165. Henkel-Preis der Diana: Gipfeltreffen der Bosse

Albrecht Woeste (links) und Michael Grütering. Foto: W.Meyer

Im deutschen Galoppsport laufen die sommerlichen Festwochen – drei Sonntage in Folge ist die „Champions League“ in Gruppe I-Rennen mit den besten Pferden am Start. Nach München und Berlin folgte am Sonntag Düsseldorf mit dem 165. Henkel-Preis der Diana.

Der Preis hat eine lange Geschichte. Er wurde zum ersten Mal 1857 in Berlin-Tempelhof ausgetragen. Das Rennen gehört damit zu den traditionsreichsten Wettbewerben des Turfjahres. Seit 2006 präsentiert Henkel das hochkarätige Sportevent auf der Galopprennbahn in Düsseldorf Grafenberg.

Mit einer Gesamtdotierung von einer halben Million Euro, davon allein 300.000 Euro für das siegreiche Team, ist der Preis der Diana nach dem Derby das zweitwertvollste Pferderennen in Deutschland. Startberechtigt sind nur dreijährige Stuten. Nur einmal im Leben können die besten Pferdedamen dieses bedeutende klassische Rennen gewinnen. Ein weiterer sportlicher Höhepunkt war der Fritz Henkel-Preis (Gr. III).

Im Vorfeld wurde Trainer Andreas Wöhler hoch gehandelt, der diesmal Lady Ewelina und View Zabeel gesattelt hatte. Lady Ewelina gewann in Köln ein Gruppe III-Rennen, wurde dann Siebte im Prix de Diane (Gr.I) in Chantilly bei Paris. Im Sattel saß Eduardo Pedroza, der die Diana schon vier Mal gewonnen hat. View Zabeel, die nach zwei Siegen in Hoppegarten den zweiten Platz in den italienischen Oaks (Gr.II) belegt hat, wurde vom französischen Weltklasse-Jockey Olivier Peslier geritten. Als weitere Favoritin wurde die Stute Weracruz gehandelt, geritten von Rene Piechulek aus dem Legenden-Stall von Peter Schiergen. Hier versprach man sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Es kam dann alles aber ganz anders. Muskoka mit Jockey Lukas Delogier zog im Hauptrennen kurz vor dem Ziel an Kassada und Maxim Pecheur, die lange geführt hatten, vorbei. Platz drei ging nach 2200 m an die französische Gaststute Sea The Lady mit Jockey Clement Lecoeuvre. Anschließend wurde der Renntag gegen 15.15 Uhr zur Schonung der Pferde abgebrochen. Das Geläuf war mittlerweile tief und schwer geworden und die Wetter-Prognosen wurden auch nicht besser.

Gute Stimmung trotz Regenwetter auf der Terrasse der Henkel-Lounge. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Der Henkel-Renntag ist immer auch ein großes Netzwerktreffen. Albrecht Woeste, Simone-Bagel-Trah, Henkel-Vorstandschef Carsten Knobel und Rennvereinspräsident Peter Michael Endres freuten sich auch diesmal wieder über viele nette Menschen aus der Wirtschaft, der Politik, aus dem Sport und der Gesellschaft. Darunter: Metro-Vorstandsvorsitzender Dr. Steffen Greubel, Dr. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, Klöckner-CEO Guido Kerkhoff, Sabrina Herrmann, Chefin der Siemens-Niederlassung in Düsseldorf, Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, Dr. Michael Vesper, Präsident des Sportverbandes Deutscher Galopp, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Fortuna-Vorstand Klaus Allofs (auch Pferdebesitzer), Andreas Preuss, Vorstand von Borussia Düsseldorf, Tonhallen-Intendant Dr. Michael Becker, Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf, Dr. Ulrich Lehner, der ehemalige Vorsitzende der Henkel-Geschäftsführung, US-Generalkonsulin Pauline A. Kao und Gregor Berghausen, IHK-Hauptgeschäftsführer.

Ein Highlight des Rahmen-Programms rund um den Renntag war im übrigen der Schwarzkopf-Hutwettbewerb, bei dem die schönsten und kreativsten Hüte prämiert wurden. Besucherinnen mit Hut konnten sich direkt vor Ort fotografieren lassen. In der Jury sassen Nicola Surholt, Leiterin PR & Events Haar- und Körperpflege bei Henkel Consumer Brands, Vorjahres-Siegerin und Model Annika Gassner, Journalistin Dagmar Haas-Pilwat sowie Star-Stylistin Laila Hamidi. Die Preise waren unter anderem ein Premium-Wellnesstag im vabali spa Düsseldorf mit Übernachtung im Steigenberger Parkhotel Düsseldorf, ein Shopping-Gutschein im Designer Outlet Roermond und eine Produkttasche von taft.

Volle Hütte in der Henkel-Lounge. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf



 

Aus für 9000 Geschäfte droht: Handelsverband rechnet mit großem Ladensterben

Miese Nachrichten aus unserem Einzelhandel: Demnach rechnen 35 Prozent der Händlerinnen und Händler für das zweite Halbjahr mit Umsatzrückgängen. Für das Gesamtjahr geht nur gut jeder dritte Händler von im Vergleich zum Vorjahr steigenden Erlösen aus.

