Klaus Klar verlässt die Rheinbahn

Der Vorstandsvorsitzende der Rheinbahn AG, Klaus Klar, verlässt nach rund 47 Jahren zum 31. Juli 2023 das Unternehmen. Klaus Klar wurde im Oktober 2010 in den Vorstand des Verkehrsunternehmens gewählt, übernahm zum 1. Januar 2011 die Position des Arbeitsdirektors und zum 28. März 2019 die Position des Vorstandsvorsitzenden. In den mehr als zwölf Jahren an der Spitze der Rheinbahn hat Klaus Klar den Verkehrsbetrieb zukunftsfähig aufgestellt und umsichtig durch die beispiellose Coronakrise gelenkt. Klaus Klar verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Hartnigk: „Ich danke Herrn Klar im Namen des Aufsichtsrates für die gute Zusammenarbeit und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute!“ Foto: Rheinbahn

Schulranzen für Kinder in Czernowitz: Rheinmetall spendet 20.000 EUR zum Schulstart in der Ukraine

Der Vorstand des Düsseldorfer Rheinmetall-Konzerns hat eine Unternehmensspende von 20.000 Euro freigegeben, die den geflüchteten Familien und Kindern im westukrainischen Czernowitz zugutekommt. Die Mittel werden dem Blau-Gelben Kreuz / Deutsch-Ukrainischer Verein e.V. zur Unterstützung der Betroffenen zugeleitet.

Czernowitz ist die Partnerstadt der Landeshauptstadt Düsseldorf, an dem die Rheinmetall AG ihren traditionellen Firmensitz hat.

Rheinmetall als international tätiges Unternehmen ist sich seiner sozialen Verantwortung bewusst und möchte einen positiven Beitrag zur Bewältigung der schrecklichen Folgen des Kriegsgeschehens leisten, unter denen gerade auch der Nachwuchs zu leiden hat.

Mit der Spende von Schulranzen will der Konzern Kindern zudem die Möglichkeit geben, den Schulstart positiv zu erleben, Freude am Lernen zu haben und somit letztlich ihre Zukunftsaussichten zu verbessern.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Wir glauben fest daran, dass Bildung der Schlüssel zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Schaffung von Chancen ist. Mit diesem Sponsoring möchten wir einen Beitrag zur Bildung und zum Wohlergehen der jungen Generation leisten, denn viele geflüchtete Familien müssen sich durch den Krieg im Osten des Landes in Czernowitz eine ganz neue Existenz aufbauen.“

Die Wahl, Schulranzen zu spenden, ist kein Zufall. Ein Schulranzen ist nicht nur ein praktisches Utensil, um Bücher und Schreibmaterialien zu transportieren, sondern er symbolisiert auch einen wichtigen Schritt in Richtung Selbstständigkeit und persönlicher Entwicklung. Rheinmetall möchte den Kindern in Czernowitz die gleichen Chancen bieten wie ihren Altersgenossen in anderen Teilen der Welt.

Die Entscheidung, gerade den Kindern in Czernowitz zu helfen, basiert auf der Überzeugung, dass jeder Mensch das Recht auf Bildung und gleiche Chancen verdient. Der Konzern möchte den Kreislauf der kriegsbedingten Armut durchbrechen und den jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Talente zu entfalten und ihre Träume zu verwirklichen.

„Wir bedanken uns herzlich bei Rheinmetall für die großzügige Spende, die diesen wichtigen Schritt ermöglicht.“, sagt Linda Mai, Vorstandsvorsitzende des Blau-Gelben Kreuzes / Deutsch-Ukrainischer Verein e.V..

Über den Verein:

Das Blau-Gelbes Kreuz e.V. ist ein staatlich anerkannter, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Köln, der bereits seit 2014 die Entwicklung einer freien, demokratischen Ukraine unterstützt und Hilfe für die Opfer des Krieges, insbesondere für Kinder, Binnenflüchtlinge, verletzte und andere stark bedürftige Menschen aus den vom Krieg betroffenen Regionen leistet.

Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine realisiert der Verein verschiedenste Maßnahmen um den Ukrainern und ihrem Land Hilfe zu leisten.

