Sicherheitsmesse „A + A“ endet am Freitag

Industrielle Exoskelette sind faszinierende neue Geräte, die entwickelt und eingesetzt werden, um Arbeitsfunktionen zu erleichtern und Muskel-Skelett-Erkrankungen vorzubeugen. Foto: Messe Düsseldorf

„Impulse für eine bessere Arbeitswelt“ ist das Leitmotiv der diesjährigen A+A und des parallel stattfindenden Kongresses, den die Messe Düsseldorf zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) e.V. organisiert. Fachmesse und Kongress decken alle Aspekte einer ganzheitlichen Präventionskultur ab – von betrieblichem Gesundheitsmanagement über den persönlichen Schutz bis hin zu Workspace Design und betrieblichem Sicherheitsmanagement. Erstmalig präsentiert die WearRAcon Europe im Rahmen der Messe die neuesten Entwicklungen der Exoskelett-Technologie.

Exoskelette und Wearable Robotics in Aktion, Fashion Shows, Live-Brandschutz und der Kongress für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit mit internationaler Strahlkraft – das erwartet Besucherinnen und Besucher auf der A+A 2023 bis zum 27. Oktober in Düsseldorf. Damit nicht genug: Impulse erhalten sie auch durch innovative Produkte, Technologien und Lösungen von so vielen ausstellenden Unternehmen wie nie zuvor. In der Startup-Zone zeigen junge aufstrebende Unternehmen ihre Ideen und Visionen für die Arbeitswelt von morgen.

Für die diesjährige A+A haben die Organisatoren das Hallenkonzept optimiert und die Gliederung nach Themen konsequent umgesetzt. Neu ist auch die Bündelung der Corporate Wear in den Hallen 16 und 17. In der Halle 15 ist die gesamte Bandbreite an Komponenten und Zubehör für die Produktion zeitgemäßer Arbeitsschutzkleidung konzentriert. Die mehrmals täglich stattfinden Fashion Shows in dieser Halle demonstrieren, dass Top-Design und Schutz durch intelligente Lösungen und innovative Materialien nicht mehr zueinander im Widerspruch stehen.

Auch hat sich die A+A im Laufe der Jahre als die erfolgreiche Netzwerkplattform für Sicherheitsexperten etabliert. Im Rahmen des Treffpunkts für Sicherheit + Gesundheit (TPSG) präsentieren rund 80 Ausstellende, Perspektiven und Strategien ebenso wie Konzepte und die Praxis des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

„Arbeits- und Gesundheitsschutz sind sehr bedeutende Themen, die jeden von uns betreffen. Die A+A als Leitmesse soll dazu beitragen, eine bessere Arbeitswelt zu schaffen“, erklärt Lars Wismer, der seit Dezember 2022 Director der internationalen Leitmesse ist. „Wir freuen uns über den großen Zuspruch zur A+A und erwarten 2.200 Aussteller aus 58 Ländern.“

Entscheiderinnen und Entscheider sowie Expertinnen und Experten finden auf der gesamten Messe branchenübergreifend Lösungsansätze und Antworten rund um einen sicheren, gesunden und nachhaltig gestalteten Arbeitsplatz. Angefangen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für Industrie und Handwerk, betrieblichem Brand-, Umwelt- oder Katastrophenschutz bis hin zu Angeboten für die ergonomische und gesunde Arbeitsplatzgestaltung bietet die internationale Leitmesse eine breite Produkt- und Lösungsvielfalt.

Die A+A findet bis Freitag (27. Oktober 2023) jeweils von 09:00 bis 18:00 Uhr auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Wasserstofftag bei der Zülow AG: Die Lieferkette bleibt das Problem

Ein erfolgreicher 1. Wasserstofftag bei der Zülow AG gibt zu Ende. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Zahlreich die Rednerliste, erhellend die vorliegenden Ergebnisse und alle Rednerinnen und Redner hatten drei Themen: 1.) die Lieferkette 2.) die Lieferkette 3.) die Lieferkette. Gestern Abend fand bei der Zülow AG in Neuss, unserem Mitgliedsunternehmen, der 1. Wasserstofftag statt, gemacht vom HUB WASSERSTOFF RHEIN KREIS NEUSS RHEINLAND.

