Provinzial unterstützt Spendenaktion „Eine Dose für Czernowitz“ mit 10.000 Euro

Provinzial Rheinland beteiligt sich an der Hilfe für die Ukraine. Mit der logistischen Unterstützung durch die Caritas werden werden Konserven und Weihnachtsgeschenke vom Düsseldorfer Großmarkt per LKW in die Ukraine gebracht

Gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf hat der Caritasverband Düsseldorf eine Spendenaktion für die Bevölkerung der Partnerstadt Czernowitz ins Leben gerufen. 17.700 Dosen haltbarer Lebensmittel sind bei der Aktion „Eine Dose für Czernowitz“ bei den 42 teilnehmende Düsseldorfer Schulen eingesammelt worden. Eine Spende der Provinzial in Höhe von 10.000 Euro für die Hilfsaktion sichert die Finanzierung des Spendentransports in die Ukraine, der nun mit der Abfahrt des dritten voll beladenen Lkw abgeschlossen wurde.

TARGOBANK erhält Gold-Siegel als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ – Großstandort Düsseldorf

Das TARGOBANK Kundencenter hat als erstes Unternehmen die Auszeichnung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Gold erhalten. Verliehen wurde das Siegel durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Das EU-weite Siegel „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Bronze, Silber oder Gold wird in Deutschland exklusiv vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club vergeben und ist drei Jahre gültig.

„Die TARGOBANK in Duisburg unterstützt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Fahrrad für den Arbeitsweg nutzen, mit verschiedenen Maßnahmen,“ so Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC-Bundesverband. „Das bringt viele Vorteile: Für die Mitarbeitenden, die Umwelt und das Unternehmen.“

Seit der ersten Zertifizierung im Jahr 2019 mit dem silbernen Siegel hat die TARGOBANK die Erleichterung der Fahrradnutzung konsequent vorangetrieben. Punkten konnte das Unternehmen bei der Rezertifizierung am Standort Duisburg beispielsweise mit einem Bike-Event im Mai 2022 sowie zusätzlichen Spinden, der Einrichtung einer DHL-Packstation direkt an der Fahrradabstellanlage und der Teilnahme an der Kampagne Stadtradeln an zwei weiteren Standorten.

„Mich hat vor allem das Gesamtkonzept überzeugt,“ sagt ADFC-Auditor Andreas Bittner, der erneut vor Ort war. „Denn die TARGOBANK hat beim Thema Mobilität, Gesundheitsförderung und Klimaschutz viele weitere Schritte in Richtung Nachhaltigkeit unternommen und in übergeordnete Leitlinien integriert.“

Die bisherigen Initiativen und Maßnahmen rund um das Fahrrad sollen zukünftig weiter ausgebaut werden. „Das Gold-Siegel ist für uns kein Grund, uns auszuruhen,“ erläutert Birgit Kind aus dem TARGOBANK Einkauf, die sich um die Auszeichnung gekümmert hat. „Wir werden die Zeit bis zur nächsten Rezertifizierung nutzen, um den Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen weiter zu fördern“, so Kind weiter. Das Siegel soll im Frühjahr 2023 bei einem weiteren Fahrrad-Event offiziell übergeben werden. Im nächsten Jahr stehen außerdem die Rezertifizierungen der TARGOBANK Großstandorte Düsseldorf und Mainz an, die seit 2020 ebenfalls zertifiziert sind.

Weitere Maßnahmen für klimafreundlichere Mobilität

Um zum Schutz des Klimas beizutragen, hat die TARGOBANK weitere Maßnahmen angestoßen. Beispielsweise bietet die Bank seit 2019 Dienstfahrräder an. Darüber hinaus wird die Dienstfahrzeugflotte nach und nach elektrifiziert. Parallel baut die Bank auch die Ladeinfrastruktur an den Großstandorten massiv aus. Für einige Städte gibt es seit vielen Jahren Jobtickets für den öffentlichen Nahverkehr. Die Ausweitung von Homeoffice-Möglichkeiten reduziert das Pendeln. Neu ist seit Februar 2022 zudem, dass Flugreisen zu internen Meetings innerhalb Deutschlands nicht mehr gestattet sind.

VIVA Cruises tauft Neubau VIVA TWO am 23. März 2023 in Düsseldorf

© VIVA Cruises

VIVA Cruises expandiert in 2023: Seit Frühling 2022 ist bereits der erste Neubau VIVA ONE des Flussreiseveranstalters unterwegs – nun steht für das Unternehmen aus Düsseldorf ein weiterer bedeutender Meilenstein bevor. Am 23. März 2023 wird das zweite exklusiv für VIVA Cruises gebaute Schiff, die VIVA TWO, im Heimathafen Düsseldorf getauft und startet am 1. April zur Jungfernfahrt von Frankfurt nach Passau.

„Wir freuen uns auch bei unserer zweiten großen Taufe wieder national und international geladene Gäste und Geschäftspartner begrüßen zu dürfen, mit ihnen gemeinsam unseren zweiten Neubau, die VIVA TWO, gebührend zu feiern und sie anschließend auf allzeit gute Fahrt zu schicken“, freut sich Andrea Kruse, Geschäftsführerin von VIVA Cruises. Arno Reitsma, Geschäftsführer von VIVA Cruises und der Muttergesellschaft Scylla AG, ergänzt: „Natürlich möchten wir den Tag auch dazu nutzen, unseren Gästen das neue Schiff erstmals zu präsentieren und ihnen unser innovatives Konzept in Architektur und Design sowie Neuerungen im technischen Bereich vorzustellen. Die VIVA TWO macht das Reisen auf dem Fluss noch attraktiver.“

Die VIVA TWO verfügt über insgesamt 95 Kabinen für bis zu 190 Passagiere und wird damit das neue Flaggschiff der VIVA Cruises-Flotte. Neu ist auch die Architektur, die sich in einem offenen Bereich von Lounge und Restaurant zeigt. Die bedeutendste technische Neuerung ist das Abgassystem der VIVA TWO, dem ein Katalysator und ein Partikelfilter hinzugefügt wurde. Damit erreicht das Schiff die Abgasnorm EU-Stage-V, die eine strenge Einhaltung des Emissionsausstoßes in der europäischen als auch in der inländischen Binnenschifffahrt regelt. „Dies ist ein großer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und gleichzeitig eine Voraussetzung für das nun verpflichtende Umweltzeichen Gold des internationalen Umweltpreises Green Award. Wir wollen effizient mit der Zeit gehen und setzen mit unserem zweiten Neubau einmal mehr auf zukunftsfähiges Bauen“, erklärt Arno Reitsma. Die Green Award-Zertifizierung belegt die proaktive Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und hohe Sicherheitsstandards der Schiffe. Eine Zertifizierung wird nach den Vorschriften der Green Award Foundation ausgestellt.

Für Gäste, die Crew sowie das gesamte VIVA Cruises-Team steht mit der Taufe des Flottenneuzugangs im kommenden Jahr ein besonderer Tag bevor. Doch auch Düsseldorfer Passanten können die Taufzeremonie von Land aus verfolgen. Dank des zentralen Liegeplatzes direkt an der Düsseldorfer Altstadt haben Besucher von der Kaimauer aus einen perfekten Blick auf das Schiff und die Feierlichkeiten.

Weitere Informationen zu VIVA Cruises, Reisen und Buchungen in jedem Reisebüro oder unter www.viva-cruises.com.

NRW-Unternehmer: Brüssel und Berlin müssen Bedingungen für Strom- und Gaspreisbremse grundlegend vereinfachen

Unternehmer und Arbeitgeberpräsident Arndt Günter Kirchhoff, Foto: Sebastian Konopka / FUNKE Foto Services

Die NRW-Unternehmensverbände in Düsseldorf haben Bundesregierung und EU-Kommission aufgefordert, die komplizierten und teilweise nicht praktikablen Bedingungen für die Strom- und Gaspreisbremse für energieintensive Unternehmen grundlegend zu vereinfachen.

In der jetzigen Form drohten die Maßnahmen sonst gerade für den industriellen Mittelstand vielfach faktisch ins Leere zu laufen. Der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, erklärte am Mittwoch in Düsseldorf, die Rückmeldungen aus vielen Unternehmen seien alarmierend. „Die strikte Kopplung der Hilfen an künftige Betriebsergebnisse macht die Instrumente für viele Betriebe entweder völlig unkalkulierbar oder betriebswirtschaftlich wirkungslos“, sagte Kirchhoff. Er forderte die Bundesregierung auf, sich mit aller Kraft in Brüssel für eine kurzfristige Anpassung des EU-Beihilferahmens einzusetzen. Darüber hinaus müsse die Bundesregierung auf die von ihr selbst geplanten Zusatzkriterien verzichten. „Der richtige Ansatz der pauschalen Begrenzung der Energiepreise zum Erhalt von Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätzen droht durch Bürokratie und Kennzahlen-Wirrwarr ausgehebelt zu werden“, betonte Kirchhoff. Auch das vorgesehene Verfahren zur Erklärung der Standort- und Beschäftigungssicherung müsse deutlich einfacher gestaltet werden.

Nach Worten des NRW-Unternehmerpräsidenten seien die industriellen Wertschöpfungsketten des Landes massiv gefährdet, „wenn der Kriterien-Katalog nicht deutlich entschlackt wird“. Die Politik dürfe jetzt keine Zeit mehr verlieren und müsse schnell handeln. Die exorbitant gestiegenen Energiepreise seien insbesondere für Betriebe der energieintensiven Grundstoffindustrien und der darauf aufbauenden Wertschöpfungsstufen hochgradig existenzgefährdend. „Wir reden hier über einen bedeutenden Teil der industriellen Basis Nordrhein-Westfalens“, erklärte Kirchhoff. Die Sorgen dieser besonders unter hartem internationalen Konkurrenzdruck stehenden Unternehmen seien mit Händen zu greifen. Mehr denn je benötigten die Unternehmen eine sichere Kalkulationsgrundlage darüber, wann und in welcher Höhe sie mit Hilfen rechnen könnten. „Ohne durchgreifende und praktikable Hilfen können viele eigentlich gesunde Betriebe nicht mehr am Markt bestehen. Dann drohen Wertschöpfung und Arbeitsplätze unwiederbringlich verloren zu gehen“, sagte Kirchhoff.

Podcastfolge 112: „Mobiles Arbeiten“ ist ein Bewegungskiller

Hier ist „er“, der Podcast der „Düsseldorfer Wirtschaft“, gemacht von der Unternehmerschaft Düsseldorf. Wir sprechen über den Bewegungskiller „Mobiles Arbeiten“. In unserer Serie über die Initiative „Common Purpose“ ist unter anderem die neue Rolle von Führungskräften das Thema.

Rund ein Drittel der Deutschen bewegt sich im Alltag zu wenig. Das zeigt die neue Studie der Techniker Krankenkasse (TK) „Beweg dich, Deutschland!“. Demnach geben 30 Prozent der Befragten an, weniger als eine halbe Stunde am Tag aktiv auf den Beinen zu sein. Ein entscheidender Faktor für unsere tägliche Bewegung ist das Arbeitsleben, seit Corona gehört für viele Beschäftigte das Homeoffice zu ihrem Arbeitsalltag. 46 Prozent der Befragten geben an, dass sie in den letzten zwei Jahren zumindest zeitweise von zu Hause gearbeitet haben. Mehr als die Hälfte davon bewegt sich im Homeoffice jedoch weniger als am normalen Arbeitsplatz (56 Prozent).

Unser Podcast bleibt werbe- und kostenfrei. Dennoch haben wir eine Bitte: empfehlen Sie unseren Podcast weiter in Ihre privaten und beruflichen Netzwerk. Leiten Sie den Link www.unternehmerschaft.de weiter und den Hinweis, dass man uns auf allen gängigen Plattformen findet unter dem Stichwort „Düsseldorfer Wirtschaft“.

Unser Institut erkennt mittlerweile Grenzen des Follower-Wachstums

Mit Klicks, Werbung und eigenen Produkten verdienen Influencer sechsstellige Gehälter im Jahr. Vor allem junge Menschen nehmen Influencer zunehmend als normalen Beruf wahr. Doch der Markt ist gesättigt, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Auf Plattformen wie Instagram, YouTube und TikTok scheinen Influencer derzeit wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Das Geschäftsmodell: Auf digitalen Plattformen verwandeln sie die Aufmerksamkeit ihrer Follower in Geld. Mit Werbepartnerschaften, Klicks und eigenen Produkten verdienen sie teilweise Millionen – der Markt scheint dabei niemals gesättigt zu sein.

Aufmerksamkeit ist aber keine unendliche Ressource. Denn die Anzahl der Menschen, die eine Person wahrnehmen und mit denen sie interagieren kann, ist begrenzt. Das gilt auch für Influencer, die ihre Follower teilweise wie Freunde im Alltag begleiten. Mit höchstens 150 Menschen kann eine Person Studien zufolge in regelmäßigem Kontakt bleiben. Verwendet man diese Zahl für den deutschen Influencer-Markt, zeigen sich die Grenzen des Wachstums.

Im Influencer-Olymp ist nicht für jeden Platz
Nicht jeder Influencer kann von seiner Arbeit in sozialen Medien leben. Erst ab einer Followerzahl von mindestens 20.000, eher noch 100.000, kann man davon ausgehen, dass ein Influencer damit seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Gäbe es im deutschen Markt nur mittelgroße Influencer mit 20.000 Followern, würde – unter Berücksichtigung der 150er-Regel – die Aufmerksamkeit der deutschen Internetnutzer ausreichen, um 543.000 Influencer im Markt zu halten. Bereits jetzt verdienen laut Umfragen allein 500.000 Menschen der Generation Z ihren Lebensunterhalt als Influencer. Hinzu kommen noch Influencer anderer Generationen, und Influencer aus dem Ausland – unter diesen Annahmen dürfte der Markt als gesättigt angesehen werden.

Eine Influencer-Karriere ist unsicher
Gleichzeitig ist die Branche in Bewegung: Neue Influencer gewinnen Follower, ältere verlieren sie, oder zumindest ihre Aufmerksamkeit. Eine längere Karriere als Influencer bestreiten zu können, ist nur den wenigsten vergönnt. Aber: Influencer sind nur ein Teil der Wertschöpfungskette. Unternehmen, die Influencer monetarisieren, ihnen eine Plattform bieten oder an Audio- und Videoinhalten mitarbeiten, sind Teil eines wachsenden Marktes. „Junge Menschen, die sich für eine Karriere als Influencer interessieren, sollten sich bei der Berufswahl eher an den angrenzenden Bereichen wie der IT-Branche orientieren“, rät IW-Digitalisierungsexpertin Barbara Engels. „Die Chancen stehen schlecht, dauerhaft als Influencer Geld zu verdienen.“

Quelle: IW Köln (Link)

Mercedes-Benz eSprinter: Pilotprojekt mit der Österreichischen Post zu moderner Feinstaub-Filtertechnik liefert erste Ergebnisse

Der eSprinter wird auch in Düsseldorf an der Rather Straße gebaut.

Im Spätsommer wurden zwei eSprinter der Österreichischen Post mit integrierten Feinstaubfiltern im Frontmodul zur Reduzierung von Feinstaubemissionen ausgestattet. Seither sind die vollelektrischen Transporter täglich in Graz unterwegs und haben mittlerweile zusammen fast 6.400 km auf ihren Auslieferrouten zurückgelegt. Mercedes‑Benz Vans erprobt zusammen mit der Österreichischen Post die in Kooperation mit MANN+HUMMEL entwickelte Filtertechnik damit im Realbetrieb. Die Technik wurde erstmals im Oktober 2021 mit dem Technologieträger SUSTAINEER (SUSTAINABILITY PIONEER) von Mercedes‑Benz Vans vorgestellt. Weitere Ergebnisse aus dem Testbetrieb werden zur Mitte des Jahres 2023 erwartet. Der eSprinter wird unter anderem in Düsseldorf produziert.

Die Luftqualität ist ein Schlüsselfaktor für urbane Lebensqualität. Doch insbesondere CO2-Emissionen und Feinstaub belasten Klima, Mensch und Umwelt. Zur Reduzierung der Feinstaubbelastung und um umfassende Erkenntnisse bezüglich Effektivität, Wettereinflüsse und Dauerhaltbarkeit im Realbetrieb zu gewinnen, starteten Mercedes‑Benz Vans, die Österreichische Post sowie MANN+HUMMEL im August ein Pilotprojekt. Dazu wurden zwei eSprinter Serienfahrzeuge der Österreichischen Post mit integrierten Feinstaubfiltern im Frontmodul ausgestattet. Die beiden eSprinter sind seither in der Grazer Innenstadt unterwegs. Sie absolvieren ihre Routen im wöchentlichen Wechsel, um über die verbauten Feinstaubsensoren repräsentative Werte zur Feinstaubkonzentration zu ermitteln.

Erste Ergebnisse nach 3 Monaten

Auf ihren täglichen Touren fahren die vollelektrischen Transporter im Durchschnitt 53 km. Dabei führen die Routen vom Post-Logistikzentrum in Kalsdorf in die Grazer Innenstadt und zurück. Auf einer Tour liefert jeder der beiden eSprinter im Durchschnitt 160 Pakete aus und stoppt knapp 100-mal.

Nach erfolgter Überprüfung und Untersuchung der Filter durch den Filtrationsspezialisten MANN+HUMMEL lässt sich feststellen, dass die Filter unbeschädigt und ohne Verformung sind. Seit Beginn des Pilotprojektes waren die eSprinter an knapp 60 Tagen im Einsatz und haben jeweils rund 6400 Milligramm Staub aus der Umgebungsluft gefiltert.

Damit wird bereits nach wenigen Wochen Testbetrieb klar, dass der Einsatz der Filter in dieser urbanen Ausliefersituation ein geeigneter Anwendungsfall ist. Der Feinstaub wird quellennah, d.h. dort wo die Feinstaubemissionen entstehen, gefiltert.

Neben der Dauerhaltbarkeit der Filter werden im Rahmen des Pilotprojekts auch die Auswirkungen auf die Fahrzeuge analysiert. Durch Druckverlustmessungen wurde die Haltbarkeit der Filter bestätigt und ein Beladungszustand von 15 Prozent festgestellt. Bisher gibt es keine Einschränkungen im Betrieb und um weitere Erkenntnisse zu sammeln, läuft das Pilotprojekt noch bis Mitte des Jahres 2023.

Das Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) in Duisburg begleitet das Projekt wissenschaftlich. Die weitere regelmäßige Überprüfung der Filter vor Ort erfolgt durch Mercedes-Benz Vans und den Filtrationsspezialisten Mann+Hummel.

Die Initiative fügt sich nahtlos in das smarte Gesamtkonzept der Österreichischen Post ein, das sich „Grünes Graz“ nennt. Schon seit November 2021 sind in der Grazer Flotte der Österreichischen Post ausschließlich rein elektrische Fahrzeuge für die Zustellung von Paketen, Briefen, Werbesendungen und Printmedien im Einsatz, sodass diese frei von Abgasen erfolgt. Damit tragen die Maßnahmen der Österreichischen Post zu einer Reduzierung der CO2– und Lärmemissionen in der Stadt bei. Das Pilotprojekt soll aufzeigen, wie diese Erfolge weiter optimiert werden können. Bis 2030 will die Österreichische Post im gesamten Land rein elektrisch zustellen. Seit dem Frühjahr dieses Jahres wird die Flotte nur noch um rein elektrische Zustellfahrzeuge erweitert.

2021 bereits im SUSTAINEER vorgestellt: Frontmodul- und Unterbodenfilter reduzieren Feinstaubfußabdruck
Die Technik dieses Pilotprojekt stammt aus der Entwicklung des Mercedes-Benz Vans Technologieträgers SUSTAINEER. Der SUSTAINEER zeigt, wie der elektrifizierte, gewerbliche Transportsektor zu lebenswerten Städten und Ressourcenschonung beitragen kann. Der Ende 2021 vorgestellte Technologieträger ist zur Reduzierung des Feinstaubfußabdruck mit zwei Feinstaubpartikelfiltern ausgestattet. Die moderne Filtertechnik wurde in Kooperation mit dem Filtrationsspezialisten MANN+HUMMEL entwickelt, sie filtert die Luft im direkten Fahrzeugumfeld und kompensiert einen Teil der Feinstaubemissionen in einer Partikelgröße von bis zu zehn Mikrometern (PM10). Der positive Effekt hängt dabei von der Umgebungskonzentration ab, das bedeutet in Gebieten mit schlechterer Luftqualität kann der SUSTAINEER einen größeren Teil seiner eigenen Emissionen kompensieren.

Im Pilotprojekt mit der Österreichischen Post wird derzeit der im Frontmodul des SUSTAINEER integrierte Filter erprobt. Er filtert in Kombination mit dem bereits im Fahrzeug vorhandenen Sauglüfter Feinstaub aus der Luft. Er kann auch bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten und während des Ladevorgangs Feinstaub aus der Umgebungsluft herausfiltern. Zudem ist das Fahrzeug mit einem Feinstaubsensor ausgestattet. Dieser misst die Feinstaubkonzentration in der Luft und kann entsprechend die Filtrationsleistung steuern. So lässt sich das Fahrzeug auch als mobile Messstation nutzen. Die Filterelemente können beim jährlichen Service einfach entnommen und ersetzt werden.

Rheinmetall AG aus Düsseldorf mit voller Punktzahl in den Bereichen Ausbildung und duales Studium

Zum dritten Mal in Folge wurde der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall vom Wirtschaftsmagazin CAPITAL als eines der besten Ausbildungsunternehmen in Deutschland ausgezeichnet.

Mit fünf Sternen im Bereich Ausbildung und fünf Sternen im Bereich Duales Studium konnte das Unternehmen erneut Bestwerte für sich verbuchen. Seit sechs Jahren führt CAPITAL eine umfangreiche Studie durch, um die Qualität verschiedener Ausbildungsstätten zu bewerten. Dabei wird nach verschiedenen Gesichtspunkten unterschieden, namentlich Betreuung, Lernen im Betrieb, Ausbildungsmarketing, Digitalisierung und Innovation sowie die Erfolgschancen nach Abschluss des Studiums oder der Lehre. Von Ende März bis Ende Mai 2022 wurden zu diesem Zweck Umfragedaten von über 700 Unternehmen erhoben und ausgewertet. 22 von 25 maximal erreichbare Punkte im Bereich Ausbildung und 23 im Bereich Duales Studium attestieren Rheinmetall hervorragende Ausbildungsbedingungen, von denen aktuell 684 Azubis und 112 dual Studierende profitieren.

Zuvor konnte Rheinmetall bereits bei der „Universum Young Professional Survey 2022” überzeugen und kletterte in der Rubrik Ingenieurwesen drei Plätze hoch auf Rang 22 der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands.

Fit für die Zukunft

Peter Sebastian Krause, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Rheinmetall AG: „Rheinmetall steht für Kontinuität in der Lehrqualität und entwickelt fortwährend wirksame Konzepte und Strategien für eine erstklassige und zukunftsorientierte Ausbildung. Diese Auszeichnung gebührt ganz besonders unseren Auszubildenden und Ausbildern, die sich tagtäglich mit Herz und Seele in ihre Arbeitsbereiche einbringen. Wir gehen den erfolgreich eingeschlagenen Weg gemeinsam als Team weiter und werden unseren Auszubildenden alle Unterstützung zukommen lassen, um sie weiter fit für eine sichere berufliche Zukunft zu machen.“

Wer seine berufliche Zukunft plant, kann bei Rheinmetall aus 41 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen wählen. Das breit gefächerte Angebot bietet vor allem technisch Interessierten eine große Auswahl. Im Jahr 2021 wurden rund 80 Prozent der Jugendlichen bei Rheinmetall im gewerblich-technischen Bereich ausgebildet. Neben beliebten Berufsbildern wie Industriemechaniker(in), Fachinformatiker(in) oder Mechatroniker(in), werden auch Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich angeboten.

Ifo: Lage der Autoindustrie verbessert sich etwas

Der neue Mercedes-Benz eSprinter

Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich im November etwas verbessert. Das geht aus der aktuellen ifo Umfrage hervor. Im November stieg der Wert auf minus 2,2 Punkte, nach minus 4,3 im Oktober. Die Erwartungen an die kommenden Monate stiegen kräftig auf minus 13,3 Punkte, nach minus 35,3 im Oktober. „Das Risiko einer Gasmangellage im Winter und damit einer tiefen Rezession hat sich verringert“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Das stimmt die deutsche Autoindustrie zuversichtlicher.

Vor allem unter den Autoherstellern verbesserte sich die Stimmung. Die Erwartungen stiegen kräftig auf minus 2,8 Punkte, nach minus 30,6. Die Geschäftslage legte ebenfalls zu auf plus 8,2 Punkte, nach plus 2,6. „Die Autobauer planen bereits mit einer steigenden Produktion“, sagt Falck. Der Indikator für die nächsten drei Monate stieg auf plus 76,4 Punkte. Im November haben sie die Produktion aber gesenkt (minus 36,6) und damit der gefallenen Nachfrage (minus 34,1) angepasst.

Auch bei den Zulieferern stieg die Lage, auf minus 6,7 Punkte, nach minus 16,2 im Oktober. Die Erwartungen legten nur geringfügig zu und blieben mit minus 26,6 Punkten im Keller.

Auf YouTube: Digitalisierung in der Beruflichen Orientierung unserer Stadt

Stephan Schneider („Mr. Vodafone“), Host des beliebten Podcast „Digikonkret“ der Digitalen Stadt Düsseldorf sprach jetzt mit Christoph Sochart, Geschäftsführer unserer Unternehmerschaft, über die Digitalisierung in der Beruflichen Orientierung in unserer Stadt.