„Die Platzierung der beiden Anleihen unterstreicht erneut unser Engagement und unseren Pioniergeist im Bereich nachhaltiger Finanzierungen. Gleichzeitig bekräftigen wir mit dieser Emission den Anspruch unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Auch der Finanzbereich hat sich das Ziel gesetzt das Thema Nachhaltigkeit aktiv voranzutreiben”, sagte Henkel-Finanzvorstand Marco Swoboda. „Die erfolgreiche Transaktion zeigt außerdem einmal mehr die hohe Kreditwürdigkeit und den hervorragenden Zugang unseres Unternehmens zu den Kapitalmärkten.“
Henkel platziert erfolgreich zwei Sustainability-Linked Bonds im Gesamtvolumen von rund 720 Mio. Euro
Nach Einführung seines neuen „Sustainable Finance Framework“ vor gut einem Monat hat Henkel nun die ersten beiden Emissionen unter den Vorgaben dieses Rahmenwerks platziert. Beide Anleihen sind im „Sustainability-Linked Bond“-Format. Es wurde eine Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro, einer Laufzeit von elf Jahren und einem Zinssatz von 0,5 Prozent sowie eine Anleihe mit einem Volumen von 250 Mio. US-Dollar (umgerechnet ca. 220 Mio. Euro), einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Zinssatz von 1,8 Prozent begeben. Damit ist Henkel das erste Unternehmen in seinem Sektor, das eine Euro Sustainability-Linked-Anleihe platziert. Mit der Sustainability-Linked US-Dollar-Anleihe ist Henkel zudem der erste Emittent überhaupt im Eurodollar-Markt. Die Emissionserlöse sollen für allgemeine Unternehmenszwecke genutzt werden, u. a. für die Refinanzierung einer fällig gewordenen Anleihe.
Die Finanzierungskosten für die Anleihen sind, wie im „Sustainable Finance Framework“ festgelegt, an die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele von Henkel gekoppelt. Dabei hat Henkel drei unterschiedliche Leistungsindikatoren und konkrete Zielgrößen festgelegt. Dabei geht es zum einen um die Reduzierung von CO2-Emission, zum anderen die Steigerung des Anteils von recyceltem Kunststoff in Plastikverpackungen. Pro Anleihe werden jeweils zwei der drei definierten Leistungsindikatoren genutzt. Sollte einer oder beide Leistungsindikatoren verfehlt werden, ist eine Anpassung des Zinssatzes vorgesehen. Henkel hat mit den gesetzten Leistungsindikatoren bereits mit der ersten Emission unter dem Sustainable Finance Framework alle vordefinierten Leistungsindikatoren abgedeckt.
Die Platzierung der Euro-Anleihe wurde von ING, Société Générale, Deutsche Bank und HSBC begleitet, die US-Dollar-Anleihe von ING, Société Générale und Deutsche Bank.
Henkel hat im Bereich Sustainable Finance bereits frühzeitig innovative Lösungen umgesetzt. Im Jahr 2018 hat Henkel als erstes Unternehmen in Deutschland und weltweit in seiner Branche eine „grüne Kreditlinie“ abgeschlossen, die Zinskonditionen mit Nachhaltigkeitskriterien verbindet. Im Juli 2020 hat Henkel als erstes Unternehmen weltweit einen so genannten „Plastic Waste Reduction Bond“ emittiert, dessen Erlöse ausschließlich zur Reduzierung von Plastikabfall verwendet werden.
Dieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige Henkel betreffende Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Mit der Verwendung von Worten wie erwarten, beabsichtigen, planen, vorhersehen, davon ausgehen, glauben, schätzen und ähnlichen Formulierungen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung der Henkel AG & Co. KGaA. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der Henkel AG & Co. KGaA und ihren Verbundenen Unternehmen tatsächlich erreichten Ergebnisse sind abhängig von einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs von Henkel und können nicht präzise vorausgeschätzt werden, zum Beispiel das künftige wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder geplant noch übernimmt Henkel hierzu eine gesonderte Verpflichtung.
Und es geht doch: Neue Studie zeigt Faktoren für gelungene Innovationen in der Verwaltung
Es gibt in Deutschland zwar schon einige gute Beispiele für Innovationen im öffentlichen Sektor. Doch den meisten mangelt es an Skalierung. Sie sind oft nur Leuchtturmprojekte: Was vor Ort erfolgreich ist, gelangt selten in die Fläche. Eine systematische Analyse erfolgreicher Projekte zeigt: Erfolgsentscheidend sind vor allem konsequente Maßnahmen in den vier Themenfeldern Organisation, Personal, Technologie und Gesetzgebung. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer gemeinsamen Studie von McKinsey & Company in Düsseldorf und der Hertie School mit dem Titel „Und es geht doch! Wie die Skalierung digitaler Innovationen in der Verwaltung gelingt“. Für die Studie haben die Autor:innen u.a. zahlreiche Gespräche mit Expert:innen aus Politik und Verwaltung geführt und Dutzende Praxisbeispiele ausgewertet.
