Düsseldorfer Weihnachtsmarkt 2025: Neue Highlights, barrierefreies Konzept und „The Winter Village“ auf der Kö

(cs) Wenn in Düsseldorf die ersten Lichterketten erstrahlen und der Duft von gebrannten Mandeln durch die Straßen zieht, beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres: der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt. Vom 20. November bis zum 30. Dezember 2025 verwandelt sich die Innenstadt erneut in ein festliches Winterwunderland – in diesem Jahr mit zahlreichen Neuerungen, erweitertem Familienprogramm und einem besonderen Highlight auf der Königsallee.


Sieben Themenmärkte in der Innenstadt

Insgesamt sieben Themenmärkte sorgen auch 2025 für weihnachtliche Vielfalt in der Landeshauptstadt. Besucherinnen und Besucher können auf Entdeckungstour durch die festlich geschmückte Innenstadt gehen – von Roncalli’s Weihnachtspromenade am Rheinufer über den Handwerkermarkt vor dem Rathaus bis hin zum Märchenmarkt auf dem Schadowplatz.

Auf der Königsallee feiert in diesem Jahr zudem ein völlig neu gestalteter Teilmarkt Premiere: „The Winter Village“.


The Winter Village – Weihnachtliche Eleganz auf der Königsallee

Mitten im Herzen der Stadt entsteht eine Winterlandschaft, die Düsseldorfs exklusivste Einkaufsstraße in ein leuchtendes Weihnachtsdorf verwandelt. Unter dem Namen „The Winter Village“ präsentiert sich die Königsallee in einer neuen, eleganten Optik: Weiße Glascontainer, warme Beleuchtung, hochwertige Manufakturen und kulinarische Highlights schaffen ein besonderes Flair zwischen Tradition und modernem Design.

Andrea Greuner, Interessengemeinschaft Königsallee (IG Kö):
„Unser Ziel ist es, eine besondere Atmosphäre zu schaffen, die die Einzigartigkeit der Königsallee unterstreicht – ein Markt, der nicht nur zum Bummeln, sondern auch zum Verweilen einlädt.“

Neben Mode- und Designmarken präsentieren sich hier auch Manufakturen und kreative Labels mit Pop-up-Showrooms und Erlebnisflächen. Begleitet wird das Ganze von einem ausgewählten gastronomischen Angebot mit regionalen Spezialitäten und moderner Winterküche.


Barrierefreiheit als Schwerpunkt

Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Thema Barrierefreiheit. In enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziales und Jugend wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, damit wirklich alle Besucherinnen und Besucher den Weihnachtsmarkt uneingeschränkt genießen können.
Dazu zählen unter anderem:

  • rollstuhlgerechte Stehtische, Rampen und barrierefreie WCs,

  • Klingeln oder visuelle Hinweise zur Unterstützung durch das Personal,

  • Speisekarten in Brailleschrift an ausgewählten Ständen.

Ein spezielles Symbol weist die barrierefreundlichen Angebote vor Ort aus. Ziel ist es, den Weihnachtsmarkt als inklusiven Ort für alle Menschen zu gestalten.


Mehr Programm für Kinder und Familien

Auch das Familienprogramm wächst weiter: Neben beliebten Klassikern wie dem Kasperle-Theater, dem Kinder-Geo-Caching und dem Tannenbaumschmücken durch Düsseldorfer Grundschulen kommen neue Angebote hinzu. Auf dem Gustaf-Gründgens-Platz laden gemeinsames Weihnachtssingen, eine Nikolaus-Aktion, Konzerte und Mitmachaktionen Kinder und Erwachsene gleichermaßen ein, die Adventszeit aktiv zu erleben.


Engagement mitten auf dem Markt

Wie schon im vergangenen Jahr dürfen sich Besucher*innen auch 2025 auf die Weihnachtshütte für Vereine freuen. Hier stellen Düsseldorfer Vereine und Organisationen täglich wechselnd ihre ehrenamtliche Arbeit vor – von Selbsthilfegruppen bis hin zu Kultur- und Heimatvereinen. Organisiert wird das Projekt vom Büro für Bürgerschaftliches Engagement im Rathaus in Kooperation mit D.LIVE.


„Ein Erlebnis für alle Sinne“

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betont:
„Der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt ist Jahr für Jahr ein besonderer Anziehungspunkt – für Menschen aus unserer Stadt, der Region und weit darüber hinaus. Mit dem neuen Konzept auf der Königsallee zeigen wir, dass wir unsere festliche Tradition stetig weiterentwickeln und die Attraktivität Düsseldorfs kontinuierlich steigern.“

Auch Michael Brill, CEO von D.LIVE, unterstreicht die Weiterentwicklung:

„Mit neuen Formaten und Partnerschaften schaffen wir ein hochwertiges und stimmungsvolles Erlebnis für alle Besucher:innen. The Winter Village vereint urbanes Flair mit weihnachtlicher Atmosphäre – ein echtes Highlight für die Adventszeit.“


Öffnungszeiten des Düsseldorfer Weihnachtsmarkts 2025

🗓 20. November bis 30. Dezember 2025

  • Sonntag bis Donnerstag: 11:00 – 20:00 Uhr

  • Freitag & Samstag: 11:00 – 21:00 Uhr

  • 24. Dezember: 11:00 – 15:00 Uhr

  • 26. Dezember: 14:00 – 21:00 Uhr

  • Geschlossen: Totensonntag (23. November) & 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember)

Einige Händler können ihre Öffnungszeiten bis 22:00 Uhr verlängern.

