Jonges ehren Simone Bagel Trah

Die 54-jährige Simone Bagel-Trah, kürzlich erst als „Düsseldorferin des Jahres“ geehrt, ist eine Ur-Urenkelin von Henkel-Gründer Fritz Henkel und die erste Frau an der Spitze des Aufsichtsrats des Unternehmens. Unser Bild zeigt sie bei unserem Format „Unternehmerschaft im Dialog“. Foto: Frank Wiedemeier

Die Düsseldorfer Jonges ehren Simone Bagel Trah, Vorsitzende des Henkel-Gesellschafterausschusses, mit der Silbernen Heinrich-Heine-Gesamtausgabe geehrt worden. Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) erklärte in seiner Laudatio, sie sei eine „außergewöhnliche Persönlichkeit und Düsseldorferin von Herzen“. Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven betonte, man freue sich, eine Frau zu ehren, mit der der Verein schon seit Jahren freundschaftlich verbunden sei.

Simone Bagel Trah ist eine renommierte Persönlichkeit in der Unternehmenswelt. Sie ist eine erfahrene Führungskraft und Unternehmerin mit umfangreicher Expertise in den Bereichen strategisches Management, Unternehmensentwicklung und Leadership. Simone Bagel Trah ist bekannt für ihre innovativen Ansätze und ihre Fähigkeit, Unternehmen erfolgreich durch Veränderungen und Wachstumsphasen zu führen.

Sie ist bekannt für ihre strategischen Entscheidungen, die zu nachhaltigem Erfolg und Wachstum geführt haben. Sie ist eine Visionärin, die es versteht, Chancen zu erkennen und innovative Lösungen zu entwickeln, um Unternehmen auf dem Markt erfolgreich zu positionieren.

Simone Bagel Trah ist auch als Mentorin und Unterstützerin von Unternehmerinnen und Unternehmern bekannt. Sie setzt sich für die Förderung von Frauen in der Wirtschaft ein und engagiert sich aktiv für eine vielfältige und inklusive Unternehmenskultur.

Durch ihre dynamische Persönlichkeit, ihre analytischen Fähigkeiten und ihr strategisches Denken hat Simone Bagel Trah einen positiven Einfluss auf die Unternehmenswelt und inspiriert andere, ihre Ziele zu verfolgen und ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Geschäftsklimaindex für die M+E-Industrie ist im Juni deutlich gesunken

Der saisonbereinigte Geschäftsklimaindex für die Metall- und Elektroindustrie ist im Juni 2023 gesunken und liegt mit 89,5 Punkten um 5,0 Zählern unter dem Vormonatsniveau. Die Lageeinschätzung sank im selben Zeitraum um 3,0 Punkte und die Erwartungen um 6,8 Punkte. Die Lage wird per Saldo als überwiegend gut eingeschätzt (17,4 Prozent). Die Erwartungen liegen im negativen Bereich (-29,1 Prozent). Die Exporterwartungen sind um 0,7 Zähler auf -1,1 Saldenpunkte gesunken, die Beschäftigungspläne der M+E-Betriebe im Vergleich zum Vormonat um 0,8 auf 1,3 Saldenpunkte. Die Lage wird aktuell in allen Branchen überwiegend positiv eingeschätzt, die Verschlechterung der Erwartungen zieht sich durch alle Branchen. Quelle: Metall NRW

Frankreichfest verwandelt Düsseldorf wieder in Klein-Paris

v.l. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Otto LIndner (Destination Düsseldorf), Tanja Plebusch (TARGO-Bank), der französische Generalkonsul Dr. Etienne Sur und Dr. Klaus Gutberlet (Autohaus Ulmen) Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Mit dem 21. Düsseldorfer Frankreichfest kehrt das beliebte Savoir-vivre vom 30. Juni bis 2. Juli zurück an den Rhein. Das Fest der deutsch-französischen Freundschaft ist das größte seiner Art in Deutschland und findet erneut rund um das Rathaus statt: Über 100 Aussteller sorgen für französisches Flair an Burgplatz, Rheinuferpromenade und im Innenhof des Rathauses. Der Überblick heute bei uns:

Die Besucherinnen und Besucher können sich wieder auf kulinarische Köstlichkeiten, ausgesuchte Waren und Handwerksprodukte, stimmungsvolle Musik sowie kulturelle und touristische Angebote französischer Regionen freuen. Veranstalter des Frankreichfestes ist die Destination Düsseldorf (DD), eine Wirtschaftsvereinigung mit rund 150 Mitgliedsunternehmen.