Das Sterben des lokalen Einzelhandels geht weiter und die Gründe sind bekannt: immer mehr Menschen kaufen online ein, die Energiepreise steigen immer weiter, viele Geschäfte finden keine Mitarbeiter mehr und die Preise für Ladenlokale steigen ebenfalls immer weiter. Viele Innenstädte veröden. Und die Hiobsbotschaften erreichen mittlerweile auch Düsseldorf: mehrere Geschäfte werden in Kürze schließen, u.a. aus den Bereichen Möbel und Kosmetik.

Angesichts dieses Negativ-Trends passt nun auch der Handelsverband Deutschland (HDE) seine Umsatzprognose für den Einzelhandel an. Die neue Prognose geht im Vorjahresvergleich von einem nominalen Plus von drei Prozent für 2023 aus. Das entspricht einem realen Minus von vier Prozent. Bisher prognostizierte der HDE ein nominales Plus von zwei Prozent und ein reales Minus von drei Prozent. Zudem macht der Verband anhand aktueller Daten aus seinem Konsummonitor Preise deutlich, wie die Verbraucherinnen und Verbraucher mit der ungewohnt hohen Inflation umgehen.

„Deutlich höhere Kosten für Energie und Wareneinkauf sowie ein schwacher privater Konsum haben den Einzelhandel im ersten Halbjahr unter Druck gesetzt. Die Rahmenbedingungen bleiben insgesamt schwierig. Über die gesamte Branche hinweg ist das kein schöner Zwischenstand. Insbesondere die nach wie vor hohe Inflation sorgt dafür, dass die Branche nicht richtig ins Laufen kommt“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Die insgesamt schwierige Lage zeigt sich auch in den Ergebnissen einer aktuellen HDE-Umfrage unter rund 900 Handelsunternehmen.

Demnach rechnen 35 Prozent der Händlerinnen und Händler für das zweite Halbjahr mit Umsatzrückgängen. Für das Gesamtjahr geht nur gut jeder dritte Händler von im Vergleich zum Vorjahr steigenden Erlösen aus. Als eines ihrer absoluten Top-Themen nennen die Handelsunternehmen in der HDE-Umfrage die hohen Energiepreise. Der HDE-Präsident warnt deshalb vor einseitigen Maßnahmen der Bundesregierung: „Angesichts der hohen Energiekosten, die auch die Handelsunternehmen stemmen müssen, darf es nicht nur zu Erleichterungen für die energieintensive Industrie kommen. Ein Industriestrompreis ist ein Irrweg, es muss einen im internationalen Vergleich akzeptablen Marktpreis für alle Unternehmen in Deutschland geben.“ Zudem betont von Preen die hohe Bedeutung der Städtebauförderung für den Handelsstandort Innenstadt. Diese dürfe in keinem Fall im anstehenden Bundeshaushalt gekürzt werden.

Die Auswirkungen der Inflation treffen die Verbraucherinnen und Verbraucher hart. Nach aktuellen Daten des HDE-Konsummonitors Preise hat ein Viertel Angst, nicht mehr mit dem Geld auszukommen. „Die Konsumenten beobachten die Preisveränderungen und passen ihr Einkaufsverhalten an. Oft kaufen sie weniger, in vielen Fällen weichen sie auf günstigere Produkte aus“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Insgesamt geben 45 Prozent der Bevölkerung an, sich aufgrund der hohen Lebensmittelausgaben in irgendeiner Weise einzuschränken. Gleichzeitig macht Genth deutlich, dass der Einzelhandel kein Interesse an drastisch steigenden Preisen hat: „Der Handel lebt vom privaten Konsum. Dieser leidet massiv unter hohen Verbraucherpreisen und sinkenden Realeinkommen.“ Laut HDE-Konsummonitor Preise sehen knapp 60 Prozent der Kundinnen und Kunden denn auch die Hersteller als größte Profiteure der Preissteigerungen.

Mehr Informationen unter www.einzelhandel.de/hdepk

165. Henkel-Preis der Diana

Renntags-Partner Henkel lockt mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und lässt kaum Wünsche offen. Zudem sorgt das Gastro-Angebot für das leibliche Wohl und auch unsere jungen Besucher können sich auf das erweiterte Kinder-Paradies freuen. Foto: Henkel

Es ist DER Sonntag im Düsseldorfer Rennkalender – der Renntag um den 165. Henkel-Preis der Dianas 6. August 2023  ist das absolute Saison-Highlight und wartet sowohl mit sportlichen Hochkarätern als auch mit einem tollen Rahmenprogramm für Groß und Klein auf. Die Vorfreude auf die mit 500.000 € Preisgeld ausgelobte Gruppe I-Prüfung über 2.200 Meter für dreijährige Vollblutstuten könnte nicht größer sein. Nur einmal im Leben können die besten Pferdedamen dieses bedeutende klassische Rennen gewinnen. Weitere sportliche Höhepunkte sind der Fritz Henkel Preis (Gr. III) und das Grafenberger BBAG-Auktionsrennen.

