichern? Diese und weitere Fragen werden auf dem Thementag diskutiert, um ein Verständnis für die Möglichkeiten und Risiken von KI zu schaffen.

Die Veranstaltung von „Der Ausbilderkreis“ mit Sitz bei der Düsseldorfer Unternehmerschaft bietet einen Einblick in die Auswirkungen von KI auf die Berufsausbildung sowie praktische Tipps im Umgang mit intelligenten Technologien. Expert:innen aus den Bereichen KI, Ausbildung und Cybersecurity werden theoretische Fakten und praktische Tricks präsentieren.

Eine Übersicht aller Referent:innen ist unter folgendem Link verfügbar: https://derausbilderkreis.de/event/it-thementag-ki-in-der-ausbildung

Für die Teilnahme am Thementag kann der folgende Link gespeichert werden: https://derausbilderkreis.de/it-thementag-2024-ki-in-der-ausbildung

Bitte beachten Sie, dass anschließende Inhalte nur mit Personen geteilt werden können, die sich im Vorfeld angemeldet haben. Eine generelle Anmeldung ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Förderung junger Talente: IST-Hochschule und BürgerStiftung Düsseldorf Hand in Hand

Bei der Übergabe der Stipendien: Tatjana Meixner, BürgerStiftung Düsseldorf (oben links), Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer, IST-Hochschule (oben Mitte), Silke Frankenhauser, IST-Hochschule (oben rechts), Theresa Heidepeik, Studentin für Sportwissenschaft und Training, IST-Hochschule (unten links), Fiona Scholtysik, Studentin für Kommunikationsmanagement, IST-Hochschule (unten rechts). Foto: IST-Hochschule für Management

Seit dem Wintersemester 2023/2024 profitieren zwei herausragende Studierende der IST-Hochschule für Management von einer monatlichen Förderung in Höhe von 300 Euro über ein Jahr, dank der großzügigen Unterstützung der BürgerStiftung Düsseldorf. Diese bedarfsunabhängige Zuwendung, die gleichermaßen vom Bund und der BürgerStiftung Düsseldorf getragen wird, verdeutlicht das gemeinsame Engagement für die Zukunft junger Talente. (Die IST ist Mitglied in der Unternehmerschaft Düsseldorf.)

Seit 2021 vergibt die IST-Hochschule in Zusammenarbeit mit verschiedenen Förderern bundesweit das Deutschlandstipendium an Studierende mit einem guten bis sehr guten Notendurchschnitt sowie einem erfolgreichen Studienverlauf. Diese Initiative ermöglicht es den Studierenden, ihre akademischen Leistungen und beruflichen Fähigkeiten ohne finanzielle Belastungen weiterzuentwickeln.

„Für uns bedeutet Leistung nicht nur gute Noten, sondern vielmehr das, was der Mensch hinter den Noten erreicht“, erklärt Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer, Experte für Stipendien und Matching Funds. Neben guten akademischen Leistungen berücksichtigt die Auswahlkriterien auch ehrenamtliches Engagement und andere bildungsbiografische Aspekte bei der Vergabe der Stipendien. Prof. Bauer und Projektkoordinatorin Silke Frankenhauser sind gemeinsam für die Organisation des Deutschlandstipendienprogramms an der IST-Hochschule verantwortlich.

Die offizielle Partnerschaft mit der BürgerStiftung Düsseldorf wurde durch ein Treffen mit Tatjana Meixner, der Ressortleiterin für Junge Erwachsene und Stipendiaten, bekräftigt. Der Austausch konzentrierte sich auf gemeinsame Ziele und die Bedeutung der akademischen Förderung: „Motivierte und talentierte junge Menschen ohne finanzielle Mittel – das ist die Realität vieler Jugendlicher in Düsseldorf. Die BürgerStiftung unterstützt sie mit Stipendien, damit sie ihr Potenzial entfalten können. Dadurch können sich die Stipendiaten auf ihr Studium konzentrieren und ihre Exzellenz ausbauen. Wir als BürgerStiftung fördern junge Menschen aus verschiedenen akademischen Bereichen. Unsere Stipendiaten gehören nicht nur zu den Besten ihrer Fachrichtungen, sondern engagieren sich auch ehrenamtlich. Die BürgerStiftung und unsere Stipendiengeber möchten Leistung und gesellschaftliches Engagement fördern“, erklärt Tatjana Meixner.

