METRO setzt erste wasserstoffbetriebene Kühl-LKW ein

METRO ergänzt seine bestehende Belieferungsflotte künftig um Brennstoffzellen-LKW des Typs Hyundai Xcient Fuel Cell. Die ersten drei Kühlfahrzeuge mit Mehrkammerkühlsystem werden zunächst nicht in Düsseldorf. eingesetzt. Sollten sich die drei Brennstoffzellen-LKW dort nach den ersten Erfahrungen als erfolgreiche Ergänzung zur bisherigen Flotte erweisen, strebt METRO den weiteren nachhaltigen Ausbau seiner Belieferungsflotte mit der Brennstoffzellen-Technologie an, schreiben uns die Düsseldorfer Kolleginnen und Kollegen aus der hiesigen Presseabteilung.

Foto: METRO Düsseldorf

An einem anderen METRO Standort wurde jetzt der erste wasserstoffbetriebene Kühl-LKW vom Miet-Partner hylane an den Großhändler übergeben. Zwei weitere Trucks folgen in den kommenden Wochen. Betankt werden die Brennstoffzellen-LKW mit Wasserstoff, wodurch sie während der Fahrt zu 100 Prozent emissionsfrei auf den Straßen unterwegs sind. „Mit dem Einsatz der Brennstoffzellen-LKW gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren LKW-Flotte für die Belieferung. Wir können so unsere Kundinnen und Kunden weiterhin über längere Strecken mit frischen Produkten in bester Qualität beliefern und dabei gleichzeitig Emissionen reduzieren. Damit leisten wir einen weiteren Beitrag zu mehr nachhaltiger Mobilität“, sagt Martin Schumacher, CEO METRO Deutschland. METRO Deutschland testet derzeit verschiedene alternative Antriebsformen und verspricht sich hiervon wichtige Erkenntnisse für die künftige Gestaltung einer nachhaltigeren LKW-Flotte. Erweisen sich die innovativen und nachhaltigen Truck-Modelle als alltagstauglich für die Belieferung von METRO, können hierauf basierend weitere Beschaffungen für die Belieferungsflotte geplant werden.

Miet-Partner hylane betreibt die größte Flotte an H2-LKW in der EU, wodurch der Mietgeber bereits viel Expertise, für eine noch recht „junge Technologie“, vorweisen kann. Andreas Hewel, Projektverantwortlicher bei hylane, sagt: „Wir schätzen uns glücklich, die METRO als unseren Kunden gewonnen zu haben. Das Vertrauen bedeutet uns viel, und wir sind hocherfreut, gemeinsam eine erfolgreiche Partnerschaft aufzubauen. Mit der Entscheidung, Wasserstoff-LKW in den Fuhrpark aufzunehmen, leistet METRO einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft.“

Nachhaltige Belieferung des Gastgewerbes

Mit dem Hyundai Xcient Fuel Cell lassen sich auch weite Strecken problemlos emissionsfrei zurücklegen: Mit einem Verbrauch von 8 kg Wasserstoff pro 100 Kilometer und einer maximalen Reichweite von rund 400 Kilometern können auch Kundinnen und Kunden in ländlicheren Regionen mit kühlpflichtigen Produkten beliefert werden. Mit einem Mehrkammerkühlsystem ausgestattet, ist eine konsequente Kühlung der Produkte jederzeit sichergestellt. Vor allem für die Standorte der METRO GASTRO Großmärkte, deren Belieferungs-Kundinnen und -Kunden aus dem Gastgewerbe häufig auch abseits der Großstädte zu finden sind, ist dies von Vorteil. Eine Vollbetankung mit 32 kg Wasserstoff dauert nur rund 11 Minuten, sodass die Tour schnell fortgesetzt werden kann.

„Düsseldorfer Wirtschaft 2024“: viele Neuerungen beim Flughafen

Wer im neuen Jahr seinen beruflichen Start oder Richtungswechsel plant oder als erfahrene Fachkraft neue Perspektiven sucht, hat gute Chancen, am 27. Januar die passende Stelle zu finden. Der Flughafen Düsseldorf lädt gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Düsseldorf zur großen Jobbörse in der Station Airport am Fernbahnhof des Airports. Für Besucher ist die Teilnahme kostenfrei, eine Voranmeldung nicht erforderlich. Die Jobbörse war nur ein Thema von vielen beim diesjähriges Neujahrsempfang des Flughafens. Hunderte Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren der Einladung des Airports gefolgt, unter ihnen auch die Vertreter der Unternehmerschaft Düsseldorf: Vorsitzende Jutta Zülow und Hauptgeschäftsführer Michael Grütering. 

Hunderte Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren der Einladung des Airports gefolgt, unter ihnen auch die Vertreter der Unternehmerschaft Düsseldorf: Vorsitzende Jutta Zülow und Hauptgeschäftsführer Michael Grütering. Foto: W. Meyer

Lars Redeligx, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, zog eine positive Bilanz: Der Flughafen landete im vergangenen Jahr fast punktgenau bei insgesamt 19 Millionen Fluggäste: „Das ist in einem in vielerlei Hinsicht herausfordernden Jahr im Luftverkehr beachtlich. Es ist uns bei steigenden Verkehrszahlen gelungen, unseren Passagieren einen insgesamt hervorragend funktionierenden Airport zu bieten. Dafür möchte ich mich einmal mehr bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch bei all unseren Partnern bedanken. Unsere umfassende Qualitätsoffensive „Off-Block“ hat Wirkung gezeigt. Die Prozesse bei der Abfertigung von Flugzeugen, Gepäck und Passagieren haben weitgehend störungsfrei funktioniert und nahtlos ineinandergegriffen. Das ist gleichzeitig Ansporn für uns, im Jahr 2024 noch besser zu werden.“

Verbesserte Abläufe

Selbst in der verkehrsreichsten Sommersaison herrschte im Terminal eine ruhige Atmosphäre mit entspannten Passagieren, die sich über die reibungslosen Abläufe freuten. Besonders stark war die Leistungsfähigkeit an den Sicherheitskontrollen – sie erreichte das beste Niveau der letzten fünf Jahre. Über 90 Prozent der Passagiere konnten im Durchschnitt die Kontrollstellen in weniger als zehn Minuten passieren. Selbst während der Spitzenzeiten betrug die Wartezeit zeitweise höchstens 20 bis 25 Minuten.