Das Spitzenrennen findet seit 165 Jahren weltweit Beachtung. Der Preis der Diana blickt auf eine lange Geschichte zurück. Er wurde zum ersten Mal 1857 in Berlin-Tempelhof ausgetragen. Das Rennen gehört damit zu den traditionsreichsten Wettbewerben des Turfjahres. Seit 2006 präsentiert Henkel das hochkarätige Sportevent auf der Galopprennbahn in Düsseldorf Grafenberg.

Zur 165. Auflage der Veranstaltung treffen sich auch in diesem Jahr die besten dreijährigen Vollblutstuten aus dem In- und Ausland zur Prüfung in diesem Gruppe-I-Rennen der höchsten Wettkampfklasse. Auf einer Strecke von 2.200 Metern kämpfen sie am 6. August 2023 um 500.000 Euro Preisgeld – so viel wie bei keinem anderen Stutenrennen in Deutschland. Da es sich um ein Rennen für ausschließlich dreijährige Stuten handelt, hat jede Teilnehmerin nur einmal im Leben die Chance den Henkel-Preis der Diana zu gewinnen. Die Siegerin avanciert unmittelbar zu einem vierbeinigen Star im Millionenwert.

Bereits im Juni des Vorjahres müssen Besitzer und Trainer gemeinsam entscheiden, ob eine Nennung für den Preis der Diana abgegeben wird. Wer sich nicht rechtzeitig anmeldet, kann später nur gegen die zehnfache Nenngebühr teilnehmen. Welche Stuten und Jockeys am 6. August 2023 an den Start gehen, entscheidet sich erst wenige Tage vor dem Rennen.

Als deutsches Pendant zum französischen Prix de Diane und den englischen Oaks findet das Rennen weltweit Beachtung. Der Preis nach Diana (Artemis), Göttin der freien Natur, Fruchtbarkeit und Reinheit benannt.

Renntags-Partner Henkel lockt mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und lässt kaum Wünsche offen. Zudem sorgt das Gastro-Angebot für das leibliche Wohl und auch unsere jungen Besucher können sich auf das erweiterte Kinder-Paradies freuen.

Der erste Start erfolgt voraussichtlich gegen 14 Uhr. Der Einlass startet voraussichtlich um 12.00 Uhr.

Erholt sich der Immobilienmarkt in unserer Stadt etwas? Zumindest sinken die Preise für Büros, Häuser und Wohnungen

Die Bauwirtschaft in Düsseldorf steht derzeit vor einer Reihe von Herausforderungen. Themen sind beispielsweise Materialknappheit, Arbeitskräftemangel, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, Digitalisierung sowie Bürokratie und Regulierung. Auch die steigende Nachfrage nach Infrastrukturprojekten stellt die Bauindustrie vor Herausforderungen. Es werden mehr Kapazitäten und Ressourcen benötigt, um den Bedarf an neuen Straßen, Brücken, Schienen- und Energienetzen zu decken.

Im ersten Halbjahr 2023 hat sich die im Sommer 2022 begonnene Zurückhaltung auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt weiter fortgesetzt. So hat sich die Anzahl der Kauffälle gegenüber dem erst Halbjahr 2022 um rund 36 Prozent verringert. Der Umsatz ist sogar um 63 Prozent eingebrochen.

Zunehmend schlägt sich die Zurückhaltung auf dem Immobilienmarkt auch in der Preisentwicklung der einzelnen Marktsegmente nieder. Unbebaute Grundstücke für Einfamilien-, Zweifamilien- und Reihenhäuser verzeichnen eine etwa zehn Prozent fallende Preisentwicklung im Vergleich zum Jahresbeginn.

Die Kaufpreise im Markt der bebauten Grundstücke fallen ebenfalls deutlich: Während beispielsweise die Immobilienpreise bei Reihenhäusern um ebenfalls zehn Prozent gefallen sind, fielen sie im Teilmarkt der Doppelhäuser, freistehender Ein- und Zweifamilienhäuser sowie bei Renditeobjekten wie Mietwohnhäusern sogar um rund 15 Prozent. Auch Eigentumswohnungen folgen diesem Negativtrend und verzeichnen im Schnitt etwa zehn Prozent geringere Kaufpreise. Lediglich der Markt der nach 2012 gebauten Wohnungen zeigt eine stagnierende Preisentwicklung, wenngleich in diesem Bereich der drastischste Rückgang von Kauffällen zu verzeichnen ist.

Der Halbjahresbericht zeigt somit deutlich auf, wie sich neben dem Krieg in der Ukraine und der Energiekrise besonders die steigende Zinsentwicklung auf die im Immobilienmarkt erzielbaren Preise auswirkt.

Weitere Informationen zu den Produkten des Gutachterausschusses sowie der aktuelle Halbjahresbericht sind im Internet unter gutachterausschuss.duesseldorf.de einsehbar. Die Richtwerte sowie der Grundstücksmarktbericht sind auch über das NRW-Portal BORIS.NRW unter www.boris.nrw.de kostenfrei abrufbar.

