Perspektiventag der Diakonie

„Helfen hilft Flingern“ – das bunte Plakat am Platz der Diakonie in Düsseldorf-Flingern ist schon von weitem zu sehen. Aber nicht nur Flingern steht im Mittelpunkt der Kampagne, die die Diakonie heute offiziell vorgestellt hat. Auch andere Stadtteile wie Gerresheim, Garath oder Holthausen und auch Düsseldorf insgesamt haben ihre eigenen Plakate. „Wir wollen damit zeigen, wie wichtig soziales Engagement für diese Stadt ist“, betonte Diakoniepfarrer Michael Schmidt bei der Vorstellung. Foto: Diakonie

Die Diakonie Düsseldorf, unser Mitgliedsbetrieb, führt am Samstag (04.11.) einen „Perspektiventag“ durch. Von 10-15 Uhr stehen Veranstaltungen, Themenstände,  Job-Beratungen, Impulsvorträge, Kamingespräche und Job-Speed-Datings auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

Podcastfolge 130: Das Düsseldorfer Lesefest (1) – Gespräch mit Bestseller-Autor Yannick Federer – Jetzt die letzten Plätze für die Eröffnungsveranstaltung sichern!

Bestseller-Autor Yannick Federer (rechts) im Gespräch mit Christoph Sochart. Federer eröffnet das Lesefest am 13. November 2023 im KAP 1. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Zum 15. Mal findet vom 13. bis 20. November 2023 wieder das beliebte „Düsseldorfer Lesefest“ statt, dass von unserer Stiftung Pro Ausbildung und der „Düsseldorfer Lesebande“ veranstaltet wird. Auf der Agenda stehen 65 Termine für 8.000 Kinder und Jugendliche sowie abendliche Veranstaltungen für Erwachsene.

Wir freuen uns sehr, dass Bestseller-Autor Yannic Han Biao Federer das Lesefest mit seinem aktuellen Roman „Tao“ eröffnen wird. Wenn Sie kostenfrei dabei sein wollen, können Sie sich hier einen der letzten Plätze sichern: hier bitte klicken!

In den kommenden Wochen stellen wir Ihnen in unserem Podcast das Lesefest, die Programm-Highlights und die Beteiligten vor. Außerdem blicken wir gemeinsam mit Ihnen hinter die Kulissen des Lesefestes. Heute stellen wir Ihnen im ersten Teil einen ganz besonderen Menschen und Autoren vor. Yannic Han Biao Federer hat zuletzt das Buch „TAO“ veröffentlicht – ein Bestseller, der im Suhrkamp-Verlag erschienen ist. Sein Roman stellt die Frage, wie gemeinsame Erinnerung erzählt werden kann, wem sie gehört – und was sie verspricht.

+ Den Podcast gibts hier: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/

+ Alle Infos zum Lesefest www.leseban.de.

Rheinmetall gewinnt neuen Auftrag für Gleitlager bei Automobilkunden im E-Mobility-Bereich

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat einen Auftrag über Gleitlager für den Einsatz in einem Planetengetriebe gewonnen. Der Einsatz erfolgt in einem Fahrzeug mit umweltfreundlichem Elektroantrieb. Bei dem Auftraggeber handelt es sich um einen internationalen Automobilkunden im E-Mobility-Bereich. Der Kunde strebt an, seine E-Mobilitätsstrategie sukzessive weiter auszubauen. Jährlich wird Rheinmetall hierdurch ein Auftragswert im hohen sechsstelligen EUR-Bereich zufließen. Die ersten Bauteile werden ab Januar 2024 ausgeliefert. Das Angebot Rheinmetalls läuft zunächst bis zum Jahr 2027, die Beauftragung ist von Seiten des Kunden derzeit nicht befristet.

Die hohe Qualität der Gleitlager von Rheinmetall hat bei der Vergabe den Ausschlag gegeben. Im Vergleich zu den Wettbewerbern konnten die für die Gleitlager von Rheinmetall verwendeten Werkstoffe die besten Ergebnisse erzielen. Die Gleitlager zeichnen sich durch hervorragende Dämpfungs- und Gleiteigenschaften aus. Sie besitzen eine exzellente Verschleißbeständigkeit und eine hohe Leistungsfähigkeit bei Mischreibung. Die Produkte werden nach kundenspezifischen Vorgaben ausgelegt und gefertigt. Die Wahl der Materialien erfolgt performance-optimiert.

