Berufe in der Praxis kennenlernen? Stadtweiter Elternabend zu den „Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung 2024“

Am Dienstag, den 6. Februar, 18 Uhr, findet ein stadtweiter Elternabend zu den „Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung 2024″ (DTBO) statt. An drei Berufsfelderkundungs-Tagen vor den Osterferien, vom 18.03.-20.03.2024, gibt es für rund 6000 Schülerinnen und Schüler wieder Berufsorientierung pur – in individuell gewählten und passgenauen Berufsfeldern.

Wie Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern geeignete Unternehmen finden, stellen Expertinnen und Experten bei diesem Elternabend im BIZ in der Agentur für Arbeit, Grafenberger Allee 300, vor. Die DTBO werden veranstaltet von der Kommunalen Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf (www.koko-dus.de ) und vom Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung (www.kompetenzzentrum-duesseldorf.de ), einer Initiative der Düsseldorfer Stiftung Pro Ausbildung.

Eine Berufsfelderkundung ist für Jugendliche die perfekte Gelegenheit, einen Tag lang in verschiedene Berufe hineinzuschnuppern und davon ausgehend die eigenen Stärken und Fähigkeiten und erste Berufswünsche zu reflektieren. Die optimale Unterstützung bieten dabei die eigenen Kontakte, die Netzwerke der Schule, eigene Recherchearbeiten der Jugendlichen und das exklusive, kostenfreie Online-Portal der DTBO, über das auch Plätze für die Schnuppertage gebucht werden können.

Wie das Portal funktioniert und was Schülerinnen und Schüler außerdem tun können, um Betriebe besuchen zu können, das erklären die Veranstalter im Rahmen eines stadtweiten Elternabends. Anmeldungen: www.koko-dus.de

Hinweis für Redaktionen: Benötigen Sie weitere Informationen? Dann hilft Ihnen Ezgi Yildiz weiter unter 0211-66908-22 bzw. yildiz@unternehmerschaft.de.

Achtung Pendler – UPDATE S6! „Nach jetzigem Sachstand muss jedoch von einer Sperrung von mehreren Wochen ausgegangen werden.“

Die Deutsche Bahn (DB) hat auf der S-Bahnstrecke der S 6 zwischen Ratingen-Hösel und Essen-Kettwig auf einer Länge von knapp 200 Metern Schäden an den Gleisen festgestellt. Durch die massiven Regenfälle in den vergangenen Wochen ist es zu einer Hangabsenkung gekommen. Daher hat die DB die Gleise bis auf weiteres gesperrt zwischen Rath und Kettwig. Ersatzbusse sind im Einsatz. „Nach jetzigem Sachstand muss jedoch von einer Sperrung von mehreren Wochen ausgegangen werden.“

Mehrere Wochen wird zwischen Rath und Kettwig keine S-Bahn fahren. Pendler müssen die Ersatzbusse nutzen. Symbolbild: Deusche Bahn

Zunächst untersuchen Fachexpert:innen der DB und beauftragter Firmen den Hang und den Untergrund der Gleise genauer. Auf Basis dieser Ergebnisse legt die DB die notwendigen Reparaturmaßnahmen fest und führt diese durch. Die Deutsche Bahn setzt alles daran, die Schäden schnellstmöglich zu beseitigen und damit wieder einen durchgehenden Bahnverkehr für die Fahrgäste der S6 zu ermöglichen. Nach jetzigem Sachstand muss jedoch von einer Sperrung von mehreren Wochen  ausgegangen werden.

Update zu den Ersatzverkehren: Seit Dienstag, 30. Januar, gilt bis auf weiteres folgendes Ersatzkonzept: Die S-Bahnen aus Richtung Köln enden und beginnen in Düsseldorf-Rath Mitte. Die Züge der Linie S 6 fallen zwischen Düsseldorf-Rath Mitte und Kettwig aus. Ein Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) ist zwischen Düsseldorf-Unterrath / Düsseldorf-Rath Mitte und Kettwig eingerichtet. In der Düsseldorf-Unterrath besteht Anschluss von / zu den Zügen der Linien S 1 und S 11. Zwischen Düsseldorf Hbf und Essen Hbf stehen auch weiterhin die Züge der Linien RE 1 (RRX), RE 6 (RRX) und die S 1 zur Verfügung. Zwischen Essen Hbf und Essen-Kettwig verkehren fahrplanmäßig die Züge der S 6.

Tarifliche Auseinandersetzung eskalierten im vergangenen Jahr wie noch nie

Streiks sind leider aus unserem Leben kaum noch weg zu denken: Die GDL-Streiks sind uns noch in schlechter Erinnerung und ab Freitag (02.02.) will der ÖPNV streiken. Damit startet das neue Jahr ebenso konfliktreich wie das vergangene Jahr verlaufen ist. Eine aktuelle Analyse des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zeigt auf, dass die tariflichen Auseinandersetzung im vergangenen Jahr eskaliert sind wie noch nie.