Das war ein Tag für Alle! Morgens gab es ein buntes Programm für ausgewählte Schulen, am Nachmittag konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger sich die Ausstellungen und Vorträge anschauen und abends trafen sich Unternehmerinnen und Unternehmen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Expertinnen und Experten zu einem freundschaftlichen Schlagabtausch bei dem viele Fragen geklärt werden konnten.

Deutschland soll zu einem Vorreiter für Wasserstoff werden und die Voraussetzungen stimmen, sagte Professor Andreas Peschel vom Helmholtz-Cluster Wasserstoff. In kaum einem anderen Land gäbe es beispielsweise soviele Pipelines. Dies konnten Michelle Butzen von Thyssengas und Thomas Walkiewicz von den Neusser Stadtwerken bestätigen: vor allem unsere Region sei perfekt angebunden. Eine Pipeline gäbe es bereits, wird zur Zeit nur anders genutzt. Eine weitere sei im Bau. Dabei müsse man auch keine Angst vor Explosionen oder ähnlichem haben, konnte Christian Machens in seinem Experimentalvortrag beweisen.

Allerdings stehen wir vor gewaltigen Herausforderungen, zeigte Steffen Bauer von der HGK Shipping in seinem anschaulichen Vortrag auf. Die Logistik sei extrem kompliziert, vor allem weil der Wasserstoff in den USA, im Nahen Osten und Nordafrika produziert werden würde. Für den Transport bräuchte man aufwendig-gebaute Spezialschiffe von denen es zur Zeit nur eines gäbe.

Professor Andreas Peschel machte auch deutlich, dass die Produktion von „grünem Wasserstoff“ noch in weiter Ferne läge. Aber, dafür sei man ja da, um neue Ideen zu entwickeln dieses Ziel zu erreichen. Das Problem: Selbst bei Erreichen des Ausbauziels der Bundesregierung für Erzeugungsanlagen von grünem Wasserstoff bis 2030 wäre nur etwa ein Zehntel dieses erwarteten Bedarfs gedeckt.

Die großen Häfen in Deutschland und den Niederlanden müssen des Weiteren zu großen Drehkreuzen ausgebaut werden, sagten die Expertinnen und Experten. Michelle Butzen betonte, sie würden sich zur Zeit eher auf die Niederlande mit ihren Pipelines konzentrieren. Wir brauchen offenbar eine starke Verzahnung der deutschen mit der niederländischen Wasserstoffinfrastruktur.

Am Ende bleibt die EINE Frage: Was wird zuerst da sein? Transportschiffe mit Wasserstofftechnologie oder eine ausgebaute Wasserstoffinfrastruktur? Also: die Lieferkette!

EP: Sechs Städte – zehn Tage – ein Ziel

Sechs Städte in zehn Tagen: Mit dem Ziel, die eigenen Mitglieder persönlich und umfassend zu aktuellen Themen rund um die Marke EP: zu informieren, veranstaltete ElectronicPartner bundesweit sechs EP:Unternehmertagungen. Vom 9. bis zum 19. Oktober lud die Verbundgruppe Fachhändlerinnen und -händler unter anderem nach Düsseldorf, Berlin und Leipzig ein.

Getreu dem Claim „Handeln. Für Mensch und Erfolg.“ informierten Teams der Düsseldorfer Zentrale über zukunftsweisende Themen für den Fachhandel – von allgemeinen Branchenentwicklungen über neueste Warentrends bis hin zu Marketing-Maßnahmen im Online- und Offline-Bereich. Mit Annette Grimsel, Leiterin Marketing, dem Vertriebsverantwortlichen Torsten Schimkowiak sowie Einkaufsleiter Jochen Cramer erwarteten die Teilnehmenden strategische Neuigkeiten aus erster Hand. Auch die jeweiligen Regionalleiterrinnen und -leiter waren vor Ort und standen für Fragen zur Verfügung.

