Geld zu Weihnachten: Regeln und Grenzen für Geschenke

von Sylvie Ernoult, Pressesprecherin, Bankenverband

Kleinere Geldbeträge müssen dem Finanzamt nicht gemeldet werden. Sie können also getrost überschaubare Geldgeschenke Ihrer Verwandten zu Weihnachten annehmen oder auch selbst Geld verschenken.

Die Grenze, ab der Sie dem Finanzamt Geldgeschenke melden müssen, ist nicht in Stein gemeißelt. Grundsätzlich stellen 20.000 Euro einen guten Richtwert dar. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Finanzamt nach. Ziel der Meldung von größeren Schenkungen besteht darin, dass das Finanzamt überprüfen kann, ob eine etwaige Steuerpflicht besteht. Diese variiert je nach Verwandtschaftsgrad zwischen Schenkenden und Beschenkten. Je enger der Verwandtschaftsgrad, desto höher der Freibetrag.

So können grundsätzlich Eltern ihren Kindern und Stiefkindern jeweils bis zu 400.000 Euro steuerfrei schenken. Bei Eheleuten liegt die Grenze sogar bei 500.000 Euro. Großeltern haben die Möglichkeit ihren Enkelkindern immerhin noch 200.000 Euro steuerfrei zu übertragen. Unter Geschwistern, geschiedenen Ehegatten und allen übrigen Erwerbern liegt der Betrag mit 20.000 Euro wesentlich darunter.

Ist der Beschenkte minderjährig, so sind die gesetzlichen Vertreter des Kindes, in der Regel die Eltern, bis zur Volljährigkeit des Kindes verfügungsbefugt und haben die Verantwortung. Hierbei gilt jedoch immer der Grundsatz: Das geschenkte Geld gehört ausschließlich dem Kind. Eltern können es nicht für sich selbst ausgeben, sondern nur nutzen, wenn dies dem Kind zugutekommt, zum Beispiel, wenn sie für ihr Kind davon einen Auslandsaufenthalt oder einen Führerschein finanzieren.

Eine wichtige Besonderheit bei Schenkungen liegt darin, dass die steuerlichen Freibeträge alle zehn Jahre neu in Anspruch genommen werden können. Schenkungen innerhalb von zehn Jahren von einer Person zu einer anderen werden zur Feststellung der Steuerpflicht aufaddiert. Schenkt zum Beispiel eine Mutter ihrem Kind innerhalb von zehn Jahren einmal 350.000 Euro und noch einmal 60.000 Euro, so wird der Freibetrag überschritten, und das beschenkte Kind wird steuerpflichtig. Nach Ablauf der Zehnjahresfrist kann dann aber wieder der volle Betrag verschenkt werden, ohne dass Steuern anfallen. Wer also langfristig plant und beabsichtigte Schenkungen zeitlich streckt, kann Vermögen steuergünstig übertragen – nicht nur zu Weihnachten

BGA: Exporte legen deutlich zu

„Trotz aller Widrigkeiten ist der deutsche Außenhandel endlich wieder zurück auf Vorkrisenniveau. Angesichts der vielen Probleme in den Lieferketten ist das zum Auftakt des vierten Quartals eine wirklich gute Nachricht.“ Dies erklärt Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Oktober 2021 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 121,3 Milliarden Euro exportiert. Damit sind die Exporte im Vorjahresvergleich um 8,1 Prozent gestiegen. Mit einem Warenwert von 108,5 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe gestiegen, im Vorjahresvergleich um 17,3 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Oktober mit einem Überschuss von 12,8 Milliarden Euro ab.

„Es hat 18 lange Monate gedauert, um die coronabedingten Einbrüche beim Export wieder aufzuholen. Die strukturellen Herausforderungen für die Unternehmen bleiben aber bestehen. Das Chaos in der Logistik hält voraussichtlich noch einige Monate an. Hier machen sich fehlende Container, der Fachkräftemangel und regionale Corona-Ausbrüche bemerkbar. Die dadurch verursachten hohen Kosten im Ein- und Verkauf werden uns also noch eine Weile begleiten. Auch bei den Lieferengpässen von Rohstoffen und Vorprodukten ist erstmal keine Entspannung in Sicht. Die gestiegenen Energiepreise sind ein weiterer Kostentreiber, der den Unternehmen zu schaffen macht. Und über all dem hängt noch das Damoklesschwert der vierten Welle hier in Deutschland. Unser Appell an die neue Bundesregierung lautet daher, den nötigen Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu wahren, aber gleichzeitig auch die wirtschaftliche Erholung im Außenhandel nicht zu gefährden“, so Jandura abschließend.