Die Schirmherrschaft haben erneut Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und der französische Generalkonsul und Leiter des Institut français in Nord-rhein-Westfalen, Dr. Etienne Sur, übernommen. „Ich freue mich gleich doppelt auf das Frankreichfest. Zum einen als Oberbürgermeister, weil dieses Fest wieder seine einzigartige Atmosphäre in die Altstadt trägt. Zum anderen als Schirmherr darüber, dass die Veranstaltung eine wunderbare Plattform bietet, um die 20-jährige Städtefreundschaft zwischen Toulouse und Düsseldorf zu feiern. Die Band À La bonheur! wird aus diesem Anlass von der Garonne an den Rhein reisen und mit ihrer Liveshow das Publikum begeistern. Ich wünsche allen Bewohnern und Besuchern Düsseldorfs drei tolle Tage in Bleu, Blanc und Rouge“, sagt Dr. Stephan Keller.

Deutsche und französische Breakdancer bringen Düsseldorf zum Tanzen
Anlässlich des 20-jährigen Städtefreundschaft zwischen Toulouse und Düsseldorf wird es in diesem Jahr erstmalig einen ganz besonderen Programmpunkt auf dem Frankreichfest geben: Das Institut français Nordrhein-Westfalen lädt mit Unterstützung der Destination Düsseldorf und der Stadt Düsseldorf einen echten vierfachen Breakdance-Weltmeister aus Toulouse ein, das Rheinland zum Tanzen zu bringen. Gemeinsam mit dem Düsseldorfer Breakdancer Airdit wird Abdel Chaouri aka BBoy Abd-I ein Wochenende lang Breakdance-Workshops anbieten und seine Performances zeigen. Begleitet wird er von seiner Tanzgruppe, den Break’in Kids, die 2022 in Tokio zusammen mit ihm zum Breakdance-Weltmeister gekürt wurden. (1. und 2. Juli auf der Radschläger-Fläche an der Unteren Rheinwerft, ab 14.00 Uhr). Vor allem Jugendliche und Junggebliebene sind herzlich eingeladen, sich die Moves und Tricks der Profis abzuschauen oder zum ersten Mal zu „breaken“.

Zu den langjährigen Partnern des Festes zählen die TARGOBANK und das Autohaus Ulmen. Weitere Infos zum Frankreichfest sind zu finden unter www.duesseldorfer-frankreichfest.de

Mona Neubaur plädiert für günstigen Energiepreis für Betriebe

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (rechts) hier im Gespräch mit Konecranes-Vertreterin Britta Schweiger. Archivfoto

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat heute in einem Journalistengespräch betont, dass es wichtig sei, einen günstigen Energiepreis für investitionswillige Unternehmen sicherzustellen. Dabei ginge es nicht nur um Großkonzerne, sondern auch um den energieintensiven Mittelstand, der einen erhöhten Bedarf habe. Bereits im April hatte die Ministerin die Einführung eines Industriestrompreises gefordert, um sicherzustellen, dass Unternehmen ihre Investitionsmittel nicht zur Deckung hoher Energiekosten aufwenden müssten und dadurch die notwendige Transformation verlangsamt würde. Die Einführung dieses Industriestrompreises dürfe nicht aufgeschoben werden. Zudem habe das Land Nordrhein-Westfalen mit der größten Einzelförderung der Landesgeschichte von bis zu 700 Millionen Euro für grünen Stahl von Thyssenkrupp dafür gesorgt, dass die Grundstoffindustrie auch weiterhin eine Zukunft in der Region habe. Quelle: Rheinische Post vom heutigen Tag

Arbeitgeberverband METALL NRW feiert heute 75-jähriges Bestehen

Arndt G. Kirchhoff (Mitte), hier mit unserem Hauptgeschäftsführer Michael Grütering (rechts) und Markus Stolz (Metro). Archiv-Foto: unternehmer nrw/ W. Meyer

Die nordrhein-westfälischen Metallarbeitgeber haben die Politik davor gewarnt, die Akzeptanz der Tarifautonomie in Deutschland durch vermehrte Eingriffe des Staates weiter zu untergraben. Die ständige Einmischung der Politik bei der Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns, die wiederkehrenden Debatten über die Einführung eines Tariftreuegesetzes sowie die regelmäßigen Diskussionen zur Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen seien eine massive Gefahr für die Reputation von zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften ausgehandelten Tarifverträgen.

