Mit unserem Podcast ins Wochenende

Düsseldorf steckt noch mittendrin in den Nachwehen der Bundestagswahlen. Die Laschet-Nachfolger bringen sich in Stellung und platzieren ihre Kompetenzfelder. Diese Themen greifen wir auch in der 65. Folge unseres Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ auf. Wir sagen Ihnen, welche Themen bei den kommenden Landtagswahlen wichtig werden. / In unserem Expertengespräch blickt Lisa Marie mit Dr. Thomas Langen, Senior Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa, hinter die spannenden Kulissen des Kreditversicherers Atradius. / Warum Praktika jetzt für Unternehmen und Schülerinnen und Schüler jetzt noch wichtiger werden, sagt uns Dirk Werner vom Institut der Deutschen Wirtschaft. / In unseren News erklären am Beispiel der Region Montabaur welche Herausforderungen und Chancen mit dem Glasfaserausbau verbunden sind. Wir berichten über eine Welt in der Akkus nicht mehr aufgeladen oder ausgetauscht werden müssen, über ein neues Wohnprojekt der LEG in Unterbach und über das neue, innovative und hybride Studienmodell von Siemens und der privaten Hochschule FOM. / Wenn Ihnen gefällt was Sie hören, dann hinterlassen Sie uns ein Like und empfehlen Sie unsere Sendung gerne weiter in Ihren beruflichen und privaten Netzwerken. Unser Podcast ist kosten- und werbefrei und Sie finden ihn auf ApplePodcast, Spotify, Anchor und www.unternehmerschaft.de.

A+A 2021: Arbeit – Gesundheit – Sicherheit

Die Pandemie hat den Veränderungsprozess in der Arbeitswelt nochmals deutlich beschleunigt. Ein gewaltiger Umbruch, der zum Beispiel digitalen Lösungen über Nacht die Implementierung ermöglichte. Gleichzeitig rückt das Thema Nachhaltigkeit mehr denn je in den Fokus von Gesellschaft und Industrie. Dadurch ergeben sich neue Handlungsfelder und Fragen für die gesamte Branche. Wie wollen wir eine Welt von morgen gestalten, wie wollen wir in dieser Welt leben, arbeiten und wirtschaften und dabei gleichzeitig ökologisch und verantwortungsbewusst mit unseren Mitmenschen und den verfügbaren Ressourcen umgehen? Einen umfassenden Einblick, sowie Lösungen und Produkte für die Zukunft der Arbeit gibt die diesjährige A+A. Mit mehr als 1.000 Ausstellern (in den Hallen 1 bis 10) öffnet die internationale Leitmesse für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ihre Tore vom 26. bis 29. Oktober auf dem Düsseldorfer Messegelände. Tickets für die A+A 2021 gibt es hier: www.aplusa.de/1130. Der aktuelle Hallenplan der A+A 2021 steht hier zum Download bereit.

Online-Services verlängern das Messeerlebnis

Für eine optimale Messevorbereitung steht die digitale Ausstellerdatenbank zur Verfügung: Hierüber erhalten Besucher der A+A 2021 alle relevanten Informationen zu Ausstellern, Services, Produkten und Ansprechpartnern. Ein weiteres digitales Zusatzangebot sind die produktbezogenen Aussteller-Websessions. Durch den zusätzlichen digitalen Kanal können all diejenigen, denen ein Messebesuch in diesem Jahr verwehrt bleibt, in den virtuellen Kontakt mit den Ausstellern treten. Die Websessions sind auch nach der Messe noch on demand verfügbar.

Back to Business – aber sicher doch!
Eine erfolgreiche Durchführung der A+A 2021 gewährleistet ein umfassendes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept für Veranstaltungen am Standort Düsseldorf, das sich bereits während mehrerer Messen bewährt hat und stetig an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst wird. Zum bestmöglichen Schutz aller Messeteilnehmer gilt beispielsweise während der A+A 2021 eine Registrierungspflicht und tagesaktuelle Ticketbuchung mit 3G-Nachweis (getestet, geimpft oder genesen). Damit sendet die A+A auch in Covid-Zeiten ein klares Signal an die Branche: Der Mensch zählt – jetzt und in Zukunft. Die wichtigsten Facts aus dem ausführlichen Hygienekonzept kurz zusammengefasst, findet man als Piktogramm-Übersicht auf der Hygiene- und Infektionsschutz-Info-Seite der A+A 2021: www.aplusa.de/de/Hygienekonzept_PROTaction oder als PDF Download hier: Fact Sheet

Ein ausführliches Interview mit Markus Leuker, Abteilungsleiter Sicherheit bei der Messe Düsseldorf, zum Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der Messe Düsseldorf finden Sie hier: https://www.aplusa.de/Interview_Hygiene_DE

37. Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Die wichtigste Kongressveranstaltung für alle Fachleute und Experten wird organisiert von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) und bringt alle zwei Jahre die Akteure und Entscheider des Arbeits- und Gesundheitsschutzes aus Industrie, Handwerk, Verwaltung, Politik und Wissenschaft in Düsseldorf zusammen. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr unter anderem aktuelle Themen wie Arbeiten 4.0, Möglichkeiten der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz für den Arbeitsschutz, Arbeiten in Pandemie-Zeiten sowie die Umsetzung der Vision Zero. In einer Fülle von modernen Veranstaltungsformaten wird zudem über mobiles Arbeiten, Arbeitsschutz in internationalen Lieferketten, Nachhaltigkeit im Arbeitsschutz sowie über die Zukunft der Arbeit in Europa und weltweit diskutiert. Das Programm des 37. Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin finden Sie hier: http://www.basi.de/aa-kongress/. Tickets für den Kongress sind ab sofort hier erhältlich.