Die Gleitlageranwendung ist sehr komplex und insbesondere die Verschleißbeständigkeit ist von essentieller Bedeutung für die Langlebigkeit des Bauteils. Planetengetriebe selber zeichnen sich durch ein geringes Volumen und ihre kompakte Bauweise aus und helfen so Bauraum zu sparen bei gleichzeitig höherer Drehmomentübertragung. Durch ein höheres Drehmoment bei niedriger Drehzahl kann eine effiziente und kraftvolle Beschleunigung beim Anfahren erreicht werden, die besonders im Stadtverkehr helfen kann, Antriebsenergie zu sparen.

Nachdem dem Konzern eine Beauftragung bereits in der Anfangsphase der E-Mobilitätsstrategie des Kunden gelungen ist, wird mit weiteren Aufträgen des Kunden aus dem Bereich E-Mobilität gerechnet. Dies gilt insbesondere, da auch der aktuelle Auftrag auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgelegt ist.

Rheinmetall ist im Bereich hochpräziser Gleitelemente einer der weltweit führenden Anbieter für Gleitlager in Automotive- und Industrieanwendungen und bietet eine extrem hohe Fertigungstiefe von der Materialentwicklung, über das Ur- und Umformen, bis hin zum Veredeln der Bauteile mit unterschiedlichen Beschichtungstechnologien. Jeder Auftragseingang im Bereich E-Mobilität ist für den Konzern ein weiterer Schritt auf seinem Weg zur Transformation hin zu zukunftsfähigen und umweltgerechten Formen der Mobilität und somit weg vom Verbrennungsmotor.

Düsseldorfer Klüh-Stiftung zeichnet Spezialistin für Gynäkologische Onkologie aus

Die Preisträgerin mit (v.l.n.r.) Bürgermeister Josef Hinkel, Prof. Coordt von Mannstein (Beiratsvors. Klüh Stiftung), Hans-Joachim Driessen (Vorstand Klüh Stiftung) und Laudator Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvors. der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Foto: Klüh-Stiftung

(ots) Der mit 25.000 Euro dotierte Preis der Klüh Stiftung zur Förderung der Innovation in Wissenschaft und Forschung geht in diesem Jahr an die Düsseldorfer Ausnahme-Medizinerin Prof. Dr. med. Tanja N. Fehm. Die Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit dem durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrum hat interdisziplinäre Behandlungskonzepte und modernste Therapieverfahren zum Nutzen der Patientinnen kombiniert.

Der seit 1987 ausgelobte Preis der Stiftung wurde gestern im historischen Rathaus der Stadt Düsseldorf in Anwesenheit von Bürgermeister Josef Hinkel verliehen. Die Laudatio hielt Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Die Spezialistin für Gynäkologische Onkologie am Universitätsklinikum entwickelt mit ihrem Team individuelle Behandlungskonzepte, die jeweils krankheitsbildbezogen erstellt werden. Medizinische Innovationen und Erkenntnisse werden frühestmöglich in die Patientenversorgung eingebunden. Dabei werden die Wünsche und Ängste der Patientinnen bei der Therapieplanung an die erste Stelle gesetzt und ausführliche Informationen bereitgestellt. Vor allem die Möglichkeit, in vielen Fällen minimalinvasiv therapieren zu können, stellt einen großen Vorteil und ein schonenderes Verfahren für den Erholungsprozess der Patientinnen dar. Mittlerweile können auch Tumore auf minimalinvasive Weise behandelt werden.

Laudator Dr. Gassen: „Ich freue mich, mit dem Preis der Klüh Stiftung eine ärztliche Kollegin und Wissenschaftlerin ehren zu dürfen, die in ihrem Engagement herausragende Forschung mit größtmöglicher Patientennähe in der praktischen Versorgung vereint.“

Die Uniklinik Düsseldorf gehört zu den spezialisierten Zentren, die eine minimalinvasive Tumorbehandlung ermöglichen. Mit Fokus auf Grundlagenforschung der Krebsentstehung werden die Möglichkeiten personalisierter Medizin stetig weiterentwickelt. Als Teil des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) kooperiert das Universitätsklinikum Düsseldorf zudem mit den Universitätsklinken in Aachen und Bonn. Die Deutsche Krebshilfe hat diesen Verbund, der Krebstherapie auf Höchstniveau bietet, ausgezeichnet. Ein internationales Gutachtergremium hat dem CIO eine erhebliche Weiterentwicklung der Krebsmedizin sowie eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau bescheinigt.

