Täglich neue „gute Nachrichten“ aus der Düsseldorfer Wirtschaft

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Wofür nutzen Unternehmen Künstliche Intelligenz? ifaa stellt die Ergebnisse der aktuellen KI-Studie anlässlich der automatica vor

Im Forum der automatica präsentiert das Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft ausgewählte Ergebnisse seiner KI-Studie: Die Fertigung ist mit großem Abstand wichtigster Einsatzbereich für KI in produzierenden Unternehmen. „Auch wenn öffentlich viel und besorgt über KI in der Personalwirtschaft diskutiert wird: Die Unternehmen messen diesem Thema wenig Bedeutung bei,“ so Dr. Frank Lennings, Leiter des Fachbereichs Unternehmensexzellenz am ifaa.

Die Ergebnisse im Detail:

  • Einsatzbereiche: Die Fertigung ist Schwerpunkt durchgeführter oder geplanter KI-Einführungen. So die Angaben von 56% der Befragten. Andere Bereiche folgen mit deutlichem Abstand: Logistik & Lager (34%), Beschaffung (23%), Forschung, Personalwirtschaft und Vertrieb (jeweils 17%)
  • Verbreitung: 36% der Teilnehmer nutzen KI, weitere 37% planen dies.
  • Anzahl der Anwendungen im Unternehmen: Die meisten Anwender verfügen über 2-5 KI-Anwendungen im Unternehmen.
  • Einführungsdauer: Für die Einführung benötigten die meisten 3 bis 12 Monate.
  • Standard- und Individuallösungen: 13% der Befragten arbeiten mit Standardlösungen ohne Individualisierung. Standardlösungen werden zudem sowohl vom Hersteller (34%) als auch vom Unternehmen selbst individualisiert (28%). Individuallösungen werden überwiegend von Dienstleistern entwickelt (21%), nur 4% der Befragten leisten dies selbst im Unternehmen.
  • Eingesetzte Technologien: Die Schwerpunkte bilden Technologien zur multidimensionalen Mustererkennung, bspw. für Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle (38%), zur Aktionsplanung und Optimierung (37%), Bild- und Tonverarbeitung (37%), Text- und Sprachverarbeitung  (36%), Wissensrepräsentation (27%). Technologien zur Emotionsanalyse und Absichtserkennung von Menschen haben untergeordnete Bedeutung (6%).

Weitere Informationen zur Studie und erste Ergebnisse finden Sie unter https://www.arbeitswissenschaft.net/ki-studie-ergebnisse

„Düsseldorf macht Schule!“ – Unternehmerschaft ist ein starker Partner der Schulverwaltung

Die neuen Visualisierungstechniken können im Unterrichtsgeschehen gemeinsam mit den iPads eingesetzt werden. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Unterwegs im Hop-On Hop-Off Bus: Bei der jährlichen Schulbautour gab Dagmar Wandt, Leiterin des Amtes für Schule und Bildung Einblicke in die fortschreitende Schulbau-Offensive. Die Tour fand bereits zum fünften Mal statt.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf investiert bis 2025 rund 1,4 Milliarden Euro in Schulen. Realisiert werden die Maßnahmen vom Amt für Schule und Bildung sowie von den städtischen Tochterunternehmen Immobilien Projekt Management Düsseldorf (IPM) und der Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG (IDR).

Dagmar Wandt, Leiterin des Amtes für Schule und Bildung: „Jeder zweite Euro, den wir als Stadt investieren, fließt in die Bildung. Mit unserer flächendeckenden Schulbau-Offensive nehmen wir deutschlandweit eine Vorreiterrolle beim nachhaltigen Bau, der Modernisierung und der Digitalisierung von Schulen ein.“

Mit dem Hop-On Hop Off-Bus der Düsseldorf Tourismus GmbH wurden auf der Schulbautour das Comenius-Gymnasium in Oberkassel, der Neubau des Lessing-Gymnasiums in Oberbilk, der Traumschulhof des Humboldt-Gymnasiums in Pempelfort sowie ein Klassenraum mit Visualisierungstechnik am Humboldt-Gymnasiums besichtigt.

Schwerpunkt Neubau: Comenius-Gymnasium
Das Comenius-Gymnasium wird durch einen Erweiterungsbau zukünftig als fünfzügige Schule mit neun Jahrgangsstufen ausgelegt. Auf einer Fläche von rund 3.900 Quadratmetern werden dann in dem neuen Gebäude Kursräume und zusätzliche Fachräume untergebracht, während die Klassenräume im Bestandsgebäude angesiedelt sind. Im Erdgeschoss des Neubaus werden zudem der Ganztagsbereich und ein Multifunktionsraum beherbergt. Auch eine neue ebenerdige Aula soll zeitweise durch den Ganztag genutzt werden.

