Premiere in Düsseldorf: Künstliche Intelligenz hautnah erleben

Jennifer Link

Das ifaa in Düsseldorf, Institut für angewandte Arbeitswissenschaft, stellt ein richtungsweisendes Lernmodell vor, das Künstliche Intelligenz (KI) im Kontext des Laserschneidens greifbar und verständlich macht. Entwickelt von Gerda Ramm und Jennifer Link, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des ifaa und tätig im Kompetenzzentrum „WIRKsam“, zielt das Modell darauf ab, KI praktisch erlebbar zu machen und nicht nur theoretisch zu vermitteln. 

KI hautnah erleben

Im Gegensatz zu herkömmlichen KI-Demonstrationsmodellen wurde dieses Lernmodell speziell für die produktionsspezifische Anwendung des Laserschneidens konzipiert. Die Besonderheit liegt in der Verwendung von Legosteinen, welche die Teile repräsentieren, die beim Laserschneiden produziert werden. Dies ermöglicht es, den Laserschneidprozess spielerisch nachzuvollziehen – zunächst ohne, dann mit KI-Unterstützung. Die Integration der KI erfolgt über einen ausgeklügelten Objekterkennungsalgorithmus, kombiniert mit einem Kamerasystem, einem Rechner und einem Touchbildschirm. Dadurch können die Nutzerinnen und Nutzer des Modells nicht nur grundlegendes Wissen über KI erlangen, sondern dieses erlangte Wissen später auch für praktische Fragestellungen anwenden. Sie erleben hautnah, wie KI tägliche Arbeitsprozesse unterstützen und optimieren kann.

Tieferes Verständnis durch aktives Lernen

Das Lernmodell des ifaa bietet mehrere Vorteile: Es fördert ein aktives Lernen, bei dem das erlangte Wissen direkt angewendet werden kann und nicht nur aufgenommen wird. Durch das handelnde Lernen wird ein tieferes Verständnis für KI geschaffen, und es wird deutlich, wie diese Technologie den Arbeitsalltag beeinflussen kann. Das ifaa stellt mit diesem Lernmodell eine innovative Bildungsressource bereit, die sowohl in der beruflichen Aus- und Weiterbildung als auch in der akademischen Lehre eingesetzt werden kann. Es ist ein entscheidender Schritt, um das Bewusstsein und die Akzeptanz für KI in der Arbeitswelt zu erhöhen und zeigt eindrucksvoll die praktischen Anwendungen und Möglichkeiten von KI anhand dieses außergewöhnlichen Lernmodells auf.

Gerda Ramm

Die größte Wassersportschau der Welt steht in den Startlöchern

Das luxuriöse Highlight der boot präsentiert sich in der Halle 6.

Der Countdown zur größten Wassersportschau der Welt läuft. Die boot Düsseldorf 2024 steht mit einer Fläche von 220.000 Quadratmetern in 16 Messehallen in den Startlöchern. boot Chef Petros Michelidakis freut sich: „Die boot 2024 wird eine Schau der Superlative. Wir haben spektakuläre Weltpremieren bei Motorbooten und Segelyachten an Bord. Insgesamt liegen in Düsseldorf fast 1.100 Boote vor Anker. Die Superboathalle 5 ist weltweit einzigartig und steuert schon seit der boot 2020 auf einem enormen Erfolgskurs. Hier ist alles dabei, was bei luxuriösen Tendern Rang und Namen hat. Auch unser Heimathafen für die Luxusyachten in der Halle 6 erstrahlt in vollem Glanz. Und das Angebot in den Segelhallen 15 und 16 mit den internationalen Marktführern der Segelbranche ist unübertroffen.“ Auch die weiteren Bootshallen 1, 3, 4, 7a und 9 seien bis an den Rand gefüllt mit Booten, Yachten und Tendern, berichtet Michelidakis. Über 1.500 Ausstellerinnen und Aussteller werden vom 20. bis 28. Januar die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt in die Weltmetropole des Wassersports verwandeln. An neun Messetagen zündet an den Ständen, Bühnen und Mitmachaktionen ein Feuerwerk an Innovationen, Ideen und Aktionen.