„Stipendienprogramme sind eine etablierte Form der Studienfinanzierung in Deutschland“, erklärt Bauer, der zu diesem Thema forscht. „Private Hochschulen wie die IST tragen oft zum Bildungsaufstieg bei, da sie Lücken im staatlichen Hochschulsystem schließen. Die finanzielle Unterstützung der BürgerStiftung Düsseldorf nimmt den Studierenden einen Teil ihrer finanziellen Lasten für das Studium und die Karriere ab. Sie zeigt damit Wertschätzung für die Leistungen der Studierenden.“

Studierende wie die 22-jährige Fiona Scholtysik, die durch das Stipendium gefördert wird, erfahren eine spürbare finanzielle Entlastung: „Das Deutschlandstipendium bedeutet für mich eine erhebliche finanzielle Unterstützung. Es ermöglicht mir, mich voll auf mein Studium zu konzentrieren und gleichzeitig weiterhin aktiv in sozialen Projekten mitzuwirken. Ohne dieses Programm wäre ich stark eingeschränkt. Außerdem bietet es mir die Möglichkeit, mit vielen anderen engagierten Menschen in Kontakt zu treten, die Veränderungen herbeiführen wollen, sei es politisch, sozial oder sportlich.“

Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Stipendienprogramm finden Sie auf der Webseite der IST-Hochschule unter www.ist-hochschule.de/foerdermoeglichkeiten.

Die Brückenbauerin: Eine Düsseldorferin schafft Verbindungen zwischen Start-ups und mittelständischen Unternehmen (neue Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“)

Begegnung mit Diplomatie und Wirtschaft: Generalkonsulin Pauline A. Kao trifft die Unternehmerschaft Düsseldorf

von links: Jutta Zülow, Michael Grütering, Pauline Kao. Alle Fotos: Frank Wiedemeier

Hoher Besuch bei der Unternehmerschaft Düsseldorf: Pauline A. Kao, Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, besuchte uns in dieser Woche im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unternehmerschaft im Dialog“ und stand fast 30 Unternehmerinnen und Unternehmern Rede und Antwort. Begrüßt und durch den Abend begleitet wurde sie von unserer Vorsitzenden Jutta Zülow. Fotograf Frank Wiedemeier hat die schönsten Szenen auf die Platte gebannt.

Pauline A. Kao, die Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, wurde herzlich von Jutta Zülow, Vorsitzende der Unternehmerschaft Düsseldorf, und Hauptgeschäftsführer Michael Grütering empfangen. Während ihres Besuchs gewährte sie den Anwesenden interessante Einblicke in ihren Alltag und ihre Tätigkeiten als Diplomatin. Ihre Erfahrungen und Perspektiven bildeten den Rahmen für eine engagierte Diskussion mit rund 30 Vertreterinnen und Vertretern aus unterschiedlichen Betrieben der Region.

Die Begegnung bot eine gute Gelegenheit für die Unternehmer, von den Erfahrungen und Einsichten einer hochrangigen Vertreterin der US-Regierung zu profitieren. Die Diskussion drehte sich um verschiedene Themen, darunter die Krisenherde auf dieser Welt, bilaterale Wirtschaftsbeziehungen, globale Trends und gemeinsame Herausforderungen im unternehmerischen und sicherheitspolitischen Umfeld.

Der Abend war nicht nur informativ, sondern auch kurzweilig und inspirierend. Die offene Atmosphäre förderte einen regen Meinungsaustausch und ermöglichte es den Teilnehmenden, neue Perspektiven zu gewinnen und potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden.

