Düsseldorf wird grün: Stadt belohnt Entsiegelung mit 25 Euro pro Quadratmeter – unser Mitglied Provinzial Versicherung beteiligt sich an der Initiative

OB Dr. Stephan Keller (2.v.l.) stellte die neue Kampagne gemeinsam mit Mobilitäts- und Umweltdezernent Jochen Kral sowie Renate Böhm (l.), Vorsitzende Verein Pro Düsseldorf, und Marita Krüssel, Provinzial, vor. Foto: Stadt Düsseldorf

(cs) Düsseldorf startet in einen grüneren Sommer – und lädt alle Haus- und Wohnungseigentümer dazu ein, mitzumachen: Wer Pflastersteine in seinem Garten oder Innenhof entfernt, kann nicht nur seiner Umgebung etwas Gutes tun, sondern bekommt auch Geld dafür. Die Stadt unterstützt die Entsiegelung von Flächen mit 25 Euro pro Quadratmeter – ab einer Fläche von mindestens fünf Quadratmetern. Ziel der Kampagne: weniger Beton, mehr Pflanzen, mehr Lebensqualität.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller ist die Initiative ein persönliches Anliegen:

„Ich möchte alle Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, versiegelte Flächen in grüne Oasen zu verwandeln und lade Sie herzlich ein, von unserem neuen Förderangebot Gebrauch zu machen.“

Grün statt grau – für Klima, Umwelt und Gesundheit

Versiegelte Flächen – also gepflasterte, betonierte oder asphaltierte Bereiche – können sich bei Hitze extrem aufheizen und sogenannte Wärmeinseln entstehen lassen. Das belastet besonders Kinder, ältere Menschen und gesundheitlich angeschlagene Personen. Begrünte Flächen hingegen wirken wie natürliche Klimaanlagen: Sie kühlen durch Verdunstung die Umgebung, speichern Wasser und bieten Lebensraum für Insekten und Vögel. Die Entsiegelung gilt deshalb als wichtiger Beitrag zu Klimaanpassung und Artenschutz in der Stadt.

Einfache Antragstellung, anschauliche Infos

Förderanträge können online und unkompliziert unter
👉 foerderung.duesseldorf.de
eingereicht werden. Um die Bürgerinnen und Bürger möglichst niedrigschwellig zu erreichen, bereitet die Stadt das Thema auf ihren Social-Media-Kanälen informativ und praxisnah auf: mit Tipps, Beispielen, Vorher-Nachher-Fotos und konkreten Anleitungen.

Wettbewerb „Bodenluft“ als zusätzlicher Anreiz

Die Provinzial Versicherung, Mitglied der Düsseldorfer Unternehmerschaft, unterstützt die Aktion mit einer eigenen Initiative: Im Rahmen des Wettbewerbs „Bodenluft“ werden Menschen, Vereine und Unternehmen dazu aufgerufen, versiegelte Flächen aufzubrechen und umzugestalten. Die Teilnahme ist bis zum 21. Oktober 2025 möglich – winken tun nicht nur der städtische Zuschuss, sondern auch attraktive Preise.

Alle Infos zum Wettbewerb gibt es unter:
👉 bodenluft.net

Grenzenlose Freiheit auf dem CARAVAN SALON

Foto: C. Tillmann

(cs) Mobiles Reisen ist mehr als ein Trend – es ist ein Lebensgefühl. Der Wunsch nach Unabhängigkeit, Freiheit, Abenteuer und einer tiefen Verbindung zur Natur bewegt immer mehr Menschen. Für alle, die sich in der Welt des Caravanings zuhause fühlen oder sie für sich entdecken möchten, ist der CARAVAN SALON Düsseldorf der wichtigste Termin des Jahres: Vom 29. August (Preview Day) bis zum 7. September 2025 wird die Messe zum Zentrum der mobilen Freizeit.