Auf der A+A Homepage können zudem ausgewählte Kongress-Inhalte frei zugänglich gestreamt werden. Auf der Messe in Halle 10 finden die Fachbesucher mit dem Treffpunkt Sicherheit und Gesundheit das Kompetenzzentrum für Arbeits- und Gesundheitsschutz. Hier informiert die Basi gemeinsam mit ihren nationalen und internationalen Partnern über sämtliche Bereiche wie betriebliche Gesundheitsförderung, Berufskrankheiten, Gefahrstoffe, Schutzausrüstungen, Unfallversicherung, Rehabilitation und Regularien.

Die Trendthemen der A+A 2021

Die Trendthemen der Branche prägen das Erscheinungsbild der A+A 2021 – sei es durch die Lösungen und Produkte, die die Aussteller auf rund 50.000qm präsentieren, oder durch die zahlreichen Beiträge und Präsentationen auf den Sonderflächen und im Trendforum.

Digitale Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit bestimmen die aktuelle Diskussion und werden die Zukunft der Arbeit weiterhin stark beeinflussen. Neben diesen beiden Megatrends der A+A 2021 liegt der Fokus im Rahmenprogramm auf den Lösungen für die Zukunft (Future Solutions), neuen Arbeitswelten (New Work) und dem Thema Hygiene und Pandemie.

A+A Live: Praxisnahe Vorträge und Live Action

Neben den Produkten und Lösungen der Aussteller bildet das diesjährige Trendforum in Halle 4 mit seinen praxisnahen Vorträgen alle Facetten der Trendthemen ab. Die Themenblöcke in der Übersicht:

Digitalisierung + Safety: Vorträge zu den Themen digitale Dokumentation zum Einsatz von PSA, Anschaffung, Wartung, Pflege und Reinigung sowie Erfassung von Beinahe-Unfällen.

Digitalisierung + Gesundheit: Präsentation von Gesundheits-Apps, Homeoffice und neue Arbeitswelten sowie psychische Belastung und Belastungsminderung durch Exoskelette

Nachhaltigkeit: Vorstellung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes auf deutscher und europäische Ebene. Kreislaufwirtschaft und deren Grenzen.

Schutz und Hygiene: Best Cases zu Erfahrungen und Learnings bei der Auswahl von PSA (Masken, Handschutz, Desinfektion, etc. inkl. Kombinierbarkeit), CE Konformität und Bewusstsein für Qualität. Umgang mit Gefahrstoffen: Vorträge zum Umgang, Bewertung und Gefährdungsbeurteilung von Gefahrstoffen. Neueste Erkenntnisse zum Thema REACH sowie Experimentalvorträge zum Thema Gefahrstofflagerung.

Ausgewählte Vorträge werden auf der Homepage der A+A 2021 gestreamt. Updates zu den Vortragsreihen und Rednern finden Sie unter: https://www.aplusa.de/de/Home/Programm_2021/Trend_Forum

In Halle 6 präsentiert sich der Bundesverband Betrieblicher Brandschutz / Werkfeuerwehrverband Deutschland (WFVD) auf seinem großen Aktionsstand mit der Sonderschau Betrieblicher Brandschutz und Notfallmanagement. In mehreren Live-Vorführungen wird der Einsatz von Chemikalienschutzanzügen (CSA) wird der Austritt von giftigen Substanzen bei einem Unfall simuliert. Dadurch wird aufgezeigt, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Unfälle und die Ausbreitung schädlicher Substanzen in das Grundwasser zu verhindern.

Robotics Park & Selfexperience Space: So geht Prävention bei der Arbeit

Im Robotics Park präsentieren sich Hersteller von Exoskeletten zusammen mit dem Fraunhofer IPA und zeigen, wie diese Technologien bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten oder in unergonomischen Positionen unterstützen können. Im angrenzenden Selfexperience Space können Aussteller ihre Innovationen zusätzlich in Aktion präsentieren. Drei nachgestellte und von Experten ausgewählte Arbeitssituationen, die für industrielle Exoskelette relevant sind, werden dort zugänglich gemacht. Die drei Parcours-Bereiche sind: Logistik, Montage und Schweißen. Die Parcours wurden vom Fraunhofer IPA und der Universität Stuttgart IFF entworfen und können von den Ausstellern und Kunden für die Erprobung der verschiedenen Exoskelette genutzt werden. „Mit dem Selfexperience Space wollen wir zeigen, dass industrielle Exoskelette faszinierende neue Geräte sind. Sie werden entwickelt und eingesetzt, um körperliche Arbeit zu unterstützen“, so Dr. Urs Schneider vom Fraunhofer IPA.

EXOWORKATHLON: Live Studie zur Belastungssteuerung

Zusätzlich präsentieren im Rahmen des Robotics Park das Fraunhofer IPA und die Universität Stuttgart IFF den EXOWORKATHLON. Auch hier wird ein Parcours aufgebaut, den junge Probanden (Auszubildende und Technikerschüler) einmal mit und einmal ohne Exoskelett durchlaufen. Es werden verschiedene Tätigkeiten vorgestellt, um Funktionen in Bezug auf Benutzerfeedback, Ergonomie, Stoffwechsel und Produktionsqualität in Bezug auf Exoskelette aufzuzeigen und zu diskutieren.

START-UP ZONE – Die Youngster der Branche stellen sich vor

Auf der Sonderfläche der START-UP ZONE stellen junge, kreative, zukunftsorientierte Unternehmen ihre Innovationen einem hochkarätigen Fachpublikum aus allen Bereichen des Arbeitsschutzes und der Arbeitsmedizin vor. Ob Gesundheits-App, VR-Brille oder Hightech-Textilien: Den Themen sind keine Grenzen gesetzt. Die Start-ups auf der A+A 2021 bereichern das Angebot der Leitmesse durch neue Ideen.