Insgesamt war der Besuch von Pauline A. Kao bei der Unternehmerschaft Düsseldorf ein wichtiges Ereignis, das die Verbindungen zwischen den Wirtschaftsakteuren stärkte und dazu beitrug, ein tieferes Verständnis für die gemeinsamen Interessen und Ziele zu entwickeln.

Adecco Group stärkt Engagement für mehr Inklusion in der Arbeitswelt

Gemeinsam für mehr Vielfalt: Die Düsseldorfer Adecco Group tritt dem UnternehmensForum bei und stärkt damit das Engagement für Inklusion in der Arbeitswelt. Die Arbeitgeberinitiative ist darauf ausgerichtet, Barrieren für Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt abzubauen.

Mit dem Beitritt der Adecco Group wurde Vertreterin Nadine Schönwald direkt in den Vorstand gewählt: Sebastian Cramer, Nadine Schönwald, Olaf Guttzeit (von links). Foto: ots

Die Adecco Group, eines der führenden Unternehmen für Personal- Talent und Technologielösungen, ist dem UnternehmensForum (UF) beigetreten. Die Arbeitgeber-Initiative setzt sich für Inklusion und den Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderungen ein.

„Bei der Adecco Group verfolgen wir seit Jahren das Ziel, die Arbeitswelt vielfältiger und inklusiver zu gestalten. Dabei ist Inklusion für uns mehr als nur der Abbau von Barrieren: Inklusion bedeutet Zugehörigkeit und Chancengerechtigkeit für alle Menschen. Ich freue mich sehr, dass wir über unsere Mitgliedschaft im UnternehmensForum gemeinsam mit anderen engagierten Unternehmen weitere wichtige Schritte auf diesem Weg gehen können“, sagt Peter Blersch, Geschäftsführer der Adecco Group Deutschland.

„Der Austausch im branchenübergreifenden Netzwerk im UnternehmensForum wird es uns ermöglichen, wertvolle Best-Practices zu teilen und gemeinsam neue Ideen und Lösungen zu entwickeln“, ergänzt Nadine Schönwald, Botschafterin für Inklusion der Adecco Group Deutschland. „Vielen Unternehmen fällt es nach wie vor schwer, Menschen mit Behinderungen oder chronischer Erkrankung einzustellen. Daher liegt es mir ganz besonders am Herzen, Arbeitgeber zu ermutigen und für die Vorteile einer diversen Belegschaft zu sensibilisieren.“

Über das UnternehmensForum

„Mehr Inklusion in der Wirtschaft.“ Das ist das Leitmotto des UnternehmensForums, einer Initiative aus 45 Unternehmen, die sich stark machen für mehr Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen. Seit Januar 2024 verstärken Adecco, Allianz, Clifford Chance, die GIZ und Pfizer die bundesweite Arbeitgeberinitiative, die für Strategien aus der Praxis steht. „Wir setzen auf Austausch und Wissenstransfer“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Olaf Guttzeit. Die Erfahrung im UnternehmensForum zeige, dass Best Practice-Beispiele Inklusion am besten nach vorne brächten. Guttzeit: „Über die Partnerschaft mit Adecco und damit die Zusammenarbeit mit einer der größten Personalvermittler freuen wir uns sehr!“

Ericsson und O2 Telefónica starten erste Cloud RAN-Implementierung in Europa

Das Düsseldorfer Unternehmen Ericsson und O2 Telefónica in Deutschland werden im ersten Halbjahr 2024 mit der Einführung von Cloud RAN beginnen. Die Technologie unterstützt 5G Standalone (SA) und markiert den ersten Einsatz von Ericssons Cloud RAN-Portfolio in Europa.

