Samstag: Berufsinfotag im Düsseldorfer Sprinterwerk

Am 5. Sep­tem­ber 2015 fin­det im Aus­bil­dungs­zen­trum des Sprin­ter­werks an der Düs­sel­dor­fer Rather Straße ein Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag statt.

  • Treff­punkt Tor 1
  • 10–15 Uhr
  • gesam­ter Aus­bil­dungs­block wird präsentiert
  • Jugend­li­che kön­nen dabei den Aus­zu­bil­den­den über die Schul­ter blicken
  • außer­dem: Bewer­bungs­ab­lauf wird vorgestellt

Wir berich­ten über den Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag auf ANTENNE DÜSSELDORF am 2. Sep­tem­ber 2015, 19:00–20:00 Uhr. Dort gibt es alle Infos über den Tag und über die Aus­bil­dung. Außer­dem Park­hin­weise bzw. Anfahrts­tipps mit den Bus­sen der Rheinbahn.

Onlin­ein­fos über die Aus­bil­dung bei der Daim­ler AG auch hier!

Kapak feiert den weltweiten FSC 2015

Eine evangelische Tageseinrichtung für Kinder aus Düsseldorf feiert am 25. September mit dem Korschenbroicher Unternehmen Kapak (ein Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf) den “FSC Fri­day 2015″. Die Idee: Öffent­lich­keits­wirk­sam und authen­tisch soll dar­ge­stellt wer­den, wie Wirt­schaft und Gesell­schaft die Bewirt­schaf­tung unse­rer Wäl­der öko­lo­gisch ange­passt, sozial för­der­lich und den­noch wirt­schaft ren­ta­bel för­dern und gewähr­leis­ten kön­nen. Das Ziel: “Die Bedürf­nisse der heu­ti­gen Gene­ra­tion sol­len befrie­digt wer­den kön­nen ohne die Bedürf­nisse kom­men­der Gene­ra­tio­nen zu gefähr­den”, so ein Spre­cher gegen­über unse­rer Redak­tion. Das Kor­schen­broi­cher Traditions-Unternehmen (seit 60 Jah­ren im Fami­li­en­be­sitz) stellt Falt­schach­teln und Falt­kar­tons her. Dabei ist dem Unter­neh­men eine hohe Umwelt­ver­träg­lich­keit und zugleich ein gutes Qua­li­täts­ma­nage­ment wich­tig: ”Wir ver­ste­hen unser Geschäft als lang­fris­tige Part­ner­schaft, von denen beide Sei­ten pro­fi­tie­ren. Was am Ende zählt, ist der Mensch“. Den Vorschülern aus der Landeshauptstadt wird die Herstellung umweltfreundlicher Verpackungen gezeigt. Nach einem Betriebsrundgang informiert Kapak über den FSC und die gemeinsamen Ziele Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit – vom Baum bis zur fertigen Schachtel. Abschließend wird die Wiedererkennung im Handel anhand von Beispielen besprochen. An diesem Tag finden weltweit Veranstaltungen unterschiedlichster Art statt.

Erkundung des größten Binnenhafen Europas

Das ist Netzwerk pur: Geschäftsführer und Personalleiter erkundeten auf der „Herkules“, einem ehemaligen Schubfahrzeug, den Duisburger Hafen, den größten Binnenhafen Europas. Moderatoren waren Wolfgang Nowak, Geschäftsführer der Imperial Transport Solution, und Arnd Zappe, General Manager der Allgemeinen Land- und Seespedition. Die Begrüßung übernahm RA Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände.

so01 so02 so03 so04 so05 so06 so07 so08 so09 so10 so11 so12 so13 so14 so15 so16 so17 so18 so19 so20

Nirgendwo in NRW melden sich die Menschen so selten krank wie in Düsseldorf – die meisten Krankmeldungen gibt es in Gelsenkirchen und Bottrop

Immer mehr Düsseldorfer lassen sich wegen psychischen Erkrankungen krankschreiben. Das hat eine Untersuchung der DAK ergeben. Sie zeigt: Besonders oft werden Antidepressiva oder Betablocker genommen, die die Leistung oder Stimmung heben sollen. Auf Dauer kann das extrem gefährlich für den eigenen Körper werden hat uns der Leiter der DAK Düsseldorf gesagt. Insgesamt gibt es hier in der Stadt aber auch positive Zahlen zu vermelden: Durchschnittlich 3 Prozent der Arbeitnehmer brauchen am Tag in Düsseldorf eine Krankschreibung. Das ist in NRW der beste der Wert. Die meisten Krankmeldungen gibt es in Gelsenkirchen und Bottrop. (Quelle: Antenne Düsseldorf)

Berufsinformationstag im Sprinterwerk

Am 5. September 2015 findet im Ausbildungszentrum des Sprinterwerks an der Düsseldorfer Rather Straße ein Berufsinformationstag statt.