„Die Mütter und Väter des Grundgesetzes wollten aus gutem Grund, dass sich der Staat aus Lohnverhandlungen komplett raushält“, erklärte der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, anlässlich des 75-jährigen Bestehens seiner Organisation am Dienstag (27.06.) in Düsseldorf. Diese überflüssigen Debatten würden oft ausgerechnet von den gleichen Politikern geführt, die sich über die nachlassende Tarifbindung in den Verbänden beschwerten. „Ich halte dieses Gebaren für scheinheilig, weil es den Flächentarif völlig unnötig noch zusätzlich unter Druck setzt“, erklärte Kirchhoff. Die politische Einmischung sei gefährlich, weil sie sich gerade vor Wahlen eher an den Stimmungskurven von Demoskopen orientiere und weniger an die Richtlinien der Ordnungspolitik halte.

Nach Worten des NRW-Metallarbeitgeberpräsidenten habe die Tarifautonomie in Deutschland in den vergangenen 75 Jahren erwiesenermaßen einen erheblichen Beitrag zum Wohlstand des Landes geleistet. Dies gelte vor allem für den größten Industriezweig Deutschlands, die Metall- und Elektroindustrie. Mit Blick auf die Tarifpartnerschaft in dieser Branche in Nordrhein-Westfalen betonte er, Generationen von Unternehmerinnen und Unternehmern hätten immer wieder in harten Verhandlungen und im Bemühen um einen fairen Ausgleich mit der IG Metall um bundesweit geltende Pilot-Tarifabschlüsse gerungen mit dem Ziel, mehr Flexibilität zu erreichen, Antworten in schweren Krisenzeiten zu finden und für Hunderttausende von Beschäftigten eine faire Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg zu ermöglichen.

„METALL NRW hat – gerade als Stimme des unsere Industrie prägenden familiengeführten Mittelstandes – viel für das Renommee des Flächentarifs geleistet“, sagte Kirchhoff. Als „tarifpolitische Meilensteine“ bezeichnete er dabei den Krisen-Abschluss im Jahr 2010, als in der Wirtschafts- und Finanzkrise Hunderttausende von Arbeitsplätzen gesichert werden konnten, sowie die beiden Abschlüsse der Jahre 2020 und 2021 während der Pandemie, die den rund vier Millionen Beschäftigten dieses Industriezweigs in einer nie dagewesenen Ausnahmesituation materielle Sicherheit gegeben hätten. Gerade diese drei Abschlüsse seien der Beweis für eine funktionierende und im besten Sinne des Wortes staatstragende Tarif- und Sozialpartnerschaft in Deutschland. „Dessen sollten sich all jene bewusst sein, die immer wieder versuchen, die Tarifautonomie zu schwächen“, so Kirchhoff.

Der Blick in die insgesamt erfolgreiche tarifpolitische Vergangenheit dürfe allerdings nicht die Sicht auf die immensen Herausforderungen des Industriestandorts Deutschland verstellen. Auch in Zukunft drohten immer wieder Verteilungskämpfe. Metallarbeitgeber und IG Metall seien gefordert, auch tarifpolitisch geeignete Antworten auf die schwierige demografische Entwicklung und als deren Folge den Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel, die massiven Veränderungen der Arbeitswelt, die zunehmende Heterogenität sowie ohnehin jederzeit auf konjunkturelle, aber auch strukturelle Fragen zu finden. „Tarifpolitik ist immer ein Spagat zwischen den Erwartungen und dem Verkraftbaren“, so Kirchhoff. Umso wichtiger bleibe es, auch in künftigen Tarifrunden wirtschaftliche Vernunft zu beweisen und ganz nah an den wirtschaftlichen Realitäten zu verhandeln.