Tagelang fuhr kein Zug. Symbolbild: Deutsche Bahn

Die IW-Analyse auf Basis der hauseigenen Tarifdatenbank zeigt für die zur Untersuchung herangezogenen Jahre von 2010 bis heute, dass die Verhandlungen von 20 ausgewählten Branchen im vergangenen Jahr eskaliert sind wie noch nie. Die maximale Eskalationsstufe, die mithilfe einer siebenstufigen Skala misst, bis zu welcher Stufe ein Konflikt eskaliert (0 = Verhandlung am Tisch, 7 = Streik und Aussperrung), lag 2023 im Schnitt bei 3. Das sind 0,8 Punkte mehr als im langjährigen Durchschnitt. Der bisherige Höchstwert lag im Jahr 2015 bei 2,8.

Ruppige Verhandlungen bei Handel und öffentlichem Dienst 

Und auch die Konfliktintensität, also die Summe der Eskalationsstufen in den beobachteten Branchen, ist mit durchschnittlich 15 Punkten je Konflikt so hoch wie nie. Zum Vergleich: 2022 lag dieser Wert nur bei 5,5. Besonders heftig wurde im vergangenen Jahr im Handel gestritten. Zwar eskalierten die Streitereien hier nie weiter als bis zu einem Warnstreik (Stufe 4), aber die Verhandlungsrunden wurden ein ums andere Mal ohne Ergebnis abgebrochen – nach wie vor haben Gewerkschaften und Arbeitgeber hier keine Lösung gefunden. Und auch im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ging es zur Sache: Hier scheiterten die Verhandlungen sogar, es folgte eine Urabstimmung (Stufe 6 auf der Eskalationsskala). Die Parteien einigten sich dann aber doch ohne Arbeitskampf.

Klassenkampf statt Partnerschaft

Nach wie vor gestritten wird zwischen GDL und Bahn. „Die GDL setzt im neuen Jahr fort, was wir im Jahr 2023 bereits gesehen haben: Das Gebaren der Tarifparteien verkommt zunehmend zum Klassenkampf“, sagt Studienautor und IW-Tarifexperte Hagen Lesch. „Diese Entwicklung sollte uns Sorgen bereiten. Wir brauchen wieder mehr Partnerschaft und konstruktive Gespräche.“ Für das gemeinsame Miteinander sei es besser – und oft zielführender – wenn die Verhandler sich künftig mehr bemühten, das Gegenüber zu verstehen und beim Scheitern der Verhandlungen erst einmal einen Mediator oder Schlichter zu Hilfe riefen. Denn nur so ließen sich Konflikte schnell lösen und Arbeitskämpfe vermeiden, unter denen Unbeteiligte leiden.

1.000 batterieelektrische Lkw mit Stern

Der Baustoffproduzent Holcim setzt bei der Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie im großen Stil auf den Mercedes-Benz eActros 600. Insgesamt 1.000 Einheiten des erst im vergangenen Oktober vorgestellten batterieelektrischen Lkw von Mercedes-Benz Trucks will der Schweizer Baustoffproduzent in seine europäische Flotte aufnehmen. Hierfür haben beide Unternehmen als starke Partner eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Der Umfang stellt die bislang größte geplante Einzelorder für den eActros 600 dar und trägt zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beider Unternehmen bei. Mercedes-Benz Trucks ist Mitglied in der Düsseldorfer Unternehmerschaft.

1.000 batterieelektrische Lkw mit Stern: Holcim setzt auf eActros 600

Ein Großteil der E-Lkw soll mit Siloauflieger für den anspruchsvollen Transport von Baustoffen wie Zement eingesetzt werden. Die hohe Batteriekapazität von über 600 Kilowattstunden – daher die Typbezeichnung 600 – sowie eine neue, besonders effiziente elektrische Antriebsachse aus eigener Entwicklung, ermöglichen eine Reichweite des E-Lkw von 500 Kilometern[1] ohne Zwischenladen. So wird der eActros 600 deutlich über 1.000 Kilometer am Tag zurücklegen können. Zwischenladen während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrerpausen – selbst ohne Megawattladen – macht dies möglich.

Karin Rådström, CEO Mercedes-Benz Trucks: „Holcim zählt zu den wichtigsten Kunden von Mercedes-Benz Trucks in der Baubranche. Es freut uns sehr, dass sich das Unternehmen bei der Transformation hin zu alternativen Antrieben für den eActros 600 entschieden hat. Unser E-Lkw mit Stern wird in Sachen Effizienz neue Maßstäbe setzen.“

Miljan Gutovic, Region Head Europe, Holcim: „Holcim treibt die Transformation zu einem nachhaltigeren und effizienteren Transport durch die Dekabornisierung unserer Logistik voran. Wir freuen uns in Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz Trucks unsere Flotte zu elektrifizieren. Damit wollen wir unserem Ziel näher kommen, dass bis 2030 30 Prozent unserer Fahrzeugkäufe oder Verträge auf emissionsfreie schwere Lkw entfallen.“

Der Mercedes-Benz eActros 600

Der eActros 600 wird neben dem CCS-Laden mit bis zu 400 kW später auch das Megawattladen (MCS) ermöglichen. Ab Verkaufsstart können Kunden hierfür eine Vorrüstung bestellen. Sobald die MCS-Technologie verfügbar und herstellerübergreifend standardisiert ist, soll sie für diese Modelle des eActros 600 nachrüstbar sein. Die Batterien können an einer entsprechenden Ladesäule mit etwa einem Megawatt Leistung in ca. 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufgeladen werden[2].

