Gunter Dueck zu Gast auf der 1. Düsseldorfer Mittwochsgesellschaft

In Düs­sel­dorf führ­ten jetzt die Metro AG, der Groß- und Außen­han­dels­ver­band NRW und der Ein­zel­han­dels­ver­band NRW die “1. Düs­sel­dor­fer Mitt­wochs­ge­sell­schaft” durch. Key­note-Spea­ker war Gun­ter Dueck, ehe­ma­li­ger CTO (Chief Tech­no­lo­gy Offi­cer) der IBM Deutsch­land und Pro­fes­sor für Mathe­ma­tik, der zum The­ma „Alles wird bes­ser? Zum Zusam­men­hang von Lebens­qua­li­tät und Digi­ta­li­sie­rung“ sprach. Rund 200 Gäs­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und Gesell­schaft fei­er­ten die Pre­mie­re des neu­en Ver­an­stal­tungs­for­mats im Trai­nings­zen­trum an der Metrostraße.

Dueck for­mu­lier­te sehr klar die Not­wen­dig­keit, sich gesell­schaft­li­chen Wand­lungs­pro­zes­sen anzu­pas­sen, um als Unter­neh­men und als Arbeit­neh­mer Bestand zu haben. Er sag­te: „In die Zukunft schau­en kann der leicht, der ihren Anblick erträgt“. Bereits vor­ab konn­ten die Gäs­te und die Besu­cher der Web­sei­te die The­sen von Prof. Dueck kom­men­tie­ren. Einen wich­ti­gen Punkt, der dort auf­kam, sprach auch Hei­ko Hut­ma­cher, Mit­glied des Metro-Vor­stands, an dem Abend an: Aus­bil­dung, Bil­dung und kon­stan­te Wei­ter­bil­dung wer­den ein Schlüs­sel sein, um von der Digi­ta­li­sie­rung pro­fi­tie­ren zu können.

Hei­ko Hut­ma­cher begrüß­te Prof. Gun­ter Dueck bei der 1. Mitt­wochs­ge­sell­schaft des Handels.
Fotos: Metro AG

Wei­te­re Informationen:
•    Inter­net­sei­ten der Düs­sel­dor­fer Mitt­wochs­ge­sell­schaft: http://politik.metrogroup.de/mittwochsgesellschaft-duesseldorf.html
•    Rede von Prof. Gun­ter Dueck: https://www.youtube.com/watch?v=SScR8oJLGkA
•    Der Bericht zur 1. Düs­sel­dor­fer Mitt­wochs­ge­sell­schaft: https://www.youtube.com/watch?v=I1whHBUZ3bg

Kirche und Wirtschaft – Bislang nur bedingt klug durch Dialog

Meh­re­re Podi­ums­dis­kus­sio­nen des Deut­schen Evan­ge­li­schen Kir­chen­tags in Stutt­gart wid­men sich momen­tan dem The­ma „Gesell­schaft ver­ant­wor­tet Wirt­schaft“. Auch Ver­tre­ter aus Wirt­schaft und Unter­neh­men stel­len sich dem kri­ti­schen Dia­log unter der Losung des Kir­chen­tags „damit wir klug wer­den“. Doch lei­der geht es bis­lang kaum dar­um, durch Dia­log wirk­lich klug zu wer­den. Viel­mehr beschwö­ren vie­le Podi­ums­teil­neh­mer alte Feind­bil­der, um Applaus zu bekom­men. Markt­wirt­schaft und Pro­fit­gier, heißt es in den Dis­kus­sio­nen, sei­en ver­ant­wort­lich für Kri­sen und Armut; mit mehr Tugend­haf­tig­keit und mehr Umver­tei­lung lie­ßen sich die vie­len Pro­ble­me wie die Schul­den­kri­se in Grie­chen­land lösen. Doch mit sol­chen Urtei­len und indem man die Fak­ten aus­blen­det, wird man sel­ten klü­ger. Die posi­ti­ven Fol­gen der Glo­ba­li­sie­rung, dazu gehört zum Bei­spiel die erfolg­rei­che Bekämp­fung der extre­men Armut, blei­ben in Stutt­gart viel zu oft eben­so uner­wähnt wie der boo­men­de deut­sche Arbeits­markt oder die seit Jahr­zehn­ten sehr sta­bi­le Mit­tel­schicht in Deutsch­land, von der vie­le ande­re Län­der nur träu­men kön­nen. Genau die­ser Mit­tel­schicht dürf­ten erfah­rungs­ge­mäß übri­gens vie­le Kir­chen­tags­be­su­cher ange­hö­ren. Bleibt zu hof­fen, dass in ande­ren der 2.500 Kir­chen­tags-Ver­an­stal­tun­gen mehr Raum für Klug­heit bleibt. Eine aus­ge­wo­ge­ne indi­vi­du­al­ethi­sche, unter­neh­mens­ethi­sche und ord­nungs­ethi­sche Reflek­ti­on von Wirt­schaft und Ethik wäre der Bedeu­tung des The­mas jeden­falls ange­mes­sen. Quel­le: IW Köln