In zehn Hallen und auf dem Freigelände präsentieren über 700 Aussteller eine unvergleichliche Vielfalt: vom kompakten Campervan bis zum luxuriösen Reisemobil, vom cleveren Zubehör bis zur topmodernen Technik. Auch Campingplätze, Stellplatzanbieter und spannende Reiseziele sind vertreten. Die Messe ist nicht nur Schaufenster für Innovationen, sondern auch Erlebniswelt, Plattform für Austausch und Impulsgeber für die ganze Branche.

Produktvielfalt & Innovationen

Caravans, Reisemobile, Zelte, Mobilheime, Zubehör und Dienstleistungen – die Produktvielfalt des CARAVAN SALON ist weltweit einzigartig. Besucherinnen und Besucher erwartet eine beeindruckende Auswahl an Modellen und Grundrissen – ideal zum Vergleichen, Erleben und Entscheiden. 2025 bringt eine neue Hallenstruktur, die durch die anstehende Modernisierung der Halle 9 notwendig wird. Dank des interaktiven Hallenplans bleibt die Orientierung trotzdem spielend leicht:
👉 www.caravan-salon.de/Interaktiver_Hallenplan

Treffpunkt für Profis: B2B-Kongresswelt wächst weiter

Der CARAVAN SALON ist längst auch internationaler Treffpunkt für Fachbesucher. Unter dem Leitthema „Destination Zukunft“ wird der B2B-Bereich mit Konferenzen, Netzwerktreffen und Fachvorträgen weiter ausgebaut. Zu den Highlights zählen:

  • 5. Deutscher Stellplatztag (1. September, gemeinsam mit DTV & ADAC)

  • 2. InnovationStage (1. September, Fokus: Technik & Digitalisierung)

  • 4. Symposium „Natur.Tourismus.Zukunft“ (2. September, Schwerpunkt: Nachhaltigkeit)

  • Travel Industry meets Caravaning (2. September, in Kooperation mit dem Travel Industry Club)

  • 2. Camping Destination Day (3. September, Fokus: Tourismusregionen)

  • Outdoornavigation-Hub & Verleihung „Wanderbares Deutschland“ (3. September)

  • Zukunftstag Aktivtourismus (4. September, mit Fokus auf neue Standards & Klimaanpassung)
    👉 B2B-Programm im Überblick

Erlebniswelten für Groß & Klein

Der CARAVAN SALON ist auch ein Event für die ganze Familie.

  • StarterWelt – für Einsteiger:innen mit unabhängiger Beratung und spannenden Kurzvorträgen

  • Abenteuer Selbstausbau – Know-how und Inspiration für DIY-Fans (Hallen 3, 13 & 14)

  • Traumtouren-Kino & European Outdoor Filmtour (EOFT) – Fernweh garantiert

  • E-Bike-Parcours – Testen, was draußen Spaß macht

  • Kinderwelt – Spiel, Spaß und Abenteuer für die Jüngsten

Europas größter Stellplatz direkt am Messegelände

Wer ganz in die Welt des Caravanings eintauchen möchte, quartiert sich im Caravan Center (P1) ein: Mit 3.500 Stellplätzen ist es Europas größter temporärer Stellplatz mit allem Komfort.
👉 Infos & Buchung

Preview Day am 29. August

Der exklusive Preview Day bietet ideale Bedingungen für alle, die in Ruhe stöbern, vergleichen und sich individuell beraten lassen möchten – perfekt für Fachbesucher:innen, Businessgäste und Caravaning-Fans mit Kaufinteresse. Die Ticketanzahl ist limitiert.

Tickets & Preise

  • Tageskarte Erwachsene: 20 € (Wochenende) / 18 € (werktags)

  • Ermäßigt: 18 € (WE) / 16 € (werktags)

  • Kinder (6–12 Jahre): 6 €

  • Nachmittagsticket (Mo–Fr, ab 14 Uhr): 10 €

  • Preview Day: 39 € (ermäßigt 35 €), Kinder: 6 €
    👉 Tickets ab sofort erhältlich

Die Frührente boomt – Warum WIR gegensteuern müssen

So viele Personen in Deutschland aus diesen Jahrgängen bezogen Ende 2023 Altersrente

(cs) Ein beunruhigender Trend setzt sich fort: Immer mehr Deutsche gehen vorzeitig in Rente – und das in einer Zeit, in der jeder fehlende Arbeitnehmer schmerzt. Wie das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in einem Beitrag für das Fachportal KOKO – Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung berichtet, hat sich die Frührente in den vergangenen Jahren zu einem Massenphänomen entwickelt.

