Zeitumstellung 2021: Der Sonntag hat dann 25 Stunden

Die Nacht von Samstag auf Sonntag ist eine Stunde länger – denn am Sonntag, 31. Oktober, um 3 Uhr, werden die Uhren eine Stunde zurückgedreht. Die Umstellung auf die Winterzeit wirkt sich auch auf den Fahrplan der Rheinbahn aus: Betroffen sind alle Nachtexpress-Linien (NE1 bis NE8), die Disco-Linien DL1, DL4, DL5 und DL6, die U-Bahn-Linien U71, U72, U74, U75 und U79 sowie die Buslinien O1, SB50, 722, 730, 738, 743, 746, 754, 761, 770, 773, 784, 785, 830 und 839. Nach der Zeitumstellung wiederholen diese Linien die Fahrten noch einmal im selben Takt.

Was es am 31. Oktober zu beachten gibt

DT und Ericsson testen erfolgreich neue 5G Low-Latency-Funktion für zeitkritische Anwendungen

Eine fortschrittliche 5G-Funktion, die von der Deutschen Telekom (DT) und dem Düsseldorfer Ericsson erfolgreich getestet wurde, verspricht, das begehrte immersive Erlebnis für zeitkritische Anwendungen wie Cloud-Gaming zu liefern. In einer aktuellen Demo zeigten die Kooperationspartner, wie die Low Latency Low Loss Scalable Throughput-Technologie (L4S) die Verzögerung in einem interaktiven Cloud-basierten Videospiel deutlich reduziert.

L4S ist eine fortschrittliche Funktion, die die Erlebnisqualität für latenzempfindliche oder zeitkritische Anwendungsfälle wie Cloud-Gaming und Augmented-Reality/Virtual-Reality-Anwendungen (AR/VR) verbessern wird. Um die Vorteile von L4S zu veranschaulichen, haben Ericsson und DT ein interaktives Cloud-basiertes Bootsrennen mit und ohne diese Technologie aufgezeichnet. Die Demo wurde über ein Mobilfunknetz abgespielt und zeigte den Unterschied im Spielerlebnis zwischen einer L4S-fähigen 5G-Verbindung und einer Verbindung ohne dieses Feature für niedrige Latenzzeiten.

Die Ergebnisse zeigten deutlich sichtbare Jitter-Spitzen im Spiel ohne L4S, während das Spiel mit dieser 5G-Funktion durchgehend flüssig lief.

Alex Choi, SVP Technology Strategy & Innovation, Deutsche Telekom, sagt: „Eine gleichbleibend niedrige Latenz in Mobilfunknetzen garantiert das beste Erlebnis für Nutzer von zeitkritischen Anwendungen. Gemeinsam mit Ericsson haben wir die einzigartigen Vorteile der gemanageten Latenz mit der L4S-Technologie über 5G demonstriert. Wir werden gemeinsam die Einführung von L4S weiter vorantreiben. Dadurch wird eine konsistente und skalierbare Bereitstellung von qualitativ hochwertigen 5G- und Edge-fähigen Diensten für Entwickler und Kunden möglich.“

Per Narvinger, Head of Product Area Networks, Ericsson, sagt: „Unser jüngster Meilenstein mit der Deutschen Telekom zeigt, wie das L4S-Feature die Leistung von zeitkritischen, hochratigen Anwendungen in 5G-Netzen erheblich steigern kann. Eine gleichbleibend niedrige Latenz ist ein wichtiger Faktor für viele neue 5G-Dienste und eine Notwendigkeit, um die Leistung über 4G hinaus zu steigern. Diese L4S-Funktion wird dazu beitragen, bestehende 5G-Anwendungsfälle auf ein neues Niveau zu heben und neue Anwendungen zu ermöglichen, die Kommunikationsdienstleister Verbrauchern und Unternehmen anbieten können.“

Technische Informationen

L4S ist eine neue Technologie, die auf einer Standardisierung der Internet Engineering Task Force (IETF) basiert und einen hohen Durchsatz und eine niedrige Latenz für den IP-Verkehr bietet, was zu einem verbesserten, schnellen Management der Ratenanpassung und einer Verringerung von Netzwerkstaus, Warteschlangen und Paketverlusten führt.

L4S stützt sich auf ECN (Explicit Congestion Notification) im IP-Header, um der Anwendung den Aufbau von Warteschlangen im Funkzugangsnetz anzuzeigen. Die Überlastungssignale werden dann dank skalierbarer Überlastungskontrollalgorithmen auf der Sender- und Empfängerseite verwaltet. Die Technologie wiederum signalisiert dem Anwendungsserver, dass er die Bitrate der Anwendung anpassen muss, um die Kapazität der hergestellten Kommunikationsverbindung zu erreichen. Dadurch bietet L4S ein nahtloses Benutzererlebnis auch bei variabler Verkehrslast und Funkbedingungen.

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst die Geschäftsbereiche Networks, Digital Services, Managed Services und Emerging Business. Die Innovationsinvestitionen von Ericsson haben den Nutzen des Mobilfunks für Milliarden Menschen weltweit nutzbar gemacht. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 101.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2020 erwirtschaftete Ericsson einen Nettoumsatz von 232,4 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ in Stockholm und New York gelistet.