Darüber hinaus werden in dem Erweiterungsbau breite Flurzonen mit Sitznischen geschaffen, die gleichzeitig als Selbstlernzonen genutzt werden können. Das Gebäude wird im Nord-Westen des Grundstücks als drei- bis vier geschossiger Neubau errichtet, der an zwei Stellen in das Bestandsgebäude eingebunden wird. Das verbindende Element zwischen Neu- und Altbau bildet eine repräsentative, zweigeschossige Eingangshalle.

Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird im Rahmen des Bauvorhabens auch der vorhandene und in die Jahre gekommene Aulagang abgerissen und neu errichtet. Mit der dadurch entstehenden Flächenvergrößerung kann die Mensakapazität der steigenden Schülerzahl angepasst werden: Der Neubau wird den seitlichen Küchenanbau einbinden und bekommt darüber hinaus einen zusätzlichen eigenen Eingang an der Lütticher Straße. Die gesamten Bauarbeiten finden während des laufenden Schulbetriebs in mehreren Bauphasen statt.

Schwerpunkt Neubau und Mittagsverpflegung: Lessing-Gymnasium und Berufskolleg
Mit dem Erweiterungsbau für die naturwissenschaftlichen Fachräume für das Lessing-Gymnasium werden durch die IPM die baulichen Voraussetzungen optimiert. Gleichzeitig werden die Klassenzimmer im Bestandsgebäude auf dem Schulgelände umfassend saniert und erhalten eine moderne Ausstattung. Das Investitionsvolumen des Projektes liegt bei rund 16,4 Millionen Euro.

Die Sanierung des Hofgebäudes ist zum aktuellen Zeitpunkt bereits abgeschlossen. Der Giebel zum Schulhof des Lessing-Gymnasiums erhält im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen abschließend einen neuen Fassadenanstrich – die Fassade des Neubaus der naturwissenschaftlichen Fachräume wird Ende Juni fertig gestellt.

Auch der Innenausbau schreitet planmäßig voran, aktuell werden die Laboreinrichtungen der Fachräume montiert. Die Umbauarbeiten im Hauptgebäude werden von September 2023 bis Mai April 2024 ausgeführt. Die Neugestaltung des Schulhofes wird ab April 2024 bis zum Ende der Sommerferien im August 2024 erfolgen.

Das Lessing-Gymnasium und -Berufskolleg verfügt zudem über eine moderne Form der Mittagsverpflegung. Die Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung, bei der wenig Lebensmittelabfälle und ein klimafreundlicher Speiseplan entscheidende Faktoren sind. Daher hat das Amt für Schule und Bildung im vergangenen Jahr an dem landes- und EU-geförderten Projekt MehrWert21 der Verbraucherzentrale NRW e. V. in Kooperation mit zwei Düsseldorfer Schulen, der Jugendberufshilfe und der Zukunftswerkstatt Düsseldorf teilgenommen.

Durch diese Projektbegleitung ist es der Jugendberufshilfe gelungen, eine Reduzierung der Speisereste und einen klimafreundlichen Speiseplan in der Praxis umzusetzen und dadurch in einer Schulmensa bis zu sechs Tonnen Kohlendioxid im Jahr einzusparen. Ein zusätzlicher Erfolg ist der Geschmack – 80 Prozent der Mensagäste gaben dem Essen zum Abschluss des Projekts bei einer Abstimmung gute Noten.

Schwerpunkt Nachhaltigkeit und Außenflächen: Humboldt-Gymnasium
Der neue Schulgarten des Humboldt-Gymnasiums gliedert sich in zwei Teile: Der Hauptteil wurde entsiegelt und in eine Rasenfläche mit Bäumen und Sträuchern entlang der Grundstücksgrenze umgestaltet. Auf einen Weg über den Rasen wurde zugunsten der Vegetation verzichtet. Der andere Teil des Gartens wurde auf der Fläche der ehemaligen Grünbrache angelegt und besteht aus einem kleinen Wiesen-Biotop sowie einem Bereich, in dem schuleigene Pflanzenversuchsflächen in kleinen naturnah gestalteten Beeten angelegt werden können. Der Biotop-Garten wurde mit einem Pfad aus Natursteinplatten, einem Hochbeetkasten sowie einer Sitzbank ausgestattet.

Die für die Pflege der Außenanlagen eingesetzten Geräte, wie etwa Laubsauger, wurden in den vergangenen drei Jahren nahezu komplett von einem fossilbetriebenen auf einen akkubetrieben Antrieb umgestellt. Die Umstellung der Außenpflegeräte auf den Akkubetrieb stellt einen Baustein in der Erreichung der Klimaneutralität der Landeshauptstadt Düsseldorf bis zum Jahr 2035 dar und wurde aus dem Klimaschutzetat des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz mitfinanziert. Bis zum Ende des Jahres 2023 werden die Außenpflegegeräte an 100 Schulstandorten komplett auf den Akkubetrieb umgestellt. Durch diese Umstellung können jährlich 44.392 kg an Kohlendioxid-Emissionen eingespart werden.

