Henkel bekommt einen neuen Vorstandsvorsitzenden

Hen­kel hat heu­te bekannt­ge­ge­ben, dass der bis­he­ri­ge Vor­stands­vor­sit­zen­de Kas­per Ror­sted nach rund 11 Jah­ren im Vor­stand des Unter­neh­mens, davon rund 8 Jah­re als Vor­stands­vor­sit­zen­der, nicht für eine wei­te­re Amts­zeit über 2017 hin­aus zur Ver­fü­gung steht und am 30. April 2016 auf eige­nen Wunsch aus dem Unter­neh­men aus­schei­den wird. Als Nach­fol­ger zum 1. Mai 2016 wur­de Hans Van Bylen ernannt, der seit 1984 erfolg­reich bei Hen­kel tätig ist und als Vor­stands­mit­glied seit 2005 den Unter­neh­mens­be­reich Beau­ty Care ver­ant­wor­tet. Durch den Wech­sel bereits im Früh­jahr wird er als neu­er Vor­stands­vor­sit­zen­der die Ent­wick­lung der Stra­te­gie lei­ten, die Hen­kel Ende die­ses Jah­res vor­stel­len und deren erfolg­rei­che Umset­zung er vor­an­trei­ben wird.

Mit der Ernen­nung von Hans Van Bylen zum neu­en Vor­stands­vor­sit­zen­den haben wir nun wie bei Hen­kel üblich eine früh­zei­ti­ge Nach­fol­ge­re­ge­lung getrof­fen. Er ver­fügt über lang­jäh­ri­ge, inter­na­tio­na­le Erfah­rung bei Hen­kel – in der Steue­rung von Mar­ken und Märk­ten sowie im Vor­stand – und ist damit eine aus­ge­zeich­ne­te Wahl für die Nach­fol­ge in die­sem Amt. Im Namen aller Gre­mi­en und Mit­ar­bei­ter von Hen­kel wün­sche ich Herrn Van Bylen alles Gute und viel Erfolg in sei­ner neu­en Auf­ga­be“, sag­te Dr. Simo­ne Bagel-Trah, die Vor­sit­zen­de des Auf­sichts­ra­tes und Gesell­schaf­ter­aus­schus­ses von Hen­kel.

Die Nach­fol­ge für Hans Van Bylen als Vor­stands­mit­glied für den Unter­neh­mens­be­reich Beau­ty Care wird noch zeit­nah ent­schie­den.

Ich bedan­ke mich für das Ver­trau­en, das mit die­ser Ernen­nung ver­bun­den ist und freue mich dar­auf, künf­tig mit mei­nen Kol­le­gen im Vor­stand und einem her­vor­ra­gen­den Team rund um die Welt die wei­te­re Ent­wick­lung von Hen­kel gestal­ten zu kön­nen. Wir haben star­ke Mar­ken und Tech­no­lo­gi­en, füh­ren­de Markt­po­si­tio­nen in zahl­rei­chen Märk­ten und Kate­go­ri­en und eine hohe Inno­va­ti­ons­kraft. Auf die­ser Grund­la­ge wer­den wir gemein­sam Hen­kel erfolg­reich in die Zukunft füh­ren“, sag­te Hans Van Bylen.
Erfolg­rei­che Unter­neh­mens­ent­wick­lung unter der Füh­rung von Kas­per Ror­sted

Kas­per Ror­sted hat für Hen­kel sehr viel erreicht. Unter sei­ner Füh­rung hat sich das Unter­neh­men seit 2008 in einem schwie­ri­gen Markt­um­feld sehr erfolg­reich ent­wi­ckelt. Umsatz und Pro­fi­ta­bi­li­tät sind deut­lich gestie­gen und unse­re Top-Mar­ken wur­den gestärkt. All dies spie­gelt sich in einem deut­lich höhe­ren Bör­sen­wert wider, der seit sei­nem Amts­an­tritt um mehr als Drei­fa­che gestie­gen ist. Dafür dan­ke ich Kas­per Ror­sted im Namen aller Gre­mi­en, Mit­ar­bei­ter und Aktio­nä­re von Hen­kel“, sag­te Dr. Simo­ne Bagel-Trah wei­ter.