Höhere Pünktlichkeit

Die Wirksamkeit des Off-Block-Programms mit deutlich verbesserten Abfertigungsprozessen zeigt sich auch in der Pünktlichkeits-Performance des Airports. Die Gesamtpünktlichkeit bei Starts und Landungen im Zeitraum Januar bis Oktober konnte von knapp 60 Prozent in 2022 auf rund 67 Prozent in diesem Jahr gesteigert werden. Damit liegt der Flughafen Düsseldorf nicht nur über dem deutschlandweiten Durchschnittswert, sondern belegt die Spitzenposition unter allen großen deutschen Flughäfen. Im europäischen Vergleich kletterte der Airport von Rang 23 im letzten Jahr auf den elften Platz. Eine noch bessere Pünktlichkeit wurde durch eine Vielzahl von externen Faktoren wie widrige Wetterlagen in verschiedenen Ländern oder Engpässe bei europäischen Flugsicherungen erschwert.

Qualitäts-Programm 2024

„Diese positive Entwicklung bestärkt uns, unser Qualitäts-Programm 2024 dynamisch voranzutreiben und gemeinsam mit unseren Airline-Partnern und den Abfertigungsunternehmen die Performance am Standort weiter zu verbessern“, so Lars Redeligx. „Wir bauen auf die Erkenntnisse und Erfolge in diesem Jahr auf und arbeiten weiter intensiv daran, Handling-Delays zu minimieren, Flugpläne zu optimieren und unseren Passagieren ein bestmögliches Komforterlebnis zu bieten.“

So bietet das jüngst eingeführte Angebot „Wings Express“ in Kooperation mit Eurowings einen speziellen Service bei innerdeutschen Flügen, zunächst nach Hamburg und Berlin. Er zielt darauf ab, den gesamten Ablauf, von der Ankunft am Flughafen bis zum Betreten des Flugzeugs, zu beschleunigen. Der Service sieht eine Schnellspur durch die Sicherheitskontrolle vor, ein Boarding-Gate direkt nach der Sicherheitskontrolle und darauf abgestimmte, koordinierte Prozesse und Ressourcen bei allen Partnern. Eurowings plant zudem, den Flugplan für Hamburg- und Berlin- Flüge zu optimieren.

Prozesse sollen „verschnellert“ werden

„Wir wollen unseren Passagieren einen exzellenten Airport bieten und ihre Anforderungen an Zeitersparnis, Komfort und Verlässlichkeit am Flughafen bestmöglich erfüllen“, so Lars Redeligx. „Gerade als Airport in Stadtnähe können wir mit schnellen Abfertigungsprozessen ein attraktives Angebot für Inlandsflüge schaffen, das sich ideal mit Zugverbindungen von unserem Fernbahnhof direkt am Flughafen ergänzt.“

Mehr grüner Strom

Der Flughafen hat sich für 2024 weitere  Ziele gesetzt. Geschäftsführer Pradeep Pinakatt kündigte den Einbau moderner CT- und Körper-Scanner an. Zudem sollen die Gepäck- und Flugzeugabfertigung „verschnellert“ werden. Besser werden will der Flughafen auch im Bereich Nachhaltigkeit. Über die neuen Wasserstoffbusse hatten wir an dieser Stelle bereits ausführlich berichtet. Nun soll eine zweite große Photovoltaik-Anlage an der Nordbahn dazu kommen, damit sich der Flughafen auch mit mehr grüner Energie versorgen kann. Hier wurde eine Zusammenarbeit mit dem Euref-Campus angekündigt.

Jobbörse am Samstag

Zurück zur Jobbörse am kommenden Samstag (27.). Viele am Airport tätige Unternehmen haben ihre Teilnahme zugesagt und werden von 10 bis 17 Uhr an den Firmenständen Einblicke in ihre Arbeitsumgebung und offenen Positionen geben. Besucher lernen die Anforderungen für eine Anstellung am Flughafen und bei den ansässigen Unternehmen kennen und erhalten wertvolle Bewerbungstipps aus erster Hand. Interessierte haben auch die Gelegenheit, direkt vor Ort Bewerbungsgespräche zu führen.

Die vertretenen Branchen sind breit gefächert, von Luftfahrt, Touristik, Logistik, IT, Dienstleistungen bis hin zu Einzelhandel und Hotellerie. Neben der Flughafengesellschaft nehmen auch alle Bodenverkehrsdienstleister, die Bundespolizei und ihr Dienstleister für die Passagierkontrollen, einige Airlines sowie zahlreiche Shops und Gastronomiebetriebe an der Jobbörse teil. Gesucht werden unter anderem Mechatroniker, Elektroniker, Vertriebs- und Verwaltungsmitarbeiter, Servicekräfte, Luftsicherheitsassistenten, Personal für die Abfertigung u.v.m.

Der Airport knüpft an den Erfolg der Joboffensive im letzten Jahr an und wirbt ab Mitte Januar mit einer großangelegten Recruiting-Kampagne um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den gesamten Flughafencampus. Auf City-Light-Säulen und Großflächenplakaten, Videos in S- und U-Bahn-Stationen im Düsseldorfer Stadtgebiet und der Region, auf Screens am Flughafen sowie mit Social-Media-Anzeigen und Suchmaschinenwerbung werden Stellensuchende auf die Plattform airportjobs.de und die Jobbörse am 27. Januar aufmerksam gemacht. Airportjobs.de bietet eine kompakte Übersicht über Jobangebote des Flughafens und der Unternehmen am Standort.

Höhepunkt der Kampagne ist die Jobbörse am Samstag, 27. Januar 2024 von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Station Airport, der Eventlocation des Airports am Fernbahnhof Flughafen. Sie findet in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Düsseldorf, der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf und der Bezirksregierung Düsseldorf statt. Bei der Erstauflage im März vergangenen Jahres zogen rund 20 Aussteller mehr als 2.000 Besucher an.