Vodafone: Glasfaser für die Verbandsgemeinde Montabaur: Netzausbau hat bereits begonnen

Es geht voran mit dem Glasfaser-Ausbauprojekt in der Verbandsgemeinde Montabaur. Darüber informierten heute Stephan Wehrmann und Christoph Meurer, Geschäftsführer der Glasfaser Montabaur, Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich von der Verbandsgemeinde sowie Rolf-Peter Scharfe von Vodafone Deutschland in einem gemeinsamen Presse-Termin.

Im ersten1) der insgesamt drei Bauabschnitte haben die Bauarbeiten für rund 7.500 Haushalte und Unternehmen in den Ortsteilen Elgendorf und Eschelbach sowie im südlichen Teil von Montabaur bereits begonnen. Für den zweiten und dritten Abschnitt mit weiteren über 10.000 Haushalten läuft die Vorvermarktung auf Hochtouren. Hier entscheiden die Anwohner, Eigentümer und Unternehmer in den kommenden Wochen mit ihren Bestellungen über einen raschen Glasfaser-Ausbau. Dieser könnte schon im kommenden Frühling starten. Bis Anfang 2023 soll die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Stephan Wehrmann und Christoph Meurer, Geschäftsführer der Glasfaser Montabaur:

„Wir freuen uns sehr, dass der Glasfaserausbau in Montabaur begonnen hat und wir heute auch offiziell den Anlauf feiern können. In den letzten vier Wochen haben wir schon über sechs Kilometer Tiefbau einschließlich der Hausanschlüsse gebaut. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir unseren anspruchsvollen Zeitplan einhalten und so einen echten Beitrag zur Zukunft der Verbandsgemeinde leisten.“

Ulrich Richter-Hopprich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde:

„Eine leistungsfähige Infrastruktur ermöglicht den Menschen in der Region ein gutes Leben und stärkt die Wirtschaft. Dazu gehören nicht nur Bausteine wie gute Straßen, Trinkwasser, Schulen, Kitas, Feuerwehren sondern auch schnelles Internet bis in jedes Haus. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir dank unserer Partner Glasfaser Montabaur und Vodafone Deutschland jetzt ein flächendeckendes Glasfaser-Netz bauen können, damit jeder Einwohner, jedes Unternehmen gut versorgt ist. Gute Verbindungen machen die Stärke unserer Region aus. Nach der Autobahn und dem ICE kommt nun der Anschluss an die Datenautobahn Glasfaser.“

Rolf-Peter Scharfe, Leiter Glasfaserkooperationen bei Vodafone Deutschland:

„Die Vorvermarktung für den ersten Bauabschnitt war aufgrund der Corona-Situation herausfordernd. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben sich am Ende aber genügend Haushalte und Unternehmen für Glasfaser entschieden – die meisten sogar für den schnellsten Gigabit-Anschluss. Diese Bürgerinnen und Bürger werden die ersten sein, die schon in wenigen Monaten mit Lichtgeschwindigkeit im Netz surfen können. Jetzt entscheiden auch die Anwohner, Eigentümer und Unternehmer der beiden weiteren Ausbaugebiete mit Ihren Bestellungen über die weitere Entwicklung in der Breitbandversorgung in ihrer Ortsgemeinde. So machen wir die Verbandsgemeinde Montabaur gemeinsam zu einer der modernsten Gigabit-Regionen Deutschlands.“

Schon seit einigen Wochen rollen die Bagger in Montabaur. Hier ist für die Anwohner schon greifbar, dass in der Verbandsgemeinde mit dem Ausbau der hochmodernen Glasfaser-Infrastruktur begonnen wurde. Bereits in einigen Monaten werden hier die ersten Kunden an das gigabit-schnelle Netz angeschlossen und der gesamte Glasfaserausbau in der Verbandsgemeinde Montabaur bis Anfang 2023 abgeschlossen sein.

Zum ersten Bauabschnitt gehören die Ortschaften Montabaur Mitte/Nord/Süd/West, Montabaur Horressen, Elgendorf und Eschelbach.

Im zweiten Bauabschnitt sind die Ortsgemeinden Daubach, Stahlhofen, Untershausen, Oberelbert, Welschneudorf, Niederelbert, Holler, Kadenbach, Neuhäusel und Simmern zusammengefasst. Zum Bauabschnitt drei gehören Gackenbach, Dies, Kirchähr, Horbach, Hübingen, Heilberscheid, Montabaur-Bladernheim, Montabaur-Ettersdorf, Nomborn, Montabaur-Reckenthal, Montabaur-Wirzenborn, Nentershausen, Görgeshausen, Boden, Ruppach-Goldhausen, Girod, Kleinholbach, Großholbach und Heiligenroth. In diesen Bereichen finden derzeit die Vorvermarktungen statt. Mit Erfolg, denn über 30 Prozent der im Ausbaugebiet liegenden Haushalte haben sich bereits für einen Anschluss entschieden. Damit ist das Projekt hier auf der Zielgeraden.

Das Ziel ist aber noch nicht erreicht. Denn bis zum 28. Februar 2022 müssen sich mindestens 40 Prozent der Anwohner, Eigentümer und Unternehmer in den jeweiligen Ausbaugebieten für einen Anschluss von Vodafone entscheiden. Und es lohnt sich – denn wer in dieser Zeit Glasfaser bucht, spart die Kosten für den Hausanschluss: Dieser liegt bei 1.190 Euro (Anschluss-Preis inkl. MwSt.) während der Bauphase; nach Abschluss der Bauarbeiten werden etwa 3.570,- Euro fällig.