Optisch zeichnet sich der E-Lkw durch ein grundlegend neues, puristisches Design mit klaren Linien und einer aerodynamischen Form aus. Bei der Profitabilität für Flottenbetreiber soll der Elektro-Truck neue Maßstäbe setzen, womit er langfristig die Mehrheit der Diesel-Lkw im wichtigen Fernverkehrs-Segment ablösen kann. Kern des Konzepts von Mercedes-Benz Trucks für den batterieelektrischen Fernverkehr ist, Kunden eine gesamtheitliche Transportlösung aus Fahrzeugtechnologie, Beratung, Ladeinfrastruktur und Services zu bieten.

Der Start der Serienproduktion ist für Ende 2024 vorgesehen. Der eActros 600 wird von Anfang an als Sattelzugmaschine sowie als Pritschenfahrgestell-Variante produziert, was den Kunden zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten im vollelektrischen Transport bietet. Derzeit entsteht eine Flotte von rund fünfzig Prototypen, von denen einige Fahrzeuge in einem nächsten Schritt auch zu ersten Kunden in die Praxiserprobung gehen sollen.

Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation veröffentlicht neuste Digital-Studie – Innovationsführer in NRW ist Düsseldorf auf Rang 12, gefolgt von Köln auf Rang 19

  • Während Pandemie: Digitalisierung und Staatshilfen mit 130 Milliarden Euro gleichwertig
  • Digitalisierung sorgt für 1,5 Milliarden Euro mehr Lohn von 2013 bis 2020
  • 5,3 Milliarden Euro BIP jährlich durch Netzausbau
  • Netzausbau als Ideen-Booster: 2.000 neue Forschungsstellen, 2.000 Publikationen & 700 Patente
  • Bayern führt den Innovationsindex an: 42 der Top 100 Landkreise & 4 Städte unter den Top 10

 

Digitalisierung sichert Deutschland während Corona 130 Milliarden Euro. Skizze: Vodafone/ots

Die zweite Ausgabe des Innovationsindex Deutschland (IID) bestätigt die positiven Effekte des Netzausbaus auf die deutsche Wirtschaft und ihre Innovationsstärke. Die besondere Bedeutung des Netzausbaus hat sich wohl noch nie so deutlich gezeigt wie in der Corona-Pandemie.

Der wirtschaftliche Schaden, also der Verlust an preisbereinigtem Bruttoinlandsprodukt gegenüber einer Entwicklung ohne Corona, summiert sich in den Jahren 2020 bis 2022 auf 420 Milliarden Euro. Das Internet und der technische Enabler Netzinfrastruktur nahmen in der Pandemiezeit die Rolle eines Rettungsankers ein. Digitalisierte Unternehmen blieben per Home-Office trotz Kontaktbeschränkungen, Dienstreiseverboten und Lockdowns arbeitsfähig und der Online-Handel erlebte ein rasantes Wachstum.

Im Zeitraum von 2020 bis 2022 konnte durch die netzausbau-getriebene Digitalisierung ein wirtschaftlicher Schaden in Höhe von 130 Milliarden Euro von Deutschland abgewendet werden. Das BIP in Deutschland wäre ohne die Netzinfrastruktur entsprechend geringer ausgefallen. Damit trug die Digitalisierung genauso stark zur Abmilderung der Corona-Folgen bei wie die Wirtschaftshilfen des Bundes.

Die staatlichen Hilfen für Unternehmen in Form von Zuschüssen, Krediten, Rekapitalisierungen und Bürgschaften lagen bei insgesamt 130 Milliarden Euro. Allein in der IKT-Branche hat Digitalisierung Umsatzeinbußen in Höhe von 15 Milliarden Euro vermieden. Das geht aus dem IID.2023 hervor, den das Vodafone Institut heute veröffentlicht hat.

Christina Arens, Leiterin des Vodafone Instituts, erklärt: „Die Ergebnisse des IID.2023 unterstreichen die entscheidende Rolle der Digitalisierung in Krisenzeiten. Mit einem Beitrag von 130 Milliarden Euro zur deutschen Wirtschaft während der Corona-Pandemie hat die Digitalisierung nicht nur geholfen, den wirtschaftlichen Abschwung zu mildern, sondern auch gezeigt, wie entscheidend eine starke Netzinfrastruktur für unsere Gesellschaft und Wirtschaft ist.“

Netzausbau als Wirtschaftstreiber – nicht nur in Krisenzeiten

5,3 Mrd. Euro des jährlichen BIP-Zuwachses zwischen 2013 und 2020 sind auf den Ausbau von Breitbandnetzen zurückzuführen. Das entspricht im Durchschnitt rund sieben Prozent des jährlichen Wirtschaftswachstums im Beobachtungszeitraum. Auch die Beschäftigten profitieren: Sie haben in diesem Zeitraum 1,5 Milliarden Euro mehr Lohn erhalten.