METRO setzt ab August innovativen vollelektrischen Kühl-LKW Volta Zero ein

v.l.n.r. Martin Schumacher, CEO METRO Deutschland, und Essa Al-Saleh, CEO von Volta Trucks, bei der Vertragsunterzeichnung auf dem METRO Campus in Düsseldorf. Foto: Metro

METRO arbeitet ab August mit Volta Trucks zusammen und ergänzt die bestehende Belieferungs-Flotte um den 16 Tonnen schweren Elektro-LKW des Typs Volta Zero mit Zwei-Kammer-Kühlaufbau. Ab August 2023 werden sukzessive zunächst in Nordrhein-Westfalen und zukünftig auch in Bayern und Berlin weitere vollelektrische Volta Zero für METRO zum Einsatz kommen. Mit dem Einsatz der E-LKW plant METRO Deutschland den nachhaltigen Ausbau seiner Belieferungsflotte.

Volta Trucks, Hersteller und Dienstleister von vollelektrischen Nutzfahrzeugen, war heute zur Vertragsunterzeichnung zu Gast bei METRO Deutschland in Düsseldorf. „Volta Trucks ist der ideale Partner zum Start in eine nachhaltigere LKW-Flotte, die METRO Deutschland langfristig anstrebt. Mit dem Einsatz des Volta Zero, der speziell für eine urbane Umgebung konzipiert ist, leisten wir einen weiteren Beitrag zu umweltbewusster Mobilität und weniger Emissionen“, erklärt Martin Schumacher, CEO METRO Deutschland, am Dienstag bei der Vertragsunterzeichnung auf dem METRO Campus in Düsseldorf.

Auch für Essa Al-Saleh, CEO Volta Trucks, ist die Vertragsunterzeichnung ein wichtiger erster Schritt für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit METRO und mehr E-Mobilität in Deutschland: „Ich freue mich sehr, dass METRO Deutschland Volta Trucks ausgewählt hat und unseren vollelektrischen Volta Zero in ihre städtische Lieferflotte integrieren wird. Gemeinsam werden wir nun den Weg hin zur Dekarbonisierung beschreiten“, so Essa Al-Saleh, CEO von Volta Trucks. „METRO Deutschland wird die vielen Sicherheits- und Umweltvorteile schon bald hautnah sehen und erleben können, die der Volta Zero für die städtische Logistik mit sich bringt – um unsere Städte sicherer und ohne Abgasemissionen auch nachhaltiger zu machen.“

Erstes Testfahrzeug ab August bei METRO

Das erste Testfahrzeug des Volta Zero 16 Tonner Trucks wird ab August am METRO Depot in Neuss eingesetzt. Spätestens im vierten Quartal dieses Jahres werden dann alle fünf Fahrzeuge für METRO Deutschland im Einsatz sein. „Mit einem Zweikammer-System stellt der Volta Zero eine strickte Kühlung der Produkte sicher und bietet zudem ein wendiges und sicheres Fahrgefühl vor allem im innerstädtischen Verkehr. Die große Ladefläche erleichtert uns die Belieferung unserer Großkundinnen und -kunden in der Gastronomie“, sagt Frank Jäniche, Geschäftsführer Vertrieb bei METRO Deutschland. Mit dem Volta Zero verfolgt Volta Trucks das Ziel, den innerstädtischen Warenverkehr zu revolutionieren. Der Elektro-LKW zeichnet sich durch sein einzigartiges Design aus, das die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern in den Vordergrund stellt. Anstatt eines herkömmlichen Fahrerhauses befindet sich hier eine Niederflur-Kabine, die dem Fahrer eine hervorragende Sicht bietet und die Gefahr von Kollisionen reduziert. Somit sind die fünf Volta Zero Trucks, die ab August für METRO Deutschland im Einsatz sein werden, nicht nur ohne Abgasemissionen unterwegs, sondern auch in Sachen Sicherheit eine echte Weiterentwicklung.