Neue Indeed-Umfrage zeigt: Wirtschaftliche Unsicherheit lässt deutsche Beschäftigte Stabilität über Karrierechancen stellen

(cs) Wirtschaftlicher Abschwung, steigende Arbeitslosigkeit und hohe Lebenshaltungskosten verunsichern Deutschlands Arbeitnehmer*innen zunehmend. Eine aktuelle Umfrage des Düsseldorfer Job-Unternehmens Indeed unter 1.000 Berufstätigen zeigt: Jobsicherheit hat für viele oberste Priorität – sogar vor dem Gehalt.
Mehr als die Hälfte der Befragten (60,5 Prozent) würde auf einen Teil des Einkommens verzichten, wenn sie dadurch eine höhere Arbeitsplatzsicherheit hätte.


Jobsicherheit gewinnt deutlich an Bedeutung

Für 67,8 Prozent der Arbeitnehmer*innen ist ein sicherer Arbeitsplatz heute wichtiger als noch vor einem Jahr – 28,6 Prozent empfinden ihn sogar als „deutlich wichtiger“. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend unter jungen Beschäftigten: 77,2 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sagen, dass Sicherheit für sie an Bedeutung gewonnen hat. Damit liegt die sogenannte Generation Z fast zehn Prozentpunkte über dem Gesamtdurchschnitt.


Mehr als jeder Zweite wäre zu finanziellen Abstrichen bereit

Laut der Umfrage würden 60,5 Prozent der Arbeitnehmer*innen in Deutschland ein niedrigeres Gehalt akzeptieren, wenn sie dafür mehr Sicherheit hätten:

  • 20,4 Prozent könnten sich vorstellen, bis zu 10 Prozent ihres Gehalts abzugeben.

  • 12,3 Prozent wären bereit, auf mehr als 10 Prozent zu verzichten.

  • 3,7 Prozent würden sogar über 20 Prozent ihres Einkommens für Arbeitsplatzsicherheit eintauschen.


Ökonomische Unsicherheit als Haupttreiber

Die Gründe für diese Entwicklung liegen vor allem in der wirtschaftlichen Lage:

  • 18,5 Prozent nennen die allgemeine Wirtschaftssituation als größten Einflussfaktor auf ihr Sicherheitsgefühl.

  • 15,4 Prozent sehen politische Entwicklungen in Deutschland als entscheidend an.

  • 14,2 Prozent führen ihre eigene Arbeitsleistung an, 12,8 Prozent die Entscheidungen ihres Unternehmens.
    Technologische Entwicklungen wie KI oder Automatisierung spielen dagegen mit 8,9 Prozent eine deutlich geringere Rolle.


Was Arbeitgeber bieten müssen

Trotz des gestiegenen Sicherheitsbedürfnisses bleibt der Arbeitsmarkt in Bewegung. Arbeitgeber können potenzielle Mitarbeitende besonders mit attraktiven Anreizen überzeugen – auch in weniger sicheren Branchen:

  • 57,8 Prozent würden für ein deutlich höheres Gehalt eine geringere Jobsicherheit akzeptieren.

  • 34,3 Prozent ließen sich durch flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Angebote gewinnen.

  • 23,6 Prozent wünschen sich einen kürzeren Arbeitsweg, 21,3 Prozent bessere Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen.
    Nur 14,2 Prozent der Befragten würden unter keinen Umständen einen unsichereren Job annehmen.


Expertin: „Job Hugging ist eine nachvollziehbare Anpassungsstrategie“

Dr. Stefanie Bickert, Job- und Karriereexpertin bei Indeed, ordnet die Ergebnisse ein:

„Job Hugging ist kein Zeichen von Bequemlichkeit, sondern eine verständliche Reaktion auf ökonomische Unsicherheit. Menschen sehnen sich nach Stabilität, wenn äußere Umstände unberechenbar werden. Für Arbeitgeber kann das einerseits Planungssicherheit schaffen, andererseits dazu führen, dass Beschäftigte in Positionen verbleiben, die sie nicht mehr ausfüllen.