Der Netzausbau sorgt zudem für einen lebhafteren Wettbewerb und frische Ideen. So lassen sich jährlich rund 6.000 Gewerbeanmeldungen, 2.000 Publikationen und 700 Patente in Deutschland direkt auf den Netzausbau zurückführen. Pro Jahr werden in Kreisen mit überdurchschnittlichem Netzausbau 2.000 zusätzliche Personalstellen in Forschung und Entwicklung geschaffen und rund 10.000 zusätzliche Studierende nehmen dort ihr Studium auf.

Regionale Unterschiede: Bayern profitiert am stärksten von Netzausbau

Sowohl in Großstädten als auch in ländlichen Räumen steigert der Netzausbau die Wirtschaftsleistung. Doch Großstädte können fast zehn Prozent mehr Nutzen aus dem Netzausbau ziehen als dünner besiedelte Kreise. Mit 42 der 100 Top-Kreise profitiert Bayern am stärksten vom Netzausbau der letzten Jahre.

Vor allem in den ländlichen Regionen in Bayern wurde der Netzausbau im Beobachtungszeitraum flächendeckend vorangetrieben. Zudem wurde das Netz in Bayern seit 2010 kontinuierlich und stärker als im deutschen Durchschnitt ausgebaut. Neben den Landeshauptstädten München und Dresden, den Stadtstaaten Hamburg und Berlin sowie Frankfurt am Main haben städtische Kreise wie Erlangen, Wolfsburg, Regensburg und Ingolstadt überdurchschnittlich stark vom Netzausbau seit 2010 profitiert.

Am Ende der Rangliste stehen neben Pforzheim, Münster und Kiel auch weniger dicht besiedelte Kreise aus verschiedenen Regionen Deutschlands. In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen fiel der Netzausbau seit 2010 im Vergleich zum Bundesdurchschnitt unterdurchschnittlich aus und es ist weniger gut gelungen, den umgesetzten Netzausbau in messbaren Erfolg zu übertragen. Spitzenreiter in puncto Wirtschaftsstärke sind Wolfsburg und Ingolstadt, während der niedrigste wirtschaftliche Zugewinn durch Netzausbau in Recklinghausen erfolgte.

Attraktivster Standort für Innovationsexperten ist Erlangen. Hier sind die meisten zusätzlichen Stellen in Forschung und Entwicklung zu finden. Den niedrigsten netzgetriebenen Arbeitskräfteeffekt hat die Landeshauptstadt Stuttgart; erzielt aber bei innovativen Ideen und Produkten den dritten Platz.

Auf- und Absteiger 2023: von München bis Ulm

Auch im Vergleich zum IID.2022 konnte die Region München trumpfen. Sie nutzte zuletzt am besten das Potenzial des Netzausbaus. Neben München und Hamburg sind Mainz und Erfurt unter den Top 10 Innovationsaufsteigern. Hier wurde das Netz, ausgehend von einem bereits relativ hohen Niveau, im Beobachtungszeitraum kontinuierlich weiter ausgebaut.

Gleichzeitig bieten diese Großstädte als hochinnovative Zentren mit universitärer und unternehmerischer Kompetenz herausragende Ausgangsbedingungen, um die Vorteile des Netzausbaus in die Praxis umzusetzen. Doch Netzausbau dient auch als Innovationsbooster für dünner besiedelte Landkreise: Wartburgkreis, Dingolfing-Landau, Gifhorn, Unterallgäu und Eifelkreis Bitburg-Prüm steigen dank zuletzt überdurchschnittlichem Netzausbau deutlich auf. Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg schaffen es auch im diesjährigen Innovationsindex nicht unter die Top 10.

Innovationsführer in NRW ist Düsseldorf auf Rang 12, gefolgt von Köln auf Rang 19. Sechs Städte und Landkreise in Baden-Württemberg landen sogar innerhalb der letzten zehn Ränge. Auch die Universitätsstädte Darmstadt, Karlsruhe und besonders Ulm haben die Potenziale des Netzausbaus im letzten Untersuchungsjahr nur unterdurchschnittlich ausgeschöpft.

Teilindizes: Wirtschaftsstärke, innovative Ideen & Produkte, qualifizierte Arbeitskräfte

Die Absteiger im Teilindex Wirtschaftsstärke sind Bonn, Karlsruhe und Böblingen, während die Wirtschaft in Frankfurt am Main, Freising und Düsseldorf im Vergleich zum Innovationsindex 2022 am stärksten vom Netzausbau profitiert hat. Beim Teilindex „Innovative Ideen und Produkte“ ist Frankfurt am Main der größte Absteiger, während Göttingen die stärkste positive Veränderung verzeichnet.