Schwerpunkt Digitalisierung: Max-Weber-Berufskolleg
Das Max-Weber-Berufskolleg verfügt über 51 Klassenräume mit neuer Visualisierungstechnik, zudem wurden der Schule  vom Schulträger 400 iPads zur Verfügung gestellt. Die neuen Visualisierungstechniken können im Unterrichtsgeschehen gemeinsam mit den iPads eingesetzt werden.

Zusammen mit dem benachbarten Walter-Eucken-Berufskolleg konnte sich das Max-Weber-Berufskolleg zuletzt in einem deutschlandweiten Schul-Wettbewerb für überdurchschnittliche Digitalisierung und moderne Lern- und Lehrmethoden behaupten.

Weitere Schulbau-Großprojekte in den nächsten Jahren:
•    Neuer Schulneubau der Hauptschule Bernburger Straße an der Vennhauser Allee
•    Neue dreizügige Realschule an der Borbecker Straße in Unterrath
•    Neue vierzügige Gesamtschule an der Aldekerkstraße in Heerdt
•    Neues vierzügiges Gymnasium an der Bernburger Straße in Eller
•    Neues vierzügiges Gymnasium am Heinzelmännchenweg in Flingern-Nord
•    Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zur Rückkehr zum G9-Betrieb an allen Gymnasien

Ein Video zu diesem Thema wird in Kürze auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

Führungskräfte des Düsseldorfer Flughafens besuchen das Rathaus

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat Führungskräfte des Düsseldorfer Flughafens zu einer Führung im Düsseldorfer Rathaus empfangen. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat Führungskräfte des Düsseldorfer Flughafens im Jan-Wellem-Saal des Rathauses empfangen.

Düsseldorfs internationaler Flughafen diesmal ganz lokal: Die von den Geschäftsführern Lars Redeligx und Pradeep Pinakatt angeführte 17-köpfige Flughafen-Delegation wurde von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller nach dem Empfang durch das historische Rathaus geführt – der Rundgang endete im Ältestenratsaal mit den Bildportraits der früheren Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf. Daran schloss sich für die Führungskräfte des Airports auch noch eine Altstadtführung an.

METRO unterzeichnet Pakt gegen Lebensmittelverschwendung

Die METRO sowie 13 weitere Unternehmen aus dem Lebensmittelgroß- und Einzelhandel haben heute in Berlin eine Vereinbarung mit Bundesminister Cem Özdemir zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen unterzeichnet: Die Unternehmen verpflichten sich gegenüber dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Lebensmittelabfälle bis 2025 um 30 Prozent und bis 2030 um 50 Prozent zu verringern. Unterstützt werden die Unternehmen hierbei durch den BVLH (Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels). METRO setzt mit der Unterzeichnung die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens konsequent fort.

„Wir haben bereits seit vielen Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung etabliert. Dennoch ist es unser Ziel, hier noch besser zu werden, auch wenn das keine leichte Aufgabe ist“, so Martin Schumacher, CEO METRO Deutschland. Seit 2019 beteiligt sich METRO Deutschland am Dialogforum für den Groß- und Einzelhandel, in dem konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Lebensmittelabfälle im Handel diskutiert und in den Unternehmen umgesetzt werden. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung am 27. Juni 2023 mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, erklärt sich METRO Deutschland zur Fortführung erprobter Maßnahmen sowie zur Umsetzung neuer Lösungen bereit, die zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen führen werden. Bestandteil der Vereinbarung sind für alle unterzeichnenden Unternehmen verpflichtende Maßnahmen sowie weitere Wahlmaßnahmen – alle mit dem Ziel, das spezifische Reduzierungspotenzial von Lebensmittelabfällen zu heben.

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Cem Özdemir zeigt sich erfreut: „Der Handel und mein Ministerium haben sich zusammengetan, um die Lebensmittelverschwendung in Deutschland entschlossen anzupacken. Wir schließen einen Pakt, damit unsere wertvollen Lebensmittel im Topf und auf dem Teller landen – statt in der Tonne. Unser Pakt basiert auf Freiwilligkeit, aber ist alles andere als eine lose Vereinbarung, denn wir haben klare und verbindliche Regeln verabredet: Im Zentrum steht das Miteinander anhand konkreter Ziele und Maßnahmen, die auch überprüft werden und zu denen die Unternehmen öffentlich Rechenschaft ablegen. So schaffen wir Transparenz und so bringen wir einen Stein ins Rollen, damit sich andere anschließen. Ich freue mich über diesen wichtigen Schritt und danke allen teilnehmenden Unternehmen.“

Neben dem Bundesminister waren Vertretungen der beteiligten Unternehmen sowie des Bundesverbands des Deutschen Lebensmitthandels (BVLH) zur Unterzeichnung im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin am Nachmittag des 27. Juni anwesend.