Die Zahlen sprechen für sich: Rund 1,8 Millionen Menschen aus der Babyboomer-Generation, die bis 2023 die Regelaltersgrenze erreichten, gingen vorzeitig in den Ruhestand. Das entspricht etwa 44 Prozent jedes Jahrgangszwischen 1954 und 1969. Weitere 924.000 Frührentner kommen aus jenen Jahrgängen hinzu, die Ende 2023 das reguläre Rentenalter noch nicht erreicht hatten. Sie nutzten entweder die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte oder die Möglichkeit, sich mit 63 Jahren nach 35 Beitragsjahren mit Abschlägen in den Ruhestand zu verabschieden.

Diese Entwicklung trifft auf einen Arbeitsmarkt, der ohnehin schon unter Druck steht: Die Babyboomer hinterlassen Lücken, die die nachfolgenden Generationen zahlenmäßig nicht füllen können. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen sind absehbar: Fachkräftemangel, sinkende Produktivität, steigende Belastung der Sozialkassen.

„Setzt sich dieser Trend fort, werden sich ab 2025 jährlich mindestens eine Million Menschen vor Erreichen der Regelaltersgrenze in den Ruhestand verabschieden“, warnt das IW in KOKO.

Ein weiterer problematischer Aspekt ist der Wegfall der Hinzuverdienstgrenzen für Frührentner. Sie erlaubt es nun, Rente zu beziehen und gleichzeitig unbegrenzt hinzu zu verdienen – eine Regelung, die ursprünglich als Anreiz für längere Erwerbstätigkeit gedacht war, laut IW aber eher das Gegenteil bewirken könnte: Viele verlassen frühzeitig den Job, arbeiten jedoch nebenher weiter – auf Kosten der Rentenkasse.

IW und OECD fordern: Anreize zum frühen Ausstieg abbauen

Die Politik setzt aktuell auf die sogenannte Aktivrente: Wer über die Regelaltersgrenze hinaus arbeitet, soll von höheren Steuerfreibeträgen profitieren. Der monatliche Freibetrag soll ab 2026 auf 2.000 Euro steigen. Doch das IW und auch die OECD halten das für den falschen Ansatz.

„Viel wichtiger wäre es, die Anreize für einen vorzeitigen Renteneintritt zu reduzieren“, so die Autoren der IW-Analyse.

Dazu zählt vor allem die Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte, die aktuell einen frühen Ruhestand ohne finanzielle Einbußen ermöglicht. Zudem sollten die Abschläge beim Rentenbeginn vor der Regelaltersgrenze erhöht werden, um den Verbleib im Berufsleben wirtschaftlich attraktiver zu gestalten.

Denn klar ist: Der deutsche Arbeitsmarkt kann es sich schlichtweg nicht leisten, auf erfahrene Fachkräfte vorschnell zu verzichten. Die nächsten Jahre entscheiden darüber, ob Deutschland dem demografischen Wandel mit kluger Politik begegnet – oder sich selbst ins Aus steuert.


Quelle:
Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in KOKO – Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, Beitrag vom Juni 2025: „Frührente boomt – Politik muss gegensteuern“, abrufbar unter: www.kofa.de

Wechsel in der Führungsetage: Vittorio Braguglia wird neuer Leiter Vertrieb & Marketing bei Mercedes-Benz Vans Deutschland

(cs) Zum 1. Oktober 2025 übernimmt Vittorio Braguglia die Leitung für Vertrieb & Marketing bei Mercedes-Benz Vans Deutschland. Der erfahrene Manager folgt auf David Perdomo Hollatz, der – wie bereits angekündigt – den Vorsitz der Geschäftsleitung von Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland übernimmt. Zur deutschen Van-Organisation gehört auch das Sprinterwerk in Düsseldorf, das eine zentrale Rolle in der Produktion der Mercedes-Benz Transporter spielt.