Aktuell hält Ericsson 146 kommerzielle Vereinbarungen und Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern weltweit. Darüber hinaus ist Ericsson an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 97 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. www.ericsson.com/5G

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeiter an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

A+A 2021: Arbeitsschutz ist Gesundheitsschutz

„Arbeitsschutz ist Gesundheitsschutz“ – unter diesem Motto steht der Gemeinschaftstand (Halle 10, A60 bis J60) der gesetzlichen Unfallversicherung auf der Messe A+A vom 26. bis 29. 10. 2021 in Düsseldorf. Unter diesem gemeinsamen Dach stellen Berufsgenossenschaften, angeschlossene Institutionen und ihr Spitzenverband, die DGUV, aktuelle Themen zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit vor. Ein besonderes Highlight sind die täglichen Sprech-Stunden. Fachleute aus der Unfallversicherung referieren und diskutieren jeweils eine halbe Stunde mit dem Publikum zu unterschiedlichen Themen wie zum Beispiel: Umgang mit Gefahrstoffen, Absturzsicherung oder Hautkrebsgefahren bei der Outdoor-Arbeit. Das Programm finden Sie hier.

Begleitet wird die Präsenz auf der A+A in diesem Jahr mit einem Streaming-Angebot. Auf der Seite www.dguv.de/aplusa können Interessierte sowohl die Sprech-Stunden live mitverfolgen als auch andere Angebote wahrnehmen. Dort finden Interessierte auch Interviews, die während der Messelaufzeit mit den Fachleuten vor Ort geführt werden. Zwischen den Sprech-Stunden werden zudem verschiedene Arbeitsschutzfilme gezeigt. Das komplette Angebot ist kostenfrei.

Ein weiterer Höhepunkt im Rahmen der A+A ist die Verleihung der Preise des kommmitmensch Film & Media Festivals. Das Festival findet nach 2019 bereits zum zweiten Mal statt. Es ist Teil der Präventionskampagne kommmitmensch von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen und bietet Unternehmen eine Bühne für ihre Film- und Medienproduktionen rund um das Thema Arbeitsschutz.

Die Preisverleihung wird am Freitag, den 29. Oktober 2021, ab 11:00 Uhr in Form einer virtuellen Veranstaltung stattfinden (Zugang unter: https://kommmitmensch-festival.de/). Es wird auch ein Publikumspreis vergeben. Alle Interessierten können mitwählen. Unter folgendem Link gelangt man zum Voting sowie zur Registrierung für die Preisverleihung: https://kommmitmensch-festival.de/

Ebenfalls im Rahmen der A+A wird auch der Deutsche Arbeitsschutzpreis (DASP) verliehen. Die Veranstaltung findet in einem Hybridformat am 26. Oktober 2021, ab 11:15 Uhr im Congress Center Düsseldorf Süd statt. Die Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme an der Veranstaltung ist online über die Website des Deutschen Arbeitsschutzpreises möglich: https://deutscher-arbeitsschutzpreis.de/anmeldeformular

Generation 50+: Fünf Tipps zur Rekrutierung

Viele Unternehmen haben es zunehmend schwer, geeignete Fachkräfte zu finden. Daher wird es immer wichtiger auf die Generation 50Plus zu setzten. Diese Gruppe ist in den vergangenen Jahren stetig größer geworden und wird absehbar weiterwachsen. Im Jahr 2020 gab es rund 7 Millionen Erwerbstätige über 55 Jahren.

Tipp 1:  Sprechen Sie Ältere gezielt an
Wenn Sie eine Stelle neu ausschreiben, erwähnen Sie explizit, dass Erfahrung bei Ihnen wertgeschätzt wird und dass Bewerbungen von Menschen jeden Alters erwünscht sind. So fühlen sich auch Ältere angesprochen und werden sich eher bei Ihnen bewerben.

Tipp 2: Präsentieren Sie sich als altersgemischtes Unternehmen
Vielleicht haben Sie bereits eine Karrierewebseite, auf der Sie Ihr Unternehmen präsentieren? Das ist gut! Menschen zwischen 50 und 65 erkundigen sich genauso wie Jüngere im Internet über mögliche Arbeitgeber. Stellen Sie auf Ihrer Karrierewebseite Ihre Mitarbeitenden vor und lassen Sie dabei auch die Älteren zu Wort kommen. Sehen potenzielle Bewerberinnen und Bewerber, dass Sie gut ins Team passen und dass Alter keine Rolle spielt, sind Ihnen Bewerbungen fast sicher.

Tipp 3: Bieten Sie allen Mitarbeitenden Weiterbildungsmöglichkeiten an
Sie können bei älteren Bewerberinnen und Bewerbern punkten, wenn Sie selbstverständlich allen Beschäftigten – unabhängig vom Alter – Weiterbildungsangebote unterbreiten. Damit zeigen Sie, dass Sie bereit sind, in alle Ihre Mitarbeitenden zu investieren. Und das lohnt sich: Das (Berufs-) Leben ist mit 50Plus noch lange nicht vorbei! Da Ältere als weniger wechselbereit gelten als Jüngere und sich immer häufiger auch nach dem Renteneintritt noch beruflich engagieren, kann sich diese Investition für Sie richtig auszahlen.