Arbeitnehmer*innen sollten bedenken: Sicherheit ist ein wichtiger Faktor für Zufriedenheit, weil sie Zukunftsangst mindert und Energie für gute Leistung freisetzt. Wird sie jedoch zur einzigen Priorität, kann sie lähmen. Wer dauerhaft in einem Job bleibt, der nicht mehr passt, riskiert, Motivation und Entwicklungspotenzial zu verlieren.“


Über die Umfrage

Im Auftrag von Indeed befragte das Marktforschungsinstitut Appinio vom 23.09. bis 25.09.2025 insgesamt 1.000 berufstätige Personen in Deutschland (500 Frauen, 500 Männer, Altersgruppen gleichmäßig verteilt).

Neue Chancen für Schüler:innen: Düsseldorfer Unternehmen Schulz & Sohn startet Bildungspartnerschaft mit dem Wim-Wenders-Gymnasium

(cs) Schule trifft Wirtschaft – und das ganz praktisch: Die Schulz & Sohn GmbH und das städtische Wim-Wenders-Gymnasium in Düsseldorf haben eine Bildungspartnerschaft geschlossen. Ziel der Kooperation ist es, Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die Welt der chemischen Industrie zu ermöglichen – und damit die Brücke zwischen Unterricht und Berufsleben zu schlagen.

Jetzt unterzeichneten Dr. Klaus Vitalis Schulz (CEO) und Mark Sethe (CFO) für Schulz & Sohn sowie Dr. Antonietta P. Zeoli, Schulleiterin des Wim-Wenders-Gymnasiums, die offizielle Kooperationsvereinbarung.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und die gemeinsamen Projekte“, betonten Schulz und Sethe bei der Unterzeichnung. Auch Dr. Zeoli hob die Bedeutung der Partnerschaft hervor:

„Unsere Schüler:innen profitieren von realen Erfahrungen, die über den Unterricht hinausgehen. Solche Kooperationen machen Bildung lebendig und stärken die Motivation, sich mit naturwissenschaftlichen Themen praktisch auseinanderzusetzen.“


Praxis trifft Unterricht: Chemie begreifen, nicht nur verstehen

Im Mittelpunkt der Kooperation steht das Ziel, die schulische Theorie mit realer Berufspraxis zu verbinden. Geplant sind:

  • Betriebspraktika für die 10. Klassen,

  • Workshops für Mathematik- und Chemie-Leistungskurse,

  • sowie eintägige Einblicke in chemische Arbeitsbereiche für Oberstufenschüler:innen.

Damit erhalten junge Menschen die Möglichkeit, Laborprozesse, Produktentwicklung und Qualitätsmanagement hautnah zu erleben – und sich ein authentisches Bild von möglichen Berufswegen in der chemischen Industrie zu machen.

„Wir möchten zeigen, dass Chemie nicht nur Formeln und Reaktionen bedeutet, sondern Kreativität, Verantwortung und Teamarbeit erfordert“, erklärt Dr. Schulz. „Wer einmal erlebt, wie aus einer Idee ein marktfähiges Produkt entsteht, sieht Naturwissenschaften mit ganz anderen Augen.“


Lokale Verbundenheit als Grundlage der Partnerschaft

Für Schulz & Sohn ist die Kooperation auch eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Das erste Ladenlokal des traditionsreichen Familienunternehmens befand sich einst an der Ellerstraße 181 – nur wenige Schritte von der Schmiedestraße, dem Standort des Wim-Wenders-Gymnasiums, entfernt.

„Diese Partnerschaft ist für uns auch eine Herzensangelegenheit“, so CFO Mark Sethe. „Wir sind hier in Oberbilk groß geworden. Jetzt können wir etwas an den Stadtteil und an die nächste Generation zurückgeben.“

Mit der Kooperation setzen beide Partner ein Zeichen für lokales Engagement, Zukunftsorientierung und gesellschaftliche Verantwortung. Die Zusammenarbeit soll langfristig ausgebaut und regelmäßig evaluiert werden – auch mit Blick auf gemeinsame Projekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Laborpraxis und Berufsorientierung.


Teil einer starken Bildungslandschaft

Bildungspartnerschaften wie diese sind in Düsseldorf längst fester Bestandteil der Bildungslandschaft. Bereits seit fast 20 Jahren gibt es die Initiative „Lernpartnerschaften“, ein Projekt des Kompetenzzentrums Berufliche Orientierung, das aktuell rund 130 Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen in der Landeshauptstadt begleitet. Informationen zum Projekt finden sich unter www.lernpartnerschaften-duesseldorf.de.


Über Schulz & Sohn GmbH

Die Schulz & Sohn GmbH wurde 1890 in Düsseldorf gegründet und ist heute ein führender Hersteller chemisch-technischer Spezialprodukte. Das Familienunternehmen entwickelt und produziert Reinigungs- und Pflegekonzepte für professionelle Kaffeemaschinen sowie maßgeschneiderte Private-Label-Lösungen für internationale Partner.