Mit Braguglia kommt ein international erfahrener Automobilmanager an die Spitze des Van-Vertriebs in Deutschland. Sagree Sardien, Leiterin Sales & Marketing bei Mercedes-Benz Vans, zeigt sich überzeugt: „Mit Vittorio Braguglia gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit mit über 20 Jahren Erfahrung in der Automobilindustrie. Seine umfassende Expertise im Sales- und After-Sales-Geschäft sowie seine internationale Perspektive werden das Van-Geschäft in Deutschland erfolgreich weiterentwickeln.“

Braguglia ist seit 1997 im Konzern tätig und begann seine Laufbahn bei der smart GmbH. Nach verschiedenen Positionen im After-Sales-Bereich – unter anderem in der Schweiz und später als Leiter Aftersales für smart in Deutschland – übernahm er 2007 Verantwortung für das Mercedes-Benz Vertriebsnetz in Italien. Dort stieg er zum Marketing- und Sales-Direktor auf und wurde schließlich CEO der Mercedes-Benz Niederlassung in Rom.

Von 2014 bis 2016 war Braguglia maßgeblich am Aufbau der Region Europa im Bereich Aftersales und Retail Operations beteiligt. Im Anschluss leitete er Own Retail Europe, bevor er 2023 zum Managing Director Mercedes-Benz Vans Frankreich berufen wurde.

Mit dem Wechsel nach Deutschland kehrt Braguglia nun in einen der wichtigsten Märkte des Konzerns zurück – und übernimmt dort eine Schlüsselrolle in der strategischen Weiterentwicklung des Van-Geschäfts.

Klüh Catering gewinnt PEPP! Marketing.Award 2025 für „Küchenheld“-Konzept

Foto: KLÜH

(cs) Große Ehre für ein innovatives Weiterbildungsprojekt aus Düsseldorf: Klüh Catering, ein Unternehmen der Klüh-Gruppe, ist mit dem renommierten PEPP! Marketing.Award 2025 ausgezeichnet worden. Die Ehrung erfolgte im Rahmen der gvpraxis trendtage in Mainz. Ausgezeichnet wurde das unternehmenseigene Qualifizierungsprogramm „Küchenheld“, das gezielt Mitarbeitende ohne formale Ausbildung fördert und ihnen neue berufliche Chancen eröffnet.

Die Jury – bestehend aus Fachleuten aus den Bereichen Gemeinschaftsverpflegung, Marketing und HR – zeigte sich besonders beeindruckt vom integrierten Ansatz der Kampagne: „Ich lerne nicht für jede*n. Aber für Klüh – denn jede Küchenhilfe kann ein Held werden.“ Mit diesem starken Statement setzte sich Klüh Catering gegen zahlreiche Mitbewerber durch.

Das „Küchenheld“-Programm wurde gemeinsam mit der IHK Düsseldorf entwickelt und richtet sich an Mitarbeitende über 25 Jahren, die bislang als angelerntes Personal beschäftigt waren. Schrittweise werden sie für einen anerkannten Berufsabschluss qualifiziert – praxisnah, wertschätzend und auf Augenhöhe.

„Der Gewinn des PEPP! Marketing.Awards bestätigt uns in unserem Weg, gezielt Menschen zu fördern, die auf dem Arbeitsmarkt oft übersehen werden“, so Thorsten Greth, Geschäftsführer von Klüh Catering. „Mit dem Küchenhelden-Programm geben wir ihnen nicht nur Wissen an die Hand, sondern eröffnen echte berufliche Perspektiven.“

Employer Branding mit Haltung

Das Programm ist fester Bestandteil der Employer-Branding-Kampagne der Klüh-Gruppe. Unter dem Claim „Ich arbeite nicht für jede*n.“ und dem Hashtag #SelbstbewusstSein rückt sie die wertvolle Arbeit der Mitarbeitenden in den Fokus – mit spürbarer Authentizität. Bereits im Juni wurde die Kampagne mit dem German Brand Award 2025 prämiert.