Düsseldorferin Marie-Agnes Strack-Zimmermann wird wohl Vorsitzende des Verteidigungsausschusses

Die Düsseldorfer FDP-Chefin Marie-Agnes Strack-Zimmermann wird in der neuen Ampelregierung unter Kanzler Scholz eine besondere Rolle spielen. Ihre Fraktion hat sie einstimmig als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag nominiert. Strack-Zimmermann schrieb wörtlich auf Twitter: „Die @fdpbt hat mich einstimmig als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages nominiert. Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und die weitere Arbeit für eine moderne #Bundeswehr.“ Der Ausschuss ist unter anderem für Budget, Ausrüstung und Material der Bundeswehr zuständig. Die Düsseldorferin ist schon länger verteidigungspolitische Sprecherin der FDP im Bundestag. Außerdem ist sie Mitglied des Düsseldorfer Stadtrates. Quellen: Text: Antenne Düsseldorf/Twitter Foto: Strack-Zimmermann

Einen realistischen Einblick in die Möglichkeiten eines Studiums schaffen – das erfolgreiche DIGI-DOP-Programm geht 2021/2022 in die nächste Runde

Renate Kiszkiel (unsere Stiftung Pro Ausbildung) leitet das duale Orientierungspraktikum (DOP).

Das duale Orientierungspraktikum (DOP) ermöglicht angehenden Abiturientinnen und Abiturienten seit 20 Jahren, eine Woche lang an Seminaren und Vorlesungen der Düsseldorfer Hochschulen teilzunehmen und die Anforderungen eines Studiums kennenzulernen. Im Anschluss folgt ein einwöchiges Praktikum in einem Unternehmen.

Aufgrund der Corona-Ereignisse sah sich das Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern (Hochschule Düsseldorf & Heinrich-Heine-Universität) vor der Herausforderung, das DOP in ein vorübergehendes digitales Format umzuwandeln.

Das Ziel bestand darin, in digitaler Form einen Einblick in die Düsseldorfer Hochschullandschaft und das Studieren im Allgemeinen zu ermöglichen, damit Schülerinnen und Schüler trotz der Pandemie eine gute Studienwahlentscheidung für sich treffen können.

Im Schuljahr 2020/2021 durchliefen 1700 Düsseldorfer Schüler*innen das DIGI-DOP-Programm – mit Erfolg! Eine Woche lang konnten sie in digitalen Veranstaltungen von Studierenden erfahren, wie der Studienalltag aussieht und digital an Vorlesungen von vielen verschiedenen Studiengängen teilnehmen. Zusätzlich dazu lernten sie duale Studiengänge und Unternehmen aus der Region kennen – u. a. das vielfältige Ausbildungs- und Studienprogramm der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Benjamin Gnaß, StuBo vom Gymnasium Gerresheim hat das Programm an seiner Schule evaluiert und kommt zu folgendem Ergebnis: „87 % der teilnehmenden Schüler*innen gaben an, das DIGI-DOP habe ihnen insgesamt „gut“ oder „sehr gut“ gefallen. Im Detail werden vor allen Dingen die Vielfalt der Angebote, der organisatorische Rahmen und der direkte Austausch mit Studierenden gelobt.“

Grundlage für das DIGI-DOP ist eine passwortgeschützte Lernplattform für alle Düsseldorfer Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs. Hier können sich die Schüler*innen anmelden und sich im Anschluss aus der Vielzahl an den von den Düsseldorfer Hochschulen und lokal ansässigen Arbeitgeberinnen und Arbeitsgebern angebotenen Veranstaltungen einen individuellen Stundenplan zusammenstellen. Einführungs- und Abschlussveranstaltungen, Arbeitsmaterialien zur Berufs- und Studienorientierung und ein Quiz ergänzen das Angebot der DIGI-DOP-Woche.

