Live aus unserer Stadt: ZDF berichtet aus Wahlstudio in Düsseldorf – bereits am Donnerstag: „Politbarometer Extra“

Nur eine Woche nach der Wahl in Schleswig-Holstein auch beim nächsten Wahlabend im ZDF präsent: Matthias Fornoff, Bettina Schausten und Karl-Rudolf Korte, hier noch im ZDF-Wahlstudio in Kiel, melden sich am Sonntag aus Düsseldorf. 

Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wird gerne auch „Kleine Bundestagswahl“ genannt – denn 13,2 Millionen Wahlberechtigte im bevölkerungsreichsten Bundesland senden ein klares Signal ins politische Berlin. Von der Wahl in Nordrhein-Westfalen berichtet das ZDF am Sonntag, 15. Mai 2022, von 17.30 Uhr bis 20.15 Uhr live – inklusive der „Berliner Runde“ mit Vertretern der Parteien aus dem Bundestag.

Im ZDF-Wahlstudio in Düsseldorf begrüßt Bettina Schausten, stellvertretende ZDF-Chefredakteurin, die Zuschauerinnen und Zuschauer zu einem mit Spannung erwarteten Wahlabend: Gerade mal rund sieben Monate ist es her, dass Hendrik Wüst das Amt des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten vom damaligen CDU-Chef Armin Laschet übernahm – keine lange Zeit, um sich einen Amtsbonus zu erarbeiten. Sein Herausforderer von der SPD, Thomas Kutschaty, will das schwarz-gelbe Regierungsbündnis ablösen, die FPD möchte es fortsetzen, Grüne und AfD wollen stärker werden und Die Linke die Fünfprozenthürde schaffen.

Alle Zahlen und Hochrechnungen der Forschungsgruppe Wahlen präsentiert auch an diesem Wahlabend erneut ZDF-Politikchef Matthias Fornoff. Als Experte ist zudem Parteienforscher Karl-Rudolf Korte im ZDF-Wahlstudio in Düsseldorf.

In der „heute“-Sendung um 19.00 Uhr mit Moderatorin Jana Pareigis stellen sich die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der Wahl in Nordrhein-Westfalen den Fragen von Bettina Schausten und Dorthe Ferber, Leiterin des ZDF-Landesstudios Nordrhein-Westfalen, zum Ausgang der Wahl.

Direkt im Anschluss an die „heute“-Sendung geht es mit aktuellen Berichten und frischen Hochrechnungen im ZDF-Wahlstudio weiter. Von dort übergibt Bettina Schausten gegen 19.35 Uhr an Theo Koll, der im ZDF-Hauptstadtstudio diese „Berliner Runde“ begrüßt: Kevin Kühnert (Generalsekretär SPD), Mario Czaja (Generalsekretär CDU), Emily May Büning (Generalsekretärin Bündnis ’90/Die Grünen), Bijan Djir-Sarai (Generalsekretär FDP), Bernd Baumann (Parlamentarischer Geschäftsführer AfD), Martin Huber (Generalsekretär CSU), Jörg Schindler (Bundesgeschäftsführer Die Linke).

Eine umfassende und einordnende Berichterstattung über den Ausgang der Wahl in Nordrhein-Westfalen bietet dann ab 21.45 Uhr das „heute journal“ mit Moderatorin Marietta Slomka.

Der gesamte Wahlabend ist auch live in der ZDFmediathek zu sehen. Alle Informationen rund um die Wahl in Nordrhein-Westfalen sind zudem jederzeit abrufbar auf zdfheute.de, ergänzt um Kurzanalysen der wichtigsten Wahlthemen.

Drei Tage vor der Wahl präsentiert Matthias Fornoff am Donnerstag, 12. Mai 2022, im Rahmen des „heute journal“ ab 21.45 Uhr noch einmal ein „Politbarometer Extra“ zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

Rheinmetall-Tochter baut Portfolio für Elektromobilität aus: Zuschlag für die Fertigung von Batterieträgern für Premium-Autohersteller

Die KS HUAYU AluTech GmbH, eine Tochter des Technologiekonzerns Rheinmetall AG, hat einen Neuauftrag im Wert von knapp 170 MioEUR über Lifetime erhalten.