Viele Maßnahmen führen zum Ziel

Bereits seit vielen Jahren dreht METRO an unterschiedlichen Stellschrauben, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren: So wird kontinuierlich die Warensteuerung optimiert, damit diese sich noch besser am tatsächlichen Kundenbedarf orientiert. Aber auch marktinterne Prozesse werden verbessert und Mitarbeitende mit Hinblick auf die Reduzierung von Lebensmittelabfällen geschult. Für Kundinnen und Kunden sichtbare Maßnahmen sind beispielsweise die Frischen GastroDeals, mit denen Obst und Gemüse, das optisch nicht der Norm entspricht, zu reduziertem Preis angeboten wird. Außerdem arbeitet der Großhändler mit den Tafeln und anderen gemeinnützigen Organisationen zusammen: Allein im vergangenen Geschäftsjahr 2021/2022 hat METRO Deutschland beispielsweise den Gegenwert von ca. 18,7 Mio. Mahlzeiten gespendet.

Nachhaltigkeit bei METRO

Maßnahmen wie diese sind Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie von METRO. Diese basiert auf den drei Säulen „Klima & CO2“, „Ethisches Verhalten und Vertrauen“ sowie „Gleichberechtigung, Inklusion und Wohlbefinden“. „METRO hat sich mit einer eigenen Klimastrategie zu einem klimaneutralen Geschäftsbetrieb bis 2040 verpflichtet. Die Vermeidung von Lebensmittelabfällen ist ein elementarer Bestandteil davon. Durch systematische Datenauswertungen erarbeiten wir konkrete Maßnahmen, um noch genauer konkrete Bedarfe zu ermitteln, damit es gar nicht erst zu Überangeboten kommt. Darüber hinaus planen wir unsere bundesweite Kooperation mit den Tafeln fortzusetzen und zu intensivieren“, betont Ivonne Bollow, Senior Vice President Corporate Responsibility & Public Policy METRO AG. Dazu gehört beispielsweise die Reduzierung von Emissionen – sei es im eigenen Geschäftsbetrieb, in der Logistik als auch im Sortiment: So wird zum Beispiel Plastik in den Verpackungen durch nachhaltige Alternativen reduziert, das Sortiment wird um weitere regionale, Bio, vegan/vegetarische und alternative Produkte erweitert und das Thema Elektromobilität vorangetrieben. Mit Fokus auf die Gastronomie hat METRO die Plattform „Mein nachhaltiges Restaurant“ entwickelt, um Gastro-Betriebe beim Thema Nachhaltigkeit zu unterstützen. Auch schreibt METRO Deutschland seit 2019 jährlich den Preis für nachhaltige Gastronomie aus, mit dem nachhaltige, kreative Konzepte der Gastronomie prämiert werden.

Für seine nachhaltigen Leistungen ist METRO Deutschland bereits das zweite Jahr in Folge durch EcoVadis mit einer Bronze-Medaille ausgezeichnet worden, eine international anerkannte Plattform, die seit 2007 Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit bewertet. Darüber hinaus hat METRO Deutschland das Nachhaltigkeits- und Compliance-Assessment von IntegrityNext sehr erfolgreich abgeschlossen. Integrity Next bewertet die Nachhaltigkeitsaktivitäten von Lieferanten.

Mehr Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie von METRO Deutschland: https://www.metro.de/nachhaltigkeit

„Zeit im Fluss. Müllgeschichte(n) aus dem Rhein“: Ausstellung im SchifffahrtMuseum (unser Lesefest-Partner)

Die präsentierte Auswahl spiegelt unter anderem die neueren Verkaufsstrategien nach den entbehrungsreichen Kriegs- und Nachkriegsjahren. Foto: Lammert

Das Blockblocks Archiv ist bis zum 10. September 2023 zu Gast im SchifffahrtMuseum Düsseldorf. In der ersten Etage des Schlossturms wird eine Ausstellung zum Werdegang der Müllgeschichte(n) des Rheins, vor allem ab den 1950er Jahren präsentiert. Im Museum findet im November das Pre-Opening des Lesefest 2023 (www.leseban.de) für die Medien statt.

Der Müll vergangener Zeiten spricht nicht nur von achtlosem Wegwerfverhalten, sondern dokumentiert auch Zeitgeschichte. So bewahrte das Team des „Blockblocks Cleanups“ seit der ersten Sammelaktion spannende Funde auf. Nach fünf Jahren ist ihr Archiv deutlich angewachsen und dokumentiert den Alltag vergangener Generationen.