Die digitale Version bietet den Vorteil, dass nun auch Fachbereiche und Hochschulen mit dabei sind, die vormals aus kapazitären Gründen keine Schnupperstudientage für Jugendliche anbieten konnten.

Sobald ein Besuch der Hochschulen vor Ort wieder möglich ist, wird im DIGI-DOP ein Mix aus Präsenzveranstaltungen und bewährten digitalen Formaten angeboten.

Mehr Infos und Termine für das Schuljahr 2021/2022 finden Sie hier: https://digi-dop.de/

Anlässlich der Wahl von Olaf Scholz zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland erklärt der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen, Dr. Dirk Jandura, heute in Berlin:

„Im Namen des BGA und seiner Mitglieder gratuliere ich Olaf Scholz sehr herzlich zu seiner Wahl zum Bundeskanzler. Die neue Bundesregierung muss jetzt beweisen, dass sie ihre vielen Vorhaben auch wirklich umsetzen kann. Deutschland braucht dringend spürbare Veränderungen. Unser Land muss moderner werden und weltoffener, schneller und digitaler. Wir müssen den Fachkräftemangel ebenso bewältigen wie den Klimawandel. Wir müssen die Digitalisierung entschlossen voranbringen gleichfalls wie den industriellen Strukturwandel. Wir müssen den Groß- und Außenhandel stärken und den B2B-Dienstleistungssektor flexibel halten. Wir müssen Corona besiegen und endlich wieder zur Normalität der Sozialen Marktwirtschaft zurückkehren. Und wir müssen unseren Kindern ein erfolgreiches, gesundes und finanziell solides Deutschland hinterlassen. Das alles gilt es anzupacken, und dabei wird der BGA die neue Bundesregierung tatkräftig unterstützen.“

Stadtwerke-Vorständin Dr. Charlotte Beissel zur stellvertretenden DRK-Vorsitzenden gewählt

Mit der Wahl von Dr. Charlotte Beissel (Foto) auf der Kreisversammlung wurde ein neues Mitglied ins ehrenamtliche Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes Düsseldorf gewählt. Mit der Stadtwerke Vorständin und dem ehemaligen IHK-Geschäftsführer Klaus Zimmermann, ist die Führungsriege um den Präsidiumsvorsitzenden Olaf Lehne wieder vollständig.

Das Präsidium des DRK-Düsseldorf ist ein ehrenamtliches Aufsichtsgremium. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die verbandspolitische Leitung und Kontrolle des Kreisverbandes sowie die Förderung und Koordinierung der Rotkreuzarbeit. Das Präsidium wird jeweils für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt, eine Wiederwahl ist möglich.

Olaf Lehne (Foto) bleibt Vorsitzender und erhält eine neue Stellvertreterin

„Ich bin seit mehr als 13 Jahren im Präsidium des DRK-Düsseldorf und möchte mich auch in Zukunft gerne weiter engagieren“, leitete Rechtsanwalt Olaf Lehne die Präsidiumswahlen ein. Die Berechtigten Delegierten, Präsidiumsmitglieder, Kooperativen und Kreisausschussmitglieder gaben für die Wahl von insgesamt 14 Präsidiumsämtern ihre Stimmen ab. Olaf Lehne wurde mit einer Mehrheit von 86,6 Prozent erneut zum Vorsitzenden des DRK-Düsseldorf bestellt. Als seine 2. Stellvertreterin, nach Klaus Zimmermann, wählten die Stimmberechtigten mehrheitlich Dr. Charlotte Beissel. Die 43-Jährige ist seit Oktober dieses Jahres Mitglied des Vorstands bei der Stadtwerke Düsseldorf AG. Bereits im März 2021 wurde sie ins Präsidium des DRK-Düsseldorf bestellt. „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und die Zusammenarbeit mit meinen Präsidiumskollegen“, so Dr. Charlotte Beissel. „Insbesondere in Zeiten einer Pandemie wird der maßgebliche Beitrag des DRK zur Aufrechterhaltung des sozialen Lebens und der gesundheitlichen Versorgung in Düsseldorf deutlich. Ich würde mich gerne für die Nachwuchsgewinnung im Bereich der ehrenamtlichen Einsatzkräfte starkmachen.“