Interessenten, die ihre Bewerbungsunterlagen mitbringen, haben gute Chancen, direkt vor Ort passende Angebote zu erhalten. Die Agentur für Arbeit Düsseldorf, die Bezirksregierung Düsseldorf und die IHK bieten wertvolle Beratung und Unterstützung an, vom Bewerbungsmappen-Check, über Möglichkeiten eines Quereinstiegs, Hinweisen für die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen bis hin zu Informationen zur so genannten Zuverlässigkeitsüberprüfung, die für Tätigkeiten im Sicherheitsbereich des Flughafens erforderlich ist.

Besucher können kostenfrei im Parkhaus P4 parken, wenn sie ihre Plätze vorab online reservieren. Die Station Airport ist optimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Verschiedene Regionalbahnen, Busse und die S-Bahnlinie S1 halten am Fernbahnhof Düsseldorf Flughafen. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zur Veranstaltungshalle auf der oberen Bahnhofsebene E1.

Details zur Jobbörse und den Anreise- und Parkmöglichkeiten finden Sie hier.

Podcastfolge 136: Ein Hafenkran erblickt das Licht der Welt (unser Hör-Feature-Team zu Gast bei Konecranes)

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Tauchen Sie mit uns ein in die vielfältige Welt der Düsseldorfer Wirtschaft! In unserer neuesten Podcastfolge nehmen wir Sie mit auf eine akustische Reise zu „Konecranes“ in Düsseldorf-Benrath. Dieses Mal erwartet Sie ein kurzweiliges Hörfeature, bei dem Sie hautnah miterleben, wie ein Hafenkran entsteht.
Von den ersten Konstruktionsphasen bis zur nächtlichen Verladung und dem Versand – wir gewähren exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Erfahren Sie, welche beeindruckende Technologie und Präzision hinter jedem einzelnen Schritt steckt und lassen Sie sich von den faszinierenden Geräuschen und Geschichten dieser besonderen Industrie begleiten.
Bereiten Sie sich vor auf eine Podcastfolge voller spannender Einblicke und interessanter Fakten über die Schwerlasttechnologie von „Konecranes“. Verpassen Sie nicht unser Hörfeature und seien Sie gespannt auf die aufregenden Details, wie ein Hafenkran das Licht der Welt erblickt und in die weite Welt hinaus verschifft wird. Jetzt reinhören und die Düsseldorfer Wirtschaft in Aktion erleben!
Ihre Host sind wieder Lisa Marie Schelig und Christoph Sochart. Produzent dieser Folge ist Frank Wiedemeier und sein Team von Streamboxstudios. Die Folge hören Sie auf allen bekannten Podcast-Plattformen und im Netz unter www.unternehmerschaft.de.

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Wärmepumpen-Premiere in Düsseldorf: Rheinmetall gewinnt ersten Auftrag über innovative Wärmepumpenlösung für Wasserstoff-Lkw bei einem Neukunden

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall baut sein Geschäft im Bereich Thermomanagement weiter erfolgreich aus. Erstmalig kommt eine neue Wärmepumpe als innovative Plug and Play-Lösung im Segment der wasserstoffbetriebenen Lkw bei einem Neukunden zum Einsatz. Wir kennen die Hintergründe.

Das Modul ist bereits vielfach in batteriebetriebenen Fahrzeugen, wie z. B. Nutzfahrzeugen, Baumaschinen und Booten, im Einsatz. Nun ist Rheinmetall der nächste Meilenstein bei der Vermarktung und Etablierung der innovativen Plug and Play-Lösung in einem weiteren zukunftsträchtigen Sektor gelungen: Die Integration des Thermomoduls in modernen Lastkraftwagen mit Brennstoffzellenantrieb. Bei dem Kunden handelt es sich zudem um einen Neukunden.

Die komplett vormontierte und mit Kältemittel befüllte Wärmepumpe trägt dazu bei, die Effizienz des Antriebssystems zu maximieren und die Reichweite des Fahrzeugs weiter zu erhöhen. So sind die Voraussetzungen geschaffen, den Langstreckentransport nachhaltiger zu gestalten.

Foto: Rheinmetall

Mit diesem Neuauftrag gelingt Rheinmetall eine Ausweitung des Einsatzgebietes seiner Wärmepumpe. Neben der Elektromobilität konnte nun auch ein erster Kunde im Zukunftsmarkt H2 gewonnen werden. Das Komplettsystem ist sowohl in neue als auch in bestehende Fahrzeugplattformen integrierbar und eignet sich zudem für kundenspezifische Einzelanwendungen. Die Ausweitung auf weitere Kundensegmente ist in Planung.

Die Lastwagenbranche muss in Zukunft verbindliche EU-Klimaschutzziele einhalten. Neue Modelle sollen bis 2025 im Durchschnitt 15% und bis 2030 mindestens 30% weniger Kohlendioxid ausstoßen. Falls die Vorgaben nicht eingehalten werden, drohen hohe Strafen. Darüber hinaus verfolgt die europäische Lkw-Branche das Ziel, ab 2040 keine fossilen Brennstoffe mehr zu nutzen. Hier kann neben der Elektromobilität auch die Brennstoffzelle einen erheblichen Beitrag leisten.

Durch die hohen Anforderungen an das komplexe Thermomanagement moderner Brennstoffzellen-Fahrzeuge steigt die Zahl der einzelnen Komponenten und Anschlüsse für den Kühl- und Kältemittelkreislauf stark an. Hier hilft das Wärmepumpensystem von Rheinmetall durch seine kompakte Bauweise wichtigen Bauraum einzusparen. Das Komplettsystem ist für 400- sowie 800-Volt-Applikationen ausgelegt und liefert bis zu 8 kW nominelle Kühl- und bis zu 11 kW Heizleistung.

Als aktives Element im Thermomanagement sorgt die kompakte Wärmepumpe darüber hinaus für die präzise Konditionierung der Brennstoffzelle und übernimmt zusätzlich die Klimatisierung des Innenraums. Das Kühlen oder Heizen erfolgt über einen angeschlossenen Kühlmittelkreislauf. Das optimierte Thermomanagementsystem von Rheinmetall leistet insbesondere durch die präzise, intelligente Steuerung einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen, effizienten und gleichzeitig komfortablen H2-Mobilität. Die Lebensdauer der Bauteile und die Reichweite der Fahrzeuge können zudem signifikant erhöht werden.