Ein kostenloser Newsletter informiert mehrmals jährlich über Aktuelles zum Düsseldorfer Immobilienmarkt. Die Anmeldung erfolgt über eine E-Mail mit dem Betreff „Newsletter“ an gutachterausschuss@duesseldorf.de.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf ist ein ehrenamtlich arbeitendes, unabhängiges und marktkundiges Kollegialgremium. Der Ausschuss veröffentlicht jährlich eine Bodenrichtwertkarte, eine Immobilienrichtwertkarte sowie einen Grundstücksmarktbericht. Die Richtwertkarten zum 1. Januar 2023 sind im GeoShop unter geoshop.duesseldorf.de für jeweils 50 Euro erhältlich.

Start ins neue Schuljahr: Über 6.000 Kinder werden in Düsseldorf eingeschult – neue Schulen – mehr Digitalisierung (und warum das gut ist im Wettbewerb um die Fachkräfte)

Die Abteilungsleiter im Amt für Schule und Bildung Bernd Luberichs und Thomas Schwindowski sowie Stadtdirektor Burkhard Hintzsche gaben im Rahmen eines Pressegsrprächs einen Überblick zum neuen Schuljahr 2023/24; Foto: Ingo Lammert

Digitalisierung, Klimaschutz und der Schulstart für tausende Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler: Zum Beginn des neuen Schuljahres 2023/24 gibt Schuldezernent und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche einen Überblick.

Wie im Vorjahr können sich rund 6.000 Düsseldorfer Kinder nach den Sommerferien an den Einschulungstagen am 7. und 8. August auf ihren ersten Schultag freuen. Etwa 5.700 (5.700) i-Dötzchen – in Klammern die Vorjahreswerte – werden dann eine städtische Grundschule in Düsseldorf besuchen, rund 300 (320) sind an nichtstädtischen Grundschulen in Düsseldorf, darunter etwa die Japanische Schule, die Griechische Schule, die Waldorfschule oder die Internationale Schule, sowie an Schulen außerhalb Düsseldorfs angemeldet worden. Von den Schulneulingen sind rund 82 (91) noch nicht schulpflichtig, wohl aber schulfähig. Sie werden auf Antrag der Erziehungsberechtigten vorzeitig eingeschult.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche stellte die Düsseldorfer Kennzahlen am Mittwoch, 2. August, in der Gemeinschaftshauptschule Bernburger Straße vor: „Auch in diesem Jahr verzeichnen wir wieder hohe Anmeldezahlen an den Düsseldorfer Schulen. Um den Schülerinnen und Schülern das Lernen in einer modernen und zukunftsfähigen Umgebung zu ermöglichen, investieren wir bis 2028 1,5 Milliarden Euro in die fortlaufende Schulbauoffensive und treiben die Digitalisierung an den Schulen weiter voran.“

In den weiterführenden allgemeinbildenden städtischen Schulen werden zum Schuljahr 2023/2024 4.642 Kinder (4.338) in die Klasse 5 aufgenommen. Davon fanden 2.527 Kinder (2.247) einen Platz an einem Gymnasium – das sind mehr als 50 Prozent aller Schülerinnen und Schüler. An einigen Gymnasien wurden aufgrund des Zuwachses Mehrklassen eingerichtet. 1.179 Schülerinnen und Schüler (1.119) wechseln auf eine Realschule, 762 (788) werden eine Gesamtschule und 174 (184) eine Hauptschule besuchen. 518 (512) künftige Fünftklässler wurden zudem an nichtstädtischen Düsseldorfer Gymnasien und einer nichtstädtischen Gesamtschule aufgenommen.

Sowohl einige Grundschulen als auch einige weiterführende Schulen mussten aufgrund der begrenzten Aufnahmekapazität Ablehnungen aussprechen. In diesen Fällen konnte gemeinsam mit den Eltern ein Platz an einer anderen Schule gefunden werden. Insgesamt werden an den Grundschulen und auch an den weiterführenden Schulen weitere Anmeldungen von Kindern erwartet, die bisher noch nicht angemeldet wurden oder die in den Ferien als Neubürger nach Düsseldorf ziehen. Insbesondere Hauptschulen werden hier zusätzliche Anmeldungen entgegennehmen.

39 zusätzliche OGS-Gruppen
Im 20. OGS-Jahr besteht in Düsseldorf folgendes Angebot: Zum Schuljahr 2023/24 werden insgesamt 39 zusätzliche OGS-Gruppen mit 975 Plätzen eingerichtet, womit die gesamtstädtische Versorgungsquote erneut erhöht wird. An allen 91 OGS-Standorten (87 Grundschulen und vier Förderschulstandorte mit Primarstufe) stehen somit in insgesamt 685 OGS-Gruppen 18.125 Plätze zur Verfügung. Darüber hinaus werden Betreuungsalternativen in 14-Uhr-Gruppen oder in der Schulkind-Betreuung in Sportvereinen angeboten. Nach den Sommerferien können damit gesamtstädtisch 83 Prozent der Kinder in der Primarstufe ein Betreuungsangebot in Anspruch nehmen.