„Unsere Mitglieder erfuhren unter anderem, wie sich ihr Werbeumfeld momentan verändert, wie wichtig gut organisiertes Marketing ist und wie wir sie im Online- und Offline-Bereich mit Drive-to-Store Maßnahmen im kommenden Jahr unterstützen, damit Sie sich vor Ort weiterhin als Local Hero erfolgreich positionieren“, erläutert ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol, der ebenfalls bei den EP:Unternehmertagungen referierte. Die Unternehmerinnen und Unternehmer erhielten zudem top-aktuelle Informationen rund um Marktzahlen und geplante Verkaufsaktionen sowie einen Ausblick auf die Fokusthemen im Jahresendgeschäft 2023 und die geplanten Maßnahmen für 2024. Weiteres wichtiges Thema war die Nachfolgesuche und in dem Zusammenhang die neue Kampagne „Partner werden“, die sich nicht nur an potenzielle neue Mitglieder wendet, sondern auch an diejenigen, die in den kommenden Jahren ihr Geschäft übergeben wollen.

„Wir wissen: Nur durch regelmäßigen, persönlichen, Austausch können wir mit den Unternehmerinnen und Unternehmern auf Augenhöhe zusammenarbeiten und unseren Service nach ihren Bedürfnissen ausrichten, damit sie das beste Ergebnis erzielen können“, betont Friedrich Sobol. „Daher freut es uns besonders, dass das Feedback unserer Mitglieder zu unserem neuen Veranstaltungsformat so positiv war.“ Am Ende der Tagungsreihe war klar: Die EP:Fachhändlerinnen und EP:Fachhändler sind hoch motiviert, ihre Standorte und die gesamte Marke EP: aktiv nach vorne zu bringen.

Hartmut Haubrich investiert mehr als 500.000 EUR ins „Haus der Talente“

Zum 1. November 2023 wird die Haubrich Stiftung Düsseldorf der Stiftung Haus der Talente 500.000 Euro zustiften. OB Keller (v.r.) empfing Hartmut Haubrich, Vorstandsvorsitzender der Haubrich Stiftung, und Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Vorstandsvorsitzender des Hauses der Talente, zur Vertragsunterzeichnung im Düsseldorfer Rathaus; Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Zum 1. November 2023 wird die Haubrich Stiftung Düsseldorf der Stiftung Haus der Talente 500.000 Euro zustiften, wovon 250.000 Euro zum dauerhaften Verbleib im Grundstockvermögen und 250.000 Euro zum Verbrauch vorgesehen sind. Zusätzlich werden ab 2024 jährlich für fünf Jahre 50.000 Euro für beschlossene Projekte zugewendet. Die gemeinnützige Haubrich Stiftung wurde am 21. September 2020 von Hartmut Haubrich in Düsseldorf gegründet.

Der studierte Wirtschaftswissenschaftler Hartmut Haubrich (84) trat 1970 in die Familiengesellschaft Karl Fr. Haubrich, der heutigen Haubrich Zentrale GmbH und Co. KG, ein und gründete zusammen mit seinem Bruder Edgar Haubrich die Verbundgruppe ElectronicPartner. In Düsseldorf verwurzelt zählt diese mittlerweile zu den größten Handelsunternehmen für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, IT/Multimedia und Telekommunikation in Europa.

Haubrich engagierte er sich besonders als Vorsitzender des Kuratoriums der Kaiserwerther Diakonie. Er ist ein bekannter Düsseldorfer Mäzen in den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Soziales und Sport. Besonders der Sport und dessen Förderung liegen Hartmut Haubrich am Herzen, nicht zuletzt auf Grund seiner eigenen erfolgreichen Karriere als Wasserballspieler beim Düsseldorfer Schwimmclub. Mit 43 Spielen für die deutsche Nationalmannschaft ist er bis heute der erfolgreichste Wasserballspieler der Landeshauptstadt.