„Die Digitalisierung von Staat und Verwaltung hat in der zurückliegenden Legislaturperiode spürbar Fahrt aufgenommen. Es gibt zahlreiche Projekte und Initiativen, die bereits heute wichtige Beiträge zur digitalen Transformation des Staates leisten“, stellt McKinsey Senior Partner Björn Münstermann fest, Leiter Public Sector in Deutschland und Österreich. Doch die meisten Projekte seien nicht skalierbar und entfalten keine umfassende Wirkung. Die Folge: Verbesserungen von Services, Prozessen und Projekten erfolgen nur punktuell und nicht flächendeckend.
Projekte, die in der Fläche erfolgreich sind, zeichnen sich vor allem durch drei Leitprinzipien aus. Björn Münstermann: „Innovation wird dort als Priorität verstanden und ist Teil des Selbstverständnisses; es gibt mehr Mut zu unfertigen Lösungen – Stichwort „Minimum viable product“. Höher seien auch die Kooperationsbereitschaft und das sektorübergreifende Agieren der Behörden intern, aber auch mit externen Expert:innen.“ Erfolgskritisch sind der Studie zufolge darüber hinaus konkrete Maßnahmen rund um die Themenfelder Organisation, Personal, Technologie und Gesetzgebung.
Die vier Faktoren, die Innovation ermöglichen
Stichwort Organisation: „Behörden sollten die Projekte nicht mehr klassisch mit einem umfassenden Planungs- und Genehmigungsverfahren angehen. Stattdessen ist eine effiziente und schnelle Umsetzung geboten“, sagt Gerhard Hammerschmid, Direktor des Centre for Digital Governance der Hertie School. Der strengen Haushaltssystematik sollte ein eigenes Budget gegenübergestellt werden, das es Behörden in einem sicheren Rahmen erlaube, Innovationen zu testen, und ein schrittweises, iteratives Arbeiten ermöglicht. „Neue Projekte müssen mit modernem und agilem Projektmanagement statt mit Linienplanung und Wasserfall-Logik starten.“ Dabei könnte die Arbeitsweise von Innovationslaboren als Vorbild dienen, wie „Nesta“ in Großbritannien, „La 27e Région“ aus Frankreich oder das österreichische „Gov Lab“.
Ein weiterer wichtiger Faktor: Personal. „Weg von der rein linearen Beamtenlaufbahn hin zu einem stärker auf Fähigkeiten und Leistungen ausgerichteten aktivem Personalmanagement“, so fasst es Studienautor Björn Münstermann zusammen. Voraussetzung dafür: ein verändertes Einstellungs- und Beförderungssystem, neue Karrierewege und die verstärkte Einbeziehung von externer Expertise. Vorbilder könnten nicht nur Programme wie das kanadische Interchange sein. Auch in Deutschland gebe es bereits Programme wie DigitalService4Germany, um z.B. IT-Fachkräfte in die Regierung zu holen, oder das Querwechsler-Netzwerk, das sich für Karrieren im öffentlichen Sektor einsetzt.
Stichwort Technologie: Cloud-Technologien bieten nach Ansicht von Hertie School und McKinsey enormes Potenzial für die Skalierung von Innovationen. Um dieses zu nutzen, sollte die Verwaltung auf eine souveräne Multi-Cloud-Strategie setzen, die eine Nutzung von Hyperscalern ggf mit nationalen Partnern sowie die Entwicklung eigener Open-Source-Lösungen vorsieht. Um digitale Projekte und Angebote in der gesamten Verwaltung zu verbreiten, schlagen die Studienautoren u.a. den Aufbau eines digitalen Marktplatzes vor, der eine einfache und unbürokratische Beschaffung ermögliche.
Auch für die Gesetzgebung liefern Hertie School und McKinsey praktische Verbesserungsvorschläge. „Auch bestehende Gesetze müssen digitaltauglich sein“, stellt Gerhard Hammerschmid fest und spricht sich für die Einführung eines Digital-TÜVs nach dänischem Vorbild aus. Dort prüft die Agentur für Digitalisierung schon seit 2018 jeden Gesetzentwurf anhand eines Sieben-Punkte-Katalogs auf Digitaltauglichkeit. Ein großes Hindernis für die unbürokratische Umsetzung digitaler Löungen ist außerdem häufig das Schriftformerfordernis. „Um den Zugang zu digitalen Servies für Büger:innen deutlich zu erleichtern, braucht es eine Rechtsvereinfachung und einen Wegfall des Schriftformerfordernisses“, so das Fazit der Studienautoren. Zudem sollten neue Gesetze künftig in Gesetzgebungslaboren digitaltauglich und nutzerfokussiert geschrieben werden, wobei unterschiedliche Beteiligte zu involvieren seien.