Weitere Präsidiumsmitglieder

Bernd Stolte ist bereits seit 1990 im Roten Kreuz aktiv und seit 2008 Schatzmeister. In dieser Funktion wurde er erneut bestätigt. Hans-Ulrich Schul bleibt Justiziar und nimmt auch weiterhin die Funktion des Konventionsbeauftragten wahr. Und auch Dr. Robin Fritzemeier, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und seit 2018 DRK-Kreisverbandsarzt, wurde erfolgreich wiederbestellt; ebenso wie Ralf Schön, Vertreter des Jugendrotkreuzes, Rotkreuzbeauftragter Christian Imkamp, Beisitzer Michael Wittstock, Michel Kühn als Beauftragter der Wasserwacht, die Vertreter der Bereitschaften Michael Kozitza und Hans Jörg Faßbender, Patrick Becker als Kreisbereitschaftsleiter und Dr. Christine Saemisch, Vertreterin der Sozialarbeit. Wiebke Wiechert, die in den vergangenen drei Jahren als Kreisbereitschaftsleiterin tätig war, stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Vorsicht vor Jobangeboten als Finanzagent oder Bank-App-Tester!

Wer auf der Suche nach einem Job ist, kann auf solche Angebote für leicht verdientes Geld stoßen: Über Stellenanzeigen wird ein Job als „Finanzagent“ oder auch als „Bank-App-Tester“ angeboten. Voraussetzung: Man soll „nur“ über sein Bankkonto Zahlungen Dritter annehmen und weiterleiten. Oder im eigenen Namen bei einer Bank ein Konto im eigenen Namen eröffnen, um angeblich den Eröffnungsprozess einer Bank-App zu testen. Dann winkt eine Provision.

Hört sich nach wenig Aufwand an – und was ist schon dabei, Geld vom Konto zu überweisen? Oder ein Konto zu eröffnen, das ja angeblich sofort wieder geschlossen wird? Vorsicht: Auch wer ahnungslos und gutgläubig von Kriminellen als Finanzagent oder Bank-App-Tester missbraucht wird, kann haftbar gemacht werden.

Die Täter werben ihre Opfer auf verschiedene Weise an: mit seriös wirkenden Stellenausschreibungen, persönlich per Mail oder in sozialen Netzwerken. Manchmal fälschen sie sogar echte Firmen-Websites.

Das sind die Warnsignale:

  1. Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen unaufgefordert leicht verdientes Geld versprochen wird.
  2. Prüfen Sie alle Angebote kritisch, bei denen Ihr Konto zur Abwicklung von Zahlungen für Firmen oder Personen dienen soll. Eröffnen Sie keine Konten für „Testzwecke“.
  3. Wenn Sie eine verdächtige E-Mail erhalten haben, antworten Sie nicht und klicken Sie auf keinen Link. Geben Sie Ihre Kontodaten nicht weiter.
  4. Prüfen Sie alle Angebote (z.B. auch Wohnungsangebote) kritisch, bei denen Sie Ihre Personalausweisdaten einer Ihnen unbekannten Person übermitteln sollen. Geben Sie ihre Kontodaten und Personalausweisdaten nicht leichtfertig aus der Hand.
  5. Wenn Sie glauben, dass Ihr Konto für betrügerische Zwecke verwendet wurde, benachrichtigen Sie Ihre Bank und die Polizei. Werden über Konten auf Ihrem Namen betrügerische Zahlungen abgewickelt, können Sie dafür haftbar gemacht werden!
  6. Überprüfen Sie regelmäßig Ihr Konto. Auch unerwartete Gutschriften sollten Sie stutzig machen.

Weitere Informationen gibt es in der Broschüre „Dubioses Stellenangebot: Finanzagent“ und in unserem Lexikon Cyberkriminalität.