„Küchenheld“ überzeugt durch seine konsequente Praxisorientierung und die enge Verzahnung mit den operativen Bereichen Care und Business & Industry. Teilnehmende werden gezielt dort eingesetzt, wo ihre Stärken liegen – mit dem Ziel, sie fit für einen anerkannten Abschluss zu machen und langfristig im Unternehmen zu halten.

Anerkennung für Mut zur Verantwortung

Mit der Auszeichnung würdigen die Veranstalter – gvpraxis und CHEFS CULINAR – Konzepte, die nicht nur das Verpflegungsangebot aufwerten, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Dazu zählen Themen wie Fachkräftesicherung, gesunde Ernährung, Mitarbeitermotivation und Inklusion.

Klüh Catering zeigt mit dem Projekt eindrucksvoll: Bildung und betriebliche Realität müssen kein Widerspruch sein – im Gegenteil. „Küchenheld“ macht vor, wie Weiterbildung ganz konkret und menschlich gelingen kann. Und dass echte Helden eben manchmal Schürzen statt Superkräfte tragen.

Großes Kino für kleine Leseratten – Lesefest bringt Kinder zum Strahlen

Foto: Arbeitgeberverband Emscher-Lippe

(cs) Seit über 15 Jahren ist es fester Bestandteil im Düsseldorfer Bildungskalender – und ein echtes Herzensprojekt: das Düsseldorfer Lesefest. Was als Idee begann, Kindern die Freude am Lesen spielerisch näherzubringen, hat sich längst zu einer Erfolgsmarke entwickelt. Organisiert wird das Ganze von der Stiftung Pro Ausbildung, unterstützt von zahlreichen engagierten Partnern aus Bildung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft.

Das Düsseldorfer Modell hat längst Schule gemacht: In Gelsenkirchen dient es als Vorbild für ein Schwesterprojekt, das dort unter anderem vom Arbeitgeberverband Emscher-Lippe, der Stadt, der IHK und dem FC Schalke 04 getragen wird.

Ein besonderer Höhepunkt steht heute in Gelsenkirchen auf dem Programm: die große Kinolesung. Zahlreiche Kinder und Schulklassen stürmen mit leuchtenden Augen das Kino, um dort in gemütlicher Atmosphäre spannenden Geschichten zu lauschen.

Mit dabei natürlich auch: Christina Moeser von der Stiftung PRO AUSBILDUNG, die in Düsseldorf das Lesefest hauptverantwortlich organisiert und auch die Leseinitiative in Gelsenkirchen teilweise mit unterstützt. Und als Überraschungsgast sorgt Schalke-Maskottchen Erwin für viele Kinderlacher und Selfie-Wünsche (siehe Foto).

Ob mit Buch, Bühne oder Beamer – das Lesefest zeigt, wie vielseitig und unterhaltsam Leseförderung sein kann. Und es setzt ein wichtiges Zeichen: Lesen ist mehr als Schule – es ist ein Erlebnis. Ein Schlüssel zur Welt. Und manchmal sogar… ganz großes Kino.

100 Jahre Ausbildung bei Henkel – Mit Tradition in die Zukunft //Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ mit Ausbildungsleiterin Funda Mutlu

In unserem Podcast Düsseldorfer Wirtschaft spricht Host Christoph Sochart mit Funda Mutlu, Ausbildungsleiterin bei Henkel in Holthausen. Foto: ud

(cs) Wie bildet ein globaler Chemie-Konzern aus – und was ist das Geheimnis hinter einem Jahrhundert erfolgreicher Nachwuchsförderung? In der neuen Folge des Podcasts Düsseldorfer Wirtschaft spricht Host Christoph Sochart mit Funda Mutlu, Ausbildungsleiterin bei Henkel in Holthausen.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Ausbildung am Standort Düsseldorf gewährt Funda Mutlu exklusive Einblicke in die Ausbildungswelt des Weltkonzerns. Gemeinsam werfen sie einen Blick zurück auf die wichtigsten Meilensteine, Entwicklungen und Anekdoten aus einem Jahrhundert Ausbildungsgeschichte – und blicken zugleich nach vorn: Wie sieht moderne Ausbildung bei Henkel heute aus? Welche Chancen bietet sie jungen Menschen? Und was macht den berühmten Henkel-Spirit aus, von dem alle reden?