Die Studie zum Download finden Sie unter: http://mck.de/undesgehtdoch
Rheinmetall: neue Technologiefelder, neue strategische Investition

Im Zuge ihrer Digitalisierungsstrategie plant die Düsseldorfer Rheinmetall AG (Foto: Zentrale von Rheinmetall), 25,1% der Unternehmensanteile an dem Digitalisierungsdienstleister und IT-Anbieter 4iG zu übernehmen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde nun zwischen der Rheinmetall AG und dem Mehrheitsaktionär unterzeichnet.
Die Kooperation soll entscheidend dazu beitragen, die Stellung Rheinmetalls als führendes Systemhaus für Sicherheitstechnologien in Zentral- und Osteuropa weiter zu stärken. Auch im Hinblick auf die Erschließung ziviler Märkte und neuer Technologiefelder wie z.B. der Satellitentechnologie bietet die geplante Zusammenarbeit große Chancen. So wird 4iG als strategischer IT-Partner von Rheinmetall fungieren, um neue digitale Marktpotenziale zu erschließen.
„Die Vereinbarung mit Rheinmetall unterstützt unsere Vision einer internationalen Expansion im Technologiesektor“, so Gellért Jászai, der Präsident und Vorstandsvorsitzende von 4iG.
Die in Budapest ansässige und börsennotierte Firma 4iG soll künftig zudem als Digitalisierungsdienstleister für Rheinmetall in Ungarn wirken. Hierfür ist ein separates Joint-Venture von Rheinmetall (51%) und 4iG (49%) für den Aufbau und Betrieb eigener IT-Infrastrukturen und -Services in Ungarn geplant.
Im Zuge der Kooperation mit 4iG wird Rheinmetall in der Lage sein, gemeinsam mit dem neuen Partner das eigene Portfolio an digitalen Produkten zu erweitern und digitale Dienste als Ergänzung zum Geschäft mit militärischen Produkten zu entwickeln. So soll im Zuge der künftigen Kooperation nicht allein die Digitalisierung der Streitkräfte (Sichere Cloud, C4ISTAR Weiterentwicklung) vorangetrieben, sondern auch das Angebot zur Bereitstellung und zum Schutz kritischer Infrastrukturen sowie im Bereich der Cybersecurity maßgeblich weiterentwickelt werden.
Rheinmetall wird als Anteilseigner an 4iG direkt an einem Anbieter von kritischen Infrastrukturen in Ungarn und Zentraleuropa beteiligt sein und somit Informationstechnik und Telekommunikation (IKT) als unverzichtbare Dienstleistung für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft sicherstellen. Dies umfasst Leistungen und Produkte in der Sprach- und Datenübertragung sowie im Bereich sichere Dateninfrastrukturen, die für die staatliche Verwaltung, den Bildungs- und Gesundheitssektor, aber auch für privatwirtschaftliche Akteure von zentraler Bedeutung sind. Neben den geplanten Aktivitäten auf dem Gebiet kritische Infrastrukturen bieten sich zusätzliche Kooperationspotenziale auf den Technologiefeldern IT-Sicherheit, Sensorik, Künstliche Intelligenz, Robotik und Satellitenkommunikation.
„Die Beteiligung an 4iG ist integraler Bestandteil der Digitalisierungsstrategie von Rheinmetall, stellt aber auch ein besonderes Bekenntnis zum Standort Ungarn dar. Rheinmetall hat als Unternehmen in den vergangenen Jahren die Internationalisierung seines Geschäfts entschieden vorangetrieben und neben dem Ursprungsland Deutschland auch Großbritannien, Australien und Ungarn als neue Heimatmärkte gewonnen. In diesen und weiteren westlichen Ländern baut Rheinmetall lokale Strukturen in der Produktion sowie in Forschung und Entwicklung auf und strebt hierdurch an, ein möglichst komplettes Leistungsspektrum im Bereich der Sicherheitstechnologie anzubieten“, so der Vorstandsvorsitzende der Rheinmetall AG Armin Papperger.
PwC-Studie zur Vorstandsvergütung: Weiter sinkende Gehälter wegen COVID-19, sattes Plus im TecDax
Die Vorstandsmitglieder deutscher Dax-Unternehmen verdienten 2020 deutlich weniger als im Vorjahr: Die Vorstandsvorsitzenden (CEOs) erhielten im Median 5,1 Millionen Euro. Das entspricht einem Minus von 6,5 Prozent gegenüber 2019 (5,5 Millionen Euro). Auch die weiteren Dax-Vorstandsmitglieder (CXOs) erhielten mit 2,3 Millionen Euro im Median eine geringere Vergütung (-9,5 Prozent gegenüber 2019). Hauptgrund für die geringere ausgezahlte Vorstandsvergütung ist die durch die anhaltende Corona-Pandemie eingetrübte weltwirtschaftliche Lage.