Mit 135 Jahren Erfahrung steht Schulz & Sohn für Qualität, Innovationskraft und Nachhaltigkeit „Made in Düsseldorf“. Das Unternehmen engagiert sich in Bildungs-, Klima- und Gesellschaftsprojekten, fördert lokale Initiativen und schafft Perspektiven für junge Menschen.
Weitere Informationen: www.schulzchemie.com


Über das Wim-Wenders-Gymnasium Düsseldorf

Das Wim-Wenders-Gymnasium ist ein städtisches MINT-Gymnasium im Herzen Düsseldorfs mit Schwerpunkten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Neben seiner naturwissenschaftlichen Ausrichtung legt die Schule großen Wert auf kulturelle Bildung, Medienkompetenz und gesellschaftliche Verantwortung.

Benannt nach dem international renommierten Regisseur Wim Wenders, verbindet das Gymnasium Kreativität mit kritischem Denken und fördert individuelle Talente ebenso wie Teamgeist und Vielfalt.
Weitere Informationen: www.wim-wenders-gymnasium.de


Fazit:
Mit der neuen Bildungspartnerschaft zwischen Schulz & Sohn und dem Wim-Wenders-Gymnasium entsteht ein starkes Netzwerk aus Praxis, Wissen und Verantwortung. Es öffnet Schüler:innen neue Perspektiven, stärkt den Wirtschaftsstandort Düsseldorf – und zeigt, wie lebendig lokale Verbundenheit in Bildung übersetzt werden kann.

Liebe Unternehmen, jetzt informieren über die Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung (DTBO2026

(ud) Die Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung (DTBO) …

… gehören zu den größten und wichtigsten Projekten zur Beruflichen Orientierung in Düsseldorf – unterstützt von Agentur für Arbeit, IHK, HWK, Unternehmerschaft Düsseldorf, Kreishandwerkerschaft, der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stiftung Pro Ausbildung.

Im kommenden Jahr geht das Erfolgsprojekt vom 23. Bis 25. März 2026 in die 13. Runde:

Über 3.500 Schülerinnen und Schüler aus fast allen Düsseldorfer Schulen der 8. Und 9. Klasse lernen an einem Tag Unternehmen, Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten direkt vor Ort kennen.

Nutzen auch Sie die Chance,

  • junge Talente für Ihr Unternehmen zu begeistern,
  • Ihre Ausbildungsberufe erlebbar zu machen und
  • potenzielle Auszubildende frühzeitig kennenzulernen.

Sie gestalten Ihren Schnuppertag individuell. Wir übernehmen die Organisation und den Schulkontakt.

Digitale-Infoveranstaltung für

  1. Neue interessierte Betriebe: Mittwoch, 03.12.2025 | 15–16 Uhr | digital via MS Teams
    Anmeldung: DTBO 2026: Informationsveranstaltung für neue Anbieter
  2. Infoveranstaltung für Betriebe die in der vergangenen Runde bereits teilgenommen haben: Mittwoch, 19.11.2025 | 15–16 Uhr | digital via MS Teams
    Anmeldung: Informationsveranstaltung für Anbieter der DTBO 2026

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und gemeinsam mit uns jungen Menschen den Weg in die Berufswelt öffnen!

Fragen beantwortet Ihnen Ezgi Yildiz (Foto) unter yildiz@unternehmerschaft.de

Unglaublich, aber wahr: 325.000 zusätzliche Arbeitskräfte für Bürokratie in nur drei Jahren

(cs) Unsere Unternehmen schlagen Alarm: Der bürokratische Aufwand wächst rasant – und bindet immer mehr Arbeitskräfte, die eigentlich produktive Aufgaben übernehmen könnten. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) waren in den vergangenen drei Jahren rund 325.000 zusätzliche Beschäftigte nötig, um neue gesetzliche Vorgaben, Dokumentationspflichten und Verwaltungsaufgaben zu bewältigen.

Dreifacher Anstieg bei „sehr hoher“ Belastung

Im Jahr 2025 bewerten 14 Prozent der Betriebe ihre bürokratische Belastung als sehr hoch. Noch 2022 lag dieser Wert bei lediglich 4 Prozent – ein deutlicher Anstieg, der zeigt, wie stark die Regulierungsdichte in den letzten Jahren zugenommen hat.

Besonders betroffen sind größere Unternehmen: Je 30 Prozent der Großbetriebe (ab 250 Mitarbeitenden) und der mittelgroßen Betriebe (50 bis 249 Mitarbeitende) haben seit 2022 zusätzliches Personal für Verwaltungsaufgaben eingestellt. In kleineren Betrieben liegt der Anteil bei 16 Prozent (10–49 Beschäftigte) und bei 7 Prozent in Kleinstbetrieben.

Branchen mit dem größten Mehraufwand

Am stärksten betroffen ist die Energieversorgung, in der jeder fünfte Betrieb bürokratiebedingt neue Stellen schaffen musste. Auf den nächsten Plätzen folgen die öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung (19 %) sowie Erziehung und Unterricht (17 %).
Am seltensten wurde zusätzliches Verwaltungspersonal in den Bereichen sonstige Dienstleistungen, Kunst, Unterhaltung und Erholung sowie Information und Kommunikation eingestellt.