Destination Seaside: hier werden Urlaubsträume wahr

Für alle Fans des Urlaubs am Wasser ist der Besuch der boot 2024 wie ein Ausflug in sommerliche Gefilde. Die Destination Seaside in den Hallen 13 und 14 lockt mit Anbietern aus den traumhaftesten Wassersportregionen der Welt. Zauberhafte Länderpräsentationen z.B. aus Ägypten, Indonesien, Kroatien, Mauritius, Trinidad und Tobago oder Zypern laden zum Träumen von der kommenden Urlaubssaison ein. Namhafte Charteranbieter zeigen die Einzigartigkeit eines Urlaubs auf dem Wasser mit Segelyachten und Motorbooten. Auch das sanfte Dahingleiten mit dem Hausboot über die Flüsse und Seen Mitteleuropas erfreut sich in den vergangenen Jahren wachsender Beliebtheit und die Besichtigung der Boote ist ein attraktiver Anziehungspunkt in der Destination Seaside.

Dive Center: Abtauchen in faszinierende Unterwasserwelten

Abtauchen und Eintauchen in faszinierende Unterwasserwelten lockt in den Tauchhallen 11, 12 und dem Norden der Halle 13. Die Hersteller und Händler bringen ihre innovativen Ideen und aktuelle Ausrüstung für den Tauchsport mit nach Düsseldorf und laden die Sportler zum Shoppen auf der Messe ein. Zusätzlich können alle Einsteiger und Profis im Schnupperbecken und dem futuristischen Tauchturm in der Halle 12 abtauchen. Die spannenden Tauchslots wie z.B. Schnuppertauchen für Einsteiger, Mermaiding – das Tauchen wie eine Meerjungfrau, Tauchworkshops für Fortgeschrittene oder das Apnoetauchen mit nur einem Atemzug können ab Dezember auf boot.de gebucht werden.

Segelhallen mit kompletten Flotten und Premieren

Segelyachten und -boote in Hülle und Fülle liegen in den Hallen 15 und 16 vor Anker. Die Global Player sind mit ihren kompletten Flotten und Premieren ebenso an Bord wie Newcomer und innovative Start-Ups. Fast 100 Herstellerinnen und Hersteller bilden ein komplettes Bild der Branche ab. Segelsportler treffen sich im Sailing Center und an der Bühne in der Halle 15. Umgeben von verschiedenen Klassenvereinigungen bietet es eine einzigartige Plattform für alle Segelfans und die Großen der internationalen Segelszene geben sich hier die Klinke in die Hand. Mit dabei sind sowohl Legenden wie Segel-Urgestein Burghard Pieske als auch aktuelle Shooting-Stars wie die Niederländerin Rosalin Kuipper.

Action pur beim Trendsportfestival in der Halle 17

Pure Action gibt es in der Halle 17 beim Trendsportfestival der boot. Hier trifft sich die Surfszene in all ihren Facetten. 40 Hersteller und Händler zeigen hier die neuesten Trends beim Wingsurfen und -foilen, Wakeboarden, Pumpfoilen, SUP oder dem klassischen Windsurfen. Zahlreiche Mitmachaktionen, online buchbar auf boot.de, locken die Aktiven ins Surfrevier der boot auf dem 60×20 Meter großen Actionpool. Bei spannenden Contests zeigen die Profis an den boot Wochenenden, was auf einem schmalen Brett alles so geht.

Für Familien: gemütliche Paddeltour und alte Boots-Schätzchen

Familien mit kleineren Kindern genießen dagegen eine Auszeit bei einer ruhigen Kanutour durch eine kanadisch anmutende Waldkulisse in der World of Paddling oder besichtigen die klassisch-schönen Boots-Schätzchen im Classic Forum in der Halle 14. Hier gibt es auch tolle Einblicke in den spannenden Alltag der Wasserschutzpolizei, inklusive Besichtigung des größten Wapo-Bootes NRWs, oder in die unverzichtbare Arbeit der Seenotretter auf Nord- und Ostsee.

Online-Tickets für boot.club Mitglieder ab 19,00 €

Online-Tickets für die boot Düsseldorf 2024 gibt es zum Preis von 21,00 € und 19,00 € für boot.club, caravan.club und ADAC-Mitglieder, vor Ort an den Kassen kosten die Eintrittskarten 29,00 €.

Aktuelle Informationen zur boot Düsseldorf 2024 bietet die Website www.boot.de u.a. mit einer umfangreichen Datenbank und Suchmaschine nach Ausstellerinnen und Ausstellern, Händlern, Produkten und Marken.