Die IG Metall mahnte der NRW-Metallarbeitgeberpräsident, mit ihrer Tarifpolitik die im knüppelharten internationalen Wettbewerb stehenden Unternehmen nicht zu überfordern. „Wenn die Gewerkschaft den Flächentarif stärken und vor allem zukunftsfest gestalten will, dann darf sie unsere Betriebe nicht noch einem zusätzlichen Belastungstest ihrer Wettbewerbsfähigkeit aussetzen“, sagte Kirchhoff. Die allgemeine Wirtschaftslage sei derzeit schwierig genug. Überdies hätten sich die Wettbewerbsbedingungen an deutschen Standorten durch einen Mix aus hohen Arbeitskosten, kurzen Arbeitszeiten, hohen Steuern und Abgaben und exorbitant gestiegenen Energiepreisen ohnehin massiv verschlechtert.

Er setze daher auf eine realitätsnahe, pragmatische und vernunftsbezogene Tarifpolitik der Gewerkschaft. In den vergangenen 75 Jahren sei die intensive Suche nach den größtmöglichen Gemeinsamkeiten zumeist erfolgreich gewesen. Eine verantwortungsvolle Tarifpolitik habe immer wieder geholfen, die großen wirtschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen im Konsens zu lösen. „Das sollten Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften ungeachtet des erforderlichen Diskurses und der manchmal auch nötigen Konflikte nie vergessen“, betonte Kirchhoff.

Stimmung in der Wirtschaft, auch in der Düsseldorfer Wirtschaft, sinkt – davor hatte der „Düsseldorfer Konjunkturmonitor“ der Unternehmerschaft bereits im Januar gewarnt

Dunkle Wolken über der Düsseldorfer Wirtschaft: Auch die Bauwirtschaft in Düsseldorf steht derzeit vor einer Reihe von Herausforderungen. Themen sind beispielsweise Materialknappheit, Arbeitskräftemangel, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, Digitalisierung sowie Bürokratie und Regulierung. Auch die steigende Nachfrage nach Infrastrukturprojekten stellt die Bauindustrie vor Herausforderungen. Es werden mehr Kapazitäten und Ressourcen benötigt, um den Bedarf an neuen Straßen, Brücken, Schienen- und Energienetzen zu decken.

Die Stimmung in der Wirtschaft hat sich merklich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 88,5 Punkte gefallen, nach 91,5 Punkten  im Mai. Die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Die Unternehmen bewerteten zudem ihre aktuelle Lage schlechter. Vor allem die Schwäche der Industrie bringt die deutsche Konjunktur in schwieriges Fahrwasser.

Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima erheblich verschlechtert. Die Erwartungen gaben deutlich nach und fielen auf den niedrigsten Stand seit November 2022. Kaum eine Branche konnte sich dieser Entwicklung entziehen. Auch die aktuelle Lage wurde weniger gut beurteilt. Mittlerweile beurteilen viele Unternehmen ihren Auftragsbestand als zu niedrig.

Im Dienstleistungssektor ist der Index gesunken. Die Unternehmen waren unzufriedener mit der aktuellen Lage. Die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Insbesondere Transport und Logistik sind von der negativen Entwicklung in der Industrie betroffen.

Im Handel hat der Index nachgegeben. Die Firmen waren etwas weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen verbesserten sich minimal, bleiben aber von großem Pessimismus geprägt.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator gesunken. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage etwas weniger zufrieden. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate verschlechterte sich.

Der „Düsseldorfer Konjunkturmonitor 2023“ der Unternehmerschaft Düsseldorf hatte davor bereits im Januar gewarnt. Unter anderem hieß es damals: „Die Düsseldorfer Wirtschaft rutscht 2023 voraussichtlich tiefer in die bereits vorhandene Rezession. Die Betriebe müssen sich mit vielen Herausforderungen auseinandersetzen: Steigende Preise, Lieferketten-problematik, Produktionsausfälle und der Krieg Russlands in der Ukraine belasten Verbraucher und Unternehmen. Die Lage im Bausektor (steigende Zinsen, fehlendes Material) wird noch schwieriger und auch der private Konsum wird die Konjunktur kaum stützen können.“ Nachzulesen unter www.konjunkturmonitor.de.