Technische Innovationen für die Belieferung des Gastgewerbes

Mit einer außergewöhnlichen elektrischen Distanz-Reichweite von bis zu 200 Kilometern, ist der LKW bestens für den innerstädtischen Lieferverkehr geeignet. Die Batteriekapazität des Volta Zero kann zusätzlich, je nach Bedarf, angepasst werden, um den zukünftigen Anforderungen von METRO Deutschland gerecht zu werden. Zudem werden dank der Zusammenarbeit mit Volta Trucks auch eine geräuschärmere und Null-Abgas-Emissionen-Kühlung im Zweikammer-Innenraum des E-LKW gewährleistet. Ein weiterer Pluspunkt für den Volta Zero ist, dass seine Batterie-Ladeeffizienz es erlaubt, an handelsüblichen Ladestationen aufgeladen zu werden. Er verfügt außerdem über eine innovative, regenerative Bremstechnologie, die zur Aufladung der Batterie beiträgt. Dadurch wird der Energieverbrauch optimiert und die Betriebskosten vor allem im Stadtverkehr gesenkt. Mit den ersten Praxis-Tests ab August startet die Erprobungsphase, wovon sich METRO Deutschland und Volta Trucks wertvolle Erkenntnisse für den weiteren Weg, hin zu einer nachhaltigen LKW-Flotte, versprechen.

Handeln, und zwar jetzt: LEG spart CO2 durch grüne Innovationen in eigenen Beständen und für Dritte

Die LEG legt einen besonderen Fokus auf smarte, digitale Innovationen zur effizienten CO2-Vermeidung in Bestandsgebäuden für die gesamte europäische Wohnungswirtschaft. Dabei begreift das Wohnungsunternehmen die grüne Transformation der Wirtschaft als Chance, auf dem eigenen Klimapfad voranzukommen und gleichzeitig neue werthaltige Geschäftsmodelle und Partnerschaften jenseits der Bestandsbewirtschaftung zu entwickeln. Um diese Strategie im wahrsten Sinne des Wortes noch anschaulicher zu machen, gibt es die jüngsten Klimaideen der LEG jetzt als Video und auf der LEG-Website.

„Während im Neubau Klimaschutz schon in der Planung mitgedacht werden kann, gibt es für Bestandsgebäude nicht ‚die eine Lösung‘.  Jedes Quartier ist anders – da gilt es, einiges auszuprobieren und vieles auszutüfteln. Bei der LEG arbeiten wir mit einem ganzen Strauß an Maßnahmen, um Klimaneutralität im Wohnungsbestand voranzubringen – und das zu möglichst geringen Kosten je eingesparter Tonne CO2“, erläutert Dr. Mirko Ebbers, ESG-Experte der LEG Immobilien SE.

Für das Wohnungsunternehmen haben Klimaschutz und Nachhaltigkeit seit Jahren einen hohen Stellenwert. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern leistet die LEG einen aktiven Beitrag zur Energie- und Wärmewende. Mit großem Einsatz setzen die Verantwortlichen auf praxiserprobte Ideen und Lösungen, mit denen sie bereits beachtliche Erfolge erzielt haben, sowie auf Innovationen. Dabei ist es ihnen wichtig zu betonen, dass es nicht „die eine“ Lösung für die Herausforderung des Klimawandels der Wohnungswirtschaft gibt.

Drei wesentliche Säulen ihrer Strategie für erfolgreichen Klimaschutz stellt die LEG nun in einem Video der Öffentlichkeit vor:

  • Effiziente Gebäudehülle: Bereits Ende 2021 hat die LEG zusammen mit der österreichischen Rhomberg Bau das Gemeinschaftsunternehmen RENOWATE gegründet und forciert damit die serielle Sanierung in der DACH-Region. Die Zielsetzung von RENOWATE ist es, mit digitalen Verfahren und industrieller Vorfertigung u.a. von Fassendteilen schneller, mieterfreundlicher und perspektivisch zunehmend kostengünstiger zur CO2-Neutralität zu gelangen. Durch die serielle Sanierung wird aus einem Bestandsgebäude der Energieeffizienzklasse H durch Isolierung und neue Gebäudetechnik ein Gebäude der Klasse A.
  • Ressourcen- und mieterschonende Wärmewende:  Durch die gemeinsame Luft-Luft-Wärmepumpen-Offensive von LEG und Mitsubishi Electric Europe aus Ratingen können künftig Gebäude aller Energieeffizienzklassenmit Raumwärme versorgt werden. Durch die sofortige Verfügbarkeit der Geräte kann mit relativ geringem Aufwand die Energieeffizienz von G auf C erhöht werden und – in Verbindung mit grünem Strom – können die CO2-Emissionen sogar auf null gesenkt werden. Die Geräte eignen sich zudem insbesondere für den Einsatz in Gebäuden mit Gasetagen- bzw. dezentralen Heizungen. Hier können die Geräte alte Anlagen 1 zu 1 ersetzen.
  • KI in der Heizungssteuerung: Im Joint-Venture seero mit den Unternehmen Oventrop und mantro können durch smarte Heizkörperregelung der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß eines Gebäudes eingestellt sowie mittels intelligenter Technik die gesetzlichen Anforderungen zum hydraulischen Abgleich automatisiert erfüllt werden. Gleichzeitig werden die Kunden befähigt, bei gleichbleibendem Wohnkomfort bis zu 30% Energie einzusparen.

Die Technik ist das eine, der Faktor Mensch das andere. Ohne angepasstes Nutzerverhalten hilft die beste Gebäudehülle und die leistungsstärkste Wärmepumpe nichts. Information der Mieter:innen ist daher ein weitere wichtiger Bestandteil der Dekarbonisierungsstrategie der LEG. Vor diesem Hintergrund hatte die LEG zunächst in ersten Pilotprojekten das sog. Nudging eingesetzt und so in den betreffenden Beständen erreichen können, dass die Mieter:innen im Schnitt 8 % Energie im Monat eingespart haben, was sogar über die 5% hinausgeht, die zuvor als potenzielle Quote zur CO2-Einsparung durch Kundenverhalten in der ESG-Strategie kommuniziert worden waren. Die Plakate, die das ermöglicht haben, nutzt die LEG inzwischen konzernweit und erhofft sich davon einen anhaltenden CO2-Reduktions-Effekt, der sich bislang bestätigt hat. Im Hochsommer setzt die LEG die Maßnahmen aus. Aber im LEG-Team laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Heizsaison auf Hochtouren.

Henkel wird Trikotsponsor von Borussia Düsseldorf

Henkel und der Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf haben heute eine Sponsoringpartnerschaft bekannt gegeben. Ab der Saison 2023/2024, die im Juli startet, wird der Konsumgüter- und Industriekonzern einen der erfolgreichsten deutschen Sportvereine als Trikotsponsor begleiten. Die Partnerschaft ist zunächst auf zwei Jahre angelegt.

„Henkel und Borussia Düsseldorf verbindet viel. Wir sind beide in Düsseldorf beheimatet und gleichzeitig international tätig und erfolgreich“, sagt Carsten Knobel (im Foto Mitte), Vorstandsvorsitzender von Henkel. „Borussia Düsseldorf ist außerdem nicht nur ein Spitzenverein und Aushängeschild der Sportstadt Düsseldorf, sondern engagiert sich auch wie kaum ein zweiter Profiverein sozial und in der Jugendarbeit. Das passt hervorragend zu unseren Unternehmenswerten.“

„Borussia Düsseldorf und Henkel haben beide eine lange Tradition, die aufgrund ihrer Überzeugungen wunderbar zusammenpassen. Wir freuen uns sehr, mit Henkel nun ein weiteres weltweit agierendes Unternehmen an unserer Seite zu wissen, das uns in den kommenden Jahren bei unseren Aktivitäten unterstützen wird“, erklärt Andreas Preuß (im Foto rechts), Manager von Borussia Düsseldorf.

Ab der kommenden Saison wird die bekannte Henkel-Marke auf den Trikots und Trainingsanzügen, am Spielfeld und auf Plakaten zu sehen sein. Auch für die Henkel-Mitarbeitenden am Hauptsitz in Düsseldorf sind verschiedene Aktionen geplant, sodass sie Tischtennis live erleben und mit dem Klub in Kontakt kommen können. Henkel hatte Borussia Düsseldorf im letzten Jahr bereits bei der Kampagne „Düsseldorf spielt Tischtennis“ unterstützt, einer stadtweiten Outdoor-Tischtenniskampagne für einen guten Zweck. (Links im Bild: Timo Boll, einer der erfolgreichsten deutschen Tischtennisspieler.)