Kas­per Ror­sted (53) trat 2005 als Vor­stands­mit­glied bei Hen­kel ein. Er wur­de 2007 zum stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den des Vor­stan­des ernannt und nach der Haupt­ver­samm­lung 2008 zum Vor­stands­vor­sit­zen­den beru­fen.

Ich möch­te allen Mit­ar­bei­tern bei Hen­kel für ihren Ein­satz und ihr Enga­ge­ment in den ver­gan­ge­nen Jah­ren dan­ken, eben­so wie allen Mit­glie­dern der Auf­sichts­gre­mi­en für ihre Unter­stüt­zung und ihren Rat. Wir haben gemein­sam aus­ge­zeich­ne­te Ergeb­nis­se für unser Unter­neh­men erzielt“, sag­te Kas­per Ror­sted. „Ich bin davon über­zeugt, dass Hen­kel sich unter der Füh­rung von Hans Van Bylen als Vor­stands­vor­sit­zen­der exzel­lent wei­ter­ent­wi­ckeln wird.“
Über Hans Van Bylen

Hans Van Bylen (54) ist seit 1984 erfolg­reich bei Hen­kel tätig. In über 31 Jah­ren hat­te er in den Unter­neh­mens­be­rei­chen Laund­ry & Home Care und Beau­ty Care ver­schie­de­ne Manage­ment-Posi­tio­nen mit umfang­rei­cher regio­na­ler Ver­ant­wor­tung inne. Er begann sei­ne Kar­rie­re in Bel­gi­en und Bene­lux. Dar­auf folg­te die Ver­ant­wor­tung für die Geschäf­te in Frank­reich, West­eu­ro­pa, Mitt­le­rer Osten/Afrika, Nord­ame­ri­ka, Asi­en-Pazi­fik und Latein­ame­ri­ka. Seit 2005 ist Hans Van Bylen Mit­glied des Vor­stands bei Hen­kel und ver­ant­wort­lich für den Unter­neh­mens­be­reich Beau­ty Care.

Hans Van Bylen wur­de 1961 in Ber­chem, Bel­gi­en, gebo­ren. Er ist ver­hei­ra­tet und hat drei Kin­der. Er stu­dier­te an der Uni­ver­si­tät Ant­wer­pen mit einem Abschluss in Betriebs­wirt­schaft und einem Mas­ter of Busi­ness Admi­nis­tra­ti­on (MBA).

Ausbildungsbilanz 2015 liegt vor

Das Bun­des­in­sti­tut für Berufs­bil­dung (BIBB) hat die Ergeb­nis­se der Erhe­bung über die neu abge­schlos­se­nen Aus­bil­dungs­ver­trä­ge zum 30. Sep­tem­ber 2015 vor­ge­legt. Die Zahl der neu abge­schlos­se­nen Aus­bil­dungs­ver­trä­ge ist in die­sem Jahr mit 522.200 gegen­über dem Vor­jahr sta­bil. Die Zahl der betrieb­li­chen Aus­bil­dungs­ver­trä­ge stieg gegen­über dem Vor­jahr um 1.100 auf 503.200, hin­ge­gen ging die Zahl der außer­be­trieb­li­chen Aus­bil­dungs­ver­trä­ge um 1.200 auf 19.000 zurück. Rech­ne­risch stan­den 100 aus­bil­dungs­platz­su­chen­den Jugend­li­chen 103,7 Aus­bil­dungs­an­ge­bo­te und damit mehr als in den Vor­jah­ren gegen­über.