Bei dem Start in Deutschland kommt auch die 5G-Antenne AIR 3268 zum Einsatz. Symbolbild: ots

Die gemeinsame Initiative bündelt die neuesten Entwicklungen bei Cloud- und Virtualisierungstechnologien, um mehr Flexibilität, eine schnellere Servicebereitstellung und eine höhere Skalierbarkeit des Netzes zu ermöglichen. Virtualisierung ist eine der wichtigsten Säulen der Open RAN-Technologie und ein Schlüsselfaktor auf dem Weg zu offeneren und programmierbaren Netzen. Die Einführung von Cloud RAN ermöglicht auf dem europäischen Markt eine größere Bandbreite an leistungsfähigen Diensten und ein verbessertes Kundenerlebnis. Zudem wird die Integration von Cloud-Komponenten neue Geschäftsmodelle und Initiativen zur Umsatzsteigerung ermöglichen.

Mallik Rao, Chief Technology & Information Officer, O2 Telefónica, sagt: „Wir bauen unser Netz der Zukunft, um Verbrauchern und Unternehmen in Deutschland das beste Netzerlebnis und neue digitale Dienste zu bieten. Unsere Cloud-Transformation im Kern- und Zugangsnetz ist ein wichtiger Baustein für ein flexibles, voll automatisiertes und leistungsstarkes Mobilfunknetz. Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Ericsson, die unser Partnerportfolio um moderne Cloud-RAN-Technologie erweitert. Wir arbeiten mit den besten Akteuren in diesem Bereich zusammen, um Netzinnovationen auf dem deutschen Markt voranzutreiben.“

Daniel Leimbach, Westeuropachef von Ericsson, sagt: „Ericsson übernimmt die Führung bei der Industrialisierung von Open RAN. Wir sind stolz darauf, diese Reise gemeinsam mit unserem Partner Telefónica Deutschland anzutreten. Aufbauend auf unserer Kooperation im Bereich 5G Packet Core Cloud Native werden wir gemeinsam das Netz auf Cloud-Technologien umstellen, um den Weg für das Netz der Zukunft zu ebnen.“

Der Einsatz der Cloud-RAN-Technologie ermöglicht es O2 Telefónica, neue Software-Funktionen schnell einzuführen, einen Open-RAN-Ansatz in der Service-Management- und Orchestrierungs-Architektur (SMO) zu verfolgen und rApps zu nutzen, um die eigenen Lösungen weiter zu verbessern. Die Bereitstellung wird auch eine größere Flexibilität und Agilität sowie gleichzeitig eine Vielzahl neuer Funktionen ermöglichen, die dann von zentralen Komponenten gesteuert werden.

Die Lösung basiert auf Ericssons Funkeinheiten, die für Open Fronthaul vorbereitet sind, und wird von den Ökosystempartnern HPE und Intel unterstützt. O2 Telefónica wird auch die Cloud Native Infrastructure-Lösung von Ericsson nutzen.

Die Initiative folgt auf eine Absichtserklärung, die Ericsson und Telefónica S.A. im September 2023 unterzeichnet haben, um die Einführung eines zunehmend offeneren Netzes zu beschleunigen, das auf der Cloud-RAN-Architektur von Ericsson basiert und in Europa getestet wird.

Die gemeinsame Initiative wird es auch anderen Mobilfunknetzbetreibern ermöglichen, die Vorteile der Netzautomatisierung und RAN-Programmierung zu nutzen. So können sie ihre Netze flexibler, skalierbarer und einfacher gestalten.

Künstliche Intelligenz (KI) im Büro: Unternehmen sehen großes Potenzial – aber zögern bei der Umsetzung

Ob automatisierte Bearbeitung von Standardformularen, Mitschriften von Meetings oder personalisierte Kundenkommunikation – fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) ist überzeugt, dass KI die Büroarbeit so revolutionieren wird wie die Einführung des PCs. Zwei Drittel (67 Prozent) sagen, KI werde helfen, Beschäftigte bei Routineaufgaben in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen zu entlasten. Ein Drittel (32 Prozent) meint, die Produktivität in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen werde durch KI deutlich steigen. 39 Prozent denken, dass der Fachkräftemangel ohne den Einsatz von KI langfristig nicht zu bewältigen ist. Das sind Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die 604 Unternehmen in Deutschland ab 20 Beschäftigen repräsentativ befragt wurden.