Die Innovationsschmiede München weist ebenfalls den größten Anstieg innovativer Ideen und Produkte auf. Die diesjährigen Aufsteiger bei qualifizierten Arbeitskräften sind München, Erfurt und Münster. Dagegen können beispielsweise Darmstadt, Böblingen und Stuttgart bei diesem Teilindex nur unterdurchschnittlich vom Netzausbau profitieren. Der Netzausbau hatte in diesen Städten bei einem hohen Ausbauniveau einen geringeren Einfluss auf die Standortattraktivität als in anderen Regionen.

Dr. Georg Klose, Leiter Digital Development bei Prognos, betont: „Netzausbau trägt nicht nur maßgeblich zu einem jährlichen BIP-Zuwachs bei, sondern stimuliert auch die Schaffung neuer Forschungsstellen und die Entwicklung neuer Technologien. Unsere Analyse unterstreicht die Bedeutung von Investitionen in die digitale Infrastruktur als Schlüsselkomponente für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.“

Zum Innovationsindex Deutschland 2023

Mit dem IID.2023 wird bereits zum zweiten Mal die wirtschafts- und innovationstreibende Wirkung des Netzausbaus in allen deutschen Landkreisen und Städten gemessen. Der von Prognos berechnete Innovationsindex Deutschland basiert auf einem Zeit- und Regionenvergleich der deutschen Kreise und Städte zwischen 2010 und 2020.

Hierbei werden Veränderungen in den Wirtschafts- und Innovationsindikatoren durch Veränderungen des Netzausbaugrades erklärt. Durch eine ökonometrische Analyse mit einem Paneldatensatz ergibt sich eine robuste Schätzung des durchschnittlichen Zusammenhangs zwischen Netzausbau und Wirtschafts- bzw. Innovationsindikator über alle Jahre und Kreise hinweg.

Damit gelingt es, die Bedeutung einer guten Netzinfrastruktur für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Deutschland und seine Regionen sichtbar zu machen. Durch den wissenschaftlich fundierten und systematischen Ansatz veranschaulicht der IID.2023, welcher Anteil der Wertschöpfungs- und Innovationstätigkeiten eng mit dem Netzausbau verbunden ist.

Hier geht’s zum interaktiven WebMag und zum Download der kompletten Studie: IID.2023 | Cover (webmag.io)

Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation

Das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation ist Vodafones europäischer Think Tank. In Zusammenarbeit mit Instituten, Universitäten und Organisationen entstehen innovative Visionen für eine digitale und nachhaltigere Zukunft. Klare Handlungsempfehlungen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft sollen nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Handeln anregen.Insbesondere bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels spielen digitale Technologien und Innovationen eine immer wichtigere Rolle. Das Vodafone Institut fördert wissenschaftliche Forschung zu diesem Thema und veröffentlicht neueste Erkenntnisse in umfangreichen Studien sowie Strategie- und Forschungspapieren.Damit bieten die Inhalte Anstoß zu einer breiteren Debatte auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene und sollen den Austausch zwischen Vordenkern dieser Disziplinen auch im europäischen Kontext fördern.

Restaurant Ronja im Ringlockschuppen erhält den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2023

Foto: Metro Düsseldorf/ Jan Voth

Der Gewinner des METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2023 ist das Restaurant Ronja im Ringlokschuppen. Eine Experten-Jury wählte zunächst aus allen Bewerbungen die drei finalen Konzepte. Die Platzierung der Finalisten wurden dann in einer öffentlichen Online-Abstimmung entschieden. Die Preisverleihung wird am 17. April 2024 stattfinden.

Das Ronja im Ringlokschuppen hat nicht nur Mülheim an der Ruhr überzeugt, sondern auch die Teilnehmenden des Online-Votings. Das Restaurant geht als Gewinner des Preis für nachhaltige Gastronomie 2023 hervor. Das nachhaltige Konzept: Neben ausschließlich vegan-vegetarischen Speisen wie Falafel und Seitan-Burger setzt der Betrieb von Inhaber Sinan Bozkurt auf fair produzierte Arbeitskleidung mit Oeko-Tex-Siegel, Ökostrom für das Hybrid-Lieferfahrzeug, ein Pfandsystem für Außer-Haus-Bestellungen sowie eine Gemüseparzelle mit Blühstreifen für Insekten. Als einziges fleischloses Restaurant in der Stadt erfreut es sich großer Beliebtheit und bietet neben dem eigenen Restaurant mit mehr als 300 Plätzen auch Catering an. Als Gewinn erhält das Ronja ein METRO Einkaufsguthaben in Höhe von 3.000 Euro sowie einen DEHOGA Umweltcheck.

„Das Ronja liegt mit seinem vegan-vegetarischen Konzept im Zeitgeist und achtet auf gesellschaftliche Trends und Bewegungen: Ob eigene Gemüseparzelle, loser Tee oder nachhaltige Arbeitskleidung – sie haben keine Berührungsängste, neue nachhaltige Maßnahmen in ihr Konzept aufzunehmen“, so die Bewertung der Jury.

