Podcastfolge 48

Heute (23.04.) berichten wir aus der Düsseldorfer Kreativ- und Kulturwirtschaft – ein Wirtschaftssektor mit „Wums“. Einige bundesweite Zahlen haben wir Ihnen mitgebracht: 174 Milliarden EUR Umsatz, 260.000 Unternehmen, über 670.000 EUR Umsatz pro Unternehmen, 1.835.278 Millionen Gesamterwerbstätige und eine Bruttowertschöpfung von 106,4 Mrd. EUR.

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Im Expertentalk erfahren wir heute, was die Düsseldorfer Politik JETZT machen muss und warum die Künstler trotz allem hoffnungsfroh in die Zukunft schauen. Außerdem klären wir in unserem Podcast, ob wir Alle programmieren können müssen und wir erfahren, dass unsere Unternehmen im Themenbereich „Homeoffice“ ganz weit vorne sind. Damit Sie nichts verpassen, gibts auch die wichtigsten Termine für Unternehmer, Entscheider und Führungskräfte. Und Michael Grütering (Foto), Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf, zieht ein Bilanz des gestrigen Girls’ + Boys Day.

Den Wirtschaftspodcast aus unserer Stadt, den ältesten und werbefreien Business-POD aus Düsseldorf, gibts auf Ihrem Lieblings-Podcatcher (Stichwort: „Düsseldorfer Wirtschaft“) und natürlich auch dort, wo es die besten PODs gibt: auf www.unternehmerschaft.de. Lassen Sie uns ein Like da und empfehlen Sie uns bitte weiter in Ihren beruflichen und persönlichen Netzwerken. Wir freuen uns auch auf Ihre Themenvorschläge unter l.schelig@unternehmerschaft.de.

ElectronicPartner zieht positives Messe-Fazit

Die virtuelle ElectronicPartner Jahresveranstaltung endete am 21. April 2021 mit durchgehend hohen Besuch- und Klickraten, viel positiver Resonanz und einem großen Ordervolumen. Vierzehn Tage lang präsentierte die Verbundgruppe ein breites, digitales Messe-Angebot.

„Eine virtuelle Messe muss ihren Teilnehmern zentrales Fachwissen anbieten und wichtige Neuigkeiten präsentieren sowie einen aktiven Austausch ermöglichen – und das in einer Form, die es auch unter außergewöhnlichen Umständen erlaubt, maximal partizipieren und profitieren zu können. Diesem Ziel konnten wir gerecht werden“, ist Friedrich Sobol, Vorstand ElectronicPartner, überzeugt. Über verschiedene digitale Formate haben Aussteller und Mitarbeiter der Kooperation genau die Inhalte kommuniziert, die Fachhändler jetzt brauchen, um notwendige Weichen für ihre erfolgreiche, unternehmerische Zukunft zu stellen.

Durch eine breite zeitliche Verfügbarkeit von Angeboten und Ansprechpartnern wurde die Teilnahme an der digitalen Messe deutlich vereinfacht. So konnten möglichst viele Verbundgruppenmitglieder gezielt das für sie wichtige Wissen abrufen. Ihnen stand innerhalb der hauseigenen B2B-Plattform INFONET ein spezieller Messebereich mit geballter Themenauswahl zur Verfügung, sowohl auf klassischem Weg zum Nachlesen als auch in weiteren Formaten wie Videopodcasts, On-Demand Webinaren und terminierten Webinaren. Die wichtigsten Hersteller der Branche haben sich und ihre Produkthighlights in innovativen Markenwelten präsentiert, die jederzeit unabhängig von Zeit und Raum besucht werden konnten und auch nach der Messe weiterhin für die Händler einsehbar sind. In rund 180 Webinaren vermittelten Referenten Hintergrundwissen zu Produkten und Vermarktungsstrategien. Die Teams aus der ElectronicPartner Zentrale nutzten dieses Format, um in den Austausch mit den Mitgliedern zu treten. Außerdem gab es verschiedene Round-Table-Veranstaltungen: zu Marketing-Themen, zur Weiterentwicklung der Campus-Plattformen, zu Recruiting-Trends und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Zentrale und vielem mehr.