Digitalisierung
Der Ausbau von gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen an Düsseldorfer Schulen schreitet stetig voran: Bis zum 31. Dezember 2023 ist die Aktivierung der Anschlüsse des städtischen Netzes für pädagogische Zwecke an 60 Schulstandorten geplant. Der Glasfaserausbau an allen anderen Schulen erfolgt sukzessive durch einen Netzanbieter im Rahmen der Förderung durch das Land NRW oder in Eigenleistung entsprechender Anbieter bis spätestens Ende des Jahres 2024.

Für den Ausbau des WLAN-Netzes waren Ende des Jahres 2022 bereits 3.336 Access-Points an den städtischen Schulen in Betrieb. Die Access-Points erhöhen die Reichweite eines Routers. Im Jahr 2023 werden 1.000 weitere Access Points eingebracht, um Altgeräte zu ersetzen und die WLAN-Netze weiter zu verdichten. Der Ausbau des Netzes findet jeweils unter Berücksichtigung der lokalen baulichen Begebenheiten statt. Darüber hinaus erfolgt die sukzessive Ausstattung der Schulstandorte mit moderner Visualisierungstechnik, die von den Schulen selbst nach ihren individuellen Bedürfnissen ausgewählt werden konnte.

Klimaschutz
In Anpassung an den Klimawandel erhalten die Düsseldorfer Schulen im Rahmen baulicher Maßnahmen vielfach begrünte Fassaden zur Verbesserung der Luftqualität, zur Erzeugung von Sauerstoff, zum Filtern von Staub, Schadstoffen und Lärm sowie zum Schutz gegen Hitze und Kälte. Die begrünten Fassaden bieten zudem einen Lebensraum für kleinere Tiere und schaffen einen vertikalen Grünraum in der Stadt.

Die für die Pflege der Außenanlagen eingesetzten Geräte, wie etwa Laubsauger, wurden in den vergangenen drei Jahren nahezu komplett von einem fossilbetriebenen auf einem akkubetriebenen Antrieb umgestellt. Die Umstellung der Außenpflegeräte auf den Akkubetrieb stellt einen Baustein in der Erreichung der Klimaneutralität der Landeshauptstadt Düsseldorf bis zum Jahr 2035 dar und wurde aus dem Klimaschutzetat des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz mitfinanziert. Bis zum Ende des Jahres 2023 werden die Außenpflegegeräte an 100 Schulstandorten komplett auf den Akkubetrieb umgestellt. Durch diese Umstellung können jährlich 44.392 Kilogramm Kohlendioxid-Emissionen eingespart werden.

Schulneugründungen
Aufgrund der steigenden Schülerzahlen in Düsseldorf gründet die Landeshauptstadt Düsseldorf drei neue Schulen: die Gesamtschule Aldekerkstraße in Heerdt, die Realschule Borbecker Straße in Unterrath und das Gymnasium Bernburger Straße in Eller.

Aktuell werden mit den für jede Schule eigens zusammengestellten Schulgründungsteams pädagogische Konzepte erarbeitet. Die Konzepte rücken insbesondere Offenheit, moderne Lern- und Lehrmöglichkeiten sowie die enge Einbindung der Schulen in die jeweilige umliegende Stadtgemeinschaft in den Fokus. Eine Anmeldung an den neuen Schulen wird erstmals für das Schuljahr 2024/25 möglich sein. Die Schulen werden dann mit der fünften Jahrgangsstufe starten, sukzessive aufwachsen und zukünftig Platz für insgesamt rund 2.500 Schülerinnen und Schüler bieten. Die Bau- und Ausstattungskosten aller drei Schulen belaufen sich insgesamt auf etwa 150 Millionen Euro.

Bis 2028 werden 1,5 Milliarden Euro in Schulen investiert
Im Rahmen des umfangreichen Schulbau-Investitionsprogramms werden durch schulorganisatorischen Schritte wie Neu-, Um- und Erweiterungsbauprojekte bis 2028 1,5 Milliarden Euro investiert. Bis zum Schuljahr 2026/2027 werden darüber hinaus 3.480 zusätzliche Schulplätze an weiterführenden Schulen geschaffen. Realisiert werden diese Schritte vom Amt für Schule und Bildung sowie von den städtischen Tochterunternehmen der Immobilien Projekt Management Düsseldorf (IPM) und Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG (IDR).

Kommentierung unserer Redaktion:

Der Ausbau der Schulen ist eine wichtige Maßnahme, um dem Fachkräftemangel in unserer Stadt entgegenzuwirken. Es gibt mehrere Gründe, warum dies eine positive Auswirkung haben kann:

1. Qualifizierte Ausbildung: Mit einem Ausbau der Schulen können mehr Schülerinnen und Schüler eine qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten. Eine bessere Ausbildung bedeutet, dass sie besser auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sind und über das notwendige Wissen und die Fähigkeiten verfügen, um den Anforderungen verschiedener Berufe gerecht zu werden.

2. Breiteres Angebot an Bildungsgängen: Mit mehr Schulen und erweiterten Bildungseinrichtungen können auch mehr Bildungsgänge und -programme angeboten werden. Dies ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, ihre Interessen und Talente zu entdecken und entsprechend ihrer Stärken ausgebildet zu werden. Dadurch werden sie eher in Berufen landen, die ihren Fähigkeiten entsprechen und in denen sie erfolgreich sein können.