Das sind einige der Kernergebnisse der aktuellen Studie zur „Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung 2021“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland. Die Analyse untersucht die Vergütung der Mitglieder von Vorständen und Aufsichtsräten im Jahr 2020 der 160 Unternehmen, die zum Stichtag, den 31. Dezember 2020 in Dax, MDax, SDax und TecDax gelistet waren. Nicht berücksichtigt hat PwC die seit September 2021 veränderte Indexzusammensetzung, um die Analyse konsistent auf das Geschäftsjahr 2020 zu beziehen. Die Vergütungsstudie von PwC erscheint seit 2016 jährlich.
Geringere Vergütung in allen Dax-Indizes – außer im TecDax
Mit Blick auf die einzelnen Indizes ging die Vergütung bei den Dax-Vorstandsvorsitzenden im Median am stärksten zurück. Hauptgrund: Etwa 11 Prozent der Dax-CEOs verzichteten aufgrund der Corona-Pandemie auf Teile ihrer Vergütung. Im SDax gab es ebenfalls starke Einbußen für die Vorstandsvorsitzenden
(-11,6 Prozent), im MDax blieb die Vergütung annähernd auf dem Vorjahresniveau (+0,6 Prozent). Im TecDax hingegen stieg die Vergütung der Vorstandsvorsitzenden gegenüber 2019 deutlich, um satte 13,6 Prozent.
Bei den weiteren Mitgliedern der Vorstände zeigt die Studie eine ähnliche Entwicklung: Im Median sank deren Vergütung im Dax um 9,5 Prozent, und 14 Prozent der Vorstände verzichteten auf Teile ihres Gehalts. Im MDax lag der Rückgang bei 6,1 Prozent, im SDax blieb die Vergütung etwa auf dem Vorjahresniveau bei 859.000 Euro. Abermals gegenläufig zum allgemeinen Trend war die Entwicklung im TecDax: Hier verdienten Vorstandsmitglieder im Median rund 6,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2019. Petra Raspels, Partnerin und Head of People & Organisation bei PwC Deutschland und Europa, sagt: „Das Geschäftsjahr 2020 war für viele Unternehmen der Dax-Familie eine Herausforderung. Und das spiegeln die im Schnitt weiter sinkenden Vorstandsvergütungen klar wider.“
Nachhaltiges Handeln beeinflusst Vorstandsvergütung immer stärker
Weiteres Ergebnis der Vergütungsstudie von PwC: Die Vergütungssysteme der untersuchten Gesellschaften berücksichtigen nachhaltiges Handeln immer stärker. Diese Entwicklung verstärken regulatorische Vorgaben des Aktiengesetztes und des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) zusätzlich. Mitglieder von Vorständen erhalten neben der fixen eine variable Vergütung mit kurzfristigen (einjährigen) und langfristigen (mehrjährigen) variablen Anteilen.
So zeigt die Analyse der Vorstandsvergütung: Im Dax lag der fixe Anteil der Vergütung in den vergangenen Jahren relativ stabil bei 40, die variable Vergütung bei 60 Prozent. Letztgenannte berücksichtigt neben der kurzfristigen auch die mittel- bis langfristige Entwicklung der Unternehmen. Interessant ist, dass der Anteil der gewährten variablen Vergütung in 2020 im SDax erstmalig über dem im MDax liegt. Im MDax liegt der variable Vergütungsanteil bei 50 Prozent, im SDax bei 53 Prozent. Im TecDax waren die Unterschiede zwischen fixer und variabler Vergütung am größten (35 gegenüber 65 Prozent).
Auffällig: Im untersuchten Jahr 2020 gab es bei fast allen Unternehmen solche langfristigen variablen Anteile an der gewährten Vergütung, und diese sind im Schnitt über alle Indizes verteilt gegenüber 2019 gestiegen. Im Dax etwa lag der Anteil der langfristigen variablen Vergütung bei 63 gegenüber 37 Prozent; 2019 waren es 60 zu 40 Prozent. Im MDax ist der LTI-Anteil um 1 Prozent gesunken, im SDax jedoch um 6 Prozentpunkte gestiegen. Der TecDax relativiert den Schnitt durch eine Veränderung des LTI-Anteils um -3 Prozentpunkte.
Aufsichtsräte: steigende Vergütung, wachsender Frauenanteil
Die Analyse ergab darüber hinaus: Vorsitzende in Aufsichtsräten erhielten der Vergütungsstudie zufolge im Jahr 2020 mehr Vergütung als 2019, und zwar in beinahe allen Indizes: Bei den Gesellschaften im MDax waren es im Median 218.000 Euro (+12 Prozent), im SDax 102.000 Euro und im TecDax 132.000 Euro. Im Dax verdienten die Vorsitzenden von Aufsichtsräten im Median 336.000 Euro und damit etwa genauso viel wie im Vorjahr (2019: 334.000 Euro). Im Vergleich zu ihren Kolleg:innen im MDax erhielten sie das 1,5-Fache, gegenüber denen im SDax sogar das rund 3,3-Fache und gegenüber denen im TecDax das rund 2,5-Fache.