Es handelt sich dabei um den größten Auftrag der Firmengeschichte des Aluminiumgussexperten.

Auftraggeber ist ein großer deutscher Automobilhersteller, der so genannte Carrier Plates, also Tragplatten für Batteriesteuerungskomponenten, bestellt hat. Die Tragplatten sind für die Funktion von Hochvolt-Batterien notwendig und somit ein integrales Bauteil des Batteriemanagements.

Die KS HUAYU AluTech verfügt über eine langjährige Expertise in Bezug auf hochkomplexen, anspruchsvollen Aluminiumguss und konnte damit den Auftraggeber überzeugen. Mit dem strategisch wichtigen Zuschlag erweitert das Unternehmen konsequent die Produktreihe für Komponenten zur E-Mobilität.

Der Serienstart wird im Jahr 2024 mit einer Laufzeit bis 2033 erfolgen. Der Produktionsstandort für die mitteleuropäischen Batteriewerke des OEM liegt zugunsten einer kurzen Lieferkette im Werk der KS HUAYU AluTech in Neckarsulm.

Das crash- und zertifizierungsrelevante Aluminiumgussteil muss höchsten Sicherheitsstandards genügen und stellt damit hohe Anforderungen an den Gießprozess sowie die Folgeprozesse. Hohe Festigkeiten, absolute Dichtigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Schmutz in Verbindung mit engen Toleranzen und hohe Korrosionsbeständigkeiten müssen gewährleistet sein, um die Sicherheit und Funktionalität im Hochvolt-Umfeld dauerhaft sicher zu stellen.

Der Hersteller bezeugt mit dem Auftrag einmal mehr seine erfolgreiche Strategie zur Bewältigung der Mobilitätswende: der Herstellung großer, komplexer Gussteile für E-Mobilität, Fahrwerks- und Chassiskomponenten.

Unsere 90. Podcastfolge geht online: ZUVERSICHT (Teil 2)

Herzlich Willkommen zur 90. Folge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ und dem zweiten Teil unserer Serie ZUVERSICHT. Darin suchen wir Antworten auf die Frage, wie wir Krisenzeiten gut bewältigen können. Die Corona-Pandemie verlangt uns seit über zwei Jahren so einiges ab und jetzt ist in der Ukraine Krieg ausgebrochen, was auch Menschen hierzulande Sorgen macht. Corona und der Krieg sind noch nicht vorbei. Unsere Batterien sind leer, unsere seelische Widerstandskraft ist erschöpft und dann bahnt sich die nächste Krise an. Der Krieg in der Ukraine weckt jede Menge ungute Gefühle wie Ohnmacht, ein ausgeliefert sein, Ängste vor einer unberechenbaren Bedrohung oder Folgen für uns in Deutschland. In unserer neuen SERIE gibts Mutmachgeschichten, Tipps und Ideen wie wir diese Zeit als Führungskraft und in der Mitarbeiterschaft gut gestalten können, um zukunftsweisend-orientiert nach vorne zu schauen und um ins Tun zu kommen. Heute beantwortet Kommunikations- und Krisenexperten Peter Diekmann Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. SEHR EMPFEHLENSWERT. Außerdem wie immer: die Termine und News aus der „Düsseldorfer Wirtschaft“. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast bzw. Diese Info weiterleiten an Ihre beruflichen und privaten Netzwerke. Gerne können Sie uns auch abonnieren auf ApplePodcast und u.a. Spotify. Alle Folgen gibts wie immer auch unter www.unternehmerschaft.de.

Michael Grütering: Jedes Weiterbildungsvorhaben, jede Ausbildung beginnt mit einem guten Beratungsgespräch

Die Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes, Sigrid Wolf, und der Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft, Michael Grütering, machten sich gestern in Gerresheim ein Bild von der Beratungstour der Agentur für Arbeit Düsseldorf.

Der Beratungsbus der Arbeitsagentur ist den gesamten Mai in der Region unterwegs. An 21 Stationen in Düsseldorf, Kreis Mettmann und dem Bergischen Städtedreieck fahren die Berufsberaterinnen und Berufsberater belebte und beliebte Plätze an. Dabei kommen sie mit Menschen ins Gespräch und bieten ihre Unterstützung bei beruflichen Fragen rund um Weiterbildung, Ausbildung, Umschulung und den beruflichen Wiedereinstieg an.