Die MEDIMAX Franchisepartner erwartete außerdem eine eigene virtuelle Unternehmertagung innerhalb des Messebereichs. Hier erhielten sie via Video-Podcasts Informationen aus den Bereichen Vertrieb, Einkauf und Controlling sowie alles Wissenswerte rund um das neue Corporate Designs der Marke MEDIMAX.

Von den ersten Vorbereitungen im Sommer 2020 bis zu ihrem Abschluss bewertet Friedrich Sobol die virtuelle Jahresveranstaltung als vollen Erfolg: „Unsere Teams und die Partner aus der Industrie haben einen großartigen Job gemacht! Sie haben eine Umgebung geschaffen und mit Inhalten gefüllt, die es den Händlern auch in der jetzigen Zeit ermöglicht, einen effektiven Zugang zu notwendigen Informationen zu erhalten – und zwar dort, wo sie sich zuhause fühlen und intuitiv navigieren können: in unserem INFONET.“ Auch wenn die Teilnahme an Live-Workshops nicht immer für jeden möglich war, haben die hohen Zugriffszahlen bei On-Demand-Webinaren gezeigt, dass die richtigen Themen und Inhalte angeboten wurden. Friedrich Sobol fasst zusammen: „Insgesamt haben wir eine hohe Akzeptanz für diese neue Form der Messeveranstaltung bei den Mitgliedern erlebt und verzeichnen zudem sehr gute Ordertätigkeiten. Und auch das positive Feedback zu unserem Messe-at-Home-Party-Paket mit Düsseldorfer Spezialitäten hat uns sehr gefreut.“

ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol freut sich über die erfolgreiche Bilanz der ersten virtuellen Jahresveranstaltung.

Das Concept EQT – Vorreiter einer neuen Klasse für Familien und Freizeitaktive

In einem umfassenden Media Special auf der Plattform Mercedes me media präsentiert Mercedes-Benz Vans am Montag, 10. Mai 2021 um 11:00 Uhr (MESZ) das neue Concept EQT.

Es ist als Konzeptfahrzeug der Vorbote der neuen T-Klasse im Small-Van-Segment. Getreu der “Electric first”-Strategie fährt mit dem Konzeptfahrzeug zuerst die batterieelektrische Variante vor. Für überraschende Einblicke in das kommende Familien- und Freizeitfahrzeug sorgt ein Videoclip mit dem legendären Skateboard-Profi Tony Hawk, der parallel auf zahlreichen Social-Media-Kanälen online geht. Darüber hinaus stellen Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler Group, und Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans, die Highlights des Concept EQT vor – mit einem Ausblick auf die elektrische Zukunft im Small-Van-Segment.

Das seriennahe Concept EQT gibt einen konkreten Ausblick auf die elektrische Variante der kommenden
T-Klasse. Mit dem komplett neu entwickelten City-Van überträgt Mercedes-Benz Vans das Erfolgsrezept der Großraumlimousine V-Klasse in ein kompaktes Format und bringt eine neue Hochwertigkeit in das Segment der Small-Vans. Das Concept EQT verbindet ein geräumiges und variables Platzangebot mit ansprechendem Design und dem Mercedes-typischen Anspruch an Komfort, Konnektivität, Wertigkeit und Sicherheit.

Emotion und Intelligenz sind die Kernelemente der Mercedes-Benz Design-Philosophie «Sensual Purity». Das Concept EQT schafft aus dieser Bipolarität ein neues holistisches Design im Small-Van Segment. Mit dem ersten Premium-Small-Van erweitert Mercedes-Benz Vans sein Portfolio für den Privatkundenmarkt um ein attraktives Einstiegsmodell für Familien und freizeitorientierte Menschen in die Mercedes-Welt.

