Alle Hinweise zur Rheinkirmes

Schnappschüsse von der Rheinkirmes. Fotos: Sochart / Pesch

Vom 14. – 23. Juli findet in unserer Stadt wieder die beliebte „Rheinkirmes“ statt. Auch ein Wirtschaftsfaktor für Düsseldorf. Die aus unserer Sicht wichtigsten Infos.

+ Was viele nicht wissen: die Kirmes ist Teil des traditionellen Schützen- und Heimatfestes und wird komplett ehrenamtlich organisiert. Träger des Events ist die Schützenbruderschaft St.-Sebastianus. Das Fest wird zu Ehren des Stadtpatrons St. Apollinaris durchgeführt (Gedenktag: 23. Juli). Empfehlenswert ist der historische Umzug am 16. Juli.

+ Unsere Hausbrauereien werden auch wieder dabei sein, beispielsweise Schlüssel und Schumacher. Erstmalig dabei ist die zweigeschossige Füchschen-Alm, die wir vom Weihnachtsmarkt (KÖ/KÖ-Bogen) her kennen.

+ Anreise: Es gibt keine Parkplatze in der Umgebung der Kirmes. Deshalb sollte man mit dem Bus (Ziel Jugendherberge) oder mit der U-Bahn (Ziel: Tonhalle oder Luegallee) anreisen. Mit dem Auto parkt man an der Messe und wird mit einem Shuttle zur Kirmes gebracht.

+ Die Kirmes-Fähre von der Altstadt zum Festplatz wird es wieder nicht geben.

+ Viele Unternehmen haben für ihre Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Tische in den Festzelten angemietet, ähnlich wie beim Oktoberfest. Zudem gibt es zahlreiche „Partys“ während der Messe. Am zweiten Kirmeswochenende stehen zwei zusätzliche Partys auf dem Programm, u.a. eine Antenne-Düsseldorf-Party, organisiert von Marc Pesch.nTickets unter tickets.marcpesch.de). Am Samstag, 22. Juli, feiert außerdem die Fortuna ihre Saisoneröffnung 2023.

+ Das Feuerwerk am letzten Kirmes-Freitag gegen 22.30 Uhrwird viele tausend Menschen anziehen, die am Ufer, auf den Brücken und auf den Schiffen zuschauen werden.

+ Die Rheinische Post empfiehlt unter anderem diese Fahrgeschäfte: die Riesenschaukel „Excalibur, die neue Attraktion „Mr. Beat Sound Station“, den „Airwolf“, den „Euro Coaster“, aber auch den „Flipper“, die „Geistervilla“ sowie „Paintball Zone“ und „Bayern Tower“. Auch dabei „Hangover – The Tower“, die „wilde Maus XXL“ und die „Alpina Bahn“.

+ Geöffnet ist die Rheinkirmes am 15. Juli ab 13 Uhr, am 16. Juli ab 11 Uhr, die kommenden Tage ab 14 Uhr, am 22. Juli ab 13 Uhr, am letzten Sonntag ab 11 Uhr und am „Pink-Montag“ (17.) ab 17 Uhr.

Alles zur Rheinkirmes

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Kirmesspaß für die ganze Familie: Ab Freitag, 14. Juli, öffnet die Rheinkirmes wieder bis zum 23. Juli ihre Pforten für Groß und Klein.

Auf 165.000 Quadratmetern präsentieren über 300 Schausteller aus dem In- und Ausland eine große Auswahl an Fahrgeschäften auf den Oberkasseler Rheinwiesen.

Mit der Rheinkirmes feiert der über 700 Jahre alte St. Sebastianus Schützenverein den Namenstag seines Schutzpatrons St. Apollinaris am 23. Juli.

Neben bewährten Fahrattraktionen wie der Alpina Bahn oder dem Riesenrad Bellevue findet sich in diesem Jahr auch ein beliebter Treffpunkt der Winterzeit auf den Rheinwiesen: die Füchschen-Alm. Die zweigeschossige Almhütte bietet Live-Musik, kühle Getränke und einen freien Blick auf das bunte Kirmestreiben. Neu ist auch ein weiterer Gruß aus der Winterwelt. Erstmals gibt es die Möglichkeit zum Eisstockschießen. Gespielt werden kann auf drei Bahnen.