  • Treffpunkt Tor 1
  • 10-15 Uhr
  • gesamter Ausbildungsblock wird präsentiert
  • Jugendliche können dabei den Auszubildenden über die Schulter blicken
  • außerdem: Bewerbungsablauf wird vorgestellt

Wir berichten über den Berufsinformationstag auf ANTENNE DÜSSELDORF am 2. September 2015, 19:00-20:00 Uhr. Dort gibt es alle Infos über den Tag und über die Ausbildung. Außerdem Parkhinweise bzw. Anfahrtstipps mit den Bussen der Rheinbahn.

Onlineinfos über die Ausbildung bei der Daimler AG auch hier!

Ratingen will Berufswahlsiegel einführen

Die Ratinger hat großes Interesse, das Berufswahl offiziell einzuführen. Dazu fanden jetzt entsprechende Gespräche im Rathaus statt. Unser Bild zeigt von links: Rolf Steuwe (Erster Beigeordneter + Schuldernent), Bürgermeister Klaus Pesch, Christoph Sochart (Stiftung Pro Ausbildung) und Wolfram Brecht (Jurymitglied).

2015-08-14-Gruppenbild_draußen

Neu im Team

Jennifer Reichstein (Jahrgang 1992) verstärkt das Team der Unternehmerschaft Düsseldorf. Frau Reichstein studiert zur Zeit noch Sozialwissenschaften an der Düsseldorfer Universität. Im Frühjahr 2016 will die junge Frau dort ihren Bachelor-Abschluss machen. In der Unternehmerschaft Düsseldorf verstärkt sie das Veranstaltungsmanagement und unterstützt das Backoffice. Jennifer Reichstein hat einen vierjährigen Sohn und wohnt in Bottrop. Frau Reichstein ist im Übrigen bereits neben mehreren anderen Praktikantinnen die dritte festangestellte Mitarbeiterin aus dem sozialwissenschaftlichen Bereich der Heinrich-Heine-Universität.

reichstein

10 Jahre Chemie Rheinland

Die Unternehmerschaft Düsseldorf beglückwünscht Ihren Mitgliedsverband, Chemie Rheinland, zum 10jährigen Bestehen. Damals fusionierten die Chemieverbände Köln und Düsseldorf zum Arbeitgeberverband Chemie Rheinland. 2008 wurde auch der Essener Chemieverband in die Verbändegemeinschaft mit Geschäftsstellen in Düsseldorf und Köln integriert. Der Verband vertritt 250 Chemieunternehmen zwischen Essen und Bonn mit 80.000 Beschäftigten. In der Kölner „Flora“ wurde der Geburtstag jetzt gefeiert. Verbands-Vorsitzender Georg Müller (Bayer AG)  führte unterhaltsam durch den Abend. Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE, hielt ein kurzweiliges Grusswort. Höhepunkt war der Auftritt von Kabarettist Konrad Beikircher mit dem Thema „Rheinland: wo die Chemie stimmt“.

chemie01 chemie02 chemie03 chemie04

Familienfreundliche Unternehmen: Männer gewinnen, Frauen verlieren

Die Familienfreundlichkeit deutscher Unternehmen entpuppt sich immer mehr als Wohlfühloase für den Mann. Während Väter eine zunehmende Verbesserung ihrer beruflichen und familiären Situation wahrnehmen, äußern sich Mütter deutlich unzufriedener. Familienväter erleiden zudem weniger berufliche Nachteile als Mütter. Dies ist das Ergebnis der dritten repräsentativen Befragung der internationalen Unternehmensberatung A.T. Kearney zum Thema familienfreundliche Unternehmen in Deutschland.