Generationswechsel in der Geschäftsführung der SMS group

Jochen Burg wird zum 1. Oktober 2023 neuer CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung. Foto: sms

Die SMS group, Mitglied in der Unternehmerschaft Düsseldorf, respektive im Verbandsmitglied „düsseldorfmetall“, nimmt einen strategischen Generationswechsel an der Führungsspitze vor: Zum 1. Oktober 2023 wird Jochen Burg (43), derzeit Leiter des Service-Geschäfts, neuer CEO und Vorsitzender der SMS-Geschäftsführung. Damit folgt er auf Burkhard Dahmen, der über 33 Jahre im Unternehmen tätig war, davon 20 Jahre in der Geschäftsführung und elf Jahre als deren Vorsitzender. Jochen Burg ist seit 2008 bei SMS und hat in den vergangenen Jahren erfolgreich das globale Servicegeschäft auf- und ausgebaut.

Zum 10. Oktober 2023 wird außerdem Fabíola Fernandez (46) ins Unternehmen eintreten und zum 1. Januar 2024 die CFO-Rolle in der Geschäftsführung übernehmen. Sie folgt damit auf Torsten Heising, der seit 2006 verschiedene Führungsfunktionen bei SMS innehatte und 2017 zum CFO ernannt wurde. Fabíola Fernandez kommt von der Gegenbauer SE & Co. KG, einem führenden Service-Unternehmen für Facility Management, wo sie aktuell als Finanzvorständin und Co-CEO tätig ist.

Burkhard Dahmen und Torsten Heising werden die Übergabe bis März 2024 begleiten, um in allen Projekten einen nahtlosen Übergang sicherzustellen.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der SMS group, Edwin Eichler: „Burkhard Dahmen und Torsten Heising haben ganz wesentlich dazu beigetragen, die SMS group zukunftsorientiert aufzustellen. Angesichts der guten Marktlage ist nun der ideale Zeitpunkt, den Generationswechsel aktiv zu gestalten und damit auch eine neue Aufbruchssphase einzuleiten. Wir haben dafür mit Jochen Burg und Fabíola Fernandez eine Ideal-Besetzung gefunden. Gemeinsam werden wir uns auf den systematischen Ausbau unseres Servicegeschäfts, die technologische Weiterentwicklung unserer Anlagen sowie die Optimierung der Performance konzentrieren.

Mein ausdrücklicher Dank geht an Burkhard Dahmen und Torsten Heising. Beide haben ihr Berufsleben der SMS group gewidmet und damit die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens, das dieses Jahr sein 150jähriges Bestehen feiert, ganz maßgeblich mit gestaltet. Ich wünsche Burkhard Dahmen und Torsten Heising für ihren weiteren Lebensweg alles Gute.“

Jochen Burg, zukünftiger CEO der SMS group: „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Managing Board die Erfolgsgeschichte der SMS group fortzuschreiben. Der Kurs für die nächsten Jahre ist klar gesetzt. Wir haben beste Voraussetzungen und vor allem großartige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit, um unsere ehrgeizigen Ziele gemeinsam zu erreichen.“

Fabíola Fernandez, zukünftige CFO der SMS group: „Die SMS group steht vor sehr spannenden und vielversprechenden Jahren. Es gibt nicht viele Unternehmen, die die Transformation einer gesamten Branche maßgeblich prägen können. Umso mehr freue ich mich, Teil dieser bedeutenden Herausforderung zu werden und meine Erfahrung gewinnbringend für eine erfolgreiche und profitable Zukunft des Unternehmens einzusetzen.“

SMS group steht weltweit für zukunftsorientierte Technologie und herausragenden Service im Maschinen- und Anlagenbau für die Metallindustrie. Das Unternehmen nutzt seine 150 Jahre Erfahrung und sein digitales Know-how für kontinuierliche Innovationen auch über sein Kerngeschäft hinaus – und erwirtschaftet weltweit einen Umsatz von rund 3,1 Milliarden Euro. SMS ist der richtige Partner für anspruchsvolle Projekte. Das Unternehmen begleitet seine Kunden während des gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen und ermöglicht dadurch profitable, ressourcenschonende Wertschöpfungsketten. Wegbereiter für eine kohlenstoffneutrale und nachhaltige Metallindustrie zu sein, ist das erklärte Ziel des Unternehmens. Als Global Player mit deutschen Wurzeln übernimmt SMS Verantwortung für seine rund 14.400 Mitarbeitenden.