Der Frauenanteil lag in Aufsichtsräten über alle Indizes hinweg bei 31 Prozent – und damit in etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Im Jahr 2020 waren im Dax 16 Prozent der CXOs weiblich, im MDax 15 Prozent und im SDax 7 Prozent. Der Vorsitzendenposten war demgegenüber – sowohl in Aufsichtsräten als auch in Vorständen – vergleichsweise selten mit einer Frau besetzt (7 Prozent über alle Indizes hinweg). PwC-Expertin Petra Raspels sagt: „Wir sehen seit der ersten Vergütungsstudie 2016 zwar einen wachsenden Frauenanteil, aber er steigt durchschnittlich nur leicht. Beschleunigend wirkt womöglich das Zweite Führungspositionen-Gesetz.“ Das Gesetz trat im August 2021 in Kraft und sieht vor, dass börsennotierte und paritätisch mitbestimmte Unternehmen künftig mindestens eine Frau in den Vorstand berufen müssen, sofern ihr Vorstand aus mehr als drei Personen besteht.
TEEKANNE feiert 140. Geburtstag
Seit 140 Jahren steht die Marke TEEKANNE für beste Qualität und unbeschwerten Teegenuss. Unter dem Motto „140 Jahre TEEKANNE – Genießen mit gutem Gefühl“ steht deshalb auch die TEEKANNE POS-Aktion zum Jahresbeginn. Neben dem vielfältigen Angebot an Tee-Kreationen für die guten Vorsätze am Jahresanfang unterstützt TEEKANNE anlässlich des Jubiläums die „Aktion Mensch“ und verlost Jahreslose im Gesamtwert von 25.000 € unter allen Teilnehmern. Vom 3. bis zum 28. Januar 2022 lädt ein attraktiver Aktionsaufbau, der TEEKANNE „Feier-Starter 140“, im teilnehmenden Handel Teefreunde dazu ein, eins von insgesamt 700 Jahreslosen der Soziallotterie „Aktion Mensch“ zu gewinnen. Damit leistet der Düsseldorfer Teehersteller nicht nur einen Beitrag zur Förderung sozialer Projekte – die Gewinner haben darüber hinaus die Chance auf einen Lotteriegewinn von bis zu einer Million Euro. Das bundesweite Gewinnspiel wird über den TEEKANNE „Feier-Starter“ sowie über die Aktions-Topschilder auf den Displays und auf der TEEKANNE Homepage aufmerksamkeitsstark inszeniert. Eine Teilnahme an der Verlosung ist bis zum 31. März 2022 im Internet unter www.gewinnspiel.teekanne.de möglich.
Der TEEKANNE „Feier-Starter“ kann marktindividuell und entsprechend den Kundenvorlieben z.B. mit TEEKANNE-Displays Natur Kräuter- und Früchtetee, Harmonietees und Ländertees bestückt werden. Begleitet wird die TEEKANNE Jahresstartaktion durch eine große, deutschlandweite TEEKANNE TV-Kampagne sowie Unterstützung in Print- und Online-Medien sowie Social Media.
Großhändler begrüßen Koalitionsvertrag
Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen begrüßt die Einigung von SPD, Grünen und FDP auf einen Koalitionsvertrag. „Es ist ein gutes Zeichen, dass wir jetzt bald wieder eine handlungsfähige Bundesregierung haben“, so BGA-Präsident Dr. Dirk Jandura. „Die vierte Welle der Corona-Pandemie droht unser Land und unsere Wirtschaft erneut lahmzulegen. Klimawandel, Fachkräftemangel und digitaler Strukturwandel verändern unsere Wirtschaft. Die Aufgaben für die neue Bundesregierung sind deshalb enorm. SPD, Grüne und FDP haben heute einen ambitionierten Fahrplan vorgelegt. Die starke Betonung von Modernisierung, digitalem Aufbruch und Investitionen ist richtig. Bisher hat es an der Umsetzung gehapert, und wir hoffen, dass das nun anders wird“, so Jandura.
„Eine wettbewerbsfähige Wirtschaft ist das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ohne eine Erneuerung der wirtschaftlichen Grundlagen, ohne leistungsstarke Unternehmen werden wir weder die Bewältigung des Klimawandels noch unseren Sozialstaat finanzieren können“, so der BGA-Präsident weiter.
„Wir müssen dringend den Klimaschutz und seine Vorgaben so gestalten, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung nicht auf der Strecke bleiben“, betont Jandura. „Viele Großhändler, Außenhändler und Dienstleister haben mit zu hohen Energiepreisen, zu vielen Vorschriften und Auskunftspflichten sowie dem dramatischen Fachkräftemangel zu kämpfen. Wir werden all diese Aufgaben nur im Dialog miteinander lösen können. Deshalb ist es gut, wenn sich Wirtschaft und Politik wieder aufeinander zubewegen“, so der BGA-Präsident.
