Wirtschaftsfaktor Karneval: Da simmer dabei, dat is prima

Ob in Düsseldorf oder anderswo: Am Donnerstag (08.02.) startet der Straßenkarneval und zieht Millionen Menschen aus aller Welt an. Trotz der ungewöhnlich kurzen Session von nur 95 Tagen prognostiziert das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) einen Umsatz von mehr als 1,7 Milliarden Euro.

An vielen Orten wird in Düsseldorf für den Karneval geworben – wie hier an der Verkehrsachse Fischerstraße. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Der Karneval hat nicht nur eine gesellschaftliche Bedeutung: Die närrischen Tage zahlen sich auch für die Wirtschaft in ganz Deutschland aus, hat das Institut der Deutschen Wirtschaft ausgerechnet. Millionen Jecke geben viel Geld für Kostüme, Getränke, Essen, Hotels und Veranstaltungen aus. Neue Berechnungen des IW beziffern den bundesweiten Umsatz auf mehr als 1,7 Milliarden Euro – und das, obwohl die Session dieses Jahr nur 95 Tage dauert, so kurz wie seit 2016 nicht mehr. Zum Vergleich: 2011 erstreckte sie sich über 118 Tage.

770 Millionen Euro für die Gastronomie

Vor allem für die Gastronomie lohnt sich das Geschäft: Für Altbier und närrische Leckereien geben die Narren besonders viel Geld aus. Das IW rechnet hier mit einem Umsatz von 770 Millionen Euro. Durch den Verkauf von Kostümen und Kamellen erreicht der Einzelhandel einen Umsatz von 360 Millionen. Für den Transport, darunter fallen unter anderem Bahntickets für die Anreise oder Taxifahrten, werden 260 Millionen Euro ausgegeben, für Übernachtungen in Hotels weitere rund 190 Millionen.

Die Zahlen belegen: Das Karnevalsgeschäft hat sich nach der Coronazeit wieder erholt. So sind die Umsatzzahlen vergleichbar mit denen aus dem Vorjahr: In der Session ab dem 11.11.2022 erzielten Gastronomie, Hotels und Co. insgesamt rund 1,65 Milliarden Euro. „Für die regionale Wirtschaft ist der Karneval ein Lichtblick. Gerade Gastronomie und Hotellerie brauchen diese wichtigen Impulse“, sagt IW-Direktor Michael Hüther. „Aber auch über das Wirtschaftliche hinaus sind die jecken Tage für viele wichtig, gerade in Zeiten, in denen wir uns von einer Krise zur nächsten bewegen und lernen müssen, optimistisch zu bleiben – ganz im Sinne des rheinischen Mottos ,Et kütt wie et kütt, und et hätt noch immer jood jejange.‘“

„Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung“ bringen Schüler und Betriebe zusammen

Der Aktionstage vom 18. bis 20. März bringen in Düsseldorf erneut mehrere Tausend  Schüler und Unternehmen in Kontakt. Wie so die Suche nach einem Ausbildungsplatz gelingen kann, zeigten die Verantwortlichen auf einem stadtweiten Elternabend. Unternehmen, die sich kostenfrei beteiligen wollen, können jetzt noch ihre Termine eintragen unter www.dtbo-dus.de.

Fotos: Unternehmerschaft Düsseldorf

„Die Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung“ sind ein Erfolgsmodell. Rund 6.000 Schülerinnen und Schüler sind an diesen drei Tagen vor den Osterferien in den Unternehmen unterwegs und lernen dort Menschen und Ausbildungsberufe kennen. Die speziellen Erkundungen dauern in der Regel vier bis sechs Stunden. Oft werden die Jugendlichen von Auszubildenden begleitet, die ihre Jobs „auf Augenhöhe“ präsentieren. Im besten Falle gibt es auch eine Praxisphase, in der sich die Jugendlichen erproben können.