Die weltgrößte Yacht- und Wassersportmesse

Mit fast 237.000 Besuchern aus über 60 Ländern und mehr als 1.500 Ausstellern aus 68 Nationen auf 220.000 Quadratmetern in den Hallen 1 bis 17 ist die boot Düsseldorf vom 20. bis 28. Januar 2024 die größte Yacht- und Wassersportmesse der Welt. Sowohl Segler als auch Motorbootfahrer finden hier eine große Vielfalt an Booten, Jollen, Superboats oder Luxusyachten. Die beliebten Wassersportarten Tauchen, Surfen, Kitesurfen, Stand Up Paddling, Skimboarden oder Kanu fahren gibt es auf der boot in allen Facetten und mit dem entsprechenden Equipment. Attraktive Bühnenprogramme mit den Stars der Szene, aktuelle Trends und ein hochkarätiger Mix aus Workshops und Mitmachaktionen, sowohl für den Freizeitsportler als auch für Experten, machen die Messe weltweit einzigartig. Doch auch der Meeresschutz und innovative, nachhaltige Technologien stehen auf der boot 2024 im Fokus. In Zusammenarbeit mit der European Boating Industry (EBI) bietet das blue innovation dock ein einzigartiges Dialogformat mit politischer, wirtschaftlicher, technologischer und medialer Expertise in der Halle 10. Außerdem werden wieder zwei Leuchttürme für den Schutz der Ozeane an Bord sein. Der prestigeträchtige „ocean tribute“ Award mit den Partnern Fürst Albert II. Stiftung und Deutsche Meeresstiftung sowie die „love your ocean“-Kampagne mit ihrem Stand in der Halle 11.

In der Halle 15 ist die ganze Welt der Segelregatten und -verbände, das „Sailing Center“ und „Start Sailing“ an Bord.

Krankschreibungen sind ab sofort wieder telefonisch möglich – das gilt aber nicht für alle Patientinnen und Patienten

Wer nur leicht erkrankt ist, kann sich ab sofort per Telefon krankschreiben lassen. Leichte Erkrankungen sind beispielsweise Erkältungen und Magen-Darm-Infektionen, aber auch Migräne. Der gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat eine entsprechende Regelung beschlossen, die wir bereits aus der Corona-Zeit kennen. Voraussetzungen: Zum einen müssen Patientinnen und Patienten der jeweiligen Arztpraxis bekannt sein. Zum anderen: Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten sie nur, wenn keine Videosprechstunde möglich ist. Die Höchstdauer der Krankmeldung beträgt fünf Tage. Die Arbeitgeberverbände sehen das skeptisch, sie fürchten eine Störung des Betriebsfriedens.

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STAY TO CELEBRATE: Handball-Party feiert das Weltrekordspiel

Foto/Text: https://www.d-sports.de

Die Eröffnung der Men’s EHF EURO 2024 am 10. Januar 2024 in Düsseldorf mit den Spielen zwischen Frankreich und Nordmazedonien sowie Deutschland und der Schweiz ist nur noch sechs Wochen entfernt – und damit auch die im Anschluss an das Deutschland-Spiel in der MERKUR SPIEL-ARENAstattfindende Party. Unter dem Motto STAY TO CELEBRATE sind die Handball-Fans eingeladen, den Weltrekord mit mehr als 50.000 Zuschauer:innen zu feiern. Mit der Party möchten der Deutsche Handballbund und die Stadt Düsseldorf den Fans, die den Weltrekord ermöglicht haben, etwas zurückgeben. Wer dabei sein möchte muss jedoch schnell sein.

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Düsseldorfer Erfolgsgeschichte im Themenbereich der Elektromobilität: Rheinmetall gewinnt Neuauftrag über elektrische Hochspannungs-Kühlmittelpumpe

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat einen weiteren Neuauftrag über eine sechsstellige Anzahl elektrischer Hochspannungs-Kühlmittelpumpen (CWA2000) akquiriert. Der Auftragswert beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen MioEUR-Betrag. Bei dem Kunden handelt es sich um einen renommierten weltweit tätigen Automobilhersteller, mit dem Rheinmetall bereits eine mehr als 20-jährige Kundenbeziehung im Bereich Öl- und Kühlmittelpumpen verbindet. Mit der nun erstmaligen Beauftragung aus dem Elektro-Truck-Segment des Herstellers ist eine erfolgreiche Ausweitung dieser Kundenbeziehung gelungen.