Kritisch beurteilt Jandura die Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro: „Durch diesen Eingriff wird die Arbeit der Mindestlohnkommission ebenso entwertet wie die gemeinsame Lohnfindung von Arbeitgebern und Gewerkschaften per Tarifvertrag.“ Ebenso kritisch sei, „dass die Bundesregierung offensichtlich das Ziel nicht weiterverfolgt, die Sozialversicherungsbeiträge unter 40 Prozent zu halten. Die Kosten des Sozialstaats dürfen dauerhaft nicht aus dem Ruder laufen“, so Jandura.
„Kritisch ist auch das Vorhaben, Freihandelsabkommen nachträglich noch durch zusätzliche Forderungen nach verpflichtenden Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtstandards zu überfrachten. Das führt zum Scheitern dieser Handelsabkommen und Deutschland droht, den erleichterten Zugang zu internationalen Märkten an Länder wie China zu verlieren.“
Digitalisierungsstrategie: Rheinmetall übernimmt Aktivitäten des Drohnenherstellers EMT

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern übernimmt im Zuge seiner Digitalisierungs-strategie die Aktivitäten des renommierten Drohnenherstellers EMT. Eine entsprechende Vereinbarung haben beide Seiten nun unterzeichnet. Die in Penzberg, Bayern, ansässige EMT Ingenieurgesellschaft Dipl.-Ing. Hartmut Euer mbH engagiert sich auf dem Feld der Entwicklung, Produktion und Instandhaltung von unbewaffneten, taktischen Flugsystemen zur Aufklärung. Wichtigster EMT-Kunde ist die Bundeswehr, die derzeit das neuentwickelte Aufklärungssystem LUNA NG einführt. LUNA NG ist ein Schlüsselelement in der vernetzten Kommunikation und Aufklärung (C4ISTAR) und Kernstück der taktischen Datenübertragung.
Die Übernahme, die in Form eines Asset-Deals erfolgt, soll voraussichtlich zum Jahreswechsel 2021/22 wirksam werden und steht neben den üblichen Gremien-zustimmungen auch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Über den Kaufpreis haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.
Das unbemannte Aufklärungssystem LUNA NG verleiht der Bundeswehr eine Schlüsselfähigkeit und gilt als wichtiger Baustein auf dem Weg der Digitalisierung der Streitkräfte. So ist das System die Basis für neue Anwendungen und Entwicklungstätigkeiten wie z.B. das Manned-Unmanned Teaming. Zudem können KI-Fähigkeiten und Anwendungen (z.B. zur automatisierten Datenauswertung) weiter ausgebaut sowie direkt getestet und integriert werden.
Für den militärischen Kunden verbindet sich mit der jetzt vereinbarten Übernahme durch Rheinmetall ein Höchstmaß an Sicherheit und Verlässlichkeit, was die langfristige Betreuung, Wartung und auch die Weiterentwicklung dieses leistungsvollen Systems sowie den Service für weitere in der Nutzung befindlicher unbemannter Flugsysteme bei den Streitkräften anbetrifft. Mit der LUNA Familie wird den internationalen Kunden von Rheinmetall eine Fähigkeit gegeben, im Rahmen von Einsätzen die militärische Lage optimal zu beurteilen und anhand dieser Informationen ein hohes Maß an Schutz für die Kräfte vor Ort entstehen zu lassen.
Strategische Orientierung: Komplettanbieter für die Streitkräfte – Treiber der Digitalisierung
In der Transaktion kommt auch der strategische Ansatz des Rheinmetall-Konzerns zum Ausdruck, seine Position als Systemanbieter für die Streitkräfte entlang des militärischen Bedarfs auszubauen und das Portfolio entsprechend zu komplettieren. Gleichzeitig werden wichtige wehrtechnische Kompetenzen in Deutschland erhalten.
Als Treiber der Digitalisierung der Streitkräfte stärkt Rheinmetall mit dem Schritt seine Stellung im militärischen Geschäft. In der Zusammenführung eigener Kompetenzen mit den Fähigkeiten der EMT erweitert Rheinmetall seine technologische Verantwortung für zentrale Elemente der vernetzten, digitalen Kommunikation und Aufklärung der Streitkräfte.
Informationen, die anhand von unbemannten Flugsystemen gewonnen und verteilt werden, tragen beim militärischen Nutzer im Wirkverbund mit vorhandenen Rheinmetall-Systemen des digitalen Gefechtsfelds wesentlich zur Entscheidungsfindung auf strategischer und taktischer Ebene bei.
Erhalt der Standorte – Integration in die Konzernstruktur
Rheinmetall will die hochentwickelten Fähigkeiten und Kompetenzen der EMT vollumfänglich übernehmen. Der Konzern beabsichtigt, die vier Standorte des Drohnenspezialisten in Bayern und Schleswig-Holstein zu erhalten und sie mit dem vorhandenen Personal in die Konzernstruktur zu integrieren.
