Strategischer Schritt im Bereich der Digitalisierung: Rheinmetall beteiligt sich am IT-Hardware-Spezialisten Incooling B.V., Niederlande

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall geht eine strategische Partnerschaft mit Incooling B.V. ein, einem niederländischen Spezialisten für IT-Serverlösungen, und erwirbt einen Anteil an der Gesellschaft.

Diese Investition ist nicht nur ein weiterer wichtiger Schritt im Kontext der strategischen Transformation der Rheinmetall Division Sensors and Actuators im Bereich Digitalisierung. Der Einstieg bei der in Eindhoven ansässigen Incooling B.V. zielt auch darauf ab, sie bei der Vermarktung ihrer Next Generation-Serverlösungen zu unterstützen. Darüber hinaus stärkt die Investition die Kompetenzen von Rheinmetall – neben Digitalisierung – in vier weiteren strategischen Technologie-Clustern: Automatisierung, Sensorik, alternative Mobilität und künstliche Intelligenz.

Da virtuelle Dienste im Alltag von Unternehmen und Menschen eine immer größere Rolle spielen, stehen Rechenzentren vor der großen Herausforderung, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Gleichzeitig gilt es, den Energieeinsatz, der häufig aus den eigenen, städtischen Stromnetzen stammt, bei gleichzeitig stabiler Stromversorgung zu optimieren. Incooling entwickelt Zwei-Phasen-gekühlte Server der nächsten Generation, die eine herausragende Performance bieten und gleichzeitig den Energieverbrauch erheblich senken.

Die Serversysteme von Incooling werden mit Phasenwechsel-Kühltechnologie und KI-basierten Steuerungssystemen entwickelt, die darauf abzielen, die Temperatur zu senken, bei der die CPUs derzeit arbeiten. Dadurch erreichen die Server von Incooling die schnellsten Prozessorgeschwindigkeiten bei deutlich geringerem Energieverbrauch im Vergleich zu Server-Systemen, die derzeit auf dem Markt sind. Dies ist besonders vorteilhaft für die anspruchsvollsten Anwendungen wie künstliche Intelligenz (AI), High Performance Computing (HPC), umfangreiche F&E-Simulationen sowie Hochfrequenzhandel für Banklösungen.

Rene Gansauge, CEO des Rheinmetall-Geschäftsbereichs Sensors and Actuators, erklärt dazu: „Dies ist für uns eine wichtige, zukunftsorientierte Partnerschaft und Investition im Rahmen unserer strategischen Transformation. Die Spitzentechnologie von Incooling ist eine perfekte Ergänzung zu den Kompetenzen von Rheinmetall. Rheinmetall wird seine Expertise im Thermomanagement, im Bereich Industrialisierung und als Technologiepartner einbringen. Gemeinsam werden wir einen digitalen und nachhaltigen Fußabdruck schaffen.“

Incooling resümiert, dass die Partnerschaft von beiden Partnern gleichermaßen vorangetrieben wurde. Rudie Verweij, Mitbegründer und CEO von Incooling: „Die Beschaffung von Kapital für Hardware-Unternehmen ist nicht einfach, insbesondere wenn es um die Halbleiterindustrie geht. Wir freuen uns sehr, jetzt mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das nicht nur Kapital bereitstellen kann, sondern auch Unterstützung bei der Schaffung von erstklassigen Lieferketten bietet und über ein beispielloses Fachwissen beim Aufbau extrem zuverlässiger High-Tech-Systeme verfügt. Wir freuen uns darauf, unsere Lösungen unseren Pilotkunden zur Verfügung zu stellen.“

Neben der finanziellen Beteiligung wird Rheinmetall den Partner Incooling auch mit seinem Know-how in hochwertigen Fertigungs- und Montageprozessen unterstützen. Die Zusammenarbeit nutzt dabei die operative Kompetenz von Rheinmetall zur Stärkung der Incooling Innovation.

Über Incooling

Incooling wurde nach einer gemeinsamen Initiative der Eindhoven Start-up Alliance, unterstützt von ASML und Philips, unter der Leitung des Deep-Tech-Venture-Building-Programms von HighTechXL gegründet, um strategisch wichtige Ventures zu schaffen, die die Position der Region im Deep-Tech-Start-up-Ökosystem stärken. Mit der Mission, den Planeten Server für Server klimaneutraler zu machen, hat Incooling die einzigartigen Eigenschaften der Phasenwechselkühlung angepasst und Kühlsysteme der nächsten Generation entwickelt, die darauf ausgerichtet sind, das volle Potenzial der Rechenzentrumsbranche auszuschöpfen.

Incooling wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Costa and Enabling Tech Award von XTC, und wurde vor kurzem als einer der Finalisten der Tech Crunch Disrupt 20 in San Francisco, Kalifornien, gelistet.