„Die Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung sind seit weit über zehn Jahren eine wichtige Maßnahme bei der Berufsorientierung.“ Die Veranstalter appellieren an die anwesenden Schüler neugierig zu sein. Sie sollen Nischen suchen, in denen sie ein erfolgreiches Berufsleben starten könnten. Gemacht werden die „Die Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung“ vom Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung unserer Stiftung Pro Ausbildung sowie von der Kommunalen Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Unternehmen erhalten Infos auch persönlich bei Ezgi Yildiz, 0211.6690822, yildiz@unternehmerschaft.de.

Laut einer aktuellen ADAC-Befragung ist die Zufriedenheit mit der persönlichen Mobilität in Düsseldorf gesunken

Bei einer ADAC-Befragung von Einwohnern und Einpendlern/Besuchern zur Zufriedenheit mit der persönlichen Mobilität ist das Ergebnis für NRW ernüchternd. Von den fünf untersuchten NRW-Städten schaffte es keine Metropole unter die Top 5. Düsseldorf belegt als Achter einen Platz im Mittelfeld (+ 7).

Radfahrer kritisieren im ADAC Monitor vor allem das Verhalten von E-Scooter-Fahrern und Autofahrern, die fehlende Durchgängigkeit des Radwegenetzes und die Radverkehrsführung an Kreuzungen. Mit dem Zustand der Radwege sind in Düsseldorf deutlich mehr Radler unzufrieden als zufrieden. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Weitere Ergebnisse: Dortmund (11. Platz/ Gesamtindex: + 6) und Essen (12./ + 5) landeten ebenso im unteren Drittel wie Köln als Vorletzter (14./ – 4). In Essen sind Einpendler/Besucher deutlich zufriedener (+ 11) als Einwohner (- 1). Genau andersherum ist es in Duisburg. Hier sind die Einwohner noch unzufriedener mit ihrer Mobilität (- 12) als Einpendler/Besucher (- 3).

Der ADAC Indexwert gibt an, ob und um wieviel Prozentpunkte die zufriedenen Verkehrsteilnehmer die unzufriedenen überwiegen. Bei einem Wert von 0 wären gleich viele Einwohner und Pendler/Besucher mit der Mobilität in einer Stadt zufrieden bzw. unzufrieden. Im Vergleich zum ADAC Monitor 2017 hat die Zufriedenheit in allen fünf NRW-Städten deutlich abgenommen.

„Die zunehmende Flächenkonkurrenz sowie höhere Erwartungen an Verkehrssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz stellt die Städte vor große Herausforderungen. Der Verkehr ist stark gewachsen, der Platz auf der Straße aber derselbe geblieben. Die kommunalen Verkehrssysteme laufen am Limit. Das spiegelt sich in Staus, längeren Pendelzeiten oder vollen Bussen und Bahnen wider“, sagt Prof. Dr. Roman Suthold, Mobilitätsexperte des ADAC in NRW. „Die steigende Pkw-Dichte pro Einwohner aufgrund weiter wachsender Zulassungszahlen verstärkt zudem den Parkdruck in den Stadtvierteln.“

Zwar würden die Städte zunehmend versuchen, alternative Mobilitätslösungen zum Pkw-Verkehr zu stärken, doch die Umsetzung sei in der Regel langwierig und von kontroversen Debatten begleitet. „Das verstärkt erst einmal die Unzufriedenheit vieler Verkehrsteilnehmer mit der Mobilität in ihrer Stadt. Gerade der Rad- und Fußverkehr sind zu lange vernachlässigt worden. Und der ÖPNV leidet unter dem derzeitigen Fachkräftemangel. Dabei bräuchte es dringend mehr Zuverlässigkeit und Kapazitäten“, erklärt Suthold.

Hinzu käme auch noch ein psychologischer Effekt, denn während der Corona-Pandemie hatte das Verkehrsaufkommen vorübergehend deutlich abgenommen. „Einschränkungen der Mobilität während der Pandemie haben dazu geführt, dass Straßen meist frei von Stau sowie Busse und Bahnen leer waren. Die Rückkehr zur Normalität wird daher als Verschlechterung empfunden.“ Nicht zuletzt nehme angesichts der Vielzahl von Krisen die Zufriedenheit der Menschen mit den Lebensumständen insgesamt ab.