Dr. Annette Fimpeler, Leiterin des SchifffahrtMuseums: „Die historische, länger zurückliegende Wasserverschmutzung war im Museum immer wieder ein Thema. Die eindrucksvolle Sammlung im Archiv von Blockblocks Cleanup ermöglicht es uns zu zeigen, dass das unbedachte Verhalten in der Vergangenheit Auswirkungen bis in die Gegenwart und Zukunft hat.“

Zahlreiche, heute teils kurios anmutende Objekte erzählen ihre eigenen faszinierenden Geschichten. Die hier präsentierte Auswahl spiegelt unter anderem die neueren Verkaufsstrategien nach den entbehrungsreichen Kriegs- und Nachkriegsjahren. Erst in den 1950er Jahren gab es wieder ein breiteres Warenangebot. Gleichzeitig stand ein neues Verpackungsmaterial zur Verfügung, das den Konsum mit ankurbeln sollte. Es begann der Siegeszug der Plastikverpackungen.

Sie „wirken“ bis heute und belasten den Rhein auch noch zukünftig. Die gemeinnützige Initiative macht mit ihren Aktionen und ihrem Archiv darauf aufmerksam, dass nicht nur die Weltmeere, sondern auch der Rhein „vor unserer Haustür“ von einer Überbelastung bedroht ist.

„Wir danken dem SchifffahrtMuseum Düsseldorf für die Möglichkeit, uns im Schlossturm mit einer Ausstellung präsentieren zu können“, erklärt Victoria Blocksdorf, Gründerin der Blockblocks Cleanup gGmbH. „Wir freuen uns darauf, der breiten Bevölkerung das Thema ‚Plastikmüll in unseren Gewässern‘ zugänglich zu machen. Es ist erschreckend und faszinierend zugleich, Dinge in den Händen zu halten, die eine jahrzehntelange Reise hinter sich haben, über die wir aber nie alles erfahren werden: ihre Zeit im Fluss.“

Programm

Im Rahmen der Schaufensterausstellung „Zeit im Fluss. Müllgeschichte(n) aus dem Rhein“ werden zwei Kuratorenführungen sowie ein Sommerferienprogramm angeboten.

Sonntag, 2. Juli, 15 Uhr, und Sonntag 30. Juli, 15 Uhr
Öffentliche Führung – zum Schaufenster „Zeit im Fluss“
Der Müll vergangener Zeiten spricht nicht nur von achtlosem Wegwerfverhalten, sondern dokumentiert auch Zeitgeschichte. Die Führung zeigt, wie dieser Müll das Konsumverhalten dokumentiert – von den Wirtschaftswunderjahren bis heute. Die lange Haltbarkeit der Kunststoffe im Müll mahnt zudem vor der Überbelastung des Rheins und schließlich der Weltmeere.

Mittwoch, 5. Juli, Mittwoch, 19. Juli, und Mittwoch, 2. August, jeweils 15 Uhr
„Alles Abfall oder was?“
Workshop für Kinder ab acht Jahren – in den Sommerferien
Plastikmüll gehört nicht in den Rhein, aber was lässt sich sonst noch damit anfangen? Hier können Kinder kreative Upcycling-Ideen ausprobieren und auch mit Unterstützung des „Blockblocks Rhein Cleanup“-Teams nützliche neue Dinge aus diesem alten Kunststoffmüll gießen – wie einen eigenen Karabinerhaken.

Die Dauer beträgt rund anderthalb Stunden und die Teilnahmegebühr fünf Euro. Eine verbindliche Voranmeldung bis drei Tage vorher ist telefonisch unter 0211-8994195 oder per E-Mail an schifffahrtmuseum@duesseldorf.de notwendig. Die Workshops finden nur bei einer Mindestteilnehmerzahl statt.

Henkel feiert 100 Jahre Adhesive Technologies

Foto: Henkel

Vor 100 Jahren hat Henkel seine ersten Klebstoffe an benachbarte Unternehmen verkauft. Von der Entwicklung von Klebstoffen für Waschmittelverpackungen für den Eigenbedarf bis zu den fortschrittlichen Lösungen in mehr als 800 Industriesegmenten von heute, sind die weltweit führenden Klebstoffe, Dichtstoffe und Funktionsbeschichtungen des Unternehmens integraler Bestandteil unzähliger Konsum- und Industriegüter geworden. Henkel Adhesive Technologies teilt die Visionen seiner Kunden und ermöglicht die Entwicklung von bahnbrechenden Innovationen in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Mobilität und Digitalisierung.