Um die Einwohner der Region Montabaur so schnell wie möglich mit Gigabit zu versorgen, haben sich alle Projektpartner für einen eigenwirtschaftlichen Glasfaser-Ausbau entschieden. Bis Anfang 2023 sollen rund 400 Kilometer Glasfaserleitung mit modernster Technik bis in die 18.000 Haushalte und Unternehmen verlegt werden. Damit wird das Projekt nicht nur in kürzester Zeit umgesetzt, sondern auch ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand vom Projektentwickler und Investor Meridiam (vertreten durch die Glasfaser Montabaur) finanziert. Vodafone Deutschland pachtet die passive Infrastruktur für 30 Jahre, ergänzt sie mit seiner aktiven Technik und übernimmt Betrieb, Vermarktung und Service. So schaffen die Verbandsgemeinde, Meridiam (als Entwickler und Investor hinter der Glasfaser Montabaur) und Vodafone gemeinsam die Grundlage, dass Leben und Arbeiten in der Region auch im digitalen Zeitalter gut vereinbar bleiben.

Vodafone Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2022 rund zwei Drittel der Bevölkerung mit gigabit-schnellem Internet zu versorgen – und setzt dafür auf einen Technologie-Mix aus Kabel und Glasfaser. Mit einem Investitionsprogramm, das nicht nur das gesamte Kabelnetz im derzeitigen Verbreitungsgebiet aufrüstet, sondern auch mit weiteren Programmen den Glasfaser-Ausbau dort vorantreibt, wo er am Nötigsten ist – auf dem Land, für die Einwohner und für die Wirtschaft.

Weitere Details zu Netzausbau und Tarif-Angebot veröffentlicht Vodafone unter www.vodafone.de/montabaur.

Vodafone Deutschland | Wer wir sind

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Vodafone ist die #1 im deutschen Mobilfunk: Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitern einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 22 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. Bis 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 98% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 20 Millionen Menschen. Bis Ende 2021 wird Vodafone 5G für 30 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, über 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 123 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

6G-Netz der Zukunft: Ericsson und MIT arbeiten am Null-Energie-Gerät

Auf der Reise von 5G hin zu 6G sind auch Sensoren an Bäumen denkbar.

Eine Welt, in der Akkus nicht mehr aufgeladen oder ausgetauscht werden müssen – das ist kein bloßer Wunschtraum, sondern bereits konkreter Gegenstand aktueller Forschung und Entwicklung. Ericsson und das MIT Research Laboratory of Electronics (RLE) forschen gemeinsam am Aufbau einer neuen Netzstruktur, die völlig neue Anwendungen im 5G- und 6G-Netz möglich machen könnte. Ein Schwerpunkt der Forschung widmet sich den Mobilfunknetzen, die eine Vielzahl an Sensoren und andere kleine Geräte um uns herum verbinden. Ericsson und MIT beschrieben in ihrer Forschung, wie diese Geräte Energie aus Funksignalen und anderen Quellen gewinnen können und durch modernste Netze gesteuert werden.

Aktuell wird die Anwendbarkeit kleinerer Geräte in den kommerziellen 4G- und 5G-Netzen, etwa beim massiven Einsatz von Zehntausenden von Geräten in der Zählerfernauslesung, durch den Austausch oder das Aufladen benötigter Akkus bestimmt. Zudem ist die Batterielebensdauer von den jeweiligen Sende- und Empfangszyklen abhängig und verringert sich erheblich, wenn ein NarrowBand Internet of Things bzw. LTE für Maschinen (NB-IoT/LTE-M) Gerät konstant Daten sendet oder empfängt.

Die Ära der Null-Energie-Geräte – eine neue Chance im 6G-Netz der Zukunft

In der Ära der Null-Energie-Geräte könnten diese Herausforderung gelöst werden. Denn diese Anwendungen gewinnen die erforderliche Energie aus der Umgebung – aus Vibrationen, Licht, Temperaturunterschieden und sogar aus den Hochfrequenzwellen selbst und sind damit unabhängig vom Batteriebetrieb.

Das ist ein Modell, das beispielsweise bei der Nachverfolgung von Paketen in einem Lagerhaus Anwendung finden könnte. Kostengünstige, energiefreie Geräte, die möglicherweise unmittelbar auf die Kartons ausgedruckt sind, werden so überwacht und liefern sogar Informationen, beispielsweise über die Temperatur oder Luftfeuchtigkeit innerhalb des Kartons. Möglichkeiten, die ein passiver Strichcode nicht bieten kann. Miniaturisierte, kostengünstige und energiesparende Null-Energie-Geräte könnten auch grundsätzlich in der Umweltüberwachung zum Einsatz kommen, um Faktoren wie Umweltverschmutzung, das Wetter oder sogar auch das Auftreten von Krankheiten zu überwachen.

Die neue Endgeräte-Generation bringt auch Potenzial für die Einzelhandelsbranche mit. Beim Betrachten und Berühren einer bestimmten Ware durch den Kunden könnten eingebettete Null-Energie-Geräte das Interesse registrieren und über das Ladennetz auf Bildschirmen weitere Optionen für ähnliche Waren oder Accessoires anbieten.