Befristungen bei Beschäftigten unter 25 Jahren: Kein Grund zur Aufregung

Die jüngs­te OECD-Stu­die zu Bil­dung und Beschäf­ti­gung lobt Deutsch­land für die guten beruf­li­chen Ein­stiegs­chan­cen für Jugend­li­che – das ist das Ver­dienst des hie­si­gen Berufs­aus­bil­dungs­sys­tems. Kri­ti­siert wird jedoch, dass die Hälf­te der Beschäf­tig­ten im Alter von 15 bis 25 Jah­ren befris­tet ist. Dies taugt aller­dings nicht zum Skan­dal, denn die Grün­de lie­gen auf der Hand.

Zwei Drit­tel der befris­tet Beschäf­tig­ten die­ser Alters­klas­se sind näm­lich Aus­zu­bil­den­de, deren Arbeits­ver­hält­nis natur­ge­mäß von begrenz­ter Dau­er ist. Daten des Mikro­zen­sus 2013 zei­gen: Tat­säch­lich gaben ledig­lich 90.000 von knapp vier Mil­lio­nen abhän­gig Beschäf­tig­ten im Alter bis 25 Jah­ren als Grund für ihre Befris­tung an, kei­ne Dau­er­an­stel­lung gefun­den zu haben – also nur etwas mehr als 2 Prozent.

Auch bei dem ver­blei­ben­den Drit­tel befris­tet Beschäf­tig­ter, das sich nicht mehr in der Aus­bil­dung befin­det, sind zwei Aspek­te zu beach­ten: Ers­tens bie­ten Aus­bil­dungs­be­trie­be ihren ehe­ma­li­gen Aus­zu­bil­den­de nach absol­vier­ter Prü­fung häu­fig eine befris­te­te Arbeits­stel­le an, um ihnen für einen Über­gangs­zeit­raum eine Beschäf­ti­gung zu ermög­li­chen, selbst wenn sie kei­ne lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve bie­ten kön­nen. Zwei­tens tre­ten vie­le Jugend­li­che nach abge­schlos­se­ner Aus­bil­dung eine Posi­ti­on bei einem neu­en Arbeit­ge­ber an. Und ent­spre­chen­de Neu­ein­stel­lun­gen erfol­gen häu­fig befris­tet, zum Bei­spiel um die Beschäf­tig­ten über einen län­ge­ren Zeit­raum ken­nen­zu­ler­nen. Oder die Betrie­be wol­len zunächst abwar­ten, ob die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in der Zukunft eine Ent­fris­tung erlaubt.

Noch eine wei­te­re Tat­sa­che unter­streicht, dass es sich bei der Befris­tung jun­ger Arbeit­neh­mer um ein Über­gangs­phä­no­men han­delt: Schon die Befris­tungs­quo­te – inklu­si­ve Aus­zu­bil­den­der – in der Alters­klas­se der 30- bis 35-Jäh­ri­gen ent­spricht mit 13 Pro­zent bereits dem Durch­schnitts­wert für den gesamt­deut­schen Arbeitsmarkt.

Hören Sie dazu auch einen Bei­trag in der “Düs­sel­dor­fer Wirt­schaft” am 3. Juni ab 19.04 Uhr auf Anten­ne Düsseldorf.