Müssen wir zukünftig alle programmieren können? ifaa untersucht die Auswirkungen des Einsatzes digitaler Technologien auf die Arbeitskompetenzen

Der Einsatz digitaler Technik in der Produktion, wie zum Beispiel Datenbrillen, Tablets oder Assistenzsysteme, verändert Aufgaben in der Metall- und Elektroindustrie. Auch  Maschinen und Anlagen selbst werden zunehmend digitaler, sind miteinander vernetzt und fungieren als „Datenlieferanten“.

„Dies stellt veränderte Anforderungen an die Beschäftigten“, so Amelia Koczy, wissenschaftliche Expertin des Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. Im Projekt AWA untersucht das ifaa welche Kompetenzen in Zukunft gefragt sind.  www.arbeitswissenschaft.net/awa

„Die Ergebnisse unserer Interviews zeigen, dass Beschäftigte zunehmend in der Lage sein müssen, Informations- und Kommunikationstechnologien zweckmäßig und im Sinne ihrer Aufgaben und Zielstellungen zu nutzen“, so Amelia Koczy, Mitarbeiterin im Projekt AWA – Arbeitsaufgaben im Wandel. Das bedeutet: Beschäftigte müssen wissen, wie eine Software zu bedienen ist und wie sie zur Beschaffung der nötigen Informationen genutzt werden kann. „Daten und Informationen sind nahezu überall erreichbar und abrufbar. Es gilt zu erkennen, wann welche Informationen benötigt werden, sie aus verschiedenen Quellen zu selektieren, ihre Qualität zu beurteilen und sie adressatengerecht und situationsspezifisch aufzubereiten und weiterzugeben“, so Amelia Koczy.

Für die meisten Beschäftigten gilt: Anwenden, nicht programmieren
Hierbei ist zwischen IT-Anwenderkompetenzen sowie IT-Fachwissen und Programmierkenntnissen zu unterscheiden. „Erstere werden in der heutigen Arbeitswelt zunehmend erwartet, sind aber durch die private Nutzung von Smart Phones oder Tablets häufig bereits vorhanden. Letztere Kenntnisse werden in den von uns untersuchten Fällen dagegen nur von ausgewählten Beschäftigten verlangt und stellen keine Schlüsselqualifikation für die Breite der Belegschaft dar“, so Koczy.

Anforderungen an die Unternehmenssoftware
Die Entwickler von Unternehmenssoftware gestalten Anwenderoberflächen überwiegend so, wie Nutzer es vom eigenen Smartphone oder Tablet kennen. Das erleichtert ein intuitives Anwenden der Software. Für Personalverantwortliche bedeutet das: Bei der Einführung von digitalen Hilfsmitteln ist beispielsweise eine zweckmäßige Einweisung sehr nützlich, um Beschäftigten die Nutzung schnell und einfach zu ermöglichen. Häufig sind verschiedene Tools bereits aus dem privaten Bereich bekannt – hierauf kann aufgesetzt werden. Besonders wichtig: Den persönlichen Nutzen des Anwenders in seiner täglichen Arbeit herausstellen.

Weitere Informationen zu den Untersuchungen im Projekt „AWA“: www.arbeitswissenschaft.net/awa

Digitalk Online-Edition TikTok und Co.

Im November 2019 erreichte TikTok eine Milliarde monatlich aktive Nutzer, womit die Plattform zu den am schnellsten wachsenden sozialen Netzen gehört. Insbesondere junge Nutzer tummeln sich auf der Plattform.

Und auch die Stadtsparkasse Düsseldorf. Nach nur drei Monaten ist die Stadtsparkasse mit 100.000 Followern und über 2,2 Mio. Likes der deutschlandweit reichweitenstärkste Bankenkanal auf TikTok.