3. Berufsorientierung und -beratung: Gut ausgestattete Schulen können auch eine verbesserte Berufsorientierung und -beratung anbieten. Schülerinnen und Schüler werden über verschiedene Karrieremöglichkeiten informiert und erhalten Unterstützung bei der Entscheidung für einen bestimmten Berufsweg. Dies kann dazu beitragen, dass sie gezielt in Branchen ausgebildet werden, in denen aktuell Fachkräfte benötigt werden.

4. Fachkräftebedarf decken: Indem mehr Schülerinnen und Schüler eine fundierte Ausbildung erhalten und ihren beruflichen Interessen nachgehen, kann der Fachkräftemangel in bestimmten Branchen und Berufsfeldern reduziert werden. Wenn mehr Menschen qualifiziert sind und in den Arbeitsmarkt eintreten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen die benötigten Fachkräfte finden können.

5. Attraktivität der Stadt steigern: Eine Stadt, die ein gut ausgebautes Schulsystem und hochwertige Bildungseinrichtungen bietet, wird für Familien und junge Menschen attraktiver. Dies kann dazu führen, dass mehr qualifizierte Arbeitskräfte in die Stadt ziehen oder dort bleiben, was wiederum die Fachkräftesituation positiv beeinflusst.

Insgesamt kann der Ausbau der Schulen dazu beitragen, dass die Menschen in unserer Stadt besser ausgebildet sind, besser auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sind und somit die Fachkräftesituation verbessert wird. Es ist jedoch wichtig, dass der Ausbau nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ erfolgt, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Unternehmen rechnen mit schlechteren Geschäften

Foto- und Textquelle: Institut der Deutschen Wirtschaft

Inflationssorgen und geopolitische Unsicherheiten trüben die konjunkturellen Aussichten unserer Betriebe im August. Die vom Institut der deutschen Wirtschaft befragten Unternehmen äußern sich daher aktuell deutlich pessimistischer als noch im Frühjahr. Bereits im Januar sprach unser „Düsseldorfer Konjunkturmonitor“ eine ähnliche Sprache.

Vor diesem Hintergrund rechnet die Mehrheit der Wirtschaftsforscher inzwischen für das laufende Jahr mit einem realen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts. Dieser Stimmungswandel schlägt sich auch in der aktuellen Konjunkturumfrage des IW nieder. Die zentralen Ergebnisse (Grafik):

Gut ein Drittel der befragten Unternehmen stuft die aktuelle Geschäftslage im Vorjahresvergleich als schlechter ein, nur knapp ein Viertel sieht eine Verbesserung. Kaum positiver fällt der Blick auf den weiteren Jahresverlauf aus.

Bezüglich der Investitionen halten sich Optimismus und Pessimismus einigermaßen die Waage. Doch wenn man berücksichtigt, dass die Investitionstätigkeit in den vergangenen (Corona-)Jahren schwach war, ist der ausbleibende klare Aufwärtstrend eine schlechte Nachricht. Die Beschäftigungsperspektiven sind zwar ähnlich verhalten, doch das lässt sich angesichts der schwachen Konjunktur immerhin als Signal deuten, dass der Arbeitsmarkt stabil ist.

In den einzelnen Wirtschaftssektoren fallen die Umfrageergebnisse recht unterschiedlich aus:

Industrie. Verglichen mit der IW-Konjunkturumfrage vom Frühjahr sehen die Industriefirmen inzwischen deutlich skeptischer nach vorn:

Gut vier von zehn Industrieunternehmen rechnen für das Gesamtjahr 2023 mit einer rückläufigen Produktion, nur noch drei von zehn werden ihre Fertigung voraussichtlich ausweiten.

Vor allem die Hersteller von Konsum- und von Grundstoffgütern sind überwiegend pessimistisch. Erstere leiden insbesondere unter der inflationsbedingten Zurückhaltung der Verbraucher, Letztere zudem unter Produktionseinschränkungen infolge der Energiekrise. Weiterhin recht positiv ist das Stimmungsbild allein bei den Produzenten von Investitionsgütern wie Maschinen und Fertigungsanlagen – diese Firmen bauen darauf, dass es in vielen Bereichen in Deutschland inzwischen einen großen Nachholbedarf in Sachen Investitionen gibt. Im Verarbeitenden Gewerbe selbst wollen immerhin fast genauso viele Betriebe in diesem Jahr mehr investieren wie ihr Investitionsbudget kürzen.

Dienstleistungen. Hier hat sich die Stimmung ebenfalls erheblich eingetrübt, allerdings überwiegen nach wie vor jene Unternehmen, die einen geschäftlichen Aufwärtstrend sehen. Das Gefälle innerhalb des Servicesektors ist jedoch groß:

Im Handel übersteigt der Anteil der negativen Geschäftserwartungen jenen der positiven Einschätzungen um 30 Prozentpunkte – in der Informations- und Kommunikationswirtschaft liegen dagegen die Optimisten um 27 Prozentpunkte vorn.