Der Zufriedenheits-Index und die Platzierung der NRW-Städte im Überblick

Rechenbeispiel ADAC Index-Wert Düsseldorf: 28 Prozent zufriedene Verkehrsteilnehmer minus 21 Prozent unzufriedene ergeben einen Indexwert von + 7.

1. Dresden: + 26 (2017: + 30)
2. Leipzig: + 16 (+ 30)
3. München: + 15 (+ 22)
4. Nürnberg: + 14 (+ 20)
5. Hannover: + 12 (+ 25)
6. Berlin: + 11 (+ 11)
7. Frankfurt a.M.: + 8 (+ 19)
8. Düsseldorf: + 7 (+ 17)
9. Bremen: + 6 (+ 23)
10. Hamburg: + 6 (+ 15)
11. Dortmund: + 6 (+ 20)
12. Essen: + 5 (+ 16)

13. Stuttgart: + 2 (+ 13)
14. Köln: – 4 (+ 8)
15. Duisburg: – 8 (+ 9)

Trotz hinterer Platzierungen überwiegt in Dortmund und Essen noch die Zufriedenheit mit der persönlichen Mobilität, genau wie in Düsseldorf. In Köln und Duisburg sind die Menschen hingegen überwiegend unzufrieden mit ihrer Mobilitätssituation. Betrachtet man die einzelnen Fortbewegungsarten genauer, wird deutlich, wo es nach Ansicht der Befragten in den Städten besonders hapert bzw. was gut läuft:

Autofahrer kritisieren in allen fünf untersuchten NRW-Städten besonders das Baustellenmanagement, das Parkraumangebot und die Höhe der Parkgebühren in der Innenstadt. Unzufriedenheit überwiegt auch beim Verhalten von E-Scooter-Fahrern und Radfahrern. Den Straßenzustand betrachten Pkw-Nutzer in Duisburg, Essen, Dortmund und Köln überwiegend kritisch. Besonders mit der Wegweisung an den Straßen, aber auch mit dem Parkleitsystem und dem Verhalten von Fußgängern sind in allen fünf Städten mehr Autofahrer zufrieden als unzufrieden.

Unter den ÖPNV-Nutzern herrscht in Duisburg, Köln, Essen, Dortmund und Düsseldorf verstärkt Unzufriedenheit mit den Informationen bei Störungen, dem Preis-/Leistungsverhältnis und den Pkw-Stellplätzen an Bahnhöfen und Haltestellen. Die Zuverlässigkeit bewerten ÖPNV-Nutzer in Duisburg und Köln besonders schlecht. Auch in Essen und Düsseldorf sind mehr ÖPNV-Fahrer mit der Pünktlichkeit unzufrieden als zufrieden. Besser schneiden die NRW-Städte in puncto Haltestellendichte, Länge der Wege beim Umsteigen und Beschilderung an Bahnhöfen und Haltestellen ab.

Radfahrer kritisieren im ADAC Monitor vor allem das Verhalten von E-Scooter-Fahrern und Autofahrern, die fehlende Durchgängigkeit des Radwegenetzes und die Radverkehrsführung an Kreuzungen. Zudem bemängeln Radler in den fünf NRW-Städten vermehrt die Verkehrssicherheit und haben Angst vor Unfällen. Mit dem Zustand der Radwege sind in Duisburg, Köln, Dortmund und Düsseldorf deutlich mehr Radler unzufrieden als zufrieden. Anders sieht es bei der Zuverlässigkeit der geplanten Zielerreichung, Direktheit der Wege und dem Verhalten von Fußgängern aus: Hier überwiegt in den untersuchten NRW-Städten die Zufriedenheit. Mit der Wartezeit an Ampeln sind in Duisburg, Essen, Dortmund und Düsseldorf mehr Radfahrer zufrieden als unzufrieden.

Fußgänger äußern in den fünf NRW-Städten verstärkt Kritik am Verhalten von E-Scooter-Fahrern und Radfahrern sowie dem Sitzplatzangebot entlang der Gehwege. In Duisburg, Essen, Dortmund und Köln sind zudem mehr Fußgänger mit der sozialen Sicherheit unzufrieden als zufrieden. Sie haben Angst vor Übergriffen. Positive Zufriedenheitswerte erreichen alle fünf Städte in NRW beim Angebot an gesicherten Überquerungsmöglichkeiten und deren Beleuchtung sowie der Direktheit und Breite der Gehwege. Die Fußgänger sind auch mit dem Verhalten anderer Fußgänger häufiger zufrieden als unzufrieden.