Die Preisträgerin hat in Erlangen studiert und in Tübingen eine Facharztausbildung absolviert, wo sie nach der Habilitation zur Gynäkologischen Onkologie als Oberärztin die Klinische Leitung der Sektion für translationale Gynäkoonkologie an der Universitätsfrauenklinik Tübingen übernahm. Seit 2007 ist sie als Gastprofessorin bei herausragenden Einrichtungen in den USA und weiteren Ländern gefragt.

Vor zwei Jahren erhielt Frau Prof. Fehm eine Berufung an die Leopoldina, die Nationale Akademie der Wissenschaften. Die Preisträgerin ist seit 2013 Direktorin an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Düsseldorf. Die vielfach ausgezeichnete Medizinerin ist in Fachkreisen weltweit angesehen und fungiert u.a. als Sprecherin des Universitätstumorzentrums Düsseldorf (UTZ) im Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Aachen Bonn Köln Düsseldorf.

Über die Klüh Stiftung:

Für Klüh gehört Verantwortung seit jeher zu den Unternehmenswerten. Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, Umwelt, Gesellschaft und gegenüber dem Markt. Dies sind auch die vier Säulen, auf denen die Strategie der unternehmerischen Verantwortung von Klüh aufbaut. Die Klüh Stiftung ist dabei Teil des unternehmerischen Engagements von Klüh für die Gesellschaft.

Die 1987 anlässlich des 75. Firmenjubiläums des Düsseldorfer Familienunternehmens Klüh Service Management durch Unternehmensinhaber Josef Klüh gegründete Stiftung zur Förderung der Innovation in Wissenschaft und Forschung hat seitdem Stiftungspreise in einer Gesamthöhe von mehr als 850.000 Euro ausgeschüttet. Die Stiftung hat in den letzten Jahren ein breites Spektrum an medizinischen Forschungsprojekten unterstützt.

Über Klüh:

Die Klüh Service Management GmbH ist ein international agierender Multiservice-Anbieter aus Düsseldorf. Im Jahr 1911 gegründet, verfügt das Familienunternehmen über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich infrastruktureller Dienstleistungen. In den Kompetenzbereichen Cleaning, Catering, Clinic Service, Security, Personal Service, Airport Service und Integrated Services werden sowohl Einzeldienstleistungen als auch Multiservice-Konzepte angeboten. Das Unternehmen setzt mit mehr als 58.000 Mitarbeitenden in sieben Ländern rund 923 Mio. Euro (2022) um. Weitere Informationen unter www.klueh.de.

Zukunftsforschung: So verändert KI die Arbeitswelt

So viel Prozent der Beschäftigten aus sieben Industriestaaten antworteten im Jahr 2022 auf die Frage „Befürchten Sie, aufgrund des Einsatzes von künstlicher Intelligenz in den nächsten zwei/zehn Jahren Ihren Job zu verlieren?“ mit…

Ob künstliche Intelligenz (KI) Arbeitsplätze vernichtet oder nicht, ist ein viel diskutiertes Thema. Dabei ist die Fragestellung alles andere als neu: Bereits bei der Einführung des mechanischen Webstuhls äußerten Beschäftigte Sorgen, dass eine Maschine künftig ihre Arbeit übernimmt. Auch diesmal ist es so (Grafik):

Eine OECD-Befragung in sieben Industriestaaten im Jahr 2022 ergab, dass sich 23 Prozent der Beschäftigten im Finanzsektor und 19 Prozent derjenigen, die im Verarbeitenden Gewerbe tätig sind, große oder sehr große Sorgen machen, in den nächsten zehn Jahren wegen KI ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

In Unternehmen, die bereits künstliche Intelligenz nutzen, kennen auch viele Beschäftigte Kollegen, die deshalb ihren Job im selben Betrieb verloren haben: Im Finanzsektor bestätigten diese Aussage 20 Prozent der Mitarbeiter, im Verarbeitenden Gewerbe taten dies 15 Prozent. Wie viele Entlassungen es tatsächlich gegeben hat, ist allerdings nicht klar – rein theoretisch könnte in jedem Unternehmen nur eine Person ihren Job durch KI verloren haben, weil alle zustimmenden Befragten sich genau auf diese Person beziehen.