Online-Abstimmung und Preisverleihung

Vom 10. bis zum 24. Januar 2024 lief die Online-Abstimmung auf der METRO Website, bei der die Öffentlichkeit die drei Finalisten mittels Video- und Textporträts kennenlernen und für den eigenen Favoriten abstimmen konnte. Nach dem Sieger-Betrieb Restaurant Ronja landete das lauschig lokal aus Flensburg auf dem zweiten Treppchen: Der Betrieb darf sich über ein METRO Einkaufsguthaben in Höhe von 2.000 Euro freuen. Den dritten Platz belegte das Kopps aus Berlin, der Betrieb erhält ein METRO Einkaufsguthaben in Höhe von 1.000 Euro. Zudem bekommen auch diese beiden Gastronomien einen DEHOGA Umweltcheck, der ausgewählte Umweltkennzahlen des Betriebs auswertet und als transparenter Nachweis des Engagements dient. Die offizielle Preisverleihung zu den finalen Platzierungen wird am 17. April 2024 stattfinden.

Würdigung als Pionier: Sonderpreis geht an Cassius Garten nach Bonn

Auch in diesem Jahr lobte METRO Deutschland wieder einen Sonderpreisträger aus: Diese Auszeichnung ging dieses Mal an das Bonner Restaurant Cassius Garten. Eröffnet im Jahr 1989, wird in dem vegetarischen Schnellrestaurant seit fast 35 Jahren mit möglichst naturbelassenen Grundzutaten gekocht und gebacken. Als Pionier in der nachhaltigen Gastro-Branche erhält der diesjährige Sonderpreisträger ein METRO Einkaufsguthaben in Höhe von 500 Euro sowie einen DEHOGA Umweltcheck.

Weiterführende Informationen finden Sie unter: metro.de/nachhaltigkeit/nachhaltige-gastronomie

Wechsel an der Spitze der Siemens-Niederlassung Düsseldorf

Wechsel an der Spitze nach fünf Jahren: Julian Deget (r.) folgt zum 01. Januar 2024 Sabrina Herrmann in der Funktion des Sprechers der Niederlassung Düsseldorf. Foto: Siemens

Mit Beginn des Jahres 2024 übernimmt Julian Deget (36) die Funktion des Sprechers der Siemens-Niederlassung Düsseldorf. Er folgt auf Sabrina Herrmann, die seit 2018 an der Spitze der Niederlassung stand und künftig die deutschlandweite Leitung des Lösungs- und Servicegeschäftes im Bereich Smart Infrastructure übernimmt. Neben seiner neuen Rolle als höchster Repräsentant der Siemens AG in der Landeshauptstadt leitet Deget in seiner operativen Hauptaufgabe bereits seit Anfang 2023 die Düsseldorfer Niederlassung des Lösungs- und Servicegeschäftes bei Siemens Smart Infrastructure.

Der 1987 in Frankfurt a.M. geborene Julian Deget ist gelernter Elektroniker für Haus- und Gebäudesystemtechnik. Vor seiner künftigen Doppelfunktion als Sprecher der Niederlassung der Siemens AG und Leiter der Niederlassung des Lösungs- und Servicegeschäftes im Bereich Siemens Smart Infrastructure, war Deget in Düsseldorf unter anderem als Leiter der Ausführung bei Siemens Smart Infrastructure und als zertifizierter Projektmanager mit dem Schwerpunkt der Gebäudetechnik tätig.
Deget ist verheiratet und Vater eines zweijährigen Sohnes.

Ab 2024 neuer Sprecher der Siemens-Niederlassung Düsseldorf: Julian Deget. Foto: Siemens

Warum es für Sie gut wäre an den „Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung 2024“ teilzunehmen

Ein-Tages-Praktika sind schnell und niederschwellig organisierbar. Auch wir sind dabei. Archiv-Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Gestern sprachen wir mit einem Unternehmer aus dem Düsseldorfer Süden der kaum Ressourcen hat, längere Praktika von zwei und drei Wochen anzubieten. „Ein-Tages-Praktika würden wir gerne anbieten“, sagte er uns.
Geht es Ihnen ähnlich? Dann haben wir etwas für Sie! Die „Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung 2024“: An drei Tagen vor den Osterferien, vom 18.03.-20.03.2024 gibt es für Schülerinnen und Schüler wieder Berufsorientierung pur – in individuell gewählten und passgenauen Berufsfeldern.
Sie können Ihre Ein-Tages-Praktika von 4-6 Stunden schnell und einfach eintragen unter www.dtbo-dus.de. Wir beantworten auch Ihre Fragen sehr gerne und helfen Ihnen bei der Eingabe Ihrer Angebote. Es unterstützt Sie gerne: Frau Yildiz, yildiz@unternehmerschaft.de, 0211/66908-22.
FRIST FÜR BETRIEBE: 23. Februar 2024
Es lohnt sich sehr für Ihren Betrieb teilzunehmen, denn:
1. Fachkräfteentwicklung: Ein-Tages-Praktika ermöglichen es Unternehmen, potenzielle zukünftige Fachkräfte frühzeitig zu identifizieren. Durch den direkten Kontakt können Unternehmen das Interesse, die Fähigkeiten und die Eignung von Schülerinnen und Schülern für bestimmte Berufsfelder besser einschätzen.