Welche Ziele verfolgen Traditionsunternehmen in den sozialen Medien? Stephan Schneider im Gespräch mit Vertretern der Stadtsparkasse Düsseldorf:

Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende
Sonja Messerschmidt, Leiterin Kundenkommunikation
Dr. Aaron Brückner, Geschäftsführer Social Attention
Madita Titz, Content Presenter

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Studie: Homeoffice-Potenzial der deutschen Wirtschaft weitgehend ausgeschöpft

In Düsseldorf spürt man es eindeutig: viele Mitarbeiter sind seit Monaten im Homeoffice. Die Büros sind leer und Staus gibt es ebenfalls kaum. Man schätzt das mindestens 80% der Menschen in unserer Stadt von Zuhause aus arbeiten. Dieser Eindruck wird nun auch von einer offiziellen Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit bestätigt. Bezogen auf die Gesamtheit aller Beschäftigten nutzten nur zwölf Prozent die theoretisch gegebene Möglichkeit zum mobilen Arbeiten nicht, heißt es in der Untersuchung. DAK-Chef Andreas Storm erklärte zu den Ergebnissen, Mitarbeiter würden sich beispielsweise gegen Homeoffice entscheiden, weil die Platz- und Wohnverhältnisse zu begrenzt seien oder man vertrauliche Unterlagen nicht einfach auf dem Sofa bearbeiten könne. Andere wollen nicht mobil arbeiten, weil sie zuhause zu abgelenkt seien.

Pflicht für Arbeitgeber zum Angebot von Corona-Tests tritt in Kraft

Seit heute (20.04.) ist es amtlich: alle Arbeitgeber in Deutschland müssen ihren Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten, einen Corona-Test (mindestens) einmal pro Woche anbieten. Eine Corona-Testpflicht für die Wirtschaft wurde lange diskutiert, auch auf unserer Webseite und in unserem freitäglichen Podcast. Der Test ist freiwillig und darf aus Datenschutzgründen auch vom Arbeitgeber nicht kontrolliert werden. Wir hatten uns wochenlang gegen eine Testpflicht gewehrt und halten eine Verpflichtung in den Betrieben für unzumutbar. Der Begriff „Bürokratenmurks“ macht mittlerweile die Runde, denn: viele Fragen bleiben unbeantwortet. Beispielsweise, was passiert, wenn Mitarbeiter den Corona-Test verweigern? Ohnehin hält die Wirtschaft eine Pflicht in den Betrieben für überflüssig, weil bereits freiwillig viel getestet werde. Niemand braucht eine Test-Bürokratie.

Christian Sewing zum neuen Bankenpräsidenten gewählt

Der Vorstand des Bankenverbands hat heute (19.04.2021) Christian Sewing zum neuen Präsidenten gewählt. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank übernimmt das Amt zum 1. Juli 2021 von Hans-Walter Peters, der den Verband mit einer kurzen Unterbrechung seit April 2016 führt. Die Deutsche Bank Düsseldorf ist Mitglied in der Unternehmerschaft Düsseldorf über die Düsseldorfer Bankenvereinigung.

„Ich freue mich sehr, dass wir Christian Sewing als meinen Nachfolger gewinnen konnten“, sagte Hans-Walter Peters, Verwaltungsratsvorsitzender der Privatbank Berenberg. „Wir haben ein vertrauensvolles und freundschaftliches Verhältnis. Ich schätze ihn sehr. Er wird den privaten Banken in Deutschland eine starke Stimme geben.“

Sewing bedankte sich bei Peters für seinen großen und flexiblen Einsatz: „Hans-Walter Peters hat den Verband maßgeblich geprägt und auf die kommenden Herausforderungen eingestellt. Er setzt sich seit Jahren unermüdlich für die Themen und Interessen der privaten Banken in Deutschland und Europa ein. Dafür möchte ich ihm im Namen des ganzen Bankenverbands und seiner Mitglieder herzlich danken“, sagte Christian Sewing.

Sewing sieht die Banken in Deutschland und Europa in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen: „Es gilt nicht nur, die Folgen der Pandemie zu bewältigen, sondern auch die Transformation zu einer digitalen und nachhaltigen Wirtschaft zu gestalten – und das erfordert enorme Investitionen. Die privaten Banken werden ihren Beitrag leisten, damit dieser Wandel gelingt und unsere Wirtschaft gestärkt aus dieser Krise herauskommt.“

Sewing ist seit 1. Januar 2015 Mitglied des Vorstands und seit April 2018 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. Ebenfalls seit April 2018 ist er Mitglied im Vorstand des Bankenverbandes. Peters ist seit 2021 Vorsitzender des Verwaltungsrates der Privatbank Berenberg und war dort von 2009 bis 2020 Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter. Seit 2010 ist Peters Mitglied im Vorstand des Bankenverbandes. Er übergab das Amt des Präsidenten im vergangenen Frühjahr turnusmäßig an Martin Zielke. Nach dessen Rückzug im August wurde Peters erneut zum Präsidenten des Bankenverbandes gewählt.