Lediglich 3 Prozent der Mütter im Alter zwischen 25 und 39 Jahren und nur 5 Prozent aller Frauen bescheinigen ihren Unternehmen eine Verbesserung familienfreundlicher Leistungen in den vergangenen zwölf Monaten. Von einer Verschlechterung sprechen sogar 17 Prozent der jungen Mütter und 11 Prozent der Frauen insgesamt. Bei den Männern sieht das Bild wesentlich positiver aus. 28 Prozent fühlen sich besser, nur 11 Prozent schlechter. Auch die Gesamtzufriedenheit mit der Arbeitssituation ist bei Vätern mit 83 Prozent deutlich höher als bei Müttern (64 Prozent). Väter (75 Prozent) würden ihren Arbeitgeber deshalb wesentlich häufiger weiterempfehlen als Mütter (58 Prozent).

Die A.T. Kearney-Studie basiert auf gut 1.000 Interviews mit Beschäftigten in unterschiedlichen Branchen, durchgeführt im Frühjahr 2015. Die Umfrage gilt als Gradmesser für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie misst Familienfreundlichkeit von Unternehmen nicht an deren Leistungen, sondern aus dem Blickmittel unmittelbar Betroffener. Begleitet wird die Untersuchung vom Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin.

Die Unzufriedenheit bei den Frauen nimmt zu

„Der Handlungsdruck in Unternehmen ist anscheinend noch immer nicht hoch genug. Manches scheitert an der fehlenden Kultur oder an mangelnder Kommunikation. Trotzdem machen wir Fortschritte. Mehr Beschäftige nehmen familienfreundliche Leistungen in Anspruch und sind sehr zufrieden damit. Aber das täuscht nicht darüber hinweg, dass es Verlierer gibt. Und das sind eindeutig die Frauen“, sagt Martin Sonnenschein, Zentraleuropachef von A.T. Kearney und Initiator der Reihe „361 Grad – Die Neuerfindung der Familie“. Frauen, so Sonnenschein, leisten nach wie vor die Hauptlast der Erziehungs- und Hausarbeit. „Der Lohn dafür sind zum Teil gravierende Nachteile und Einschnitte im Beruf. Die Unzufriedenheit ist hoch. Und sie nimmt zu.“

Im Vergleich zu 2013 befürchten heute generell mehr Beschäftigte Benachteiligungen beim beruflichen Fortkommen, weniger attraktive Aufgaben in der Firma, Geringschätzung ihrer Vorgesetzten und Probleme im Kollegenkreis, wenn sie familienfreundliche Leistungen im Unternehmen in Anspruch nehmen. Bei Männern ist dies zu einem Viertel der Fall, bei Frauen jedoch zu einem Drittel. Am größten ist die Sorge vor finanziellen Einbußen. Fast jede zweite Mutter (47 Prozent) ist davon betroffen, aber nur jeder vierte Mann (27 Prozent). Jede dritte Mutter (34 Prozent) stellt sich auf Konflikte mit Kollegen ein. Bei Vätern trifft das nur auf 16 Prozent zu. Am weitesten verbreitet ist die Angst um den beruflichen Erfolg bei kinderlosen Frauen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren. Jede zweite sorgt sich um ihre Karriere.

Flexibilität ja – aber ohne Erwerbskarriere

Für die unterschiedlichen Sichtweisen von Frauen und Männern gibt es zwei Gründe. Martin Sonnenschein: „Familienfreundlichkeit bewegt sich aus der Ecke Frauenförderung. Politik und Wirtschaft haben berufstätige Väter als Zielgruppe entdeckt und dankbare Abnehmer gefunden. Viele Unternehmen richten bestehende Maßnahmen explizit an ihre männliche Belegschaft. Aber nach wie vor sind es überwiegend Mütter, die Leistungen in Anspruch nehmen – und damit berufliche Einschnitte und Nachteile in Kauf nehmen, etwa längere Elternzeiten oder mehr Teilzeit.”

