Großhandel: Konjunktur im Aufwärtstrend

Die Großhandelsumsätze verzeichnen wie schon zu Beginn des zweiten Quartals 2021 auch im weiteren Verlauf einen positiven Anstieg. Die Zuwächse betrugen im Mai nominal +15,0 Prozent und real +6,8 Prozent. Die hohen Steigungsraten begründen sich zum Teil durch Basiseffekte in Folge geringer Umsätze im Jahr 2020, die durch die Corona-Krise bedingt erheblich zurückgingen. Trotz oder gerade wegen der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Erholung sehen sich viele Großhändler mit Engpässen bei der Versorgung mit Rohstoffen und Vorprodukten konfrontiert.

In beiden Großhandelszweigen spiegelt sich die aufwärtsgerichtete Entwicklung in den Umsätzen. Im Produktionsverbindungshandel zogen die Umsätze im Mai 2021 nominal um +22,4 Prozent und real um +7,8 Prozent an. Gerade in diesem Zweig des Großhandels sind die Auswirkungen der Engpässe bei der Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten deutlich zu spüren, was sich in steigenden Preisen niederschlägt. Im Konsumgütergroßhandel fällt der Umsatzanstieg schwächer aus. Er verzeichnet einem Zuwachs nominal von +6,8 Prozent und real von +5,3 Prozent.

Die geringeren Zuwächse dürften bei wieder steigenden Inzidenzwerten in fortbestehenden Unsicherheiten über die weitere Entwicklung begründet liegen. In den vergangenen Wochen haben sich Signale zunehmender Knappheit bei Rohstoffen und Vorprodukten sowie steigender Preise gezeigt. Nach der Grafik des Monats, die die Entwicklung der Lagerbestände im Großhandel auf Grundla-ge der Einschätzungen der vom ifo-Institut befragten Unternehmen zeigt, hat sich bis Juni 2021 der Abbau der Lagebestände fortgesetzt.

Mit einem Wert von -19,3 Prozent erreichte die Bewertung der Lagerbestände den niedrigsten Stand in der aktuellen Konjunkturphase und spiegelt damit auch das Ausmaß der Lieferengpässe. Zwar setzt sich der Lagerabbau weiter fort, allerdings deutet sich seit Juni eine Trendwende an. Bis August 2021 hat sich der Wert auf -11,8 Prozent abgeschwächt. Die sich aktuell noch leerenden Lagerhallen sind Ausdruck der konjunkturellen Erholung, und die Trendumkehr deutet darauf hin, dass es den Großhandelsunternehmen gelingt, die Engpässe in der Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten zu lösen. Der BGA geht davon aus, dass sich die Engpässe und damit die steigenden Preise in den kommenden Wochen und Monaten wieder zurückbilden.

1000 freie Lehrstellen

Hier in Düsseldorf gibt es auch zum Start des neuen Ausbildungsjahres weiter mehr offene Ausbildungsstellen als Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Das hat Antenne Düsseldorf aktuell auch noch mal von der Agentur für Arbeit an der Grafenberger Allee bestätigt bekommen. Bis August 2021 hatten sich rund 3.360 Jugendliche als Bewerberinnen und Bewerber registrieren lassen. Gut 2.550 von ihnen konnten bereits vermittelt werden. Gleichzeitig sind der Agentur für Arbeit bis heute noch rund 3.600 freie Plätze gemeldet worden, aktuell sind über 1000 der Ausbildungsplätze aber noch unbesetzt. Quelle: Antenne Düsseldorf

Rheinmetall erhält erneut Auftrag für Schubumluftventile für Turbolader

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall AG hat einen Auftrag eines namhaften amerikanischen Herstellers von Turboladern erhalten. Über die Vertragslaufzeit von rund vier Jahren sollen rund 1,5 Millionen Schubumluftventile der neuesten Generation geliefert werden.

Die Ventile werden an Abgasturboladern oder im Luftkanal von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren oder Hybridantrieben eingesetzt. Der Produktionsstart im Werk in Neuss ist im Jahr 2023, der Auftrag hat eine Laufzeit bis 2027.

Schubumluftventile sorgen nach einem Lastwechsel bei aufgeladenen Motoren dafür, dass die Drehzahl am Turbolader nicht absinkt und die Leistung unverzüglich wieder zum Beschleunigen bereitsteht. Die georderte sechste Generation des Magnetventils (Pierburg Turbo Bypass Valve Gen. 6) zeichnet sich durch besonders schnelle Öffnungszeiten aus und verbindet dies mit geringem Gewicht und kleiner Dimensionierung. Da die neue Generation des Magnetventils mit diesen Merkmalen eine hohe Effizienz des Turboladers ermöglicht und gleichzeitig Bauraumvorteile bietet, wird sie aktuell von einer Reihe von Kunden weltweit nachgefragt. Im Jahr 2020 hatte ein großer deutscher Autobauer über 3,6 Millionen Ventile für seine Modelle für den europäischen Markt gebucht.

Rheinmetall ist bereits im Jahr 2005 in die Technologie für turbobasierte Schubumluftventile eingestiegen und heute mit großem Abstand Weltmarktführer in diesem Segment. Aktuell zählt das Unternehmen weltweit eine Vielzahl von Kunden für dieses Produkt, darunter alle großen internationalen Automobilhersteller sowie alle namhaften Produzenten von Turboladern. Auch in den USA beziehen nahezu alle großen Automobilisten ihre Schubumluftventile von Rheinmetall, ebenso wie in China, wo rund vierzig Hersteller das Ventil einsetzen.

Arbeitgeber-Präsident dringt auf 2G-Regeln in Betrieben – Kirchhoff: Ungeimpfte müssen Einschränkungen hinnehmen

Nordrhein-Westfalens Arbeitgeberpräsident Arndt Kirchhoff hat sich für eine Ausweitung der 2G-Regeln auf die Betriebe ausgesprochen. „Ich bin überzeugt, dass sich das 2G-Prinzip in vielen Bereichen des täglichen Lebens durchsetzen wird. Wer sich nicht impfen lassen will, wird auf Dauer Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, auch am Arbeitsplatz“, sagte Kirchhoff im Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe). Rechtlich könnten Unternehmen zwar niemanden zum Impfen zwingen. Der Verband empfehle aber allen Beschäftigten dringend, sich impfen zu lassen. “ Klar ist, dass die Impfverweigerung Einzelner nicht zum Schaden von Kollegen, Arbeitgebern und Kunden sein darf“, sagte Kirchhoff weiter. Zugleich deutete der Arbeitgeberpräsident, der Mit-Inhaber eines großen Automobilzulieferers ist, eine Änderung der Teststrategie an. „Wenn der Staat die Bürgertests einstellt, dann muss auch die kostenlose Testangebotspflicht der Arbeitgeber enden“, sagte Kirchhoff. (ots)

AOK: Starke Nachbar-Initiativen werden gefördert

„Gesunde Nachbarschaften“: Noch bis zum 30. September bewerben. Gute Beispiele liefern bereits Nettetal, Moers, Krefeld, Düsseldorf, Köln, Nettersheim, Aachen, Kaarst, Gummersbach und Dormagen.

Von der Hofgymnastik bis zum selbst organisierten Erste-Hilfe-Kurs: Zwischen Rhein und Ruhr haben innovative Projekte für ein gesundes Miteinander nun die Chance, finanziell unterstützt zu werden. Noch bis zum 30. September können sich Anwohner-Gemeinschaften für den Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ der AOK Rheinland/Hamburg melden. Mit jeweils 1.000 Euro werden zehn Projekte gefördert, die die Lebensqualität in Quartier oder Dorf nachhaltig stärken.

„Nachbarschaftliches Engagement kann viel bewirken. Es kann Menschen vor krankmachender Einsamkeit bewahren oder ihnen aus der Isolation zurück in ein soziales Miteinander helfen“, sagt Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. Eine Grenze sollte dabei allerdings beachtet werden. „Nachbarschaftshilfe ist kein Ersatz für professionelle Hilfe.“

Aktive Nachbarschaft lohnt sich

Ein Blick auf die Initiativen zeigt: Projekte für ein besseres Miteinander im Wohnumfeld gewinnen an Bedeutung. Die vielfältigen Bewerbungen für den Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ geben Einblicke in das, was möglich ist: Nachbarschaftliche Kochtreffen stehen im Generationentreff Kaldenkirchen (Nettetal) und im Nachbarschaftstreff 55plus in Moers-Meerbeck hoch im Kurs. Gesunde Ernährung und soziales Miteinander gehen dabei Hand in Hand. Ein Kochstudio für Jugendliche bietet die Krefelder Bürgerinitiative Rund um St. Josef e.V. Und die Sattmacher aus Düsseldorf verteilen Biogemüse-Spenden an Obdachlose und bedürftige Familien.

Miteinander fit bleiben

Yoga für die Großen und Bewegungsspaß für Kinder bietet das Nachbarschaftsatelier Hinsundkunzt in Köln-Sülz an. Im Eifelort Nettersheim-Pesch baut die Generationensportgruppe einen Sportraum für Dorfbewohner aus. Offene Yoga- und Tai-Chi-Kurse im Hof bietet das Nachbarschaftszentrum Gut! Branderhof in Aachen – dazu vielfältige Kulturveranstaltungen und gemeinsames Tafeln.

Die Quartiersinitiative Büttgen geht in Kaarst (Kreis Neuss) mit ihrem „Klöndraht“ aktiv gegen Vereinsamung alleinstehender Nachbarinnen und Nachbarn vor. Die eigeninitiativ organisierte Telefon-Hotline nutzen Alleinlebende und junge Mütter, um Anschluss an die Gemeinschaft im Stadtteil zu finden oder Kontakte zu pflegen. In Gummersbach verabredet sich die Dorfgemeinschaft Hülsenbusch zum regelmäßigen „Dorfschwatz“ und beugt so der Vereinsamung vor allem Älterer vor. Im Mehrgenerationen-Wohnhaus NaDoWo in Dormagen arrangieren die Bewohnenden einen Erste-Hilfe-Kurs, um den Lebensalltag in Haus und Garten für alle sicherer zu gestalten.

Neue Wege, um den Zusammenhalt zu stärken

„Zahlreiche Nachbarschaften finden jetzt neue Wege, um sich als Gemeinschaft im Lebensalltag wirksam zu unterstützen und den Zusammenhalt zu stärken“, sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft.

Mitmachen beim Förderpreis der AOK Rheinland/Hamburg

Der AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ unterstützt den Ausbau von engagierten Gemeinschaftsprojekten im Wohnumfeld. Teilnehmen können Nachbar-Initiativen, die gesundheitsfördernde Projekte gestalten. Eine prominent besetzte Experten-Jury wählt die Preisträger aus. Zu ihr gehören unter anderem die Demenz-Expertin und Filmemacherin Sophie Rosentreter, Bewegungsexperte Prof. Dr. Ingo Froböse und „Ernährungsdoc“ Dr. Jörn Klasen. Anmeldungen für den Förderpreis sind möglich unter:

https://aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net/rh/home.html

Vodafone rettet Maja & Co

Immer mehr Imkern werden ihre Bienenvölker gestohlen. Fast 200 Bienen-Diebstähle wurden dieses Jahr (bundesweit) schon gemeldet. Die Schäden sind auch für unsere Umwelt groß. Das Düsseldorfer Unternehmen Vodafone hat deshalb mit Forschern eine Box entwickelt, die vor Diebstahl schützen soll.

Sobald der Bienenstock umkippt oder bewegt wird, sendet die Box eine Nachricht an den Imker. Er kann dann die genaue Position des Bienenvolks verfolgen und es so wiederfinden. Mit dem Projekt wollen die Forscher auch mehr darüber herausfinden, wie man Bienen in Zukunft besser schützen kann. Einige Bienenstöcke wurden dafür mit Kameras und einer SIM-Karte ausgestattet. Eine künstliche Intelligenz beobachtet die Bienen und sammelt Daten, welche Blüten-Pollen sie mit in den Bienenstock bringen. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, unsere Landwirtschaft bienenfreundlicher zu machen.

Was man kaum weiß: Vodafone hat schon beim Bau des neuen Campusses in Heerdt bewiesen, dass das Unternehmen ein Herz für Bienen und Insekten hat. Wir wissen ja bereits seit langem, dass die „Bienen-Tankstellen“ (Wiesen, Blühpflanzen) immer weniger werden. Hier setzte Vodafone an, pflügte Grünanlagen, Beete und Rasenflächen rund um den Vodafone-Campus um, um ein insektenfreundlicheres Ambiente zu schaffen.

Die Umwelt und nachhaltiges Handeln haben Vorfahrt – in allen Bereichen des Unternehmens. Der etwas sperrige Begriff „Biodiversität“ wird am Campus mit Leben gefüllt. „Artenvielfalt ist gelebter Klimaschutz: Umweltfreundliche Grünflächen und der Schutz von Bienen sind ein weiterer, wichtiger Baustein innerhalb unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, betont Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland. Insgesamt hat das Unternehmen 56.000 Euro in die Hand genommen, die Gartenbaufirma Verbeek hat bei der Umsetzung beraten. Das Projekt am Düsseldorfer Campus hat Pilotcharakter und soll auf die anderen Unternehmensstandorte in ganz Deutschland ausgedehnt werden.

50 Prozent der Eiben und Zierhölzer mussten blühenden Pflanzen wie Lavendel und Flieder weichen, die für Insekten lebensnotwendig sind. Auf zahlreichen Dachterrassen und rund um das Parkhaus bieten nun acht Insektenhotels Maja und Co Unterschlupf. Auf den Dächern wird zudem die Aussaat von trockenresistenten Blühpflanzen getestet. Ein Totholz-Stapel mit 3500 handgebohrten Löchern ergänzt das Angebot.

Quellen (Texte/Fotos): Antenne Düsseldorf, Gartenbaufirma Verbeek, Vodafone

Ein neuer Stern am Vanlife-Himmel: Der neue Mercedes-Benz Citan feiert Messepremiere auf dem Caravan Salon Düsseldorf

Vanlife boomt, speziell Fahrzeuge mit Pkw-ähnlichen Außenmaßen werden unter Reisemobilisten und jenen, die es werden wollen, immer beliebter. Mercedes-Benz hat sich in den letzten Jahren mit seinen Basisfahrzeugen in allen Klassen – vom Liner über den Campingbus bis zum Micro-Camper – erfolgreich etabliert und plant mit weiterem Wachstum.

Hinzu kommt die ‚hauseigene‘ kompakte Marco Polo Modellfamilie. Der neueste Baustein der Wachstumsstrategie der Marke mit Stern im Reise- und Freizeitmobilmarkt: der gerade vorgestellte Nachfolger des Mercedes‑Benz unter den Small-Vans, der neue Citan. Der neue Citan ist eine vollumfängliche Neuentwicklung. Das Fahrzeug verfügt über die markentypische DNA, beispielsweise hinsichtlich unverwechselbarem Design, Konnektivität und Sicherheit.  Besonders kompakte Außenmaße bei einem durchdachten Platzangebot im Innenraum eröffnen dabei auch im zunehmend beliebten Bereich der Micro-Camper-Umbauten vielfältige Möglichkeiten. Wie solche Umbauten aktuell aussehen können, zeigt Mercedes-Benz beispielhaft auf dem Caravan Salon in Düsseldorf vom 28. August bis 5. September in Halle 16 zusammen mit VanEssa mobilcamping.

„Der Reise- und Freizeitmobilmarkt hat für uns im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung wachsende Bedeutung. Das gilt auch für die brandneue Generation unseres Citan, der ein ideales Basisfahrzeug für den Micro-Camper-Einsatz ist. Daher haben wir uns für seinen ersten Messeauftritt gezielt den Caravan Salon ausgesucht. Zusammen mit der Firma VanEssa mobilcamping zeigen wir beispielhaft, welche Camper-Qualitäten in ihm stecken,“ sagt Klaus Rehkugler, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Vans. „Wir freuen uns in diesem Jahr wieder in Düsseldorf zu sein und auf das Feedback der Kunden vor Ort.“

Die Highlights des neuen Citan im Überblick

Im Segment der Small Vans hat Mercedes-Benz am 25. August den Nachfolger des Citan vorgestellt. Das vollumfänglich neuentwickelte Fahrzeug zeigt sich mit diversen Produkthighlights.

  • Der neue Citan bietet viel Platz und Stauraum. Er startet als Tourer und Kastenwagen in der Länge Standard mit einem Radstand von 2.716 Millimetern. Es folgen weitere Varianten mit langem Radstand sowie der Mixto. Bereits in der Länge Standard bietet der Citan im Vergleich zum Vorgängermodell mehr Platz. Hinzu kommen zahlreiche Ablagen und Fächer im Innenraum.
  • Ausgewogene Proportionen und sinnliche Flächengestaltung kennzeichnen das Design des neuen Citan. Muskulöse Schultern und ausgeprägte Radhäuser betonen Kraft und Emotionalität – ungewöhnliche Stilmittel bei einem Small Van. Ein besonderer Blickfang im Interieur ist die sinnliche horizontale Form der Instrumententafel.
  • Für markentypischen Komfort sorgen u.a. weit öffnende Schiebetüren sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite (Serie beim Tourer, Option beim Kastenwagen) sowie aeroakustische Maßnahmen zur Reduzierung von Windgeräuschen. Hinzu kommen auf Wunsch aus dem Pkw-Bereich bekannte Komfortausstattungen wie THERMOTRONIC, KEYLESS GO und eine elektrische Feststellbremse.[2]
  • Der neue Citan besitzt zudem auf Wunsch das Infotainmentsystem MBUX (Mercedes‑Benz User Experience). Zu den Stärken der MBUX zählen u.a. das intuitive Bedienkonzept per Touchscreen, Touch Control Buttons am Lenkrad und Hey-Mercedes-Sprachsteuerung, die Smartphone-Integration oder das Digitale Radio (DAB und DAB+). Und auch zahlreiche digitale Dienste von Mercedes me connect sind im neuen Small Van mit Stern ab Werk verfügbar. Kunden bleiben so jederzeit mit dem Fahrzeug verbunden.
  • Besonderen Wert legten die Entwickler bei Mercedes‑Benz auf ein markentypisches Fahrverhalten. Das Ergebnis: eine komplette Neuabstimmung des Fahrwerks – speziell hinsichtlich Federung, Dämpfung und Stabilisatoren.
  • Ein 1,5‑Liter-Diesel in drei Leistungsstufen und ein 1,3‑Liter-Benziner in zwei Varianten bilden die Motorenpalette des neuen Citan zum Marktstart. Gemeinsame Stärken sind gute Fahrbarkeit bereits bei niedrigen Drehzahlen und günstige Verbrauchswerte. Alle Motoren sind mit einer ECO Start/Stopp Funktion kombiniert. Zudem wird es den Citan im zweiten Halbjahr 2022 als auch mit Elektroantrieb geben.
  • Sicherheit ist ein wesentlicher Markenwert von Mercedes‑Benz. Dazu tragen im neuen Citan die stabile Karosseriestruktur mit energieabsorbierenden Lastpfaden ebenso bei wie die umfangreiche Ausstattung mit modernen Fahrassistenzsystemen; viele davon serienmäßig wie die Anfahrhilfe Hill Start Assist, der Seitenwind-Assistent, der Müdigkeitswarner ATTENTION ASSIST und der Mercedes-Benz Notruf. Diese können den Fahrer in zahlreichen Situationen unterstützen und entlasten.

Weiterführende Informationen und technische Daten zum neuen Citan stehen auf der Onlineplattform Mercedes me media unter media.mercedes-benz.com sowie auf der Daimler Global Media Site unter media.daimler.com zur Verfügung.

Mit VanEssa Modulen zum Micro-Camper

Im Handumdrehen vom Alltagsfahrzeug zum Micro-Camper, das ist das in der Vanlife-Szene vorherrschende Konzept für die Fahrzeuggattung der Small Vans und funktioniert mit sogenannten Möbelmodulen, die sich flexibel ein- und ausbauen lassen. Auf dem Caravan Salon 2021 zeigt Mercedes-Benz zusammen mit VanEssa mobilcamping, einem der führenden Anbieter der Branche, beispielhaft zwei solcher Lösungen auf Basis des neuen Citan Tourer: eine mobile Campingküche und ein Schlafsystem.[3]

  • Die VanEssa Systemküche für das Fahrzeugheck basiert auf einem Schubladensystem und umfasst: einen integrierten Kartuschenkocher, eine Spülmöglichkeit mit 13 Liter Wassertank sowie eine 31 Liter Kompressor-Kühlbox. Auch genügend Platz für Geschirr und Vorräte ist vorhanden. Das Küchenmodul wiegt rund 60 Kilogramm und lässt sich damit in Minutenschnelle ein- und ausbauen. Verschiedene Farboptionen geben Individualisierungsspielraum.
  • Mit dem VanEssa Schlafsystem verwandelt sich der Fond des Small Vans mit wenigen Handgriffen in einen komfortablen Schlafplatz. Dafür sorgt eine hochwertige Qualitätsmatratze. Während der Fahrt ruht das System im Kofferraum auf der Mobilküche, die Fondsitze können uneingeschränkt genutzt werden. Das Schlafmodul ist im neuen Citan 115 Zentimeter breit und 189 Zentimeter lang, damit finden bis zu zwei Personen Platz.

Podcast; Folge 60! Mentoring: Mit gegenseitiger Unterstützung zum Erfolg

In der 60. Folge unseres Wirtschaftspodcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ geht es im Schwerpunktthema um „Mentoring“, einem spannenden Instrument der systematischen Personalentwicklung. Lisa Marie Fitzner blickt mit Patricia Rennecke und Christoph Hauke hinter die Kulissen. Außerdem im Programm die Nachrichten aus der Düsseldorfer Wirtschaft, die Termine der kommenden Woche und ein Ausblick auf die Caravan-Ausstellung, die jetzt in unserer Stadt beginnt. Unsere Sendung gibt es überall dort, wo es Ihre Liebling-Podcasts gibt, z.B. Spotify, Apple und www.unternehmerschaft.de. Infos zu den Themen der Sendung finden Sie hier https://www.rennecke-consulting.de/ und https://www.christophhauke.de/.

Engpässe und Corona belasten die Wirtschaft

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich weiter eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im August auf 99,4 Punkte gefallen, nach 100,7 Punkten im Juli (saisonbereinigt korrigiert).  Der Rückgang war vor allem auf deutlich weniger optimistische Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Insbesondere im Gastgewerbe und im Tourismus wachsen die Sorgen. Die aktuelle Lage bewerteten die Unternehmen hingegen etwas besser als im Vormonat. Lieferengpässe bei Vorprodukten in der Industrie und Sorgen wegen steigender Infektionszahlen belasten die Konjunktur.

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2. Online-Informationsveranstaltung für Unternehmen: „Fachkräfte binden und gewinnen durch geförderte Weiterbildung“

Das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e. V. (BWNRW) und die Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH (FAW) haben in Nordrhein-Westfalen unter dem Motto BILDUNG.WIRTSCHAFT.NRW eine enge Kooperation vereinbart.

Ziel dieser Kooperation ist es, den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ein hochwertiges, wirtschaftsnahes und passgenaues Angebot an geförderter Weiterbildung zu unterbreiten. Die Unternehmen erhalten auf diese Weise Unterstützung dabei, ihren Beschäftigten – auch vor dem Hintergrund der digitalen Transformation –  eine zukunftsorientierte Anpassung beruflicher Kompetenzen zu ermöglichen. Bestehende Tätigkeitsfelder ändern sich gegenwärtig quer durch alle Branchen, und oftmals wird es schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Umso wichtiger ist es, vorhandene Beschäftigte zu binden und durch passgenaue Weiterbildungsangebote fit für die Zukunft zu machen.

Ein wesentlicher Bestandteil des gemeinsamen Angebotes sind Teilqualifizierungen (TQ), die im Rahmen der ARBEITGEBERINITIATIVE TEILQUALIFIZIERUNG „Eine TQ besser!“ gemeinsam von den Bildungswerken der deutschen Wirtschaft entwickelt wurden. TQ bieten die Möglichkeit, sich schrittweise bis zum vollständigen Berufsabschluss weiterzubilden. Da jedes TQ-Modul ein in sich geschlossenes Kompetenzbündel umfasst und die Übernahme von Aufgaben in einem konkreten betrieblichen Einsatzgebiet ermöglicht, eignen sich bestimmte TQs auch als Zusatzqualifikation für qualifizierte Beschäftigte im Transformationsprozess. So können z. B. langjährige Beschäftigte mit einer fachfremden oder veralteten Ausbildung damit modular für neue Aufgaben im Betrieb qualifiziert werden.

Im Rahmen der

2. Online-Informationsveranstaltung für Unternehmen:
„Fachkräfte binden und gewinnen durch geförderte Weiterbildung“
am Dienstag, 21. September 2021, 11.00 – 12.00 Uhr
möchten wir interessierte Mitgliedsunternehmen aus Ihren Verbänden über die Möglichkeiten einer Weiterbildungsförderung für Beschäftigte informieren und laden hierzu herzlich ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Einladung an geeignete Ansprechpartner in den Unternehmen weiterleiten. Anmeldungen nimmt Frau Elke Finke (Projektleitung BILDUNG.WIRTSCHAFT.NRW) gerne per Mail (elke.finke@faw.de) oder telefonisch (Tel.: 0521-787 156 18) entgegen. Die Zugangsdaten zum Webex-Meeting werden nach der Anmeldung versandt.In der einstündigen Veranstaltung wird u. a. erläutert, was eine Teilqualifizierung ist, welche Kompetenzen (und Berufe) damit erlernt werden können, wie diese in der Praxis umgesetzt werden und welche Fördermöglichkeiten existieren (je nach Konstellation bis zu 100 Prozent). TQ können
z. B. im Rahmen des so genannten „Qualifizierungschancengesetzes“ durch die Agenturen für Arbeit gefördert werden.

Neben den Weiterbildungskosten können dabei während der Qualifizierung auch Zuschüsse zum Entgelt gezahlt werden. Je kleiner ein Betrieb ist, desto höher ist in der Regel auch die Förderung. Teilqualifizierungen haben außerdem den Vorteil, dass sie flexibel umgesetzt werden können, z. B. in Voll- oder Teilzeit, als Schulung in Präsenz oder im virtuellen Klassenzimmer.