Quel­le: IW Köln

Düsseldorfer Ausbildungsmarkt: Hören Sie jetzt das ANTENNE-Update!

Der Düs­sel­dor­fer Aus­bil­dungs­markt ist nicht mehr rosigst, aber immer noch rosig. Die Zahl der Aus­bil­dungs­ver­trä­ge nimmt ab, die Zahl der frei­en Aus­bil­dungs­stel­len nimmt ab und die Zahl der Bewer­ber nimmt ab. Den­noch kom­men auf 100 poten­ti­el­le Bewer­ber noch 140 Aus­bil­dungs­stel­len. Das ist eine Super-Bilanz! Rein rech­ne­risch gibt es also für jeden Schü­ler eine Aus­bil­dungs­stel­le. Aller­dings: die Noten müs­sen stim­men! Wenn man schlecht in Mathe und/oder Deutsch ist, dann hat man lei­der schlech­te Kar­ten. Es gibt aktu­ell noch rund 1000 freie Aus­bil­dungs­stel­len. Den­noch wird es im Okto­ber noch 100 unver­sorg­te Bewer­ber geben. Doch, auch für die­se Schü­ler wird es eine Lösung geben. In unse­rer ANTENNE DÜS­SEL­DORF-Sen­dung haben Mitt­woch haben wir über den Aus­bil­dungs­markt berich­tet. Sen­dung ver­paßt? Hier kön­nen Sie sie noch ein­mal nach­hö­ren: duesseldorfer-wirtschaft.de

Drei Unternehmen in vier Stunden

Düs­sel­dorf auf Klas­sen­fahrt! Im Rah­men der Ver­an­stal­tung “Schule/Wirtschaft XXXL” erkun­de­ten 25 Lehr­kräf­te drei Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men in vier Stun­den. Mit dabei waren die Betrie­be Tee­pack, Eibler und ABB. Pra­xis­nah erleb­ten die Teil­neh­mer Unter­neh­men, Bran­chen, Pro­duk­te und Aus­bil­dungs­be­ru­fe. Abge­run­det wur­de der Tag mit aktu­el­len Zah­len zum Düs­sel­dor­fer Aus­bil­dungs­markt. O‑Töne vom Tag fin­den Sie auch unter www.duesseldorfer-wirtschaft.de.

Aktuelle Zahlen zum Kita-Streik

Im aktu­el­len Tarif­kon­flikt bekla­gen die Gewerk­schaf­ten, dass die Arbeit von Erzie­he­rin­nen und Erzie­hern nicht ange­mes­sen ver­gü­tet wird. Ver­gli­chen mit ande­ren Dienst­leis­tern ver­die­nen Beschäf­tig­te in Kin­der­ta­ges­stät­ten und Vor­schu­len aber recht gut.

Wer sich zur Erzie­he­rin oder zum Erzie­her aus­bil­den lässt, der muss in der Regel an einer Fach­schu­le oder einer ver­gleich­ba­ren Ein­rich­tung drei Jah­re büf­feln. Im Beruf ange­kom­men, ver­dient man dann je nach Tätig­keit und Berufs­er­fah­rung zwi­schen 2.590 und 3.750 Euro im Monat – so steht es in der geson­der­ten Gehalts­ta­bel­le für den Sozi­al- und Erziehungsdienst.

Damit lie­gen die Ein­kom­men deut­lich über jenen, die ande­re Beschäf­tig­te im öffent­li­chen Dienst mit eben­falls drei­jäh­ri­ger Berufs­aus­bil­dung bezie­hen – näm­lich zwi­schen 2.146 und 3.097 Euro monat­lich. Zudem sind die Gehäl­ter der Erzie­he­rin­nen nach Anga­ben der kom­mu­na­len Arbeit­ge­ber seit dem Jahr 2009 um 33 Pro­zent gestie­gen. Im all­ge­mei­nen öffent­li­chen Dienst war das Plus nur halb so groß.