Bei Vodafone hat Künstliche Intelligenz einen Namen: TOBi. Das ist der intelligente Bot, der im Kundenservice zum Einsatz kommt. Dort unterstützt er das Team und hilft, Kundenanliegen zu lösen. Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf

Trotzdem warten 8 von 10 Unternehmen (79 Prozent) beim Einsatz von KI für Geschäfts- und Verwaltungsprozesse erst einmal ab, welche Erfahrungen andere machen. „Das große Potenzial von KI für Geschäfts- und Verwaltungsprozesse wird erkannt, aber nicht erschlossen. Abwarten, bis die Wettbewerber ihre KI-Projekte längst auf die Strecke gebracht haben, ist keine Strategie,“ sagt Daniil Heinze, Bitkom-Experte für Digitale Geschäftsprozesse. „Die Hürden für den Einstieg in KI waren noch nie so niedrig und das Angebot an Unterstützung bei der Einführung noch nie so groß.“

Neben passenden Tools braucht es KI-Kompetenzen

Der Einsatz von KI trifft nicht selten auf Verunsicherung vor Ort: In 64 Prozent der Unternehmen stehen die Beschäftigten dem KI-Einsatz aufgrund der Angst vor Jobverlust skeptisch gegenüber. Tatsächlich wollen 23 Prozent der Unternehmen durch KI ihre interne Verwaltung verschlanken. Ein Viertel (25 Prozent) der Unternehmen will keine IT-Lösungen ohne KI mehr anschaffen. Gleichzeitig verfügt aber nur etwas mehr als jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) über Beschäftigte mit den nötigen Kompetenzen, um KI in seine digitalen Geschäfts- und Verwaltungsprozesse einzubinden. „Die Unternehmen brauchen nicht nur die passenden KI-Technologien, sie brauchen auch das entsprechende Umsetzungs-Knowhow. Die Beschäftigten müssen durch Weiterbildungen in die neue KI-Welt mitgenommen werden“, so Heinze.

Bitkom lädt ein zur Digital Office Conference am 6. März

Wie die Einbindung von KI in bestehende Geschäftsprozesse am besten gelingen kann, wie innovative Digital Workplace Tools die Zusammenarbeit im Unternehmen optimieren und wie Führungskräfte insgesamt den Wandel hin zur Digitalkultur im Büro initiieren und unterstützen können, sind nur einige der Fragen, um die es auch auf der Digital Office Conference des Bitkom am 6. März geht. Sie findet in diesem Jahr in Präsenz im Rahmen der TRANSFORM (6./7. März) in der Station Berlin statt. Die TRANSFORM bietet an zwei Tagen mehr als 200 Stunden Programm auf drei Bühnen, Management Briefings und Learning-Angebote zur digitalen Transformation. Dabei erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anregungen und konkrete Unterstützung bei der Digitalisierung ihres Unternehmens.

Mit dabei auf der Digital Office Conference sind unter anderem Arlene Bühler (CIO/CDO, DB Cargo), Nadine Stockinger (Chefstrategin, Digitale Transformation, Entwicklungsprozesse, BMW) und Nina Harms (Geschäftsführerin Bonpago). Eine Akkreditierung für Medienvertreterinnen und -vertreter zur Digital Office Conference und zur TRANSFORM ist möglich unter: transform.show/presse

> BEST PRACTICE: Und so berichtet Vodafone über TOBI!

Siemens-Chef will intensiveren Kontakt zum Oberbürgermeister, um Ideen voranzutreiben – Geschäft solide – flexible Arbeitsmodelle

Siemens in Düsseldorf hat seit Januar einen neuen Chef: Julian Deget, der mit seiner Familie in Wersten wohnt. Für die heutige Montag-Ausgabe gab er der Rheinischen Post ein großes Interview. Die wichtigsten Aussagen haben wir für Sie notiert. Siemens ist Mitglied im Arbeitgeberverband der Düsseldorfer Metall- und Elektroindustrie und damit auch in der Unternehmerschaft Düsseldorf.