Die ausgewerteten empirischen Analysen zeigen, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz primär zur Reorganisation von Arbeitsprozessen und -aufgaben innerhalb eines Berufs führt, weniger zur Rationalisierung und Substitution einer Tätigkeit.

Die Forschung zu Beschäftigungseffekten durch künstliche Intelligenz steht zwar noch am Anfang – erste wissenschaftliche Befunde deuten aber nicht auf starke negative Einflüsse hin, wie eine neue IW-Studie zeigt. Die ausgewerteten empirischen Analysen lassen vielmehr erkennen, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz primär zur Reorganisation von Arbeitsprozessen und -aufgaben innerhalb eines Berufs führt, weniger zur Rationalisierung und Substitution einer Tätigkeit.

Welchen Einfluss haben KI-Sprachmodelle?

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine Analyse von Daten des IW-Zukunftspanels vom Frühjahr 2022. Die Antworten der knapp 2.900 befragten Betriebe aus dem Verarbeitenden Gewerbe, der Versorgung, dem Bau, der Logistik sowie den unternehmensnahen Dienstleistungen zeigen: Es gibt keinen strukturellen Zusammenhang zwischen der Einführung von KI und der Beschäftigtenzahl der Unternehmen.

Zu beachten ist aber, dass sowohl das jüngste IW-Zukunftspanel als auch die untersuchten empirischen Studien vor dem Start der KI-Sprachmodelle ChatGPT oder Google Bard veröffentlicht wurden, sodass deren potenzielle Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt noch nicht berücksichtigt werden konnten.

Quelle: IW Köln

 

Konecranes erhält Zertifikat für wegweisende Unternehmenskultur

Unser Mitgliedsunternehmen Konecranes in Benrath erhielt heute das Zertifikat für wegweisende Unternehmenskultur „HIER AUSGEZEICHNET ARBEITEN“. Das Zertifikat ist ein lokales Angebot für unsere Betriebe in Düsseldorf und dem Kreis Mettmann. Christina Moeser vertritt die Unternehmerschaft Düsseldorf in dieser Initiative: „Die Betriebe, die diese Auszeichnung erhalten, stellen sich familien- und personalorientiert auf und wollen sich dauerhaft verbessern“.

Das Zertifikat “Hier Ausgezeichnet Arbeiten” wurde 2020 von der IHK Düsseldorf und Competentia eingeführt. Es wird jeweils für zwei Jahre vergeben. Danach werden die Ziele und Maßnahmen der Unternehmen in Bezug auf ihre Familien- und Personalorientierung erneut einer Prüfung durch die Jury unterzogen.

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Folgen der Zeitumstellung für Arbeitszeit und Vergütung

Am Sonntag, den 29. Oktober 2023 werden die Uhren für die Winterzeit wieder um eine Stunde zurückgestellt. Was sollten Arbeitgeber beachten bei Arbeitszeit und Vergütung? So antwortet unser Experte.

Soweit wegen der Einführung der Sommerzeit eine Stunde weniger gearbeitet wird, liegt ein weder in der Person des Arbeitnehmers noch im betrieblichen Bereich begründetes Leistungshindernis, also ein Fall der Unmöglichkeit vor, der von keiner Partei zu vertreten ist. Der Arbeitnehmer hat deshalb weder die Pflicht noch das Recht, die ausgefallene Arbeitszeit vor- oder nachzuarbeiten. Der Arbeitgeber muss für die ausfallende Arbeitszeit kein Entgelt zahlen. Die durch die Einführung der Sommerzeit entfallende Arbeitsstunde braucht der Arbeitgeber jedenfalls dann nicht nacharbeiten zu lassen und daher auch nicht zusätzlich zu vergüten, wenn der Arbeitnehmer (hier: Stundenlohn für jede zu leistende Arbeitsstunde) trotz der ausgefallenen Arbeitsstunde die vereinbarte Zahl von Arbeitsstunden und damit die geschuldete Arbeitsvergütung erreicht (BAG vom 11. September 1985 – 7 AZR 276/83 –, DB 1986, 1780).