Bei der gestrigen Station am Kölner Tor in Gerresheim statteten Sigrid Wolf und Michael Grütering einen spontanen Besuch ab. Birgitta Kubsch-von Harten, Leiterin der Agentur für Arbeit Düsseldorf, hieß die alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit Düsseldorf, willkommen. „Mit der Beratungstour möchten wir die Angebote der Arbeitsagentur rund um Aus- und Weiterbildung aufzeigen. Jugendliche, Eltern, Berufstätige und arbeitssuchende Menschen erhalten am Beratungsbus der Agentur für Arbeit Düsseldorf Tipps und Anregungen. Die vielfältigen Angebote der Arbeitsagentur sollen mit der Aktion für die Menschen erlebbar werden“, erklärt Birgitta Kubsch-von Harten.

Michael Grütering bestätigt: „Auch aus Sicht der Unternehmen begrüßen wir die Aktion sehr. Jedes Weiterbildungsvorhaben, jede Ausbildung beginnt mit einem guten Beratungsgespräch. Die Arbeitsagentur geht aktiv auf die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu und zeigt ihnen auf, dass sie bei allen beruflichen Vorhaben die Hilfe der Arbeitsmarktexpertinnen und -experten in Anspruch nehmen können.“

ElectronicPartner und DHL setzen gemeinsam „grüne“ Maßstäbe

Nachhaltigkeit nimmt bei ElectronicPartner einen hohen Stellenwert ein und mit der hauseigenen Initiative „GO GREEN“ treibt die Verbundgruppe das Thema weiter aktiv voran. Beim Transport arbeitet sie seit Jahren mit dem Dienstleister DHL zusammen. Seit Februar haben beide Unternehmen ihre Kooperation vertieft: ElectronicPartner nimmt an der Pilotierung von „DHL GoGreen Plus“ teil. „Nicht nur die Namen unserer Projekte, sondern auch die Überzeugung, durch nachhaltige Logistik die globalen Klimaziele erreichen zu können, haben wir gemeinsam – was passt, das passt eben!“, ist ElectronicPartner Vorstand Karl Trautmann überzeugt.

Bereits in der Vergangenheit nutzte ElectronicPartner den nachhaltigen DHL Service „GoGreen“, wobei entstandene Emissionen nachträglich durch Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt kompensiert wurden. Dieses Verfahren wird „Offsetting“ genannt. Bei „GoGreen Plus“ vermindert DHL den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß im eigenen Logistiknetz. Ziel ist es, durch dieses „Insetting“ die schädlichen Klimagase gar nicht erst im bisherigen Ausmaß entstehen zu lassen. Im ersten Schritt wird dies durch den Gebrauch alternativer Kraftstoffe für die größeren Fahrzeuge im Fern- und Nahverkehr erreicht. Hinzu kommt der Einsatz von Elektrofahrzeugen. Durch diese Maßnahmen reduziert DHL die Menge an Kohlenstoffdioxid, die durch den Transport der Ware des Absenders entstehen würde. Somit ist der Versand mit „GoGreen Plus“ als klimaneutral ausgewiesen.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der DHL und dem Pilotprojekt ‚GoGreen Plus‘ einen neuen Marktstandard zu setzen. Durch effektive Vermeidung von CO2-Emissionen setzen wir da an, wo die Umweltbelastung entsteht und gestalten den Transport somit auf noch sinnvollere Weise klimaneutral“, erklärt Karl Trautmann.

Japan-Tag am 21. Mai

Mit 70 Ständen und Zelten entlang der Rheinuferpromenade kehrt der Japan-Tag wieder nach Düsseldorf zurück. Am 21. Mai können wir uns auf ein buntes Programm, Manga-Kostüme und ein spektakuläres Feuerwerk freuen. Der Japan-Tag ist die erste Großveranstaltung in unserer Stadt seit der Corona-Pandemie.