Auf der ande­ren Sei­te waren bei der Bun­des­agen­tur für Arbeit im Sep­tem­ber 2015 noch 41.000 Aus­bil­dungs­stel­len als unbe­setzt gemel­det. Dies waren 3.900 mehr (+ 10,4 Pro­zent) als im Vor­jahr. Die Zahl der unver­sorg­ten Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber ist mit 20.700 gegen­über dem Vor­jahr leicht rück­läu­fig (- 0,8 Pro­zent). Auch die Zahl der Bewer­ber, die eine Alter­na­ti­ve zu einer Aus­bil­dung begon­nen haben, aber unab­hän­gig davon wei­ter­hin nach einer Aus­bil­dungs­stel­le suchen, liegt mit 60.100 unter dem Vor­jah­res­ni­veau (- 0,4 Pro­zent). Zudem ging die Zahl der Alt­be­wer­ber, die sich bereits in einem der letz­ten fünf Jah­re um eine Aus­bil­dung bemüht hat­ten, auf 201.500 (- 2,7 Pro­zent) zurück.

Die Aus­bil­dungs­chan­cen für jun­ge Men­schen in Deutsch­land haben sich wei­ter ver­bes­sert. Bei den Jugend­li­chen genießt die dua­le Berufs­aus­bil­dung nach wie vor eine hohe Wert­schät­zung. Das zeigt die sta­bi­le Zahl der neu abge­schlos­se­nen Ver­trä­ge”, sag­te Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin Johan­na Wan­ka Pas­sungs­pro­ble­me am Aus­bil­dungs­markt sind wei­ter­hin eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Regio­nen mit vie­len unbe­setz­ten Aus­bil­dungs­stel­len ste­hen Regio­nen gegen­über, in denen es Jugend­li­che beson­ders schwer haben, einen Aus­bil­dungs­platz zu fin­den. Betrie­be und Aus­zu­bil­den­de bes­ser zusam­men­zu­brin­gen, wird ein Schwer­punkt der Arbeit in der Alli­anz für Aus- und Wei­ter­bil­dung sein.

Die Aus­bil­dungs­be­triebs­quo­te ist 2014 nach Berech­nun­gen des BIBB auf Grund­la­ge der Beschäf­ti­gungs­sta­tis­tik der Bun­des­agen­tur für Arbeit um 0,4 Pro­zent­punk­te gegen­über 2013 gesun­ken und erreich­te einen Wert von 20,3 Pro­zent. Wie schon im Vor­jahr ist die­ser Rück­gang fast aus­schließ­lich auf den rück­läu­fi­gen Bestand an Aus­bil­dungs­be­trie­ben im kleinst­be­trieb­li­chen Bereich zurück­zu­füh­ren. “Hier wer­den wir mit dem Aus­bil­dungs­struk­tur­pro­gramm JOBSTARTER plus aktiv und för­dern regio­na­le Pro­jek­te, die ins­be­son­de­re klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men bei der betrieb­li­chen Aus­bil­dung unter­stüt­zen. Damit wol­len wir einen Bei­trag zur Erhö­hung der Aus­bil­dungs­be­tei­li­gung von klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men leis­ten und so dem Trend zu einer sin­ken­den Aus­bil­dungs­be­triebs­quo­te ent­ge­gen wir­ken”, sag­te Wan­ka.

Die BIBB-Erhe­bung über die neu abge­schlos­se­nen Aus­bil­dungs­ver­trä­ge wird jähr­lich in Zusam­men­ar­beit mit den für die Berufs­aus­bil­dung zustän­di­gen Stel­len durch­ge­führt. Dabei wer­den die Aus­bil­dungs­ver­trä­ge berück­sich­tigt, die in der Zeit vom 1. Okto­ber des Vor­jah­res bis zum 30. Sep­tem­ber des Erhe­bungs­jah­res neu abge­schlos­sen wur­den.