Kosten, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit leiden

„Der Beschäftigungszuwachs zur Bewältigung der gestiegenen Bürokratie umfasst nur einen Teil der zusätzlichen Kosten, die von den Unternehmen getragen werden müssen“, betont IAB-Forscher André Diegmann.
Rund 80 Prozent der Betriebe berichten inzwischen von höheren Kosten infolge der zunehmenden Bürokratie. 55 Prozent spüren bereits einen Verlust an Produktivität, 19 Prozent sehen Wettbewerbsnachteile, und 16 Prozent – vor allem Großbetriebe – betrachten den bürokratischen Mehraufwand als Hindernis für Innovationen.

DSGVO bleibt Spitzenreiter unter den Belastungen

Zwei Drittel der befragten Betriebe nennen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als größte bürokratische Herausforderung. Auf Platz zwei folgen die EU-Verordnungen zur IT-Sicherheit (32 %) und das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (14 %).

IAB-Forscher Alexander Kubis schlägt einen pragmatischen Ansatz vor:

„Eine sinnvolle Möglichkeit wäre es, zukünftige Gesetze und Verordnungen zunächst befristet einzusetzen und mit einem ergebnisoffenen Prüfauftrag zu verbinden. Mit diesem ‚Verfallsdatum‘ könnte die Politik auf Basis der Ergebnisse entscheiden, ob und wie Regelungen fortgeführt werden.“

Hintergrund der Studie

Die Ergebnisse stammen aus der IAB-Stellenerhebung, einer regelmäßigen Befragung von Betrieben in Deutschland. Im ersten Quartal 2025 lagen Daten von 9.209 Betrieben zur Einschätzung ihrer bürokratischen Belastung vor.


Fazit:
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache – die wachsende Bürokratie kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern zunehmend auch Innovationskraft. Unternehmen fordern daher zu Recht, dass neue gesetzliche Vorgaben künftig stärker auf Praxistauglichkeit, Effizienz und tatsächlichen Nutzen überprüft werden.

Edgar Haubrich ist tot

(ud) Mit großer Trauer haben die Gesellschafter, der Verwaltungsrat, der Vorstand sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ElectronicPartner vom Tod Edgar Haubrichs erfahren. Der Mitbegründer der Düsseldorfer Verbundgruppe ist am 21. Oktober 2025 im Alter von 88 Jahren verstorben.

Edgar Haubrich trat nach absolvierter Banklehre im Jahr 1958 in die Firma seines Vaters, die Großhandlung Karl Fr. Haubrich, ein. Schon vier Jahre später erhielt er Prokura und die Verantwortung für den Vertrieb sowie den Warenbereich. 1969 wurde Edgar Haubrich zum geschäftsführenden Gesellschafter berufen. Anfang der 70er-Jahre gründete er gemeinsam mit seinem Bruder Hartmut Haubrich aus der Familiengesellschaft Karl Fr. Haubrich heraus die heutige Verbundgruppe ElectronicPartner. Auch die nach wie vor etablierten Kernmarken EP: und MEDIMAX wurden von den beiden Unternehmern ins Leben gerufen. Am 1. März 2001 wechselte Edgar Haubrich in den Verwaltungsrat von ElectronicPartner, dem er bis Mitte 2012 angehörte. Seinen Sitz übergab er an seinen Sohn Rüdiger Haubrich, der ihn bis heute innehat.

Edgar Haubrich war ein „Menschenfänger“ im positivsten Sinne: Seine besondere Begeisterung galt den Mitgliedern, den Unternehmerinnen und Unternehmern der Verbundgruppe sowie den Endkunden. „Keine Ware ohne Spruch“ war sein Motto und seine Art, den Verkauf von innovativer Ware mit Leben zu füllen. Auch das nationale und internationale Wachstum von ElectronicPartner trieb er mit großer Leidenschaft voran. Bereits in den späten 50er-Jahren baute er das Vertriebsnetz in den Niederlanden auf- und später weiter aus. Während der Wendejahre zeigte er großes Engagement in den neuen Bundesländern, um Unternehmer von den Geschäftsmodellen bei ElectronicPartner zu überzeugen und ihnen die vielfältigen Möglichkeiten der Selbstständigkeit nahezubringen. Sein privates Engagement galt Kunst und Kultur sowie dem sozialen Bereich, vor allem in seiner Heimatstadt Düsseldorf.