Als einzigartiges Kultur- und Begegnungsfest zieht der Japan-Tag Düsseldorf/NRW jedes Jahr Hunderttausende Gäste an, die das japanische Flair in der Stadt erleben und zum Abschluss das spektakuläre Feuerwerk am Rhein genießen möchten. In diesem Jahr wird der Japan-Tag am Samstag, 21. Mai, wieder in altbekannter Form stattfinden. Nach mehr als zwei Jahren Pandemie, in denen das Fest nicht stattfinden konnte, erwartet die Gäste aus dem In- und Ausland entlang der Rheinuferpromenade ein vielfältiges Angebot aus Musik, Tanz, Sport und Kulinarik sowie zahlreiche Informations- und Mitmachzelte. Auf drei Bühnen werden die traditionelle Kultur sowie die moderne japanische Pop-Kultur und typische Sportarten vorgestellt. Den Höhepunkt des Festes bildet das japanische Feuerwerk, das spätabends über dem Rhein leuchten wird. In diesem Jahr wird das Feuerwerk unter dem Motto “Miteinander für Frieden und Freundschaft” stehen. Weiterlesen!

„Damit das Büro für Beschäftigte als Arbeitsort weiterhin attraktiv bleibt, sollten Unternehmen für die verschiedenen Anlässe und Arten von Arbeit im Büro die richtige Arbeitsumgebung zur Verfügung stellen“

Die Corona-Pandemie hat das ortsflexible Arbeiten deutlich vorangetrieben. Durch diese Entwicklung wird sich die Rolle des Büros zunehmend verändern. Es wird zum Ort für Begegnung, Zusammenarbeit, Austausch, Lernen und Innovation.

Damit verbunden wird der Bedarf an Gemeinschaftsflächen steigen und für Einzelarbeitsplätze sinken. „Damit das Büro für Beschäftigte als Arbeitsort weiterhin attraktiv bleibt, sollten Unternehmen für die verschiedenen Anlässe und Arten von Arbeit im Büro die richtige Arbeitsumgebung zur Verfügung stellen.“, so Sina Niehues, wissenschaftliche Expertin des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

Ein Arbeitstag: viele verschiedene Tätigkeiten

Während eines Arbeitstages gehen Beschäftigte meist mehr als nur einer Tätigkeit nach. Sie analysieren, konzipieren, verarbeiten Daten, telefonieren, nehmen an Videokonferenzen teil, schreiben E-Mails, bearbeiten Projekte, erörtern Sachverhalte, tauschen sich mit Kollegen*innen aus, generieren Ideen, vernetzen sich, usw. Mit den Tätigkeiten sind jeweils unterschiedliche Arbeitsmodi verbunden. Diese sollten sich auf der Bürofläche in Form von diversen Arbeitszonen wiederfinden. Die Zonen sind so zu gestalten, dass sie die Konzentration, Kollaboration, Kommunikation, Kreativität bzw. Regeneration unterstützen.

Ansatz: Activity-Based-Working

Hier kann das „Activity-Based-Working“ helfen. Es ermöglicht Beschäftigten, je nach Aktivität die optimale Arbeitsumgebung auszuwählen. So nutzen Beschäftigte ruhige Räumlichkeiten mit wenig Schall, häufig auch das Homeoffice, eher für konzentriertes Arbeiten und einen inspirierend gestalteten Raum mit Whiteboard und unterschiedlichen Sitzgelegenheiten für kreative Arbeit oder das Brainstorming im Team. Es ist dabei empfehlenswert, die verschiedenen Arbeitszonen flexibel auszustatten, beispielsweise durch bewegliches Mobiliar. So besteht die Möglichkeit, die räumlichen Bedingungen an die Arbeitssituation schnell und einfach anzupassen.

Praxis: KI-Reallabor

Seit dieser Woche hat das ifaa einen zweiten Standort. Das Kompetenzzentrum WIRKsam ist nun auf dem Euronova Campus in Hürth in der Halle 6 ansässig. Dort wird aktuell das KI-Reallabor des Kompetenzzentrums eingerichtet. Entsprechend dem Ansatz vom „Activity-Based-Working“ entstehen auf einer Empore drei Zonen mit flexiblem Mobiliar:

– Im Konzentrationsbereich bieten höhenverstellbare Schreibtische mit schallabsorbierendem Sichtschutz Ruhe für konzentrierte Einzelarbeit.