Die Ergeb­nis­se der BIBB-Erhe­bung sind noch heu­te im Inter­net abruf­bar unter: https://www.bibb.de/naa309-2015

124. Lernpartnerschaft

Mit einem vor-weih­nacht­li­chen Kon­zert konn­te jetzt die Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung der 124. Lern­part­ner­schaft unter­zeich­net wer­den. Part­ner sind das St.-Martinus-Krankenhaus in Unter­bilk und die Städt. Real­schu­le an der Flo­ra­stra­ße. Mit dabei waren: Schul­lei­ter Sebas­ti­an Deli­ßen, Ste­fan Erfurth, kauf­män­ni­scher Direk­tor des Kran­ken­hau­ses, Susan­ne Holt­forth, stell­vertr. Pfle­ge­di­rek­to­rin, Alex­an­der Vries, Berufs­wahl­ko­or­di­na­tor der Schu­le und Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Ziel der Ver­ein­ba­rung ist es, die Arbeits­welt eines Kran­ken­hau­ses mit der Schu­le zu ver­net­zen. Dar­über hin­aus brin­gen die Schü­ler Kunst und Musik ins Kran­ken­haus.

Radio­tipp: ANTENNE DÜSSELDORF berich­tet am 6. Janu­ar 2016 ab 19:04 Uhr über die­se Koope­ra­ti­ons­un­ter­zeich­nung!

Real­schu­le Flo­ra­stra­ße
Schul­lei­ter: Sebas­ti­an Deli­ßen

St. Mar­ti­nus-Kran­ken­haus Düs­sel­dorf
Kauf­män­ni­scher Direk­tor: Ste­fan Erfurth

 

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Einladung: 1. Recruiting-Frühstück 2016

Was sind Recrui­t­ing­trends des neu­en Jah­res? Sind Sie mit Ihren Tools gut auf­ge­stellt? Möch­ten Sie ger­ne Ihre eige­nen Recrui­t­ing­in­stru­men­te und ‑pro­zes­se mit einem Fach­mann reflek­tie­ren? Dann laden wir Sie ger­ne ein zu unse­rem 1. Recrui­t­ing-Früh­stück 2016 der Unter­neh­mer­schaft Düs­sel­dorf in Koope­ra­ti­on mit unse­rem Mit­glieds­un­ter­neh­men “wies­mann-die personalisten”.Wir tref­fen uns in der neu­en Büro­welt der Zukunft: im Bel­mun­do in Ober­kas­sel.

Jetzt exklu­siv und kos­ten­frei anmel­den:
fruehstueck@unternehmerschaft.de.

Ter­min: 21. Janu­ar 2016, 8.30–10 Uhr, Theo-Cham­pi­on-Stra­ße 1 | BELMUNDO, 40549 Düs­sel­dorf. Ziel­grup­pe: Aus­bil­dungs­lei­ter und Aus­bil­der, Per­so­nal­ent­schei­der, Per­so­nal- und Abtei­lungs­lei­ter sowie Geschäfts­füh­rer, die sich über aktu­el­le Trends im Recrui­t­ing infor­mie­ren möch­ten.

Pro­gramm und Ein­la­dung per PDF: Recruiting-Frühstück 2016

Sie errei­chen uns über den Haupt­ein­gang des BELMUNDO vom Bel­sen­platz aus. Das Büro befin­det sich in der 4. Eta­ge. Park­mög­lich­kei­ten: Tief­ga­ra­ge im Haus. Anfahrt über die Ria-Thie­le-Stra­ße oder den Greif­weg. U‑Bahn: U‑Bahn Lini­en von Düs­sel­dorf Haupt­bahn­hof zur Hal­te­stel­le Bel­sen­platz (Fahrt­zeit ca. 10 Minu­ten): U74 in Rich­tung Lörick, Düs­sel­dorf, U75 in Rich­tung Neuss, Haut­bahn­hof, U77 in Rich­tung Am See­stern, Düs­sel­dorf.