Tipp 4: Werben Sie mit Angeboten zu alterns- bzw. altersgerechter Arbeitsgestaltung
Angebote einer alterns- bzw. altersgerechten Arbeitsgestaltung förderndie Motivation Älterer, sich bei Ihnen zu bewerben. Dies beinhaltet unter anderem eine ergonomische Arbeits(platz)gestaltung, also Hilfsmittel, die Älteren auch bei abnehmenden körperlichen Fähigkeiten wie beispielsweise Rückenproblemen ein gutes Arbeiten ermöglichen. Aber auch Angebote der Arbeitsorganisation wie Flexibilisierungsspielräume bei der Arbeitszeit oder die Möglichkeit aus dem Homeoffice zu arbeiten sind für Ältere und Jüngere gleichermaßen interessant und fördern eine alter(n)sgerechte Gestaltung der Arbeit.

Tipp 5: Rekrutieren Sie Senior-Azubis
Egal ob mit 16 oder 60: Eine Ausbildung ist auch im Alter möglich. Ihr Unternehmen profitiert von der Lebenserfahrung und der Motivation der sogenannten Senior-Azubis.

Wenn Sie folgende Dinge beachten, steht einer Ausbildung von Älteren nichts mehr im Wege:

  • Führung: Fördern Sie den Wissens- und Erfahrungsaustauschen zwischen den Mitarbeitenden – egal ob jung oder alt. Schaffen Sie einen gemeinsamen Sinn und machen Sie dem Team deutlich, dass auch unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel führen können.
  • Lernen: Oftmals tun sich Senior Azubis etwas schwer, wieder in die Rolle des Lernenden zu schlüpfen. Unterstützen Sie sie dabei und machen Sie deutlich, dass auch Sie Vieles von den älteren Kolleginnen und Kollegen lernen können.
  • Team: Eine offene und wertschätzende Haltung gegenüber den Kolleginnen und Kollegen ist wichtig, damit sich alle im Team wohlfühlen.

Quelle: Kompetenzzentrum KOFA Köln

Neuer Auftrag für Rheinmetall

Rheinmetall in Düsseldorf kann einen neuerlichen Erfolg in seinem Artilleriesegment verbuchen. So beauftragte die niederländische Beschaffungsorganisation DMO Rheinmetall mit der Lieferung von Leucht- und Nebel- Geschossen. Die Geschosse sollen Mitte 2023 bei dem NATO-Kundenland eingeführt werden. Die Bestellung hat einen Wert im zweistelligen MioEUR-Bereich. Sie ist Teil des auf mehrere Jahre angelegten Munitions-Rahmenvertrags zwischen den niederländischen Streitkräften und Rheinmetall. Der Vertrag umfasst die Lieferung von 155mm-Leuchtgeschossen der beiden Typen M1808 Base Bleed und M1809 Boat Tail sowie RH1901 Base Bleed und RH1902 Boat Tail. Die Leucht-Geschosse gehören zur bewährten Assegai-Munitionsfamilie und ergänzen die bereits in Nutzung befindlichen High Explosive- Geschosse.

Die gesamte Munitionsfamilie von Rheinmetall ist unter extremen Bedingungen getestet und qualifiziert, um überdurchschnittliche Leistung hinsichtlich Sicherheit, Zuverlässigkeit, Konsistenz und Reichweitensteigerung zu bieten. Jüngst im dritten Quartal 2021 wurde die Qualifikation der IR-Leucht- und Nebel-Munition erfolgreich abgeschlossen. Die 155mm Assegai IR-Leuchtgeschosse dienen der Artillerietruppe zur Gefechtsfeldbeleuchtung zur Verbesserung der Aufklärung mittels modernster Nachtsichtgeräte. Die 155mm Nebelgeschosse basieren auf der bereits in NATO-Streitkräften genutzten Rheinmetall-Nebeltechnologie. Die Leucht- und Nebel-Geschosse haben mit der eingeführten 155mm L52-Haubitze und dem ebenfalls eingeführten modularen Ladungssystem eine Reichweite von 40 Kilometern. Durch Verwendung der speziellen Top-Charge lässt sich die Reichweite nochmals um 15 Prozent steigern.

Die jüngste Bestellung unterstreicht die Rolle Rheinmetalls als Systemhaus im Bereich der Artillerie. Als solches folgt Rheinmetall dem Ansatz, Fähigkeiten sowohl auf der Waffen- als auch Munitionsseite bereitzustellen. Dies wiesen das internationale Rheinmetall Projektteam der südafrikanischen Rheinmetall Denel Munition Ltd und der deutschen Rheinmetall Waffe Munition GmbH erst vor wenigen Wochen einmal mehr bei einem Schießen auf dem südafrikanischen Testgelände Alkantpan nach. Der NATO-Kunde verfolgte aus dem heimischen Büro per Online-Schaltung den Abschluss der Qualifikation mit 40km Reichweitennachweis.

Bei diesem Schießen präsentierte Rheinmetall neben dem Nebel- und dem Infrarot-Leuchtgeschoss auch das neue Projektil RH141. Dabei handelt es sich um das neu entwickelte 155mm insensitive Sprenggeschoss, welches zukünftig aus der in Entwicklung befindlichen L60-Haubitze zum Einsatz kommen kann.