Azubis als Ausbildungsbotschafter – Unternehmen, die sich gerne beteiligen möchten, finden bei uns alle Informationen

Die Zahl der Lehrstellen ist größer als die Nachfrage. Mit zahlreichen Initiativen bringen wir den Schülerinnen und Schülern die Arbeitswelt näher: die „Düsseldorfer Ausbildungsbotschafter“, gemacht vom Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung unserer Stiftung Pro Ausbildung, können Schülerinnen und Schülern sehr anschaulich und nachvollziehbar erzählen, warum sie sich für eine betriebliche Ausbildung entschieden haben. Sie kennen alle Fragen, die sich Jugendliche bei der Berufswahl stellen. Zudem haben sie schon genügend Erfahrung, um ihnen zu sagen, was an ihrem Beruf Spaß macht und wie es ist, erstes eigenes Geld zu verdienen. Die Betriebe, die ihre Auszubildenden als Botschafter entsenden, sind mit großer Begeisterung dabei. Kernpunkt der Initiative sind mehrtägige, kostenfreie Ausbildungsworkshops, die bei den Azubis sehr beliebt sind. Diese fanden jetzt wieder statt, dankenswerter Weise führten wir diesmal die Workshops bei unserem Partner, der IHK, durch. Ein großes Dankeschön auch an unsere Trainerinnen: Christina Opelt und Christina Moeser. Unternehmen, die sich gerne beteiligen möchten, finden alle Infos unter www.ausbildungsbotschafter-duesseldorf.de.

Immer mehr Apotheken müssen schließen – Versorgung teilweise schwierig – dramatische Lieferengpässe

Die Bedingungen für Inhaberinnen und Inhaber öffentlicher Apotheken sind alles andere als optimal – viele finden, gerade auf dem Land, keine Nachfolger. Die Bereitschaft, eine Apotheke neu zu eröffnen oder zu übernehmen, wirkt so gering wie nie. Das geht aus den jüngsten Zahlen der Apothekerkammer Nordrhein hervor. Seit 1999 setzt sich der Trend fort, dass im Kammerbezirk (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) Jahr für Jahr mehr Apotheken schließen als neue eröffnen. „Wir haben heute fast 400 öffentliche Apotheken weniger als noch vor zehn Jahren. Das hat Auswirkungen auf die wohnortnahe Versorgung der Menschen mit Arzneimitteln. Unser dichtes Netz bekommt Löcher, das darf so nicht weitergehen“, fordert Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein in Düsseldorf-Stockum.

„Die Floskel vom Apothekensterben – jedes Jahr dieselbe Leier, aber es ändert sich einfach nichts“, ärgert sich der Kammerpräsident. Die Politik müsse endlich gegensteuern. Die Situation für künftige Selbständige müsse dringend verbessert werden. „Es muss sich wieder lohnen, eine Apotheke zu übernehmen.“ Eine immer mehr um sich greifende Bürokratie, das jüngste Spargesetz der Bundesregierung, akuter Fachkräftemangel und katastrophale Liefer- und Versorgungsengpässe bei Medikamenten und Wirkstoffen machen den Inhaberinnen und Inhabern öffentlicher Apotheken das Leben schwer.

42 Apotheken weniger als zu Beginn vergangenen Jahres – so die besorgniserregende Botschaft beim Blick in die jüngste Statistik: 53 Schließungen stehen nur elf Neueröffnungen gegenüber. Einzig in der Kreisstelle Viersen ist der Saldo positiv (1 Eröffnung, keine Schließung). Schlechter sieht es im Erftkreis (-7), in Düsseldorf (-6) und Köln (-5) aus. Die Apothekendichte ist in Bonn am größten, wo eine Apotheke durchschnittlich 3.653 Menschen versorgt, im Durchschnitt sind es 4.772 Einwohnerinnen und Einwohner in Nordrhein. Ähnlich gut versorgt wirken demnach Düsseldorf, Krefeld und die Städteregion Aachen. Wer auf die Zahlen schaut, könnte annehmen, dass die Menschen in Düren, Duisburg, Wuppertal und Kleve schlechter versorgt sind. In Remscheid müssen sich 6.259 Patienten eine Apotheke teilen. „De facto kann das aber ganz anders aussehen“, so Dr. Hoffmann, „denn gerade auf dem Land müssen viele Menschen weitere Wege zur nächsten Apotheke in Kauf nehmen.“

Gerade für den Nacht- und Notdienst hat die sinkende Zahl der Apotheken Konsequenzen: Auch hier werden die Wege für Patientinnen und Patienten in Einzelfällen länger. „Noch können wir die flächendeckende Versorgung sicherstellen. Setzt sich der Trend über die nächsten Jahre fort, müssen wir wohl umdenken“, befürchtet der Kammerpräsident.