Ein Höhepunkt ist wie in jedem Jahr das große Feuerwerk. Am Freitagabend, 21. Juli, findet das pyrotechnische Schauspiel zwischen der Oberkasseler Brücke und der Rheinkniebrücke statt.

Weitere Informationen zur Rheinkirmes gibt es im Internet unter www.rheinkirmes-duesseldorf.de.

Sonderausstellung „Miteinander Rheinkirmes“ im Theatermuseum

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Die neue Sonderausstellung „Miteinander Rheinkirmes“ im Theatermuseum wird am Donnerstagabend, 22. Juni, von Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur und Integration, eröffnet. Mit einem Konzert des Hyperpop-Duos Gulliver DeLarge und frischer Zuckerwatte wird die neue Ausstellung über das Mit- und Nebeneinander von Gemeinschaften auf der Größten Kirmes am Rhein passend eingeweiht. Die Ausstellung kann bis zum 25. Februar 2024 besucht werden.

Das Projekt ist das Ergebnis eines partizipativen Vorbereitungsprozesses, für den das Team des Theatermuseums mit Menschen aus Düsseldorf und Umgebung Gespräche über ihre Rheinkirmes-Erinnerungen geführt und entsprechende Objekte aus den privaten Sammlungen zusammengetragen hat. Diese Gespräche und Objekte bildeten die Grundlage für die Konzeption von „Miteinander Rheinkirmes“.

Die Ausstellung ermöglicht Begegnungen mit den Geschichten dieser Menschen sowie mit den eigenen Erinnerungen und stellt somit die vielfältigen Gemeinschaften vor, die auf der Rheinkirmes zwischen Schützenfest und „Pink Monday“ zueinander finden. Die Besucherinnen und Besucher können sich selbst einbringen und beispielsweise ihre Rheinkirmes-Favoriten benennen oder über ihre Lieblingsbegleitung abstimmen.

Nachdem im Treppenhaus Bilder vom Aufbau der Rheinkirmes und vom traditionellen Schützenzug beim Wachrufen der eigenen Kirmes-Erinnerungen geholfen haben, können Besucherinnen und Besucher in einer Festzelt-Szenerie anderen Menschen begegnen: In Video-Interviews, die das Museumsteam für die Ausstellung geführt hat, schildern Kirmes-Fans, Schützen, Wirtinnen und andere ihre Erlebnisse und Anekdoten von der Größten Kirmes am Rhein. Während man an Biertischen Platz nimmt, kann man somit die Geschichten fremder Menschen kennenlernen.

Zudem können die Museumsbesucherinnen und -besucher im ersten Ausstellungsraum mehr über die Rheinkirmes als Bezugspunkt für die Homosexuellenszene und die Kunst erfahren. Zum Einen über Vereinszeitschriften und Community-Magazine zu Kirmesausfahrten und aus der frühen Phase des Pink Monday in der legendären Schwarzwald-Christel. Zum Anderen über Schauspiel-Inszenierungen von 1909, 2000 und 2013, wo auf unterschiedliche Weisen Jahrmarktsfeste und Kirmessen Einfluss auf die Aufführungen gehabt haben.

Kooperation mit Kunstschaffenden

Für die Sonderausstellung „Miteinander Rheinkirmes“ hat das Theatermuseum außerdem mit Künstlerinnen und Künstlern kooperiert. So hat der Regisseur und Fotograf Faraz Baghaei Schaustellerinnen, Schausteller und Saisonkräfte kennengelernt und sie in Porträts festgehalten. Eine Auswahl der Porträts wird in der Ausstellung erstmals gezeigt. Die Bilder machen dabei die Menschen sichtbar, ohne die die Fröhlichkeit der Kirmes nicht zu denken wäre, die aber zumeist unsichtbar bleiben und oft unter prekären Arbeitsbedingungen tätig sind.

Für eine akustische Perspektive auf die Rheinkirmes wurde mit dem Hyperpop-Duo Gulliver DeLarge zusammengearbeitet. In ihrem exklusiv für das Theatermuseum geschriebenen Song „Billiges Parfüm“ thematisieren sie die vielfältigen Annäherungen und Begegnungen auf der Größten Kirmes am Rhein. Das Lied ist in der Ausstellung zu hören. Um den Gesamtblick auf die Kirmes mit all ihren Attraktionen und Angeboten ins Theatermuseum zu holen, gab es eine dritte Kooperation mit der Bühnenbildnerin Miriam Möller-Wieland. In ihrem spielerischen und markanten Wandbild können Besucherinnen und Besucher die Orte ihrer schönsten Kirmes-Erinnerungen markieren.