Weitere Informationen zum Produkt: www.rheinmetall.com/energyrecoverysystems

Alle Highlights der „boot Düsseldorf 2024!

Das luxuriöse Highlight der boot präsentiert sich in der Halle 6. Hier treten die schnittigen Schönheiten der Luxuswerften zum Wettstreit an. Foto: boot Düsseldorf

Die boot (20.-28. Januar 2024) steht mit einer Fläche von 220.000 Quadratmetern in 16 Messehallen in den Startlöchern. boot Chef Petros Michelidakis freut sich: „Die boot 2024 wird eine Schau der Superlative. Wir haben spektakuläre Weltpremieren bei Motorbooten und Segelyachten an Bord. Insgesamt liegen in Düsseldorf fast 1.100 Boote vor Anker. Die Superboathalle 5 ist weltweit einzigartig und steuert schon seit der boot 2020 auf einem enormen Erfolgskurs. Hier ist alles dabei, was bei luxuriösen Tendern Rang und Namen hat. Auch unser Heimathafen für die Luxusyachten in der Halle 6 erstrahlt in vollem Glanz. Und das Angebot in den Segelhallen 15 und 16 mit den internationalen Marktführern der Segelbranche ist unübertroffen.“

Auch die weiteren Bootshallen 1, 3, 4, 7a und 9 seien bis an den Rand gefüllt mit Booten, Yachten und Tendern, berichtet Michelidakis. Über 1.500 Ausstellerinnen und Aussteller werden vom 20. bis 28. Januar die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt in die Weltmetropole des Wassersports verwandeln. An neun Messetagen zündet an den Ständen, Bühnen und Mitmachaktionen ein Feuerwerk an Innovationen, Ideen und Aktionen.

Destination Seaside: hier werden Urlaubsträume wahr

Für alle Fans des Urlaubs am Wasser ist der Besuch der boot 2024 wie ein Ausflug in sommerliche Gefilde. Die Destination Seaside in den Hallen 13 und 14 lockt mit Anbietern aus den traumhaftesten Wassersportregionen der Welt. Zauberhafte Länderpräsentationen z.B. aus Ägypten, Indonesien, Kroatien, Mauritius, Trinidad und Tobago oder Zypern laden zum Träumen von der kommenden Urlaubssaison ein. Namhafte Charteranbieter zeigen die Einzigartigkeit eines Urlaubs auf dem Wasser mit Segelyachten und Motorbooten. Auch das sanfte Dahingleiten mit dem Hausboot über die Flüsse und Seen Mitteleuropas erfreut sich in den vergangenen Jahren wachsender Beliebtheit und die Besichtigung der Boote ist ein attraktiver Anziehungspunkt in der Destination Seaside.

Wer genau wissen möchte, was gerade angesagt ist, kommt zum Treffpunkt der Surfszene in Halle 17. Foto: boot Düsseldorf

Dive Center: Abtauchen in faszinierende Unterwasserwelten

Abtauchen und Eintauchen in faszinierende Unterwasserwelten lockt in den Tauchhallen 11, 12 und dem Norden der Halle 13. Die Hersteller und Händler bringen ihre innovativen Ideen und aktuelle Ausrüstung für den Tauchsport mit nach Düsseldorf und laden die Sportler zum Shoppen auf der Messe ein. Zusätzlich können alle Einsteiger und Profis im Schnupperbecken und dem futuristischen Tauchturm in der Halle 12 abtauchen. Die spannenden Tauchslots wie z.B. Schnuppertauchen für Einsteiger, Mermaiding – das Tauchen wie eine Meerjungfrau, Tauchworkshops für Fortgeschrittene oder das Apnoetauchen mit nur einem Atemzug können ab Dezember auf boot.de gebucht werden.

Segelhallen mit kompletten Flotten und Premieren

Segelyachten und -boote in Hülle und Fülle liegen in den Hallen 15 und 16 vor Anker. Die Global Player sind mit ihren kompletten Flotten und Premieren ebenso an Bord wie Newcomer und innovative Start-Ups. Fast 100 Herstellerinnen und Hersteller bilden ein komplettes Bild der Branche ab. Segelsportler treffen sich im Sailing Center und an der Bühne in der Halle 15. Umgeben von verschiedenen Klassenvereinigungen bietet es eine einzigartige Plattform für alle Segelfans und die Großen der internationalen Segelszene geben sich hier die Klinke in die Hand. Mit dabei sind sowohl Legenden wie Segel-Urgestein Burghard Pieske als auch aktuelle Shooting-Stars wie die Niederländerin Rosalin Kuipper.

Action pur beim Trendsportfestival in der Halle 17

Pure Action gibt es in der Halle 17 beim Trendsportfestival der boot. Hier trifft sich die Surfszene in all ihren Facetten. 40 Hersteller und Händler zeigen hier die neuesten Trends beim Wingsurfen und -foilen, Wakeboarden, Pumpfoilen, SUP oder dem klassischen Windsurfen. Zahlreiche Mitmachaktionen, online buchbar auf boot.de, locken die Aktiven ins Surfrevier der boot auf dem 60×20 Meter großen Actionpool. Bei spannenden Contests zeigen die Profis an den boot Wochenenden, was auf einem schmalen Brett alles so geht.

Für Familien: gemütliche Paddeltour und alte Boots-Schätzchen

Familien mit kleineren Kindern genießen dagegen eine Auszeit bei einer ruhigen Kanutour durch eine kanadisch anmutende Waldkulisse in der World of Paddling oder besichtigen die klassisch-schönen Boots-Schätzchen im Classic Forum in der Halle 14. Hier gibt es auch tolle Einblicke in den spannenden Alltag der Wasserschutzpolizei, inklusive Besichtigung des größten Wapo-Bootes NRWs, oder in die unverzichtbare Arbeit der Seenotretter auf Nord- und Ostsee.

Online-Tickets für boot.club Mitglieder ab 19,00 €

Online-Tickets für die boot Düsseldorf 2024 gibt es zum Preis von 21,00 € und 19,00 € für boot.club, caravan.club und ADAC-Mitglieder, vor Ort an den Kassen kosten die Eintrittskarten 29,00 €.