Am 1. Januar 2024 hat Julian Deget die Führung der Siemens-Niederlassung in Düsseldorf von Sabrina Herrmann übernommen. Foto: Siemens

+ Deget betont, dass das lokale Geschäft von Siemens in Düsseldorf trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise solide läuft.

+ Er erwähnt eine Veränderung im Kerngeschäft der Gebäudetechnik, da geplante Immobilienprojekte zurückhaltender sind und Unternehmen mit Neuansiedlungen zögern.

+ Siemens konzentriert sich verstärkt auf die energetische Sanierung bestehender Gebäude, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, angesichts neuer EU-Vorgaben und des wachsenden Umweltbewusstseins.

+ Siemens ist in vielen gewerblichen Gebäuden in Düsseldorf präsent und arbeitet an Projekten wie dem Heinrich-Campus, der neuen Alltours-Zentrale und dem Düsseldorfer Flughafen.

+ Deget spricht über laufende Gespräche über neue Projekte im Hafen und in der Airport City, darunter die Verlegung der Konzernzentrale eines Duisburger Metallunternehmens nach Düsseldorf.

+ Siemens konkurriert in Düsseldorf mit Unternehmen wie Schneider, Sauter, Bosch und Honeywell im Bereich der Gebäudeeffizienz.

+ Deget strebt an, die Präsenz der Mitarbeiter am Standort zu erhöhen und flexible Arbeitsmodelle zu fördern. Wörtlich sagt er im Pressegespräch aber auch: „Unser Unternehmen hat bereits 2021 einen sehr flexiblen Rahmen gesetzt. Der besteht darin, zwei bis drei Tage pro Woche mobiles Arbeiten zu ermöglichen – und an den anderen Tagen ins Büro zu kommen. Mit Druck würde das scheitern.

+ Er hofft darauf, dass Düsseldorf transparenter bezüglich des CO2-Ausstoßes von Gebäuden wird und schlägt vor, dass die Stadt eine Plattform dafür bereitstellt.“

+ Deget plant, intensiver mit dem Oberbürgermeister von Düsseldorf in Kontakt zu treten, um diese Ideen voranzutreiben.

Das ganze Interview

Mitmachen erwünscht: Bewerbungsphase zum Rheinischen Innovationspreis beginnt – es winken tolle Preise!

Mitmachen erwünscht: Der Rheinische Innovationspreis würdigt wegweisende Ideen aus den Sektoren Wirtschaft, Bildung, Politik und Technologie. Unser Ziel ist es, Innovationen zu identifizieren, die andere Unternehmen inspirieren. Ganz gleich, ob es sich um Unternehmen, Unternehmensgruppen, Stiftungen, Vereine, studentische Initiativen, Projektideen von Auszubildenden, wirtschafts- und gesellschaftsorientierte Kampagnen, Projekte, Tools oder Einzelpersonen mit innovativen Ideen handelt: Wir sprechen jede Idee an, sei sie bereits erfolgreich oder noch in der kreativen Startphase.

Im Rahmen des Düsseldorfer Arbeitgebertages 2024 werden die Siegerinnen und Sieger gewürdigt. Foto: Frank Wiedemeier

Die Bewerbung ist unkompliziert: Beschreiben Sie Ihre Innovation auf maximal drei DIN-A4-Seiten (ohne Fotos, Bilder, Zeichnungen oder Videoverlinkungen).

Hierbei sollten Sie sich an folgenden Leitfragen orientieren:

– Ist das Konzept neuartig, nachhaltig und zukunftsweisend?
– Kann die Innovation langfristig auf dem Markt bestehen?
– Zeigt sie Originalität und Produktivität?
– Ist die Innovation nach außen hin klar erkennbar dargestellt?
– Sind die Erfolgsaussichten zukunftsorientiert?
– Welche Zielgruppe wird von der Innovation angesprochen?
– Ist die Innovation bereits auf dem Markt vertreten?