Beauftragt wurden Hochspannungspumpen für den Einsatz in einer elektrischen 800V-Architektur. Diese sind als Nassläufer ausgelegt und in Kombination mit Lagern aus einem speziellen Material, das für den Betrieb in Kühlwasseranwendungen optimiert ist, praktisch verschleißfrei. Der Auftragswert umfasst auch die Lieferung von Ersatzteilen. Die Produktion wird im Jahr 2025 starten, die anschließende Lieferung erfolgt über sechs Jahre bis 2030. Mit dem Gewinn des Auftrags konnte sich der Technologiekonzern erfolgreich gegen weitere namhafte Wettbewerber durchsetzen. Darüber hinaus bereitet die Beauftragung den Weg auch für eine Ausweitung der Kundenbeziehung im Bereich Brennstoffzellenanwendungen.

Die 800V-Technik hat sich mittlerweile, neben dem 400V-Spannungsniveau, zu einem weiteren Standard in der Branche der Elektromobilität entwickelt. Dieser Standard bietet einen höheren Alltagsnutzen durch eine doppelte Ladeleistung auf rechnerisch 400kW und eine höhere Effizienz, da die elektrischen Verluste verringert werden. Reichweite und Effizienz sind insbesondere im Lastverkehr von entscheidender Bedeutung für die Hersteller, um Wettbewerbsvorteile erzielen zu können. Darüber hinaus erlaubt diese Technik die Verwendung dünnerer Leitungen und damit Einsparungen beim Bauraum, beim Gewicht und bei Edelmetallen, wie z. B. Kupfer. Durch die geringere Verlustwärme kann zudem das Kühlsystem als solches kleiner und dennoch effizienter ausfallen.

Durch den Neuauftrag unterstreicht das Unternehmen, dass die strategisch angestrebte Etablierung im zukunftsträchtigen Markt der nachhaltigen BEV-Technologie (BEV: Battery electric vehicle) kontinuierlich erfolgreich voranschreitet und bestehende Kundenbeziehungen hierhin ausgeweitet und überführt werden können. Für die Zukunft wird mit weiteren Aufträgen in diesem Segment gerechnet.

Die Rheinmetall-Division Sensors and Actuators steht bei Thermo- und Fluidmanagement-Anwendungen im Mobility- und Industriebereich für herausragende Kompetenz. Die Business Units Air Management, Thermal Management und Electrification & Digitalization sowie die Business Area Hydrogen entwickeln Lösungen für die großen Herausforderungen der Mobilität wie Downsizing, Emissionsreduktion und Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Leistungsoptimierung. Das umfassende Produktportfolio deckt vielfältige AGR-Systeme, elektromotorische Drossel-, Regel- und Abgasklappen, Magnetventile, Aktuatoren und Ventiltriebsysteme sowie Öl-, Wasser- und Vakuumpumpen für Pkw, Nutzfahrzeuge und Offroad-Anwendungen von light- bis heavy-duty sowie Industrieanwendungen ab.

Neue Studie aus Düsseldorf: Autoindustrie hinkt digitalen Wünschen der Verbraucher weit hinterher

Das Unternehmen Kearney sitzt im Dreischeibenhaus. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Welche technologischen Services für Kunden zukünftig in Autos nicht fehlen dürfen und wie wettbewerbsfähig deutsche Hersteller sind

  • Jährliches Marktwachstum von 21,7 Prozent für digital vernetzte Autos
  • Fast 80 Prozent der deutschen Fahrer wünschen sich digitalere Sicherheitsvorkehrungen und Fahrassistenz
  • China: Kino-Entertainment und Online-Shopping im Auto ein Muss

Die Automobilindustrie steht vor einem Wendepunkt. Denn das klassische Kerngeschäft der Hersteller wächst trotz zunehmender E-Mobilität nur noch gering. Tech-Player wie Apple, Google und neuerdings auch Amazon drängen mit ihren Services ins Auto. Für Experten liegt die Lösung in der digitalen Vernetzung des Autos mit dem Alltag – ein jährliches Marktwachstum von 21,7 Prozent bis 2030 wird prognostiziert. Das belegt auch eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Kearney. „Für mehr als 80 Prozent der Befragten sind digitale Services beim Fahren und darüber hinaus essenziell“, erklärt Andreas Form, Partner bei Kearney und Automobilexperte. Gemeint sei dabei, den Kunden im Auto nahezu alle Funktionen zur Verfügung zu stellen, die sie aus ihrem digitalen Alltag kennen. Von Entertainment und Arbeit bis hin zu Gesundheitsapps sowie verbesserten Fahrassistenzsystemen.