Henkel: Eröffnung des Adhesive Technologies Inspiration Centers in Düsseldorf

Märkte verschieben sich. Branchen verändern sich. Technologien entwickeln sich weiter. Wir erleben eine Zeit gewaltiger Veränderungen, beschleunigt durch Megatrends wie Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit. Das neue Henkel- Inspiration Center in Düsseldorf bringt jetzt Menschen und Unternehmen aus allen Branchen zusammen mit dem Ziel, gemeinsam hochwirksame Innovationen für die Zukunft zu entwickeln. Das Gebäude mit einer Investition von über 130 Millionen Euro soll ein inspirierendes Umfeld schaffen, um gemeinsam zukunftsorientierte Lösungen auf den Weg zu bringen. Ein Henkel-Bericht.

Kollaboration für Innovation

Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies bietet seit 100 Jahren hochwirksame Lösungen für zahlreiche Märkte und Anwendungen weltweit. Daher wissen unsere Experten, dass Innovationen nur durch Zusammenarbeit möglich sind. Das Inspiration Center in Düsseldorf wurde mit dem Ziel gebaut, die Zusammenarbeit von Henkel mit unseren Lieferanten und Kunden sowie Partnern aus Industrie, Wissenschaft und anderen Bereichen zu stärken. Mit einem offenen Innovationsansatz möchten wir die Lösungen der Zukunft schneller denn je entwickeln. In diesem Sinn vereint das neue Gebäude in Düsseldorf alle unsere technischen Expert:innen unter einem Dach – mit viel Platz für externe Fachkräfte, die Seite an Seite mit unserem Team zusammenarbeiten. Darüber hinaus bietet das Inspiration Center eine sogenannte Customer Experience, bei der Kunden mit unseren Expert:innen in Kontakt treten und Einblicke in die Fähigkeiten von Henkel gewinnen können, innovative Lösungen für ihre wichtigsten Herausforderungen zu entwickeln.

Besucher:innen des Inspiration Centers können unser breites Technologieportfolio auf einer digitalen, physischen und erlebbaren Reise durch das Gebäude erkunden. Darüber hinaus laden wir sie in unsere „Heavy Labs“ ein, wo sie gemeinsam mit uns an echten Lösungen für ihre größten Herausforderungen arbeiten können. Räume mit doppelter Raumhöhe ermöglichen die Einrichtung von Pilotproduktionslinien, Anwendungstests und Werkstätten. Projekträume und Orte für den Austausch laden zum Brainstorming und zu inspirierenden Diskussionen ein. Darüber hinaus verfügt das Inspiration Center auch über weitere beeindruckende Bereiche, in denen wir unter anderem Networking-Veranstaltungen mit Universitäten, Start-ups, Forschungsinstituten und Lieferanten ausrichten möchten.

Digitale Entwicklung vorantreiben

Datengetriebene Technologien verändern die Forschung und Entwicklung – und unser Inspiration Center zeigt, wie die Umsetzung dieses Trends funktionieren kann. Das Team in dem neuen Gebäude nutzt fortschrittliche digitale Tools und Prozesse, um den Wissensaustausch zu verbessern, die Effizienz zu steigern und einen offenen Dialog zu fördern. Dazu gehört Albert, unser cloudbasiertes Tool für schlankere, schnellere und stark kooperationsbasierte Innovationen. Darüber hinaus verfügt das Zentrum über ein modernes, datengesteuertes Labor, in dem rund um die Uhr neue Formulierungen automatisch vorbereitet, getestet und überprüft werden. Dies ermöglicht einen schnelleren Produktentwicklungszyklus und eine Verkürzung der Zeit bis zur Markteinführung neuer Produkte, indem Daten in wertvolle Erkenntnisse umgewandelt werden, die die Grundlage für visionäre neue Technologien schaffen.

Ein inspirierendes Umfeld für Forschung und Entwicklung

Inspirierte und engagierte Mitarbeiter:innen sind der Schlüssel zur Entwicklung bahnbrechender Technologien. Daher haben die Mitarbeiter:innen unserer Innovationsteams am Konzept und Design der Einrichtung mitgewirkt, um ein optimales Arbeitsumfeld zu gewährleisten, das den höchsten Ansprüchen gerecht wird. Die Labore sind modular aufgebaut und können zur Durchführung wichtiger Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sowie zur Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen den Teams entsprechend angepasst werden. In diesem flexiblen Arbeitsumfeld können unsere Mitarbeiter:innen auf sich ändernde Markt- und technische Anforderungen reagieren und gleichzeitig Chancen für zukünftiges Wachstum schnell und einfach nutzen. Das neue Gebäudeverfügt außerdem über Ruhe- und Pausenbereiche. Die bald fertiggestellten Fitnessräume sollen unseren Mitarbeiter:innen ermöglichen, sich fit zu halten und neue Energie für Körper und Geist zu tanken. Darüber hinaus ist das Inspiration Center das nachhaltigste Gebäude an unserem Standort in Düsseldorf. Es ist ressourceneffizient konzipiert, verfügt über eine Regenwassersammelanlage, eine hocheffiziente Kältetechnik und erfüllt höchste Anforderungen an die Gebäudedämmung.