Dazu werden die Aktivitäten der EMT künftig bei der Tochtergesellschaft Rheinmetall Technical Publications, Bremen, angesiedelt sein. Als genehmigter luftfahrttechnischer Betrieb nimmt Rheinmetall Technical Publications bereits seit über zehn Jahren die Rolle als systembetreuende Firma für das Kleinfluggerät Zielortung (KZO) wahr und stellt dabei die Einsatzbereitschaft des Systems sowie die Erfüllung seiner spezifizierten Leistungen sicher.
EMT: Ein führender Hersteller unbemannter Flugsysteme in Deutschland
EMT ist ein deutsches Unternehmen, das 1978 in Gauting bei München als „Elektro-Mechanische Technologien GmbH“ gegründet wurde. Kunden des zugelassenen Luftfahrtbetriebs für taktische unbemannte Flugsysteme sind die Bundeswehr sowie Streitkräfte ausländischer Staaten. An den vier Standorten Penzberg (Oberbayern, Hauptsitz seit 1987), Iffeldorf (ebenfalls Oberbayern), Abenberg (Mittelfranken) sowie Osterrönfeld in Schleswig-Holstein beschäftigt das Unternehmen knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen befindet sich seit Dezember 2020 in Insolvenz in Eigenverwaltung.
Unbemannte Flugsysteme von EMT sind mit verschiedenen Nutzlasten für kurze und mittlere Reichweiten (bis zu 100 km) ausgelegt. Bekannteste Produkte sind die Nächstbereichsdrohne ALADIN sowie das – ebenfalls unbewaffnete – taktische Aufklärungssystem LUNA, das die Bundeswehr seit 2000 zur luftgestützten Aufklärung im Kosovo, in Mazedonien und Afghanistan sowie seit 2016 auch in Mali nutzt. Mittlerweile befindet sich bei der Bundeswehr das leistungsfähigere Nachfolgesystem LUNA NG in Einführung, das dort gleichzeitig auch das von Rheinmetall in den neunziger Jahren entwickelte Kleinfluggerät Zielortung (KZO) ablöst.
EMT bietet mit seiner Produktpalette bei unbemannten Flugsystemen Lösungen für den militärischen Bereich ebenso wie für zivile und polizeiliche Anwendungen. Zum jeweiligen Flugsystem ist auch die dazugehörige Auswerte- und Flugsteuerungssoftware verfügbar, bis hin zur maßgeschneiderten Peripherie für die verschiedensten Einsatzszenarien von Aufklärung, Rettung sowie Objekt- und Infrastruktursicherung.
Faire Chancen für Mädchen und Frauen – diese Initiativen gewinnen den Million Chances Award
Female Empowerment at its best: Im November verlieh Schwarzkopf zusammen mit der Fritz Henkel Stiftung im vierten Jahr in Folge den Million Chances Award in Düsseldorf. Während der Preisverleihung am 17. November wurden gemeinnützige Initiativen ausgezeichnet, die sich für Chancengleichheit, Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit von Frauen und Mädchen einsetzen.
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der früheren Schwarzkopf-Geschäftsführerin Martha Schwarzkopf wurden auch in diesem Jahr starke Vereine und Projekte ausgezeichnet, die sich – wie Martha selbst – für Emanzipation und Gleichberechtigung einsetzen. Die hochkarätige Jury rund um Henkel- Personalvorständin Sylvie Nicol, Entertainer Riccardo Simonetti und Vorjahresgewinnerin Dr. Stefanie Gundel von der Initiative GründerMütter wählte in den drei Kategorien „Build Up“, „Move Up“, „Start Up“ die Siegerprojekte aus. Dabei setzt sich „Build Up“ für die Ausbildung von Mädchen ein, „Move Up“ hilft Frauen beim Start in die Arbeitswelt und „Start Up“ unterstützt Frauen bei beruflichen oder privaten Schwierigkeiten. Eine weitere Initiative wählte die Schwarzkopf-Community online durch ein Public Voting. Jedes Siegerprojekt erhält ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro, bereitgestellt von der Fritz Henkel Stiftung.
Jurymitglied und Henkel-Personalvorständin Sylvie Nicol: „Lebensmut, Perspektiven und Empowerment von und für Frauen – diese Themen sind weiterhin hochaktuell und relevant. Die Gewinnerinitiativen des Million Chances Awards setzen sich für Chancen für Frauen und Mädchen ein und stärken sie auf ihrem Weg – sowohl emotional als auch ökonomisch. Auch wir als Unternehmen möchten Frauen und Mädchen auf ihrem Lebensweg fördern und freuen uns deshalb besonders, diese Initiativen unterstützen zu können.“
Die Jury setzt sich wie folgt zusammen: Henkel-Personalvorständin Sylvie Nicol, Vorjahresgewinnerin Dr. Stefanie Gundel von der Initiative GründerMütter, Dr. Katarzyna Mol-Wolf, geschäftsführende Gesellschafterin von INSPIRING NETWORK und Editorial Director der Frauenzeitschrift EMOTION, Jennifer Knäble, Unternehmerin und TV-Moderatorin, Dr. Elke Neujahr, CEO DKMS LIFE und Global CEO DKMS, Karol-Monique Westhoff, Geschäftsführerin der Fritz Henkel Stiftung, Entertainer Riccardo Simonetti und Topmodel Franziska Knuppe.