„Edgar Haubrich war eine prägende Persönlichkeit, die sich mit ihrem unternehmerischen Weitblick und ihrer bei allen Herausforderungen stets positiven Haltung bei ElectronicPartner und in der gesamten Branche großen Respekt erworben hat. Vertrauenswürdigkeit, seine stets den Menschen zugewandte Art, sein herzlicher Humor im Umgang mit Mitgliedern, Lieferanten und Mitarbeitern waren seine Markenzeichen. Wir können uns glücklich schätzen – und das gilt für die gesamte Elektronikbranche –, dass wir einen solch engagierten, leidenschaftlichen und empathischen Unternehmer in unserer Mitte hatten“, würdigt Professor Stefan Feuerstein, Vorsitzender des ElectronicPartner Verwaltungsrats, das Lebenswerk Edgar Haubrichs.

Henkel bringt ein Portfolio innovativer Lösungen für Reparaturen von Elektrofahrzeugen auf den Markt

(ud) Die wachsende Zahl von Elektrofahrzeugen auf den Straßen stellt Werkstätten vor neue Herausforderungen. Als führender Anbieter von maßgeschneiderten Wartungs- und Reparaturlösungen bringt Henkel deshalb ein neues innovatives Portfolio auf den Markt, das speziell für die Anforderungen von Reparatur-Profis im Bereich Elektromobilität zugeschnitten ist. Bei der Entwicklung dieser umfangreichen Produktpalette hat das Unternehmen den Fokus sowohl auf die Kreislauffähigkeit als auch auf die Reparaturqualität, Effizienz und Sicherheit von Elektrofahrzeugen gelegt.

Wichtigste Herausforderungen bei der Reparatur von Elektrofahrzeugen

Elektrofahrzeuge helfen dabei, CO2-Emissionen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und tragen deshalb erheblich zu mehr Nachhaltigkeit im Verkehrssektor bei. Gleichzeitig stellen sie jedoch auch spezifische Herausforderungen an die Reparatur – zum Beispiel aufgrund der hohen Sicherheitsstandards für Hochspannungssysteme und dem Instandhaltungsbedarf von neuen Komponenten. Das neue Portfolio von Henkel ist maßgeschneidert auf diese Herausforderungen abgestimmt. Es bietet Lösungen und das erforderliche Know-how für effiziente und sichere Reparaturen zur Verlängerung der Lebensdauer von Elektrofahrzeugen und effizienter Nachhaltigkeit.

Die neue Produktpalette umfasst dabei thermische Spaltfüller, Dichtungslösungen, Schraubensicherungen und Fügeklebstoffe. Alle Lösungen sind auf die besonderen Anforderungen bei Reparaturen insbesondere von Batterie- und elektrischen Antriebssystemen zugeschnitten.

Umfassende Reparaturlösungen für Elektrofahrzeugbatterien zur Reduzierung von CO2-Emissionen und Kosten

Die Batterie ist das Herzstück jedes Elektrofahrzeugs. Sie muss daher viele Jahre lang sicher und zuverlässig funktionieren. Werden defekte Batterien repariert statt ausgetauscht, lassen sich damit bis zu 77 Prozent der Kosten und bis zu 91 Prozent der CO2-Emissionen reduzieren. Die neuen robusten und einfach anzuwendenden Dichtungen und Wärmemanagementlösungen von Henkel unterstützen Werkstätten dabei, präzise und langanhaltende Batteriereparaturen durchzuführen.

Reparaturlösungen für elektrische Antriebssysteme

Die Lösungen von Henkel – Fügeklebstoffe, Schraubensicherungen und Dichtungen – eignen sich ideal für die spezifischen Reparaturanforderungen von elektrischen Antriebssystemen. Sie sichern und schützen kritische Komponenten, erhöhen die Leistung und verlängern die Lebensdauer des Antriebs.

Produkt-Highlights

  • Sicherheit: Entwickelt, um die höchsten Anforderungen zu erfüllen und ein zuverlässiges Thermomanagement in EV-Batterien sicherzustellen – bei gleichzeitig einfacherem Handling, ohne dabei die hohe Leistung zu beeinträchtigen.
  • Zuverlässigkeit: Die Hochleistungslösungen erfüllen anspruchsvolle Anforderungen an Elektrofahrzeuge und verlängern ihre Lebensdauer.
  • Einfache Verarbeitung: Ein unkomplizierter Auftrag und schnelle/aushärtungsfreie Optionen verbessern den Durchsatz in der Werkstatt.
  • Know-how und Support: Für alle Reparaturlösungen im Bereich der E-Mobilität bietet Henkel Schritt-für-Schritt-Anleitungen und technische Unterstützung zur Verfügung.

Unterstützung von Nachhaltigkeit

Das neue Klebstoffportfolio von Henkel wurde im Sinne des Nachhaltigkeitskonzepts „Reparieren, Wiederverwenden, Wiederaufbereiten und Recyceln” (4R-Konzept ‘Repair, Reuse, Remanufacture, and Recycle‚) entwickelt, das entscheidend zur Minimierung des ökologischen Fußabdrucks von Elektrofahrzeugen, insbesondere der Batteriesysteme, während ihres gesamten Lebenszyklus beiträgt. Daher stellt Henkel den Werkstätten Werkzeuge und Ressourcen zur Verfügung, mit denen sie nachhaltige Praktiken einführen, Abfall reduzieren und die Kreislaufwirtschaft in ihren Betrieben fördern können.