Die ausgestellten Objekte zeichnen sich durch ihre Vielfältigkeit aus: Von einer frühneuzeitlichen Illustration des großen Feuerwerks am Rhein anlässlich der Fürstlich-Jülich’schen Hochzeit 1585 über Mandel-Tüten, Fahrchips und Schützenjacken bis hin zu selbst gebastelten Schwarzwald-Christel-Schildern für die eigene Pink-Monday-Party während der Corona-Pandemie. Diese Objekte hat das Theatermuseum in den vergangenen Monaten im Dialog mit Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gesammelt.

Für Dr. Sascha Förster, Leiter des Theatermuseums, war das Sammeln der Objekte ein besonderer Prozess: „Über die konkreten Begegnungen meines Teams mit den Menschen aus Düsseldorf haben wir mehr über die einzigartige Bedeutung der Größten Kirmes am Rhein herausgefunden als die Lektüre von Büchern und Zeitungsartikeln jemals ermöglicht hätte. Für die Offenheit der Menschen im Austausch mit uns bin ich sehr dankbar.“

Die Exponate dienen nicht zur Dokumentation vergangener Rheinkirmessen und der Schützengeschichte Düsseldorfs. Sie sind vielmehr Erinnerungsobjekte individueller Geschichten, die in der Ausstellung aber gleichzeitig als Stellvertreter funktionieren. So können bei den Besucherinnen und Besucher über die Begegnung mit den Objekten eigene Kirmes- oder Rummel-Erinnerungen ins Gedächtnis gerufen werden, sodass sie Teil der Ausstellung werden.

Rahmenprogramm

Samstag, 24. Juni, 12 bis 18 Uhr: Familiensamstag mit kostenlosen Mitmach-Angeboten für die gesamte Familie im und vor dem Theatermuseum sowie Kinderführungen und Führungen für Erwachsene (beides 14 und 16 Uhr).

Führungen:
Sonntagsführungen jeden zweiten Sonntag im Monat, 15 Uhr; After-Work-Führung mit einem Getränk jeden ersten Mittwoch im Monat, 18 Uhr.

Verschiedene Mitmachangebote für Kinder sowie Kinderführungen jeden zweiten Sonntagnachmittag im Monat. Weitere Programmpunkte und mehr Informationen gibt es auf www.duesseldorf.de/theatermuseum.

Niedrigwasser des Rheins beunruhigt unsere Betriebe

Das Niedrigwasser auf dem Rhein beunruhigt die Betriebe auch in Düsseldorf. Fällt der Pegelstand unter 135 Zentimeter, gibt es kaum noch eine störungsfreie Fahrt auf dem Rhein. Reedereien müssen dann teilweise nur noch die Hälfte der Ladung laden, um den Tiefgang zu verringern, was sich wiederum auf die Transportpreise auswirkt. Dies führt zu längeren Lieferzeiten und höheren Kosten. Die Betriebe im Düsseldorfer Süden nutzen den Rhein als Transportweg ebenso wie unser Sprinterwerk oder auch benachbarte Betriebe von Neuss bis Köln. Der Rhein sei ein wichtiger Transportweg für verschiedene Rohstoffe wie Kohle, Chemikalien, Getreide und Öl, schrieb auch die Rheinische Post vor einigen Tagen. Besorgniserregend ist auch, dass die niedrigen Pegelstände bereits im Juni auftreten. Früher waren solche Phänomene vor allem in den Herbst- und Wintermonaten nach langen Trockenperioden im Sommer bekannt.

Rheinkirmes: Verkehrskonzept zur Testphase Luegallee erarbeitet

Gute Nachricht für Radfahrende: Der Radfahrstreifen auf der Luegallee bleibt während der gesamten Dauer der Rheinkirmes bestehen. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young

Mit Vorfreude auf die bevorstehende Kirmes kündigt die Landeshauptstadt Düsseldorf das Verkehrskonzept für die Testphase auf der Luegallee während der Rheinkirmes an. Dieses stellt das Ergebnis der Kooperation von Polizei, Ordnungsamt und dem Amt für Verkehrsmanagement dar. Das gemeinsame Ziel lautet, einen reibungslosen Ablauf während der gesamten Kirmeszeit zu gewährleisten. Die gute Nachricht für Radfahrende: Der Radfahrstreifen auf der Luegallee bleibt während der gesamten Dauer der Rheinkirmes bestehen. Der Autoverkehr auf der Luegallee wird, wie auch in den Vorjahren, nach Abstimmung mit Polizei und Verkehrswacht, einspurig geführt.