Die Kita-Mit­ar­bei­ter schnei­den aber auch im Ver­gleich zu Arbeit­neh­mern in pri­va­ten Dienst­leis­tungs­be­rei­chen recht gut ab, wie ein Blick auf die tat­säch­li­chen Brut­to­ent­gel­te zeigt:

Aus­ge­bil­de­te Erzie­her in einer Kita ver­die­nen ohne Son­der­zah­lun­gen monat­lich 2.880 Euro brut­to – das sind 77 Euro mehr, als Fach­kräf­te mit abge­schlos­se­ner Berufs­aus­bil­dung im Mit­tel aller Dienst­leis­tungs­be­rei­che erhalten.

Dabei fällt auf, dass – anders als im übri­gen Ser­vice­sek­tor – weib­li­che Fach­kräf­te im Durch­schnitt rund 120 Euro mehr ver­die­nen als Män­ner. Ein mög­li­cher Grund dafür ist, dass Erzie­he­rin­nen oft ande­re Tätig­kei­ten aus­üben als ihre männ­li­chen Kollegen.

Gene­rell lohnt es sich aller­dings für Beschäf­tig­te in Kitas weni­ger als für ande­re Arbeit­neh­mer im Service­bereich, zusätz­li­che Qua­li­fi­ka­tio­nen zu erwer­ben oder klei­ne­re Füh­rungs­auf­ga­ben zu übernehmen:

Wäh­rend eine „her­aus­ge­ho­be­ne Fach­kraft“ in Kitas monat­lich 3.774 Euro brut­to ver­dient, kom­men ent­spre­chen­de Mit­ar­bei­ter im Schnitt aller Dienst­leis­tungs­sek­to­ren auf 4.132 Euro.

Ins­ge­samt noch bes­ser zahlt die Indus­trie – eine beruf­lich aus­ge­bil­de­te Fach­kraft streicht dort durch­schnitt­lich etwa 13 Pro­zent mehr Gehalt ein als ein Kita-Mit­ar­bei­ter. Das mag unge­recht erschei­nen, doch letzt­lich muss ein Lohn auch am Markt ver­dient wer­den. Auf Kitas über­tra­gen heißt das: Wer höhe­re Gehäl­ter für Erzie­he­rin­nen for­dert, der muss auch akzep­tie­ren, wenn die Betreu­ungs­ge­büh­ren steigen.

Außer­dem genie­ßen die Beschäf­tig­ten im öffent­li­chen Dienst gegen­über ihren Indus­trie­kol­le­gen wich­ti­ge Vor­tei­le. So ist ihr Ent­las­sungs­ri­si­ko gerin­ger, sie müs­sen kei­ne Nacht­schich­ten sowie kei­ne Sonn- und Fei­er­tags­ar­beit leis­ten und sie kön­nen sich auf die kon­stan­te Ent­loh­nung nach Tarif ver­las­sen – selbst in Kri­sen­pha­sen, wenn Industrie­arbeiter mit dem Kurz­ar­bei­ter­geld vor­lieb­neh­men müssen.

Quel­le: IW Köln

Junior: Platz 2 für das Team von “Max-Planck”

Juni­or-Lan­des­ent­schei­dung in Düs­sel­dorf: Wir freu­en uns, dass das Schü­ler­un­ter­neh­men “Storm Ela” des Max-Planck-Gym­na­si­um Düs­sel­dorf auf einen tol­len zwei­ten Platz gekom­men ist. Die Schu­le gewann im ver­gan­ge­nen Jahr sogar den Lan­des­wett­be­werb und durf­te das Bun­des­land NRW in Ber­lin ver­tre­ten. Anten­ne Düs­sel­dorf berich­tet heu­te live aus Kaiserwerth.