Kunden ein persönliches und interaktives Erlebnis bieten

Im Mittelpunkt unseres neuen Inspiration Centers steht der Austausch zwischen unseren Kunden und Expert:innen. Dank des flexiblen Designs können wir jeden Besuch auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden oder Partners anpassen, um für diese einen maximalen Nutzen zu erzielen. Das Zentrum zeigt das breite Portfolio von Henkel an bestehenden Technologien sowie unseren Innovationsgeist. Es bietet ein praxisnahes und emotionales Erlebnis, das die Nähe zum Kunden stärkt. Auf diese Weise unterstützt das Zentrum unser Streben danach, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und den Grundstein für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit zu legen. Gemeinsam mit unseren Partnern können wir dann nach Möglichkeiten suchen, einen echten geschäftlichen Mehrwert zu schaffen, die Effizienz und Nachhaltigkeit zu steigern und künftige Wachstumschancen zu nutzen.

Unsere Reise in die Zukunft

Das Inspiration Center in Düsseldorf ist das jüngste Bekenntnis, Technologien für die Gegenwart und die Zukunft zu entwickeln – als echter kundenorientierter und kompetenter Partner. Es verbindet unsere Leidenschaft für moderne Wissenschaft mit unserem starken Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung und ist das erste Zentrum in einem Netzwerk von Innovationen und Kundenzentren, das wir nun weltweit aufbauen. So entsteht in Shanghai ein weiteres Inspiration Center unseres Unternehmensbereichs Adhesive Technologies, das voraussichtlich im Jahr 2023 eröffnet wird. Dort werden über 400 Fachleute von Henkel mit Partnern aus allen Branchen im Asien-Pazifik-Raum zusammenarbeiten. Durch den Aufbau zentraler Orte für die Zusammenarbeit mit Vertreter:innen aller Stufen unserer Wertschöpfungskette erkunden wir den Weg in eine Zukunft, in der alles möglich ist. Und wir sind gespannt, wohin uns unsere gemeinsame Reise führen wird.

Quelle: Henkel

TEEKANNE schult Mitarbeiter:innen zum Thema Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche veranstaltete der Düsseldorfer Teehersteller vom 6. bis zum 12. Oktober 2021 eine eigene, auf die Themen der TEEKANNE Gruppe zugeschnittene interne Nachhaltigkeitswoche. Jeder Tag stand dabei unter einem bestimmten Motto, zu dem den Mitarbeiter:innen Workshops und Vorträge von externen Referenten aus anderen Unternehmen angeboten wurden und hatte zum Ziel das Bewusstsein für Nachhaltigkeit innerhalb des Unternehmens weiter zu schärfen.

Der 7. Oktober stand beispielsweise ganz im Zeichen des Themas „Verpackung“ und des Abfall-Vermeidungs-Gedankens. Die TEEKANNE Verpackungen unterliegen hohen Nachhaltigkeitsanforderungen und werden bereits seit Jahren kontinuierlich in Bezug auf Nachhaltigkeitsanforderungen überprüft und optimiert. Neben der sensorischen und labortechnischen Eignung sind zum Beispiel alle papierbasierten TEEKANNE Verpackungsmaterial-Bestandteile aus FSC®-zertifiziertem Papier hergestellt und stammen damit aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Ein Referent des FSC® informierte über diese Thematik. Ein weiterer Vortrag einer Vertreterin des Unternehmens Nestlé gab Einblicke darüber, wie das Thema Verpackung bei anderen Marktteilnehmern behandelt wird. Die übrigen Tage bündelten Veranstaltungen unter den Überbegriffen „Einstellung“, „Ressourcen“ und „Produkt“, bevor am Abschlusstag ein Fazit gezogen wurde.

Die Vorträge und Workshops wurden während der gesamten Woche sowohl vor Ort in Düsseldorf als auch digital veranstaltet, so dass die Nachhaltigkeitstage auch an den TEEKANNE Standorten in Salzburg, Krakau, Bozen, Radebeul, Prag/Bratislava und Eggstätt sowie für die Mitarbeiter:innen der TEEKANNE Tochterfirma TEEPACK angeboten werden konnten. Während der gesamten Woche war die Belegschaft gruppenweit dazu aufgerufen, eigene Ideen, mit denen TEEKANNE noch nachhaltiger werden kann, einzureichen. Die besten Vorschläge wurden zum Abschluss der Woche auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und prämiert. Für TEEKANNE Nachhaltigkeitsmanagerin Michelle Sommer war die erste interne Nachhaltigkeitswoche ein voller Erfolg: „Wir setzen kontinuierlich Maßnahmen über alle Unternehmensbereiche hinweg für eine verbesserte Nachhaltigkeitsbilanz um. Durch die verschiedenen Workshops, Info-Veranstaltungen und Mitmach-Aktionen hatten die Mitarbeiter:innen nun erstmals die Möglichkeit die vielfältigen Initiativen im Detail kennenzulernen.“