Liefer- und Versorgungsengpässe, Corona, Impfstoffe – die Situation für die Teams in den Apotheken ist fordernd wie nie. „Und dennoch gelingt es meinen Kolleginnen und Kollegen, den PTA, PKA, Boten und allen, die sich für die dezentrale Versorgung stark machen, noch jedes Problem zu lösen. Sie leisten hervorragende Arbeit, jede und jeder einzelne von ihnen“, dankt der Kammerpräsident. „Auch und gerade in der Krise sind die über 2.000 Apotheken in unserem Kammerbezirk für die Menschen da, seien die Umstände auch noch so widrig. Auf die Apotheke vor Ort können sich die Menschen verlassen.“

Seit 2014 gibt es die Möglichkeiten mit 63 Jahren in Rente zugehen – aber: wer tut das eigentlich?

Seit 2014 gibt es in Deutschland die Möglichkeit, zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze abschlagsfrei in Rente zu gehen, wenn eine Versicherungszeit von 45 Jahren erreicht wurde. Von dieser Möglichkeit machte zuletzt gut ein Viertel der Neurentner Gebrauch. Wer genau den Arbeitsmarkt vorzeitig verlässt, hat nun unser Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) untersucht.

Doch wer verlässt vorzeitig den Arbeitsmarkt? Das IW ist der Frage anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels und der Deutschen Rentenversicherung nachgegangen. Dafür betrachteten die Forscher die Einkommen von 1.001 Personen, die sich zwischen 2014 und 2020 zur Ruhe gesetzt haben, und teilten sie in fünf gleich große Gruppen ein. Das Ergebnis (Grafik):

Während nur 5 Prozent der Personen, welche nach Renteneintritt in das unterste Einkommensfünftel fallen, vorzeitig abschlagsfrei in Rente gehen, sind es im mittleren Einkommensfünftel 36 Prozent.

Im untersten Einkommensfünftel kommen die Rentner im Schnitt allerdings auch nur auf 33 Versicherungsjahre, was ein möglicher Grund dafür ist, warum sie seltener die abschlagsfreie „Rente mit 63“ nutzen. Bei den oberen drei Fünfteln beträgt die durchschnittliche Versicherungszeit zwischen 38 und 40 Jahren. Es liegt nahe, dass die Personen im untersten Einkommensfünftel zudem keine ausreichenden Rentenansprüche erworben haben, um vorzeitig abschlagsfrei in Rente zu gehen.

Interessant ist außerdem: In den beiden obersten Einkommensgruppen sinkt die Zahl der abschlagsfreien Renteneintritte im Vergleich zur mittleren Gruppe wieder. Gerade in den oberen Einkommensfünfteln ist das ein Hinweis darauf, dass Personen sich trotz Anspruch auf vorzeitigen abschlagsfreien Renteneintritt dafür entscheiden, bis zur Regelaltersgrenze weiterzuarbeiten.

Ein weiterer überraschender Befund: Personen, die ihren Gesundheitszustand nach Renteneintritt als weniger gut oder schlecht einschätzen, nehmen seltener die Option der „Rente mit 63“ in Anspruch.

Dagegen zeigt die Analyse der sozialen Parameter angesichts der Strukturen auf dem Arbeitsmarkt und der typischen Erwerbsbiografien ein vorhersehbares Bild:

Ein Anrecht auf die abschlagsfreie „Rente mit 63“ haben vor allem Männer, Ostdeutsche und Personen ohne akademischen Abschluss.

Auf jeden Fall sollten die Erkenntnisse der Studie weiter vertieft werden. Denn aufgrund des Fachkräftemangels in Deutschland haben ältere Beschäftigte eine große Bedeutung für den deutschen Arbeitsmarkt. (Quelle: IW Köln)

ZUM IW-DOSSIER „RENTE“!

EPSON Deutschland zieht nach Düsseldorf in ein nachhaltiges Gebäude

Henning Ohlsson, Geschäftsführer Epson Deutschland

Die Epson Deutschland GmbH hat ab Frühjahr 2023 für mindestens 10 Jahre rund 3.000 qm im TRIGON angemietet und sichert sich mit den beiden obersten Etagen auch die exklusiven Dachterrassenflächen des im Bau befindlichen Bürogebäudes an der Schiessstraße in Düsseldorf-Heerdt. Die benachbarte Hochgarage bietet Epson 70 PKW-Stellplätze, davon 24 mit Elektro-Ladesäulen. Mit der Anmietung zieht der japanische Technologie-Konzern nach fast 20 Jahren mit seiner Firmenzentrale von Meerbusch nach Düsseldorf.

Zu den Gründen für den Umzug sagt Henning Ohlsson, Geschäftsführer Epson Deutschland, in der RP: „Epson steht für Nachhaltigkeit, dazu gehört auch Nachhaltigkeit in allen unseren Niederlassungen. Unsere neuen Büroflächen im „Trigon“ verbinden nachhaltiges Bauwesen, zeitgemäße Ausstattung und eine gute Infrastruktur für Elektromobilität. Damit bieten sie sehr gute Voraussetzungen, um den Ansprüchen von Epson, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an eine umweltgerechte und moderne Arbeitsumgebung gerecht zu werden.“