Mehr Detail-Ergebnisse zu Duisburg, Köln, Essen, Dortmund und Düsseldorf finden Sie hier zum Download: https://cloud.adac-nrh.de/s/oBHHJMKX4giyHAe

„Mobilität ist ein Grundbedürfnis des Menschen und für die soziale sowie wirtschaftliche Teilhabe unverzichtbar. Die Erreichbarkeit der Städte und die Qualität der urbanen Mobilität sind wichtige Standortfaktoren für Lebensqualität, Tourismus und wirtschaftliche Attraktivität. Die Ergebnisse des ADAC Monitors liefern den Städten Grundlagen und Anregungen, um ihre Mobilitätsinfrastruktur im Sinne der Einwohner und Einpendler weiter zu verbessern“, betont ADAC Experte Suthold.

Der Schlüssel zum Erfolg bleibe eine integrierte Mobilitätsplanung. Dazu gehörten alle relevanten Verwaltungsbehörden, Akteure und Betroffenen sowie benachbarte Kommunen im Planungsprozess an einen Tisch. „Die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer müssen ideologiefrei und bestmöglich aufeinander abgestimmt werden. Dann kann es ein ausgewogenes Miteinander und mehr Zufriedenheit geben“, sagt Suthold.

Hintergrund/Methodik ADAC Monitor 2024 „Mobil in der Stadt“: Der ADAC hat im Monitor „Mobil in der Stadt“ die subjektive Zufriedenheit von Einwohnern und Pendlern/Besuchern mit ihrer persönlichen Mobilität in den 15 größten deutschen Städten untersucht. Befragt wurden in Zusammenarbeit mit dem Münchner Marktforschungsinstitut „komma“ Einwohner mit Haupt- oder Zweitwohnsitz sowie Einpendler/Besucher (ab 18 Jahren), die im Durchschnitt an mindestens zwei Tagen pro Woche Wege in der jeweiligen Stadt zurücklegen. Erhoben wurde die Zufriedenheit der Autofahrer, ÖPNV-Kunden, Fahrradfahrer und Fußgänger. Insgesamt wurden in der repräsentativ angelegten Online-Befragung 9105 Interviews zu 66 Einzelaspekten der persönlichen Mobilität ausgewertet.

Pro Stadt fanden im September 2023 rund 600 Interviews statt, davon mindestens je 200 Interviews mit Einwohnern und Einpendlern/Besuchern. Die Beantwortung der Fragen erfolgte mit einer Schulnoten-Skala von 1 (voll und ganz zufrieden) bis 6 (überhaupt nicht zufrieden). Aus den besten (Summe Note 1 und 2) und schlechtesten (Summe Note 5 und 6) Bewertungen wurden die vier Teilindizes Pkw, Fahrrad, ÖPNV und Fußgänger errechnet. Die Index-Werte aller vier Fortbewegungsarten wurden anschließend gleichberechtigt mit jeweils 25 Prozent im Gesamtindex berücksichtigt. Der ADAC Index „Mobil in der Stadt“ gibt an, ob und um wieviel Prozentpunkte die zufriedenen Verkehrsteilnehmer die unzufriedenen überwiegen. Er kann maximal + 100 und minimal – 100 betragen. Der Wert 0 bedeutet, dass gleich viele Einwohner oder Pendler/Besucher mit der Mobilität in einer Stadt zufrieden bzw. unzufrieden sind.

Alle Detail-Ergebnisse des ADAC Monitor 2024 „Mobil in der Stadt“ finden Sie ab Dienstag, den 30. Januar 2024 (ab 12 Uhr) auf www.adac.de/stadt-monitor und www.adac.de/nrw.