„Mit unserem Pioniergeist und unserer Innovationskraft haben wir uns in den vergangenen 100 Jahren zum weltweit größten Hersteller von Klebstoffen, Dichtstoffen und Funktionsbeschichtungen entwickelt und damit Mehrwert für mehr als 100.000 Industriekunden sowie Millionen von Verbrauchern geschaffen. Mit der Entwicklung nachhaltiger Lösungen, die eine Kreislaufwirtschaft und die Reduzierung von CO2 ermöglichen, wollen wir die nächste Stufe der Wertschöpfung in unseren Branchen auf der ganzen Welt erreichen“, erklärt Mark Dorn, Vorstand bei Henkel für den Unternehmensbereich Adhesive Technologies. „Damals wie heute arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen, um Herausforderungen in Chancen zu verwandeln und gemeinsam innovative Produkte und Lösungen zu entwickeln.“

Die Erfolgsgeschichte von Henkel Adhesive Technologies begann vor 100 Jahren, weil das Unternehmen aus der Not eine Tugend machte. Nach Ende des Ersten Weltkriegs drohte infolge der Rhein- und Ruhrbesetzung ein Versorgungsengpass von Klebstoffen am Heimatstandort Düsseldorf, die zum Verschließen der eignen Produktverpackungen beispielsweise für Waschmittel notwendig waren. Henkel startete deshalb im Jahr 1922 mit der Entwicklung und Produktion von Papier-, Karton- und Paketklebstoffen für den Eigenbedarf. Mit Bau und Inbetriebnahme einer eigenen Leimfabrik startet das Unternehmen am 26. Juni 1923 auch den Verkauf von Klebstoffprodukten an benachbarte Firmen. Zu den ersten Produkten zählten der Malerleim Mala und der Tapetenkleister Tapa, beide auf Basis von Kartoffelmehl.

Ein Jahrhundert voller Höhepunkte

Adhesive Technologies hat weltweit Pionierarbeit durch patentierte Erfindungen, Innovationskraft und strategische Übernahmen geleistet. Zu den berühmten Erfindungen gehört beispielsweise der erste Pritt-Klebestift im Jahr 1969, der vom Drehmechanismus des Lippenstifts inspiriert wurde und das Basteln mit Papier revolutioniert hat. Im Jahr 2001 erhielt Pritt das Qualitätssiegel ‚Space-Proof‘ und wurde zur Internationalen Raumstation ISS transportiert.

Im Industriesektor haben die Klebstofflösungen von Henkel Produktionsprozesse und Produktdesigns in einer Vielzahl von Bereichen wie der Automobil-, Elektronik- und Verpackungsindustrie transformiert. Die Technologien bieten maßgeschneiderte Funktionalitäten wie starken Halt, Abdichten, Beschichten, Leitfähigkeit von Wärme und Elektrizität, Recyclingfähigkeit und vieles mehr. Mit der Übernahme der Loctite Corporation im Jahr 1997 hat Adhesive Technologies durch die erfolgreiche Integration neuer Fähigkeiten sein Geschäft auf eine neue Stufe gehoben. Heute ist Loctite die größte Klebstoffmarke der Welt.

In den vergangenen 100 Jahren hat Henkel die Leistungsstärke seiner Lösungen auf vielfältige Weise unter Beweis gestellt. So wurden beispielsweise 1987 Ceresit-Produkte bei der Renovierung der Chinesischen Mauer eingesetzt. Und 2015 entwickelte Henkel einen maßgeschneiderten Klebstoff, um den abgebrochenen Bart der berühmten Totenmaske des Tutanchamun wieder professionell zu befestigen.

„Wir sind sehr stolz auf unsere 100-jährige Erfolgsgeschichte bei Henkel Adhesive Technologies. Ein Blick auf die letzten 100 Jahre zeigt eindrucksvoll die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres technologischen Know-hows und unserer Marktkompetenz. Auf Basis dieser starken Innovationsgeschichte und bemerkenswerten Erfolgen wollen wir mit Adhesive Technologies auch in Zukunft Geschichte schreiben und die Lösungen von morgen entwickeln“, so Mark Dorn.

Schauen Sie ein Video mit Highlights und Meilensteinen aus 100 Jahren Henkel Adhesive Technologies.

Global führend mit hochwirksamen und nachhaltigen Lösungen

Der zentrale Schwerpunkt der Innovationsaktivitäten von Adhesive Technologies liegt auf der Entwicklung nachhaltiger Lösungen für seine Kunden. Der Unternehmensbereich arbeitet konsequent an Produkten, die die Ressourceneffizienz in Produktion und während des Gebrauchs über den gesamten Lebenszyklus hinweg ermöglichen und die auf natürlichen Formulierungen bzw. Rezyklaten basieren. Darüber hinaus bietet Henkel ein wachsendes Portfolio für die Recyclingfähigkeit beispielsweise von Verpackungen oder Konsumgütern und die Reparierbarkeit von Alltagsprodukten.