Über Borussia Düsseldorf
Die einmalige Erfolgsgeschichte von Borussia Düsseldorf begann vor mehr als sechs Jahrzehnten. In der Saison 1960/61 gewann der Klub die erste Meisterschaft. Mit inzwischen 32 deutschen Meistertiteln, 27 deutschen Pokalsiegen und 16 Erfolgen auf europäischer Ebene ist die Borussia nicht nur nationaler Tischtennis-Rekordmeister, sondern gehört mit 75 Titeln (Stand 30. Mai 2023) zu den drei erfolgreichsten Vereinsmannschaften Deutschlands. Borussia Düsseldorf schrieb zudem bereits einige Male Sportgeschichte – u.a. mit dem Gewinn des historischen Triples (Champions League, Meisterschaft, Pokal) in 2010, 2011, 2018 und 2021. Darüber hinaus engagiert sich der Verein stark für den Nachwuchs, für Senioren, im Para-Sport und mit zahlreichen eigenen sozialen Projekten. Weitere Informationen unter www.borussia-duesseldorf.com

Glasfaserausbau in unserer Stadt schreitet voran

Hagen Rickmann und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller stellen die Pläne zum Ausbau des Glasfasernetzes vor. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Der stadtteilweise Ausbau des Glasfasernetzes in Düsseldorf wird weiter vorangetrieben. Über 30.000 Haushalte und Gewerbe im Stadtgebiet können das neue Glasfasernetz bereits jetzt nutzen, rund 70.000 können einen FTTH-Anschluss dort beauftragen. Zielmarke ist die Versorgung von 160.000 Haushalten in 13 Stadtteilen bis 2025 alleine durch die Deutsche Telekom. Die Versorgung weiterer Stadtgebiete durch andere Ausbaupartner kommt noch dazu.

Für den im Mai gestarteten Ausbau des Glasfasernetzes in Hellerhof hatte sich auch Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eingesetzt. Die Versorgung von weiteren 100.000 Düsseldorfer Haushalten ist geplant.

„Mit dem Anschluss an ein Glasfasernetz wird jede Immobilie aufgewertet. Längst ist eine gute Datenanbindung zu einem Standortkriterium geworden. Düsseldorf ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität und ein dynamischer Wirtschaftsstandort – auch und gerade durch die gute Infrastruktur. Mit dem weiteren Ausbau der Glasfaseranbindung wird in Düsseldorf die Attraktivität als Wohn- und Arbeitsstandort gefördert“, betont Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

„Es freut mich sehr, dass wir mit dem Ausbau der Glasfaser für 260.000 Haushalte und Gewerbe in Düsseldorf einen wichtigen Schritt in die Zukunft gehen. Der schnelle und zuverlässige Internetzugang ist heutzutage unverzichtbar, für Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen. Mit der flächendeckenden Verfügbarkeit von Glasfaser können wir die Infrastruktur in Düsseldorf zukunftsfähig gestalten und attraktive Standortbedingungen für Wirtschaft und Forschung schaffen“, ergänzt Hagen Rickmann (Telekom)

Täglich neue „gute Nachrichten“ aus der Düsseldorfer Wirtschaft

Entdecken Sie die erfrischende Seite der Düsseldorfer Wirtschaft! Auf www.unternehmerschaft.de präsentieren wir Ihnen täglich aktuelle, ungefilterte und kostenfreie „gute Nachrichten“ aus der Unternehmenswelt. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Erfolgsgeschichten, Innovationen und inspirierender Unternehmerpersönlichkeiten. Von spannenden Start-ups bis hin zu etablierten Unternehmen – wir zeigen Ihnen die Vielfalt und Stärke der Düsseldorfer Wirtschaft. Mit unserer unabhängigen Berichterstattung möchten wir Sie informieren, inspirieren und Ihnen wertvolle Einblicke in die Wirtschaftswelt bieten. Erfahren Sie, welche Unternehmen Großes leisten, welche Innovationen die Zukunft prägen und wie Unternehmerinnen und Unternehmer unsere Stadt voranbringen. Besuchen Sie noch heute www.unternehmerschaft.de und lassen Sie sich von den positiven Nachrichten aus der Düsseldorfer Wirtschaft begeistern!