Herausforderungen: Von der Energiegewinnung bis zu neuen Sicherheitssystemen

Bevor die Vision der Null-Energie-Geräte Wirklichkeit wird, gilt es noch unterschiedlichste Forschungsfragen zu lösen – von der Energiegewinnung über die Kommunikation bis hin zum Gesamtsystemdesign für eine sehr große Anzahl von Geräten. Ericsson und das MIT bringen ihr kombiniertes Fachwissen im Bereich der Kommunikationssysteme und des Energy Harvesting ein, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

Null-Energie-Geräte verbrauchen zwar auch Energie, aber ihre Energieversorgung ist durch bestimmte Voraussetzungen extrem begrenzt. So ist die Energie, die aus Miniaturquellen, einschließlich thermischer, vibratorischer und photovoltaischer Quellen, gewonnen werden kann, in der Regel sehr gering. Daher müssen Null-Energie-Geräte Energie speichern. Zudem benötigen die elektronischen Schaltkreise in einem Null-Energie-Gerät eine Mindesteingangsspannung. Diese ist in der Regel um viele Größenordnungen höher als die Spannung am Ausgang der Antenne. Diese Eingangsspannung effizient in Werte umzuwandeln, mit denen die Elektronik betrieben werden kann, stellt eine weitere Herausforderung dar.

Aus der begrenzten Energieversorgung der Null-Energie-Geräte ergibt sich eine Obergrenze für die zu übertragende Datenmenge. In vielen Fällen bemisst sie sich, auch in Abhängigkeit von der Entfernung und den Funkbedingungen, lediglich auf ein paar Bytes.

Der Betrieb im Duty-Cycle-Verfahren stellt eine energiesparende Lösung dar, bringt aber auch eine schwankende Verfügbarkeit der Geräte für die Kommunikation mit sich. Die strengen Vorgaben für den Stromverbrauch sowie die schwankende Verfügbarkeit von Null-Energie-Geräten stellt die Mobilfunktechnologie vor neue Aufgaben jenseits herkömmlicher Übertragungsschemata.

Auch die Handhabung der Mobilität muss neu überdacht werden. Der derzeitige Ansatz, bei dem die Geräte fortwährend nach Kandidatenzellen suchen und die Messungen an das Netz melden, das schließlich entscheidet, ob ein Handover durchgeführt wird oder nicht, ist für die derzeitigen zellularen Systeme geeignet. Die sehr kleine Energiequelle in einem Null-Energie-Gerät wird dies aber schnell erschöpfen. Erforderlich sind neue und wesentlich energieeffizientere Methoden. In anderen Szenarien, z. B. in einem Lager, in dem die Kisten (und Geräte) hauptsächlich stillstehen, ist die Handhabung der Mobilität weniger problematisch.

Auch Fragen der Sicherheit stehen im Fokus der Forschung: Die Sicherheit in modernen Mobilfunknetzen wird durch Authentifizierung und Verschlüsselung gewährleistet. Der Energiebedarf für die Verschlüsselung ist jedoch nicht mit der Ernteleistung im mW-Bereich zu bewältigen. Neue, energieeffizientere Sicherheitsmechanismen werden benötigt.

Ericsson und MIT arbeiten gemeinsam daran, die vielfältigen Herausforderungen im Bereich der Null-Energie-Geräte zu lösen, ihre Entwicklung voranzutreiben und zu zeigen, wie sie in die Mobilfunknetze der Zukunft integriert werden können – und damit für maßgebliche Veränderungen in der Industrie sorgen könnten.

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst die Geschäftsbereiche Networks, Digital Services, Managed Services und Emerging Business. Die Innovationsinvestitionen von Ericsson haben den Nutzen des Mobilfunks für Milliarden Menschen weltweit nutzbar gemacht. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 101.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2020 erwirtschaftete Ericsson einen Nettoumsatz von 232,4 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ in Stockholm und New York gelistet.

Aktuell hält Ericsson 146 kommerzielle Vereinbarungen und Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern weltweit. Darüber hinaus ist Ericsson an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 97 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. www.ericsson.com/5G

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeiter an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

Instone und LEG feiern Richtfest für 104 Mietwohnungen im Quartier „Wohnen im Hochfeld“ in Düsseldorf

Feiern den nächsten wichtigen Meilenstein an der Gerresheimer Landstraße (von links): Uwe Fischer (Geschäftsführer LEG Solution GmbH), Anna Rzymelka (Leiterin der Instone-Niederlassung Nordrhein-Westfalen), Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, LEG-CEO Lars von Lackum, Instone-COO Andreas Gräf, Ralf Werner (Geschäftsführer der Instone Real Estate); Fotograf: Bastian Haumann

Am gestrigen Dienstag ist im Beisein von Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im NRW-Bauministerium, sowie Vertretern von Instone Real Estate und der LEG das Richtfest für 104 Mietwohnungen in Düsseldorf-Unterbach gefeiert worden. Dabei handelt es sich um den Bauabschnitt an der Gerresheimer Landstraße 71-75, den die LEG bereits Ende 2019 erworben hatte. Auf dem gesamten 55.000 m² großen Areal entwickelt der deutschlandweit tätige Wohnentwickler Instone Real Estate das urbane Quartier „Wohnen im Hochfeld“ mit insgesamt 360 Wohneinheiten, das verschiedene Nutzungs- sowie Wohntypologien beinhaltet.

„Mit dem Richtfest wird ein weiterer Meilenstein für das Projekt ‚Wohnen im Hochfeld‘ gesetzt. Gerade in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ist es wichtig, dass auch preisgünstiger Wohnraum geschaffen wird. Dass darüber hinaus am Standort auch eine Kindertagesstätte und mehrere Gewerbeeinheiten verwirklicht werden, führt zu einem begrüßenswerten Beitrag der Stadtentwicklung“, würdigt Staatssekretär Dr. Heinisch das Vorhaben.