Hartmut Haubrich, Vorstandsvorsitzender der Haubrich Stiftung: „Düsseldorf ist nicht nur meine Heimatstadt sondern auch Wohn- und Lebensort vieler Talente mit hervorragenden Fähigkeiten. Diese zu entdecken und zu unterstützen, ihnen mehr Gestaltungsfreiheit zu geben und ihre gesellschaftsrelevanten Projekte zu fördern, ist mein Wunsch. Mit den Mitteln der Haubrich Stiftung möchte ich dazu beitragen, dass dieser Wunsch Wirklichkeit wird.“

Die Zustiftung an das Haus der Talente soll Bildung und Erziehung fördern und ratsuchende Personen sowie den Transfer zwischen Wissenschaft und pädagogischer Praxis in Beratung und Unterricht unterstützen. Gefördert werden individuelle Begabungen und Lernkompetenzen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller empfing Hartmut Haubrich, Vorstandsvorsitzender der Haubrich Stiftung, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Vorstandsvorsitzender des Hauses der Talente, Sabine Warnecke, Geschäftsführerin des Hauses der Talente, sowie Suzanne Oetker-von Franquet, Kuratorium der Stiftung Haus der Talente, zur feierlichen Vertragsunterzeichnung im Düsseldorfer Rathaus. Keller: „Ich freue mich, dass wir die großzügige Zustiftung der Haubrich Stiftung für das Haus der Talente im Düsseldorfer Rathaus besiegeln können. Die Unterstützung kommt den jüngsten Düsseldorferinnen und Düsseldorfern zugute und fördert ihre individuellen Talente und Begabungen. Die Investition in die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler ist mir ein besonderes Anliegen und ein Thema, das wir im Rahmen der Düsseldorfer Schulbauoffensive ebenfalls intensiv verfolgen.“

Stadtdirektor und Stiftungsvorstand des Hauses der Talente Burkhard Hintzsche: „Die Stiftung Haus der Talente hat sich zum Ziel gesetzt, eine begabungsorientierte und gerechte Bildungslandschaft und Talentförderung für alle Altersklassen und mit Blick auf alle Begabungsbereiche anzubieten. Mit der Zustiftung erhält das Haus der Talente nun noch mehr Möglichkeiten, Angebote vorzuhalten und weiterzuentwickeln. Besonders hervorheben möchte ich, dass jegliche Förderung den Talenten unabhängig vom sozialen Status der Familien und Ratsuchenden zugänglich gemacht wird.“

Die großzügige Zuwendung ermöglicht etwa den Ausbau des Förderangebotes und den kostenlosen Zugang für Schulen und Kitas zum Stiftungsangebot. So werden Kooperationsschulen der Haubrich Stiftung und Schulen in Sozialräumen mit besonderem Handlungsbedarf von einem Sonderprojekt profitieren können. Zum Angebot gehören etwa das Talentscreening in Form eines Online-Screenings zur Begabungserkennung sowie Methodentage, auf denen den Teilnehmenden Lern- und Arbeitstechniken für größere Gruppen nah gebracht werden. Zudem gibt es Projekttage für praxisorientierte Ergänzung des Fachunterrichts und Forschertage für Kitas.

Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Vorstandsvorsitzender des Hauses der Talente: „Der Stiftungsgründer Udo van Meeteren freut sich, neben der Landeshauptstadt Düsseldorf in der Familie Haubrich einen privaten Mitstreiter für mehr Bildungsgerechtigkeit gefunden zu haben. Denn gleiche Begabungen ungleich zu fördern ist genauso ungerecht wie ungleiche Begabungen gleich zu behandeln.“

14. Chemcologne Chemieforum: Transformationswege, Chancen und Visionen

Die Chemieindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren im Rheinland. Sie trägt maßgeblich zum Wohlstand und zur Lebensqualität in der Region bei. Doch die Branche steht aktuell vor großen Herausforderungen. Der Transformationsprozess ist im vollen Gange und wird die Geschäftsmodelle der Chemieunternehmen im Rheinland grundlegend verändern. Die Kreislaufwirtschaft wird zum Gelingen dieses Prozesses einen entscheidenden Beitrag leisten.

Zum 14. ChemCologne Chemieforum laden wir Sie herzlich ein. Informieren Sie sich über die Transformation der Chemieindustrie im Rheinland und diskutieren Sie mit uns die aktuellen Fragestellungen. Wie hoch ist die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für die Chemieindustrie? Welche Transformationswege und Chancen ergeben sich für die Chemieregion Rheinland? Was sind die Visionen für eine zukunftsfähige Chemieindustrie?

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen, Politik und Verbänden auszutauschen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

14. CHEMCOLOGNE CHEMIEFORUM
16. NOVEMBER 2023
FEIERABENDHAUS | CHEMIEPARK KNAPSACK

Einladung 14. ChemCologne Chemieforum am 16.11.2023

DRK-Düsseldorf lädt zur 2. DRK-Gospelnight

Am 26. Oktober lädt (unser Mitglied) das DRK-Düsseldorf zur 2. DRK-Gospelnight in die Düsseldorfer Lambertuskirche ein. Der über die Stadtgrenzen hinaus bekannte NewLifeGospel Choir singt ab 19:30 Uhr bekannte und stimmungsvolle Gospellieder für den guten Zweck.

Bereits mit Helene Fischer ging der Chor auf Tour und trat mit Pharell Williams oder Mariah Carey zusammen auf. Mit Liedern wie „What a wonderful world“, „Ain ́t no mountain high“ oder „Amazing Grace“ werden Chorleiter Peter Mante und die Sängerinnen und Sänger auch dieses Mal die Konzertbesucher begeistern und zum Mitsingen und T anzen animieren.

Die Erlöse des Abends kommen der Seniorenarbeit des DRK-Düsseldorf zugute.

Das Konzert in der Lambertuskirche beginnt um 19:30 Uhr, Einlass ist um 19:00 Uhr. Ein Ticket kostet 30,- Euro und ist über www.westticket.de oder über die Hotline 0211 274000 erhältlich.

Berufsorientierungstag bei Henkel: Deine Chance, die eigene berufliche Zukunft zu gestalten

Du stehst gerade vor wichtigen Entscheidungen für deine berufliche Zukunft? Überlegst du, welche Ausbildung oder welches Studium am besten zu dir passt? Oder vielleicht bist du noch auf der Suche nach deinem ganz persönlichen Weg?

Wir laden dich herzlich ein, am Berufsorientierungstag bei Henkel teilzunehmen, wo du die Möglichkeit hast, die Welt der Berufsorientierung hautnah zu erleben!

Bei Henkel sind wir davon überzeugt, dass jeder seine Talente und Fähigkeiten entfalten kann. Wir möchten dir dabei helfen, herauszufinden, wo deine Stärken liegen. Unser Berufsorientierungstag bietet dir eine einzigartige Gelegenheit, die vielfältigen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in den folgenden Bereichen kennenzulernen:

– **Kaufmännischer Bereich**
– **Naturwissenschaftlicher Bereich**
– **Technik Bereich**
– **Sicherheitsbereich**
– **Gastronomischer Bereich**

Wir möchten dich ermutigen, mit uns gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen und die besten Wege für deine berufliche Entwicklung zu finden.