2. Förderung des regionalen Fachkräfteangebots: Unternehmen können durch die Beteiligung an lokalen Initiativen wie den „Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung“ dazu beitragen, das Fachkräfteangebot in der Region zu fördern. Dies stärkt nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern kann auch langfristig zu einer stabilen und qualifizierten Arbeitskraft beitragen.

3. Imagebildung und Unternehmenskultur: Die Bereitstellung von Ein-Tages-Praktika zeigt, dass das Unternehmen sich für die Ausbildung und Entwicklung junger Talente interessiert. Dies kann das Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit und bei potenziellen Bewerbern positiv beeinflussen. Außerdem bietet es die Möglichkeit, die Unternehmenskultur und -werte direkt zu vermitteln.

4. Fachkräftemangel bekämpfen: Durch die frühzeitige Einbindung von Jugendlichen in die Arbeitswelt können Unternehmen dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Indem sie Jugendliche für bestimmte Berufsfelder begeistern, steigern sie die Chancen, dass diese später eine entsprechende Ausbildung oder Studium in Erwägung ziehen.

5. Netzwerkbildung: Die Teilnahme an Initiativen wie den „Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung“ ermöglicht Unternehmen die Bildung von Netzwerken mit Bildungseinrichtungen, Eltern, Schülern und anderen Unternehmen. Dies kann zu weiteren Kooperationsmöglichkeiten, gemeinsamen Projekten und einem breiteren Austausch von Fachkräften führen.

6. Soziale Verantwortung: Die Unterstützung von Bildungsinitiativen durch die Bereitstellung von Ein-Tages-Praktika unterstreicht die soziale Verantwortung eines Unternehmens. Dies kann positive Auswirkungen auf das Unternehmensimage und die Wahrnehmung in der Gesellschaft haben.

7. Vielfalt und Inklusion: Unternehmen können durch die Bereitstellung von Ein-Tages-Praktika dazu beitragen, die Vielfalt und Inklusion in ihren Branchen zu fördern. Dies ist nicht nur gesellschaftlich wertvoll, sondern trägt auch zu einer vielfältigen und innovativen Arbeitsumgebung bei.

Fazit: Ein-Tages-Praktika im Rahmen der „Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung 2024“ bieten eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Schülerinnen und Schülern, indem sie die Rekrutierung fördern, das Image verbessern und einen Beitrag zur sozialen Verantwortung leisten.

„Maßloser“ Mega-Streik beginnt

In den kommenden Tagen sind die Bahnhöfe erzwungenermaßen nahezu menschenleer.

Besser als die RP-Chronistin können wir es nicht sagen: „Claus Weselsky übertreibt: Der Rambo an der GDL-Spitze missbraucht die Tarifrunde für seine persönliche Abschiedsshow. Der neue Streik ist maßlos und lässt unschuldige Bahnkunden leiden. Verkehrs- und Arbeitsminister können daran was ändern.“

Die GDL hat kurzfristig einen weiteren flächendeckenden Streik im Personenverkehr von Mittwoch, 24. Januar, 2 Uhr bis Montag, 29. Januar, 18 Uhr angekündigt. Die Arbeitsniederlegung bei DB Cargo beginnt bereits am 23. Januar, ab 18 Uhr. Der erneute Streik wird sich wieder massiv auf den gesamten deutschen Bahnbetrieb auswirken.

Johannes Pöttering

Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e.V. (unternehmer nrw) befürchtet große Schäden bei den Betrieben. Er sagte bereits am Montag: „Die ab dem morgigen Dienstagabend für sechs Tage angekündigten, erneut massiven Streikaktionen der GDL im Güter- und Personenverkehr sind angesichts der laufenden Verhandlungen völlig unverhältnismäßig und überzogen. Die drohenden Schäden für die Wirtschaft sind immens, wenn Lieferketten für Vorprodukte und Rohstoffe gestört und fertige Produkte nicht transportiert werden können und Berufspendler nicht fahren kön- nen. Überdies gefährdet die GDL mit ihrer kompromisslosen Haltung auch die Akzeptanz der Sozialpartnerschaft in unserem Land. Wir erwarten, dass die GDL jetzt endlich die Bereitschaft zu einer tragfähigen Lösung am Verhandlungstisch zeigt. Weiterer Schaden muss dringend vom Wirtschaftsstandort Deutschland abgewendet werden.“


Lesen Sie auch dazu: Bahnstreik: Verhandlungen statt Klassenkampf >>>>>


Die Deutsche Bahn (DB) bedauert sehr, dass wiederholt die Reisepläne von Millionen Reisenden betroffen sind. Die DB hat während der letzten GDL-Streiks gezeigt, dass sie mit ihrem Notfahrplan ein stabiles und verlässliches Angebot für Fahrgäste bereitstellen konnte. Nur vereinzelt kam es im Notfahrplan zu Zugausfällen. Vor allem die schnelle Aktualisierung aller Fahrplandaten in den digitalen Auskunftsmedien ist hierbei wichtig.