Wird am Sonntag, dem 30. Oktober 2022, eine Stunde länger gearbeitet, weil die Stundenzählung um eine Stunde zurückgestellt wird, liegt Mehrarbeit vor, so dass diese Zeit einschließlich eines eventuellen tarifvertraglichen Mehrarbeitszuschlages zu vergüten ist.

Soweit Unternehmen von der zumindest theoretisch bestehenden Möglichkeit Gebrauch machen wollen, die wegfallende bzw. zusätzliche Arbeitsdauer anderweitig zu verteilen (z. B. auf 2 Schichten durch Verkürzung oder Verlängerung der jeweiligen Schicht um je eine 1/2 Stunde), ist das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates nach § 87 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG zu beachten.

Die Mitbestimmung gibt dem Betriebsrat jedoch nicht das Recht, eine Bezahlung der zu Beginn der Sommerzeit wegfallenden Arbeitszeit zu erzwingen, da das BetrVG lediglich die Verteilung der Arbeitszeit der Mitbestimmung unterwirft.

Winterzeit: Tipps von der Expertin wie Sie die Zeitumstellung erfolgreich meistern

An diesem Wochenende (29. Oktober) ist es wieder so weit: Die Sommerzeit wird auf Winterzeit umgestellt. Egal ob die Uhren eine Stunde vor oder zurückgestellt werden, die Verschiebung hat Auswirkungen auf unseren Biorhythmus: Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit oder auch Appetitlosigkeit können die Folgen sein. Dr. Martina Frost, Psychologin am ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. erklärt, dass es auch anders geht: „Es kommt darauf an, wie wir selbst an das Thema herangehen. Anstelle sich über die Zeitumstellung zu ärgern, kann es hilfreich sein, sich zu fragen, wie sich die gewonnene Stunde für einen selbst positiv nutzen lässt.“ Sie gibt Tipps für eine gelungene Zeitumstellung.

Meist verschwinden diese Symptome nach einigen Tagen von allein, wenn der Körper sich an die Veränderung angepasst hat. Aber wie lässt sich diese Anpassung an die neue Uhrzeit mit möglichst wenigen Einschränkungen unterstützen?

Die wichtigsten Tipps für eine gelungene Zeitumstellung:

  • Gehen Sie mit einer positiven Einstellung (Mindset) an die Zeitumstellung heran und überlegen Sie sich die Vorteile, die diese für Sie mit sich bringt (z. B. eine Stunde mehr Zeit für Ihre Lieblingsbeschäftigung, morgens mehr Licht zum Joggen im Freien).
  • Stehen Sie am Sonntag zur gewohnten Zeit auf und nutzen Sie die Zeit für die Dinge, die Ihnen wichtig sind (z. B. Hobbys). Dies gibt neue Energie, da Sie etwas für sich tun konnten.
  • Machen Sie wenn möglich mittags nur eine kurze Pause (Powernapping) und keinen ausgiebigen Mittagsschaf. So können Sie am Abend besser einschlafen und schlafen auch nachts besser.
  • Gehen Sie raus ins Freie. Bewegung an der frischen Luft hilft am Abend besser einzuschlafen.
  • Achten Sie darauf abends leichte Kost und keine koffeinhaltigen Getränke zu sich zu nehmen.
  • Seien Sie im Straßenverkehr besonders achtsam, bei starker Müdigkeit weichen Sie ggf. auf die öffentlichen Verkehrsmittel aus.

Glasfasernetz wird weiter ausgebaut vor allem im Norden

OB Dr. Stephan Keller (r.) und Christopher Rautenberg, Geschäftsführer der metrofibre GmbH, freuen sich über den weiteren Glasfaser-Ausbau in der Landeshauptstadt. Text/Foto: Stadt Düsseldorf

Schnelle und zuverlässige Internetleitungen sind ein wichtiger Standortfaktor, sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich. Daher treibt die Landeshauptstadt den Ausbau der Glasfasernetze im Stadtgebiet weiter voran.

Das Unternehmen metrofibre geht nun unter dem Markennamen düsselfibre in Düsseldorf an den Start. Am Mittwoch, 25. Oktober, hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller mit Christopher Rautenberg, Geschäftsführer der metrofibre GmbH, eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Weg für den Glasfaserausbau in 14 Stadtteilen – vor allem im Düsseldorfer Norden – frei macht.