Insgesamt ist der Dienstleistungssektor der einzige große Wirtschaftsbereich, in dem nicht nur hinsichtlich der Geschäftstätigkeit, sondern auch mit Blick auf die Investitions- und Beschäftigungsentwicklung eine Mehrheit der Unternehmen zuversichtlich ist.

Baugewerbe. Ganz anders ist die Lage im Bausektor, in dem die Unternehmen – wie schon im Frühjahr – für 2023 im Vergleich zu 2022 schlechtere Geschäfte, sinkende Investitionen und einen Personalabbau erwarten. Zu den Gründen gehören die gestiegenen Kosten für Material und Energie, die Zinserhöhungen, welche die Baunachfrage drücken, sowie fehlende Fachkräfte.

Weitere Links zum Thema:

www.konjunkturmonitor.de

Wir steuern auf eine neue Rezession zu

 

Mega-Bilanz unserer Stiftung zur Adventure School 2023

1400 Schülerinnen und Schüler, sechs Wochen und 80 Workshops: das ist die Bilanz unserer Stiftung zur diesjährigen Adventure School 2023.

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Rheinmetall baut hochmoderne Fabrik – 400 neue Arbeitsplätze

Eigentlich hätten „wir“ uns zum Spatentisch im Düsseldorfer Norden auf dem ehemaligen Gelände von Vallourec getroffen. Doch, wie heißt es so schön, wenn das Wort „hätte“ ins Spiel kommt? Ach, lassen wir das. Jedenfalls wurde aus Düsseldorf nun Weeze. Schlecht für Düsseldorf – gut für NRW. Das wissen auch unser Ministerpräsident Hendrik Wüst und NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: Sie kamen gestern zum Spatentisch nach Weeze.

Dort sollen 400 Arbeitsplätze entstehen, wenn in Weeze am Flughafen ab 2025 Rumpfmittelteile für mindestens 400 Tarnkappenbomber vom Typ F-35 produziert werden. Weiterhin wird die Einrichtung auch Logistik- und Lagerbereiche, Forschungs- und Erprobungszentren, Schulungsräume und Qualitätskontrolle umfassen.

Die geplante Fabrik soll durch die Rheinmetall Aviation Services GmbH betrieben werden und auf dem neuesten Stand der Technik sein. Sie wird eine Produktionsfläche von fast 60.000 Quadratmetern umfassen.

„Wir sind stolz, dass unsere langjährige Partnerschaft mit Northrop Grumman und Lockheed Martin sowie unsere seit Jahrzehnten bestehenden sehr engen Verbindungen zur Bundeswehr zu einem echten Know-how-Transfer an den Standort Deutschland führen“, so der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Armin Papperger. „Ebenso freuen wir uns, zur Zukunftsfähigkeit des Technologie­standorts Deutschland beizutragen und auf diese Weise technologisch auch das Bundesland NRW zu bereichern, in dem wir unseren traditionellen Unternehmenssitz haben. Unweit der Landeshauptstadt Düsseldorf werden wir eine Fabrik errichten, die in Europa Maßstäbe setzen wird. Wir sind dankbar für das hohe Maß an politischer und administrativer Unterstützung, das wir am Standort Weeze bei der Standortsuche erfahren haben.“

Die Rheinische Post sieht „ein Zeichen für eine Zeitenwende“, wenn NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur sagt: „Rüstung gehört in unserer Zeit selbstverständlich auch zur Indus­triepolitik“. Auch Herr Wüst freut sich, dass die Fabrik in NRW bleibt. Dazu schreibt die RP: Für die Region erwartet er (Wüst) über Jahrzehnte sichere Arbeitsplätze sowie Sog- und Magneteffekte. Wüst kann sich tatsächlich freuen, denn: Diese Standort­entscheidung war nach der Prüfung einer Reihe möglicher Optionen in unterschiedlichen Bundesländern getroffen worden.

„Northrop Grumman wird seine Automatisierungs- und Fertigungstechnologien der integrierten Montagelinie in Weeze replizieren“, sagte Glenn Masukawa, Vice President für das F-35-Programm von Northrop Grumman. „In Kombination mit den Fähigkeiten von Rheinmetall ist unsere Zusammenarbeit mit Lockheed Martin bei der Herstellung des Mittelrumpfes ein wichtiger Beitrag zur globalen Sicherheitsvorsorge. Wir freuen uns auf den Erfolg dieser neuesten F-35-Anlage“.

„Wir freuen uns über die zügige Standortwahl von Rheinmetall für die Produktion von F-35-Rumpfmittelteilen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein im deutschen F-35-Programm. Diese Kapazitäts­erweiterung trägt dazu bei, die wachsende weltweite Nachfrage zu befriedigen und mit der F-35 in Bezug auf künftige Bedrohungen im 21. Jahrhundert einen Schritt voraus zu sein“, sagte Mike Shoemaker, Vice President of F-35 Customer Programs bei Lockheed Martin. „Lockheed Martin ist bestrebt, Industriepartnerschaften zu fördern und Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen. Wir schätzen die Rolle von Rheinmetall als agiler und flexibler Partner und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“

Rheinmetall, Northrop Grumman und Lockheed Martin binden zudem weitere Unternehmen mit geeigneten technischen Fähigkeiten in das F-35 Programm ein und schaffen bzw. sichern zahlreiche indirekte Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen.