Ein Medien-Paket zur redaktionellen Verwendung (SPERRFRIST: 30. Januar, 11 Uhr) mit…

  • einer detaillierten Auswertung für alle untersuchten Städte in Nordrhein-Westfalen (Duisburg, Köln, Essen, Dortmund, Düsseldorf)
  • Gesamt-Ergebnisbericht
  • ADAC Empfehlungen für die Städte
  • O-Ton-Paket (Audio)
  • Grafiken (Quelle: ADAC)

finden Sie zum Download unter folgendem Link:

https://cloud.adac-nrh.de/s/oBHHJMKX4giyHAe

METRO wächst weiter

Die METRO in Düsseldorf konnte den positiven Umsatztrend und die erfolgreiche Umsetzung der sCore-Strategie auch im 1. Quartal 2023/24 fortsetzen. Bei einer weiter rückläufigen Inflation stieg der Umsatz währungs- und portfoliobereinigt um 9,1 % und in lokaler Währung um 6,2 %. Zu dem Wachstum trugen alle Segmente und Kanäle bei. Der berichtete Umsatz stieg leicht um 0,1 % auf 8,1 Mrd. € und ist stark beeinflusst durch negative Wechselkurseffekte insbesondere in Russland und der Türkei. Das EBITDA bereinigt ging aufgrund auslaufender Lizenzerlöse aus der Partnerschaft mit der WM Holding (HK) Limited (Wumei) sowie der transformationsbedingten Entwicklung in Deutschland auf 404 Mio. € (Q1 2022/23: 465 Mio. €) zurück.

Weitere Informationen hier: https://newsroom.metroag.de/de/news/metro-startet-mit-wachstum-in-allen-segmenten-und-kanaelen-im-q1-2023-24?dt=20240206.

Stadtweiter Elternabend zu den „Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung“

Welcher Beruf passt zu mir und wie geht es nach der Schule weiter? Auf diese Fragen können Schülerinnen und Schüler bei uns in Düsseldorf bald wieder eine Antwort bekommen. Und zwar bei den „Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung“ im März (18. März – 20. März 2024). Morgen (6. Februar 2024) findet dazu ein stadtweiter Elternabend statt. Dabei informieren Expertinnen und Experte unter anderem darüber, wie Eltern ihre Kinder bei der Suche nach passenden Unternehmen unterstützen können und wie die Orientierungstage ablaufen. Der Elternabend findet um 18 Uhr in der Agentur für Arbeit auf der Grafenberger Allee statt und ist kostenlos. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorher online anmelden. Veranstalter sind unser Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung und die Kommunale Koordinierungsstelle der Landeshauptstadt Düsseldorf. Quelle: Antenne Düsseldorf

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Die Unternehmen in unserer Stadt bieten viele neue Stellen an

Die Agentur für Arbeit meldet viele neue Stellen bei den Unternehmen in unserer Stadt. Bei den neu im Monat Januar gemeldeten Stellenangeboten gab es einen Anstieg von 117 Stellen gegenüber Dezember 2023 (+9,6 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es ein Plus von 429 Stellen zu verzeichnen (+47,2 Prozent), schreibt uns die Agentur an der Grafenberger Allee. Aktuell gibt es 5.676 offene Arbeitsstellen, die das Jobcenter und die Arbeitsagentur den arbeitslosen Menschen in Düsseldorf anbieten können. Darunter vertreten sind 732 Stellen aus den Handelsberufen, 642 aus den Gesundheitsberufen, 639 aus den unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen und 637 aus den Lebensmittel- und Gastgewerbeberufen.

Gleichzeitig stieg die Arbeitslosenquote in Düsseldorf im Januar an. Dies sei „saisontypisch“, sagt die Agentur für Arbeit, denn: Der Kündigungstermin zum Jahresende und das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge führten zu einer Zunahme der Arbeitslosigkeit. „Zudem beobachten wir auch einen Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den über 50-Jährigen. Dies müssen wir im Blick behalten. Den hohen Personalbedarf werden wir auf Dauer nur decken können, wenn die Unternehmen bei der Stellenbesetzung auf Vielfalt setzen“, kommentiert die Leiterin der Agentur für Arbeit Düsseldorf, Birgitta Kubsch-von Harten, die heute frisch veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen.