Wofür nutzen Unternehmen Künstliche Intelligenz? ifaa stellt die Ergebnisse der aktuellen KI-Studie anlässlich der automatica vor

Im Forum der automatica präsentiert das Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft ausgewählte Ergebnisse seiner KI-Studie: Die Fertigung ist mit großem Abstand wichtigster Einsatzbereich für KI in produzierenden Unternehmen. „Auch wenn öffentlich viel und besorgt über KI in der Personalwirtschaft diskutiert wird: Die Unternehmen messen diesem Thema wenig Bedeutung bei,“ so Dr. Frank Lennings, Leiter des Fachbereichs Unternehmensexzellenz am ifaa.

Die Ergebnisse im Detail:

  • Einsatzbereiche: Die Fertigung ist Schwerpunkt durchgeführter oder geplanter KI-Einführungen. So die Angaben von 56% der Befragten. Andere Bereiche folgen mit deutlichem Abstand: Logistik & Lager (34%), Beschaffung (23%), Forschung, Personalwirtschaft und Vertrieb (jeweils 17%)
  • Verbreitung: 36% der Teilnehmer nutzen KI, weitere 37% planen dies.
  • Anzahl der Anwendungen im Unternehmen: Die meisten Anwender verfügen über 2-5 KI-Anwendungen im Unternehmen.
  • Einführungsdauer: Für die Einführung benötigten die meisten 3 bis 12 Monate.
  • Standard- und Individuallösungen: 13% der Befragten arbeiten mit Standardlösungen ohne Individualisierung. Standardlösungen werden zudem sowohl vom Hersteller (34%) als auch vom Unternehmen selbst individualisiert (28%). Individuallösungen werden überwiegend von Dienstleistern entwickelt (21%), nur 4% der Befragten leisten dies selbst im Unternehmen.
  • Eingesetzte Technologien: Die Schwerpunkte bilden Technologien zur multidimensionalen Mustererkennung, bspw. für Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle (38%), zur Aktionsplanung und Optimierung (37%), Bild- und Tonverarbeitung (37%), Text- und Sprachverarbeitung  (36%), Wissensrepräsentation (27%). Technologien zur Emotionsanalyse und Absichtserkennung von Menschen haben untergeordnete Bedeutung (6%).

Weitere Informationen zur Studie und erste Ergebnisse finden Sie unter https://www.arbeitswissenschaft.net/ki-studie-ergebnisse

„Düsseldorf macht Schule!“ – Unternehmerschaft ist ein starker Partner der Schulverwaltung

Die neuen Visualisierungstechniken können im Unterrichtsgeschehen gemeinsam mit den iPads eingesetzt werden. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Unterwegs im Hop-On Hop-Off Bus: Bei der jährlichen Schulbautour gab Dagmar Wandt, Leiterin des Amtes für Schule und Bildung Einblicke in die fortschreitende Schulbau-Offensive. Die Tour fand bereits zum fünften Mal statt.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf investiert bis 2025 rund 1,4 Milliarden Euro in Schulen. Realisiert werden die Maßnahmen vom Amt für Schule und Bildung sowie von den städtischen Tochterunternehmen Immobilien Projekt Management Düsseldorf (IPM) und der Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG (IDR).

Dagmar Wandt, Leiterin des Amtes für Schule und Bildung: „Jeder zweite Euro, den wir als Stadt investieren, fließt in die Bildung. Mit unserer flächendeckenden Schulbau-Offensive nehmen wir deutschlandweit eine Vorreiterrolle beim nachhaltigen Bau, der Modernisierung und der Digitalisierung von Schulen ein.“

Mit dem Hop-On Hop Off-Bus der Düsseldorf Tourismus GmbH wurden auf der Schulbautour das Comenius-Gymnasium in Oberkassel, der Neubau des Lessing-Gymnasiums in Oberbilk, der Traumschulhof des Humboldt-Gymnasiums in Pempelfort sowie ein Klassenraum mit Visualisierungstechnik am Humboldt-Gymnasiums besichtigt.

