Der Mercedes-Benz Sprinter – 25 Jahre Pionier seiner Fahrzeugklasse

Seit einem Vierteljahrhundert gilt der Name Sprinter als Synonym für eine ganze Fahrzeugklasse. Mit den Highlights der aktuellen Generation und dem eSprinter hat Mercedes-Benz Vans erneut Maßstäbe für den urbanen Lieferverkehr gesetzt. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums widmet Mercedes-Benz die dritte Episode des Newsformats Meet Mercedes DIGITAL dem Sprinter.

eSprinter Roadshow, 2019 eSprinter Roadshow, 2019

Dabei steht nicht nur die aktuelle Fahrzeuggeneration im Fokus: Eine Zeitreise führt durch die Erfolgsgeschichte des Transporters, dessen Vorgänger bereits im Jahr 1955 auf den Straßen unterwegs waren.Norbert Kunz, Leiter Marketing Mercedes-Benz Sprinter, und Benjamin Kaehler, Leiter eDrive@VANs, stellen in der dritten Episode von Meet Mercedes DIGITAL die Geschichte des Large Vans sowie die Highlights des aktuellen Sprinter vor. Die dritte Generation revolutioniert mit einer umfassenden Internetvernetzung und schafft dank den Mercedes PRO Diensten und dem Multimediasystem MBUX neue Möglichkeiten für das Flottenmanagement.

Mit dem vollelektrischen eSprinter bietet Mercedes-Benz Vans die nachhaltige Lösung für lokal emissionsfreie Transporte. „Das Geheimnis des Sprinter Erfolgs ist seine Vielseitigkeit, die für uns seit seiner Markteinführung 1995 neben dem Fokus Sicherheit an oberster Stelle steht. Dank seiner Variantenvielfalt ist er auch dann erste Wahl, wenn es um Lösungen für Aufbauhersteller geht“, sagt Norbert Kunz. Zur Vielseitigkeit des Transporters mit dem Stern gehörte stets auch eine breite Palette an Motoren-, Getriebe- und Antriebsvarianten.

#„Der eSprinter setzt die Tradition der Antriebsvielfalt des Sprinter sowie die konsequente Elektrifizierung des Produktportfolios von Mercedes-Benz Vans fort“, erklärt Benjamin Kaehler. „Er bietet die Möglichkeit, Waren auszuliefern, zur Baustelle zu fahren oder Servicearbeiten durchzuführen – und das zukunftsweisend lokal emissionsfrei.“

Die aktuelle Sprinter-Generation: Ganzheitliche Mobilitätslösungen im Sinne der adVANce-Philosophie

Die dritte Sprinter-Generation kombiniert Komfort und Sicherheitsfeatures, wie es sonst nur bei Pkw üblich war. Revolutionär für das gewerbliche Umfeld sind die umfassenden Connectivity-Angebote: Die Dienste von Mercedes PRO connect und das Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) schaffen neue Möglichkeiten für das Management einer Großflotte genauso wie für den Kleinunternehmer. So lassen sich etwa online Aufträge steuern und Fahrzeuginformationen wie Standort, Kraftstoffreserve oder Wartungsintervalle nahezu in Echtzeit abfragen. Bereits ab Werk stehen für Mercedes PRO connect acht Pakete mit zentralen Diensten bereit.

Beeindruckend bleibt die Variantenvielfalt des Sprinter: Allein aus den möglichen Aufbauten, Fahrgestellen, Antriebskonzepten, Tonnagen und Ausstattungsdetails lassen sich mehr als 1.000 verschiedene Ausführungen zusammenstellen. Mehr Auswahl gibt es in der dritten Generation auch beim Antriebsstrang durch den erstmals verfügbaren Vorderradantrieb und zwei dafür neu entwickelten Getrieben wie der 9-Gang-Wandlerautomatik. Mit diesen Antriebsvarianten und dem sogenannten Triebkopf bietet der aktuelle Sprinter die ideale Basis für den Ausbau zum Wohnmobil. Ein Angebot, das zahlreiche Aufbauer in diesem expandierenden Segment nutzen.