Mit der Einführung dieses fortschrittlichen Portfolios unterstreicht Henkel sein umfangreiches Engagement, den Fortschritt in der Elektromobilität voranzutreiben.

Weitere Informationen zu den Reparaturlösungen von Henkel für die E-Mobilität und zum Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit finden Sie unter Lösungen für die Reparatur und Wartung von Elektrofahrzeugen | Henkel Adhesives.

Marode Infrastruktur bremst Wirtschaft stärker denn je

(ud) Die marode Verkehrsinfrastruktur belastet die Unternehmen in Deutschland aktuell so stark wie noch nie. 84 Prozent der Firmen sehen sich durch die mangelhafte Verkehrsinfrastruktur in ihrer Geschäftstätigkeit regelmäßig beeinträchtigt – ein neuer Rekordwert. 2018 waren es 67 Prozent, 2013 nur 59 Prozent der Unternehmen. Mehr als jedes vierte Unternehmen fühlt sich aktuell sogar stark belastet. Das geht aus einer IW-Unternehmensumfrage hervor.

Rekordbelastung durch kaputte Straßen

Der Straßenverkehr ist das größte Problem: 92 Prozent der Unternehmen, die sich durch Infrastrukturmängel eingeschränkt fühlen, nennen Straßenmängel als eine der Ursachen. Im Jahr 2013 waren es 64 Prozent. Auch der Schienenverkehr bereitet zunehmend Sorgen: 71 Prozent der betroffenen Unternehmen betrachten ihn als Standortproblem. Mehr als die Hälfte von ihnen berichtet sogar von erheblichen Einschränkungen. Seit 2013 hat sich dieser Wert verachtfacht. Von Problemen im Luft- bzw. Schiffsverkehr sind jeweils knapp 34 Prozent der Unternehmen betroffen.

Sondervermögen darf kein Lückenfüller sein

„Grundsätzlich ist das Sondervermögen der Bundesregierung ein geeignetes Mittel, um die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern“, sagt IW-Experte Thomas Puls. Doch die Milliarden dürften nicht dazu verwendet werden, Löcher in den Sozialkassen zu stopfen. So sollen im Jahr 2026 etwa 19 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen in den Schienenverkehr fließen, allerdings werden gleichzeitig fast 14 Milliarden Euro aus dem Kernhaushalt gestrichen. „Die Verkehrsinfrastruktur ist ein Bremsklotz für die deutsche Wirtschaft geworden. Das Geld muss auch dort ankommen, wo es gebraucht wird. Sonst verpassen wir den Anschluss“ mahnt Puls.

Neuer Winterflugplan 2025/2026: Düsseldorfer Airport hebt mit 130 Zielen in die Wintersaison ab

(cs) Wenn am heutigen Sonntag (26. Oktober 2025)  an unserem Flughafen der Winterflugplan 2025/2026 startet, bleibt das Angebot für Reisende breit gefächert: Über 50 Fluggesellschaften verbinden die Landeshauptstadt in den kommenden Monaten mit rund 130 Zielen in 46 Ländern. Ob Sonne tanken im Süden, Städtetrip nach Europa oder Familienbesuch in Südosteuropa – der Düsseldorfer Airport präsentiert sich auch außerhalb der Hauptreisezeit als internationales Drehkreuz mit großer Vielfalt.

Neue Ziele bei Eurowings, TUIfly und weiteren Airlines

Die Lufthansa-Tochter Eurowings erweitert ihr Streckennetz gleich mehrfach: Erstmals fliegt sie dreimal wöchentlich nach Dubai sowie freitags und sonntags nach Innsbruck. Auch Dublin, Sevilla (in den ersten und letzten Wochen des Winterflugplans sowie während der Weihnachtsferien) und Warschau kommen neu hinzu. Zudem baut Eurowings die Zahl ihrer Umläufe auf zahlreichen beliebten Routen aus – etwa nach Rom, Wien, Zürich, London-Heathrow, Stockholm, Göteborg, Nizza und Valencia. Insgesamt steuert die Airline in der Wintersaison rund 80 Ziele an.

TUIfly ergänzt ihr Angebot um zwei neue Destinationen: Sälen-Trysil in Mittelschweden – ein beliebtes Wintersportgebiet – sowie Sharm El Sheikh am Roten Meer. Neu im Düsseldorfer Flugplan ist außerdem die polnische Enter Air, die künftig täglich Pristina im Kosovo bedient. Sky Express erweitert ihr Griechenland-Portfolio um Thessaloniki, während SunExpress über die Weihnachtsferien zusätzlich Hatay im Süden der Türkei anfliegt.