Quellen: Landeshauptstadt Düsseldorf, Rheinische Post, Epson

20. bis 23. März: Mit der KD von Düsseldorf nach Amsterdam

Neue Party-Kurzkreuzfahrten der KD mit MS Oscar Wilde. ots

Ob Kurztrip zu zweit, Shoppingausflug mit Freunden oder Partytour mit dem Verein – seit Herbst 2022 geht es mit der KD regelmäßig auf Kurzkreuzfahrt von Düsseldorf nach Amsterdam. Pünktlich zum Jahresbeginn bietet die Köln-Düsseldorfer ein besonders günstiges Angebot:

Die 4-Tages-Tour vom 20. bis 23. März mit dem 4-Sterne Flusskreuzfahrtschiff „Oscar Wilde“ ist in der Doppelkabine bereits für 299 Euro pro Person statt 499 Euro zu haben. Die Gäste können sich auf 3 Übernachtungen in der komfortablen Doppelkabine inklusive Vollpension und Unterhaltungsprogramm an Bord freuen. Weiterhin steht ein freier Tag in Amsterdam und ein halber Tag in Nijmegen auf dem Programm. Das Angebot gilt nach Verfügbarkeit und nur für Buchungen im Aktionszeitraum bis 15. Januar 2023.

Die Schifffahrtsgesellschaft Köln-Düsseldorfer bietet bereits seit vielen Jahren erfolgreich Partyfahrten am Wochenende in Köln und Düsseldorf an. Die neuen Party-Kurzkreuzfahrten sind eine XXL-Variante der beliebten KD-Partyreihen und kombinieren Party mit Entspannung und Zeit für Kultur, Sightseeing und Shopping. Mit einem offensichtlichen Vorteil: Auf dem Hotelschiff entfällt die Heimfahrt nach der Party. Zum Schlafen geht es auf direktem Weg in die Kabine. Und am nächsten Morgen geht es ausgeruht zum ausgiebigen Frühstück an Bord.

Die klassische Party-Kurzkreuzfahrt beinhaltet zwei Übernachtungen. In Amsterdam haben die Gäste einen ganzen Tag Zeit, um die niederländische Hauptstadt mit ihren zahlreichen Museen, weltberühmten Grachten und besonderen Märkten zu erkunden. Dabei steht jede Fahrt unter einem bestimmten musikalischen Motto wie Schlager, Best of oder 80er/90er. An Bord erwartet die Gäste außerdem ein ausgefallenes Unterhaltungsprogramm. Neben Kostüm- und Gesangswettbewerben wird es auch Überraschungs-Live-Acts und ein Bier- und Sekt-Yoga geben. Zu allen Reisen ist auf Wunsch ein Getränkepaket buchbar inklusive Wein, Sekt, Bier, Softdrinks und Heißgetränke zum Preis von 29,50 Euro pro Person und Tag.

Den nötigen Komfort während der Reise bieten die schwimmenden Hotelschiffe MS Swiss Crystal und MS Oscar Wilde, die alle Annehmlichkeiten eines klassischen 4-Sterne-Hotels an Land bieten. Nach erfolgreichem Auftakt im November sind im Februar und März 2023 fünf Party-Kurzkreuzfahrten nach Amsterdam geplant. Je nach Reisedauer werden dabei auch weitere niederländische Hafenstädte wie Rotterdam, Nijmegen und Arnheim angesteuert und bieten sich für einen Landgang an.

Bis Ende der 90er Jahre war die KD selbst erfolgreicher Anbieter von Flusskreuzfahrten mit eigenen Hotelschiffen. So gilt die KD sogar als Erfinderin der Flusskreuzfahrten und baute im Jahr 1960 mit MS Europa das erste Kabinenschiff überhaupt. Aufgrund einer Neuausrichtung des Konzerns wurde dieser Zweig im Jahr 2000 verkauft. Seit 2018 ist die KD wieder im Hotelschiff-Geschäft aktiv. „Die Eventkreuzfahrten bieten sich zum Beispiel als Teamevent für Unternehmen an, die ihren Mitarbeitern und Kunden etwas Besonderes bieten möchten. Auch Vereine können mit der KD auf Tour gehen und gemeinsam feiern und neue Pläne schmieden“, erklärt Marion Trapp, KD-Verkaufsleiterin für den Bereich Hotelschiffe.

Weitere Informationen unter www.k-d.com.

Das Düsseldorfer Unternehmen PwC bringt Waldbesitzer und Unternehmen zusammen: Ziel sind vertrauenswürdige Klimaschutzprojekte

PwC Deutschland bringt Waldbesitzer, die finanzielle Unterstützung bei der Wiederaufforstung benötigen, mit Unternehmen zusammen, die in vertrauenswürdige und transparente Klimaschutzprojekte investieren möchten.