123. Lernpartnerschaft: “Freie Bahn” für Mädchen in technische Berufe

RA Micha­el Grü­te­ring (Mit­te), Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Unter­neh­mer­schaft Düs­sel­dorf, und Rhein­bahn-Per­so­nal­vor­stand Klar (links) unter­zeich­ne­ten heu­te (10.12) mit Annet­te Gün­ter, Schul­lei­te­rin der Hein­rich-Hei­ne-Gesamt­schu­le, eine Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung über die 123. Lern­part­ner­schaft in Düs­sel­dorf. Dies sind 1:1- Lern­part­ner­schaf­ten zwi­schen Schu­len und Unter­neh­men mit dem Ziel, dass Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen bes­se­ren Ein­blick in die Berufs­welt und in Bran­chen und Aus­bil­dungs­be­ru­fe pra­xis­nah bekom­men. Im Mit­tel­punkt die­ser Lern­part­ner­schaft steht das The­ma “Mäd­chen in tech­ni­sche Beru­fe”. Im Rah­men diver­ser Pro­jek­te sol­len jun­ge Damen inter­es­siert wer­den für Beru­fe in der Düs­sel­dor­fer Indus­trie, denn Mäd­chen wer­den hier drin­gend gesucht. In den TOP 10 der Aus­bil­dungs­be­ru­fe, die jun­ge Frau­en erler­nen, ist kein ein­zi­ger tech­ni­scher Beruf. Dies soll sich nun ändern, zumin­dest an der Hein­rich-Hei­ne-Gesamt­schu­le. Micha­el Grü­te­ring ver­band mit der Lern­part­ner­schaft den Wunsch, dass die Berufs­ori­en­tie­rung einen noch höhe­ren Bestand­teil im Pro­gramm der Schu­le ein­nimmt. Bei der Schul­lei­te­rin stieß er dabei auf offe­ne Ohren, denn für die Gesamt­schu­le ist dies nicht die ers­te Lern­part­ner­schaft. Infor­ma­tio­nen gibt es auch im Netz unter www.lernpartnerschaften-duesseldorf.de.

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METRO Gastro- Gründerstudie 2015 ermittelt Nachfrage nach digitalen Tools und Services in der Hotel- und Gastronomiebranche

Aus­wärts essen gehen? Schnell den Platz per App reser­viert, Spei­sen und Geträn­ke über die digi­ta­le Kar­te aus­ge­wählt, und nach dem Mahl bequem per Mobil­te­le­fon bezahlt. So könn­te die Zukunft der Gas­tro­no­mie aus­se­hen, wenn es nach dem Wil­len vie­ler Ver­brau­cher geht. Mit der METRO Grün­der­stu­die 2015 in Zusam­men­ar­beit mit GfK hat METRO die Gas­tro­no­mie und Hotel­le­rie als auch ihre Gäs­te unter die Lupe genom­men. Die reprä­sen­ta­ti­ve Befra­gung zeigt: Digi­ta­le Werk­zeu­ge gewin­nen bei Wir­ten und ihren Gäs­ten immer mehr an Bedeu­tung. Jeder vier­te Deut­sche kann sich vor­stel­len, sei­nen Platz im Restau­rant per Inter­net oder App zu reser­vie­ren.

Gefragt ist auch das Bezah­len mit dem Mobil­te­le­fon. Jeder fünf­te Gast wür­de sei­ne Rech­nung gern per Han­dy beglei­chen, aller­dings bie­ten erst 8 Pro­zent der Betrie­be die Mög­lich­keit dazu. Wenn es um die Digi­ta­li­sie­rung ihrer Betrie­be geht, den­ken die Unter­neh­mer vor allem an Web­sites, Face­book-Auf­trit­te und Online-Bewer­tungs­por­ta­le, so die METRO Grün­der­stu­die 2015. Erklär­tes Ziel: die eige­ne Bekannt­heit stei­gern und neue Gäs­te anlo­cken. So sind bei­spiels­wei­se 60 Pro­zent der Gewer­be­trei­ben­den in sozia­len Netz­wer­ken aktiv. 84 Pro­zent der Betrie­be haben eige­ne Inter­net­prä­sen­zen – die immer­hin von 21 Pro­zent der Bevöl­ke­rung genutzt wer­den. Bereits die Mehr­heit der Unter­neh­men setzt auf digi­ta­le Buch­hal­tung (60 Pro­zent) sowie auf digi­ta­le Kas­sen­sys­te­me (54 Pro­zent). 47 Pro­zent nut­zen digi­ta­le Tech­no­lo­gi­en, um ihre Waren­be­schaf­fung zu erle­di­gen. Sein Per­so­nal­ma­nage­ment orga­ni­siert aber bis­her nur jeder fünf­te Betrieb mit­hil­fe digi­ta­ler Tech­no­lo­gi­en.