Der eSprinter: Lokal emissionsfrei unterwegs

Ende 2019 feierte der eSprinter seinen Job No.1 und trägt entscheidend dazu bei, dass die Vision des lokal emissionsfreien Lieferverkehrs Realität wird. Denn er ist ebenso wirtschaftlich, zuverlässig und flexibel wie bisher in der Lage, Waren zu verteilen, Baustellen zu besuchen oder zu Servicearbeiten auszurücken – erledigt diese Aufgaben aber lokal emissionsfrei. Sein Elektro-Vorderradantrieb leistet bis zu 85 kW (Peak-Leistung) mit einem Drehmoment von bis zu 295 Newtonmeter.

Ein variables Zulade- und Batteriekonzept trägt individuellen Bedürfnissen Rechnung: Mit einer nutzbaren Batteriekapazität von 47 kWh beträgt die Reichweite 168 Kilometer bei einer maximalen Zuladung von 891 Kilogramm. Eine zweite Batterieoption berücksichtigt andere Prioritäten bei den Einsatzparametern: Die Konfiguration mit einer nutzbaren Batteriekapazität von 35 kWh (installiert: 41 kWh) ermöglicht eine Reichweite von 120 Kilometern. Im Gegenzug steigt die maximale Zuladung auf 1.045 Kilogramm. Für Flexibilität sorgt auch die integrierte Schnellladefunktion, dank der die Batterie innerhalb von circa 25 Minuten von 10 Prozent auf 80 Prozent nachgeladen werden kann. Auch die Höchstgeschwindigkeit lässt sich passend zum Einsatzweck konfigurieren: auf ein maximales Tempo von 80 km/h, 100 km/h oder 120 km/h.

Vielen Fuhrparks und Flottenbetreibern ist wichtig, vor dem Wechsel auf elektrische Antriebe eine genaue Analyse der Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz durchzuführen. Typische Fahrprofile, Einsatzzeiten, Reichweiten sowie Ladezeiten sind hier entscheidende Parameter – und bedürfen einer ganzheitlichen Betrachtung. Im Rahmen seiner eDrive@VANs-Strategie hat Mercedes-Benz Vans diesem Bedürfnis Rechnung getragen und ein Ökosystem für die individuelle Mobilitätswende etabliert. Wesentliche Punkte des Service sind die Beratung und unterstützende Apps und Tools zur Auswahl des Fahrzeugs und der benötigten Ladeinfrastruktur, zur Ermittlung von Fahrprofilen sowie zur Betrachtung der Gesamtbetriebskosten.

Der Sprinter: seit 25 Jahren Synonym für sein Segment

Seit 1995 definiert der Mercedes-Benz Sprinter das Größensegment zwischen 3,0 und 5,5 Tonnen, ist weltweit bekannt und mit fast vier Millionen gebauten Exemplaren in mehr als 130 Ländern unterwegs. Der Sprinter bereitete den Wandel zum E-Commerce mit vor: Als sich noch kaum jemand die aktuelle Dimension des Onlinehandels vorstellen konnte, präsentierte die Stuttgarter Marke einen hochmodernen Transporter, der wie geschaffen war für die anstehenden Logistikherausforderungen.

Maßstäbe setzte jede Generation insbesondere bei Sicherheit, Ergonomie, Effizienz und Komfort. So führte Mercedes-Benz als erster Transporter-Hersteller bereits 1995 serienmäßig das Antiblockiersystem ABS, 2002 das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP und 2013 den Seitenwind-Assistenten ein.

Transporterkompetenz seit 1955

Bereits die erste Sprinter Generation war das Resultat einer bis dahin 40-jährigen Transporter-Kompetenz bei Mercedes-Benz. So feierte im Jahr 1955 der Mercedes-Benz L 319 sein Debüt. Als erster Transporter mit dem Stern im Kühlergrill verfügte er über ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,6 Tonnen, die ein 43 PS-Dieselmotor aus dem Pkw 180 D in Bewegung hielt.

1967 revolutionierte die als „Düsseldorfer Transporter” bekannt gewordene und fast 30 Jahre lang gefertigte Baureihe T2 den Transporter-Markt. Servolenkung, später sogar ein Automatikgetriebe und bis zu 130 PS starke Dieselmotoren sowie eine spürbar bessere Geräuschdämmung rückten Komfort und Ergonomie in den Mittelpunkt.

Der im Jahr 1977 vorgestellte „Bremer Transporter“, der T1, gilt als direkter Vorläufer des Mercedes-Benz Sprinter. Die Baureihe verfügte erstmals über vordere Scheibenbremsen. Später stellten ABS und Klimaanlage weitere Innovationen im Nutzfahrzeugsegment dar.