In den letzten Jahren sind 450.000 Hektar Wald durch den Klimawandel in Deutschland verloren gegangen – die Wiederaufforstung und der zukünftige Erhalt stellen Waldbesitzer vor eine große finanzielle Herausforderung. Zugleich suchen immer mehr Unternehmen im Rahmen ihrer Dekarbonisierungsstrategie zur Erreichung ihres Net-Zero-Ziels nach wissenschaftlich fundierten Möglichkeiten, um Verantwortung für ihre nicht vermeidbaren CO2-Emissionen zu übernehmen. Aus diesem Grund unterstützt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Deutschland (PwC) Unternehmen dabei, mit Waldbesitzern in Kontakt zu treten und in die klimagerechte Aufforstung zerstörter Forstflächen nach dem Wald-Klimastandard des Ecosystem Value Association e.V. (eva) zu investieren.

„Bei vielen Klimaschutzprojekten im freiwilligen CO2-Markt kommt ein zu geringer Anteil der Gelder in den eigentlichen Projekten an. Die Leistungen sind schwer nachzuvollziehen und werden nicht regional, sondern eher in weit entfernten Ländern erbracht. Mit dem Wald-Klimastandard erhalten Unternehmen die Möglichkeit, direkt in regionale Projekte zu investieren. Ohne spekulative Mechanismen, dafür mit einem unmittelbar nachweisbaren Mehrwert für Umwelt und Klima“, sagt Andreas Feiner, Partner bei PwC Deutschland.

So funktioniert das Prinzip „Klimafabrik“

Wenn ein Unternehmen für seine aktuell noch nicht reduzierbaren CO2-Emissionen mithilfe einer Klimafabrik Verantwortung übernehmen möchte, tritt es für die Kontaktherstellung zu einem regionalen Waldbesitzer mit PwC in Verbindung. PwC berät die Unternehmen und Waldbesitzer auf dem Weg in ihre Kooperation. Die Waldbesitzer setzen Aufforstung oder künftig auch den Umbau zerstörter Waldflächen zu einem klimaresilienten Mischwald um. Unabhängige Prüfstellen wie zum Beispiel der TÜV überwachen und zertifizieren das Projekt. Das Unternehmen investiert damit direkt in den Erhalt und das Erbringen von Ökosystemleistungen des Waldes, wie CO2-Speicherung, Biodiversität und Erosionsschutz – und in ein Ökosystem, das über viele Jahrzehnte zur Reinigung der Luft beiträgt. Hilfestellung bei der Berichterstattung wie zum Beispiel unter der Science Based Target Initiative (SBTi) stellt PwC im Rahmen der Net-Zero-Beratung zur Verfügung.

Das finanzielle Engagement des Unternehmens richtet sich dabei streng nach den realen Kosten von Waldaufbau, -pflege und Überwachung der Maßnahmen über den gesamten Zeitraum. Im Mittelpunkt des PwC-Ansatzes steht dabei der Financial Contribution Claim, der auch vom WWF und vom Umweltbundesamt favorisiert wird. Bei diesem geht es nicht um die umstrittene „Neutralisierung“ der unternehmenseigenen CO2 -Emissionen, sondern um einen belegbaren Beitrag zum Natur- und Klimaschutz. Er umfasst, wie viele finanzielle Mittel ein Unternehmen aufgewendet hat, um die vergangenen, aber auch die zukünftig zu erwartenden CO2-Emissionen wieder der Atmosphäre zu entziehen.

„Wir unterstützen Unternehmen nicht nur bei der Auswahl eines geeigneten und zertifizierten Waldbesitzers aus der Region, sondern auch bei allen Belangen, die im Zuge des Engagements anfallen – vom Reporting über das Marketing bis zu den Steuern“, erläutert Feiner.

Auch PwC Deutschland hat die Klimafabrik umgesetzt und finanziert für jeden Mitarbeitenden einen Quadratmeter Wald im Vogelsberg. Mit diesem Engagement setzt sich PwC Deutschland für regionalen Klimaschutz ein und trägt nicht nur dazu bei, dass innerhalb der nächsten Jahrzehnte voraussichtlich 600 Tonnen CO2 auf der Waldfläche gespeichert werden können, sondern leistet mit dem neu entstehenden Mischwald auch einen entscheidenden Beitrag zu mehr biologischer Vielfalt.

Wichtige Anreize für die Aufforstung zerstörter Wälder

Der deutsche Wald leidet aktuell unter vielen Einflüssen. Sowohl der Klimawandel im Allgemeinen als auch regionale Probleme wie Stürme, Brände oder Borkenkäfer setzen dem empfindlichen Ökosystem immer mehr zu. Den Waldbesitzern fehlt es aber vielerorts an den finanziellen Mitteln, um zerstörte Flächen klimagerecht und zukunftssicher wiederaufzuforsten. Das betrifft inzwischen 4 % der deutschen Waldfläche – insgesamt rund 450.000 Hektar. Mit dem Wald-Klimastandard entsteht ein Maßstab für Klimainvestitionen, der Waldbesitzer incentiviert, ihre Wälder zügig, zukunftsorientiert und nachhaltig aufzubauen sowie zu bewirtschaften. „Sowohl der Gesetzgeber als auch Kunden und Partner erwarten zunehmend, dass Unternehmen ihrer Verantwortung für Umwelt und Klima gerecht werden. Die Klimafabrik Deutscher Wald zahlt unmittelbar darauf ein: Bereits ein Hektar Klimawald bindet 5,4 Tonnen CO2 pro Jahr“, sagt Feiner.