Studie: Autofahrer in Deutschland, USA und China befragt

Die Erwartungen der Kunden an digitale Services sind hoch – blickt man in andere Märkte wie etwa China sind sie noch höher. Das Fahrzeugmanagement wie beispielsweise der Fernzugriff auf das Auto oder die Abfrage von Fahrzeugdaten sind für 78 Prozent der Autofahrer in Deutschland, den USA und China äußerst wichtig. Dicht gefolgt von Services bei Instandhaltung und Sicherheit mit 77 Prozent. Darunter fällt etwa eine vorausschauende Wartung, eine automatische Online-Terminbuchung bei der Werkstatt oder die digitale Diebstahlüberwachung. „Das ist zwar vielfach noch Zukunftsmusik, allerdings werden Autos immer mehr von Software definiert, womit sich auch die Fähigkeit zur Selbstheilung immer weiterentwickelt – Updates und Upgrades werden also selbst Probleme beheben können“, ist Form überzeugt. Fahrassistenz und Sicherheit, zum Beispiel Live-Verkehrsupdates, Informationen zu Tankstellen und Ladestationen und sogar die Suche nach Sehenswürdigkeiten oder Sprachsteuerung ist 76 Prozent der Befragten sehr wichtig. „Besonders interessant ist die steigende Nachfrage nach Angeboten, die über das Fahren hinausgehen“, so Form. So finden 68 Prozent der befragten Fahrer, dass digitales Entertainment im Auto nicht fehlen darf und 61 Prozent halten Gesundheits- und Wellnessdienste wie etwa Systeme zur Überwachung von Wohlbefinden und Aufmerksamkeit des Fahrers oder Meditationsapps für wesentlich.

China als Vorreiter: Entertainment und Einkaufen im Auto

Das Interesse und die Nutzung von digitalen Services im Auto unterscheiden sich regional deutlich. „Die größten Unterschiede finden sich in den Bereichen Entertainment, E-Commerce also Online-Shopping im Auto oder berufsseitig etwa bei intelligenten Assistenten für E-Mails, Telefonkonferenzen oder Zahlungslösungen“, erklärt Form. Diese Services seien für chinesische Autofahrer im Vergleich zu fahrzeugnahen Themen deutlich relevanter als für Autofahrer aus den USA oder Deutschland. Ähnliches gilt für die Bereiche E-Commerce (75 Prozent) sowie Produktivität und Arbeit (79 Prozent). Ein gutes Beispiel liefert der chinesische Hersteller Nio, der seine Autos mit Virtual-Reality-Brille für ein premium Kinoerlebnis inklusive atmosphärischem Sound-System ausstattet. „Neue Technologien, wie beispielsweise Augmented-Reality oder künstliche Intelligenz, erweitern den Zweck des Fahrzeugs von einem hochwertigen Transportmittel zu einem Lebensraum“, so Form weiter. Eine eigene App, über die alle Services vernetzt sind, man mit der Community kommuniziert und Lifestyleprodukte kaufen kann, ist am chinesischen Markt bereits ein Muss. Diese Bereiche spielen in Deutschland und den USA noch eine geringere Rolle. E-Commerce mit nur 40 Prozent in Deutschland beziehungsweise 46 Prozent in den USA und die Bereiche Produktivität & Arbeit mit 51 Prozent in Deutschland und 48 Prozent in den USA.

Bezahlmodell als K.O.-Kriterium

Für deutsche Hersteller sei es noch nicht zu spät, meint Form. Allerdings ist der Aufbau eines gewinnbringenden Ökosystems eine Herausforderung, der sie sich stellen müssen, um den veränderten Kundenbedürfnissen zu begegnen und neue Einnahmequellen zu etablieren. „Maßgeblich für den Erfolg sind Monetarisierungsmodelle, die sich nach den Präferenzen der Kunden richten – also ob im Abo, nutzungsabhängig oder als Festpreis bezahlt wird“, weiß Form. Obwohl er in der Zukunft eine deutliche Steigerung in Richtung Abo-Modell erwarte – ähnlich wie es der Mobilfunk erlebt hat – seien die Laufzeiten und die Art der Bezahlung aktuell ein K.O.-Kriterium. Die Bedeutung wird durch die Umfrage klar: Die Mehrheit der Autofahrer (43 Prozent) bevorzugt eine einmalige Bezahlung beim Fahrzeugkauf. Ein monatliches Abo-Modell mit automatischer monatlicher Bezahlung liegt bei 22 Prozent, während nur acht Prozent ein jährliches Abo-Modell mit monatlicher Bezahlung favorisieren.

Über Kearney

Kearney ist eine der führenden globalen Unternehmensberatungen. Seit nahezu 100 Jahren vertrauen uns Führungsetagen, Regierungsstellen und gemeinnützige Organisationen. Das Erfolgsrezept, um unseren Klienten zum Durchbruch zu verhelfen? Unsere Mitarbeiter:innen mit ihren individuellen Interessen und Stärken. Und unser Antrieb große Ideen nicht nur zu Papier zu bringen, sondern auch umzusetzen.

www.de.kearney.com

Janado GmbH aus Düsseldorf gewinnt Effizienz-Preis NRW für das Refurbishing von Firmen-IT

Die Janado GmbH trägt durch das Refurbishing von Elektronikgeräten signifikant zur Reduktion von Umweltbelastungen bei. Dafür sorgen unter anderem (v. l. n. r.): Mo (Repair), Shady (Technician), Alla (Iventory) und Irina (Functional Check). Foto: EFA

Die Janado GmbH aus Düsseldorf wurde heute im NRW-Umweltministerium für die erfolgreiche Entwicklung eines innovativen Wiederaufbereitungssystems für Firmen-IT mit dem Hauptpreis in der Kategorie „Dienstleistung“ des diesjährigen Effizienz-Preises NRW ausgezeichnet. Der Preis wurde im feierlichen Rahmen von NRW-Umweltminister Oliver Krischer überreicht.

Durch das Refurbishing (zu Deutsch: Wiederaufbereitung) erhalten Elektronikgeräte ein zweites Leben, was die Notwendigkeit einer Neuproduktion verringert und die Umweltauswirkungen minimiert. Die Janado GmbH bedient eine wachsende Kund:innengruppe, die nachhaltigen Konsum als Teil ihrer Identität sieht. Mit gezielten Informationen und Aufklärung inspiriert der Düsseldorfer Refurbishment-Spezialist dazu, die Lebensdauer von Elektronik zu verlängern und sich bei Bedarf für eine Reparatur zu entscheiden.

Der renommierte Effizienz-Preis NRW wird dieses Jahr zum zehnten Mal von der Effizienz-Agentur NRW verliehen, die im Auftrag des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums tätig ist. Der Preis würdigt innovative Produkte und Dienstleistungen von kleinen und mittleren Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, die einen Beitrag zur Transformation der Wirtschaft hin zu einer Circular Economy leisten – beispielsweise durch zirkuläre Produkte und Dienstleistungen, die umweltgerechte Herstellung von Produkten und reduzierte Umwelteinflüsse. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.

Die Janado GmbH ist eine von vier Preisträgerinnen des diesjährigen Effizienz-Preises NRW. Die Auszeichnung wurde heute im NRW-Umweltministerium in Düsseldorf durch den nordrhein-westfälische Umweltminister Oliver Krischer überreicht.

Refurbishing-Ansatz von Janado: Inspiration zum ressourcenschonenden Konsum

„Durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und die Einsparung von CO2-Äquivalenten positionieren wir unsere aufbereiteten Produkte als Alternative zum Neukauf und stärken das Bewusstsein für die Circular Economy. Unsere Vision ist es, Refurbished-Geräte als Standard zu etablieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit IT-Remarketing erzielen Unternehmen nicht nur Kostensenkungen, sondern leisten auch einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und zur Erreichung ihrer CSR-Ziele“, erklärt Jan Rubinski, Geschäftsführer der Janado GmbH.

Großes Engagement – Große Einsparungen

Ziel des Refurbishing-Ansatzes ist die Reduzierung des Verbrauchs von Rohstoffen, insbesondere seltener Erden, sowie die Senkung der mit der Neuproduktion verbundenen Emissionen. Die eingesparte CO2-Menge beläuft sich seit Gründung von Janado auf 54.000 Tonnen bei einer Million aufbereiteten Geräten. Das Refurbishing reduziert zudem den Wasserverbrauch und die Elektroschrottmenge signifikant, der Wasserverbrauch wird um 85 Prozent und die Menge an Elektroschrott um mehr als 70 Prozent gesenkt.

Hoher Innovationsgrad überzeugte Effizienz-Preis-Jury

„Insgesamt hat die Janado GmbH eine innovative Geschäftsidee entwickelt und erfolgreich in die Tat umgesetzt. Das Unternehmen trägt durch das Refurbishing von Elektronikgeräten signifikant zur Reduktion von Umweltbelastungen bei und der Endkunde hat eine große Kostenersparnis. Die breite Wirkung des Unternehmens sowohl auf ökologischer als auch auf wirtschaftlicher Ebene macht es zu einem verdienten Gewinner des Effzienz-Preises NRW 2023 in der Kategorie Dienstleistung“, erklärt der Juryvorsitzende Philipp Salm, Leiter Förderberatung Rheinland der NRW.BANK.

Weitere Preisträger des Effizienz-Preises NRW 2021

Die Janado GmbH ist eine von vier Preisträgerinnen des Effizienz-Preises NRW 2023. Die drei weiteren Preise gingen an die Shards GmbH aus Sassenberg für die Entwicklung einer nachhaltigen Fliese aus Bauschutt (Hauptpreis), die Standby GmbH aus Dinslaken für die Wiederaufbereitung von Lichtbalken (Hauptpreis) und die Stannol GmbH & Co. KG aus Velbert für eine nachhaltigere Produktlinie für Löttechnik (Sonderpreis).

Für den Effizienz-Preis NRW, der dieses Jahr zum zehnten Mal vergeben wurde, bewertete eine fünfköpfige Experten-Jury über 40 Einreichungen und entschied über die ressourcenschonendsten Produkte und Dienstleistungen. Die NRW.BANK beteiligt sich 2023 wieder als Kooperationspartnerin des Preises.

Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW wurden am 6. Dezember zum vierten Mal auch Studierende, Absolvent: innen von Hochschulen und Auszubildende aus Nordrhein-Westfalen mit dem Nachwuchspreis „MehrWert NRW“ für die Entwicklung ressourcenschonender Produkte ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Preis: www.effizienzpreis-nrw.de

Weitere Informationen zum Preisträger: https://www.janado.de/

Düsseldorfer Institut entwickelt neues Wirtschafts-Planspiel

Screenshot: ifaa/Unternehmerschaft

„Die digitale Transformation hat in der Geschäftswelt eine Fülle von Möglichkeiten eröffnet, wertvolle Daten aus der Produktnutzung zu sammeln und zu analysieren.

Die Daten bieten die Grundlage für innovative „Smart Services“, die zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen“, so Ralph Conrad, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Düsseldorfer arbeitgebernahen ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft und Mitentwickler des Planspiels. Um diese Potenziale zu erkennen, hat das ifaa ein Planspiel entwickelt, bei dem die Teilnehmer für die Möglichkeiten von Smart Services spielerisch erfahren können.

Vorgehen

Im Planspiel werden real existierende hybride Geschäftsmodelle vorgestellt, und die Teilnehmer haben Gelegenheit, Potenziale der Hybridisierung für eine effiziente Gestaltung von Unternehmensprozessen spielerisch zu erkunden. Darüber hinaus erhalten sie Einblicke in verschiedene Herangehensweisen und Methoden zur Entwicklung von eigenen hybriden Geschäftsmodellen.

Nutzen für die Teilnehmer

Die Teilnehmer des Planspiels werden in die Welt der Produktdatennutzung eingeführt, um Kunden innovative hybride „Smart Services“ anzubieten und erfahren so die Chancen der Digitalisierung und der hybriden Geschäftsmodelle zu nutzen

Format / Zielgruppe

Diese ganztägige Veranstaltung richtet sich insbesondere an klein- und mittelständische Unternehmen und kann in Gruppen von 10 bis 15 Personen durchgeführt werden. Angesprochen sind alle betrieblichen Akteure, die sich mit Aspekten der strategischen Unternehmensführung befassen, wie beispielsweise Geschäftsführer, Betriebsleiter, technische und kaufmännische Führungskräfte, Prozessverantwortliche usw.

Entwickelt wurde das Planspiel im Rahmen des Verbundprojekts AnGeWaNt (Arbeit an geeichten Waagen für hybride Wiegeleistungen an Nutzfahrzeugen).

Weitere Informationen unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/forschung-projekte/angewant

Gesamtmetall und IG Metall zu den neuen Ergebnissen der PISA-Studie: „Schulen müssen Priorität bekommen“

Für den Arbeitgeberverband Gesamtmetall und die Gewerkschaft IG Metall sind die heute vorgestellten Ergebnisse der PISA-Studie ein Warnsignal. „Schulen müssen die Priorität bekommen, die das Thema Bildung verdient“, betonen die Tarifparteien der Metall- und Elektro-Industrie. „Das gilt für allgemeinbildende Schulen ebenso wie für die Berufsschulen.“  

Die heute vorgestellten Ergebnisse der Studie bei den mathematisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen weisen ein noch niedrigeres Niveau als in den Vorjahren aus, was besonders besorgniserregend ist. Diese Kompetenzen seien gerade für die auf Technologievorreiterschaft angewiesene Metall- und Elektro-Industrie essentiell notwendig, ob in einem ingenieurwissenschaftlichen Studium oder der Ausbildung in den Facharbeitsberufen der Industrie. (Lesen Sie dazu auch diesen Beitrag der Kolleginnen und Kollegen von der Tagesschau: bitte hier klicken)

„Bildung muss aus den Sonntagsreden raus und rein in echtes Handeln!“, so Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander, „Es ist unverzeihlich, dass die Schulen nicht die Aufmerksamkeit und die Unterstützung bekommen, die sie benötigen, Schulen brauchen ausreichend Personal und einen ausreichenden Etat, anstatt immer wieder mit den Schulformen zu experimentieren. Wir brauchen außerdem Bildungsmindeststandards, damit laufend gemessen werden kann, wo zusätzlicher Unterstützungsbedarf besteht. Vergleichbarkeit ist Grundlage dafür, Versäumnisse zuordnen und bekämpfen zu können. Die Kultusministerkonferenz muss einen entsprechenden Masterplan Bildung vorlegen.“  

Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, mahnte mehr Unterstützung der Berufsschulen an: „Die duale Berufsausbildung wird international bewundert und zugleich wird hier die Qualität der schulischen Säule der Berufsausbildung massiv vernachlässigt. Die technische Ausstattung der Berufsschulen ist oftmals mangelhaft und auch die personelle Situation gibt Anlass zur Sorge.“ Urban: „Nötig ist eine Investitionsoffensive an den Berufsbildenden Schulen. Wer hier investiert, investiert in die Zukunft!“

Gesamtmetall verwies darauf, dass die Probleme des Schulsystems weitaus tiefer reichen als die aktuellen PISA-Ergebnisse es zeigen. „Dass jedes Jahr 50.000 junge Menschen ohne Schulabschluss die Schule verlassen, ist eine unerträglicher Zustand. Um diese jungen Menschen müssen wir uns rechtzeitig kümmern“, so Zander weiter.

Stolze Podcast-Bilanz 2023

Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf

Das freut uns zu hören! Die Bilanz unseres Podcasts „Düsseldorfer Wirtschaft“ für das Jahr 2023 ist wirklich erstaunlich, teilen unsere Podcast-Plattformen mit. Wir haben eine treue Hörerschaft aufgebaut und konnten mit unseren interessanten Gästen und Themen viele Menschen begeistern. Unsere Zuhörerzahlen sind kontinuierlich gestiegen und wir haben positives Feedback erhalten. Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserem Podcast einen Beitrag zur Informations- und Wissensvermittlung rund um die Düsseldorfer Wirtschaft leisten können. Vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben und weiterhin dabei sind. Wir freuen uns auf weitere erfolgreiche Jahre mit Ihnen!

Host: Lisa Marie Schelig und Christoph Sochart
Experte für Arbeitsrecht: RA Alexander Jarre
Produzent: Frank Wiedemeier
Produktion: Streamboxstudios

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