Neue Mobilfunk-Taskforce will Funklöcher schließen – Mitglieder der Unternehmerschaft Düsseldorf engagieren sich

Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsführung von Vodafone. Foto: Vodafone

Mit der gemeinsamen Task Force Mobilfunk NRW soll die Mobilfunkinfrastruktur und die Mobilfunkversorgung in Nordrhein-Westfalen konsequent weiterentwickelt werden. Ziel ist eine flächendeckende, zukunftsfähige Mobilfunkversorgung sowohl mit 4G als auch mit 5G. Die Gruppe traf sich nun erstmalig in Düsseldorf

Eine 18 Punkte umfassende Agenda als Grundlage für die Zusammenarbeit wurde am 26. Juni 2023 beim ersten Spitzentreffen der Task Force Mobilfunk NRW in Düsseldorf unterzeichnet.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Mit der Task Force Mobilfunk NRW geben wir dem Mobilfunkausbau in Nordrhein-Westfalen gemeinsam einen Schub. Wir setzen mit unserer Agenda dort an, wo es mit vereinten Kräften besser geht und wollen beispielsweise die Prozesse bei der Realisierung von Mobilfunkstandorten optimieren. Ziel von Mobilfunknetzbetreibern, Funkturmgesellschaften, kommunalen Spitzenverbänden und Landesregierung ist es, die noch verbliebenen grauen und weißen Flecken in der 4G-Versorgung in Nordrhein-Westfalen bis Ende 2024 zu schließen und eine möglichst flächendeckende 5G-Versorgung bis Ende 2030 zu erreichen. Mein Dank gilt allen Beteiligten für dieses starke Bekenntnis zum kooperativen Mobilfunkausbau. Die erfolgreiche Förderung der wichtigen Arbeit der Mobilfunkkoordinatorinnen und -koordinatoren in den Kreisen und kreisfreien Städten durch das Land setzen wir fort.“

Mit von der Partie sind auch Mitglieder der Düsseldorfer Unternehmerschaft. Deren Verbandsmitglied „düsseldorfmetall“ hat sogar seit einigen Jahren eine Untergruppe „Mobilfunk“. „NRW ist beim Netzausbau führend – auch weil Politik und Telekommunikationskonzerne an einem Strang ziehen“, sagte Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsführung von Vodafone, in einem Journalistengespräch. Jungwirth wird weiter zitiert: „Damit der Netzausbau hier und in ganz Deutschland weiter voranschreiten kann, müssen jetzt die richtigen Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden. Schnelle Genehmigungsverfahren und Bereitstellung geeigneter Mobilfunkstandorte zu moderaten Preisen können der Antrieb für noch bessere Netze sein.“

Zentrale Ziele und Maßnahmen der Agenda der Task Force Mobilfunk NRW sind unter anderem:

  • Die lückenlose Versorgung aller Schienenwege, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen bis Ende 2024 mit 4G, soweit rechtlich und tatsächlich möglich.
  • Eine wirksame Erleichterung und Beschleunigung des Mobilfunkausbaus in Nordrhein-Westfalen, unter anderem durch die Einsetzung einer Projektgruppe „Musterprozesse für Mobilfunkstandorte“ organisiert durch die Mobilfunkkoordinatorinnen und -koordinatoren und unter Mitwirkung aller an der Task Force Beteiligten.
  • Nachhaltiger und innovativer Mobilfunkausbau durch Unterstützung der Entwicklung von innovativen Mobilfunktechnologien (5G/6G) sowie die Identifikation von Best Practice-Beispielen etwa für die Verbindung von Mobilfunk mit Erneuerbaren Energien oder den Mobilfunkausbau in Forst- und Naturschutzgebieten

Agenda der Task Force Mobilfunk NRW

Archivierte Informationen zur Task Force „Mobilfunkausbau und 5G für Nordrhein-Westfalen“ finden Sie hier.