Andreas Gräf, COO Instone Real Estate Group SE: „Unser Projekt ‚Wohnen im Hochfeld‘ zeichnet sich durch eine hohe, nachhaltige Quartiersqualität in zentraler Lage im grünen Unterbach aus, bei dem auch der soziale Aspekt eine große Rolle spielt. Von den 104 Mietwohnungen, für die wir heute die Rohbaufertigstellung feiern, sind 16 Wohnungen öffentlich gefördert, 66 Einheiten preisgedämpft und 22 freifinanziert. Außerdem realisieren wir auf diesem Baufeld für die LEG eine fünfgruppige Kindertagesstätte sowie sechs Gewerbeeinheiten.“ Er fügt hinzu: „Mit dem Baufortschritt liegen wir gut im Zeitplan, auch dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit allen am Bau Beteiligten. Bis Ende 2022 sollen die ersten Bauabschnitte fertiggestellt sein.“

Lars von Lackum, CEO der LEG Immobilien SE: „Die LEG verwirklicht hier modernes, nachhaltiges Wohnen und schafft im Wohnquartier dringend benötigte, bezahlbare Wohnungen und Kindertagesplätze in Düsseldorf. Mit dem Bauprojekt stellen wir uns als Unternehmen unserer gesellschaftlichen Verantwortung und werden in den neuen Gebäuden frei finanzierte und geförderte Wohnungen anbieten.“

Die LEG hatte sich bereits Anfang des Jahres 2021 ein weiteres Wohnungspaket im Quartier mit 66 Einheiten gesichert. Hierfür wird noch in diesem Jahr mit dem Baustart gerechnet. Weitere Informationen zum Quartier „Wohnen im Hochfeld“ sind unter www.wohnenimhochfeld.de zu finden.

FOM Hochschule und Siemens AG erweitern Kooperation: neues Duales Studium

Die FOM Hochschule und die Siemens AG arbeiten bereits seit 2001 bei der Ausbildung von künftigen Fach- und Führungskräften erfolgreich zusammen. Im Laufe der Jahre haben sich die Bedürfnisse und Anforderungen der Siemens AG an das Studium weiterentwickelt, deshalb hat auch die FOM auf diese Entwicklungen reagiert und das Studium auf die Bedürfnisse des Kooperationspartners hin aktualisiert und angepasst.

Die Regelstudienzeit beträgt nach wie vor sieben Semester. Neu ab diesem Wintersemester ist nun das sogenannte hybride Modell, d.h., dass das Studium an drei Orten stattfindet. Das erste und siebte Fachsemester werden an der FOM in Essen absolviert. Für die Vorlesungen des zweiten, vierten und sechsten Semesters geht es zum FOM Hochschulzentrum nach Berlin und während des dritten und fünften Semesters wird digital studiert.

„Die Einsatzmöglichkeiten nach dem berufsbegleitenden Studium, welches im hybriden Modell mit Präsenz- und Online-Lernphasen stattfindet, sind sehr vielseitig. Absolventinnen und Absolventen werden passgenau ausgebildet und können z.B. in der betrieblichen Steuerung und Kontrolle, in der Organisations- und Prozessentwicklung und in allen betriebswirtschaftlichen Fachbereichen entlang des Produktlebenszyklus arbeiten“, so Holger Bentler (Foto), Ausbildungsleiter Region West bei der Siemens Professional Education.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlangen im dualen bilingualen Bachelor-Studium „International Management“ an der FOM Hochschule sowohl internationales Management-Know-how als auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Auf dem Lehrplan stehen u.a. nicht nur Human Resources, International Finance und Controlling, sondern es werden auch interkulturelle Fachkompetenz und berufsrelevante IT-Kompetenz vermittelt. Entsprechend den Anforderungen der Zukunft lernen Siemens-Trainees nicht nur die digitale Transformation mitzugestalten, sondern auch den Umgang mit Daten und Prozessen, um wirtschaftlichen Nutzen aus der Digitalisierung zu ziehen.

„Die Kombination aus klassischer Präsenz im Hörsaal, in Verbindung mit der virtuellen Präsenz per Webinar und den maßgeschneiderten Praxisphasen durch die Siemens AG ist ein mehr als gelungenes Gesamtpaket. Ferner haben die Studierenden die Gelegenheit, sowohl an den FOM Hochschulzentren in Essen als auch in Berlin zu studieren. Wir freuen uns, dass wir unsere langjährige Kooperation mit Siemens durch diese Zusammenstellung auf ein neues Level bringen können“, sagt Prof. Dr. Dr. habil. Clemens Jäger, Dekan und Studienleitung Kooperation Siemens / FOM Hochschule.

Über die FOM Hochschule

Mit über 57.000 Studierenden ist die FOM, Deutschlands Hochschule für Berufstätige, eine der größten Hochschulen Europas. Sie bietet Berufstätigen und Auszubildenden in 35 Städten Deutschlands und in Wien die Möglichkeit, berufsbegleitend praxisorientierte Bachelor- und Master-Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Gesundheit & Soziales, IT-Management sowie Ingenieurwesen in Präsenzform zu absolvieren. Ab dem Wintersemester 2021 bietet sie jetzt zusätzlich ein digitales Live-Studium an, das neue Standards in der Hochschullehre setzt, indem Vorlesungen live und online aus multifunktionalen Studios übertragen werden. Die FOM ist eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft mit Sitz in Essen. Die Studienabschlüsse sind staatlich und international anerkannt. Die Hochschule ist vom Wissenschaftsrat akkreditiert und hat von der FIBAA Anfang 2012 erstmals das Gütesiegel der Systemakkreditierung verliehen bekommen – als erste private Hochschule Deutschlands. Zudem ist die staatliche Anerkennung der FOM im Juli 2020 für weitere zehn Jahre vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen verlängert worden. Weitere Informationen: www.fom.de und www.fom-digital.de.