Unse­re Umfra­ge bestä­tigt, dass Gas­tro­no­men und Hotel­be­trei­ber die Poten­zia­le digi­ta­ler Lösun­gen mehr und mehr erken­nen, auch wenn deren Nut­zung noch recht mode­rat aus­fällt. Gleich­zei­tig stei­gen das Inter­es­se und der Bedarf an digi­ta­len Lösun­gen bei den Kun­den. Das ist eine gute Chan­ce für Unter­neh­mer, mit digi­ta­len Ange­bo­ten die Gäs­te für sich zu gewin­nen“, sagt Olaf Koch, Vor­stands­vor­sit­zen­der der METRO AG. „Unse­re Stu­die hat auch erge­ben, dass der Mehr­heit der Unter­neh­mer vor allem die Zeit fehlt, um sich mit der Digi­ta­li­sie­rung zu beschäf­ti­gen. Außer­dem trei­ben sie Sor­gen um den Daten­schutz und die Inves­ti­ti­ons­si­cher­heit um. Wir wer­den unse­re Kun­den künf­tig bei der Wahl der pas­sen­den digi­ta­len Ange­bo­te maß­geb­lich unter­stüt­zen, um ihnen dabei zu hel­fen, noch erfolg­rei­cher in ihrem täg­li­chen Geschäft zu wer­den.“

Grün­der­stim­mung steigt wei­ter

Die Deut­schen lie­ben ihre Gas­tro­no­men: Jeder zwei­te Bun­des­bür­ger besucht regel­mä­ßig eines der knapp 75.000 Restau­rants des Lan­des. Ins­ge­samt arbei­ten über 400.000 Beschäf­tig­te in der Bran­che. Eine gute Grund­la­ge für die Stu­die, die wie im Vor­jahr auch 2015 die Zie­le, Moti­va­tio­nen und Ein­stel­lun­gen der Gewer­be­trei­ben­den unter­sucht. „Die Stim­mung im Hotel- und Gas­tro­no­mie­ge­wer­be hat sich im Ver­gleich zu 2014 noch ein­mal ver­bes­sert“, so Olaf Koch. „Unse­re METRO Grün­der­stu­die zeigt: 80 Pro­zent der Selbst­stän­di­gen sind zufrie­den mit ihrer Situa­ti­on.“ Beson­ders begeis­tert sind die Cate­ring­un­ter­neh­men mit einem Wert von 88 Pro­zent, wohin­ge­gen ledig­lich 70 Pro­zent der Imbiss­be­trei­ber sag­ten, sie sei­en glück­lich. Wesent­lich beein­flusst wird die Zufrie­den­heit vor allem durch die wirt­schaft­li­che Lage der Betrie­be – und deren Grö­ße: Neun von zehn Unter­neh­mern, die einen Jah­res­um­satz von mehr als 500.000 Euro erzie­len, bezeich­nen sich selbst als zufrie­den.

Eine wich­ti­ge Rol­le für die Zufrie­den­heit spielt dabei die Rol­le als eige­ner Chef: Nahe­zu alle Grün­der (95 Pro­zent) bewer­ten posi­tiv, dass sie ein hohes Maß an Ver­ant­wor­tung über­neh­men kön­nen. Die krea­ti­ve Arbeit und Gestal­tungs­frei­räu­me sind für acht von zehn Unter­neh­mern wei­te­re posi­ti­ve Aspek­te ihrer Selbst­stän­dig­keit. Damit dürf­te für die Mehr­heit der Gewer­be­trei­ben­den in der Gas­tro­no­mie- und Hotel­bran­che die Erwar­tun­gen in Erfül­lung gegan­gen sein: Mit 81 Pro­zent ist der Wunsch nach Unab­hän­gig­keit der wich­tigs­te Trei­ber, um den Schritt in die Selbst­stän­dig­keit zu wagen. Im Ver­gleich zum Vor­jahr ein leich­ter Rück­gang um 6 Pro­zent­punk­te.