Die Arbeitslosenquote ist in Düsseldorf zum Vormonat um 0,4 Prozentpunkte gestiegen und liegt aktuell bei 7,6 Prozent. Im Januar 2023 hatte die Arbeitslosenquote noch 6,8 Prozent betragen. Der aktuelle Anstieg ist für einen Januar typisch, fällt jedoch in diesem Jahr stärker aus. Zum Vergleich: Von Dezember 2022 auf Januar 2023 stieg die Arbeitslosenquote um 0,3 Prozentpunkte.

Die Arbeitslosenquote der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist um 0,7 Prozentpunkte auf 14,7 Prozent angestiegen. Vor einem Jahr im Januar hatte sie bei 13,5 Prozent gelegen. 11.741 Arbeitslose haben eine ausländische Staatsagehörigkeit. Sie machen rund 44 Prozent der Arbeitslosen in Düsseldorf aus. Bei den Personen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit gab es einen Anstieg bei der Beschäftigung von fast 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (+5.432 sozialversicherungspflichte Beschäftigte, Vergleich Juni 2022 zu Juni 2023).Im Vergleich: Bei den Deutschen fiel das Plus mit 1,4 Prozent geringer aus (+5.132 sozialversicherungspflichte Beschäftigte, Vergleich Juni 2022 zu Juni 2023).

Von Düsseldorf nach Stuttgart: METRO seit 60 Jahre auf der „Intergastra“

Leckere Infos aus der Düsseldorfer Presseabteilung: Auch 2024 ist METRO wieder in Stuttgart dabei und präsentiert auf der Leitmesse für Hotellerie und GastronomieINETRGASTRA ein vielfältiges Messekonzept, mit Bühnen-Programm, Sterneküche, Liveinterviews und Verkostungen. Zudem ist METRO erneut Gold-Partner der IKA/Olympiade der Köche, bei der alle Teilnehmenden, die talentiertesten Kochkünstler und -künstlerinnen von jung bis erfahren aus aller Welt, die Produktvielfalt von METRO in ihre Kreationen einbinden werden.

Die Besuchenden der INTERGASTRA 2024 erwartet am METRO Stand in Halle 1, Stand H31 vom 03. bis zum 07. Februar ein Einblick in die Welt der Gastlichkeit und Produktvielfalt, kombiniert mit Experten-Wissen der Gastro-Branche. Viele Produkte werden live zubereitet und verkostet. Köchinnen und Köche zeigen dabei teils auf Sterneniveau, wie Kulinarik modern aussieht und schmeckt. Abgerundet wird das METRO Engagement auf der INTERGASTRA mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm, bei dem renommierte Köpfe aus Hotellerie, Gastronomie und Catering sowie Verbänden in Talk-Runden und Interviews über aktuelle Themen wie zum Beispiel die Digitalisierung sprechen. Moderiert wird die Talk-Bühne am METRO Stand von Kerstin Rapp-Schwan, Partnerin und Beraterin bei verschiedenen Gastro Consulting Unternehmen aus Düsseldorf.

Live-Cookings und Verkostungen mit Starköchinnen und -köchen

Auch Sterneköchinnen und -köche wie Tim Raue, Heiko Antoniewicz, Alina Meissner Bebrout, sind Teil des Showprogramms auf dem METRO Stand. Besucherinnen und Besucher können ihnen vom 03. bis zum 07. Februar auf der INTERGASTRA über die Schulter blicken und neue Impulse sammeln. Den Anfang macht dabei am Samstag, dem 03. Februar, Haiko Antoniewicz gefolgt von Tim Raue am 4. Februar, Alina Meissner Bebrout am 5. Februar, Philipp Ferber und Sven Elverfeld am Dienstag und abschließend am Mittwoch Kai Weigand gefolgt von Ilona Scholl, die als Gastgeberin des mit einem Michelin Sterns ausgezeichnetem Restaurant „Tulus Lotrek“ zu sehen sein wird. Im Rahmen der Verkostungen erwartet die Gäste z. B. ein neu inszenierter Tafelspitz von Sven Elverfeld, Bergkäse Tortellini mit Zwiebelsud von Alina Meissner Bebrout oder Garnelen Ceviche & Gyoza mit Perlhuhn von Kai Weigand.