Aktuelle Informationen zur boot Düsseldorf 2024 bietet die Website www.boot.de u.a. mit einer umfangreichen Datenbank und Suchmaschine nach Ausstellerinnen und Ausstellern, Händlern, Produkten und Marken.

Die weltgrößte Yacht- und Wassersportmesse

Mit fast 237.000 Besuchern aus über 60 Ländern und mehr als 1.500 Ausstellern aus 68 Nationen auf 220.000 Quadratmetern in den Hallen 1 bis 17 ist die boot Düsseldorf vom 20. bis 28. Januar 2024 die größte Yacht- und Wassersportmesse der Welt. Sowohl Segler als auch Motorbootfahrer finden hier eine große Vielfalt an Booten, Jollen, Superboats oder Luxusyachten. Die beliebten Wassersportarten Tauchen, Surfen, Kitesurfen, Stand Up Paddling, Skimboarden oder Kanu fahren gibt es auf der boot in allen Facetten und mit dem entsprechenden Equipment. Attraktive Bühnenprogramme mit den Stars der Szene, aktuelle Trends und ein hochkarätiger Mix aus Workshops und Mitmachaktionen, sowohl für den Freizeitsportler als auch für Experten, machen die Messe weltweit einzigartig. Doch auch der Meeresschutz und innovative, nachhaltige Technologien stehen auf der boot 2024 im Fokus. In Zusammenarbeit mit der European Boating Industry (EBI) bietet das blue innovation dock ein einzigartiges Dialogformat mit politischer, wirtschaftlicher, technologischer und medialer Expertise in der Halle 10. Außerdem werden wieder zwei Leuchttürme für den Schutz der Ozeane an Bord sein. Der prestigeträchtige „ocean tribute“ Award mit den Partnern Fürst Albert II. Stiftung und Deutsche Meeresstiftung sowie die „love your ocean“-Kampagne mit ihrem Stand in der Halle 11.

Die boot Düsseldorf ist seit 54 Jahren der Heimathafen und der Motor für den internationalen Wassersport. Foto: boot Düsseldorf

Neue Wege: Job-Speed-Dating in der Stadtbibliothek mit weit über 600 Besuchern

Bei einem Job-Speed-Dating der Landeshauptstadt Düsseldorf konnten Arbeits- und Ausbildungssuchende in den direkten Austausch mit der Verwaltung treten.

Den 675 Teilnehmenden bot sich mit dem Job-Speed-Dating in der Zentralbibliothek im KAP1 eine einzigartige Plattform, auf der sie mit Vertretern aus rund 20 verschiedenen Ämtern und Instituten der Landeshauptstadt Düsseldorf in kurzen Gesprächen unmittelbar miteinander in Kontakt treten und sich potentiell auch direkt bewerben konnten.

In enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit sowie dem Jobcenter Düsseldorf konnten darunter auch knapp 280 aktuell Arbeitssuchende erreicht werden, die sich unter anderem zu Angeboten wie einer Tätigkeit als Verwaltungskraft im Dienstleistungszentrum oder im Bürgerbüro, als zahnmedizinische Fachangestellte und als Mitarbeitende im IT-Support informiert haben.

Foto: Stadt Düsseldorf

„Wir sind mit dem Job-Speed-Dating ein Experiment eingegangen und ich freue mich sehr, dass so viele Menschen ihr Interesse an der Stadtverwaltung Düsseldorf bekundet und die Einladung angenommen haben“, sagte Personaldezernent Olaf Wagner. „Dieser offene Weg der Ansprache weckt Neugierde und wir erreichen neue Zielgruppen. Durch die lockere Atmosphäre im KAP1 kommt man zudem leichter und besser miteinander ins Gespräch – so profitieren beide Seiten!“

Insgesamt wurden 1.988 Beratungsgespräche zu 84 verschiedenen Einsatzmöglichkeiten geführt und noch vor Ort 444 Bewerbungen eingereicht. Diese direkte Interaktion ermöglichte nicht nur einen schnellen Überblick über die unterschiedlichen Einstiegsmöglichkeiten, sondern förderte auch ein Verständnis für die Anforderungen und Chancen innerhalb der Stadtverwaltung.
Einige Teilnhmende möchten ihre Bewerbungsunterlagen im Nachgang zum Job-Speed-Dating selbstständig auf dem städtischen Online-Karriereportal hochladen, weshalb mit weiteren Bewerbungseingängen gerechnet wird.

Die positiven Rückmeldungen von Arbeits- und Ausbildungssuchenden und der Verwaltung zeugen von der Effektivität dieses innovativen Formats. Die Veranstaltung stärkte damit nicht nur die regionale Arbeitsmarktvernetzung, sondern förderte auch eine direkte, persönliche Begegnung zwischen potenziellen Mitarbeitenden und der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Die Organisatorinnen und Organisatoren freuen sich über den außergewöhnlichen Erfolg und betrachten das Job-Speed-Dating als einen bedeutenden Schritt zur Förderung von beruflichen Perspektiven innerhalb der Landeshauptstadt. Weitere Initiativen dieser Art sind bereits in Planung, um die Verbindung zwischen Ausbildungs- und Arbeitssuchenden und der Verwaltung weiter zu vertiefen und zu stärken.

„AWISTA Kommunal“: neues Unternehmen soll Abfallwirtschaft in unserer Stadt strategisch neu aufstellen

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Weichen für eine zukunftsorientierte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung gestellt. Der sogenannte „Konsortialvertrag zur Vergabe strategische Partnerschaft Düsseldorfer Entsorgungs- und Stadtreinigungsgesellschaft im Bereich Abfallwirtschaft und Stadtreinigung“ läuft ab 2025 für 20 Jahre.

Die Vorbereitungen für die Neuorganisation der Abfallwirtschaft sowie der Stadtreinigung liefen seit Herbst 2021. Nachdem zunächst die Voraussetzungen für eine Ausschreibung geschaffen werden mussten, startete im Juni 2022 das europaweite Vergabeverfahren, das jetzt mit der Unterzeichnung eines der umfangreichsten und großvolumigsten Vertragswerke, das die Landeshauptstadt je geschlossen hat, beendet wurde.