Details zum Berufsorientierungstag bei Henkel:

Wann:

SAMSTAG, 21.10.23

Uhrzeit: 

10:00 UHR BIS 12:30 UHR ODER

12:30 UHR BIS 15:00 UHR

Wo: 

HENKEL AUSBILDUNG
HENKELSTR. 67 (TOR1)
40589 DÜSSELDORF

UNBEDINGT VORHER ANMELDEN!

Egal, ob du bereits klare Vorstellungen hast oder noch auf der Suche nach Inspiration bist, unser Berufsorientierungstag steht allen offen. Bei Henkel findest du nicht nur eine breite Palette an Möglichkeiten, sondern auch ein engagiertes Team, das bereit ist, dich auf deinem Weg zu unterstützen.

Komm vorbei und lass uns gemeinsam deine beruflichen Träume in die Realität umsetzen!

Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.henkel.de/karriere/schueler/berufsorientierungstag

Bankenverband informiert: Was ist eine „digitale Identität“

1. Was ist eine digitale Identität?

Digitale Identitätsnachweise – kurz digitale Identitäten – sind wie digitale Ausweise. Mit ihnen kann man sich online sicher ausweisen oder bestimmte Informationen wie z.B. sein Alter verbindlich teilen. Das ist wichtig für Geschäfte in der digitalen Welt. Je mehr Menschen und Unternehmen davon Gebrauch machen, umso schneller verbreitet sich die digitale Identität und desto mehr Einsatzmöglichkeiten gibt es.

2. Wer soll sich darum kümmern?

Damit digitale Identitäten genutzt werden, müssen sie für alle Seiten Vorteile bieten. Für die erfolgreiche Entwicklung digitaler Identitäten braucht es daher eine Private-Public-Partnership, also eine Zusammenarbeit von Staat, Unternehmen, Identitätsdienstleister und der Gesellschaft. Alle betroffenen Parteien sollten in die konkrete Ausgestaltung eingebunden sein, z.B. über ein gemeinsames Gremium, das die Leitplanken festlegt.

3. Welche Rollen können Banken dabei spielen?

Banken haben hohen Bedarf und viel praktische Erfahrung im Umgang mit Kundenidentitäten, z.B. bei der Kontoeröffnung oder der Kundenauthentifizierung im Rahmen des Online und Mobile Banking. Damit können sie zur Entstehung und Verbreitung digitaler Identitäten einschließlich einer staatlichen digitalen Identität beitragen. Letztere kann Vorteile gegenüber heutigen Verfahren bieten, wenn sie für Kunden einfach zu nutzen ist, und für Unternehmen mit geringeren Kosten verbunden ist.

4. Wie sollte eine digitale Identität ausgestaltet sein?

Die digitale Identität muss nicht nur leicht zu nutzen, sondern auch sicher sein. Beide Ziele lassen sich aber gelichzeitig nur schwer in Einklang bringen. Daher sollte eine digitale Identität verschiedene Ausprägungen unterstützen, die je nach Anwendungsfall mehr Bequemlichkeit oder höherer Sicherheit zulassen. Von einer digitalen Identität wird heute aber noch mehr erwartet als nur den physischen Ausweis zu ersetzen. Sie muss auch Unternehmen repräsentieren können und sollte wie eine Brieftasche weitere private und staatliche Nachweise aufnehmen, in Form einer sogenannten Identitäts-Wallet.

5. Wie kann es gelingen, dass digitale Identitäten europaweit einsetzbar sind?

Die Daten, die für die Identifikation benötigt werden, sollten in allen EU-Ländern gleich sein. Das macht es einfacher für alle, die digitale Identität zu verwenden. Es sollte ein einheitlicher Standard für alle europäischen Identitäts-Wallets geben. Das erleichtert es allen, die digitalen Ausweis nutzen wollen oder müssen.

Unser aktuelles Positionspapier zum Thema eID finden Sie hier.