In dieser Episode erfahren die Hörerinnen und Hörer, warum sich eine Ausbildung bei Henkel nicht nur durch Kompetenz, sondern auch durch Zusammenhalt, Vielfalt und internationale Perspektiven auszeichnet – und warum sich das Bewerben auf jeden Fall lohnt.

Eine inspirierende Folge über Ausbildung mit Substanz, Menschen mit Leidenschaft – und ein starkes Statement für die Zukunft der beruflichen Bildung.

🎧 Jetzt reinhören – überall dort, wo es Podcasts gibt und hier: www.unternehmerschaft.de.
Produziert von Frank Wiedemeier in den Streamboxstudios, im Auftrag der Unternehmerschaft Düsseldorf.

>> Die ganze Erfolgsgeschichte 100 JAHRE AUSBILDUNG BEI HENKEL GIBT ES HIER!!!

Eröffnung des neuen METRO Atriums: Kulinarisches Herzstück auf dem Weg zum urbanen Quartier

Fotos: METRO

(cs) Mit einer feierlichen Veranstaltung und rund 150 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft hat METRO am gestrigen Abend das neu gestaltete Atrium auf dem METRO Campus in Düsseldorf offiziell eröffnet. Gemeinsam mit den dort ansässigen Gastronomen feierte das Unternehmen einen Meilenstein in der Weiterentwicklung des traditionsreichen Standortes. Wir fassen den Abend in Bild und Text zusammen.

Das Atrium, direkt vor dem Haupteingang der Konzernzentrale gelegen, ist ein sichtbares Zeichen des Wandels: Es öffnet sich nicht nur architektonisch, sondern auch konzeptionell. Als Plattform für Gastronomie und Begegnung soll es künftig Mitarbeitenden, Anwohnern und Gästen von außerhalb gleichermaßen offenstehen – ein Ort des Austauschs, der Kulinarik und der neuen Impulse.

„Der neue METRO Campus verkörpert unsere Transformation zum reinen Großhändler und ist zugleich ein Ort der Begegnung“, sagte Dr. Steffen Greubel, CEO der METRO AG, bei der Eröffnung. „Mit dem neuen gastronomischen Angebot im Atrium bringen wir symbolisch und real die Gastronomie – unsere wichtigste Kundengruppe – ins Herz unseres Unternehmens.“

Urbaner Wandel mit kulinarischem Fokus

Der METRO Campus, an der Schnittstelle der Düsseldorfer Stadtteile Flingern, Düsseltal und Grafenberg gelegen, soll sich in den kommenden Jahren zu einem modernen, urbanen Quartier entwickeln. Geplant ist Wohnraum für rund 4.000 Menschen – ein Projekt, das auch städtebaulich neue Maßstäbe setzt. Die Gastronomie nimmt dabei von Anfang an eine zentrale Rolle ein: Insgesamt sieben neue Lokale sollen bis Ende 2026 auf dem Campus entstehen, von hochkarätiger Sterneküche bis zu innovativen Fast-Casual-Konzepten.

Bereits jetzt sind erste Highlights erlebbar: Das neue Fine Dining Restaurant „LA VIE“ von Drei-Sterne-Koch Thomas Bühner hat im Mai eröffnet und wurde bereits nach wenigen Wochen mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Mitte Juli folgt das stylische Pizza-Konzept „485 Grad“ unter der Leitung von Patrik Jaroš, Präsident des Bocuse d’Or Deutschland. Im August wird die „Casita Mexicana“ der Brüder Buchmann authentische mexikanische Küche in den Campus bringen. Ergänzt wird das Angebot durch die etablierte Kaffeebar „Dritan Alsela“, die bereits heute ein beliebter Treffpunkt ist.