Starke Nachfrage nach der Golfregion und Sonnenzielen

Traditionell stark vertreten ist im Winterflugplan die Golfregion. Etihad Airways fliegt täglich nach Abu Dhabi und setzt dabei den neuen Airbus A321LR ein. Emirates bedient Dubai weiterhin zweimal täglich, und Qatar Airwaysbietet zehn wöchentliche Flüge nach Doha an – mit attraktiven Anschlussmöglichkeiten nach Asien, Afrika und Australien.

Besonders beliebt sind auch Reiseziele mit mildem Klima. Mehr als 1.500 Flüge führen in den kommenden Monaten auf die Kanarischen Inseln, ein Klassiker in der Wintersaison. Ägypten bleibt ebenfalls stark gefragt: Nach Hurghada, Sharm El Sheikh und Marsa Alam starten über die Saison hinweg rund 850 Flüge.

Wintersport und Städtereisen

Für Freunde verschneiter Landschaften bietet der Flughafen zahlreiche Optionen Richtung Norden und in die Alpen. Eurowings fliegt regelmäßig in die nordischen Regionen Rovaniemi, Kittilä, Ivalo, Kuusamo und Tromsø – beliebte Ausgangspunkte für Skifahren und Polarlichter. TUIfly ergänzt das Angebot mit Sälen-Trysil, Sky Alps bringt Reisende nach Bozen, Eurowings nach Innsbruck.

Auch Städtereisende profitieren vom dichten europäischen Netz: London wird über 30-mal pro Woche angeflogen, Wien 21-mal, Zürich 20-mal und Paris bis zu 37-mal. Dazu kommen Metropolen wie Rom, Madrid und Barcelona, die sowohl für Freizeit- als auch Geschäftsreisende attraktiv bleiben.

Verbindungen für Familienbesuche

Ein wichtiger Bestandteil des Winterflugplans sind Verbindungen zu Familien und Freunden in Südosteuropa und im Nahen Osten. Flüge nach Pristina, Tirana, Skopje, Chisinau, Bukarest, Beirut, Amman und Erbil sowie zu zahlreichen türkischen Städten sorgen dafür, dass viele Menschen in NRW auch in der kalten Jahreszeit ihre Angehörigen erreichen können.

Mit seinem vielfältigen Angebot zeigt sich der Düsseldorfer Airport auch im Winter als stark vernetztes Drehkreuz – und bietet Reisenden in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Möglichkeiten, dem Alltag zu entfliehen, sei es in die Sonne, in die Berge oder in die Metropolen Europas.

Ende der Sommerzeit 2025: Uhren werden am 26. Oktober zurückgestellt

(cs) Am Sonntag, den 26. Oktober 2025, endet die Sommerzeit in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt – wir gewinnen also eine Stunde Schlaf.

Was bedeutet das für den Alltag?

Mit dem Ende der Sommerzeit beginnt wieder die sogenannte Normalzeit oder auch Winterzeit. Ab diesem Zeitpunkt wird es morgens früher hell – dafür allerdings auch abends schneller dunkel. Besonders in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung kann das den gewohnten Tagesrhythmus durcheinanderbringen. Viele Menschen spüren eine leichte Umstellung, vergleichbar mit einem Mini-Jetlag.

Warum gibt es die Zeitumstellung überhaupt?

Ursprünglich wurde die Sommerzeit eingeführt, um Energie zu sparen – die Idee war, das Tageslicht besser zu nutzen und so weniger künstliches Licht zu verbrauchen. Inzwischen ist der Nutzen allerdings umstritten. Zahlreiche Studien zeigen, dass die Energieeinsparung durch die Zeitumstellung kaum messbar ist, während viele Menschen mit gesundheitlichen oder organisatorischen Folgen zu kämpfen haben.

Wird die Zeitumstellung bald abgeschafft?

Die Diskussion um ein mögliches Ende der Zeitumstellung läuft seit Jahren. 2019 hatte sich das EU-Parlament bereits für eine Abschaffung ausgesprochen – doch seitdem stockt der Prozess. Ob und wann eine dauerhafte Regelung (z. B. dauerhafte Sommerzeit oder Winterzeit) in Kraft tritt, ist nach wie vor unklar. Bis dahin gilt: Zweimal im Jahr wird die Uhr umgestellt.

Tipp: So gelingt die Umstellung leichter

Damit der Körper sich besser auf die geänderte Zeit einstellen kann, helfen ein paar einfache Maßnahmen:

  • Bereits ein paar Tage vorher schrittweise den Schlafrhythmus anpassen

  • Am Sonntag möglichst viel Tageslicht tanken – das stabilisiert die innere Uhr

  • Abends auf schwere Mahlzeiten und Bildschirmzeit verzichten

  • Den neuen Rhythmus bewusst annehmen, auch wenn es ungewohnt ist


Kurz und knapp:
🕑 Am Sonntag, 26. Oktober 2025, wird die Uhr von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt.
😴 Wir bekommen eine Stunde geschenkt – nutzen wir sie gut!