47. Folge des Wirtschafts-Podcasts aus unserer Stadt

Am heutigen Freitag (16.04.) begrüßen wir Sie zu 47. Folge des Wirtschafts-Podcast aus unserer Stadt. Bei uns sind Sie richtig, wenn Sie das Neuste aus der „Düsseldorfer Wirtschaft“ wissen möchten: aktuelle News aus den Unternehmen, wichtige Termine für Chefs und Führungskräfte. Außerdem lernen Sie in unseren Expertentalks spannende Menschen aus unserer Stadt kennen. In unserem Expertentalk gibt uns diesmal August-Wilhelm Albert, Vorstandschef der PSD Bank Rhein-Ruhr, hoffnungsvolle Aussichten. Gemeinsam blicken wir hinter die Kulissen der Bankenwelt.


Link zum Podcast: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/


Der „Wirtschafts-Podcast“ für unsere Stadt ist eine erfolgreiche Produktion der Unternehmerschaft Düsseldorf: seit 60 Jahren die größte freiwillige Offline- und Online-Community für Arbeitgeber in Düsseldorf, im Rhein-Kreis Neuss und dem Südkreis Mettmann. Wenn Ihnen gefällt, was Sie hören und über die „Düsseldorfer Wirtschaft“ mehr erfahren möchten, dann abonnieren Sie uns und empfehlen Sie uns auf Ihrem Podcatcher, z.B. Apple Podcast oder Spotify, gerne weiter.

Sie finden uns natürlich auch im Netz auf www.unternehmerschaft.de. Und: Wir freuen uns auch auf ein Feedback unter podcast@unternehmerschaft.de. Natürlich können Sie uns auch ein Herz schenken – drüben bei Instagram unter unternehmerschaft_podcast. Wenn Sie einen Themenwunsch für unsere Podcast-Redaktion haben bitte ebenso unter podcast@unternehmerschaft.de.

August-Wilhelm Albert bei uns im Podcast. Foto: obs/Verband der PSD Banken e.V.

Zum Beschluss der Bundesregierung zu verpflichtenden Coronatest-Angeboten in den Betrieben

„Die von der Bundesregierung beschlossenen verpflichtenden Testangebote in den Betrieben sind angesichts der großen Anstrengungen der Unternehmen zur Bekämpfung der Pandemie in den vergangenen Wochen weder angemessen noch nachvollziehbar. Mit dieser Verordnung ignoriert die Politik die großen Fortschritte, die innerhalb kürzester Zeit trotz der erheblichen organisatorischen und finanziellen Belastungen sowie der immer noch eingeschränkten Verfügbarkeit der Corona-Tests erzielt wurden. Angesichts der erkennbaren Schwierigkeiten bei Testungen im Öffentlichen Dienst sowie an Schulen und Kindergärten wäre hier mehr Wertschätzung für das enorme Engagement in der privaten Wirtschaft angebracht gewesen. Anstatt zu meinen, mit einer Verordnung alle Probleme vom Tisch wischen zu können, sollte die Politik stattdessen insbesondere kleine und mittlere Betriebe organisatorisch und finanziell bei der Durchführung der Corona-Tests unterstützen. Die Unternehmen werden auch darüber hinaus ihren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten – wie etwa mit umfassenden Hygienekonzepten und dem Angebot des Arbeitens von zu Hause. Die Wirtschaft ist zudem bereit, mit ihren Betriebsärzten ihren Teil dazu beizutragen, dass wir schneller den notwendigen Impfschutz in der Bevölkerung erreichen.“

Von Johannes Pöttering
Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e.V. (unternehmer nrw)