Um seine Innovationskraft auf eine neue Stufe zu heben, hat Adhesive Technologies im Jahr 2022 am Heimatstandort das Inspiration Center Düsseldorf in Betrieb genommen. In dem modernen Innovationszentrum mit mehr als 30 Laboren arbeiten über 650 Henkel-Expert:innen an hochwirksamen und nachhaltigen Lösungen bei Klebstoffen, Dichtstoffen und Funktionsbeschichtungen. Gleichzeitig dient das hochmoderne Gebäude als globales Kundenzentrum, in dem Adhesive Technologies sein gesamtes Technologieportfolio präsentiert und die Zusammenarbeit mit seinen Kunden aus über 800 Industriesegmenten intensiviert. Im Jahr 2023 wird der Unternehmensbereich ein weiteres globales Innovationszentrum in Shanghai schrittweise eröffnen.

Private Hochschulen: Praxisnah, flexibel, gute Betreuung

Private Hochschulen sind gefragt wie nie zuvor, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW): Die Studentinnen und Studenten erhoffen sich gute Chancen im Beruf, mehr Gehalt und wollen sich auf die Unsicherheiten der Arbeitswelt vorbereiten.

Private Hochschulen waren noch nie so beliebt wie heute, zeigt eine neue IW-Studie, die gemeinsam mit dem Verband der Privaten Hochschulen entstanden ist: Rund 343.000 Menschen studierten hier zuletzt, das entspricht rund 11,6 Prozent aller Studentinnen und Studenten in Deutschland – trotz Studiengebühren. Dabei punkten sie mit viel Praxisnähe, mit engmaschigerer und intensiverer Betreuung als die staatlichen Anbieter und mit Flexibilität: Wer neben der Arbeit noch studieren will, kann das an den privaten Hochschulen von zu Hause, an Abend- und Wochenendterminen oder gleich im Rahmen eines dualen Studiums tun. Entsprechend sind 27 Prozent der Studentinnen und Studenten hier über 30 Jahre alt, deutlich mehr als an staatlichen Hochschulen.

Beruflich vorankommen, mehr verdienen

Am häufigsten belegen die Studentinnen und Studenten an privaten Hochschulen wirtschaftswissenschaftliche Fächer, danach folgen Psychologie und Sozialwesen. Neben dem fachlichen Interesse geben Menschen, die ein privates Studium absolvieren oder absolviert haben, als Studienmotive an, vor allem im aktuellen Beruf vorankommen, mehr verdienen, etwas bewegen und sich auf die Unsicherheiten der Arbeitswelt vorbereiten zu wollen. Eine große Rolle spielt auch Sicherheit: Etwa zwei Drittel erhoffen sich mithilfe des Studiums langfristig einen guten Job. Ganze 46 Prozent wollen sich auf eine Selbstständigkeit vorbereiten.

Wer an einer privaten Hochschule studiert, ist leistungsbereiter

Die Studie zeigt auch: Wer an einer privaten Hochschule studiert, ist leistungsbereit. So gaben 77 Prozent der Befragten an, sich wesentliche Inhalte im Selbststudium anzueignen (öffentliche Hochschule: 71 Prozent). 74 Prozent sagten, sie würden hart arbeiten, um möglichst zügig zu einem Abschluss zu kommen (öffentlich: 70 Prozent).

Wer sich für ein Studium an einer öffentlichen Hochschule entscheidet, begründet das vor allem mit drei Aspekten: So sagen 90 Prozent der Studentinnen und Studenten an öffentlichen Hochschulen, die private Alternative sei ihnen zu teuer, 61 Prozent hält die Konkurrenz für elitär. Über die Hälfte fühlt sich nicht genug informiert. „Insgesamt zeigt die Studie, dass private Hochschulen eine wichtige Lücke füllen“, sagt IW-Ökonom Matthias Diermeier. „Sie werden für ihre berufsbegleitenden und praxisnahen Angebote anerkannt und ebnen so insbesondere Menschen mit Berufserfahrung den Weg zu besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das ist gerade in Zeiten von ständigen Umbrüchen unverzichtbar.“

Zur Methodik: Zwischen dem 29. März und dem 13. April wurden mithilfe des Online-Access-Panels von respondi&Bilendi 1.180 Studierte und Hochschulzugangsberechtigte befragt: 312 studieren oder studierten an einer privaten Hochschule, 403 an einer öffentlichen Hochschule. 465 verfügten über eine Hochschulzugangsberechtigung, haben sich bisher aber noch nicht für ein Studium entschieden. Die Befragung wurde im Auftrag des Verbands der Privaten Hochschulen durchgeführt.

Quelle: IW Köln

Trotz Frührente arbeiten: Wie hoch ist die Abgabenbelastung?

Seit Jahresbeginn dürfen Frührentner unbegrenzt hinzuverdienen. Auch wenn die Rente nicht gekürzt wird: Die Abgabenbelastung des Hinzuverdiensts unterscheidet sich teilweise stark. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, wer wie stark belastet wird.