Feierlicher Abend mit prominenten Gästen

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zeigte sich in seiner Ansprache begeistert: „Der neue METRO Campus ist ein Gewinn für Düsseldorf. Er steht für moderne Unternehmensstandorte, die nicht abgrenzen, sondern verbinden – mit der Stadtgesellschaft und den angrenzenden Vierteln. Die gastronomischen Konzepte hier sind ein starkes Signal für die Zukunft unserer Stadt.“

Für kulinarische Höhepunkte sorgten die Teams der drei neuen Restaurants und die METRO-eigene Küche. Ein besonderes Highlight war der Auftritt der international ausgezeichneten Bartenderin Linh Nguyen, die eigens für den Abend exklusive Cocktails kreierte – ganz im Zeichen des Genusses und der Begegnung.

Ein starkes Signal für Düsseldorf

Der neue METRO Campus wächst – und mit ihm eine neue Vision für Stadtentwicklung, Gastronomie und Unternehmensidentität. Was gestern gefeiert wurde, ist erst der Anfang: Die METRO AG setzt mit dem neuen Atrium nicht nur ein architektonisches Ausrufezeichen, sondern auch ein klares Bekenntnis zur Branche, zu Düsseldorf und zu einer offenen, modernen Unternehmenskultur. Der Campus bietet Raum für moderne Wohnbebauungs­konzepte, Büroflächen, Handel, Gastronomie, Bildungs­einrichtungen, Ateliers, Werkstätten, Parks und Gärten sowie Mobility-Hubs und Pflegeeinrichtungen. Mit seiner diversen Infrastruktur spiegelt der METRO Campus der Zukunft die flexible Wohn- und Arbeitskultur des 21. Jahrhunderts wider. Der städtebauliche Entwurf des Londoner Architekturbüros ACME sowie seiner Partner Stadt Land Fluss (Berlin) und Kieran Fraser Landscape Design (Wien) basiert auf einem städtebaulich freiraum­planerischen Konzept, das die Entwicklung eines urbanen, gemischt genutzten Quartiers mit einer prägnanten baulich-räumlichen Struktur und eigenständiger Identität vorsieht. Hier werden in Ergänzung zu den bestehenden Nutzungen neue hinzugefügt, die sich nicht nur als konkretes Angebot für die künftigen Bewohner des Areals verstehen, sondern auch für die Bewohner und Nutzer in der Nachbarschaft gedacht sind.

Wirtschaftsreise mit Signalwirkung: Wüst bringt NRW-Industrie nach Brüssel

(ud) NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ist mit einem hochkarätigen Wirtschafts-Tross in Brüssel unterwegs – darunter zwölf Konzernchefs aus Energie, Chemie, Stahl, Logistik, Luftfahrt, Bau, Handel und Rüstungsindustrie. Prominente Mitreisende: Arndt Kirchhoff, Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW, und Rheinmetall-Chef Armin Papperger. Die Rheinische Post berichtet heute (1. Juli 2025) über die Tour und wir fassen den Artikel zusammen.

Ziel der Reise: Türen öffnen, Interessen vertreten und Aufmerksamkeit auf die Rolle NRWs als industrielles Rückgrat Europas lenken. In Brüssel traf die Delegation sogar EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen – ein ungewöhnlich direkter Draht zwischen europäischer Politik und Industrie.

Wirtschaftlich steht NRW unter Druck: Die dritte Rezession in Folge, schleppende Entlastungen aus Berlin, ungelöste Fragen zur Energieversorgung und zum Wasserstoffbezug. In Brüssel warb Wüst dafür, NRW stärker bei europäischen Entscheidungen zu berücksichtigen. Dabei berief er sich auf aktuelle Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft: Das Pro-Kopf-Einkommen in NRW liegt 20 Prozent über dem EU-Schnitt, die Produktivität ebenfalls überdurchschnittlich. Fast zwei Drittel der NRW-Exporte gehen in die EU.

Doch auch Kritik begleitet die Reise: Die Gewerkschaften mahnen eine echte Gesamtstrategie für NRW an. DGB-Landeschefin Anja Weber fordert ein entschiedenes Handeln gegen die schleichende Deindustrialisierung, klare Investitionsentscheidungen, eine stärkere Tarifbindung und die längst angekündigte Umsetzung des Tariftreuegesetzes.