„Unser Ziel ist, bis zum Jahr 2030 ganz Düsseldorf mit Glasfaser versorgt zu haben. Mit düsselfibre und dem Ausbau in den nördlichen Stadtteilen machen wir den nächsten großen Schritt, weitere werden noch folgen. Für uns als Landeshauptstadt ist die Verfügbarkeit einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur ein Muss“, sieht Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller den Glasfaserausbau auf dem richtigen Weg.

Düsselfibre wird Glasfaser bis in Häuser und Wohnungen verlegen, sofern die Eigentümer dem zustimmen. Christopher Rautenberg ist zuversichtlich: „Ein Glasfaseranschluss von düsselfibre ist zunächst kostenlos. Dabei setzen wir auf einen schnellen, minimalinvasiven Ausbau und verlegen nur echte Glasfaser bis ins Haus oder die Wohnung (FttH). Mit einem Glasfaseranschluss surfen Düsseldorferinnen und Düsseldorfer nicht nur in Lichtgeschwindigkeit, sie steigern zusätzlich den Wert ihrer Immobilie.“

Rund 100.000 Haushalte in 14 Stadtteilen sollen durch düsselfibre vorwiegend in der Nordhälfte des Stadtgebiets einen Glasfaseranschluss erhalten.

Pünktlich zum Düsseldorfer Lesefest: Zentralbibliothek als „Bibliothek des Jahres“ ausgezeichnet

Übergabe der Auszeichnung (v.l.): OB Keller, Stephan Schwerin, Leiter Zentralbibliothek, Volker Heller, dbv-Bundesvorsitzender, Dr. Norbert Kamp, Direktor Stadtbüchereien, und Dr. Thomas de Maizière, Vorsitzender Deutsche Telekom Stiftung. Foto: Zanin

Bei einer feierlichen Preisverleihung am „Tag der Bibliotheken“ wurde unsere Zentralbibliothek KAP1 als „Bibliothek des Jahres“ vom Deutschen Bibliotheksverband e. V. (dbv) und der Deutsche Telekom Stiftung geehrt. Wie würden sagen: pünktlich zu unserem Düsseldorfer Lesefest, denn im KAP1 wird es am 13. November eröffnet. Das Lesefest wird gemacht von unserer Stiftung und der Düsseldorfer Lesebande.

Überreicht wurde die Auszeichnung von Dr. Thomas de Maizière, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom Stiftung, und Volker Heller, Vorsitzender des Bundesvorstandes des dbv. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.

Im Rahmen des Festaktes fand eine Podiumsdiskussion mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Bibliotheksdirektor Dr. Norbert Kamp und Beate Möllers, Referatsleiterin im Ministerium für Kultur und Bildung, zur Bibliothek der Zukunft statt. Die Pianistin Dr. Frederike Möller und Poetry Slamerin Antje Küppers sorgten für ein unterhaltsames Rahmenprogramm.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Die Zentralbibliothek ist ein Treffpunkt für Kommunikation und Wissensaustausch, ein Ort für kulturelle und digitale Bildung sowie ein literarisches Zentrum. Sie bietet in unserer Stadt einen öffentlichen Raum, um ins Gespräch zu kommen, zu lernen und natürlich zu lesen. Ich gratuliere dem Team der Zentralbibliothek ganz herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und bedanke mich dafür, dass es diesen kulturellen Hotspot für Düsseldorf sehr engagiert und äußerst kreativ mit Leben füllt.“

Aus der Begründung der preisverleihenden Jury: „Die Düsseldorfer Zentralbibliothek im KAP1 erfüllt alle Kriterien einer zukunftsorientierten Bibliothek. In einem partizipativen Prozess hat sie entsprechend der unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Nutzer*innengruppen die ‚ideale Bibliothek‘ mit hoher Aufenthaltsqualität entwickelt. Bemerkenswert ist, dass der Transformationsprozess auch die internen Strukturen sowie neue Formate der Zusammenarbeit über die Abteilungen hinweg einschließt.“

Norbert Kamp, Direktor der Stadtbüchereien Düsseldorf, freute sich gemeinsam mit seinem Team: „Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, wie sehr die Menschen in Düsseldorf ihre neue Zentralbibliothek lieben und wie intensiv sie sie nutzen. Darum freut es mich ganz besonders für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer und natürlich für unser Team, dass wir diese einzigartige nationale Anerkennung für unsere wunderbare Bibliothek und unsere Arbeit bekommen haben.“