Gesprächskreis “Vertrieb” gegründet

Unter dem Mot­to “Fit im Ver­trieb” fand jetzt der Start­schuss für einen neu­en Gesprächs­kreis in unse­rer Düs­sel­dor­fer Geschäfts­stel­le statt. Auf Anhieb kamen 25 Inter­es­sier­te, die gemein­sam mit Ver­triebs­ex­per­tin Chris­ti­na Opelt (Foto) und Trai­ne­rin Brand-Weil The­men und Hand­lungs­fel­der check­ten. Dabei kamen vie­le Ideen und Anre­gun­gen. Zukünf­tig soll der Gesprächs­kreis dem Erfah­rungs­aus­tausch die­nen. Teil­neh­mer sind erfah­re­ne Ver­triebs­pro­fis, Begin­ner und Mit­ar­bei­ter, die kei­ne Ver­trieb­ler sind, aber in die­sem Bereich arbei­ten wol­len bzw. sol­len, bei­spiels­wei­se EDV-Spe­zia­lis­ten znd Inge­nieu­re. Anten­ne Düs­sel­dorf berich­tet heu­te abend über die Ver­an­stal­tung (ab 19:04 Uhr auch im Live­stream unter www.antenneduesseldorf.de). Infor­ma­tio­nen zum Gesprächs­kreis: 0211.6690813.

Neue Website des BME ist online

Der Bun­des­ver­band für Mate­ri­al­wirt­schaft, Ein­kauf und Logis­tik e.V. (BME) hat sei­nen Inter­net­auf­tritt kom­plett neu gestal­tet. Die Sei­te bme.de erscheint ab sofort nicht nur in neu­er zeit­ge­mä­ßer Optik, sie ver­ein­facht auch den Zugang zu den umfang­rei­chen Ser­vice­leis­tun­gen des Ver­bands. „Es han­delt sich um mehr als nur ein Face­lif­ting”, sag­te Dr. Chris­toph Feld­mann, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Ein­käu­fer­ver­bands in Frank­furt. „Die Besu­che­rin­nen und Besu­cher wer­den künf­tig nicht nur dazu in der Lage sein, die gewünsch­ten Infor­ma­tio­nen schnel­ler zu fin­den. Das neue Por­tal ist außer­dem indi­vi­du­ell an die eige­nen Bedürf­nis­se anpass­bar und ermög­licht den kom­for­ta­blen Zugriff auf die digi­ta­len Ange­bo­te des BME“, beschreibt er die Vor­tei­le nach dem Relaunch.

Über­sicht­lich geglie­dert ist das neue Por­tal in einen all­ge­mei­nen Bereich: „Der BME“. Hier stellt sich der Ver­band mit sei­nen Struk­tu­ren und sei­nen Vor­tei­len für die Mit­glie­der aus­führ­lich vor. Im Menü „Netz­werk“ wird gezeigt, in wel­cher Art und Wei­se sich der Ver­band sowohl regio­nal als auch fach­lich für den Ein­kauf und die Sup­ply Chains ein­setzt. „Initia­ti­ven“ lis­tet kon­kre­te Maß­nah­men auf, mit denen sich der BME bei­spiels­wei­se durch För­der­prei­se oder Ver­hal­tens­ko­di­zes für die Wei­ter­ent­wick­lung die­ser Funk­tio­nen ein­setzt. Das „Info­cen­ter“ fun­giert als zen­tra­les Infor­ma­ti­ons­por­tal: Hier liegt das geball­te Wis­sen, das der BME mit sei­nen Publi­ka­tio­nen und Nach­rich­ten zusammenträgt.

Unter „Ver­an­stal­tun­gen“ wer­den die rund 900 Ver­an­stal­tun­gen kon­zen­triert, die die haus­ei­ge­ne BME Aka­de­mie GmbH jedes Jahr bun­des­weit aus­rich­tet. Die Palet­te reicht dabei von zer­ti­fi­zier­ten Lehr­gän­gen, Semi­na­ren und Manage­ment­fo­ren bis hin zu gro­ßen Kon­gres­sen – wie etwa dem BME-Sym­po­si­um Ein­kauf und Logis­tik in Ber­lin, dass 2015 zum 50. Mal statt­fin­det. Unter „Ser­vices“ wer­den die viel­fäl­ti­gen Dienst­leis­tun­gen auf­ge­lis­tet, die der BME für sei­ne Mit­glie­der erbringt. Dazu gehö­ren Bench­mar­kings, aber auch Kar­rie­re­an­ge­bo­te und Rechts­be­ra­tun­gen. Part­ner kön­nen sich hier außer­dem über Wer­be­mög­lich­kei­ten im Umfeld des Ver­bands informieren.