Negativer Ausblick für Stahlnachfrage setzt sich fort und Deutschland trägt die rote Laterne mit einem Minus von 10%

Viele Unternehmen in Düsseldorf, dem Rhein Kreis Neuss und Südkreis Mettmann sind abhängig von der Stahl-Produktion. Doch, die Nachfrage nach Stahl wird leider immer geringer. Ein Grund sind die hohen Strompreis für die energiereiche Industrie. So produziert die Aluhütte Neuss „Rheinwerk“ wegen der hohen Strompreise bald kein Aluminium mehr.

Der Stahlverband worldsteel prognostiziert zwar in seinem aktuellen Konjunkturausblick für das noch laufende Jahr einen Anstieg des globalen Marktvolumens von 1,8 Prozent, doch: Für die gesamte Europäischen Union dagegen einen Rückgang von 5,1 Prozent. Noch deutlicher fällt die für Deutschland erwartete Abwärtsentwicklung aus: Hier wird ein Schrumpfen des Marktvolumens um 10 Prozent vorausgesagt – und das nach einem Rückgang um 9 Prozent im Vorjahr. Und während worldsteel weltweit auch für das kommende Jahr einen Anstieg der globalen Stahlnachfrage um 1,9 Prozent erwartet, bleibt in Deutschland die konjunkturelle Lage auch im kommenden Jahr herausfordernd.

In die gleiche Richtung zeigt die aktuelle Statistik der Wirtschaftsvereinigung Stahl zur Rohstahlproduktion in Deutschland. So ging die Menge an Elektrostahl von Januar bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12 Prozent zurück. Dies macht deutlich, wie stark gerade die stromintensive, aber heute schon relativ CO2-arme Elektrostahlherstellung von den anhaltend hohen Kosten für Elektrizität betroffen ist.

So profitieren wir von Künstlicher Intelligenz – Hintergründe und Erfahrungen

So viel Prozent der entsprechenden Unternehmen setzen künstliche Intelligenz ein

Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde und verbreitet neben neuen Möglichkeiten auch viel Unsicherheit. Dem wollen wir entgegenwirken und gemeinsam die Welt der KI verstehen und ausprobieren. Denn nicht die KI wird uns die Jobs wegnehmen.

Digitale Technologien sind längst Teil des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland. Mit Chatbots wie ChatGPT und Google Bard ist zuletzt insbesondere die künstliche Intelligenz (KI) in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die IW Consult hat nun untersucht, welche Bedeutung KI-Anwendungen – insbesondere KI-gestützte Google-Dienste – für die deutsche Wirtschaft haben.

Bis 2030 gehen in Deutschland etwa 4,2 Milliarden Arbeitsstunden dadurch verloren, dass Erwerbstätige altersbedingt in den Ruhestand treten. Allein mit nachrückenden Generationen und qualifizierter Zuwanderung wird sich diese Lücke aller Voraussicht nach nicht schließen lassen. Um die wegfallende Arbeitszeit zu kompensieren, muss Arbeit in Zukunft deshalb produktiver gestaltet werden. Nur wie?

Eine viel diskutierte Technologie in der Debatte rund um effizienteres Arbeiten ist die künstliche Intelligenz. Ein beträchtlicher Teil der Unternehmen in Deutschland nutzt KI bereits (Grafik):

Rund 600.000 Unternehmen setzten hierzulande zuletzt künstliche Intelligenz ein – 17 Prozent aller Unternehmen in Deutschland.

Unternehmen aus der Industrie setzen KI-Anwendungen besonders häufig ein: In einer im Rahmen der IW-Consult-Studie durchgeführten Befragung gab annähernd jedes dritte Industrieunternehmen an, künstliche Intelligenz zu nutzen. Damit war der Anteil der KI-nutzenden Unternehmen in der Industrie fast doppelt so hoch wie im Dienstleistungssektor.

Ein Blick auf die Umsatzzahlen zeigt, dass sich der Einsatz von KI für die Industrieunternehmen auch wirtschaftlich lohnt: 88 Prozent der Industrieunternehmen, die KI einsetzten, erzielten im vergangenen Jahr eine positive Nettoumsatzrendite, verbuchten also einen Gewinn. Bei den Industrieunternehmen, die keine KI nutzten, traf das nur auf 69 Prozent zu.