Dass die laufende Testphase über den zehntägigen Kirmeszeitraum hinaus fortgeführt wird, ermöglicht allen Radfahrenden eine besonders komfortable Anreise. Die neue Dauerzählstelle auf der Luegallee registriert aktuell bereits rund 3.000 Radfahrende täglich. Auch während der Kirmes wird mit einem hohen Radverkehrsaufkommen gerechnet. Dementsprechend werden zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten am Kirmesgelände eingerichtet. Darüber hinaus werden rund um das Kirmesgelände sieben temporäre Sharingstationen für das kontrollierte Abstellen von E-Scootern und E-Leihrädern eingerichtet. Das Abstellen von E-Scootern und E-Leihrädern außerhalb dieser definierten Stationen wird digital unterbunden.

Der Autoverkehr auf der Luegallee wird, wie auch in den Vorjahren, einspurig geführt. Eine etwaige Aufhebung der Radfahrsteifen würde zu keiner Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Straße für den motorisierten Individualverkehr führen. Zwar steht bei zwei Fahrstreifen entsprechend mehr Stauraum zur Verfügung, jedoch nimmt der Abfluss des Verkehrs deutlich mehr Zeit in Anspruch, als wenn durchgehend nur ein Fahrstreifen genutzt wird. Auch für den Fall von Rückstauungen auf der Luegallee wird die Staudichte gemäß Einschätzung des Amtes für Verkehrsmanagement auf dem Straßenabschnitt gleichbleiben.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf betont die Bedeutung alternativer Verkehrsmittel für die Anreise zur Kirmes und empfiehlt besonders, das Fahrrad oder Busse und Bahnen für die An- und Abreise zu nutzen. Für diejenigen, die dennoch mit dem Auto anreisen möchten, werden am Stadtrand gut ausgeschilderte Park & Ride-Parkplätze bereitgestellt. Zusätzliche kostenlose Kapazitäten finden sich am 14., 15. und 16. Juli sowie am 21., 22. und 23. Juli auf dem Vodafone-Parkplatz, dem Messeparkplatz P2 und im Parkhaus der Provinzial in Wersten.

Während der ersten drei Tage der Kirmes, Freitag, 14. Juli, bis Sonntag, 16. Juli, wird die verkehrliche Situation engmaschig von allen Beteiligten beobachtet. Zu Beginn der darauffolgenden Woche wird eine umfassende Bewertung der Situation erfolgen, in der das erste Kirmeswochenende verkehrlich evaluiert wird. Falls notwendig, werden dann weitergehende Vorkehrungen diskutiert.

Eine Aufhebung des Radfahrstreifens wird nur dann in Betracht gezogen, wenn sich die Staulänge so stark erhöht, dass es auch an anderen Knotenpunkten zu Überlastungen und Beeinträchtigungen des Gesamtverkehrs kommt. In diesem Fall kann die Polizei kurzfristig eingreifen und den Verkehrsfluss gegebenenfalls über den Radfahrstreifen abwickeln.

Das umfassende Verkehrskonzept bietet eine Vielzahl von Vorteilen für alle Verkehrsteilnehmenden. Dazu gehören:

  • Eine gute Erreichbarkeit der Kirmes mit dem Fahrrad ist gegeben, da der Radfahrstreifen beibehalten wird.
  • Der Konflikt zwischen Radfahrenden und zu Fuß Gehenden wird ebenfalls während der Kirmeszeit entschärft, da durch die Radfahrstreifen eine klare Trennung der Verkehrsteilnehmenden erfolgt.
  • Ein möglicher Rettungsweg für Einsatzfahrzeuge aller Art ist gegeben, was ein vereinfachtes Erreichen der Kirmes ermöglicht.
  • Durch den Radfahrstreifen wird das Parken in zweiter Reihe von vornherein verhindert.
  • Ein besserer Verkehrsfluss für den motorisierten Individualverkehr ist seit Einrichtung der Radfahrstreifen gegeben.