INTERGASTRA

IKA-Partnerschaft auf der INTERGASTRA

Neben dem eigenen Showprogramm wird METRO unter anderem erneut Gold-Partner beim Kochwettbewerb IKA/Olympiade der Köche sein. Der Wettbewerb versammelt die internationale Kochelite, die sich dabei einzeln oder im Team im fairen Wettstreit misst. Veranstaltet wird die IKA vom Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD) im ICS International Congress Center auf dem Stuttgarter Messegelände. Die teilnehmenden Köche-Teams aus aller Welt werden im Rahmen der Gold-Partnerschaft mit METRO Produkten für ihre Wettbewerbe versorgt und können die Jury mit Frische und Qualität überzeugen. METRO wünscht allen Teilnehmenden einen fairen und genussvollen Wettstreit im Rahmen der IKA.

60 Jahre METRO in Deutschland

Zudem feiert METRO Deutschland 2024 sein 60. Jubiläum. Kundinnen und Kunden, Gäste und Besuchende können sich nicht nur auf Geburtstagskuchen aus dem hauseigenen Patisserie-Sortiment freuen, sondern mit vielen anderen kulinarischen Köstlichkeiten in die Welt der Gastfreundschaft eintauchen. Alle Fotos: Intergastra

NEUE PODCASTFOLGE ONLINE – Folge 137: Unternehmerschaft Düsseldorf startet Podcastkooperation mit Wirtschaftsförderung Düsseldorf / StartUp Unit

Die Unternehmerschaft Düsseldorf freut sich, eine exklusive Podcastkooperation mit der Wirtschaftsförderung Düsseldorf / StartUp Unit bekannt zu geben. Die erste Folge der Podcastserie, betitelt „Unternehmerschaft Düsseldorf startet Podcastkooperation mit Wirtschaftsförderung Düsseldorf / StartUp Unit“, ist ab sofort verfügbar und bietet einen faszinierenden Einblick in die Welt der Unternehmens-Startup-Vernetzung.

Moderiert von Lisa Marie Schelig (oben), tauchen die Teilnehmer Christian Schachmann (rechts; Projektmanager der StartUp Unit) und Gioacchino Aquilino (links, Projektmanager der Start Up Uni)

Moderiert von Lisa Marie Schelig, tauchen die Teilnehmer Christian Schachmann (Projektmanager der StartUp Unit) und Gioacchino Aquilino (Projektmanager der Start Up Uni) tief in die Diskussion ein, wie Unternehmen erfolgreich mit Startups zusammenarbeiten können. Die Folge beleuchtet Erfolgsgeschichten, aber auch weniger erfolgreiche Beispiele aus der Startup-Szene und wirft die Frage auf, ob der Startup-Himmel kreative Grenzen kennt. Darüber hinaus werden die vielfältigen Angebote, die Düsseldorf für Startups bereithält, eingehend untersucht.

Diese Podcastserie verspricht eine informative Quelle für Unternehmer und Startups gleichermaßen zu sein und trägt dazu bei, die Startup-Szene in Düsseldorf weiter zu stärken.

Mit einem Klick zur neuen Folge auf Ihrer Lieblingsplattform:
Spotify: https://spoti.fi/341tcSd
Apple: https://apple.co/33VYUAp
Unternehmerschaft Düsseldorf: https://bit.ly/3HgJXYg
Google Podcast: https://bit.ly/3MmqBE0

Unser Podcast ist eine gemeinsame Produktion der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. und Frank Wiedemeier M.A. (Wiedemeier Kommunikation GmbH/Streamboxstudios – Livestreams und hybride Events aus einer Hand).

Feedback, Anregungen, Hinweise, Ideen oder Hörer:innen-Fragen gerne an podcast@unternehmerschaft.de.