– Große höhenverstellbare Gruppenarbeitstische, kleine, klappbare Arbeitstische mit Rollen, eine Akustiktrennwand auf Rollen mit Whiteboard und Highback Sofas befinden sich in der Zone für Kollaboration und Kommunikation.

– Die dritte Zone soll einerseits Kreativität fördern und andererseits als Anlaufstelle für Regeneration und informellen Austausch dienen. Hier stehen eine Akustiktrennwand auf Rollen mit Whiteboard, ein höhenverstellbarer Beistelltisch, unterschiedliches Sitzmobiliar, wie beispielsweise ein Sitzsack, Sessel und Hocker, sowie ein Stehtisch mit entsprechenden Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.

Die Bürolandschaft auf der Empore wird ergänzt durch einen Büroraum mit Schreibtischarbeitsplätzen und einen Raum mit höhenverstellbaren, klappbaren Arbeitstischen auf Rollen, der flexibel für Besprechungen, Schulungen sowie Workshops genutzt werden kann.

KI-Reallabor als Forschungsgegenstand: Zusammenarbeit untersuchen

Das KI-Reallabor ist im Rahmen des Projekts nicht nur als Ort für Begegnung, Zusammenarbeit, Austausch, Lernen und Innovation zu verstehen, sondern in erster Linie dient es als Forschungsgegenstand. Auf den zur Verfügung stehenden Flächen des Reallabors wird in verschiedenen Studien untersucht, wie beispielsweise die Kollaboration in kleinen und großen interdisziplinären Teams bei der Entwicklung von Arbeitsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz gestaltet werden kann.

Mehr zum Kompetenzzentrum WIRKsam sowie allen beteiligten Partnern finden Sie unter http://www.WIRKsam.nrw.

Neue Pflichten bekommt das Land – Was bewirken die neuen Nachhaltigkeits- und Sorgfaltspflichten in deutschen Unternehmen?

Ab dem 01.01.2023 tritt das neue Lieferkettengesetz in Kraft. Mit diesem werden deutsche Unternehmen mit mindestens 3.000 Beschäftigten zur sorgfältigen Beachtung von internationalen Übereinkommen zum Menschen-, Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz verpflichtet.

Eine Ausweitung dieser gesetzlichen Sorgfaltspflicht auch auf Unternehmen mit weniger Arbeitnehmern ist vorgesehen. Die EU plant bereits eine weitere Verschärfung. Ab dem gleichen Stichtag soll nach bisherigen Planungen der EU zudem noch eine neue Pflicht zur Erstellung von jährlichen Nachhaltigkeitsberichten für Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten eingeführt werden.

Was bewirken diese rechtlichen Pflichten in deutschen Unternehmen? „Die neuen Pflichten sind für die deutsche Industrie weniger eine inhaltliche, sondern eher eine kosten- und verwaltungstechnische Herausforderung“, so Olaf Eisele, wissenschaftlicher Mitarbeiter des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Der Experte erläutert die Hintergründe.

„Soziale Verantwortung, Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz sind am Industriestandort Deutschland bereits heute auf einem hohen Niveau, das in vielen Betrieben durch eine Vielzahl schon vorhandener nationaler Gesetze und freiwillige Selbstverpflichtung bereits über dem internationalen Durchschnitt liegt. Insofern geht es vornehmlich um die Kosten und Anpassung der Verwaltungsaufwände“, so Eisele.

Für deutsche Unternehmen gelten bereits umfangreiche Gesetze und Verordnungen, deren Anforderungen häufig über international vereinbarte Mindeststandards (ILO-Übereinkommen) hinausgehen, wie sie im Lieferkettengesetz gefordert werden. Zu nennen sind hier beispielsweise: BGB, HGB, ArbSchG, ArbStättV, BetrVG, ProdSG, ProdHaftG, GefStoffV, BImSchG, KrWG, WHG, VerpackG, ElektroG, EDL-G, DS-GVO. Viele Unternehmen machen darüber hinaus bereits freiwillig im Rahmen von Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen, nicht vorgeschriebenen Managementsystemen (z. B. ISO 9001, 14001, 31000, 45001), internen Projekten oder einfach aus unternehmerischer Überzeugung mehr als gesetzlich gefordert wird. Für die meisten deutschen Unternehmen ergeben sich aus den neuen Rechtspflichten daher in erster Linie folgende Herausforderungen:

  • Wie können die steigende Vielfalt und Komplexität von externen Anforderungen und Darlegungspflichten an Unternehmen erfüllt und diese bewältigt werden?
  • Wie können die vielen, bereits umgesetzten oder geplanten Verbesserungsaktivitäten der Unternehmen ganzheitlich strukturiert und transparent gemacht werden?
  • Wie kann der Ressourcenaufwand für nicht-wertschöpfende Verwaltungs- und Dokumentationsanforderungen reduziert und auf ein erträgliches Maß begrenzt werden?
  • Wie kann trotz der Standortnachteile in Bezug auf Energie-, Arbeits-, Steuer- und Verwaltungskosten die internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten werden?
  • Wie sollen außenpolitische Anforderungen an Sozial- und Umweltstandards bei allen Lieferanten und Kunden entlang der gesamten Lieferkette weltweit von einzelnen Privatunternehmen sichergestellt werden?

Das ifaa hat den Bedarf aus Unternehmen zur Bewältigung der aufgeführten Herausforderungen aufgegriffen und aus betriebs- sowie arbeitsorganisatorischer Sicht berücksichtigt.

Praxisorientierte Ergebnisse und Empfehlungen sind in verschiedenen Veröffentlichungen, Arbeitshilfen sowie Seminar- und Workshopkonzepten für Verbände und Unternehmen der M+E-Industrie eingearbeitet:
Suchfunktion zu den Angeboten & Dienstleistungen des ifaa (arbeitswissenschaft.net)

Dagmar Steinert wird Mitglied im Vorstand von Rheinmetall und übernimmt ab Januar 2023 die CFO-Funktion von Helmut P. Merch

Dagmar Steinert (57) ist mit Wirkung ab 1. Januar 2023 zum Mitglied im Vorstand der Rheinmetall AG bestellt worden. Steinert, die zurzeit im Vorstand von Fuchs Petrolub SE die kaufmännischen Bereiche sowie die Bereiche Recht, Compliance und Digitalisierung verantwortet, tritt bei Rheinmetall die Nachfolge von Finanzvorstand (CFO) Helmut P. Merch (66) an, der zum Jahresende 2022 in den Ruhestand wechselt.

Ulrich Grillo, Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinmetall AG, und der Vorstandsvorsitzende Armin Papperger betonen: „Mit Dagmar Steinert gewinnen wir eine exzellente Expertin auf allen Gebieten des Finanzwesens, die darüber hinaus auch über viel Erfahrung in der Kapitalmarktkommunikation verfügt. Sie wird die jahrelange erfolgreiche Arbeit von Helmut Merch im Unternehmensvorstand fortführen, nicht zuletzt deshalb, weil sie das Geschäft, die Prozesse und die Kultur von Rheinmetall aus ihrer früheren Tätigkeit für unser Unternehmen sehr gut kennt.“

Dagmar Steinert war in den Jahren 2003 bis 2013 als Leiterin des Bereichs Accounting bereits für die Rheinmetall AG tätig. Die Diplom-Kauffrau hat ihren Abschluss an der Universität zu Köln gemacht; sie verfügt zudem über das Wirtschaftsprüfer- und Steuerberaterexamen. Am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn hat sie ab 1993 für verschiedene Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften gearbeitet, zuletzt fünf Jahre für PricewaterhouseCoopers. Nach ihrer Tätigkeit bei Rheinmetall ist Dagmar Steinert – zunächst als Head of Investor Relations – zum MDax-Unternehmen Fuchs Petrolub nach Mannheim gewechselt. Dort wurde sie Anfang 2016 als CFO in den Unternehmensvorstand berufen.

Helmut P. Merch gehört als CFO dem Vorstand der Rheinmetall AG seit Anfang 2013 an. Für Rheinmetall ist er bereits seit 1982 in unterschiedlichsten Führungsfunktionen tätig. In seinen 40 Jahren im Unternehmen hat er unter anderem Leitungsaufgaben bei früheren Rheinmetall-Tochtergesellschaften wahrgenommen. So war er Spartenleiter und Vorstandsmitglied der ehemaligen Maschinenbau-Tochter Jagenberg AG und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der früheren Elektronik-Tochter Aditron AG. Seit 2001 war er als Finanzvorstand für das Defence-Geschäft von Rheinmetall verantwortlich und übte diese Funktion in Personalunion auch nach seiner Berufung in den Vorstand der Rheinmetall AG weiter aus. Die Leistungen von Helmut P. Merch für das Unternehmen werden Aufsichtsrat und Vorstand im Rahmen seiner offiziellen Verabschiedung zum Jahresende 2022 würdigen.

EP: neuer Claim, neue Botschaft, neuer Markenauftritt

Die Fachhandelsmarke der Verbundgruppe ElectronicPartner schärft ihr Profil: Pünktlich zum Start in den Mai präsentiert EP: die Weiterentwicklung des eigenen Markenauftritts – und einen neuen Claim.

„In engem Austausch mit dem EP:Unternehmerbeirat haben wir uns dazu entschieden, den Claim ‚Unser Service macht den Unterschied‘ abzulösen – auch wenn dieses Motto inhaltlich nach wie vor hundertprozentig zu EP: passt. Doch leider wird der Begriff ‚Service‘ inzwischen beinahe inflationär in unserer und anderen Branchen gebraucht“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol. Die Zeiten seien vorbei, in denen ein Service-Versprechen alleine Kunden davon überzeugt, dass sie bei ihrem Händler vor Ort ein deutlicher Mehrwert erwartet. „Der Konsument gewinnt den Eindruck: Service, kann jeder. Aber dem ist eben nicht so“, ist der Vorstand überzeugt

In den vergangenen zwei Jahren haben die Fachhändler der Marke EP: mehr denn je bewiesen, was ihre Stärke ist: Sie sind persönlich für die Menschen vor Ort da, immer ansprechbar und unterstützen ihre Kunden auch in schwierigen Zeiten kompetent mit innovativen Lösungen. Dass sie damit die Bedürfnisse der Konsumenten in der aktuellen Zeit treffen, zeigt die erneute Umsatzsteigerung in 2021 der Marke EP: von gut 11 Prozent.

Um den Markenkern für die Kunden greifbarer zu machen und ihnen zu zeigen, worauf sie sich auch in Zukunft verlassen können, wurde ein neuer Claim gewählt: „EP: Einfach persönlicher.“ beschreibt, was Service bei EP: bedeutet und wie dieser aussieht: ehrlich, unmittelbar, zuverlässig und menschlich. Hier spielen weitere Faktoren rein, zum Beispiel nachhaltiges Handeln, lokale Verantwortung und ein klares Qualitätsversprechen.

Der neue, gelebte Markenkern spiegelt sich auch im Layout der EP: Print- und Onlinewerbung wider. Aus dem bestehenden, gradlinigen Design entfaltet sich eine weichere Gestaltung. Durch den Einsatz runder Elemente wirkt der Auftritt offener und freundlicher. Händlername und Claim bilden optisch eine stärkere Einheit. Bei der nationalen Werbung setzt das ElectronicPartner Marketing auf emotionale Bilder, die die einzigartige EP: Händler-/Kundenbeziehung visualisieren. Im Bereich der individuellen Werbung nutzen die EP:Fachgeschäfte weiterhin ihr eigenes Bildmaterial, um Gesicht und persönliche Nähe zu zeigen und „einfach persönlicher“ zu sein.

Auch die GO GREEN Initiative der Verbundgruppe ElectronicPartner fügt sich nahtlos in dieses Selbstverständnis ein: Die Fachhändler kümmern sich persönlich und vor Ort darum, dass Geräte repariert anstatt weggeworfen werden, engagieren sich in der Energieberatung und bei lokalen Projekten für den Umweltschutz.

„Eine vertrauensvolle Beziehung zum Fachhändler ermöglicht es dem Kunden, für sich die beste und nachhaltigste Kaufentscheidung zu treffen“, sagt Friedrich Sobol und fasst zusammen: „In einer Zeit, in der Service scheinbar allgegenwärtig ist, macht Persönlichkeit den Unterschied.“