Die Angaben werden von Erhebungen des Statistischen Bundesamts gestützt. Danach sind nur 12 Prozent der Elterngeld-Bezieher Männer, 88 Prozent Frauen. Fast vier von fünf Vätern (79 Prozent), die Elterngeld beziehen, entschieden sich für die zweimonatige Mindestbezugsdauer. Mütter hingegen beziehen Elterngeld fast ein ganzes Jahr. Das Bundesfamilienministerium stellt in seiner Paar-Studie fest: Arbeiteten vor der Geburt des ersten Kindes bundesweit 71 Prozent beide Partner in Vollzeit, so galt dies nach der Geburt lediglich für 15 Prozent der Eltern. Bei mehr als der Hälfte der Paare mit kleinen Kindern war nach der Elternzeit nur noch ein Partner  – meistens der Mann – voll berufstätig, während der andere – in der Regel die Frau – in Teilzeit beschäftigt war. 17 Prozent der Mütter schieden komplett aus dem Berufsleben aus.

„Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern viel Flexibilität – ohne dass jedoch damit eine Erwerbskarriere gesichert wird. Teilzeitangebote oder Auszeiten sind vor allem für Frauen mit erheblichen negativen Langzeitfolgen verbunden“, kommt die A.T. Kearney-Studie zu dem Schluss. „Wir brauchen daher Programme in Unternehmen, die Mütter nicht in eine Sackgasse, sondern auf den „fast track“ führen. Frauen, die nach dem ersten Kind Vollzeit arbeiten wollen, werden genauso kritisch gesehen wie Männer, die Teilzeit anmelden. Wir müssen raus aus diesen Geschlechtsstereotypen“, sagt Martin Sonnenschein.

Familienarbeitszeit neu denken

Sonnenschein fordert Unternehmen auf, ihre Präsenzkultur zu überdenken und Karrieren besonders von Führungskräften auch danach zu beurteilen, wie familienfreundlich sie sich im Umgang mit ihren Mitarbeitern verhalten. Teil- oder Auszeit sollten als Karrierebausteine wertgeschätzt werden. An die Politik richtet Sonnenschein die Anregung, die bisherigen zwei Vätermonate gesetzlich so zu verankern, dass die Väter nur dann Elterngeld erhalten, wenn die Frau in der Zeit der Vätermonate tatsächlich arbeitet. Aktuell nutzen viele Paar die Zeit gerne als gemeinsamen Urlaub. Auch über eine gemeinsame Familien-Wochenarbeitszeit von 64 Stunden für Eltern und die Verrechnung von intensiveren Beschäftigungszeiten mit temporärer Teilzeit oder Unterbrechungen müsse neu nachgedacht werden.

Zur Studie bitte hier klicken!

Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe jetzt mit einer APP ganz einfach berechnen

Einsparmöglichkeiten bei Ausgleichsabgabe erkennen – Neue App rechnet vor: REHADAT hat eine neue App entwickelt. Mit dieser REHADAT-Elan-App können Arbeitgeber berechnen, wie hoch ihre Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe ist und wie sie die Abgabe reduzieren können. Sie geben die monatliche Mitarbeiterzahl und die Anzahl der schwerbehinderten und gleichgestellten Beschäftigten ein. Als Ergebnis erhalten sie ihre aktuelle Beschäftigungsquote, ihre zu zahlende Ausgleichsabgabe und die mögliche Ersparnis bei der Einstellung oder Ausbildung eines schwerbehinderten Menschen. Mit der Extra-Funktion können Eingaben variiert werden.

Hintergrund für diese Berechnungen ist die gesetzliche Vorschrift im Sozialgesetzbuch, nach der Arbeitgeber, die mindestens 20 Arbeitsplätze haben, verpflichtet sind, schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen zu beschäftigen. Liegt die Quote unter fünf Prozent, dann wird eine sogenannte Ausgleichsabgabe fällig. Einmal jährlich muss jeder Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit anzeigen, inwieweit er seine Beschäftigungspflicht erfüllt.

Die barrierefreie App ist kostenlos im App-Store und bei Google Play erhältlich:
https://itunes.apple.com/de/app/elan-rechner/id1015882360?mt=8
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.rehadat.ElanApp

 

Die Ergebnisse in der REHADAT-Elan-App sind nur Annäherungswerte. Zur genauen Berechnung steht die kostenlose Software REHADAT-Elan unter http://www.rehadat-elan.de zum Download zur Verfügung.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Kontakt für Rückfragen: Anja Brockhagen, Tel. 0221 4981-845, brockhagen@iwkoeln.de.