Sor­gen­kind Fach­per­so­nal

Um 8 Pro­zent­punk­te ver­schärft hat sich im Ver­gleich zum Vor­jahr (79 Pro­zent) die Sor­ge, geeig­ne­tes Per­so­nal zu fin­den. Restau­rants bewer­ten den Fach­kräf­te­man­gel mit 93 Pro­zent als beson­ders kri­tisch. Dar­über hin­aus mer­ken noch mehr Unter­neh­mer als im Vor­jahr büro­kra­ti­sche Hür­den und gewerb­li­che Vor­schrif­ten als belas­tend an – ein Anstieg von 70 auf 79 Pro­zent. Vor allem das Hotel­ge­wer­be lei­det unter der Büro­kra­tie (87 Pro­zent).

Quel­le: Metro AG

Mieten auf der Kö werden immer teurer

Wer auf der Düs­sel­dor­fer Königs­al­lee ein Geschäft eröff­nen will muss immer tie­fer in die Tasche grei­fen. Die Mie­ten wer­den in der kom­men­den Zeit wei­ter anzie­hen. Das liegt ganz ein­fach an der gro­ßen Nach­fra­ge, die auch nicht nach­lässt. Das hat Anten­ne Düs­sel­dorf vom Immo­bi­li­en­be­ra­tungs­un­ter­neh­men CBRE erfah­ren. In kaum einer ande­ren Stadt kön­nen die Men­schen aus so vie­le Luxus-Läden wäh­len wie hier in Düs­sel­dorf. Nur in Mün­chen ist die Luxus-Dich­te noch etwas höher. Das gilt auch für die Mie­ten, die auf der Kö aber auch schon statt­lich sind. Für ein 100 Qua­drat­me­ter gro­ßes Laden­lo­kal sind Monats­mie­ten von bis zu 30000 € völ­lig nor­mal. Das schreckt spe­zi­ell gro­ße Luxus-Ket­ten aber nicht ab. 50 wür­den ger­ne nach Düs­sel­dorf kom­men; das schei­tert im Moment aber noch an der feh­len­den Immo­bi­lie. Aktu­ell steht nur ein Laden­lo­kal auf der Kö leer. Zu den Inter­es­sen­ten gehö­ren klang­vol­le Namen, wie zum Bei­spiel Bei­spiel Dol­ce & Gab­ba­na oder auch Yves Saint Lau­rent. Quel­le: Anten­ne Düs­sel­dorf

5000 Schüler auf Schnupper-Job-Tour

Vom 11. — 16. März 2016 wer­den im Rah­men der Düs­sel­dor­fer Tage der Stu­di­en- und Berufs­ori­en­tie­rung wie­der rund 5000 Schü­ler auf Schnup­per-Job-Tour gehen. Unter­neh­men kön­nen kos­ten­los ihre Ter­mi­ne noch bis zum 22. Janu­ar unter www.berufsorientierungstage.de ein­stel­len und so viel­leicht ihre Azu­bis von mor­gen schon heu­te ken­nen­ler­nen. Infor­ma­tio­nen gibt es unter 0211.6690822 beim Kom­pe­tenz­zen­trum Düs­sel­dorf.