Senden Sie Ihre Bewerbungen an:

Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V.
z.Hd. Lisa Marie Schelig
E-Mail: l.schelig@unternehmerschaft.de

Einsendeschluss: Freitag, 22. März 2024

Das Gewinnerteam erwartet ein Siegerpaket im Gesamtwert von rund 10.000€! Das Siegerpaket umfasst:

– Produktion eines Innovationsfilms über die Siegerinnovation
– Business-Coaching & Business-Shooting
– Sondersendung im Radiomagazin „Düsseldorfer Wirtschaft“ auf Antenne Düsseldorf
– Sonderfolge im Wirtschaftspodcast „Düsseldorfer Wirtschaft“

Die Preisverleihung findet im Rahmen des Düsseldorfer Arbeitgebertages statt, zu dem rund 300 Vertreter:innen verschiedener Unternehmensebenen erwartet werden. Dabei wird nicht nur die Vielfalt der Innovationen herausgestellt, sondern es entsteht auch die Möglichkeit für direkte und persönliche Kontakte zu potenziellen Partnern.

Wir sind gespannt auf Ihre Bewerbung(en)!

Gastronomie in Düsseldorf: Hoher Kostendruck, hohe Umsatzverluste

Jetzt ist es amtlich. Auch im vierten Jahr in Folge liegen die realen Umsätze in unserer Gastronomie mit 15,0 Prozent weiterhin deutlich unter denen von 2019. Selbst im Vergleich zum Vorjahr 2022 büßten Gastronomen und Hoteliers nach Zahlen von IT NRW, dem statistischen Landesamt in Nordrhein-Westfalen, real 0,2 Prozent ein. „Die wirtschaftliche Lage bleibt trotz Übernachtungsrekorden insgesamt sehr angespannt, der Kosten- und Bürokratiedruck enorm. Die Mehrwertsteuererhöhung auf Speisen hat die Stimmung in der besonders gebeutelten Gastronomie noch einmal getrübt“,  beschreibt Patrick Rothkopf, Präsident des DEHOGA Nordrhein-Westfalen, die Lage der Branche.

Der ParisClub an der Toulouser Allee. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Auch das Jahr 2024 ist mit Umsatzrückgängen gestartet. Nach einer bundesweiten DEHOGA-Umfrage von Anfang Februar, an der sich auch rund 700 Unternehmen aus dem Gastgewerbe in NRW beteiligten, fielen nach Einführung der 19 Prozent Mehrwertsteuer wegen weniger Gästen und geringeren Umsätzen pro Gast bereits die nominalen Umsätze 7,2 Prozent im Januar 2024 niedriger aus als im Vergleich zum Vorjahresmonat 2023. Steigende Kosten in den Bereichen Personal, Lebensmitteln, Energie, zunehmende Bürokratie und die Erhöhung der Mehrwertsteuer bleiben vor dem Hintergrund einer steigenden Kostensensibilität der Gäste die akuten Herausforderungen in der Branche.

Der DEHOGA fordert von der Politik die Intensivierung der gemeinsamen Bemühungen zur Arbeits- und Fachkräftesicherung und vor allen Dingen die aktive Verbesserung der Rahmenbedingungen, um wirtschaftlicher arbeiten zu können. „Die Änderung des Arbeitszeitgesetzes ist genauso überfällig wie die Abschaffung überflüssiger Dokumentations- und Berichtspflichten sowie eine verständlichere (Behörden)Sprache. Es gibt Maßnahmen, die man auch bei leeren Kassen anpacken kann. Darüber hinaus bleiben wir selbstverständlich bei unserer Forderung, den Mehrwertsteuersatz wieder auf sieben Prozent zu senken, damit jede Form des Essenverkaufs steuerlich wieder gleichbehandelt wird“, so Rothkopf abschließend.

Und so berichtet Antenne Düsseldorf