Mit der AWISTA hat sich ein in Düsseldorf lange verwurzeltes und in der Abfallwirtschaft sehr versiertes und in insbesondere mit den Düsseldorfer Gegebenheiten vertrautes Unternehmen im Wettbewerb durchgesetzt. Die AWISTA wird Partnerin der Landeshauptstadt im gemeinsamen Unternehmen, welches den Namen „AWISTA Kommunal“ tragen wird.

Die AWISTA wird Partnerin der Landeshauptstadt im gemeinsamen Unternehmen, welches den Namen „AWISTA Kommunal“ tragen wird. Foto: Lammert

Mit der AWISTA Kommunal stellt sich die Landeshauptstadt für die nächsten 20 Jahre zukunftsfähig auf. Die Landeshauptstadt wird künftig deutlich mehr Einfluss auf die neue Gesellschaft ausüben können. Vereinbart wurden darüber hinaus ambitionierte Ziele bei der Leistungserbringung sowie höhere Recyclingquoten, Verbesserungen in Hinblick auf Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Luftreinhaltung sowie Digitalisierung.

„Ein langer Prozess der Neustrukturierung ist mit dem Zuschlag auf das Angebot der AWISTA zu einem exzellenten Abschluss gekommen. Wir gehen in der Abfallwirtschaft innovative Wege und können uns dabei auf einen langjährigen, verlässlichen Partner stützen. Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWISTA ist der Vertragsabschluss ein Gewinn, da alle Ansprüche und Rechte der Mitarbeitenden gewahrt bleiben“, sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

Vorteile für Bürgerinnen und Bürger sowie beim Klima- und Umweltschutz
Vor allem die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger profitieren von der Neuorganisation der Abfallwirtschaft, etwa indem die Papier- und Biotonnen künftig jede Woche und nicht mehr jede zweite Woche geleert werden. Beim Fuhrpark wird stärker auf emissionsfreie Antriebe gesetzt, was Lärm und Abgase im Straßenverkehr reduziert. Zudem sind endlich die Voraussetzungen für den Bau eines vierten Recyclinghofes geschaffen. Schließlich wird durch das Vertragswerk insgesamt eine höhere Servicequalität festgeschrieben.

„Durch die Verbesserungen bei der Leistungserbringung und den Veränderungen bei der Entsorgung, etwa durch Vergärung des Abfalls, geht die Landeshauptstadt einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Müllvermeidung“, erläutert Umwelt- und Mobilitätsdezernent Jochen Kral, „dadurch sind wir gut aufgestellt, um uns den Herausforderungen der Zukunft zu stellen“.

Julien Mounier, Vorsitzender des Aufsichtsrates der AWISTA und Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf: „Die Vergabe-Entscheidung zugunsten der AWISTA hat eine wichtige Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung und die Erreichung der Klimaziele unserer Stadt. Dabei geht es insbesondere um den Erhalt und die Weiterentwicklung der sehr effizienten Entsorgungsinfrastruktur der AWISTA und der Stadtwerke Düsseldorf sowie um den Ausbau der Kreislaufwirtschaft in der Region.“

Innovative Lösungen
Des Weiteren ergibt sich durch die Neustrukturierung die Möglichkeit, eine Vielzahl innovativer Ansätze zu entwickeln, beispielsweise die Option, per App Wertstoffe und Abfall bei den Recyclinghöfen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten zu entsorgen sowie Depotcontainer in Zukunft mit Füllstandsensoren auszurüsten, um so je nach Bedarf die Leerung zu veranlassen. Auch sollen Mülleimer und Container QR-Codes erhalten, um bei Mängelmeldung noch schneller agieren zu können.

Starke Partner für eine sichere Zukunft
Seit vielen Jahrzehnten kann sich die Landeshauptstadt Düsseldorf auf ihre starken Partner AWISTA, REMONDIS und Stadtwerke verlassen. Durch den Neustart erhält die Zusammenarbeit einen neuen, zukunftssicheren Rahmen. Denn in den kommenden Jahrzehnten erwartet die Stadt unter anderem im Hinblick auf Personalgewinnung, Klimaschutz, Emissionsschutz, Nachhaltigkeit und Zero-Waste neue Herausforderungen, die mit der neuen Struktur gut und sicher bewältigt werden können.

Gesellschafterrechte und Wirtschaftlichkeit
Stadtkämmerin Dorothee Schneider betont: „Die Stadt wird ab dem Jahr 2025 direkt mit 49 Prozent an der Gesellschaft beteiligt sein und u. a. durch ihre starken Gesellschafterrechte, aber auch in ihrer Funktion als Auftraggeberin erheblichen Einfluss auf die Geschicke der Gesellschaft ausüben können. Vor dem Hintergrund dieser neuen und wirtschaftlich tragfähigen Struktur mit einem starken Partner an der Seite und der zu erwartenden Verbesserungen in der Leistungserbringung bin ich der Überzeugung, dass wir ein sehr gutes Gesamtpaket für die LHD und ihre Bürgerinnen und Bürger geschnürt haben.“

Kontinuität und Sicherheit
AWISTA-Geschäftsführer Peter Ehler: „Wir freuen uns sehr, die Zukunft der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung als strategischer Partner der Landeshauptstadt Düsseldorf langfristig mitgestalten zu dürfen. Auch wenn der verbleibende Zeitraum bis zum 1.1.2025 dafür eng bemessen ist, um die vielfältigen noch erforderlichen Vorbereitungen zu treffen, sind wir aufgrund unserer Expertise aus der bisherigen langfristigen Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Düsseldorf davon überzeugt, dass die AWISTA Kommunal nicht nur in ihrem äußeren Erscheinungsbild, sondern auch mit ihrer Performance nahtlos an die hohe Dienstleistungsqualität der AWISTA anknüpfen wird.“

Thomas Conzendorf, REMONDIS-Vorstand: „Das Familienunternehmen REMONDIS hat eine über 80-jährige Tradition und verfügt über langjährige Expertise, die auch zukünftig bestmögliche Qualität bei den bürgernahen Dienstleistungen der Abfallwirtschaft sicherstellt. Schon jetzt vertrauen mehr als 30 Millionen Menschen und hunderte öffentliche Auftraggeber REMONDIS im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge.“

Mehr Service bei stabilen Kosten
Für die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gibt es ab Januar 2025 mehr Service im Rahmen der neuen Kooperation, dies jedoch bei stabilen Kosten. Durch das erweiterte und neue Tonnenangebot lassen sich die zu zahlenden Gebühren zudem besser selber beeinflussen. Denn künftig können auch Küchenabfälle über die kostenlose Biotonne entsorgt werden, was das Restmüllvolumen verringert. Bei einem Wechsel hin zu einem kleineren Behälter lassen sich so Gebühren sparen. Dennoch gibt es externe Faktoren, wie allgemeine Preissteigerungen, gesetzliche Änderungen (z.B. die CO2-Abgabe) oder zusätzliche Angebote (z.B. Wertstofftonne statt gelbe Tonne), die im Leistungszeitraum Auswirkungen auf die Gebühren haben werden.