Der Mercedes-Benz Sprinter – 25 Jahre Pionier seiner Fahrzeugklasse

Die dritte Episode des Newsformats Meet Mercedes DIGITAL steht ganz im Zeichen des 25- jährigen Jubiläums des Mercedes-Benz Sprinter. Sie lädt ein zu einer Zeitreise durch die Erfolgsgeschichte des Transporters, dessen Vorgänger bereits im Jahr 1955 auf den Straßen unterwegs waren. Der Name Sprinter wurde später zum Synonym für die Fahrzeugklasse der 3,5-Tonner. Norbert Kunz, Leiter Marketing Mercedes-Benz Sprinter, und Benjamin Kaehler, Leiter eDrive@VANs, stellen die Entwicklung des Large Vans sowie die Highlights der aktuellen Sprinter Generation vor, die erneut Maßstäbe setzt. „Meet Mercedes DIGITAL #3: The Sprinter – 25 years of transportation“ wird am Freitag, den 5. Juni 2020 um 14 Uhr (MESZ) auf der digitalen Plattform Mercedes me media in einem Media Special unter https://media.mercedes-benz.com/meetmercedesdigital ausgestrahlt und steht anschließend als Video on Demand zur Verfügung.

Der Mercedes-Benz Sprinter definierte 1995 ein Größensegment und bereitete den Wandel zum E-Commerce mit vor: Als sich noch kaum jemand die aktuelle Dimension des Onlinehandels vorstellen konnte, präsentierte die Stuttgarter Marke einen hochmodernen Transporter, wie geschaffen für die anstehenden Logistikherausforderungen. Seit der Einführung ist der Mercedes-Benz Sprinter der Pionier seiner Fahrzeugklasse. Immer wieder setzt er neue Standards – insbesondere bei Sicherheit, Ergonomie, Effizienz und Komfort. So führte Mercedes-Benz als erster Transporter-Hersteller bereits 1995 das Antiblockiersystem ABS, 2002 das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP und 2013 den Automatischen Seitenwindassistenten ein. Die aktuelle Sprinter Generation schafft mit den Mercedes PRO Diensten und dem Multimediasystem MBUX neue Möglichkeiten für das Flottenmanagement und erlaubt mit dem vollelektrischen eSprinter lokal emissionsfreie Transporte.

Die neue Sendereihe Meet Mercedes DIGITAL ist ein innovatives Newsformat auf Mercedes me media. Sie präsentiert ähnlich einer Nachrichtensendung in regelmäßigen Abständen ein aktuelles Thema, beleuchtet Hintergründe und lässt Experten zu Wort kommen. Die moderierten Sendungen bieten Talks im Studio und Berichte aus Produktionswerken oder von Teststrecken. Zusätzlich werden zu jedem Thema vertiefende Informationen in Form von Videos, Grafiken, Pressetexten und Bildern zum Download bereitgestellt.

Trotz-Corona-Krise Ausbildungsengagement in NRW wichtig

Auch unter den schwierigen Bedingungen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie nehmen die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ihre Verantwortung für die Ausbildung junger Menschen ernst. Der Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Dr. Luitwin Mallmann, betonte am Mittwoch in Düsseldorf, eine seriöse Einordnung der Ausbildungszahlen in NRW sei allerdings zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur schwer möglich. „Der Ausbildungsmarkt ist im Frühjahr schon traditionell stark in Bewegung. Dieser Effekt wird durch Corona noch verstärkt, da sich Entscheidungen über Ausbildung möglicherweise verzögern“, sagte Dr. Mallmann. Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für Nordrhein-Westfalen wiesen einen Rückgang bei den gemeldeten Ausbildungsplätzen (- 9,5 Prozent) und etwas stärker noch bei den Bewerbern (- 11,6 Prozent) aus. Beides mache Sorge. Allerdings setze sich der grundsätzliche Trend einer aus Bewerbersicht verbesserten Stellen-Bewerber-Situation fort. Auch stünden den unversorgten Bewerbern noch mehr unbesetzte Plätze gegenüber. „Das ist keine Entwarnung, zeigt aber, dass der Blick auf den Ausbildungsmarkt differenziert bleiben muss“, erklärte Dr. Mallmann. Aufgabe sei neben der Stabilisierung des Ausbildungsangebotes weiterhin auch die Besetzung der Ausbildungsplätze und das Matching in beruflicher und regionaler Hinsicht.