Nachhaltigkeit bei TEEKANNE: Jeden Tag ein Schlückchen nachhaltiger

Für das Familienunternehmen TEEKANNE gehört das Thema Nachhaltigkeit seit jeher zu einem wichtigen Bestandteil der Unternehmens-Philosophie. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, bereits im Ursprung Verantwortung zu übernehmen: Unsere Tees müssen von höchster Qualität sein und im Einklang mit Ethik und Umwelt stehen“, erklärt TEEKANNE Nachhaltigkeitsmanagerin Michelle Sommer. Deswegen arbeitet TEEKANNE bereits seit 2011 als erste deutsche Teemarke mit der Rainforest Alliance, einer Organisation, die sich u.a. für nachhaltigen Teeanbau einsetzt und während der Nachhaltigkeitswoche ebenfalls als Keynote-Speaker agierte, zusammen. TEEKANNE kann zudem auf eine einzigartige Lieferkette im Tee-Handel verweisen. „Wir arbeiten seit vielen Jahren, teilweise sogar seit Jahrzehnten, mit unseren Lieferanten eng zusammen und können so eine hohe Transparenz innerhalb der Lieferkette sicherstellen“, so Michelle Sommer weiter. Zudem bietet TEEKANNE seinen Verwendern eine große Auswahl an bio-zertifizierten Produkten und erweitert dieses Sortiment kontinuierlich.

Nachhaltigkeit betrifft darüber hinaus viele weitere Themenfelder, denen TEEKANNE sich widmet. So wurde im vergangenen Jahr ein weiterer Meilenstein erreicht: Seit 2020 nutzen alle TEEKANNE Standorte Ökostrom.

Persönlich und interaktiv: Die EP:ERFAPlus-Tour 2021

Endlich wieder persönlich, endlich wieder so nah es geht beim Mitglied: Bis zum 28. Oktober 2021 tourt die Aktion „EP:ERFAPlus 2021“ des Düsseldorfer Unternehmens ElectronicPartner quer durch Deutschland und macht dabei in 13 Städten Halt. In zweitägigen Workshops erhalten die Händler der Verbundgruppe ElectronicPartner neueste Informationen rund um die Marke EP: und wertvolle Tipps zur Team- und Unternehmensführung.

Die EP:Unternehmer haben auch im zweiten Krisenjahr erfolgreich bewiesen, wo ihre Stärken liegen. Das zeigt sich vor allem in der aktuellen Umsatzentwicklung, die 19 Prozent über Vorjahr liegt. Dementsprechend positiv ist die Stimmung bei den Teilnehmern der ERFAPlus-Tagungen, berichtet Torsten Schimkowiak, Leiter Vertrieb bei ElectronicPartner: „Ich finde es großartig, wie sehr die Händler von diesem Aufeinandertreffen profitieren. Es findet ein regelrechtes Aufatmen statt, das zu angeregten Diskussionen und hochmotiviertem Austausch führt.“

Auf Grundlage der positiven Rückmeldungen aus der letzten ERFA-Reihe 2020 wurde das Format weiterentwickelt. Am ersten Tag präsentieren die jeweiligen Regionalleiter mit Unterstützung weiterer Ansprechpartner aus der Zentrale wichtige Entwicklungen zur Marke EP: – von strategischen Zielen, über aktuelle Sortiments- und Warenthemen bis hin zu Maßnahmen im Online- und Offline-Bereich. Auch die neuesten zentralseitigen Unterstützungen für den Bereich Recruiting, für eine effektive Mitarbeiterfortbildung durch den EP:Campus und für eine nachhaltige Unternehmensausrichtung – Stichwort Go Green – stehen im Fokus. Alle aktuellen Fragen der Händler beantworten die Regionalleiter im direkten Austausch, um herauszufinden, welche Unterstützung gerade jetzt vor Ort benötigt wird. Am Abend gibt es ein gemeinsames Essen, bei dem die Teilnehmer in entspannter Atmosphäre Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen können.

Am zweiten Tag findet ein interaktiver ERFA-Workshop mit geschulten Trainern statt. Die professionellen Unternehmensberater behandeln dabei verschiedene Themenschwerpunkte, die aktuell für die Ausrichtung eines Fachgeschäftes und für die Teamführung relevant sind: Was habe ich als Unternehmer aus der Corona-Pandemie gelernt? Wie finde und binde ich motivierte Auszubildende? Welche Rolle spielen klare Stellenprofile im Unternehmen und ab wann sollte ich die Nachfolgeregelung ins Visier nehmen? „Wir konnten wichtige Themen mit den Mitgliedern diskutieren, die je nach Region individuell weiterverfolgt werden. Uns hat viel positives Feedback aus den Reihen der Händler erreicht und wir freuen uns schon jetzt auf die ERFA-Runden in 2022“, fasst Torsten Schimkowiak zusammen.

Fünf Jahre Mercedes-Benz Vans Mobility GmbH: Vom Branchenpionier zum Elektro-Spezialisten

Im September 2016 wurde das Daimler-Tochterunternehmen Mercedes-Benz Vans Mobility GmbH (MBVM) gegründet und hat sich seitdem vor allem durch sein Mietangebot Mercedes-Benz Van Rental einen Namen als spezialisierter Transporter Vermieter gemacht. Anlass der Gründung war die steigende Nachfrage nach flexiblen Mobilitätslösungen insbesondere im gewerblichen Bereich, beispielsweise zur Abdeckung von saisonalen Auftragsspitzen in der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche (KEP). Durch die Gründung seitens Mercedes-Benz Vans und der Zuordnung zur Daimler Mobility AG verfügte das junge Unternehmen mit Sitz in Berlin von Beginn an nicht nur über hohe Transporter Kompetenz, sondern auch über gut ausgebaute Strukturen im Mietbereich und ein großes Netzwerk an Mietstationen.