Die Taskforce Mobilfunk. Foto: MWIKE NRW/M. Hermenau

Zum Jahreswechsel: Dahm folgt auf Göbel – Six übernimmt Dezernat Firmenkunden

Henrietta Six (Mitglied des Vorstandes), Dr. Michael Meyer (Mitglied des Vorstandes), Karin Brigitte Göbel (Vorstandsvorsitzende), Dr. Stefan Dahm (stellvertretender Vorstandsvorsitzender). Foto: Stadtsparkasse Düsseldorf

Entsprechend der Zustimmung des Rates zum Beschluss des Verwaltungsrates der Stadtsparkasse Düsseldorf im März, wird Henrietta Six am 1. Mai 2023 zum ordentlichen Mitglied des Vorstandes bestellt und das Dezernat Firmenkunden übernehmen. Six kam im Oktober 2022 als stellvertretendes Mitglied des Vorstandes nach Düsseldorf.

Zum Jahreswechsel übernimmt zudem Dr. Stefan Dahm, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, den Vorsitz des Vorstandes von Karin-Brigitte Göbel, die im Januar 2024 in den Ruhestand wechselt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller dankte dem Vorstand und seinen Mitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte Six und Dahm auch für die zukünftigen Aufgaben „alles erdenklich Gute.“

Seit zwei Wochen läuft der Test auf der einspurigen Luegallee – die Stadt ist zufrieden

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Vor zwei Wochen wurde die „neue Luegallee“ gestartet: nur ein Fahrstreifen und ein breiter Radfahrstreifen. Auch wenn einige wenige dagegen sind, zum Beispiel Politikerin Angela Erwin und Gastronom Saita, ist die Stadt mit den ersten zwei Wochen zufrieden. „Die Radfahrstreifen werden gut angenommen und das Parken in zweiter Reihe, das die Verkehrssituation auf der Luegallee zuvor teilweise sehr unübersichtlich gestaltet hatte, fällt augenscheinlich weg.“, heißt es in einer Mitteilung an unsere Redaktion. Das eingerichtete Tempo 30 sorgt nach erstem Eindruck für weniger Lärm.

„Wir beobachten die neue Verkehrssituation auf der Luegallee weiterhin täglich. Erfreulich ist, dass die Radfahrstreifen bislang sehr gut angenommen werden“, betont Mobilitätsdezernent Jochen Kral. „Die Leistungsfähigkeit der nun in beide Fahrtrichtungen einspurigen Luegallee ist bisher angemessen.“

„Lediglich in den morgendlichen Spitzenstunden zwischen 8 und 9.30 stockt der Verkehr vereinzelt auf einzelnen Teilabschnitten der Luegallee“, sagt Katharina Metzker, Leiterin des Amtes für Verkehrsmanament. „Derzeit prüfen wir noch Optimierungen an der Schaltung einiger Ampelanlagen, die in der laufenden Testphase kurzfristig realisiert werden können.“

Neben den generell geplanten Verkehrszählungen wurden, für die Testphase auf der Luegallee, in dieser Woche zwei neue Dauerzählstellen für den Radverkehr eingerichtet. Seit Montag, den 12. Juni wurden bereits mehr als 31.000 Radfahrende registriert (31.356, Stand 22. Juni). Der tägliche Durchschnitt liegt mit den bislang erfassten Zahlen bei mehr als 3.100 Radfahrenden pro Tag. Die aktuelle Zahlen zu den Dauerzählstelle auf der Luegallee und den weiteren Dauerzählstellen im Stadtgebiet finden Interessierte unter www.duesseldorf.de/radschlag/fahrradzaehlstellen.

Lade- und Lieferzonen
In der ersten Woche musste sich der Anlieferverkehr auf die neue Verkehrssituation der Luegallee einstellen, da es mit der Einrichtung der Radfahrstreifen nun keine Möglichkeit mehr gibt in der zweiten Reihe zu halten.