Weitere Informationen auf: www.pwc.de/klimafabrik-deutscherwald

Über PwC:

PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 327.000 Mitarbeitende in 152 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com/structure.

L’Oréal in Düsseldorf gibt Beteiligung bekannt: Start-Up ist Entwickler und Hersteller des weltweit ersten digitalen temporären Tätowiergeräts

Das Düsseldorfer Beauty-Unternehmen L’Oréal an der Johannstraße gibt eine Minderheitsbeteiligung an dem Microdruck-Startup Prinker Korea Inc. bekannt, die über seinen Corporate Venture Fund „BOLD“ Business Opportunities for L’Oréal Development getätigt wurde. Prinkers Produkte für temporäre Tätowierungen wurden mehrfach mit dem CES Best of Innovation Award und dem renommierten globalen iF Design Award ausgezeichnet.

Das 2015 gegründete Unternehmen Prinker Korea Inc. ist Entwickler und Hersteller des weltweit ersten digitalen temporären Tätowiergeräts mit dem Ziel, Verbraucher:innen zu inspirieren und ihnen neue Möglichkeiten des Selbstausdrucks zu bieten. L’Oréal und Prinker arbeiten seit mehreren Jahren für die Entwicklung des preisgekrönten und kürzlich auf der Consumer Electronics Show (CES®) vorgestellten Tools L’Oréal Brow Magic zusammen. L’Oréal Brow Magic ist der erste handgehaltene, elektronische Augenbrauen-Make-up-Applikator, der den Verbrauchern die präziseste Brauenform bietet. Mithilfe von AR-Technologie und patentierten KI-Algorithmen scannt das Gerät das Gesicht der Benutzer:innen und gibt Empfehlungen für die individuelle Augenbrauenform, die dann in Sekundenschnelle automatisch aufgedruckt wird. Der von L’Oréal Brow Magic erzeugte Augenbrauen-Look bietet ein perfektes Make-up für den ganzen Tag und ist leicht zu entfernen.

„Bei L’Oréal arbeiten unsere Forscher:innen mit High-End-Technologie-Start-ups zusammen, um die Zukunft der Schönheit zu gestalten. Indem wir unsere Fachkenntnisse kombinieren, entwickeln wir gemeinsam neuartige, personalisierte Erlebnisse für die Konsument:innen“, sagt Barbara Lavernos, stellvertretende CEO und verantwortlich für Forschung, Innovation und Technologie bei L’Oréal. „Durch diese strategische Investition können wir unser großes Engagement erfüllen, bahnbrechende Beauty-Technologien, die eine grenzenlose Personalisierung und Selbstausdruck ermöglichen, in die Hände aller Menschen zu bringen.“

„Wir sind begeistert, in diese neue Phase der Partnerschaft mit L’Oréal einzutreten, die sich mit unserer Mission deckt, den Verbrauchern vielseitige und individualisierbare Technologien an die Hand zu geben, um sich selbst zu verwirklichen“, sagt Luke Yun, Co-Founder & CEO, Prinker Korea Inc. „Ihr jahrhundertealtes Wissen über Schönheit, Forschung und Entwicklung und ihr starker Fokus auf Schönheitstechnologie wird es uns ermöglichen, mehr Verbraucher als je zuvor zu erreichen. Ihre Investition wird uns in die Lage versetzen, Innovationen zu entwickeln, die die besten Lösungen für Menschen auf der ganzen Welt bieten, und wir freuen uns darauf, gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten“.

Weitere Informationen über BOLD Business Opportunities for L’Oréal Development: www.lorealboldventures.com

20. Auflage des „Düsseldorfer Konjunkturmonitor 2023“: Die Düsseldorfer Wirtschaft in der Grauzone – dramatischer Arbeitskräftemangel

Foto: Hans-Jürgen Bauer

Die Düsseldorfer Wirtschaft befindet sich in einer Grauzone und wird 2023 vermutlich noch tiefer in die Rezession schlittern. Dies sind die Ergebnisse des 20. „Düsseldorfer Konjunkturmonitor“ der Unternehmerschaft Düsseldorf. Seit 20! Jahren ist er in der Stadt ein beliebtes Format, weil er in die Zukunft weist und eine hohe Treffsicherheit erzielt. Fast 600 Betriebe aus der Stadt beteiligten sich an der Umfrage.

Die Geschäftserwartungen für 2023 sind nicht rosig. Kein Unternehmen in unserer Stadt rechnet mit besseren Geschäften. 36% glauben sogar, dass die Geschäfte schlechter laufen werden. 27% der Betriebe rechnen mit einer deutlich schlechteren Auftragslage. Nur noch 9% der befragten Unternehmen erhoffen sich eine bessere Auftragslage.