Ein Video zu diesem Thema wird im Laufe des Tages auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

Die drei Finalisten des METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2023 stehen fest

KOPPS Bar & Restaurant, lauschig lokal und Ronja im Ringlokschuppen – wer gewinnt den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2023? Nun startet das Online-Voting über die METRO Website. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, für ihr favorisiertes nachhaltiges Gastronomiekonzept abzustimmen. Der Gewinner des Preises wird am 17. April in Düsseldorf geehrt.

Vom 1. März bis zum 18. Juni des vergangenen Jahres konnten sich engagierte Gastro-Betriebe aus Deutschland mit ihren vielfältigen Konzepten, die den Umgang mit Ressourcen und Menschen in den Fokus rücken, für den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie bewerben. Jetzt hat die Jury drei Unternehmen für das Finale ausgewählt – diese stehen ab sofort über die METRO Website für die finale Abstimmung bereit. Interessierte sind eingeladen, bis zum 24. Januar ihre Stimme anonym abzugeben und so zu entscheiden, welcher Betrieb wo auf dem Siegertreppchen landet.

Diese drei nachhaltigen Gastronomien sind im Finale 2023:

  • KOPPS Bar & Restaurant (Berlin) – In der Küche des KOPPS findet man vor allem eins: Gemüse verarbeitet zu einzigartigen Menü-Kreationen. Mal moderne Kulinarik, mal klassisches Handwerk, aber immer vegan. Auch ist man im KOPPS Gast in einem der ersten Fine-Dining Restaurants in Europa, das klimaneutral zertifiziert ist. Das zeigt: hier hört Nachhaltigkeit nicht bei den Speisen auf.
  • lauschig lokal (Flensburg) – Das gemütliche und mit natürlichen Elementen gestaltete Restaurant lauschig lokal, das erst im Januar 2023 seine Türen öffnete, setzt auf moderne regionale saisonale Küche, reduziert auf das Wesentliche mit Einflüssen aus aller Welt. Dabei pflegen die Betreiber persönlich den Kontakt zu den Produzenten aus der Region. Mit dem Konzept ist das lauschig lokal aktuell einer der Vorreiter in Flensburg.
  • Ronja im Ringlokschuppen (Mülheim a.d.Ruhr) – Das Restaurant Ronja im Ringlokschuppen ist das einzige fleischlose Restaurant in Mülheim an der Ruhr und die Nachfrage ist groß. Sojaschnitzel, Seitan-Burger und Falafel sind nur einige Gerichte auf der vegan-vegetarischen Speisekarte. Neben der Speisekarte sind eine eigene Gemüseparzelle, fair produzierte Arbeitskleidung und ein integriertes Pfandsystem weitere nachhaltige Maßnahmen von Gastronom Sinan Bozkurt und seinem Team.Preisverleihung im Frühjahr
    Die Gastronomen stellen sich und ihre Betriebe auf der METRO Website per Video vor. Jede und jeder ist eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen und für das überzeugendste Konzept abzustimmen. Die Platzierungen eins bis drei gibt METRO nach dem Online-Voting bekannt. Die Preise werden im April in Düsseldorf überreicht. Die Gewinne für die Top-Drei: Der Erstplatzierte erhält ein METRO Einkaufsguthaben über 3.000 Euro, der Zweitplatzierte über 2.000 Euro und der Drittplatzierte über 1.000 Euro. Zudem erhalten alle Preisträger einen DEHOGA Umweltcheck. Der DEHOGA Umweltcheck ist speziell auf das Gastgewerbe zugeschnitten und wertet verschiedene Umweltkennzahlen aus. Dies ermöglicht einen transparenten Nachweis des Engagements für die Umwelt.

    Cassius Garten erhält Sonderpreis für Pionierarbeit in der nachhaltigen Gastronomie Neben den drei Podiumsplätzen vergibt die Jury wieder einen Sonderpreis, der in diesem Jahr an den Cassius Garten geht. In dem vegetarische Schnellrestaurant wird mit möglichst naturbelassenen Grundzutaten in bester Qualität alles selbst gekocht und gebacken. Das Besondere: Der Betrieb von Jan Lüth folgt diesem Prinzip bereits seit 1989, als Lüths Vater das Restaurant in Bonn eröffnete. Er ist damit absoluter Pionier der Gastronomiebranche. Der Sonderpreis beinhaltet ein METRO Einkaufsguthaben über 500 Euro sowie einen DEHOGA Umweltcheck.

    Weitere Informationen zum METRO Preis für nachhaltige Gastronomie finden Sie hier:
    metro.de/nachhaltigkeit/nachhaltige-gastronomie

    Fotos: Jan Voth
    Collage: Unternehmerschaft Düsseldorf

Neuer Kinder-Podcast der AOK Rheinland/Hamburg geht kindgerecht und spielerisch Gesundheitsfragen auf den Grund

Warum schält sich unsere Haut bei Sonnenbrand und warum ziepen unsere Muskeln, wenn wir zu viel Sport gemacht haben? Was passiert in unserem Körper, wenn wir einen Lachanfall bekommen, und warum ist das sogar gesund? Im neuen Kinderpodcast der AOK Rheinland/Hamburg geht ein kleines, wuseliges Wesen namens Flipsi auf Expedition durch den menschlichen Körper. Zusammen mit Reporterin Christine Roskopf stellt sich Flipsi spannenden Gesundheitsfragen von Kindern.