Mit diesem umfassenden Verkehrskonzept sollen die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen während der Kirmeszeit berücksichtigt werden, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.

Albärt, Bärnardo, Bärnheart oder Herzi von Bär – wie wird das neue Maskottchen für die UEFA EURO 2024 heißen?

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Bald steppt ein Bär durch die Landeshauptstadt! Das neue Maskottchen für die UEFA EURO 2024 wurde heute vorgestellt: Braunes Fell, buntes Outfit und Kulleraugen sollen von nun an Kinder und junge Menschen dazu motivieren, sich mehr zu bewegen. Das Maskottchen zollt dem beliebten Teddybären, der mutmaßlich Anfang des 20. Jahrhunderts das Licht der Welt in Deutschland erblickte, Tribut. Am Dienstagabend wird das Maskottchen im Rahmen des Länderspiels zwischen Deutschland und Kolumbien in der Arena AufSchalke in Gelsenkirchen präsentiert. Das Maskottchen wird in den kommenden Monaten auch in Düsseldorf präsent sein, während die wesentlichen Aktivitäten der Kampagne Anfang 2024 starten.

In den kommenden beiden Wochen können Kinder, die am Schulfußballprogramm der UEFA teilnehmen, sowie Fans auf der Internetseite uefa.com über den Namen des Maskottchens abstimmen. Die Namensvorschläge sind alle an das Wort „Bär“ angelehnt: Albärt, Bärnardo, Bärnheart und Herzi von Bär.

Das Maskottchen wird verschiedene Initiativen und Partnerschaften unterstützen und zudem Kinder in ganz Europa anregen, sich mehr zu bewegen und für den Fußball und seine Werte zu begeistern. Damit knüpft der aktuell noch namenlose Bär auch an die Ziele der Düsseldorfer Botschafterinnen (Martina Voss-Tecklenburg, Sandra Mikolaschek und Selim Oruz) an, die als bekannte und vor allem erfolgreiche Sportlerinnen Kinder und Jugendliche zu Sport und Bewegung animieren.

Das Maskottchen wird seine #BewegtEuch-Reise in Schulen in ganz Europa starten und wird die Schülerinnen und Schüler auffordern, ihm Leben einzuhauchen, indem sie ihm verschiedene Bewegungen vormachen. Die Kinder bekommen die Möglichkeit, ihre eigenen Fußballtricks und Freudentänze zu entwickeln, die als Vorlage für innovative digitale Bewegungsanimationen des Maskottchens für das Turnier dienen.

Zusammen mit verschiedenen europäischen Influencern wird das Maskottchen auch Teil einer Schulungsreihe in den sozialen Medien zu Themen wie Training, Ernährung und Wohlbefinden sein. Die Inhalte werden zudem auf verschiedenen Social-Media-Plattformen verfügbar gemacht, während Schulen zusätzliches Material erhalten, mit dem sie das Thema UEFA EURO 2024 lehrplanübergreifend in den Unterricht einbinden können.

Philipp Lahm, Turnierdirektor der UEFA EURO 2024 und ehemaliger Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, sagt: „Als Vater weiß ich, wie wichtig es ist, die Vorstellungskraft von Kindern zu fördern. Wir hoffen, dass wir mit unserem Maskottchen einen lustigen und liebenswerten Charakter geschaffen haben, der Kindern Spaß am Fußballspielen vermittelt. Vor allem in der digitalen Welt von heute ist es wichtig, die Kinder dort abzuholen, wo sie viel Zeit verbringen, und ihnen einen echten Mehrwert zu bieten. Und genau darum geht es beim Fußball – es geht um Bewegung und die Aufregung, auf dem Platz zu stehen, um Teamgeist und den Zusammenhalt in der Mannschaft. Und es geht um den Spaß daran, besser zu werden und kreativer mit dem Ball umzugehen. All das wird das Maskottchen des Turniers fördern.“

Celia Šašić, Turnierbotschafterin der UEFA EURO 2024 und DFB-Vizepräsidentin, fügt hinzu: „Fußball vereint und schafft ein wunderbares Gemeinschaftsgefühl. Man kann die Grundlagen für Bewegung, Spielwitz und Teamgeist nicht früh genug schaffen. Es ist fantastisch zu sehen, wie die UEFA die nächste Generation motiviert, Selbstvertrauen aufzubauen, einen aktiven Lebensstil zu führen und die Bedeutung von Teamgeist zu erkennen. All das sind wichtige Lektionen für das Leben, welche die Zukunft unserer Kinder mitgestalten. Das Maskottchen wird diese starke Botschaft senden.“