Hohe Energiepreise, steigende Kosten für Rohstoffe, Produktionsrückstände, Lieferproblematik, Krieg in Europa, Arbeitskräftemangel – das sind die größten Sorgen, die den Unternehmen in unserer Stadt Probleme bereiten. Fast täglich tauchen in den Betrieben neue Herausforderungen auf und die Unternehmen sind unsicher, wie sie mit diesen komplexen Themen umzugehen haben.

Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust. Allerdings rechnen 18% der Betriebe mit Entlassungen. Dem gegenüber planen immerhin 27% der Unternehmen Neueinstellungen. Gute Zeichen gibts vom Ausbildungsmarkt: 55% der Betriebe belassen ihre Ausbildungsplätze auf hohem Niveau und 36% wollen sogar mehr Azubis einstellen. Ein Plus von 7% zum Vorjahr. Düsseldorf hat einen dramatischen Arbeitskräftemangel, vor allem im MINT-Bereich. Dies kann einer der Gründe für die guten Zahlen auf dem Ausbildungsmarkt sein.

Alle Zahlen zum Konjunkturmonitor gibts unter www.unternehmerschaft.de.

+ Antenne Düsseldorf

+ Rheinische Post


Foto: Hans-Jürgen Bauer

Aktuelle Situation

Aktuelle Geschäftslage

Mehr als die Hälfte der Betriebe (55%) bezeichnen ihre aktuelle Geschäftslage als gut. Im Vorjahr sagten dies noch 68%. Für 18% der Betriebe ist die Geschäftslage sogar schlecht. Im Vorjahr sagten dies nur 6%. (Für 27% ist die Lage unverändert.)

Aktuelle Auftragslage

Dieses Bild spiegelt sich auch in der aktuellen Auftragslage wider: 45% bezeichnen sie als gut. Im vergangenen Jahr sagten dies noch 62%. Für 18% der Unternehmen ist die Auftragslage schlecht. In der Vorjahresbefragung sagten dies nur 9%. 36% bezeichnen sie als befriedigend (2021: 29%).

Aktuelle Ertragslage

45% der Betriebe beziffern sie als gut. Im Vorjahr sagte dies noch jeder 2. Betrieb. Für 46% ist die Ertragslage befriedigend, 9% geben hier eine schlechte Ertragslage an.

Arbeitsmarkt

Für 64% der Betriebe blieb die personelle Lage in 2022 unverändert. Ist dies ein optimistisches Zeichen? Was meinen Sie?

27% der Unternehmen haben Neueinstellungen vorgenommen. In der Vorjahresumfrage sagten dies noch 47%. Immerhin gaben nur 9% der Betriebe Entlassungen in unserer Stadt an (2021: 6%).

Foto: Hans-Jürgen Bauer

Situationen in den kommenden 6 Monaten

Geschäftserwartungen

Kein Unternehmen in unserer Stadt rechnet mit besseren Geschäften. Im Vorjahr sagten dies noch 12%. 36% glauben sogar, dass die Geschäfte schlechter laufen werden (2021: 20%): rutschen wir etwa noch tiefer in die Rezession? Unveränderte Geschäfte erwarten 64% der Unternehmen.

Auftragslage

27% der Betriebe in unserer Stadt rechnen mit einer deutlich schlechteren Auftragslage. Eine Zahl, die gegenüber dem Vorjahr nur minimal (1%) gestiegen ist. Nur noch 9% der befragten Unternehmen erhoffen sich eine bessere Auftragslage. Im Vorjahr sagten dies noch 24%. Von einer unveränderten Lage gehen 64% der Unternehmen aus.

Arbeitsmarkt

18% der Betriebe in unserer Stadt werden Entlassungen durchführen. Gegenüber dem Vorjahr ein Plus 6%. Dem gegenüber planen immerhin 27% der Unternehmen Neueinstellungen. Im vergangenen Jahr sagten dies noch 44%. (Unverändert bei 55% der Betriebe).

Gleichwohl bleiben die Jobchancen in Düsseldorf gut, weil viele Betriebe aufgrund des Fachkräftemangels nach qualifizierten Mitarbeitern suchen.

Ausbildungsmarkt

Die bisherigen, mauen Zahlen wird der Düsseldorfer Ausbildungsmarkt nicht widerspiegeln.

55% der Betriebe belassen ihre Ausbildungsplätze auf hohem Niveau und 36% wollen sogar mehr Azubis einstellen. Ein Plus von 7% zum Vorjahr (2021: 29%). Düsseldorf hat einen dramatischen Fachkräftemangel, vor allem im MINT-Bereich. Dies kann einer der Gründe für die guten Zahlen auf dem Ausbildungsmarkt sein.

Kurzarbeit
64% der Betriebe haben in 2022 keine Kurzarbeit durchgeführt. Bei 36% fand Kurzarbeit geringem bis mittleren Umfang statt.

73% der Unternehmen planen keine Kurzarbeit in 2023 mehr ein. Bei nur noch 9 % ist Kurzarbeit ein Thema (2021: 6%), bei 18% ist es noch nicht absehbar.

Homeoffice
Während 2022 noch 91% der Betriebe das Modell Homeoffice bzw. „mobiles Arbeiten“ fuhren, werden es im kommenden Jahr mit 73% weniger Betriebe sein. Das bedeutet aber auch, dass mehr als 2/3 der Mitarbeitenden in unserer Stadt weiterhin „mobil“ arbeiten werden.

Investitionen

Vorsichtiger Optimismus: Bei 46% der Düsseldorfer Unternehmen bleibt die Investitionsquote unverändert und 36% werden diese sogar erhöhen. 18% werden diese wie im Vorjahr reduzieren. Die Zahlen sind fast identisch zum Vorjahr.

Foto: Hans-Jürgen Bauer

Fazit

Die Düsseldorfer Wirtschaft rutscht 2023 voraussichtlich tiefer in die bereits vorhandene Rezession. Die Betriebe müssen sich mit vielen Herausforderungen auseinandersetzen: Steigende Preise, Lieferkettenproblematik, Produktionsausfälle und der Krieg Russlands in der Ukraine belasten Verbraucher und Unternehmen. Die Lage im Bausektor (steigende Zinsen, fehlendes Material) wird noch schwieriger und auch der private Konsum wird die Konjunktur kaum stützen können.

Immerhin: der Düsseldorfer Arbeits- und Ausbildungsmarkt zeigt sich noch robust.

Für 2023 kann das bedeuten: die Wirtschaftsregion Düsseldorf steht vor einer neuen Rezession. Allerdings deuten die Zahlen nicht auf einen Konjunktureinbruch in dem Ausmaß hin, wie es ihn in der Corona-Pandemie oder in der Finanzmarktkrise 2008 gab.

Wir müssen wohl mit einem gewaltigen Wohlstandsverlust durch Russlands Angriffskrieg rechnen. Wie schwer diese Krise ausfallen wird und wie lange sie dauert, hängt stark von der weiteren Entwicklung der Energiekrise ab.

„Über allem schwebt die geopolitische Gefahr, die vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ausgeht“, sagt uns Konjunkturexperte Michael Grömling vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln.

Die hohen Energiepreise haben das Leben der Menschen und Unternehmen stark verteuert und ausgebremst. 2023 wird es leider kaum besser. Wir werden uns wohl oder übel an horrende Energiepreise gewöhnen müssen. Unternehmen werden dadurch weniger investieren und produzieren, ihre Erwartungen sind pessimistischer.

 

Das ändert sich 2023 in der Rentenversicherung

Der rheinische Hauptsitz der Rentenversicherung in Düsseldorf. Foto: DRV Rheinland

Zum 1. Januar 2023 haben sich in der gesetzlichen Rentenversicherung einige Änderungen ergeben. Darauf weist die in Düsseldorf ansässige Deutsche Rentenversicherung Rheinland hin.

+ Keine Hinzuverdienstgrenze mehr für vorzeitige Altersrenten: Die Hinzuverdienstgrenze für alle vorgezogenen Altersrenten ist weggefallen. Zusätzliche Einkünfte führen also nicht mehr zur Kürzung einer vorgezogenen Altersrente. Mit dieser Regelung soll die Weiterarbeit oder Wiederaufnahme einer Beschäftigung nach Renteneintritt erleichtert werden. 

+ Hinzuverdienstgrenzen für Renten wegen Erwerbsminderung gestiegen: Wer Erwerbsminderungsrente bezieht, muss folgende Hinzuverdienstgrenzen beachten: Bei Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung liegt diese bei rund 35.650 Euro, bei Renten wegen voller Erwerbsminderung bei etwa 17.820 Euro.

+ Verbesserte Absicherung bei Erwerbsminderung: Durch die sogenannte Zurechnungszeit werden Menschen, die eine Erwerbsminderungsrente erhalten, nun so gestellt, als hätten sie bis zum 66. Geburtstag Beiträge gezahlt. 2022 ging diese Zurechnungszeit nur bis 65 und elf Monate.

+ Beitragsbemessungsgrenze gestiegen: Die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung ist in den alten Bundesländern von monatlich 7.050 auf 7.300 Euro und in den neuen Bundesländern von monatlich 6.750 auf 7.100 Euro gestiegen.

+ Freiwillige Versicherung: Mindest- und Höchstbeitrag gestiegen: Der monatliche Mindestbeitrag ist auf 96,72 Euro gestiegen, der monatliche Höchstbeitrag auf 1.357,80 Euro.

+ Beitrag für Selbstständige: Für versicherungspflichtige Selbstständige beträgt der Regelbeitrag nun monatlich 631,47 Euro.

+ Midijob: Höchstgrenze für Beschäftigungen steigt: Die monatliche Höchstgrenze für Midijobber ist von 1.600 auf 2.000 Euro angehoben worden. 

+ Höherer Steueranteil für Neurentner: Wer 2023 in den Ruhestand geht, muss jetzt 83 Prozent seiner Rente versteuern.