Im Schienengüterverkehr wird es zu erheblichen Einschränkungen für Industrie und Wirtschaft kommen. DB Cargo wird in Abstimmung mit seinen Kunden alles dafür tun, um versorgungsrelevante Güterzüge ans Ziel zu bringen.

Die DB wird wie beim vergangenen  Streik für den Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr der DB einen Notfahrplan mit einem stark reduzierten Angebot an Fahrten anbieten. Für diese Fahrten setzt die DB im Fernverkehr längere Züge mit mehr Sitzplätzen ein, um möglichst viele Menschen an ihr Ziel bringen zu können. Aufgrund des eingeschränkten Angebots rät die DB, bei Reisen im Fernverkehr der DB in jedem Fall frühzeitig einen Sitzplatz zu reservieren. Im Regionalverkehr ist es das Ziel, ein stark reduziertes Angebot zu fahren. In welchem Umfang dies möglich ist, unterscheidet sich regional stark. In jedem Fall wird es auch im Regionalverkehr massive Einschränkungen geben. Generell bittet die DB die Reisenden, sich 24 Stunden vor Fahrtantritt erneut über ihre Verbindung zu informieren.

Alle Fahrgäste, die ihre für den 24. bis 29. Januar geplante Reise aufgrund des Streiks der GDL verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Die Fahrkarte gilt für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort – auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden. Zudem haben Fahrgäste im Fern- und Regionalverkehr im Rahmen einer Sonderkulanz die Möglichkeit, ihre Reise vorzuverlegen und bereits am 22. oder 23. Januar zu fahren.

Daneben gelten die weiteren tariflichen bzw. gesetzlichen Fahrgastrechte, sodass zum Beispiel auch eine Ticketerstattung unter den entsprechenden Voraussetzungen möglich ist.

Die DB wird so schnell wie möglich über die Auswirkungen des GDL-Streiks auf bahn.de und in der App DB Navigator informieren. Der Notfahrplan für den Fernverkehr wird im Laufe des 22. Januars in den digitalen Auskunftssystemen verfügbar sein. Dort sollten sich Reisende auch vor Fahrtantritt informieren. Darüber hinaus wird die DB ab 10 Uhr eine kostenlose Sonderhotline unter 08000 99 66 33 einrichten.

Weitere Informationen: www.deutschebahn.com/tarif

Quellen: Deutsche Bahn, RP, unternehmer nrw

Mit Daniel Heck und Andreas Maertens neue Doppelspitze bei der Crefo Factoring Düsseldorf Neuss

Bei CrefoFactoring gab es personelle Veränderungen: Andreas Maertens, seit 2020 in leitender Funktion u.a. als Einzelprokurist bei der Crefo Factoring Düsseldorf Neuss GmbH tätig, rückte zum 01.01.2024 in die Geschäftsführung auf und bildet eine Doppelspitze mit Daniel Heck, Geschäftsführer seit März 2018. Dies wurde jetzt erst bekannt.

Die CrefoFactoring-Gruppe ist Finanzierungs- und Lösungspartner für kleine und mittelständische Unternehmen. Als Factoringanbieter steht die CrefoFactoring-Gruppe seit mehr als 20 Jahren für Sicherheit dank 100 % Schutz vor Zahlungsausfällen, für Service durch die Ausgliederung des Debitorenmanagements und für Liquidität durch Überweisung von bis zu 90 % der Rechnungssumme an die Kunden innerhalb von 24 h.

Die Kunden profitieren von einer persönlichen Betreuung vor Ort dank der 15 regional verwurzelten Standorte, einem gelebten Prinzip der Partnerschaftlichkeit auf Augenhöhe und einem Expertenteam, das Factoring nicht als reines Finanzierungsinstrument sieht, sondern als Full Service Dienstleistung, um die Kunden nachhaltig zu entlasten.

Man hat sich zu diesem Schritt entschlossen, da das Unternehmen in den letzten Jahren stark gewachsen ist und es zur Unternehmensphilosophie der Crefo Factoring Düsseldorf-Neuss gehört breit aufgestellt zu sein und nachhaltig zu arbeiten. Dazu passen die neuen Vorgaben der Bundesbank, dass mittelständische Finanzunternehmen zukünftig über zwei Geschäftsführer verfügen.

Durch die Doppelspitze ist die Crefo Factoring Düsseldorf Neuss GmbH noch besser in der Lage, die Fülle an Führungsaufgaben effizient zu meistern, frühzeitig auf sich verändernde Marktgegebenheiten einzugehen und sich bietende Chancen zu nutzen.

Daniel Heck freut sich, in Andreas Maertens eine kompetente und erfahrene Führungspersönlichkeit in seinem Geschäftsführungsteam zu wissen und aufgrund der sehr vertrauensvollen und erfolgreichen Zusammenarbeit auch seinen Wunschkandidaten.

Andreas Maertens, seit 2020 in leitender Funktion u.a. als Einzelprokurist bei der Crefo Factoring Düsseldorf Neuss GmbH tätig, rückt zum 01.01.2024 in die Geschäftsführung auf und bildet eine Doppelspitze mit Daniel Heck, Geschäftsführer seit März 2018. Foto: Crefo Factoring