Ein Mehr an Kom­fort bie­tet zu guter Letzt der neue Log­in-Bereich „meinBME“, auf den neben Mit­glie­dern auch Inter­es­sen­ten zugrei­fen kön­nen. Dort haben sie die Mög­lich­keit, sich auf der Start­sei­te einen eige­nen Nach­rich­ten­feed ein­zu­rich­ten, der die Viel­zahl an Mel­dun­gen und Ver­an­stal­tun­gen ganz nach dem Inter­es­sen­pro­fil des Users fil­tert – sowohl regio­nal, als auch the­men­be­zo­gen. Außer­dem kön­nen die per­sön­li­chen Daten gepflegt wer­den, sodass sämt­li­che For­mu­la­re bereits mit den rich­ti­gen Anga­ben vor­aus­ge­füllt sind. Mit dem Waren­korb, einer Bestell­his­to­rie und einer eige­nen Biblio­thek behal­ten Benut­zer stets den Über­blick über ihre Buchun­gen und Bestellungen.

Bahnstreik ist Thema in der “Düsseldorfer Wirtschaft”

Tarif­ein­heits­ge­setz statt Zwangs­schlich­tung: Der Bahn­streik ist zwei­fel­los ein Ärger­nis für Bahn­rei­sen­de und Wirt­schaft. Uni­ons­po­li­ti­ker wol­len den Kon­flikt durch eine Zwangs­schlich­tung lösen, doch das wider­sprä­che dem Grund­satz der Tarif­au­to­no­mie. Dem­nach muss sich der Staat näm­lich aus Tarif­ver­hand­lun­gen her­aus­hal­ten. Der rich­ti­ge Weg wäre, das geplan­te Tarif­ein­heits­ge­setz zu verabschieden.

Zur Tarif­au­to­no­mie gehört nicht nur, dass die Tarif­part­ner Lohn­hö­he und Arbeits­zei­ten auto­nom aus­han­deln, son­dern auch die Wahl der Kampf­mit­tel. Und Streiks sind ein recht­lich zuläs­si­ges Kampf­mit­tel. Sie las­sen sich zwar durch eine Zwangs­schlich­tung unter­bin­den. Dabei wür­de aber der Staat der­art gra­vie­rend in die Tarif­ver­hand­lun­gen ein­grei­fen, dass eine poli­ti­sche Radi­ka­li­sie­rung droht. Das Grund­ge­setz sieht aus gutem Grun­de kei­ne Zwangs­schlich­tung vor. Inter­na­tio­na­le Arbeits­kampf­ver­glei­che bis ins Jahr 2014 zei­gen, dass Deutsch­land nach wie vor zu den Volks­wirt­schaf­ten mit sta­bi­ler Sozi­al­part­ner­schaft gehört.

Die­ses Plus droht aber durch die wach­sen­de Gewerk­schafts­kon­kur­renz ver­lo­ren zu gehen. Bes­ser als eine Zwangs­schlich­tung sind des­halb Spiel­re­geln, die riva­li­sie­ren­de Gewerk­schaf­ten zum Koope­rie­ren bewe­gen. Genau dies ver­sucht die Bun­des­re­gie­rung mit ihrem geplan­ten Tarif­ein­heits­ge­setz zu errei­chen. Wich­tig ist aber auch, dass die Bahn­kun­den auf die strei­ken­de Lok­füh­rer­ge­werk­schaft GDL Druck aus­übt. Je weni­ger Ver­ständ­nis die brei­te Öffent­lich­keit für die stän­di­gen Eska­la­tio­nen auf­bringt, des­to gerin­ger wird auch die Streik­be­reit­schaft der Lok­füh­rer und Zug­be­glei­ter sein. Brö­ckelt die Streik­front, müs­sen auch die Funk­tio­nä­re ein­len­ken und einer Schlich­tung zustim­men – ganz ohne staat­li­chen Zwang.

Quel­le: IW Köln

Der Bahn­streik ist auch ein The­ma in der “Düs­sel­dor­fer Wirt­schaft” auf Anten­ne Düs­sel­dorf, heu­te abend ab 19 Uhr. Live­stream: www.antenneduesseldorf.de.