Über die Siemens AG / Siemens Professional Education

Die Siemens Professional Education ist innerhalb und außerhalb des Siemens Konzerns auf dem Gebiet der Ausbildung und beruflichen Fortbildung tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung, Vermarktung und Durchführung von Lernkonzepten zugeschnitten auf die Bedürfnisse von nationalen und internationalen Unternehmen. Weltweit absolvieren rund 6.800 junge Frauen und Männer eine Ausbildung oder ein duales Studium bei Siemens, davon fast 5.000 in Deutschland. Damit ist der Industriekonzern einer der größten und innovativsten privaten Ausbildungsbetriebe weltweit. Angeboten wird ein breites Spektrum kaufmännischer und vor allem technischer Berufe, die immer wieder an die Anforderungen der modernen Berufswelt angepasst werden. Seit dem Einstelljahr 2017 integriert Siemens relevante Themenfelder der Digitalisierung wie z. B. Data-Analytics, Softwareentwicklung oder Datensicherheit in die betrieblichen Ausbildungspläne aller Ausbildungs- und dualen Studiengänge. Weitere Informationen dazu im Internet unter: www.siemens.de/ausbildung.

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 170 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist weltweit aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten intelligente Infrastruktur bei Gebäuden und dezentralen Energiesystemen sowie Automatisierung und Digitalisierung in der Prozess- und Fertigungsindustrie. Siemens verbindet die physische und digitale Welt — mit dem Anspruch, daraus einen Nutzen für Kunden und Gesellschaft zu erzielen. Durch Mobility, einem der führenden Anbieter intelligenter Mobilitätslösungen für den Schienen- und Straßenverkehr, gestaltet Siemens außerdem den Weltmarkt für den Personen- und Güterverkehr mit. Über die Mehrheitsbeteiligung an dem börsennotierten Unternehmen Siemens Healthineers gehört Siemens zudem zu den weltweit führenden Anbietern von Medizintechnik und digitalen Gesundheitsservices. Darüber hinaus hält Siemens eine Minderheitsbeteiligung an der seit dem 28. September 2020 börsengelisteten Siemens Energy, einem der weltweit führenden Unternehmen in der Energieübertragung und -erzeugung. Im Geschäftsjahr 2020, das am 30. September 2020 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsa

ElectronicPartner richtet erfolgreich erste digitale Herbstmesse aus

Vom 10. bis 26. September 2021 präsentierte ElectronicPartner seinen Mitgliedern ein breites, digitales Messe-Angebot und bereitete sie so auf das kommende Jahresendgeschäft vor. Zugleich gab es erstmals auch für die Endkunden von EP: und MEDIMAX zahlreiche Produkt-Highlights. „Mit durchgehend hohen Besucherzahlen und einem großen Bestellvolumen war unsere erste digitale Herbstmesse sowie die Endkundenmesse ein voller Erfolg“, erklärt Friedrich Sobol, Vorstand ElectronicPartner.

Als die IFA 2021 nur wenige Monate vor ihrem geplanten Beginn abgesagt wurde, reagierte ElectronicPartner sofort und begann mit der Organisation einer eigenen, digitalen Veranstaltung. Die Resonanz von Seiten der Industrie war sehr positiv, sodass die Verbundgruppe ein umfassendes Programm für ihre Mitglieder auf die Beine stellen konnte: Insgesamt 60 Aussteller waren auf der hauseigenen B2B-Plattform INFONET vertreten und präsentierten ihre aktuellen Produkthighlights. In 65 Workshops haben Hersteller und Teams aus der ElectronicPartner Zentrale Branchen-Insights und abwechslungsreiche Fortbildungsmöglichkeiten aus erster Hand geboten. Mitglieder, die aufgrund ihres Tagesgeschäfts einzelne Termine verpasst haben, konnten vom On-Demand-Programm profitieren.

Zeitgleich gab es eine externe digitale Messe für Kunden der EP:Fachhändler und der MEDIMAX Märkte. Diese fand vom 10. bis 19. September 2021 auf www.ep.de und www.medimax.de sowie in den jeweiligen Social-Media-Kanälen statt. Dabei erhielten Hersteller exklusiv die Möglichkeit, ihre Produkte öffentlichkeitswirksam in den jeweiligen Onlineshops vorzustellen. Flankiert wurde die B2C-Messe durch zahlreiche Online-Marketing-Maßnahmen, wie die Bewerbung von Highlight-Produkten oder ein Gewinnspiel. Insgesamt konnten die Verbundgruppenmitglieder während des Messezeitraums eine deutlich positive Entwicklung in Bezug auf Seitenaufrufe, Bestellungen und Umsätze verzeichnen.

„Wir haben die Erfahrungen und das bereits vorhandene Know-how aus unserer virtuellen Jahresveranstaltung auf diese Messe angewendet und unser Konzept zudem erweitert. Das Ergebnis wurde von unseren Mitgliedern, aber auch ihren Kunden sehr positiv angenommen“, fasst Friedrich Sobol zusammen.

15 Jahre Kompetenzzentrum „Berufliche Orientierung“ (Folge 3): Warum gerade jetzt Praktika so wertvoll sind!

Vor 15 Jahren wurde in der Landeshauptstadt das Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung gegründet. Heute ist die Denkschmiede gemeinsam mit der Kommunalen Koordinierung in Düsseldorf ein verlässlicher Partner im Themenbereich Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler, Unternehmen, Eltern und Lehrkräfte. Beheimatet bei der Stiftung PRO AUSBILDUNG sind weitere Partner die Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer, die Kreishandwerkerschaft und die IHK. In der 3. Folge der Jubiläumsserie spricht Christoph Sochart mit Dirk Werner (Foto), Experte für Berufsorientierung und Duale Ausbildung im Institut der Deutschen Wirtschaft (IW).