Mit dem neuen Unternehmen wurden die Mobilitätsdienstleistungen für Transporter bei Mercedes-Benz unter einem Dach gebündelt, um so für die spezifischen Bedarfe der Kunden jederzeit passende Lösungskonzepte aus einer Hand anbieten zu können. Im Fokus stehen kundenorientierte Angebote, die sich konsequent an den individuellen Bedürfnissen und Branchenanforderungen des Transporter Marktes ausrichten. Mittlerweile arbeiten mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der MBVM, die zur Daimler Mobility AG gehört.

Stefan Sonntag, Geschäftsführer Mercedes-Benz Vans Mobility GmbH: „Unser Ziel war es von Anfang an, mit der Mercedes-Benz Vans Mobility GmbH der führende Mobilitätsdienstleister für Transporterkunden zu werden. Heute zählen wir zu den Top Playern im Vermietungsmarkt für Transporter und stellen zudem eine steigende Nachfrage nach vollelektrischen Mercedes-Benz Transportern fest. Unsere Flotte umfasst einen breiten Mix aus standardisierten und spezialisierten Branchenfahrzeugen und hat sich in den vergangenen Jahren vervierfacht.“ Franz Reiner, Vorstandsvorsitzender der Daimler Mobility AG: „Wir freuen uns, dass wir mit der Mercedes‑Benz Vans Mobility GmbH einen innovativen Mietspezialisten haben, der unsere Finanzierungs- und Leasingangebote durch flexible Mietmodelle abrundet. Gleichzeitig setzen wir Maßstäbe in der Branche, das erste gewerbliche Transporter-Abo für Elektrofahrzeuge ist nur ein Beispiel. Gerade flexible Angebote für unsere Kunden wollen wir künftig noch weiter ausbauen.“

Mercedes-Benz Van Rental: Hohe Flexibilität für Transporterkunden zur optimalen Abdeckung von Auftragsspitzen

Für das Mietgeschäft wurde im Jahr 2017 die Marke Mercedes-Benz Van Rental ins Leben gerufen. Seinerzeit war Van Rental eines der ersten rein auf Transporter ausgerichteten Mietangebote und hat sich sofort an ein breites Spektrum gewerblicher Kunden gewandt: Kurier-Express-Paketdienstleister, Handwerker, Personenbeförderungsunternehmen und Fahrdienstvermittler, Dienstleistungsunternehmen oder Anbieter aus dem sich stark entwickelnden Bereich des Lebensmittelversandhandels (eGrocery). Mit dem Angebot differenzierte sich Van Rental von Wettbewerbern, die seinerzeit im Wesentlichen hochgradig standardisierte Transporter angeboten hatten. Einige Zeit später folgte das Angebot für Privatkunden, die neben der V-Klasse auch das Mercedes-Benz Reisemobil Marco Polo über Van Rental mieten können. Inzwischen deckt die Flotte die gesamte Bandbreite des Produktportfolios von Mercedes‑Benz Vans ab und besteht aus einem Mix aus Standard- und Branchenfahrzeugen. Ebenso stehen zahlreiche Mietfahrzeuge mit Spezialausbauten, wie z.B. Tiefkühlfahrzeuge, Pharmatransporter oder Fahrzeuge für die Beförderung von Personen mit eingeschränkter Mobilität zur Verfügung.

Das Angebot von Van Rental bietet mittlerweile viele verschiedene Mietprodukte an: Von Fix (feste Konditionen mit minimaler Verbindlichkeit) und Flex (flexible Konditionen und Rückgabe) über das Abo bis hin zu saisonalen, branchenspezifischen oder individuellen Angeboten je nach Anforderung der Kunden. Mit diesem Angebot wird den Kunden eine optimale Planbarkeit des individuellen Transportbedarfs ermöglicht, um Kapazitätsengpässe bestmöglich abdecken zu können, die Kostenaufwände für den Fuhrpark optimal zu steuern und letztendlich eine hohe Kostentransparenz zu erreichen. Mercedes-Benz Van Rental wird aktuell an 150 Mietstützpunkten in Mercedes‑Benz Niederlassungen oder bei ausgewählten Mercedes-Benz Vertragspartnern angeboten.

Seit 2017 wurden fast 80.000 Mietverträge über Van Rental geschlossen. Am häufigsten wurden im B2B-Bereich der Sprinter Kastenwagen und im B2C-Bereich die V-Klasse angemietet. Das intensivste Mietverhältnis ging ein Kunde ein, für den innerhalb einer Woche 1.400 Fahrzeuge bereitgestellt wurden.

Elektrofahrzeuge vom Mobilitätsserviceanbieter: Miete und Abo für eine breite Produktpalette

Der Fokus im gewerblichen Mietgeschäft – insbesondere im Zustellverkehr auf der letzten Meile – geht verstärkt in Richtung batterieelektrischer Antriebe. Mit dieser stark erhöhten Nachfrage an vollelektrischen Mietfahrzeugen hat sich auch die Anzahl der im Fuhrpark von Van Rental befindlichen Elektrofahrzeuge deutlich erhöht, so dass man mittlerweile über eine der größten Mercedes-Benz Elektroflotten im Transporterbereich verfügt. Die Miete eines eVans ist aber auch für zahlreiche Unternehmen ein wichtiger Schritt, um Elektromobilität vor einer langfristigen Bindung oder Flottenumstellung zunächst im praktischen Alltag umfassend testen zu können.

Neben dem eVito Kastenwagen, dem eVito Tourer und dem eSprinter steht auch die Premium-Großraumlimousine EQV zur Miete bereit.

Auch das Abo-Angebot für Elektrofahrzeuge, welche über die Mercedes-Benz Vans Mobility bereitgestellt werden, legte einen guten Start hin. Seit Herbst 2020 ist der EQV und seit Anfang 2021 erstmals auch die gewerblichen Transporter eVito und eSprinter im Abo erhältlich.

Düsseldorfer Naturstrom AG: Ökostrom dämpft Brennstoffkrise

Die aktuelle Brennstoffkrise muss der Startschuss für einen deutlich beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien sein, fordert die Düsseldorfer NATURSTROM AG. Dafür sprächen nicht nur die Erfordernisse des Klimaschutzes, sondern auch die Höhe und Stabilität der Ökostrompreise. Anlässlich der Bekanntgabe der EEG-Umlage 2022 mahnt der Öko-Energieversorger die Bundespolitik, nach der Regierungsbildung die Bremsen für den Erneuerbaren-Ausbau zügig zu lösen und Stromanwendungen im Wärme- und Mobilitätsbereich zu erleichtern.

„Wir sehen seit Wochen eine weltweite Brennstoffkrise“, so Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG. „Gas, Öl und Kohle mutieren derzeit vom Klima- auch noch zum Wirtschaftskiller. Erneuerbare Energien machen uns nicht nur von Schwankungen auf den globalen Energiemärkten unabhängig, sondern ermöglichen auch eine günstige Versorgung mit sauberem Strom. Die kommende Bundesregierung muss die Ökostrom-Ausbauziele im EEG daher dringend an die Emissionsminderungsziele des Klimaschutzgesetzes 2021 und den steigenden Strombedarf durch die Sektorenkopplung anpassen und somit den Zubau von Wind- und Solaranlagen beschleunigen.“

In den letzten Wochen haben sich fossile Energieträger massiv verteuert, die Preise haben längst historische Höchststände erreicht. Grund hierfür ist vor allem ein nach den Corona-Eintrübungen rapide wachsender weltweiter Energiebedarf. In dieser Lage treten die Vorteile der Erneuerbaren deutlich hervor: Schon vor Corona wurden erste Solarparks gebaut, die Strom zu den damals noch niedrigen Großhandelspreisen und somit ganz ohne Förderung produzieren konnten. Diese Tendenz verstärkt sich angesichts der aktuellen Energiemarktturbulenzen: Während die Börsenstrompreise zuletzt punktuell die Marke von 15 Cent pro Kilowattstunde deutlich überschritten – üblich waren in den letzten Jahren Werte um die fünf Cent -, wurden neue Windenergieanlagen in der letzten EEG-Auktionsrunde für Gestehungskosten von durchschnittlich 5,8 Cent bezuschlagt, aktuelle Solarparks benötigen sogar nur rund fünf Cent pro Kilowattstunde für einen rentablen Betrieb.

Der bestehende Erneuerbaren-Kraftwerkspark sorgt bereits dafür, dass die teuersten fossilen Kraftwerke gar nicht gebraucht werden und verhindert so noch höhere Börsenstrompreise. Mit deutlich mehr Erneuerbaren könnte dieser Effekt verstärkt und ein gleichermaßen sauberer wie günstiger Strombezug ermöglicht werden. Auch die heute bekanntgegebene Senkung der EEG-Umlage zeigt, wie Erneuerbare dämpfend auf energiemarktbedingte Ausschläge beim Strompreis wirken. Banning macht die anstehenden Aufgaben klar: „Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass wir in Deutschland unbedingt unabhängiger werden müssen von fossilen Brennstoffen, die zudem importiert werden. Sie schaden dem Klima und kommen zu häufig aus Staaten, die nicht unbedingt unser Demokratieverständnis teilen und von denen wir uns unnötig abhängig machen. Was sich dann sowohl in Liefereinschränkungen als auch in hohen Preisen bemerkbar machen kann. Wir haben in den letzten Jahren versäumt, das Ausbautempo der Erneuerbaren den Erfordernissen von Klimaschutz und Wirtschaft anzupassen – das muss sich jetzt dringend ändern. Dazu gehören deutlich schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren für neue Wind- und Solarparks, eine neu gedachte und deutlich schlankere Regulierung für Vor-Ort-Versorgungsmodelle sowie endlich wieder mehr Möglichkeiten für die Bürgerenergie. Wenn wir jetzt wirklich ernst machen mit der Energiewende, können wir nicht nur verlorengegangenes Terrain beim Klimaschutz aufholen und unsere Wirtschaft wie Infrastruktur grundlegend modernisieren, sondern wir machen uns auch unabhängig von Rohstoffverknappungen und Spekulationen auf den internationalen Energiemärkten. Die Energiewende wird so ein großes Aufbruchsprojekt in eine bessere Zukunft werden.“