„Das Parken in zweiter Reihe ist generell verkehrswidrig. Ein einfacher Verstoß wird mit 55 Euro Bußgeld geahndet. Mit Behinderung steigt das Bußgeld schon auf 80 Euro und einen Punkt“, erläutert Katharina Metzker. „Für das Laden und Liefern ist ein Halt von maximal 3 Minuten nicht ausreichend und daher wird generell mit Lade- und Lieferzonen geplant.“

Auf der Luegallee stehen, mit den für die Testphase zusätzlich neu eingerichteten Zonen, jetzt insgesamt 15 Lade- und Lieferzonen zur Verfügung, die sich über die gesamte Strecke zwischen Belsenplatz und Luegallee erstrecken. Stadtauswärts befinden sich insgesamt sechs Ladezonen direkt an der Luegallee und eine an der Ecke Markgrafenstraße. Stadteinwärts sind es ebenfalls sechs Ladezonen direkt an der Luegallee und zwei weitere an der Ecke Teutonenstraße und Markgrafenstraße. Die Lage der Zonen wurde auf im Vorfeld auch mit anliegenden Gewerbetreibenden abgestimmt.

Die Lade-/Lieferzonen sind mit 12 bis 20 Metern Länge eingerichtet und bieten so den unterschiedlichen Lieferfahrzeugen ausreichend Platz. Für eine bessere Sichtbarkeit, und damit auch eine höhere Akzeptanz, wurden die Ladezonen im Rahmen der Testphase, neben der rechtlich vorgeschriebenen Beschilderung, erstmalig zusätzlich farblich markiert und mit einem Piktogramm versehen.

Die Lade- und Lieferzonen dürfen für private wie für gewerbliche Zwecke gleichermaßen zum Be- und Entladen genutzt werden – ausschließlich für Gegenstände und Waren, die eher unhandlich und nicht einfach so zu Fuß transportiert werden können. Mit Ausnahme von zwei Standorten weisen Zusatzschilder auf die zeitliche Einrichtung der Ladezone, werktags von 6 bis 18 Uhr, hin. Außerhalb dieser Zeiten darf hier normal geparkt werden.

„Die Erfahrung zeigt, dass es bei verkehrlichen Veränderungen einer Eingewöhnungszeit bedarf“, erläutert die Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement weiter. „Das Ordnungsamt begleitet daher die Testphase mit Augenmaß.“

Bisheriger Radweg
Weitere Optimierungen gibt und gab es in Bezug auf den Radweg im Seitenraum. Da der alte Bestandsradweg im Seitenraum im Rahmen der Testphase nicht zurückgebaut werden kann, wurde dieser in der ersten Woche teilweise noch weiter von Radfahrenden genutzt. Für eine deutlichere Führung des Radverkehrs über die neuen Radfahrstreifen, wird dort zeitnah nachgebessert und die Radpiktogramme auf dem rot gepflasterten Radweg entfernt. Zusätzlich wurden bereits zu Anfang und am Ende des alten baulichen Radweges Schilder aufgestellt, welche verdeutlichen sollen, dass sich der benutzungspflichtige Radweg jetzt auf der Straße befindet.

Eine Ausnahme gilt laut Straßenverkehrsordnung (StVO) für Kinder bis zum 8. Lebensjahr, die nicht den Radfahrstreifen auf der Fahrbahn, sondern den Seitenraum nutzen müssen. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen laut § 2 Abs. 5 StVO diesen Bereich weiter als Radweg nutzen.

Öffentlichkeitsbeteiligung
Mit rund 1.000 Fragebögen (digital und analog) war die Öffentlichkeitsbeteiligung sehr gut. Bei der Onlinebefragung im Vorfeld der Testphase konnten die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende die Luegallee mittels Schulnoten in puncto Verkehrssicherheit und Lärmbelastung beurteilen und Ihre Einschätzung abgeben.

Auch ein Infostand auf dem Barbarossaplatz am 12. Und 13. Mai war sehr gut besucht. Dort informierten sich und diskutierten an den beiden Tagen rund 600 interessierte Menschen über die Planungen, tauschten sich mit den Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplanern direkt aus und gaben wichtige Hinweise und Anregungen.

Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer fand ein Dialog mit den anliegenden Gewerbetreibenden statt. Dabei wurde unter anderem über die geplanten Lade- und Lieferzonen gesprochen und teilweise noch einmal angepasst. Daneben gab es Onlinebefragungen, die auf die Bedürfnisse der Gewerbetreibenden zugeschnitten war. Die Onlinebefragungen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung werden aktuell ausgewertet.