Es geht um die Bedeutung von Praktika für Schülerinnen und Schüler und für die Unternehmen. Für die einen ist ein Praktikum ein guter Praxischeck, für anderen die Möglichkeit, ihre potentiellen Auszubildenden frühzeitig kennenzulernen. Dirk Werner sagt, was Unternehmen jetzt tun sollten um auch in Sachen Praktikum wieder voll durchstarten zu können und gibt praxisnahe und umsetzbare Tipps. Außerdem geht es in diesem Gespräch um die neusten Trends im Azubimarketing und um neue digitale Wege, junge Menschen für eine Ausbildung im eigenen Unternehmen zu gewinnen. Die Begrüßung übernimmt freundlicherweise Jens Peschner von der IHK Düsseldorf. Wir freuen uns sehr, Ihnen die dritte Folge zeigen zu können. Sie sehen sie ab sofort unter www.kompetenzzentrum-duesseldorf.de. Dort gibt es auch die ersten beiden Folgen in der Mediathek.

Podcast-Folge 64: Die Trends des digitalen Lernens

In der 64. Folge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ spricht Lisa Marie Fitzner mit Rebecca Wanzl (Foto) und Dr. Albert Wunsch von der Hochschule FOM über die Trends des digitalen Lernens. Ein kurzweiliges Gespräch bei dem es auch um wichtige „Future Skills“ gehen wird. Weiterführende Infos unter https://www.fom.de/hochschulzentren/studium-in-neuss.html.

Außerdem im Programm die Nachrichten aus der Düsseldorfer Wirtschaft und der Termintipp für die kommende Woche. Zudem freuen wir uns über Renate Kiszkiel vom Düsseldorfer „Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung“, die über den Relaunch des Bildungswegenavigator (www.biwenav.de) berichten wird.

Wenn Ihnen gefällt was Sie hören, dann empfehlen Sie uns bitte weiter in Ihren beruflichen und privaten Netzwerken. Unsere Stimme der Düsseldorfer Wirtschaft ist kostenfrei und gibt’s auf ApplePodcast, Spotify, Anchor und www.unternehmerschaft.de.

Technologiekonzern Rheinmetall: Wachstumsmarkt Wasserstoff – Kurzfristiges Auftragspotenzial von bis zu 220 MioEUR für Brennstoffzellen-Systemkomponenten

Rheinmetall treibt die Wasserstoffstrategie des Unternehmens weiter voran und ist jetzt auch Teil der vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützten nationalen Wasserstoff- und Brennstoffzelleninitiative. Rheinmetall ist industrieller Partner des Forschungs- und Entwicklungskonsortiums des in Punkto Wasserstoff renommierten Zentrums für Brennstoffzellen Technik (ZBT) in Duisburg, das als eines von vier in Deutschland geförderten Innovations- und Technologiezentren für Wasserstofftechnologie (ITZ) ausgewählt wurde. Zum Auf- und Ausbau des ITZ, das sich hauptsächlich den Mobilitätsanwendungen in Verbindung mit der Wasserstofftechnologie widmen wird, sollen nach Duisburg und an die beteiligten Konsortialpartner in den kommenden Jahren bis zu 100 MioEUR Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie der NRW-Landesregierung fließen.

Rheinmetall entwickelt und produziert seit über zwanzig Jahren Produkte für Brennstoffzellensysteme. Kurzfristig sieht das Unternehmen bei Komponenten für Brennstoffzellensysteme für sich ein Potenzial zwischen 150 MioEUR und 220 MioEUR. Allein in den vergangenen Monaten wurden davon Aufträge mit einem Laufzeitvolumen von rund 50 MioEUR gebucht. Die Erfahrung und Kompetenz auf diesem Gebiet wird Rheinmetall künftig einsetzen, um sich noch stärker als ein führendes Unternehmen im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu positionieren.

Am Standort Neuss wird Rheinmetall dazu in den kommenden Jahren ein leistungsfähiges Technologie- und Industrialisierungszentrum für mobile wie auch für stationäre Anwendungen der Wasserstofftechnologie aufbauen. Neben der sicheren Erzeugung und Distribution von Wasserstoff sowie der Datensicherheit für die Wasserstoffinfrastruktur wird der Schwerpunkt auf dem Brennstoffzellensystem selbst liegen. In Neuss soll in synergetischer Ergänzung zum ITZ in Duisburg die eigene produktnahe Erforschung, Entwicklung und Industrialisierung von Wasserstofftechnologie vorangetrieben werden.

Das Rheinmetall-Technologiezentrum für Wasserstoff dient aber auch als Umgebung für kleinere und mittlere Unternehmen oder für Start-ups, in der diese ihre Produktideen mit Hilfe eines etablierten Technologiekonzerns schneller in den Markt bringen können. Als Konsortialpartner wird Rheinmetall im Wesentlichen die Expertise bei der Industrialisierung neuer Produkte und in der Unterstützung von jungen Unternehmen beim Marktzugang in das von Duisburg aus gesteuerte ITZ einbringen. Damit will der Düsseldorfer Technologiekonzern einen Beitrag leisten, um Deutschland und Nordrhein-Westfalen als führenden Standort für Wasserstofftechnologie in Europa zu etablieren.

Wasserstoff gilt als ein Schlüsselelement bei der Umstellung auf eine klimaneutrale Energieversorgung der Zukunft und im Rahmen der klimaneutralen Transformation der Industrie. Fachleute gehen daher von einem weltweit erheblichen Wachstumspotenzial für die Produktion, Lagerung, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff aus. Eine Projektion auf Basis der Ziele des Pariser Klimaabkommens geht davon aus, dass sich das jährliche Marktvolumen von derzeit rund 5 MrdEUR auf über 100 MrdEUR bis im Jahr 2030 ausweiten könnte.