WIR exklusiv mit unseren Mitgliedern auf dem Digital Demo Day – nutzen Sie diese einmalige Chance! Verpassen Sie auch nicht unseren LIVE-Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ am 9. August ab 05.55 Uhr mit den „letzten“ und exklusiven Infos zum Digital Demo Day 2023

Am 17. August findet ganztägig der „Digital Demo Day 2023“ auf dem Areal Böhler Düsseldorf/Meerbusch statt. Wir als IHR Unternehmensnetzwerk sind dort präsent und bieten Ihnen einen sehr angenehmen und interessanten Tag. 

Der Digital Demo Day ist das größte internationale Startup-Event in Nordrhein-Westfalen und fester Bestandteil des Düsseldorfer Veranstaltungskalenders.  Rund 4.000 Gäste werden erwartet. Vor allem für unsere Mitglieder gibt es viele Vorteile. Unser Programm für Sie:

+ Um 10 Uhr wird der Digital Demo Day 2023 auf der Hauptbühne eröffnet.
+ Am Vormittag lädt die Unternehmerschaft Düsseldorf zu einem exklusiven, geführten Audiorundgang über die Messe an. Wir stellen Ihnen dabei die wichtigsten Unternehmen und Neuprodukte vor. Hier haben Sie die exklusive Möglichkeit, sich von Experten durch die Ausstellung führen zu lassen und wertvolle Einblicke in innovative Ausbildungskonzepte zu erhalten.
+ Anschließend können Sie sich frei auf der innovativen Messe bewegen, Bühnenprogramme schauen, Stände besuchen und das schmackhafte Lunch genießen.
+ Gegen 14:45 Uhr findet dann UNSER nächster Höhepunkt ein – ein interessanter Impuls! Im Rahmen dieses Programms wird der beliebte Preis „Aus Bildung wird Zukunft“ vergeben, der herausragende Leistungen und Innovationen im Ausbildungsbereich würdigt. Darüber hinaus dürfen sich die Gäste auf einen inspirierenden Impulsvortrag und einen Talk mit Professorin Anja Karlshaus freuen. Das Thema des Vortrags lautet: „100% Teilzeit: Flexible Arbeitszeitmodelle als Instrument der Fachkräftesicherung“.
+ Anschließend haben Sie noch bis 19 Uhr Zeit diese besondere Messe-Atmosphäre zu genießen und gute Gespräche zu führen.
Ihre Ansprechpartnerinnen: Christina Moeser und Lisa Marie Schelig unter moeser@unternehmerschaft.de und l.schelig@unternehmerschaft.de, 0211.669080

Verpassen Sie nicht unseren LIVE-Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ am 9. August ab 05.55 Uhr mit den „letzten“ und exklusiven Infos zum Digital Demo Day 2023! Sie finden ihn auf Ihrer Lieblings-Podcast-Plattform und hier: www.kurzelinks.de/duesseldorferwirtschaft

NRW-Unternehmensverbände bescheinigen schwarzgrüner Landesregierung sehr ordentliches erstes Jahr, aber: „Viele gute Ansätze und Ankündigungen müssen noch in 2023 umgesetzt werden“

Arndt G. Kirchhoff (Mitte), hier unter anderem mit unserem Hauptgeschäftsführer Michael Grütering (rechts). Foto: unternehmer nrw/ W. Meyer

Die nordrhein-westfälischen Unternehmer haben der schwarzgrünen Landesregierung ein „insgesamt sehr ordentliches erstes Jahr“ der Legislaturperiode bescheinigt. Der konstruktive Regierungsstil in Düsseldorf hebe sich in diesen außerordentlich herausfordernden Zeiten wohltuend vom ständigen Hin und Her der Ampel-Koalition in Berlin ab, sagte der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, heute in Düsseldorf.

Die Koalition habe die existenzielle Bedeutung der geschlossenen industriellen Wertschöpfungsketten für NRW und für eine erfolgreiche Transformation des Landes verstanden. Er begrüße das große Engagement der Landesregierung auf Bundesebene für die energieintensiven Industrien im Land und den Einsatz für einen wettbewerbsfähigen Industriestrompreis. „Für die energieintensiven Industrien wie Chemie, Stahl, Aluminium, Papier, Glas, Zement, Gießereien und weiteren bedeutenden Branchen der Metall- und Elektroindustrie ist dies eine Frage der Existenz“, betonte Kirchhoff.