Dr. Thomas de Maizière hob insbesondere die innovative Neuausrichtung der Düsseldorfer Zentralbibliothek hervor: „Die Bibliothek ist mit ihren zahlreichen digitalen und analogen Angeboten ein erstklassig ausgestatteter und offener Ort des Wissens, der Teilhabe und der Kommunikation – ein echter Anziehungspunkt für die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die die Bibliothek täglich zum Lesen, Lernen, Austauschen und kreativen Experimentieren nutzen. Wir gratulieren der Düsseldorfer Zentralbibliothek im KAP1 sehr herzlich zur Auszeichnung Bibliothek des Jahres 2023.“

Bibliothek der Zukunft

Mit der neuen Zentralbibliothek haben die Stadtbüchereien Düsseldorf einen großen Schritt in die Zukunft getan. Seit 2015 wird die Zukunft Düsseldorfs größter Bibliothek unter dem Motto „Bibliothek neu denken“ aktiv gestaltet. Nach der Eröffnung im November 2021 haben sich die Teams der Stadtbüchereien den hohen Erwartungen an die neue Zentralbibliothek gestellt und sind jetzt sehr glücklich über die Auszeichnung zur „Bibliothek des Jahres 2023“. Dr. Norbert Kamp teilt die Freude über die Auszeichnung mit Stephan Schwering, dem Leiter der ausgezeichneten Zentralbibliothek, und allen Mitarbeitenden. Er dankt allen Förderinnen, Förderern und Kooperationspartnern der Stadtbüchereien Düsseldorf und allen Unterstützerinnen und Unterstützern bei Politik und Verwaltung in der Landeshauptstadt.

Das Angebot in der Zentralbibliothek geht weit über das klassische Angebot der Medienleihe hinaus: Neben 600 Arbeitsplätzen, die zum Lernen einladen, finden sich im KAP1 die unterschiedlichsten Orte, um zusammenzukommen. Die Zentralbibliothek verschafft den Menschen mit insgesamt 14 Veranstaltungszonen viele Gelegenheiten, voneinander zu lernen, sich zu unterhalten, miteinander zu diskutieren und sich inspirieren zu lassen. Eine Kinder- und Jugendbibliothek, ein LibraryLab, und eine Musikbibliothek  vereint die Zentralbibliothek unter einem Dach. Dank finanzieller Förderungen vom Land Nordrhein-Westfalen und auch vom Bund konnten die Angebote zur digitalen Nutzung und digitalen Bildung ausgebaut werden. Im LibraryLab stehen 3D-Drucker, 3D-Scanner und VR-Brillen zur Verfügung. Ein Tonstudio und E-Musikinstrumente runden das Angebot ab.

Volker Heller, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes: „Auf 8.000 Quadratmetern stellt die Düsseldorfer Zentralbibliothek nicht nur Bücher und Medien in den Mittelpunkt, sondern vor allem die Menschen. Die zahlreichen Arbeitsplätze und Coworking-Lernboxen, das Zukunftslabor zum Ausprobieren von Technologien und das LibraryLab-Studio laden zu einem völlig neuen Bibliothekserlebnis mitten in der Düsseldorfer Innenstadt ein. Gerade auch sonntags zeigt die Bibliothek, dass sie ein offener Ort für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen ist.“

Außerdem wurde eine eigene Bibliotheks-App entwickelt, die im Juni mit dem renommierten Auggie Award in der Kategorie Best Consumer App ausgezeichnet wurde. Die Erfahrungen der letzten Jahre mit ihren zahlreichen Einschränkungen haben gezeigt, wie wichtig auch die digitalen Angebote der Stadtbüchereien geworden sind. Sie sind darauf ausgerichtet, möglichst vielen Menschen den Weg in die digitale Welt zu eröffnen. Damit ist die Zentralbibliothek schon heute für die zukünftigen Herausforderungen bestens ausgestattet.

Weitere Informationen zur Auszeichnung Bibliothek des Jahres im Internet unter www.bibliotheksverband.de/bibliothek-des-jahres. Ein Video zu diesem Thema wird im Laufe des morgigen Tages auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf.