Aktive Frauen machen auf den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam

Seit 1999 ist der 25. November Aktionstag der Vereinten Nationen zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Ziel ist es, jegliche Form von Gewalt gegen Frauen und Mädchen weltweit zu bekämpfen und auf das Thema aufmerksam zu machen. Dafür nutzte die Frauenberatungsstelle Düsseldorf heute ihre gestaltete Bahn, die mit ihrer pinken Farbe alle Blicke auf sich zieht. Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe (Mitte) setzte mit vielen weiteren aktiven Frauen vom Amt für Gleichstellung der Stadt Düsseldorf,  von der Frauenberatungsstelle, von den Soroptimistinnen, vom Zonta Club und von der Rheinbahn vor der Bahn ein Zeichen. Alle sagten gemeinsam klar und deutlich: „Nein zu Gewalt an Frauen!“

Welche Benefits kommen bei den Beschäftigten gut an? Der berühmte Obstkorb ist es jedenfalls nicht!

Unternehmen müssen einiges bieten, um Fachkräfte zu binden und zu gewinnen. „Unsere aktuelle Studie sollte herausfinden, welche Benefits Unternehmen offerieren und welche Leistungen die häufigsten unter den Angeboten sind,“ so Amelia Gahmann, wissenschaftliche Expertin des Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.

Das Ergebnis: Eine der am häufigsten angebotenen Zusatzleistung ist die betriebliche Altersversorgung. Mit 93 Prozent landet dieser Klassiker auf Platz 1. Unter den Top 5 sind Weiterbildung, die Weihnachtsfeier, das Betriebsfest und der Parkplatz. Die komplette Studie gibt es hier: www.arbeitswissenschaft.net/verguetungsstudie-2023

Fokus auf Vorsorge, Weiterbildung und Gemeinschaft

Auf Platz eins der am häufigsten angebotenen Benefits liegt die betriebliche Altersversorgung. 93 % der Betriebe bieten diese als freiwillige Zusatzleistung mindestens einem Teil der Belegschaft an. Neben der Vorsorge identfiziert die Studie als die Top-Benefits: Möglichkeiten zur Weiterbildung, Weihnachts- und Betriebsfeste sowie ein eigener Parkplatz.

Besonders beliebt: Flexibilität und Mobilität

Die Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung sind bei Beschäftigten hoch im Kurs. „Dies sollten Arbeitgeber auf keinen Fall unterschätzen,“ so Gahmann. Wer Familie und Beruf gut vereinbaren kann oder auch mal von unterschiedlichen Orten arbeiten darf, der bleibt mit höherer Wahrscheinlichkeit. Mobilität ist nicht nur bei der Arbeitszeitgestaltung gefragt. Ganz konkret ist das Angebot von E-Bike Leasing um das Doppelte gestiegen. Aber auch Vertrauens- und Wahlarbeitszeiten, mobile Arbeit sowie Erholungsbeihilfen und Sabbaticals haben in ihrer Verbreitung deutlich zugenommen.

Die komplette Studie ist kostenfrei auf der Website des ifaa verfügbar: www.arbeitswissenschaft.net/verguetungsstudie-2023

Am Donnerstag öffnet der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt – die letzten Neuigkeiten – Alm mit Betriebsfeiern bereits gut gebucht – die beliebtesten Glühweinstände für After-Work-Teamtreffen

In diesem Jahr gibts auf dem Weihnachtsmarkt neben roten, weißen und Rose-Glühwein auch Glühbier und Glühgin. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Düsseldorf in der Vorweihnachtszeit – das riecht nach gebrannten Mandeln und weihnachtlichen Gewürzen. Viele Fans kommen schon seit Jahren nach Düsseldorf, um hier Geschenke für die Liebsten zu kaufen und den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Denn hier ist alles nur einen Glühwein entfernt. Unsere prachtvolle Weihnachtswelt ist mehr als nur ein Weihnachtsmarkt. Es sind Themenmärkte, die sich aneinanderreihen. Wer über die Märkte bummelt, wird immer wieder überrascht sein von der originellen Gestaltung der Hütten und vom vielfältigen Angebot. 2023 hat der Weihnachtsmarkt erstmals einen neuen Veranstalter: D.LIVE. Neuerungen sind die neue Budengasse am KÖ-Bogen neben dem Glühtürmchen, der neue Weihnachtsbaum auf dem Glühtürmchen, Glühbier und Glühgin und das auf dem Schadowplatz leider das Kinderkarussell nicht mehr gibt. Beliebt sind auch in diesem Jahr die offiziellen und inoffiziellen Betriebsfeiern auf dem Weihnachtsmarkt: die Füchsen-Alm sei schon sehr gut gebucht von Firmen, heißt es. Die beliebtesten Glühweinstände für Teamtreffen sind aller Voraussicht nach wieder die beliebte Bude am Rathaus, die aufgrund der dortigen Baustellen etwas verschoben werden musste, das Glühtürmchen und der Stand auf dem Schadowplatz. Der Weihnachtsmarkt öffnet vom 23. November bis 30. Dezember. Die Winterwelt mit Eisbahn und der zweistöckigen Almhütte auf dem Corneliusplatz schließt am 14. Januar 2024. Das Riesenrad dreht sich noch bis zum 7. Januar 2024.

Das wunderschöne Riesenrad von Oskar Bruch dreht sich bereits seit Oktober auf dem Burgplatz. Mit 42 Gondeln ist „Wheel of Vision“ das höchste mobile Riesenrad Europas. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Bilanz Düsseldorfer Lesefest 2023: eine Woche lang pures Lesevergnügen

 

Fotos: Ingo Lammert und Andere

Das „Düsseldorfer Lesefest“ hat seine Pforten geschlossen – aber nur für dieses Jahr! Rund 10.000 Kinder und 3.000 Erwachsene erlebten an acht Tagen wie schön Bücher, Geschichte und das Erzählen sein können. Vor allem die Kinder wurden diesmal interaktiv und partizipativ eingebunden. So gab es Klangwerkstätten und mehrere Grundschulen bastelten ihren eigenen Mut-Koffer. Fazit: die ganze Stadt feierte mit – schließlich wurde das Lesefest 15 Jahre jung. Happy Birthday!

**Eröffnungsfeier in der Zentralbibliothek und Besuch bei Montessori-Grundschule**

Die offizielle Eröffnung fand mit einer freudigen Feier in der Zentralbibliothek statt, in Anwesenheit des charmanten EM-Maskottchens „Albärt“ und der talentierten Düsseldorfer Schauspielerin Natalie Hanslik. Im Rahmen der Eröffnungspressekonferenz besuchten wir die Städtische Montessori-Grundschule und überraschten die Schülerinnen und Schüler mit einer besonderen Vorlesezeit. Zusätzlich wurden 15 Vorlesebibliotheken im Gesamtwert von rund 10.000 EUR an Düsseldorfer Schulen überreicht, gespendet von engagierten Unternehmen der Stadt.

**Über 60 Veranstaltungen für alle Altersgruppen**

Das Lesefest bot eine Fülle von über 60 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Düsseldorf. Die zahlreichen Vorlese- und Erzählstunden, Lese-Workshops und außerschulischen Leseorte begeisterten insgesamt rund 5.000 Kinder in Kitas und Grundschulen.

**Prominente Unterstützung beim Vorlesetag**

Ein besonderer Höhepunkt war der Vorlesetag am 17. November, bei dem rund 100 ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser, darunter prominente Gäste mitwirkten: Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, die Düsseldorfer Dezernenten/innen Britta Zur, Miriam Koch, Cornelia Zuschke und Jochen Kral, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke, die ZDF-Journalistin Sara Bildau (unser „Lese-Botschafterin“), Heike Pawlitzki, Rheinische Post, Bundestagsabgeordneter Thomas Jarzombek, die Landtagsabgeordnete Angela Erwin und Stefan Engstfeld, Fußballspieler Oliver Fink von Fortuna Düsseldorf, Sportmanager Andreas Preuss von Borussia Düsseldorf, die Rheinbahn-Vorstände Annette Grabbe und Michael Richarz, Thomas Kötter, Geschäftsführer der Destination Düsseldorf sowie Bürgermeister Clara Gerlach und die Bezirksbürgermeister/innen Philipp Schlee und Annette Klinke. Auch Kulturministerin Ina Brandes und Wirtschaftsministerin Mona Neubauer lasen in Düsseldorf vor.

**Bedeutung des Lesens und der Bildung im Fokus**

Das Lesefest setzt sich nicht nur für die Förderung des Lesens und Vorlesens ein, sondern betont auch die Bedeutung von Literatur und Bildung in der Stadt. In den letzten zwei Jahrzehnten haben Düsseldorfer Unternehmen mehr als 400 Vorlesebibliotheken an Kitas und Grundschulen verschenkt. Begleitet wird dies von Vorleseseminaren für Erzieherinnen, Erzieher, sowie Vorlesepatinnen und -paten. Die Veranstaltung verfolgt die Überzeugung, dass Vorlesen die Fantasie der Kinder anregt und ihnen die Welt der Bücher näherbringt.

**Lesefest auch in Gelsenkirchen gestartet**

Parallel zum Düsseldorfer Lesefest startete unsere Stiftung in Gelsenkirchen eine Leseinitiative in Zusammenarbeit mit dem Verein Schalke 04, der Stadt Gelsenkirchen, den Arbeitgeberverbänden Emscher-Lippe und der örtlichen IHK. Das Projekt beinhaltet Vorlesebibliotheken für zehn Grundschulen, den bundesweiten Vorlesetag, Leseworkshops für Lehrkräfte und Lesepaten, einen Lesewettbewerb und ein Lesefest im Juni 2024.

Das Düsseldorfer Lesefest wird von Unternehmen wie der Firma Klüh Management Service GmbH, der Kulturförderung der Landeshauptstadt und dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Kultur und Wissenschaft unterstützt. Wir blicken auf eine erfolgreiche Woche voller Geschichten und Abenteuer zurück und freuen uns darauf, die Begeisterung für das Lesen auch in Zukunft mit den Menschen in Düsseldorf zu teilen. Fotos: Ingo Lammert und andere.

2024 findet das „Düsseldorfer Lesefest“ vom 11. bis zum 18. November statt. Der Vorlesetag ist der 15. November 2024.

Vier-Tage-Träumerei!

Wer nun bei gleichem Gehalt seine Arbeit in vier statt fünf Tagen zu erledigen gedenkt, müsste seine Produktivität um 20 Prozent steigern. Das erscheint unrealistisch und ist, selbst wenn es in Einzelfällen gelingen sollte, eine äußerst ungesunde Arbeitsverdichtung“. So unlängst Professor Michael Hüther, Präsident des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln (IW).

Das IW fordert nicht kürzere, sondern längere Arbeitszeiten, denn: die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit eines Vollerwerbstätigen in Deutschland ist im EU-Vergleich mit 37,4 Stunden relativ gering.

Das größte Problem an der Vier-Tage-Träumerei ist aber ein gesamtwirtschaftliches. Die großen Herausforderungen in der aktuellen und der kommenden Dekade sind der demografische Wandel und seine Folgen. Schon jetzt fehlen Unternehmen hunderttausende qualifizierte Fachkräfte, Tendenz steigend. Dadurch wächst der Druck auf unsere Sozialsysteme: Kamen Anfang der 1960er Jahre noch sechs Erwerbstätige auf einen Rentner, waren es 2021 gerade einmal rund zwei. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht, bis 2030 rechnen wir sogar damit, dass drei Millionen Menschen weniger arbeiten als heute, darunter viele Babyboomer. Damit fehlen uns 4,2 Milliarden Arbeitsstunden.

Diese Lücke gilt es zu schließen, daran ändern New-Work-Trends und Wunschszenarien wenig. Ein bis zwei Stunden mehr pro Woche wären keine nennenswerte Umstellung und würden das System zumindest ein wenig entlasten. Als Vorbild könnte hier Schweden oder die Schweiz dienen: Die einen arbeiten eine Stunde mehr als wir, die anderen sogar zwei Stunden. Beide Nationen haben eine tendenziell sogar etwas höhere Lebenserwartung als Deutschland und sind darüber hinaus auch nicht unglücklicher.

Zum Gastbeitrag auf merkur.de

Diese bekannten Gesichter lesen am Freitag im Rahmen des Düsseldorfer Lesefestes bzw. dem bundesweiten Vorlesetag in Düsseldorf vor

Screenshot-Quellen: die jeweiligen Webseiten bzw. Instagram-Accounts

Morgen findet auch in Düsseldorf der bundesweite Vorlesetag statt. Im Rahmen des „Düsseldorfer Lesefest 2023“ sind rund 100 ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser in Düsseldorf dabei, darunter auch viele bekannte Gesichter aus unserer Stadt: Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, die Düsseldorfer Dezernenten/innen Britta Zur, Miriam Koch, Cornelia Zuschke und Jochen Kral, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke, die ZDF-Journalistin Sara Bildau (unser „Lese-Botschafterin“), Heike Pawlitzki, Rheinische Post, Bundestagsabgeordneter Thomas Jarzombek, die Landtagsabgeordnete Angela Erwin und Stefan Engstfeld, Fußballspieler Oliver Fink von Fortuna Düsseldorf, Sportmanager Andreas Preuss von Borussia Düsseldorf, die Rheinbahn-Vorstände Annette Grabbe und Michael Richarz, Thomas Kötter, Geschäftsführer der Destination Düsseldorf sowie die Bezirksbürgermeister/innen Philipp Schlee und Annette Klinke. Auch Kulturministerin Ina Brandes und Wirtschaftsministerin Mona Neubauer lesen in Düsseldorf vor. Screenshot-Quellen: die jeweiligen Webseiten bzw. Instagram-Accounts

15. Düsseldorfer Lesefest – OB Keller liest Kindern im Rathaus vor

Im Rahmen des „Düsseldorfer Lesefestes 2023“ hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am Mittwoch, 15. November, rund 20 Kindern der vierten Klasse der Katholischen Grundschule Fuldaer Straße Schule im Rathaus vorgelesen. Fotos: Gstettenbauer

Das „Düsseldorfer Lesefest“ wird in diesem Jahr bereits zum 15. Mal veranstaltet. Vom 13. bis 21. November finden rund 50 Vorlese- und Erzählstunden beziehungsweise Lese-Workshops für rund 5.000 Kinder in Kitas und Grundschulen statt. Auch außerschulische Leseorte – wie in diesem Fall das Rathaus – stehen auf dem Programm.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller wählte das Buch Karlsson vom Dach von Astrid Lindgren aus, um den Kindern daraus vorzulesen. Zudem sprach er mit den Schülerinnen und Schülern darüber, wie wichtig Lesen ist. Alle Kinder erhielten im Anschluss an das Vorlesen Pins mit Radschläger-Motiv zum Anstecken.

Hintergrund
Das Düsseldorfer Lesefest wurde im Jahr 2008 ins Leben gerufen, um die Freude am Lesen und an der Literatur bei Kindern zu wecken. Hauptunterstützer sind die Düsseldorfer Stiftung PRO AUSBILDUNG, die Unternehmerschaft Düsseldorf, die Klüh Management Service GmbH, die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Stadtbüchereien, Fortuna Düsseldorf, Borussia Düsseldorf, Antenne Düsseldorf, das Netzwerk „Düsseldorf liest vor“, der DRK-Kreisverband und viele andere.

Die Aktion, an der neben den Schulen, Kindertageseinrichtungen, Buchhandlungen, Verlage, Vereine, Stiftungen und Privatpersonen teilnehmen, wird ehrenamtlich getragen. Die Organisatoren führen kostenfreie Lesungen sowie zahlreiche digitale und analoge literarische Veranstaltungen durch.

Aktuelle Informationen sind unter www.leseban.de oder www.facebook.de/lesebande zu finden.

Podcast-Folge 133: Das Düsseldorfer Lesefest (4): Das große Finale

Auch Albärt ist Gast unseres Lesefestes.

Mittendrin im „Düsseldorfer Lesefest 2023“. Mit einer kurzweiligen Eröffnungsfeier startete am Montag das 15. Lesefest in unserer Zentralbibliothek. Seitdem gibt es nahezu Stunde um Stunde eine tolle Vorlesezeit, einen partizipativen Erzählworkshop, einen Leseabend, einen Nachmittag mit Poetry Slam und vielem mehr. Ein gern gesehener Gast war auch unser Düsseldorfer UEFA-Maskottchen „Albärt“ begrüßen. Und es geht weiter Schlag auf Schlag: bis zum Höhepunkt: dem Bundesweiten Vorlesetag am Freitag, den 17. November. Alle Informationen und weitere Stimmen vom Eröffnungsabend in Folge 4, unserer Podcast-Miniserie zum Lesefest.

Folge 133 – Das Düsseldorfer Lesefest wird 15!

Mit einem Klick zur neuen Folge auf Ihrer Lieblingsplattform:
Spotify: https://spoti.fi/341tcSd
Apple: https://apple.co/33VYUAp
Unternehmerschaft Düsseldorf: https://bit.ly/3HgJXYg
Google Podcast: https://bit.ly/3MmqBE0

Oder auch hier: Düsseldorfer Wirtschaft x Düsseldorfer Lesebande

Unser Podcast ist eine gemeinsame Produktion der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. und Frank Wiedemeier M.A. (Wiedemeier Kommunikation GmbH/Streamboxstudios – Livestreams und hybride Events aus einer Hand). Feedback, Anregungen, Hinweise, Ideen oder Hörer:innen-Fragen gerne an podcast@unternehmerschaft.de.

Herzlichen Dank auch für Ihre Weiterempfehlungen und Bewertungen auf allen Kanälen, wovon wir regelmäßig profitieren!

Podcastfolge 132: Das Düsseldorfer Lesefest wird noch partizipativer (Teil 3)

Andrea Voss Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Im 3. Teil unserer Podcastfolgen zum 15. Düsseldorfer Lesefest stellen wir Ihnen einige weitere Akteure vor, die unser diesjähriges Lesefest bereichern werden. Unter anderem freuen wir uns auf die Stimmen von EURO 2024-Projektleiter Thomas Neuhäuser, Christian Frank vom Unternehmen Klüh und Andrea Voss, die mit ihren partizipativen Mut-Workshops in zwei Düsseldorfer Grundschulen Premiere feiert. Die Lesefest-Fachfrauen Lisa Marie Schelig und Christina Moeser führen wieder durch das Programm dieser Sendung. Herzlich Willkommen!

+ Die neue Podcastfolge können Sie auf allen bekannten Plattformen hören und hier: Podcast, bitte klicken!

+ Alle Informationen zum Lesefest finden Sie hier: Düsseldorfer Lesefest; bitte hier klicken!

Henkel erzielt Plus im organischen Wachstum und hebt Jahresprognose für 2023 an

Hinter den Kulissen der Finanzkommunikation: Henkel-CEO Carsten Knobel und Mark Dorn, Vizepräsident Adhesive Technologies, informieren am „CEO-Desk“ die Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt über die finanzielle Entwicklungen. Screenshot: Henkel

Henkel hat im dritten Quartal 2023 einen Konzernumsatz von rund 5,4 Mrd Euro erzielt und konnte dabei ein organisches Wachstum von 2,8 Prozent erreichen. Dieses Wachstum war angesichts der gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenen Rohstoffpreise durch eine weiterhin starke Preisentwicklung getrieben. Die Volumenentwicklung war rückläufig, zeigte aber gegenüber dem zweiten Quartal eine deutliche Verbesserung. Nominal lag der Umsatz um -9,0 Prozent unter dem Vorjahresquartal, insbesondere aufgrund des Verkaufs der Geschäftsaktivitäten in Russland im zweiten Quartal sowie negativer Wechselkurseffekte.

„Wir haben auch im dritten Quartal trotz eines weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds unseren Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt, zu dem beide Unternehmensbereiche beigetragen haben. Auf dieser Basis haben wir heute unsere Jahresprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Insbesondere beim bereinigten Ergebnis je Vorzugsaktie gehen wir nun von einem signifikanten Anstieg von 15 bis 25 Prozent bei konstanten Wechselkursen aus“, sagte Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel.

„Darüber hinaus haben wir unser Adhesive Technologies-Portfolio durch eine attraktive Akquisition gestärkt – das spiegelt auch unseren verstärkten Fokus auf Wachstum durch M&A wider. Und auch bei der Integration unseres Consumer Brands-Geschäfts, der größten Transformation unseres Unternehmens in den letzten Jahrzehnten, liegen wir deutlich vor der ursprünglichen Planung.“

Trotz der weiterhin verhaltenen Nachfrage in einigen wesentlichen Endmärkten erzielte der Unternehmensbereich Adhesive Technologies im dritten Quartal ein positives organisches Umsatzwachstum, das durch die Geschäftsfelder Mobilität & Elektronik und Handwerk, Bau & Gewerbe getragen war. Die sehr starke organische Umsatzsteigerung im Unternehmensbereich Consumer Brands, der seit Jahresbeginn in der neuen Aufstellung weltweit tätig ist, war durch die globalen Geschäftsfelder Laundry & Home Care sowie Hair getrieben.

„In beiden Unternehmensbereichen hat sich die Volumenentwicklung im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal deutlich verbessert. Damit haben sich unsere Erwartungen, die wir mit Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse gegeben haben, bestätigt – und für das kommende Quartal gehen wir von einer weiteren sequenziellen Verbesserung aus“, so Knobel weiter.

Zudem hat Henkel auch im dritten Quartal gute Fortschritte bei der Umsetzung seiner strategischen Wachstumsagendagemacht. Mit der Übernahme von Critica Infrastructure hat Henkel sein Portfolio im Unternehmensbereich Adhesive Technologies um ein attraktives angrenzendes Geschäft erweitert und will damit eine Plattform für weiteres Wachstum schaffen: Critica ist ein spezialisierter Anbieter von innovativen Faserverbund-Lösungen für die Instandsetzung einer Vielzahl industrieller Anwendungen. Im Bereich Consumer Brands kommt Henkel mit der Zusammenführung der Konsumentengeschäfte deutlich schneller voran als geplant. Von den in einem ersten Schritt bis Ende 2024 anvisierten Netto-Einsparungen von etwa 250 Mio Euro sollen bereits mehr als 80 Prozent bis Ende 2023 realisiert werden. Außerdem wurde die Fokussierung des Portfolios auf margen- und wachstumsstarke Marken und Produkte konsequent fortgesetzt.

„Auch im dritten Quartal haben wir unsere strategischen Prioritäten in beiden Unternehmensbereichen konsequent vorangetrieben. Das zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg, um weiteres Wachstum zu generieren und unsere weltweit führenden Marktpositionen auszubauen“, sagte Knobel.

Umsatzentwicklung Konzern

Der Konzernumsatz lag im dritten Quartal 2023 bei 5.440 Mio Euro und damit nominal um -9,0 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Effekte aus Akquisitionen und Divestments verringerten den Umsatz um -5,5 Prozent – diese umfassen auch die Effekte aus dem Verkauf des Russland-Geschäfts. Wechselkurseffekte wirkten sich mit -6,3 Prozent ebenfalls negativ auf die Umsatzentwicklung aus. Organisch – also bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments – erhöhte sich der Umsatz um 2,8 Prozent. Dieses Wachstum wurde durch eine anhaltend starke Preisentwicklung in beiden Unternehmensbereichen getragen. Die Volumen waren gegenüber dem Vorjahresquartal rückläufig, die Entwicklung zeigte jedoch gegenüber dem zweiten Quartal 2023 in beiden Unternehmensbereichen eine spürbare Verbesserung.

In den ersten neun Monaten 2023 erreichte der Umsatz 16.366 Mio Euro. Dies entspricht einer nominalen Entwicklung von -3,1 Prozent. Organisch erzielte Henkel einen sehr starken Umsatzanstieg von 4,1 Prozent, der durch eine zweistellige Preisentwicklung getrieben war.

Das organische Umsatzwachstum im dritten Quartal wurde durch die Regionen Europa, Nordamerika, Lateinamerika sowie IMEA getragen. Die Region Asien/Pazifik verzeichnete hingegen eine rückläufige organische Umsatzentwicklung, die im Wesentlichen auf das weiterhin herausfordernde Marktumfeld in China zurückzuführen ist.

Auch in den ersten neun Monaten 2023 wurde das sehr starke organische Umsatzwachstum von Henkel durch alle Regionen – mit Ausnahme der Region Asien/Pazifik – getragen.