Gleichwohl habe die Landesregierung noch klaren Umsetzungsbedarf in jenen Politikfeldern, in denen sie durch die Verbesserung des wirtschaftspolitischen Umfelds selbst zur Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts NRW beitragen kann. „Es fehlen noch Entscheidungen mit echter Breitenwirkung“, mahnte Kirchhoff. Durchgreifendes Handeln fehle sowohl bei der Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, beim Bürokratieabbau als auch bei der Ertüchtigung der digitalen, der Energie- sowie der Verkehrsinfrastruktur.

Auch dass die wirtschaftsfeindlichen bürokratischen umweltpolitischen Sonderwege aus der rotgrünen Regierungszeit immer noch Bestand hätten, „ist für die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ein echter Nachteil“. Kirchhoff wörtlich: „Wenn Bestimmungen des Landes, wie etwa beim Naturschutz- und beim Wassergesetz in NRW über EU- und Bundesrecht hinausgehen, sind das gravierende und unnötige zusätzliche Hemmnisse für Investitionen in Innovationen und Arbeitsplätze.“ Nach einem Jahr des schwarzgrünen Vertrauensaufbaus müsse 2023 nun ein Jahr der Umsetzung sein.

Zum Thema: Landespolitische Zwischenbilanz mit dem Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw, Johannes Pöttering

Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf das Tarifgeschehen

Der Mindestlohn soll steigen – zum 1. Januar 2024 auf 12,41 Euro und auf 12,82 Euro zum 1. Januar 2025. Der Beschluss der Mindestlohnkommission wurde erstmals seit Bestehen der Kommission nicht im Einvernehmen getroffen.

Den Arbeitgebern sei dieser Beschluss schwergefallen, kommentierte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter. Die Betriebe ständen unter Stress. Er wies darauf hin, dass die Mindestlohnkommission nicht vorrangig die Aufgabe habe, die Inflation auszugleichen. Vielmehr werde in Tarifverhandlungen unter Berücksichtigung der Produktivitäts- und wirtschaftlichen Entwicklung eine Gesamtschau vorgenommen, darunter auch auf die Inflation. Zudem hätten viele staatliche Hilfen gerade für niedrige Einkommen Kompensation geleistet, die weit über mögliche Anpassungen beim Mindestlohn hinausgehen. Einen inflationsindexierten Mindestlohn lehne die BDA ab, zum Beispiel wegen erheblicher Risiken für Tarifautonomie und Wettbewerbsfähigkeit. Der Mindestlohn sei auch kein Instrument der Armutsbekämpfung für prekäre Lebenssituationen. Dafür gebe es ein umfassendes sozialstaatliches Instrumentarium. Nicht stichhaltig sei das Argument, der Mindestlohn steige zu langsam. Seit seiner Einführung 2015 sei er um über 40 Prozent und damit etwa doppelt so stark wie die Tarifverdienste gestiegen.

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Vodafone, Stadt und das Land nehmen 50. 5G-Litfaßsäule in Düsseldorf in Betrieb – Stephan Schneider: Wir machen 5G für unsere Kunden erlebbar

Stephan Schneider (Vodafone), NRW-Ministerin Ina Scharrenbach und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (von links) nehmen die 50. 5G-Litfaßsäule für Düsseldorf in Betrieb. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

In unserer Stadt gibt es ‚was zu feiern, denn: „Mr. Vodafone Düsseldorf“ Stefan Schneider, NRW-Ministerin Ina Scharrenbach und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller nahmen jetzt 50. 5G-Litfaßsäule in unserer Stadt in Betrieb.

Die fünfte Generation des Mobilfunks setzt sich immer weiter durch. Schnellere Datenübertragungen, kürzere Reaktionszeiten, bessere Verfügbarkeit und ein geringerer Energieverbrauch sprechen für die 5G-Technologie, die sich heute bereits in jedem neuen Handy findet. Die 5G-Litfaßsäulen sind mit ihrer technischen Ausstattung weltweit die ersten ihrer Art. Mit ihrer Hilfe lässt sich der 5G-Ausbau im städtischen Bereich noch effizienter beschleunigen, denn gerade hier sind neue Dachstandorte für freistehende Antennen äußerst schwer zu finden.