Die Unternehmen in NRW befänden sich gegenwärtig in einer wirtschaftlichen Extremlage. Die massiven Umsatzeinbrüche und Einnahmeausfälle der vergangenen Monate würden jetzt in vielen Betrieben die Frage der Existenzsicherung in den Vordergrund rücken. Er hoffe, so Dr. Mallmann, dass die schwere Rezession nicht zu sehr auf den Ausbildungsmarkt durchschlage. Umso wichtiger seien jetzt Impulse für Konjunktur und Wachstum, die immer auch Impulse für Ausbildung seien. Gleichzeitig bleibe eine fundierte Berufsorientierung für Jugendliche wichtig, damit Ausbildungsplätze auch tatsächlich besetzt werden könnten. Vermittlungsaktivitäten dürften jetzt nicht pandemiebedingt eingeschränkt werden. Auch gelte es, Betriebe gezielt zu unterstützen. „Unsere Unternehmen wollen ausbilden, das zeigt der Zuwachs von mehr als 30 Prozent an betrieblichen Ausbildungsplätzen seit 2009“, so Dr. Mallmann.

SMS group liefert zwei Glüh-und Beschichtungslinien nach China

Die SMS group (www.sms-group.com) liefert zwei Glüh-und Beschichtungslinien für Elektroband in die Volksrepublik China. Dies erfuhr die Unternehmerschaft am heutigen Mittwoch (27.05.2020). Die Linien sollen am Produktionsstandort in der Provinz Hebei die jährliche Kapazität zur Herstellung von fully-finished, nichtkornorientiertem Elektroband mit hohem Siliziumgehalt um 360.000 Tonnen erhöhen. In beiden Glüh-und Beschichtungsanlagen wird das innere Mikrogefüge des kaltgewalzten Bandes während des Glühprozesses ausgerichtet, und anschließend wird das Material mit einer Isolierschicht versehen. Die Bänder dienen hauptsächlich zur Herstellung von Motoren und Generatoren und sollen die wachsende Nachfrage nach effizienter und effektiver Elektrifizierung in China abdecken. Damit leistet die SMS group einen Beitrag für die Mobilität der Zukunft. Aufgrund von Reisebeschränkungen wurde der Vertrag über digitale Medien ausgehandelt und abgeschlossen. Die Inbetriebnahme der Linien ist für 2022 geplant. Neben der Konstruktion der mechanischen und prozesstechnischen Einrichtungen und der Herstellung einiger Kernkomponenten umfasst der Lieferumfang der SMS group die Überwachung von Teilen der lokalen Fertigung sowie der Montage und Inbetriebnahme. Darüber hinaus liefert die SMS group das Elektrik-und Automationspaket.

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Werkverträge: Nicht unter Generalverdacht stellen

Nach vermehrten Corona-Ausbrüchen an Schlachthöfen stehen nun Werkverträge in der Kritik. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil plant Berichten zufolge ein weitgehendes Verbot – zumindest in Schlachthöfen. In anderen Branchen sind Werkverträge dagegen längst etabliert und sinnvoll, sagt Holger Schäfer vom IW Köln. Wer einen Maler beauftragt, eine Wand zu streichen oder ein Reinigungsunternehmen für seine Büroräume engagiert, schließt damit in der Regel einen Werkvertrag ab.

Würden Werkverträge allgemein stärker reguliert, könnten die Unternehmen nicht mehr so effizient produzieren wie zuvor. Ihre Wettbewerbsfähigkeit würde leiden, was wiederum die Arbeitsplätze sowohl bei Bestellern als auch bei Auftragnehmern von Werkverträgen gefährdet.