Quelle: Tanja Beller (Foto, Bankenverband

Ueli Utzinger wird neuer Group Senior Director Communication & Marketing bei Gerresheimer und löst Jens Kürten ab

Ueli Utzinger wird zum 1. Dezember 2021 neuer Group Senior Director Communication & Marketing der Gerresheimer AG. Er folgt auf Jens Kürten, der sich nach 12 Jahren erfolgreicher Marketing- und Kommunikationsarbeit für Gerres­heimer neu orientiert.

Die Transformation in ein Wachstumsunternehmen, das als dynamischer Innovations­führer und Solution Provider auftritt und agiert – ist die strategische Zielsetzung von Gerresheimer. Sie widerspiegelt sich im neuen visuellen Auftritt und im neuen Corporate Slogan «innovating for a better life». Beides wurde unter Federführung des externen Marketing- und Kommunikationsberaters Ueli Utzinger entwickelt und im Frühjahr 2021 eingeführt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird nun auf einer festen Basis weitergeführt: Ueli Utzinger übernimmt zum 1. Dezember 2021 die Funktion des Group Senior Director Communication & Marketing der Gerresheimer AG.

Ueli Utzinger (Foto) hat während 30 Jahren Marketing- und Kommunikationskonzepte für inter­national ausgerichtete Industrie- und Pharmaunternehmen sowie Finanzdienstleister entwickelt und erfolgreich umgesetzt. In diesem Kontext war er auch verantwortlich für Markenstrategie, Markenentwicklung und -führung dieser Unternehmen.

Dietmar Siemssen, Vorstandsvorsitzender von Gerresheimer, freut sich über die Zusage: „Ueli Utzinger hat unseren Strategieprozess sehr eng begleitet und aktiv mitgestaltet. Wir haben ihn als dynamischen Macher und wertvollen Impulsgeber erlebt. Er wird unseren Transformationsprozess durch eine aktive und kreative Kommunikation für unsere Kunden, Partner, Investoren, Stakeholders und Mitarbeitende sicht- und erlebbar machen.“

Ueli Utzinger löst Jens Kürten ab, der Gerresheimer nach 12 Jahren erfolgreicher Marke­ting- und Kommunikationsarbeit verlässt, um sich beruflich neu zu orientieren. Dietmar Siemssen verabschiedet den abtretenden Marketing- und Kommunikationsverantwort­lichen: „Jens Kürten hat in den letzten 12 Jahren einen hervorragenden Job gemacht und durch seine professionelle Arbeit maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Gerresheimer heute zu den weltweit führenden Anbietern von Lösungen und Produkten für Pharma, Biotech und Beauty zählen darf. Der Vorstand von Gerresheimer bedankt sich herzlich für das Geleistete und wünscht ihm alles Gute für die berufliche und private Zukunft.“

Jens Kürten (Foto) scheidet Mitte Februar 2022 aus dem Unternehmen aus. Der engagierte Pressemann der Industrie ist ein bekanntes Gesicht in der Landeshauptstadt. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre war Kürten zunächst Pressesprecher der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). 1999 wechselte er dann als Pressechef zu Ericsson in Düsseldorf. Vier Jahre später blieb er zwar am Seestern in Heerdt, wechselte aber nach Vodafone als Leiter der externen Kommunikation. Dort war Jens Kürten fast sieben Jahre, um dann zu Gerresheimer zu wechseln. Zunächst als stellvertretender Pressechef. Im Mai 2010 wurde er dann Presse- und Marketingchef. Jens Kürten wird seinen Nachfolger noch bis am 18. Februar 2022 unterstützen und einen reibungslosen Übergang sicherstellen.

Podcast – Jubiläumsausgabe 75: Digitale Trends 2022 in der Unternehmenskommunikation / 140 Jahre Teekanne / Veranstaltungsprogramm des Ausbilderkreises 2022 / Update Betriebsratswahlen 2022 / Tipps für das nächste digitale Meeting

Die Zeit klassischer Prozesse, ob Sales, Services, Bildung oder Kommunikation, ist vorbei. Die Zeit für deren Übersetzung ins Digitale ist längst gekommen. Die Qualität von Beratungsgesprächen und Produktpräsentationen ist keine Frage des Ortes, ebenso wenig wie die Produktivität der Arbeit, der Erfolg eines Workshops oder der Impact einer Konferenz. Entscheidend ist das richtige Toolset. Was das bedeutet für die Zukunft der digitalen Kommunikation in den Betrieben, sagt uns in der 75. Folge unseres Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ Frank Trimborn von der Düsseldorfer Digitalagentur anymotion.