Schwerpunkt Neubau: Comenius-Gymnasium
Das Comenius-Gymnasium wird durch einen Erweiterungsbau zukünftig als fünfzügige Schule mit neun Jahrgangsstufen ausgelegt. Auf einer Fläche von rund 3.900 Quadratmetern werden dann in dem neuen Gebäude Kursräume und zusätzliche Fachräume untergebracht, während die Klassenräume im Bestandsgebäude angesiedelt sind. Im Erdgeschoss des Neubaus werden zudem der Ganztagsbereich und ein Multifunktionsraum beherbergt. Auch eine neue ebenerdige Aula soll zeitweise durch den Ganztag genutzt werden.

Darüber hinaus werden in dem Erweiterungsbau breite Flurzonen mit Sitznischen geschaffen, die gleichzeitig als Selbstlernzonen genutzt werden können. Das Gebäude wird im Nord-Westen des Grundstücks als drei- bis vier geschossiger Neubau errichtet, der an zwei Stellen in das Bestandsgebäude eingebunden wird. Das verbindende Element zwischen Neu- und Altbau bildet eine repräsentative, zweigeschossige Eingangshalle.

Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird im Rahmen des Bauvorhabens auch der vorhandene und in die Jahre gekommene Aulagang abgerissen und neu errichtet. Mit der dadurch entstehenden Flächenvergrößerung kann die Mensakapazität der steigenden Schülerzahl angepasst werden: Der Neubau wird den seitlichen Küchenanbau einbinden und bekommt darüber hinaus einen zusätzlichen eigenen Eingang an der Lütticher Straße. Die gesamten Bauarbeiten finden während des laufenden Schulbetriebs in mehreren Bauphasen statt.

Schwerpunkt Neubau und Mittagsverpflegung: Lessing-Gymnasium und Berufskolleg
Mit dem Erweiterungsbau für die naturwissenschaftlichen Fachräume für das Lessing-Gymnasium werden durch die IPM die baulichen Voraussetzungen optimiert. Gleichzeitig werden die Klassenzimmer im Bestandsgebäude auf dem Schulgelände umfassend saniert und erhalten eine moderne Ausstattung. Das Investitionsvolumen des Projektes liegt bei rund 16,4 Millionen Euro.

Die Sanierung des Hofgebäudes ist zum aktuellen Zeitpunkt bereits abgeschlossen. Der Giebel zum Schulhof des Lessing-Gymnasiums erhält im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen abschließend einen neuen Fassadenanstrich – die Fassade des Neubaus der naturwissenschaftlichen Fachräume wird Ende Juni fertig gestellt.

Auch der Innenausbau schreitet planmäßig voran, aktuell werden die Laboreinrichtungen der Fachräume montiert. Die Umbauarbeiten im Hauptgebäude werden von September 2023 bis Mai April 2024 ausgeführt. Die Neugestaltung des Schulhofes wird ab April 2024 bis zum Ende der Sommerferien im August 2024 erfolgen.

Das Lessing-Gymnasium und -Berufskolleg verfügt zudem über eine moderne Form der Mittagsverpflegung. Die Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung, bei der wenig Lebensmittelabfälle und ein klimafreundlicher Speiseplan entscheidende Faktoren sind. Daher hat das Amt für Schule und Bildung im vergangenen Jahr an dem landes- und EU-geförderten Projekt MehrWert21 der Verbraucherzentrale NRW e. V. in Kooperation mit zwei Düsseldorfer Schulen, der Jugendberufshilfe und der Zukunftswerkstatt Düsseldorf teilgenommen.