Das sind die Gewinner des vierten Million Chances Awards:
Build Up: Afghanischer Frauenverein e. V.
„Roschani“ heißt „Licht“ in Afghanistan. Diesem Namen werden die Roschani-Mädchenschule und die angrenzende Schneiderei im umkämpften Ghazni mehr als gerecht. Was als Klassenzimmer im Jahr 1999 zur Talibanzeit mit 20 Mädchen begann, ist heute eine durch deutsche Spenden finanzierte Schule für 600 Mädchen und eine Schneiderei, in der 60 junge Mütter in Not die Chance bekommen, sich auszubilden und ein eigenes Einkommen aufzubauen.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.afghanischer-frauenverein.de
Move Up: LebensHeldin! e. V.
Jede Stunde erhalten acht Frauen in Deutschland die Diagnose Brustkrebs – und sie werden immer jünger. Nach der Therapie bleiben sichtbare körperliche und unsichtbare seelische Narben. LebensHeldin! e. V. möchte Frauen helfen, während und nach der Krankheit Lebensmut, Kraft und Lebensfreude wiederzufinden. Der Verein bringt gesunde mit erkrankten Frauen zusammen, bricht Stigmatisierung auf und fördert eine Reintegration in die Berufswelt.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.lebensheldin.de
Start Up: IMMA e. V.
Im Wohnprojekt Mirembe von IMMA e. V. wohnen unter anderem Frauen, die Opfer von Menschenhandel geworden sind, die sexuell missbraucht wurden, zwangsverheiratet waren oder werden sollten, die von weiblicher Genitalbeschneidung betroffen sind, oder solche, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verfolgt werden. Ziel von Mirembe ist es, diesen hochbelasteten Frauen einen sicheren Ort zu bieten, an dem sie und ihre Kinder begleitet werden.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.imma.de
Public Voting: Project Três
Projekt Três unterstützt und fördert Frauen durch Aus- und Weiterbildungen im Bereich Handwerk in Indien und Kenia. Das Projekt glaubt fest daran, dass die Wissensvermittlung über fairen Handel und nachhaltige Selbstständigkeit der Schlüssel zur Schaffung neuer, lebensverändernder, wirtschaftlicher und sozialer Möglichkeiten ist.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.projecttres.com
Über die Fritz Henkel Stiftung
Die Fritz Henkel Stiftung setzt sich weltweit für mehr Gerechtigkeit und Zusammenhalt in der Gesellschaft ein. Dafür fördert sie Projekte in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, Soziales, Kunst und Kultur, Gesundheit und Bewegung sowie Umwelt. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen und weiteren Partnern. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung das freiwillige ehrenamtliche Engagement von Henkel-Mitarbeitern und -Pensionären im Rahmen der Initiative „Miteinander im Team“ (MIT). Im Jahr 2011 gegründet, ist die gemeinnützige Stiftung nach dem Firmengründer Fritz Henkel benannt, agiert aber unabhängig vom Unternehmen.
Podcast-Folge 73: 3G am Arbeitsplatz & Homeofficepflicht – was heißt das für die Betriebe?
Die vierte Welle trifft das Land mit voller Wucht. Die Pandemielage wird immer kritischer. Kanzlerin Angela Merkel nennt die Situation „dramatisch“. Jetzt hat der Bundestag 3G und Homeoffice-Pflicht für Beschäftigte und Betriebe beschlossen. Deshalb hat unsere Podcastredaktion beschlossen, heute eine Special-Ausgabe der „Düsseldorfer Wirtschaft“ zu veröffentlichen. Viele Unternehmen befürworten die Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz. Allerdings gibt es auch Tücken und Fallstricke. Was bedeuten die neuen verschärften 3G-Regeln für unsere Betriebe? Dies klärte ich, Lisa Marie, gestern im Rahmen eines Whats App- Talks mit Rechtsanwalt Alexander Jarre, Arbeitsrechtler bei den Düsseldorfer Arbeitgeberverbänden.
Die Idee hatte Christoph Sochart. Redaktion und Moderation: Lisa Marie Fitzner. Produktion Frank Wiedemeier.
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Unseren Podcast gibt’s seit März 2020 und ist DIE Stimme der Düsseldorfer Wirtschaft. Es ist und bleibt kosten- und werbefrei.
Die kommende reguläre Folge erscheint am Freitag – dann geht’s an dieser Stelle um smarte Ausbildungsideen bei Siemens. Im Gespräch mit Siemens-Ausbildungschef Holger Bentler.
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