Wir sprechen außerdem über die Themen und Termine, die jetzt wichtig werden: das neue Veranstaltungsprogramm des „Ausbilderkreises“, der Preis für nachhaltige Gastronomie der Metro, der 140. Geburtstag der Teekanne, Tipps für das nächste digitale Meeting und die Betriebsratswahlen 2022. Auch der denkwürdige Abschied unserer Bundeskanzlerin und die neuen Corona werden Themen sein.

Dies ist die letzte Sendung der „Düsseldorfer Wirtschaft“ in diesem Jahr. Im Januar starten wir dann mit der drittel Staffel mit einigen Neuerungen. Unter anderem werden wir dann Themenreihen platzieren und ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Auch freuen wir uns, dass wir unseren Arbeitsjuristen Alexander Jarre für eine Mitarbeit gewinnen konnten. Er wird uns 2022 regelmäßig arbeitsrechtliche Update geben.

Bitte, hinterlassen Sie uns ein „gefällt mir“ und empfehlen Sie unseren Podcast in Ihren beruflichen und persönlichen Netzwerke gerne weiter. Unser Podcast ist kosten- und werbefrei. Wir bedanken uns bei unserem Produzenten Frank Wiedemeier für die Unterstützung und bei der Unternehmerschaft Düsseldorf für die finanzielle Begleitung. Sie finden uns im Netz unter unternehmerschaft.de und u.a. auf den Plattformen ApplePodcast und Spotify.

Generationenwechsel bei den Münsteraner Groß- und Außenhändlern

Der Unternehmens- und Arbeitgeberverband „WIGADI Münsterland e.V.“ hat eine neue Geschäftsführung. Die Mitglieder des Verbandes beriefen Rechtsanwältin Sahi Onay und Rechtsanwalt Michael Grütering zu den neuen Geschäftsführer/in. Sie lösen Rechtsanwältin Uta-Maria Gaubitz ab, die 30 Jahre den Verband mit Sitz in Münster erfolgreich leitete und sich nun anderen Aufgaben widmen will.

Sahi Onay studierte Rechtswissenschaften in Bielefeld und machte anschließend ihr Referendariat in Münster. Seit 2003 war  sie als selbstständige Anwältin in Münster tätig, seit 2006 auch als Fachanwältin für Arbeitsrecht.

RA Michael Grütering leitet neben dem Standort Münster auch die Geschäftsstellen in Düsseldorf, Köln, Gelsenkirchen und Bielefeld. Damit ist der WIGADI-Verband das größte Arbeitgebernetzwerk für die Bereiche Groß- und Außenhandel sowie Dienstleistungen in Nordrhein-Westfalen mit fast 700 Unternehmen mit  ca. 50.000 Beschäftigten.

Das hauptamtliche Verbandsteam besteht aus Juristen, Veranstaltungsexperten und Fachleuten für Bildung und Kommunikation. Der Verband berät seine Mitgliedsunternehmen in allen Fragen zum Tarifrecht, Arbeitsrecht, Sozialrecht sowie zu den Themen Ausbildung, Azubimarketing, Fachkräftesicherung und Weiterbildung. Auch die interne und externe Kommunikation sowie Trainings und Coachings gehören zum Portfolio des Verbandes.

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Michael Grütering, Vorsitzender Hans-Peter Flinks, Geschäftsführer der Lueb und Wolters GmbH & Co. KG, Uta-Maria Gaubitz, Vorstandsmitglied Ralf Lembeck, Prokurist der H. Gautzsch Zentrale Dienste GmbH, Sahi Onay und Vorstandsmitglied Markus Florian, Geschäftsführer der Mosecker GmbH & Co. KG.