Durch diese Projektbegleitung ist es der Jugendberufshilfe gelungen, eine Reduzierung der Speisereste und einen klimafreundlichen Speiseplan in der Praxis umzusetzen und dadurch in einer Schulmensa bis zu sechs Tonnen Kohlendioxid im Jahr einzusparen. Ein zusätzlicher Erfolg ist der Geschmack – 80 Prozent der Mensagäste gaben dem Essen zum Abschluss des Projekts bei einer Abstimmung gute Noten.

Schwerpunkt Nachhaltigkeit und Außenflächen: Humboldt-Gymnasium
Der neue Schulgarten des Humboldt-Gymnasiums gliedert sich in zwei Teile: Der Hauptteil wurde entsiegelt und in eine Rasenfläche mit Bäumen und Sträuchern entlang der Grundstücksgrenze umgestaltet. Auf einen Weg über den Rasen wurde zugunsten der Vegetation verzichtet. Der andere Teil des Gartens wurde auf der Fläche der ehemaligen Grünbrache angelegt und besteht aus einem kleinen Wiesen-Biotop sowie einem Bereich, in dem schuleigene Pflanzenversuchsflächen in kleinen naturnah gestalteten Beeten angelegt werden können. Der Biotop-Garten wurde mit einem Pfad aus Natursteinplatten, einem Hochbeetkasten sowie einer Sitzbank ausgestattet.

Die für die Pflege der Außenanlagen eingesetzten Geräte, wie etwa Laubsauger, wurden in den vergangenen drei Jahren nahezu komplett von einem fossilbetriebenen auf einen akkubetrieben Antrieb umgestellt. Die Umstellung der Außenpflegeräte auf den Akkubetrieb stellt einen Baustein in der Erreichung der Klimaneutralität der Landeshauptstadt Düsseldorf bis zum Jahr 2035 dar und wurde aus dem Klimaschutzetat des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz mitfinanziert. Bis zum Ende des Jahres 2023 werden die Außenpflegegeräte an 100 Schulstandorten komplett auf den Akkubetrieb umgestellt. Durch diese Umstellung können jährlich 44.392 kg an Kohlendioxid-Emissionen eingespart werden.

Schwerpunkt Digitalisierung: Max-Weber-Berufskolleg
Das Max-Weber-Berufskolleg verfügt über 51 Klassenräume mit neuer Visualisierungstechnik, zudem wurden der Schule  vom Schulträger 400 iPads zur Verfügung gestellt. Die neuen Visualisierungstechniken können im Unterrichtsgeschehen gemeinsam mit den iPads eingesetzt werden.

Zusammen mit dem benachbarten Walter-Eucken-Berufskolleg konnte sich das Max-Weber-Berufskolleg zuletzt in einem deutschlandweiten Schul-Wettbewerb für überdurchschnittliche Digitalisierung und moderne Lern- und Lehrmethoden behaupten.

Weitere Schulbau-Großprojekte in den nächsten Jahren:
•    Neuer Schulneubau der Hauptschule Bernburger Straße an der Vennhauser Allee
•    Neue dreizügige Realschule an der Borbecker Straße in Unterrath
•    Neue vierzügige Gesamtschule an der Aldekerkstraße in Heerdt
•    Neues vierzügiges Gymnasium an der Bernburger Straße in Eller
•    Neues vierzügiges Gymnasium am Heinzelmännchenweg in Flingern-Nord
•    Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zur Rückkehr zum G9-Betrieb an allen Gymnasien

Ein Video zu diesem Thema wird in Kürze auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

Führungskräfte des Düsseldorfer Flughafens besuchen das Rathaus

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat Führungskräfte des Düsseldorfer Flughafens zu einer Führung im Düsseldorfer Rathaus empfangen. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat Führungskräfte des Düsseldorfer Flughafens im Jan-Wellem-Saal des Rathauses empfangen.

Düsseldorfs internationaler Flughafen diesmal ganz lokal: Die von den Geschäftsführern Lars Redeligx und Pradeep Pinakatt angeführte 17-köpfige Flughafen-Delegation wurde von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller nach dem Empfang durch das historische Rathaus geführt – der Rundgang endete im Ältestenratsaal mit den Bildportraits der früheren Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf. Daran schloss sich für die Führungskräfte des Airports auch noch eine Altstadtführung an.