Ausbildungsstart in unseren Betrieben: hier ein Praxisbeispiel von ElectronicPartner

ElectronicPartner Vorstand Karl Trautmann (zweiter von rechts) und Leiter Personal Timo Stockem (erster von links) begrüßen zusammen mit Katharina Hübner (zweite von links) und Katharina Keminer (erste von rechts) aus dem Team Recruiting die Ausbildungsstarter 2023.

Ein fundierter und qualifizierter Einstieg ins Berufsleben ist eine wertvolle Investition in die Zukunft. Nicht nur für die Auszubildenden selbst, sondern auch für das Unternehmen. „In diesem Sinne freuen wir uns, dass sich auch dieses Jahr wieder viele junge talentierte Nachwuchskräfte für uns entschieden haben. Wir sehen das als tolle Bestätigung dafür, wie zielgruppenorientiert wir unser Ausbildungsprogramm aufgebaut haben“, betont Karl Trautmann, Vorstand ElectronicPartner.

Die Verbundgruppe begrüßt sieben neue Auszubildende und eine duale Studentin, die am 1. August 2023 in der Düsseldorfer Zentrale ihre berufliche Laufbahn starten. Am 1. September beginnt ein weiterer Azubi seine Ausbildung am Logistik-Standort in Augsburg mit dem Ziel: Fachkraft für Lagerlogistik.

Von Anfang an bietet ElectronicPartner seinen Auszubildenden einen Ort zur persönlichen Weiterentwicklung, intensive, individuelle Unterstützung und genug Raum, damit sie ihr Potenzial vollkommen entfalten können. „Unser neues Arbeitszeitmodell unter dem Stichwort ‚New Work‘ gibt ihnen zudem die Möglichkeit zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Besonders hervorzuheben ist die 35-Stunden-Woche, von der bereits unsere Azubis profitieren sowie individuelle Arbeitszeiten gepaart mit einem Mix aus mobiler und Büro-Arbeit“, erläutert Timo Stockem, Leiter Bereich Personal.

Mit ihrer neuen Arbeitswelt stellt sich die Verbundgruppe nachhaltig attraktiv und innovativ als Arbeitgeber in der Region und darüber hinaus auf. Die Berufsausbildung von Fachkräften ist dabei eine der wichtigsten Maßnahmen, um den hoch qualifizierten Service der Verbundgruppe für die angeschlossenen mittelständischen Betriebe auch in Zukunft zu gewährleisten. Mitarbeiterförderung und -bildung haben traditionell einen sehr hohen Stellenwert bei ElectronicPartner.

Das Unternehmen bietet für den aktuellen Jahrgang Ausbildungen der Fachrichtungen Groß- und Außenhandelsmanagement, Fachinformatik für Anwendungsentwicklung und Systemintegration sowie Marketingkommunikation an. Auch eine duale Studentin im Fachbereich Business Administration ist mit dabei. Dass die Ausbildung umfassend und spannend wird, zeigt sich bereits beim Blick auf den künftigen Lehrplan: Die Azubis durchlaufen unterschiedliche Abteilungen, um jeden potenziellen späteren Einsatzbereich kennenzulernen und besuchen neben der Berufsschule regelmäßig abwechslungsreiche Workshops. Außerdem warten spannende Projekte und Messebesuche auf den Nachwuchs.

Die Perspektiven am Ende der Ausbildung stimmen ebenfalls: Die Übernahmequote lag in den vergangenen Jahren bei über 90 Prozent. Und auch im kommenden Jahr setzt ElectronicPartner weiter auf Nachwuchs – denn nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel: Die nächste Bewerbungsphase läuft bereits!

Muss das sein? SPD stößt neue Mindestlohn-Debatte an

Es konnte eigentlich nur ein „Sommerloch-Thema“ sein, dass in den Zeitungen Platz fand, weil es nichts anderes zu berichten gab. SPD-Generalsekretär Kühnert forderte kürzlich allen Ernstes, dass der Mindestlohn auch für Minderjährige, für Schülerinnen und Schüler, gelten soll. Worum geht es beim Mindestlohn eigentlich? Darauf machte jetzt RP-Edelfeder Martin Kessler erneut aufmerksam: „Die SPD argumentierte, dass die Lohnuntergrenze so hoch sein müsse, dass sie ausreichend zum Unterhalt einer Familie beitragen könne. Nun jobben Minderjährige fast ausnahmslos, um sich Geld für den Urlaub oder eine besondere Anschaffung zu besorgen. Zum Unterhalt einer Familie müssen sie jedenfalls in der Regel nicht beitragen.“ Und er ergänzt: „Schließlich soll es auch Jobs für solche Schülerinnen und Schüler geben, die sich ohne große Vorkenntnisse und Erfahrung ein paar Euro verdienen wollen.“