Initiiert hat das Projekt Düsseldorf Marketing in Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf, Vodafone Deutschland, den Stadtwerken Düsseldorf und Ilg Außenwerbung. Nach einem ersten Piloten im Oktober 2021 sind nun insgesamt 50 Litfaßsäulen in Düsseldorf umgerüstet und an Glasfaser angeschlossen worden. Jeweils drei 5G-Antennen und die gesamte Technik, die bei herkömmlichen Mobilfunk-Standorten an großen Masten montiert ist, sind in das Basilika-förmige Dach und den Betonkörper der je 4,79 Meter hohen und 1,62 Meter breiten Litfaßsäule eingebaut. Der gesamte Aufbauprozess einer solchen 5G-Litfaßsäule benötigt weniger als die Hälfte der Zeit im Vergleich zu einem herkömmlichen Mobilfunk-Standort.

„Die 5G-Litfaßsäulen bei uns in Düsseldorf sind ein gutes Beispiel dafür, wie aus Tradition Innovation wird. Sie sind ein Zeichen dafür, dass die Stadt bereit ist, die Herausforderungen der digitalen Zukunft anzunehmen und gleichzeitig ihre historische Identität zu bewahren. Die digitale Stadtentwicklung ist wichtig für Smart-City-Lösungen jeglicher Art – beispielsweise für smarte Mobilität. Und durch den Einsatz der 5G-Litfaßsäulen schafft die Stadt Düsseldorf die Basis für 5G-Anwendungen. Für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort ist die flächendeckende Versorgung mit Breitband und 5G eine Grundvoraussetzung. Daher werden wir den Ausbau weiter vorantreiben“, sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

„Smarte Lösung für mehr Mobilfunk in der Stadt: Die 5G-Litfaßsäule bringt mehr Empfangsbalken auf das Smartphone und macht Düsseldorf zum Vorreiter bei der Digitalisierung. Das stadtbildprägende historische Werbemittel liefert mit dem Mobilfunk-Update schnelles mobiles Internet. In Düsseldorf wird die Stadt von Morgen bereits heute Realität. Es ist für andere Kommunen beispielgebend für die Verbesserung der innerstädtischen Mobilfunk-Versorgung. Mit dem aktuellen Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung der Landesbauordnung wollen wir den Mobilfunk weiter beschleunigen. Freistehende Antennen im Außenbereich sollen egal welcher Höhe bauordnungsrechtlich verfahrensfrei werden. Die Landesbauordnung macht mobil für mobiles Netz. Da es in den Innenstädten nur begrenzten Platz für neue Antennen gibt, ist mit den 5G-Litfaßsäulen eine innovative Lösung gefunden worden. Nachdem wir als eines der ersten Bundesländer die Landesbauordnung von bürokratischen Hürden befreit haben, sind wir in Nordrhein-Westfalen auch mit diesem Projekt Vorreiter“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Wir bauen unser 5G-Netz nicht nur in der Fläche aus. Wir stärken es auch, indem wir durch Innovationen das Potenzial von 5G für unsere Kunden erlebbar machen. 5G bringt vor allem dort Vorteile, wo viele Menschen mit ihren Smartphones unterwegs sind – in Fußgängerzonen, auf belebten Plätzen oder Kreuzungen. Daher sind die 5G-Litfaßsäulen die perfekte Ergänzung, um für noch besseren Empfang und höhere Netz-Stabilität zu sorgen“, ergänzt Stephan Schneider, Länderbeauftragter für Nordrhein-Westfalen von Vodafone Deutschland.

Hintergrund
Die neuen Standorte in den Litfaßsäulen werden einzeln von der Bundesnetzagentur genehmigt und halten damit alle Sicherheitsstandards ein. Die 5G-Technik hat den Vorteil, dass Senderichtung und Sendeleistung nach Bedarf gesteuert werden können. So ist gewährleistet, dass nur so viel Sendeleistung in eine Richtung eingesetzt wird, wie auch tatsächlich benötigt wird. Und das Ganze spart dabei auch noch Energie. Die verbauten 5G-Antennen bedienen jeweils einen Radius von etwa 400 Metern rund um jede Litfaßsäule mit schnellem Netz.

Ein Video zu diesem Thema wird in Kürze auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf