Mit digitalen Events hinein in die hybride Generation – Unternehmerschaft versteht sich als Dienstleister für die Mitgliedsunternehmen

Analog? Digital? Hybrid? Die Folgen der Pandemie sind auch für die Unternehmerschaft Düsseldorf mehr als spürbar. In wenigen Wochen entwickelten wir in der Achenbachstraße ein neues Konzept für unser Remoteoffice, für unseren großen Weiterbildungsbereich, für die interne Kommunikation, für die Studien- und Berufsorientierung und für die Öffentlichkeitsarbeit. Im Großen und Ganzen waren wir sehr erfolgreich.

Beispiel Weiterbildung: Wir konnten unser Angebot für die Unternehmen optimieren und die Teilnehmerzahlen stiegen teilweise um 300 Prozent. Darüber hinaus erfreuen sich unsere digitalen Azubitage größter Beliebtheit. Auch unsere digitalen Berufsorientierungsangebote werden von den Betrieben und den Schulen sehr gerne angenommen. Auch unsere Remote-Office-Phase hat sehr gut funktioniert – wie immer waren wir sehr gut für unsere Mitgliedsunternehmen zu erreichen.

Wie Sie wissen, unterstützen wir unsere Mitgliedsunternehmen seit vielen Jahren bereits bei der Organisation von Veranstaltungen. Ob Sie einen Livestream, ein

Dabei sind wir natürlich keine „Eventagentur“. Aber, wir können Ihnen viele Tipps und Informationen geben und natürlich auch Ihre Suchbewegungen abkürzen. Gerne empfehlen wir Ihnen auch entsprechende Agenturen, die Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf sind und mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben.

Dieser Angebot ist ausschließlich ein kostenfreier Service für unsere Mitgliedsunternehmen.

Mehr über diesen Service erfahren Sie unter https://unternehmerschaft.wigadi.de/managed-events/. Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich zur Verfügung!

Ansprechpartnerin:
Lisa Marie Schelig
T: 0211.20575601
M: 0157.806309 94
E: l.schelig@unternehmerschaft.de

TEEKANNE und das Clean River Project sammeln Müll zum Schutz der Meere

Ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllbeuteln machten sich rund 21 TEEKANNE Mitarbeiter nebst Partnern und Kindern zu einem Spaziergang der besonderen Art auf. Die Mission des Tages: Die Rheinwiesen von Zigarettenkippen, Glasflaschen und Plastikabfällen zu befreien.

„Der Großteil der rund acht Millionen Tonnen Plastikmüll wird über die Flüsse in die Meere getragen – allein der Rhein schwemmt 20 bis 30 Tonnen Plastikmüll in die Nordsee“, erfuhren die insgesamt rund 35 Teilnehmer:innen zum Beginn des Aktionstages von den Initiatoren des gemeinnützigen Vereins Clean River Project.

Um hier einen spürbaren Unterschied zu leisten, wurden gemeinsam auf dem circa sechs Kilometer langen Rheinabschnitt von der Erftmündung bis zur Oberkasseler Brücke, für das TEEKANNE seit dem vergangenen Jahr eine Flusspatenschaft übernommen hat, 2.500 Liter Unrat aufgesammelt. „Auch bei unserem zweiten CleanUp-Event war es erstaunlich zu sehen, wie viel Müll sich an diesem relativ kurzen Abschnitt des Rheins angesammelt hat“, erinnert sich die TEEKANNE

Nachhaltigkeitsmanagerin Michelle Sommer. „Gleichzeitig ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass diese Abfälle keinen Eingang mehr in unsere Meere finden werden“, so Michelle Sommer weiter. Wer einmal an einem solchen Aktionstag teilgenommen hat, geht mit einem anderen Blick auf die Umwelt und einem gesteigerten Problembewusstsein durch den Alltag – so der einhellige Tenor bei den Beteiligten.

Die von TEEKANNE und dem Clean River Project initiierten öffentlichen CleanUp-Events werden halbjährlich veranstaltet.

Clean River Project – Fotokunst für saubere Flüsse und Meere

Als nachhaltiges Düsseldorfer Unternehmen zeigt TEEKANNE sein Engagement bereits vor der eigenen Haustüre und leistet durch die Kooperation mit dem Clean River Project nicht nur einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch eine weitere Sensibilisierung für ein wesentliches Thema unserer Zeit. Neben der aktiven Säuberung von Flüssen deutschlandweit geht es bei der Aktion auch um die künstlerische Inszenierung des gesammelten Plastikmülls: So wird der Unrat zur Fotokunst umfunktioniert, in einer Ausstellung öffentlichkeitswirksam präsentiert und schafft auf diese Weise ein anderes Bewusstsein für das Thema Plastikmüllverschmutzung. Auch TEEKANNE wird ein Fotokunstwerk des im Düsseldorfer Flussabschnitt gesammelten Plastikmülls erhalten.

Über TEEKANNE:

Die TEEKANNE GmbH & Co. KG, Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf, steht seit über 135 Jahren für Teegenuss höchster Qualität und Innovationskraft: Seit der Gründung des Stammhauses R. Seelig & Hille 1882 in Dresden hat TEEKANNE entscheidend zur Entwicklung des deutschen und internationalen Teemarktes beigetragen. Erfindungen wie die Teebeutelpackmaschine und der weltweit verbreitete Doppelkammerbeutel gehören zu den Meilensteinen der bewegten Unternehmensgeschichte. Heute ist TEEKANNE Marktführer im Bereich Tee (Quelle: AC Nielsen 2021) und gibt dem Markt mit immer neuen Geschmacksvarianten und Teemischungen wichtige Impulse. Die TEEKANNE Gruppe ist international in sieben Ländern mit Produktionsstätten bzw. Niederlassungen vertreten und verfügt in vielen weiteren Ländern über ein ausgeprägtes Netz an Vertriebspartnern. Weltweit werden 1.300 Mitarbeiter beschäftigt. TEEKANNE macht den Tee seit 1882: von Schwarzem Tee über Grünen und Weißen Tee, Kräuter- und Früchtetee bis hin zu Rotbuschtee. Dabei kommt bei TEEKANNE von der Pflanze bis zum fertigen Produkt alles aus einer Hand. Hauseigene Experten betreuen jeden einzelnen Schritt mit Wissen und Hingabe – so garantiert der Teespezialist höchsten Genuss bei bester Qualität.

Kanzlerkandidaten beim „Tag der deutschen Industrie“

Sonntagsreden? Viel heiße Luft? Oder konkrete Aussagen zu den Themen Standortsicherung, Genehmigungsverfahren, Wasserstoff? Die Latte war hoch gehängt beim diesjährigen „Tag der Industrie“. Ein kommentierender Bericht aus unserer Redaktion.

Der diesjährige Tag der Industrie fand als dreitägige Hybridveranstaltung statt. Vor Ort tauschte man sich knapp 100 Tage vor der Bundestagswahl Wirtschaft und Politik über wirtschaftspolitische Herausforderungen für den Standort Deutschland aus. Gäste waren unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel, Jacinda Ardern, Premierministerin von Neuseeland, Valdis Dombrovskis, Vizepräsident der Europäischen Kommission sowie der bayerische Ministerpräsident Markus Söder. Weitere Redebeiträge vor Ort übernahmen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie die Bundesvorsitzenden Annalena Baerbock von Bündnis 90/Die Grünen, Armin Laschet von der CDU und Christian Lindner von der FDP.

Ein besonderes Augenmerk lag natürlich auf unseren Kanzlerkandidaten. Doch hier fiel das Ergebnis, vor allem bezogen auf klare Aussagen, eher „mau“ aus. Konkrete Aussagen, beispielsweise zum Thema Wasserstoff, gab es nicht. Stattdessen gab es viele Versprechen und Worthülsen. Beispiel Annalena Baerbock: „Wir müssen die Kräfte bündeln zwischen Industrie und Politik. Nur miteinander, nicht gegeneinander könne der Wandel gelingen.“ Nun ja, wer wolle dem widersprechen? Und Olaf Scholz präsentierte sich als „Ich-AG“: „„Diese Transformation werde ich als Bundeskanzler nicht moderieren, sondern mit höchster Priorität vorantreiben. Das wird Chefsache und direkt aus dem Bundeskanzleramt gesteuert.“ Scholz möchte auch Planungen und Genehmigungen beschleunigen und dabei auch die Themen Baurecht, Immissionsschutzrecht und Raumordnungsrecht anpacken. „Dabei werden wir auch den andauernden Konflikt zwischen Energiewende und Artenschutz lösen“, sagte Scholz schemenhaft. In das gleiche Horn blies auch Armin Laschet. Er bekräftigte seine Botschaft des „Modernisierungsjahrzehnts“. Deutschland müsse schneller werden bei Digitalisierung und Infrastruktur. Die Unternehmen bräuchten mehr Freiräume. Und er warnte davor, die Steuern zu erhöhen.

Der BDI rechnet für das gesamte Jahr 2021 mit einem Anstieg des realen Bruttoinlandsproduktes um 3,5 Prozent. Im April erwartete der Verband noch drei Prozent Wachstum. „Unseren Optimismus ziehen wir aus einer erwarteten Belebung der Binnenkonjunktur aufgrund von Nachholeffekten im privaten Konsum und aufgrund deutlich steigender Investitionen sowie aus dem Auslandsgeschäft, wo wir eine starke Erholung in Asien erwarten und von den Konjunkturpaketen in den USA profitieren dürften“, erklärte BDI-Präsident Russwurm. Insgesamt rechnet der BDI in diesem Jahr mit einem Anstieg der Industrieproduktion um acht Prozent. Mit der Rückkehr auf Vorkrisenniveau des BIP rechnet der BDI im vierten Quartal dieses Jahres. „Ein entscheidender Faktor ist nach wie vor die Pandemie, deren Verlauf das größte Abwärts-Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung ist und bleibt“, betonte Russwurm.

Als eine weitere Gefahr für die konjunkturelle Erholung nannte der BDI-Präsident zunehmende Lieferengpässe und Rohstoffknappheiten: „Chipmangel führt in der Automobilindustrie bereits zu teils weitreichenden Produktionseinschränkungen.“ Die Probleme beträfen die gesamte Lieferkette. „Lieferengpässe gibt es aber nicht nur bei Halbleiterchips“, erklärte Russwurm. Es mangele auch an Kunststoffen, Verpackungsmaterial, Stahl und Metallen. „Wie stark dieses Thema die Konjunkturkennzahlen letztlich negativ beeinflussen wird, das wird sich noch zeigen“ sagte Russwurm. „Ich bin aber zuversichtlich, dass es der deutschen Industrie zumindest nicht langfristig Probleme bereiten wird.“

Sommerferien-Programm: es gibt noch freie Plätze

Das Amt für Schule und Bildung bietet auch in diesem Jahr wieder ein Sommerferien-Programm an. Die „Adventure School“ bietet ein breites Workshop-Angebot für Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufenan. Die Teilnahme ist kostenfrei. Auf dem Programm stehen unter anderem Angebote in den Bereichen Coding, Technik, Handwerk, Persönlichkeitsförderung, und Berufsorientierung sowie gesellschaftlich-kulturelle Themen. Es gibt ein- und mehrtägige Kurse. Einige Workshops sind bereits ausgebucht, es gibt aber noch freie Plätze. Auch unsere Stiftung Pro Ausbildung bietet im Rahmen ihrer Girls + Boys academy und im Themenbereich MINT Workshops und Kurse an. Alle Informationen finden Interessierte im Netz unter www.adventure-school.de.

Wolfram Brecht als langjähriger Vorsitzender verabschiedet

Wolfram Brecht, langjähriger Vorsitzender des „Ausbilderkreises e.V. (D.A.K.)“, wurde in der Klausurtagung des Netzwerks in Kaarst verabschiedet. Die Verabschiedung übernahm die stellvertretende Vorsitzende, Ellen-Klio Harzheim. Brecht geht aber nicht ganz, sondern bleibt dem Verein als Vorstandsmitglied erhalten. Da er sich mehr in seiner Heimatstadt Ratingen kulturell engagieren möchte, verzichtete er auf eine Wiederwahl.
Bevor Wolfram Brecht als Zeichen des großen Danks einen dicken Blumenstrauß und ein kleines Geschenk für seine ehrenamtliche Arbeit erhielt, erinnerte Ellen-Klio Harzheim an seine großen Verdienste für den D.A.K.
Mit großer Zuverlässigkeit und zeitlicher Bereitschaft engagierte sich Brecht für den Verein und für den Themenblock „Aus- und Weiterbildung“. Unzählige Stunden hatte er in die Vereinsarbeit investiert und auch damit zu einem kooperativen und harmonischen Miteinander beigetragen. Wolfram Brecht war und ist eine wichtige Stütze des gemeinsamen Wirkens. Der neue und alte Vorstand freut sich darauf, dass die Arbeit des D.A.K. auch in Zukunft erfolgreich sein wird und Unterstützung und Anerkennung finden wird.
Das Netzwerk „Der Ausbilderkreis“ hat rund 200 Mitglieder, vor allem weit über 100 Unternehmen aus der Region. Die Angebote des Netzwerks nutzen Ausbildungsleiter und Ausbilder, Personalleiter und Personaler, Personalentwickler, Geschäftsführer, Trainer und Coaches. Die Geschäftsstelle des D.A.K. befindet sich im Verbändehaus der Unternehmerschaft Düsseldorf auf der Achenbachstraße in Flingern.

Ausbildung in der Krise: Wie es in unseren Betrieben läuft

Ausbilden in Krisenzeiten – und das zum ersten Mal: Das erwartet Robin de Fries vom DKV Mobility Service aus Ratingen. Wir sprechen heute in der 56. Folge unseres Wirtschaftspodcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ mit ihm und seiner Kollegin Barbara Lehmacher, wie es sich wohl anfühlt – die Rolle des Ausbilders anzunehmen und in Krisenmonaten Nachwuchskräfte für das Unternehmen zu gewinnen. Parallel zur Ausbildung wurden in den vergangenen Monaten auch neue Unternehmenskonzepte erarbeitet. So soll das hybride Arbeiten auch nach Corona flexibel fortgesetzt werden. Lisa Marie Schelig spricht mit den beiden auch über Onboarding für Auszubildende und Mitarbeitende, über neue und moderne Nachwuchsgewinnung-Methoden (TikTok & Co.) und wie man trotz allem, den persönlichen Austausch nicht verliert. Außerdem in der Sendung: die neusten News und Termine aus der und für die Wirtschaft. Unseren Podcast finden Sie dort, wo Sie am liebsten Ihre PODs hören – und natürlich im Netz www.unternehmerschaft.de.

sms: aus Düsseldorf in die Welt

Das mexikanische Stahlunternehmen „Nucor-JFE Steel“ hat die Endabnahme einer neuen Feuerverzinkungslinie erteilt. Neben der Lieferung der Anlage war die SMS group auch für das Engineering, die Technologie und die Elektrik und Automatisierung verantwortlich. Die Verzinkungslinie ist für eine Jahreskapazität von 400.000 Tonnen warm- und kaltgewalztes Stahlband ausgelegt, insbesondere für Tiefziehgüten und hochfeste Stähle, einschließlich modernen Dualphasen-Stählen, für die Automobilindustrie. Zum Lieferumfang gehörten darüber hinaus eine Umwickelanlage und eine Inspektionslinie.

Die Reinigungsstrecke besteht aus hocheffizienten, vertikal an­geordneten Zellen für die elektrolytische Reinigung und Spülung der Bänder sowie horizontal angeordneten Bürsten. Die von Drever International gelieferte moderne Ofentechnik ermöglicht eine wirt­schaftliche Produktion von Stahlbändern.

Der Ofen verfügt über ein Schnellkühlsystem mit leistungsstarken Gas­düsen. Das System ist so ausgelegt, dass es zu einem späteren Zeitpunkt noch erweitert werden kann. Das Dressierwalzwerk stellt eine optimierte Oberflächenrauheit bei geringer Längung sicher.

Das in Zentralmexiko gelegene Werk beliefert Automobilwerke in der Region.

Südbrücke Baustelle

Schlechte Nachrichten für Pendler! Die Fahrbahn auf der Kardinal Frings-, besser bekannt als Südbrücke, ist in einem schlechten Zustand. Sie wird deswegen in der kommenden Woche in beide Richtungen umfangreich repariert. Für Autofahrer steht dort deswegen von Montag bis Freitag (21.-25. Juni 2021) jeweils nur eine Spur zur Verfügung; sowohl in Richtung Neuss als auch hier zu uns nach Düsseldorf. Auf der Südbrücke und den umliegenden Straßen ist deswegen in der kommenden Woche mit Verkehrsbehinderungen und Staus zu rechnen. Pendler sollten dann, wenn möglich, auf andere Rheinbrücken ausweichen.

Digitale Ausbildungsmesse

Unter dem Motto „Starten statt warten!“ will die Arbeitsagentur und weitere Organisationen der Düsseldorfer Wirtschaft Jugendliche dazu bewegen, sich einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu suchen. Am Samstag (19.06.) findet deswegen eine digitale Ausbildungs-und Studienmesse statt. Allein in Düsseldorf sind von den gemeldeten Ausbildungsstellen noch 55 Prozent unbesetzt. Auf der anderen Seite haben von den Ausbildungssuchenden fast 52 Prozent noch keinen Platz oder eine Alternative gefunden. Bei der digitalen Messe sind deswegen rund 100 Unternehmen und Hochschulen vertreten, und zwar aus Düsseldorf und der Umgebung. Über 4.000 freie Ausbildungsstellen werden vorgestellt, dazu gibt es Tipps von der Berufs- und Studienberatung. Das aktuelle Ausbildungsjahr sei ein Chancenjahr. Quelle: Antenne Düsseldorf

Spitzenverbände der Wirtschaft gründen Transatlantic Business Initiative (TBI)

Den Startschuss für die Transatlantic Business Initiative (TBI) geben heute vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft – der Bundesverband deutscher Banken (BdB), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) sowie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Mit der TBI will die deutsche Wirtschaft neuen Schwung in die transatlantischen Beziehungen bringen. Dabei baut sie auch auf die handels- und wirtschaftspolitische Flankierung aus Berlin wie Brüssel.

Die TBI setzt sich für eine Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und der EU sowie den USA und Kanada ein. Dafür soll die Initiative eine Plattform sein und transatlantische Fragestellungen aus Sicht der deutschen Wirtschaft behandeln. Die TBI wird den Dialog mit der Bundesregierung, der Europäischen Kommission, den relevanten Parlamenten und vor allem mit den Regierungen in Washington und Ottawa suchen. Ziel ist, offen über Differenzen zu sprechen und konstruktive Lösungen zu finden.

Die globalen Herausforderungen, vor denen auch die transatlantischen Partner und ihre Unternehmen stehen, sind breit gefächert. Die Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks müssen sich diesen Herausforderungen stellen. Zentrale Grundlage dafür sind die gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen und Grundüberzeugungen, die sie verbinden.

„Die transatlantischen Beziehungen haben in den vergangenen Jahren einige Herausforderungen durchlebt. Nun müssen EU und USA wieder an einem Strang und in die gleiche Richtung ziehen, um die großen globalen Herausforderungen wie den Klimawandel sinnvoll anzugehen, aber auch, um Chancen wie die Digitalisierung zum Wohl unserer Gesellschaften optimal zu nutzen. Der EU-US-Gipfel hat gezeigt, dass die Regierungen der transatlantischen Partner bereit sind, eng zusammenzuarbeiten, die deutsche und europäische Wirtschaft ist es auch“, sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm, der Vorsitzender der TBI ist.

Bankenpräsident Hans-Walter Peters: „Die Pandemie hat deutlich gemacht, dass weltweite Krisen nur gemeinsam bewältigt werden können. Die Transatlantic Business Initiative bietet eine exzellente Plattform, um neue Impulse für den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft zu setzen. Das gilt auch für den Finanzsektor: Auf beiden Seiten des Atlantiks stellen sich die gleichen Fragen, wie wir mit Schwung den Aufbau nach der Pandemie finanzieren und die Finanzwirtschaft nachhaltiger und digitaler ausrichten.“

BGA-Präsident Anton F. Börner: „Mehr Kollaboration und weniger Konfrontation ist in den transatlantischen Beziehungen das Gebot der Stunde. Mit der TBI leisten wir dazu einen konstruktiven Beitrag, dass sich die Zusammenarbeit mit unseren Partnern auf der anderen Seite des Atlantiks wieder signifikant verbessert. Die USA und die EU müssen die Bewältigung der großen, globalen Herausforderungen zur gemeinsamen Aufgabe machen und dürfen sich nicht weiter in kleinteiligen Handelskonflikten verlieren. Unser gemeinsames Anliegen ist, dass die Förderung der transatlantischen Beziehungen wieder einen höheren und damit ihm gebührenden Stellenwert in Berlin und Brüssel bekommt.“Im Rahmen der TBI sind vier Lenkungskreise zu folgenden Themen vorgesehen: Handels- und Investitionspolitik, Energie- und Klimapolitik, Daten- und Digitalwirtschaft sowie Unternehmen und Finanzen. In diese Lenkungskreise bringen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter aus der Wirtschaft aktiv ein.