Ein­ge­la­den zu den Düs­sel­dor­fer Tagen der Stu­di­en- und Berufs­ori­en­tie­rung wer­den alle Düs­sel­dor­fer Schü­le­rin­nen und Schü­ler ab der 8. Jahr­gangs­stu­fe. Die teil­neh­men­den Betrie­be haben zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten der Betei­li­gung: Tages­prak­ti­ka, Rund­gän­ge, gemein­sa­me Gesprä­che, Mit­nah­me zu Kun­den, Inter­views mit Aus­zu­bil­den­den füh­ren, klei­ne­re hand­werk­li­che Tätig­kei­ten sel­ber aus­füh­ren las­sen, Ver­kaufs­ge­sprä­che simu­lie­ren, ein klei­ner Kurs zum rich­ti­gen Tele­fo­nie­ren, u.v.m. Wei­te­re Anre­gun­gen, wie Unter­neh­men einen Schnup­per­tag für Schü­ler am bes­ten gestal­ten kön­nen, gibt es eben­falls auf der Web­sei­te www.berufsorientierungstage.de.

Neue Produktionsanlage am Standort Düsseldorf: Klebstoff per Knopfdruck

Mit nur einem Knopf­druck fließt der Kleb­stoff: Hen­kel hat am Stand­ort Düs­sel­dorf eine neue Pro­duk­ti­ons­an­la­ge in Betrieb genom­men, die vor allem Spe­zi­al­kleb­stof­fe für die Wind­kraft­in­dus­trie her­stellt. Mit die­ser Inves­ti­ti­on stärkt das Unter­neh­men sei­ne Posi­ti­on als füh­ren­der Lösungs­an­bie­ter für Kleb­stof­fe, Dicht­stof­fe und funk­tio­na­le Beschich­tun­gen.

Nach­hal­ti­ge Tech­no­lo­gi­en zur Strom­erzeu­gung gewin­nen immer mehr an Bedeu­tung – dadurch steigt auch ste­tig die Nach­fra­ge nach Spe­zi­al­kleb­stof­fen in der Wind­kraft­in­dus­trie. Unter der Mar­ke Loc­ti­te stellt das Unter­neh­men einen Zwei­kom­po­nen­ten-Poly­ure­thankleb­stoff her, der unter ande­rem zur fes­ten Ver­bin­dung von Rotor­blät­tern für Wind­kraft­an­la­gen ein­ge­setzt wird. Poly­ure­thankleb­stof­fe hel­fen den Her­stel­lern dabei, die Effi­zi­enz im Pro­duk­ti­ons­pro­zess zu stei­gern und die Kos­ten zu redu­zie­ren.

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Inner­halb eines Jah­res konn­te die neue Anla­ge rea­li­siert wer­den. „Die kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­ent­wick­lung der Kleb­stoff­pro­duk­ti­on hier am Stand­ort ist sehr wich­tig“, sagt Nico­lai Per­ner, Pro­duk­ti­ons­lei­ter für Kleb­stof­fe in Düs­sel­dorf. „Dadurch kön­nen wir nicht nur immer neue maß­ge­schnei­der­te Kleb­stoff­lö­sun­gen für unse­re Kun­den pro­du­zie­ren, son­dern auch die Pro­dukt­qua­li­tät ver­bes­sern und neue Geschäfts­fel­der wie die Wind­kraft­ener­gie erschlie­ßen.“

Quel­le: Hen­kel

1. Düsseldorfer Hochschultag

Die Düs­sel­dor­fer Unter­neh­mer­schaft und Umge­bung e.V. und der Düs­sel­dor­fer Aus­bil­dungs­kreis e.V. sind gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne, die es sich zur Auf­ga­be gemacht haben, orts­an­säs­si­ge Unter­neh­men zu ver­net­zen und zu unter­stüt­zen. Um ein wenig „Licht ins Dun­kel“ der Stu­di­en­land­schaft zu brin­gen, fin­det am 07. März 2016 nach­mit­tags der 1. Düs­sel­dor­fer Hoch­schul­tag “Inno­va­ti­ve Stu­di­en­gän­ge und Koope­ra­tio­nen als Chan­ce für Arbeit­ge­ber” statt.

Pro­gramm­heft — 1. Düs­sel­dor­fer Hoch­schul­tag

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