Ab sofort begibt sich das neugierige Wesen im „Flipsimobil“ auf Missionen durch den menschlichen Körper, um gesundheitliche Themen zu erforschen und kinderleicht zu erklären. Im Fokus einer jeden Folge steht die Frage eines Expeditionskindes. In zunächst 24 Folgen werden unterschiedliche Gesundheitsthemen wie Muskelkater, Stress oder Zucker kindgerecht aufgegriffen.

Wissenschaftlich fundierte Gesundheitsthemen verständlich und unterhaltsam für Kinder aufbereitet

Flipsi ist kleiner als ein Sandkorn und passt mit dem „Flipsimobil“ durch jede Zelle des menschlichen Körpers. Das wuselige Wesen ist lustig, mutig, schlau und hat magische Fähigkeiten: Es kann die Körpergröße flexibel anpassen. Flipsis Partnerin auf Expeditionstour ist Christine „Tine“ Roskopf, Journalistin und Reporterin für Fernsehen, Funk und Online. Christine Roskopf ist unter anderem Teil der Redaktion der Kindersendung „neuneinhalb“ und wurde 2018 für die Reportage „Was glaubst du – wenn Religionen gemeinsam lernen“ (ARD) mit dem Medienpreis für Bildungsjournalismus ausgezeichnet.

Flipsis Erkundungstouren durch Tines Körper werden durch Fachleute wie die Kinderärztin Dr. med. Nele Marie Peters begleitet. Interaktive Quizformate sowie Experimente, bei denen die Kinder zu Hause zum Rätseln und Mitmachen animiert werden, sorgen für zusätzlichen Spaß bei den kleinen Zuhörerinnen und Zuhörern. „Mit Flipsis Expeditionstouren schaffen wir ein neues unterhaltsames Audioformat, mit dem wir Kinder erreichen und neugierig auf Gesundheitsthemen machen wollen. Unser Anliegen ist es, Gesundheitskompetenz und Wissen über gesundheitsförderndes Verhalten so früh wie möglich zu vermitteln, denn damit wird der Grundstein für ein möglichst langes gesundes Leben gelegt“, sagt Sabine Deutscher, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg.

Kinder können Expeditionen leiten und Flipsi auf Reisen schicken

„Kinder sind von sich aus an vielen Themen interessiert. Diese Neugier möchten wir fördern und bieten den Kleinen die Gelegenheit, mit Flipsis Abenteuern den menschlichen Körper und allgemeine Gesundheitsthemen kennen zu lernen und dabei Spaß zu haben“, unterstreicht Sabine Deutscher. Die AOK Rheinland/Hamburg ist im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung seit vielen Jahren aktiv und möchte auch Eltern dabei unterstützen, die Gesundheitskompetenz ihrer Kinder zu fördern. Die Neugierde von Flipsi – in lustiger und liebenswerter Art – soll die Wissbegierde der Kinder wecken und das Interesse an Gesundheitsthemen steigern.

Flipsi möchte aus erster Hand wissen, welche gesundheitlichen Themen Kinder interessieren. Aus diesem Grund ruft das kleine Wesen die Zuhörerschaft dazu auf, Fragen einzusenden, um selbst Teil einer Expedition zu werden. Die Fragen können an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: flipsifindetsraus@rh.aok.de.

Der neue Podcast der AOK Rheinland/Hamburg „Flipsi findet‘s raus – auf Expedition durch den Körper“ erscheint jeden zweiten Freitag. Abzurufen ist der Podcast auf allen gängigen Plattformen. Alle Folgen gibt es auch im Folgenarchiv auf: www.vigo.de/flipsifindetsraus

Effektiver Schutz gegen Bedrohungen aus der Luft: Skyranger 30 nimmt wichtigen Meilenstein

Das Düsseldorfer Rheinmetall hat mit dem mobilen Flugabwehrsystem Skyranger 30 einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur Serienreife genommen. Im Dezember 2023 wurde mit dem Skyranger 30 in der Konfiguration A1 im Erprobungszentrum Ochsenboden/Schweiz eine erfolgreiche Test- und Schiesskampagne durchgeführt, bei der sich das System im Stand und in der Fahrt bewähren musste.

Der Skyranger 30 A1 ist ein Entwicklungsträger, der den Weg zur Gesamtsystemqualifikation des Skyranger 30 A3 Mitte 2024 ebnet. Da der A1 flexibel ausgelegt ist, können verschiedene Kunden-varianten mit unterschiedlichen Radaren und Effektoren effizient erprobt und optimiert werden. Dies ist im Hinblick auf die bevorstehende zeitnahe breite Einführung des Skyranger 30 in verschiedenen europäischen Nutzernationen von großem Vorteil.

So hat vor kurzem erst – ebenfalls im Dezember 2023 – der NATO- und EU-Mitgliedstaat Ungarn Rheinmetall mit der konzeptionellen Entwicklung des Skyranger 30-Turms für die zukünftige Flugabwehrvariante des Kettenfahrzeugs Lynx KF41 beauftragt. Andere Nutzerstaaten, so Dänemark und Deutschland, planen die Beschaffung der Skyranger 30-Lösung auf unterschiedlichen Radpanzern.

Die 30mmx173 KCE Revolverkanone bildet das zentrale Element des Skyranger 30 und hat ihre immense Feuerkraft und Präzision in der Erprobung unter widrigsten Wetterbedingungen eindrücklich bewiesen.

Der Skyranger 30 A3 wird aktuellen und künftigen Bedrohungen aus der Luft – zum Beispiel auch durch Drohnen – entschieden entgegentreten und es den Bodentruppen erlauben, sich auf ihre eigentliche Aufgabe zu fokussieren. Die durchdachte Auslegung verschiedenster Wirkmittel, eine hohe Dynamik und ein großer Elevationsbereich sowie modernste Sensoren ermöglichen sowohl einen autonomen wie auch einen vernetzten Einsatz. Die kompakte Bauweise des Turms erlaubt die Integration auf unter-schiedlichen bemannten und unbemannten Plattformen, wie zum Beispiel dem 8×8-Radpanzer Boxer. Der Skyranger 30 schließt die aktuelle akute Fähigkeitslücke der mobilen Flugabwehr.