Auch für die Arbeitnehmer muss der Werkvertrag kein Nachteil sein. Mitunter wenden Auftraggeber und -nehmer von Werkverträgen den gleichen Tarifvertrag an. In jedem Fall sind Beschäftigte, die über Werkverträge angestellt sind, keine Arbeitnehmer zweiter Klasse, sondern haben alle Rechte wie andere Arbeitnehmer auch. (Quelle: www.iwkoeln.de)

Neue Corona-Studie für Düsseldorf

Im nächsten Monat werden 1.000 Düsseldorfer in einer Großaktion gezielt auf das Corona-Virus untersuchen. Mit dieser repräsentativen Studie wollen Stadt und Uniklinik herausfinden, ob es hier bei uns eine hohe Dunkelziffer von Corona-Fällen gibt. Die Teilnehmer wurden schon ausgewählt und werden in den nächsten Tagen darüber informiert. Den Test hatte die Stadt Anfang Mai angekündigt. Im Moment laufen dafür die Vorbereitungen in der Mitsubishi Electric-Halle. Hier werden die 1.000 Probanden im Juni nach und nach auf Antikörper untersucht. Dabei wird ihnen Blut abgenommen. – Der Leiter des Gesundheitsamtes, Klaus Göbels glaubt im Vorfeld nicht an eine hohe Dunkelziffer und damit auch nicht an eine „Herden-Immunität“ der Bevölkerung. Demnach müssten wir uns auch im Winter weiter mit Masken und Händewaschen schützen. (Quelle: Antenne Düsseldorf)

Einen zweiten kompletten Lockdown wird es in Düsseldorf wohl so schnell nicht geben

Das hat OB Geisel heute (20.05.2020) im Rathaus gesagt. Dort hat er die Pläne der Stadt für den Fall vorgestellt, dass die Infektionszahlen wieder drastisch in die Höhe gehen sollten.

Im Moment liegen sie deutlich unter den erlaubten 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Der aktuelle Wert in unserer Stadt ist knapp 15. Sollte sich diese Zahl verdoppeln, tritt eine Warnstufe in Kraft. Das Ordnungsamt wird dann zum Beispiel verstärkt unterwegs sein. – Erst wenn der Wert von 50 überschritten werden sollte, werde die Stadt konkret über neue Verbote entscheiden. Aber wohl nicht flächendeckend, so der OB. Möglicherweise könnten bestimmte Kneipen oder Terrassen für 14 Tage schließen, Restaurants und Spielplätze zum Beispiel blieben aber geöffnet. Denkbar wäre bei einem drastischen Anstieg auch eine Erweiterung der Maskenpflicht. Quelle: Antenne Düsseldorf

Vodafone erweitert Schutz-Angebot für mehr Sicherheit im Netz

Smarte Autos, Uhren, Fitness Tracker, Strom- und Wasserzähler. Immer mehr Geräte sind vernetzt, Digitalisierung hilft in allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Immer mehr Menschen arbeiten von zuhause, kaufen online ein und überweisen per Online-Banking. Doch dieser Fortschritt hat auch Schattenseiten.

Die steigende Anzahl vernetzter Geräte ruft Cyber-Kriminelle auf den Plan. Ihr Ziel: persönliche Daten für kriminelle Zwecke abgreifen. Cybercrime verursacht bereits heute jährlich Schäden in Millionenhöhe in Deutschland. Experten rechnen auch für die kommenden Jahre mit weiter steigenden Fallzahlen im Bereich Cybercrime. Um dieser Herausforderung angemessen zu begegnen und Kunden vor Missbrauch zu schützen, baut Vodafone gemeinsam mit seinem Partner ELEMENT sein Cyber-Schutzangebot um die private Cyber-Versicherung für Mobilfunk-Kunden aus.

„Die Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung von Geräten, Maschinen, Diensten und Menschen bietet viele Möglichkeiten sowohl für das Berufs- wie auch das Privatleben. Zugleich gibt es immer mehr Einfallstore für Kriminelle. Sie wollen Daten abgreifen, Konten leerräumen oder Identitäten stehlen und missbrauchen“, erklärt Michael Reinartz, Director Innovation bei Vodafone. „Die private Cyber-Versicherung komplettiert unser Rund-um-Sorglos Paket, um unseren Kunden einen größtmöglichen Selbstschutz zu bieten. Die Kombination aus Secure Net und Cyber-Schutz bietet einen optimalen Schutz beim Surfen und Shoppen im Netz.“

Corona-Umfrage in Metall- und Elektroindustrie NRW: Kurzarbeit nimmt weiter zu – dramatische Umsatzeinbrüche