Fazit: Wüst präsentiert sich als Brückenbauer zwischen Industrie und Politik. Ob aus den Gesprächen in Europa konkrete Maßnahmen entstehen, bleibt abzuwarten. Klar ist: Der Wirtschaftsstandort NRW braucht Tempo, Perspektiven – und endlich verlässliche Rahmenbedingungen.

Vier Schulen erhalten das Berufswahl-SIEGEL 2025: Engagement für exzellente Berufsorientierung gewürdigt

(cs) „Mit Brief und SIEGEL“ wurde heute erneut Qualität in der schulischen Berufs- und Studienorientierung sichtbar gemacht. Vier Schulen aus Düsseldorf und dem Südkreis Mettmann wurden mit dem renommierten Berufswahl-SIEGEL 2025 der Düsseldorfer Stiftung PRO AUSBILDUNG der Unternehmerschaft Düsseldorf ausgezeichnet – einer Auszeichnung, die für ein hohes Maß an Engagement, Struktur und Praxisnähe in der beruflichen Orientierung steht. Gastgeber der Auszeichnung war die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf.

Ausgezeichnet wurden:

  • Berufskolleg Hilden des Kreises Mettmann

  • Joseph-Beuys-Gesamtschule Düsseldorf

  • Prismaschule Langenfeld

  • Freie Christliche Gesamtschule Düsseldorf

Das Berufswahl-SIEGEL ist Deutschlands größtes Schulprojekt zur Berufs- und Studienorientierung. Vor 23 Jahren wurde es in Düsseldorf initiiert und wird seitdem von der Stiftung Pro Ausbildung der Unternehmerschaft Düsseldorf getragen. Ziel ist es, Schulen zu würdigen, die Schülerinnen und Schüler besonders systematisch, nachhaltig und praxisnah auf den Übergang ins Berufsleben vorbereiten.

Der Düsseldorfer Stadtdirektor und Schuldezernent Burkhard Hintzsche und Kreisdirektor Philipp Gilbert (Kreis Mettmann) lobten sinngemäß die ausgezeichneten Schulen für ihre strukturelle Verankerung der Beruflichen Orientierung im Schulprogramm: „In einer Zeit, in der berufliche Wege vielfältiger und unübersichtlicher geworden sind, brauchen Jugendliche verlässliche Begleitung – genau das leisten diese Schulen in herausragender Weise.“

In einer feierlichen Zeremonie erhielten die Vertreterinnen und Vertreter der vier Schulen die Urkunden und Plaketten. Begleitet wurde die Übergabe von Statements der beteiligten Schulleitungen, Lehrkräfte und auch von Schülerinnen und Schülern selbst, die anschaulich schilderten, wie ihnen Praktika, Berufsberatung und der enge Kontakt zu Unternehmen bei ihrer Zukunftsplanung helfen.

Die Vergabe des Siegels erfolgt nicht leichtfertig: Alle ausgezeichneten Schulen durchlaufen einen umfassenden Bewerbungsprozess inklusive eines Audits durch eine unabhängige Jury. Diese setzt sich zusammen aus Expertinnen und Experten der Agentur für Arbeit, der IHK, der Handwerkskammer, Arbeitgeberverbänden, städtischen Behörden, Hochschulen und der Wirtschaft.

Ezgi Yildiz, Projektreferentin der Stiftung Pro Ausbildung, betonte: „Das Berufswahl-SIEGEL steht für Kontinuität und Innovation zugleich – wir machen sichtbar, was an vielen Schulen tagtäglich mit viel Herzblut geleistet wird. Die ausgezeichneten Schulen sind Vorbilder für eine gelungene, praxisnahe Berufsorientierung.“

Mit der heutigen Verleihung unterstreicht Düsseldorf erneut seine bundesweite Vorreiterrolle in der schulischen Beruflichen Orientierung – und sendet ein starkes Signal in Richtung Fachkräftesicherung und Chancengerechtigkeit.