Wenn Arbeitnehmer hierzulande mithilfe von KI zwei Arbeitsstunden pro Woche sparen würden, könnten damit 3,9 der 4,2 Milliarden bis 2030 altersbedingt wegfallenden Arbeitsstunden kompensiert werden.

Ob ein Unternehmen KI einsetzt oder nicht, hängt neben der Branche auch von der Lage ab: Auf dem Land nutzten nur 9 Prozent der heimischen Unternehmen KI-Anwendungen, in städtischen Räumen waren es bereits 22 Prozent.

Und auch die Größe der Unternehmen spielt eine wesentliche Rolle. Während von den Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten nur etwa jedes sechste KI-Anwendungen nutzte, setzten 75 Prozent der Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten künstliche Intelligenz ein. Dabei lohnt es sich auch für kleine und mittlere Unternehmen, KI anzuwenden: Kleine Unternehmen, die KI einsetzten, wiesen häufiger eine positive Beschäftigungs- und Umsatzentwicklung auf als jene kleinen Betriebe, die KI nicht nutzten. Umso entscheidender ist es für die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen, mithilfe von KI-Anwendungen ihre Produktivität zu steigern und den Abstand zu Großunternehmen konstant zu halten oder zu verringern.

KI kann Ausstieg von älteren Arbeitskräften teilweise auffangen

Welches gesamtwirtschaftliche Potenzial in künstlicher Intelligenz steckt, zeigt sich, wenn man den produktivitätssteigernden Effekt der KI-Nutzung auf alle Beschäftigten hochrechnet:

Generative KI – darunter fallen KI-Anwendungen, die Inhalte wie Texte oder Bilder erstellen – könnte in Zukunft 330 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung in Deutschland beitragen, wie Berechnungen der IW Consult zeigen.

Dieser Rechnung liegt die Annahme zugrunde, dass ein Arbeitnehmer in Deutschland im Schnitt etwa zwei Arbeitsstunden pro Woche durch KI-Anwendungen sparen könnte. Insgesamt könnten damit 3,9 der 4,2 Milliarden bis 2030 wegfallenden Arbeitsstunden kompensiert werden. Damit sich durch die eingesparte Zeit tatsächlich die Wertschöpfung erhöht, müssen die Beschäftigten in der frei gewordenen Arbeitszeit Tätigkeiten mit vergleichbarer Wertschöpfung nachgehen.

Darauf zielen auch die Unternehmen ab: Zwei von drei Betrieben, die planen, in den nächsten fünf Jahren in KI-Anwendungen zu investieren, gehen davon aus, dass sie die dadurch frei werdende Arbeitszeit ihrer Beschäftigten für andere, ähnlich produktive Tätigkeiten einsetzen können.

Ein zentrales Element für die Gestaltung dieser Transformation ist die entsprechende Software. Neun von zehn Unternehmen in Deutschland greifen dabei auf KI-gestützte Dienste von Google zurück – mit Erfolg (Grafik):

Rund ein Drittel der Firmen, die mindestens einen Google-Dienst nutzten, erzielte 2022 einen höheren Umsatz als im Vorjahr, während es bei Unternehmen, die dies nicht taten, nur halb so viele waren.

Auch in puncto Innovationen profitieren die Unternehmen vom Technologiekonzern: Fast die Hälfte der Unternehmen in Deutschland gibt an, dass ihnen Google-Anwendungen helfen, neue Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle zu entwickeln.

MEHR ERFAHREN: WIE EIN DIGITALER PRODUKTIONSPASS ENTSTEHT!

Quelle: IW Köln

So viel Prozent der Unternehmen, die Google-Dienste auf diese Art nutzten, erzielten im Jahr 2022 diesen Effekt