Die wirtschaftliche Situation der Unternehmen in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie hat sich zwei Monate nach Beginn der erheblichen Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie noch einmal deutlich verschärft. Dies ist das Ergebnis einer am Mittwoch vorgelegten und in der ersten Maiwoche durchgeführten Umfrage des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), an der sich rund 400 verbandsgebundene Betriebe mit mehr als 120.000 Beschäftigten beteiligt hatten. Danach befinden sich fast zwei Drittel der Unternehmen in Kurzarbeit. Im April waren es noch 48 Prozent der befragten Betriebe. Betroffen sind 71 Prozent der Beschäftigten, deren Arbeitszeit im Schnitt um 42 Prozent abgesenkt wurde. Der Hauptgeschäftsführer von METALL NRW, Dr. Luitwin Mallmann, erklärte, immer mehr Unternehmen dieses Industriezweigs erreichten bald die Grenzen ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit. Es sei zwar erfreulich, dass Kündigungen weitestgehend noch kein Thema seien. „Sorge bereitet mir allerdings die Ankündigung, dass inzwischen mehr als jedes vierte Unternehmen betriebsbedingte Kündigungen in den kommenden Monaten nicht mehr ausschließen will“, sagte Mallmann.

In fast der Hälfte der Unternehmen (47 Prozent) ist der Umfrage zufolge die Produktion inzwischen „stark“ oder sogar „sehr stark“ eingeschränkt. Hauptgrund dafür ist vor allem die ausbleibende Nachfrage, von der 84 Prozent der Unternehmen betroffen sind, besonders stark die Automobilindustrie. Für 2020 erwarten fast neun von zehn Unternehmen Umsatzrückgänge von durchschnittlich 25 Prozent. „Die Politik muss jetzt vier Aufgaben angehen: Den Konsum ankurbeln, die internationalen Lieferketten stärken, die Liquidität der Betriebe erhalten und Spielräume für Zukunftsinvestitionen eröffnen“, betonte Mallmann. Ein solches Paket wäre ein wichtiger Impuls dafür, dass Unternehmen, Beschäftigte und Konsumenten wieder neues Vertrauen in eine stabilere wirtschaftliche Entwicklung fassen könnten.

Die Verbandsumfrage im Mai ist die zweite Umfrage von METALL NRW und seiner 26 Mitgliedsverbände binnen eines Monats. Gegenüber der ersten Befragung Anfang April hat sich der Anteil der Unternehmen, die sich „stark“ oder „sehr stark“ von der Corona-Krise betroffen zeigen, erheblich von 36 auf 47 Prozent erhöht. „Der Hauptgrund, die fehlende Nachfrage, hat sich gegenüber April von 77 Prozent noch einmal auf 84 Prozent verstärkt“, so Mallmann. Die Kapazitätsauslastung erreiche gegenwärtig gerade einmal 64 Prozent, während die Normalauslastung der Industrie etwa zwischen 80 und 84 Prozent liege.

Trotz der schweren Rezession seien betriebsbedingte Kündigungen erfreulicherweise bislang die absolute Ausnahme. „Bisher haben erst drei Prozent unserer Unternehmen Mitarbeiter entlassen müssen“, sagte Mallmann. Dies sei Ausdruck des großen Bemühens der Betriebe, ihre Stammbelegschaften so lange wie eben möglich an Bord zu halten. Dies zeuge von hohem Verantwortungsbewusstsein und der großen Bereitschaft, die Krise gemeinsam mit den Mitarbeitern bewältigen zu wollen. Die Anstrengungen der Unternehmen gingen häufig auch zulasten der unternehmerischen Substanz. Dieses Vorgehen sei auch in der Finanzkrise vor einem Jahrzehnt erfolgreich gewesen, als Deutschland und insbesondere die M+E-Industrie besser aus der Rezession herausgekommen seien als andere. Derzeit nutzten die Unternehmen vor allem flexible Arbeitszeitregelungen (66 Prozent) und tarifliche Instrumente (36 Prozent), um die Krise zu überstehen. Zunehmend an Gewicht gewönnen jedoch inzwischen staatliche Hilfen wie Stundungen von Steuern und Sozialabgaben, finanziellen Soforthilfen sowie Kredite. Ob indes die Kriseninstrumente mittelfristig ausreichten, sei zunehmend fraglich. „Insofern ist die Ankündigung zahlreicher Firmen, in den nächsten Monaten betriebsbedingte Kündigungen in Betracht ziehen zu müssen, ein Alarmsignal“, betonte Mallmann.