„Wir werden uns vieles nicht mehr leisten können“, sagt der Präsident des Bundessozialgerichts

Der Präsident des Bundessozialgerichts, Rainer Schlegel, wünscht sich weniger Perfektion und staatliche Bevormundung. Er kritisiert subventionierte Teilzeit, Minijobs und die beitragsfreie Mitversicherung der Ehepartner in der Krankenkasse. Weiterlesen hier!

Henkel führt eigenes Vätergeld ein

Premiere in unserer Stadt: Als erster Dax-40-Konzern führt Henkel eine zweimonatige Elternzeit auf Firmenkosten zusätzlich beziehungsweise ergänzend zu staatlichen Leistungen ein. Das Angebot gilt für alle rund 50.000 Beschäftigten weltweit.

Premiere in Düsseldorf: Henkel führt Vatergeld ein. Foto: Henkel

Ab 2024 wird Henkel die geschlechterneutrale Elternzeit für seine etwa 50.000 Mitarbeitende weltweit einführen. Da in Deutschland für Mütter bereits ein achtwöchiger Mutterschutz nach der Geburt besteht, profitieren insbesondere Väter und andere Partner:innen davon. Sie erhalten ab 2024 im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes acht Wochen ihr volles Gehalt, indem Henkel das gesetzliche Elterngeld auf das ursprüngliche Gehalt aufstockt. Die neue globale Leitlinie richtet sich nach der Rolle der Betreuungsperson und gilt für alle Geschlechter sowie jede Form der Elternschaft, einschließlich Adoptiv- oder Pflegeeltern, gleichgeschlechtliche Paare oder Alleinerziehende. Damit setzt Henkel ein klares Zeichen für mehr Gleichberechtigung in der Kinderbetreuung.

„Henkel wird das erste DAX40-Unternehmen sein, das seinen Mitarbeitenden weltweit acht Wochen Elternzeit bei vollem Gehalt anbietet“, sagt Carsten Knobel, Vorsitzender des Vorstands von Henkel. „Damit senden wir ein starkes Signal an alle unsere Mitarbeitenden und unterstreichen unser starkes Engagement für die Förderung einer inklusiveren Kultur und mehr Geschlechtergerechtigkeit.“

Sylvie Nicol, Mitglied des Vorstands von Henkel, zuständig für Personal und Nachhaltigkeit, ergänzt: „Die Kinderbetreuung liegt oft noch primär bei den Müttern. Mit der Initiative möchten wir werdende Eltern unterstützen und herkömmliche Geschlechterrollen aufbrechen, um jedem die Teilhabe an der Kinderbetreuung zu ermöglichen. Dazu gehört es, auch Väter zu ermutigen, sich in den ersten Wochen ihrer Familie zu widmen – ohne finanzielle Einbußen.“

Mit der Einführung der Initiative nimmt Henkel eine Vorreiter-Rolle unter den DAX40-Unternehmen ein und wird zusätzlich wachsenden Erwartungen jüngerer Generationen gerecht, für die gleichberechtigte Kinderbetreuung ein immer wichtigerer Faktor in der Familien- und Karriereplanung wird.

Neue globale Leitlinie

Die achtwöchige Elternzeit bei vollem Gehalt führt Henkel weltweit als globale Leitlinie ein. Sie ist als Mindeststandard für die bestehenden landesspezifischen Regularien zu verstehen. Das Programm legt damit einen wichtigen Grundstein für Familienfreundlichkeit und Gleichberechtigung gerade in den Ländern, in denen es bislang keine gesetzliche Elternzeit gibt. Henkel hat zudem festgestellt, dass die meisten Regularien bestimmte Familienkonstellationen ausschließen, wie zum Beispiel alleinerziehende Väter, Adoptiveltern und Leiheltern. Das veranlasste das Unternehmen, eine weltweite Leitlinie zu entwickeln, die für alle Betreuungspersonen gilt – in etwa 80 Ländern, in denen Henkel Mitarbeiter:innen beschäftigt.

Mit der neuen Regelung möchte Henkel werdende Eltern insbesondere in der ersten intensiven Zeit nach der Geburt, in der wichtige Verbindungen geschaffen werden, unterstützen – für eine gerechtere Aufteilung der Kinderbetreuung und eine bessere Vereinbarkeit der Anforderungen von Beruf und Familie.