In Frührente gehen und trotzdem weiterarbeiten: Seit Beginn des Jahres 2023 dürfen Frührentner unbegrenzt viel verdienen, ohne dass Geld von der Rente abgezogen wird – die sogenannte Hinzuverdienstgrenze ist damit Geschichte. Die Bundesregierung hofft so, mehr Erwerbstätige im Job zu halten, um den Fachkräftemangel abzuschwächen. Doch weil die Rente steuerpflichtiges Einkommen ist, muss auf sie Einkommensteuer gezahlt werden. Rente und Gehalt werden daher zusammengerechnet, nach dem Gesamtbetrag berechnet sich die Steuer. Dadurch steigt für weiterarbeitende Frührentner die Abgabenlast. Wer als Single etwa 15.000 Euro Rente im Jahr bezieht und 25.000 Euro hinzuverdient, hat Abgaben von 38,4 Prozent auf diesen Hinzuverdienst. Ohne Rente läge die Steuerbelastung dieses Gehalts bei 26,6 Prozent, wie eine neue IW-Studie zeigt.

Ehepaare kommen am besten weg

Generell lohnt es sich seit Januar finanziell immer, ein arbeitender Frührentner zu sein – allerdings sinkt der Arbeitsanreiz durch die höhere Abgabenlast. Denn je nach Rentenhöhe, Gehalt und Familienstand steigt die Abgabenlast unterschiedlich stark. Die Berechnungen zeigen, dass ein Single mit einer Rente von 25.000 Euro jährlich und einem Hinzuverdienst von 100.000 Euro im Schnitt 46 Prozent Steuern zahlt – Spitzenwert in der IW-Auswertung. Besonders günstig kommen dagegen Ehepaare weg: Aufgrund des Ehegattensplittings profitieren sie ohnehin steuerlich, der Wegfall der Hinzuverdienstgrenze ändert daran nichts. In keinem der untersuchten Szenarien steigt die Abgabenlast für Ehepaare über 40 Prozent.

Effekt für den Arbeitsmarkt zweifelhaft

2027 will die Bundesregierung Bilanz ziehen. Ob die Neuerung tatsächlich den Fachkräftemangel abmildern kann, ist zumindest zweifelhaft. „Wer sich nach 45 Jahren Arbeit bisher entschieden hat, weiterzuarbeiten, kann nun Rente und Arbeitseinkommen beziehen“, sagt Studienautor und IW-Steuerexperte Martin Beznoska. „Das zusätzliche Geld wird mitgenommen, die hohe Abgabenlast wird bei der Überlegung keine Rolle spielen. Und wer vor Erreichen der Regelaltersgrenze weniger arbeiten möchte, wird auch in Zukunft vermutlich eher den Minijob wählen.“ Die Neuregelung werde es nicht schaffen, die Schäden am Arbeitsmarkt, die durch die „Rente mit 63“ verursacht werden, auszugleichen.

Quelle: IW Köln 

Macher vom Lesefest suchen noch ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser

„Lesen ist ‚was für die Birne“: ganz Düsseldorf freut sich auf das diesjährige Lesefest, das vom 13. bis zum 20. November 2023 in unserer Stadt stattfinden wird. Das Lesefest ist eine jährliche Veranstaltung, die Lesefreude und Literatur in den Mittelpunkt rückt und vor allem Kinder und Jugendliche dazu ermutigt, die magische Welt der Bücher zu entdecken.

Das Lesefest 2023 bietet eine Vielzahl von vielfältigen Veranstaltungen und Aktivitäten, die sowohl für erfahrene Leserinnen und Leser als auch für Neulinge geeignet sind. Besucherinnen und Besucher können sich freuen auf Autorenlesungen und Buchpräsentationen, Workshops und Diskussionen Lesungen für Kinder und Jugendliche und noch viel mehr.

Außerdem beinhaltet das Lesefest 2023 ist eine gute Gelegenheit für Erwachsene, die Freude am Lesen zu feiern und sich mit anderen Literaturbegeisterten auszutauschen. Es bietet im Abendprogramm eine Plattform, um neue Bücher zu entdecken, Autoren kennenzulernen und sich in die faszinierende Welt der Literatur zu vertiefen.

Gesucht werden noch Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die am bundesweiten Vorlesetag (17. November) Kindern in Kitas und Grundschulen eine Vorlesestunde schenken. Gemacht wird das Lesefest von der „Düsseldorfer Lesebande“, dem großen Lese-Netzwerk in unserer Stadt. Partner sind Organisationen, Unternehmen, Stiftungen und Einzelpersönlichkeiten. Getragen wird das Organisationsbüro von der Stiftung Pro Ausbildung des Arbeitgeberverbandes „düsseldorf metall“.

Kontakt: www.leseban.de; service@unternehmerschaft.de